Posts by Noricus

    Hallo zusammen!


    Ich habe im Buch von Georg Wolfgang Schramm "Bomben auf Nürnberg, Luftangriffe von 1940-1945", erschienen 1988 bei Hugendubel, ISBN 3-88034-394-2, auf Seite 175, folgende Angaben über die Zerstörungen im Rangierbahnhof gefunden:


    "Rangierbahnhof: Zahlreiche Sprengbombentreffer und Brände in den Richtungsgleisen, Bahnhofsharfe 1 und 2 sowie Hauptablauf schwerste Schäden, mehrere Munitionswagen

    in Brand geraten und explodiert."


    Gruß!


    Noricus

    Hallo zusammen!


    Mein Vater war bei einer Marine-Kraftfahr-Abteilung. Abgekürzt: M.K.A.


    Beim Heer könnte es also nur Kraftfahr-Abteilung lauten. Abgekürzt: K-Abteilung.


    Gruß!


    Noricus

    Hallo zusammen!


    Mein Vater war Kraftfahrer bei der Kriegsmarine und bis Anfang August 1945 im Raum Kiel von den Engländern interniert.
    Im Februar 1946 wirde er - wie er es ausdrückte - zur "Strafarbeit" auf der US Army Airforce Base "Herzo-Base" als Feuerwehrmann dienstverpflichtet.
    Er war Mitglied im NSKK und NSDAP - Pareianwärter, also eigentlich ein kleines Licht in der NS-Hierarchie.
    Er muste dort mehrere Monate Dienst ableisten, ehe er wieder in das Zivilleben zurückkehren konnte.


    Gruß!


    Noricus

    Hallo Joseph!


    Ist das tatsächlich das offizielle KTB der 269. ID.?


    Es ist nach meiner Einschätzung völlig unmilitärisch abgefasst.


    Klingt wie ein "privates Tagebuch" aus dem II.WK und ist - bereits in diesem kurzen Textauszug - mit persönlichen Einschätzungen und Kommentaren durchsetzt.


    Gruß!
    Noricus

    Hallo Roland!


    Vielen Dank für die Information.
    Genau das ist der Zeitraum den ich etwas erhellen will.
    Eismann war der Ia der HG Weichsel.
    Zum Zeitpunkt des Ausbruches aus dem Kessel von Halbe war Hoefer mit Sicherheit der Ia der 9.Armee.
    Er ist noch in Halbe gefallen gefallen (Scharfschützentreffer).
    Busse fragt nach dem Krieg in einem Brief nach dem Verbleib von Hoefer und Hölz (Stabschef), da ihm deren Schicksal damals noch unbekannt war.




    Gruß!
    Noricus

    Hallo Uwe!


    Es handelt sich um eine Aufnahme vom "Plärrer" in Nürnberg.
    Das teilbeschädigte Wohnhaus links, steht heute noch an der Ecke "Südliche Fürther Str. / Dennerstraße.


    Gruß aus Nürnberg!


    Noricus

    Hallo Joseph!


    Mich (als Laie) erinnert die Bezeichnung "Auftriebskrone" an "Baumkrone". Möglicherweise ist ein zusätzlicher Auftrieb durch ein Anbringen von Geäst am Sehrohr gemeint.
    Auf Flüssen könnte das als "Treibgut" zur Tarnung funktionieren, um den Feind zu täuschen. Der Nachsatz " war nur auf Flüssen, nicht aber auf See gegeben..." spräche dafür.
    Kampfschwimmer z.B., wanden den Trick mit dem "Treibgut" öfter mit Erfolg an.


    Gruß!
    Noricus

    Hallo Krause!


    Selbstgemachte Bilder aus dieser Zeit habe ich leider nicht anzubieten, da bin ich noch etwas zu jung.


    Aber wenn Du in eine Suchmaschine "Reichsparteitag Nürnberg" oder "Zeppelinhaupttribühne" eingibst, wirst Du einiges dazu finden.


    Gruß!


    Noricus

    Hallo Klett Cotta!
    Hallo Krause!


    So wie es da geschrieben steht, wurde es leider als Tatsache dargestellt und nicht als Vermutung von Krause. Deshalb (auch als Nürnberger) meine etwas harsche Reaktion.


    Sorry, nichts für Ungut!


    Und nun zurück zum Hauptthema, der Organisation.


    Zur Frage der Organisation gibt das Buch "Die Reichsparteitage der NSPAD" von Sigfried Zelnhefer (ISBN 3-87432-1185-5) im Kapitel 6 - auf 43 Seiten - ausführliche Auskünfte. Das gesamte Buch umfasst 300 Seiten.


    Kurzfassung:
    Der "Zweckverband für den Reichsparteitag" wurde ausschlieslich zur Finanzierung, Errichtung und Betrieb der Anlagen und sonstigen Einrichtungen gebildet.


    Die "Organisationsleitung der NSDAP" (OL) erledigte alle zur Vorbereitung und Durchführung notwendigen Planungen. Ihr gehörten u.a. auch ein eigenes "Parteitagsreferat" der Stadt Nürnberg an, welches die Koordination zwischen Stadtverwaltung und OL innehatte.


    Zu Zucht und Sitte:
    Über 120 Dirnen waren in den Bordellen registriert. Dazu kamen noch die "freischaffende Künstlerinnen" der Gelegenheitsprostitution.


    Zu Vergewaltigungen konnte ich im Buch nichts finden, aber es gab jahrelang üble Saufgelage, obwohl die Partei durch rund 100 zusätzliche SS - Männer überall Sonderkontrollen durchführen lies.


    In der Nachkriegszeit habe ich auswärts oft verzückte Mienen bei ehem. Teilnehmer der Parteitage gesehen, wenn sie hörten, daß wir aus Nürnberg stammen.
    Scheinbar waren also nicht alle Teilnehmer gezwungenermaßen dabei und lustig war es offenbar für sie auch.


    Transport:
    Es gab übrigens im nähren Umfeld des RPD-Geländes eine Vielzahl weiterer Bahnhöfe, so auch den bereits in dem Dokument von "Huba" erwähnten "Rangierbahnhof-Ausfahrt".


    Da die Bahn alleine diese Menschenmassen nicht transportieren konnte, mussten die meisten Teilnehmer in einem Radius von ca. 15 Km von ihren Unterkünften zu Fuß anmarschieren oder den öffentlichen Nahverkehr benutzen.


    Straßenbahnen und Busse waren hofnungslos überfüllt und kamen oft behindert durch die vielen Marschkolonnen nur mit gewaltigen Verspätungen an ihr Ziel.


    1938 waren angeblich über 800.000 Besucher vor Ort. Es wurden insgesamt 6,3 Millionen Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr befördert.


    Es wird immer wieder behauptet, daß an den Reichsparteitagen das Zusammenspiel der Transportlogistik zur Vorbereitung der Abgriffskriege der Wehrmacht durchgespielt und verfeinert wurde. Denkbar wäre dies schon denn Pannen gab es scheinbar jahrelang genug.




    Gruß aus Nürnberg!


    Noricus