Posts by Christian

    Hallo,


    Oberst Carl von Adrian (Kdr IR 747 der berühmt-berüchtigten 707. Infanteriedivision) notierte in seinem Tagebuch: ""Hier wurden die Russen u[nd] Russinnen entlassen, die wegen der Minen vor uns hergehen mußten. Doch sie treten leise auf, es hatte nichts genutzt."


    Zitiert nach: Peter Lieb, Täter aus Überzeugung? Oberst Carl von Adrian und die Judenmorde der 707. Infanteriedivision 1941/42, in: Christian Hartmann u.a. (Hrsg.), Der deutsche Krieg im Osten 1941-1944. Facetten einer Grenzüberschreitung, München 2009, S. 271-304, hier S. 301.


    Das Tagebuch von Adrians ist Teil seines im Bayerischen Hauptstaatsarchiv - Abteilung IV/Kriegsarchiv befindlichen Nachlasses und findet sich dort unter der Signatur NL Carl von Adrian 4/1-9


    Gruß
    Christian

    Quote

    Original von Policeman


    S. 55 Zitat, S. 67 Fußnote.


    Grüsse Daniel


    Hallo,


    ich meinte eigentlich die vollständigen Seitenzahlen des ganzen Aufsatzes, also S. x bis S. y. :) So wie du es bei Krug gemacht hast (Danke für den Hinweis). Ohne die Seitenzahlen kann ich die Fernleihe nicht nutzen.


    Gruß
    Christian

    Quote

    Original von Policeman


    Siehe dazu:
    Frank Döbert "Vorläufig ist alles ganz harmlos - Das Jenaer Polizeibataillon 311 im 2.Weltkrieg - eine Spurensuche", in: Prof.Dr. Carsten Dams & Dr. Andreas Schneider "Polizei und Geschichte Ausgabe 2/2010", Verlag für Polizeiwissenschaften, Frankfurt/Main 2010, S.40


    Hallo Daniel,
    könntest du mir die Seitenzahlen dieses Aufsatzes angeben?
    Christian

    Hallo Steffen,


    hier auch nochmal was von mir.


    Haritonow, Alexander/Klaus-Dieter Müller, Die Gesamtzahl sowjetischer Kriegsgefangener. Eine weiterhin ungelöste Frage, in: VfZ 58 (2010), S. 393-401.


    Otto, Reinhard/ Rolf Keller/Jens Nagel, Sowjetische Kriegsgefangene in deutschem Ge-
    wahrsam 1941–1945. Zahlen und Dimensionen, in: VfZ 56 (2008), S. 557–602.


    Römer, Felix, Alfred Andersch abgehört. Kriegsgefangene „Anti-Nazis“ im amerikanischen Vernehmungslager Fort Hunt, in: VfZ 58 (2010), S. 563-598.


    Nagel, Jens, Remembering Prisoners of War as victims of National socialist persecution and murder in post-war Germany, in: Bill Niven (Hrsg.), Memorialization in Germany since 1945, Basingstoke 2010, S. 134-145.


    Scheipers, Sibylle (Hg.), Prisoners in war, Oxford 2010.


    Moore, Bob, The Treatment of Prisoners of War in the Western European Theatre of War 1939-1945, in: ebd. S. 111-127.


    Overmans, Rüdiger, The treatment of prisoners of war in the Eastern European theatre of operations 1941 – 56, in ebd., S. 127-140.


    Towle, Philip, Japanese Culture and the Treatment of Prisoners of War in the Asian Pacific War, in: ebd., S. 141-155.


    Wylie, Neville, Barbed wire diplomacy : Britain, Germany, and the politics of prisoners of war, 1939 – 1945, Oxford 2010.


    Doyle, Robert C., The enemy in our hands. America's treatment of enemy prisoners of war from the revolution to the war on terror, Lexington 2010.


    Karner, Stefan, In Stalin's custody : The Soviet camp system for prisoners of war during and after World War II, in: New perspectives on Austrians and World War II hrsg. Von Bischof, Günter, New Brunswick 2009, S. 121-134.


    Henderson, Robert John, Ephemera of German prisoners of war in Canada and the Veterans' Guard of Canada, Regina 2009.


    Tyas, Stephen, Allied intelligence agencies and the Holocaust. Information acquired from German prisoners of war, in: Holocaust and genocide studies ; 22(2008) S. 1-24.


    Billinger jr., Robert D., Nazi POWs in the Tar Heel State, Gainsville 2008.


    Schmitter Heisler, Barbara, Returning to America. German Prisoners of War and the American experience, in: German studies review ; 31(2008) S. 537-556.


    Thompson, Antonio Scott, German jackboots on Kentucky bluegrass. Housing German prisoners of war in Kentucky 1942 – 1946, Clarksville, Tenn. 2008.


    Schwelling, Birgit, Heimkehr – Erinnerung – Integration. der Verband der Heimkehrer, die ehemaligen Kriegsgefangenen und die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft, Paderborn u.a . 2010.


    Autenrieb, Rolf, 5 Jahre in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Tagebuch, Duisburg 2009.


    Flemnitz, Gaby, „Verschleppt, entrechtet, ausgebeutet“. Zwangsarbeit und Kriegsgefangenschaft im Kreis Warendorf im Zweiten Weltkrieg, Warendorf 2009.
    Hack, Karl [Hrsg.], Forgotten captives in Japanese occupied Asia, London 2008.


    Kontakte-Kontakty e.V., "Ich werde es nie vergessen". Briefe sowjetischer Kriegsgefangener 2004 – 2006, Berlin 2007.


    Biess, Frank, Homecomings. Returning POWs and the legacies of defeat in postwar Germany, Princton, N.J., 2006.


    Gruß
    Christian

    Hallo,
    bist du sicher, dass es sich um einen Verlag handelt? Hört sich so nach Reihentitel an. In der British Libary findet sich unter Publisher nichts dazu (auch sonst nicht). Hast du für uns einen konkreten Titel aus der Reihe/aus dem Verlag? Das könnte die Recherche vereinfachen.
    Christian

    Hallo Steffen,
    das könnte aber schnell sehr unübersichtlich werden. Bei neuerer Literatur ist das Inhaltsverzeichnis in den einschlägigen Katalogen mit aufgeführt. Man könnte einfach darauf verlinken.
    Beispiel:


    Hartmann, Christian u.a. (Hrsg.), Der deutsche Krieg im Osten 1941-1944. Facetten einer Grenzüberschreitung, München 2009.


    Insgesamt halte ich die Recherche unselbstständiger Literatur über entsprechende Datenbanken (z.B. Jahresberichte für deutsche Geschichte ) für die bessere Alternative.


    Gruss
    Christian

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    Original von Karl Grohmann
    Ich kann nämlich kein Heft Nr. 56 finden.
    Gruß Karl


    Hallo,
    er hat ja auch keine Heftnummer angegeben, sondern den Jahrgang. Das hat schon alles seine Richtigkeit. Guckst du .
    Christian

    Hallo,
    gesucht wird wohl das Combined Services Detailed Interrogation Center (CSDIC) in Fort Hunt, Virginia. Solche CSDICs gab es aber auch anderswo. Die Westalliierten waren in Sachen Gefangenenbefragung generell sehr rege. Nicht nur die typische militärische Aufklärungsarbeit wurde hier geleistet, sondern Soziologen, Anthropologen und Psychologen versuchten sich ein Bild von der deutschen Gesellschaft und der Kampfmotivation der Soldaten zu machen. Das geschah nicht nur in Gefangenenlagern in den USA, sondern auch schon auf dem europäischen Kriegsschauplatz, z.B. durch die beim SHAEF angesiedelte Psychological Warfare Division.


    Empfehlenswert:
    Rafael A. Zagovec, Gespräche mit der "Volksgemeinschaft". Die deutsche Kriegsgesellschaft im Spiegel westalliierter Frontverhöre, in: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg 9/2, München 2005, S. 289-381.


    Christian

    Hallo,
    du solltest dich vor allem erst mal in eure Stadtbücherei begeben. Dort wirst du dir sicherlich einen ersten Überblick verschaffen können.
    Christian