Posts by CWF214

    Hallo Sebastian,

    viel gibt es über dieses Boot nicht. Es wurde ja relativ bald nach Beendigung seiner Ausbildungszeit versenkt. Laut

    GUIDES to the Microfilmed Records of the German Navy 1850-1945: No. 2

    Reecords Relating to U-Boat Warfare 1939-1945

    steht auf Seite 93 zu U 366 Folgendes (grob übersetzt)

    Keine Mikroverfilmungen der Feindfahrten. Informationen, die Einsätze von U 366 in arktischen Gewässern gegen allierte Konvois betreffen, sind im KTB des FdU Norwegen zu finden.

    Zeitraum vom 17.03.1944 bis zum 09.03.1944 (vermutliches Verlustdatum des Bootes)

    PG's 31853-31854 (NARA Rolle T022 4068)

    Auf der folgenden Seite mit den U-Boot KTB's ist unter FDU NORWEGEN der entsprechende Zeitraum leider nicht dabei

    https://drive.google.com/drive/folders/…xoxT7jbzKKj9HFz


    Aber diese Rolle kann man z.B hier runterladen

    http://wwiidigitalarchives.org/t1022-german-navy


    Gruss

    Christian

    Hallo Jörg,

    vielen lieben Dank. Das ist schon deutlich mehr, als ich erwartet habe. Somit scheint auch der Satz aus dem oben erwähnten Buch zu stimmen, dass Gunowski der einzige aktive Offizier des Bataillons (außer dem Kommandeur) zu der Zeit gewesen ist.

    Wie ich sehe, habe ich mir offenbar auch die falsche NARA Rolle heruntergeladen (über WWII digitalArchives). Die T 315 R1858 beinhaltet "nur" Infos über die übergeordnete Division. Für Personen muss man wohl - wie ich sehe - auf die T78er Rollen (OKH) gehen. Wie sieht das überhaupt auf Regiments- bzw. Bataillonsebene aus? Diese ganze Numerierung ist mir noch nicht so ganz klar.

    Gruss

    Christian

    PS: Auch Dir Johann, vielen Dank für die Info.

    Hallo zusammen,

    wie schon zuvor erwähnt, habe ich über dieses Gefecht von Tauroggen am 22. Juni 1941 in dem Buch MIT EICHENLAUB UND SCHWERTERN von Karl Alman gelesen. Darin wird u.a. die Geschichte von Hermann Heinrich Behrend, welcher zu Beginn des Russlandfeldzuges Kommandeur des I. Bataillons des IR 489 war, beschrieben. Der Bericht über Behrend beginnt mit der Schlacht von Tauroggen am 22. Juni 1941. Es werden neben Behrend auch diverse andere Offiziere erwähnt. Den Werdegang des damaligen Regimentskommandeurs, Oberst Curt Badinski, konnte ich schon nachvollziehen. Ebenso habe ich etwas über den Zug- bzw. Kompanieführer 2. Kompanie, I. Bataillon, tom Diek , in Erfahrung gebracht.

    Aber wie verhält es sich bei folgenden Offizieren

    1. ) Hauptmann Gunowski (Chef 3. Kompanie)

    2. ) Hauptmann Fastenau (Chef 1. Kompanie)

    3. ) Oberleutnant Rieckhoff (Chef 2. Kompanie)

    4. ) Leutnant Eberl (Stosstruppführer)

    5. ) Leutnant Segelken (Adjutant)

    Mich würde interessieren, wer diese Herren waren und was aus ihnen geworden ist. Haben sie den Krieg überstanden oder hat es sie später irgendwo erwischt? Ich konnte bislang im Netz Nichts weiter über diese Offiziere finden. Kann mir jemand mehr berichten?

    Gruss

    Christian

    Hallo Walter,

    ich starte mal einen Versuch.

    1. Flucht: Aus Arbeitskommando (bzw. Luftwaffenlager) LIBAU geflohen am 21.09.1942

    Am 19.10.1942 ergriffen und im Lager LIBAU eingeliefert

    2. Flucht: Am 12.12.1942 von Arbeitskommando geflüchtet

    Am 09.01.1943 durch Polizei eingeliefert

    Am 18.07.1944 bei Verlegung der Einheit auf Fluchtfahrzeug (??) ........ .und ............................Eisenbahnwaggon zwischen Schaulen (??) -.... geflohen


    Bei dem Rest muss ich vorerst passen.

    Gruss

    Christian

    Hallo zusammen,

    ich würde sagen, dass es sich bei den oben genannten (noch nicht vollständig entzifferten) Kleidungsstücken um eine

    Unterhose lang

    Unterhose kurz

    handelt

    Was für eine Hose es im unteren Teil des Zettels ist, kann ich leider auch nicht erkennen.

    Gruss

    Christian

    Guten Abend zusammen,

    die Adresse des Gebäudes war - lt. der folgenden Links - Stele 4 Nordende Adalbertplatz - Viktoriastrasse, Wilhelmshaven.

    https://www.wilhelmshaven.de/revolution1918/26873-Stele-4.html

    https://www.kaiserlichemarine-wilhelmshaven.de/landdienststel…on-der-nordsee/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Marinestation_der_Nordsee

    Irgendwann nach Kriegsende wurde das bereits durch Bombentreffer beschädigte Gebäude abgerissen und der Platz neu bebaut (bzw. überbaut, wenn man so alte Fotos und das heutige Aussehen auf Google Map vergleicht).

    Gruss

    Christian

    Hallo zusammen,

    Im Buch MIT EICHENLAUB UND SCHWERTERN, Karl Alman (Bericht über Generalmajor Hermann Heinrich Behrend) steht auch tom Diek. Dann hätte ich noch folgenden Link dazu

    https://www.jade-hs.de/en/unsere-hoch…/tom-diek-paul/

    Wie Johann schon erwähnt hat, gibt es den Namen tom Diek (bzw. tom Dieck) hier im Norden häufiger. Bedeutet im Hochdeutschen zum Teiche

    Mehr dazu hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Dieck

    Unter tom Dick als Namen finde ich immer nur diese Variante: TOM (Vorname) DICK (Zuname).


    Euch einen schönen Sonntag

    Christian

    Hallo zusammen,

    an alle Motorrad- bzw. Kradexperten folgende Frage. Was ist das für eine Maschine, auf der mein Großonkel (Leutnant Heinz Fischer) hier sitzt? Ich weiß, das Foto ist nicht besonders, aber evtl. erkennt doch jemand den Typ. Das Bild wurde "vermutlich" in Holland - genauer gesagt in bzw. um Doordrecht - gemacht. Mein Großonkel war von 05.1941-05.1944 beim 723. Regiment der 719. Division stationiert. Vielleicht erkennt sogar jemand von Euch den genauen Aufnahmeort anhand des Hintergrundes. So etwas wurde ja hier im Forum schon bei einigen Fotos erfolgreich praktiziert.

    Ich freue mich auf jede Unterstützung.

    Gruss

    Christian

    Hallo zusammen,

    nur zur Info.Teddy Suhren hat seine Auszeichnungen nicht verloren. Laut seiner Biographie - NASSES EICHENLAUB, Als Kommandant und FdU im U-Boot Krieg (Fritz-Brustat Naval) - heißt es auf der letzten Seite, dass er seine Orden sowie seinen Ehrendolch an seinen Bruder in Kiel geschickt hat. Das geschah heimlich - über diverse Kontakleute - per Schiff. Zuerst mit einem Flugsicherungsboot nach Kopenhagen und dann per Minensuchboot nach Kiel. In besagtem Buch ist auch ein Foto des gesamten Ordenskissens. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Hinterbliebenen von Suhren diese Orden nach seinem Tode in ein Narviker Museum gegeben haben.

    Ansonsten gab es da noch den Nachfolger von Dietls Lapplandarmee, Generaloberst Dr. Lothar Rendulic. Dieser wurde jedoch bereits im Januar 1945 von Norwegen wegbefohlen.


    Schönen Sonntag

    Christian

    Schönen guten Abend zusammen,

    ich habe eine Frage zu den Standorten der Reserve Flak Abteilung 435 in den Jahren 1939/40. Folgende Webseiten sind mir bereits bekannt.

    https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/F…er/sFA435-R.htm

    https://www.ww2.dk/ground/flak/abt/s435.html

    Hier wird jedoch für 1939 "nur" der Gründungsort Dessau-Kochstedt und für 1940 Frankfurt am Main genannt. Was für mich aber noch nicht völlig geklärt ist, sind die im Anhang erwähnten Standortnamen BURO und BIAS.

    Eine Google Recherche ergab, dass es sich hierbei um Ortsteile der Städte Coswig bzw. Zerbst/Anhalt handelt. Beide Orte liegen nördlich der Elbe, nicht all zu weit von Dessau Kochstedt entfernt. Gibt es irgendwo Erkenntnisse darüber, dass die Reserve Flak Abtelung 435 Ende 1939 an besagte Standorte verlegt hat? Oder Teile davon? Hat diese Einheit ferner, bevor sie nach Frankfurt verlegte, am Westfeldzug teilgenommen?


    Gruss Christian


    Hallo Hans Bernd,

    bzgl. des Werdeganges Deines Vaters sind ja auf dem einen Scan mehrere Kommandos gelistet. Erkennen kann ich

    2. Kompanie/16. Schiffsstammabteilung (01.08.1942 - 13.12.1942)

    Hierbei scheint es sich um die Grundausbildung gehandelt zu haben. Diese Einheit befand sich zur damaligen Zeit im belgischen Bergen op Zoom u. in Rosendaal (nördl. von Antwerpen, in der Nähe der Scheldemündung).

    https://www.axishistory.com/books/373-germ…sstammabteilung

    Bei den weiteren Kommandos kann ich nur - außer den Zeiträumen - die jeweiligen Kompanien, 4. Kp bzw. 5. Kp., erkennen.

    Das letzte Kommando war die 4. Kriegsschiffbau-Lehrabteilung. Diese befand sich zu dieser Zeit (August-Oktober 1943) in Bremen. Dort wurden künftige U-Boot Besatzungen mit ihrem Boot vertraut gemacht. Demnach müsste Dein Vater hier einem Boot bereits zugeteilt worden sein.

    https://www.axishistory.com/list-all-categ…aulehrabteilung

    https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Kasernen/Wehrk…nenBremen-R.htm


    Die Vermerk 60218 4 , 15.1.1944 sagt mir so Nichts. Vielleicht eine Feldpostnr.? Hinter dem Vermerk 10.01.1944 Pers. U-Boote könnte Personalreserve bedeuten?

    Vielleicht können andere Teilnehmer hier noch mehr herauslesen.

    Gruss

    Christian

    Hallo C. Eil

    also ich lese auf den Wegweisern Folgendes

    DÜSSELDORF 1734 Km (evtl. auch 1784 Km)

    NARVIK 1671 Km

    MOSKAU 321 Km

    TOBRUK ??? Km


    Ich würde mal sagen, das ist in Russland. Wahrscheinlich im Bereich der Heeresgruppe Mitte (Moskau). Ich habe mal spontan etwas mit einem Routenplaner probiert mit dem Ausgangspunkt Smolensk. Aber alle drei Distanzen passen nicht.

    Oder die Entfernungen auf dem Wegweiser bedeuten so etwas wie Luftlinie. Es sieht so aus, als wäre das Foto im Sommer gemacht worden. Es kämen die Jahre 1941 oder 1942 in Betracht.

    Vielleicht kann ja jemand noch mehr herausfinden.

    Schönen Abend

    Christian

    Hallo Hans Bernd,

    da kommen eine Menge Boote für in Frage. Zunächst einmal hier noch einen Link zur 11. Flottille und zugleich zu einer m.E recht ergiebigen U-Boot Website

    https://uboat.net/flotillas/11flo.htm

    wann war dieses besagte Wochenende, wo Dein Vater im Bau war? 1944?

    Man kann auf dieser Website auch nach folgenden Kriterien stöbern

    https://uboat.net/fates/losses/

    (das entsprechende Jahr anklicken, wenn bekannt)

    https://uboat.net/boats/patrols/

    Auch hier - wenn bekannt - den Zeitraum anwählen.

    Vielleicht hilft das schon weiter.


    In den Datenbanken vom Historischen Marinearchiv und Ubootarchiv konnte ich keinen Johann König finden, zu dem diese Angaben passen. Das heißt aber noch Nichts, da dort längst noch nicht alle Marineangehörigen, die den 2 WK überlebt haben, dort gelistet sind.

    Gruss

    Christian

    Hallo Uwe,

    vielen Dank für die Klarstellung. Ja jetzt sehe ich es auch. Grunwald ist schon 1939 zur KüFlGr. 506 gekommen und war ein Jahr später bei der K.Gr.806. Auch passen die von Dir beschriebenen Örtlichkeiten viel besser ins Bild. Wie hätte er von den Midlands zurückkommen können? Und Newquay/Cornwall als letztendlicher Absturzort? Hat die Luftwaffe in dieser Gegend überhaupt Einsätze geflogen.

    Es ist schon seltsam. Beide von mir angegebene Links habe ich bislang eigentlich als ganz gute Quellen empfunden. Kleinere Fehler bzw. Unstimmigkeiten kommen immer mal wieder vor, aber in diesem Fall werden ja gleich zwei völlig verschiedene Werdegänge geschildert.

    Gruss

    Christian

    Hallo zusammen,

    lt. HMA und der Rangliste von 1940 war Günther (wohlgemerkt mit TH) Grunwald Angehöriger der Crew 1937a. Er war seit dem 01.08.1939 Leutnant zur See und wurde offenbar im gleichen Jahr zur Luftwaffe kommandiert.

    Ich habe dazu zwei weiterführende Links.

    http://www.luftwaffe-zur-see.de/Seeluft/Verlustlisten/Jahr1940.htm

    nach diesen Angaben ist Günther Grundmann am 21.09.1940 in Gefangenschaft geraten. Nach Flakbeschuss in den Midlands. (Pilot Ju 88 A1 M7+CH).

    https://www.ww2.dk/Lw%20Offz%20-%20G-K%20Apr%202021.pdf

    Hiernach war er am 21.09.1940 als Angehöriger der KüFlGr 506 zunächst vermisst, kehrte dann aber irgendwie wieder zurück. Am 02.10.1940 soll er mit einer Heinkel 111 (H-4 1T+KH) der Kampfgruppe 126 bei Newquay (Cornwall) abgeschossen worden sein.

    Höchst seltsam. Weiß jemand Näheres ?

    Gruss

    Christian

    Moin zusammen,

    dann war ja meine Vermutung richtig. Vielen Dank Euch Beiden. Der von mir vermeintlich identifizierte U-Bogen ist höchstwahrscheinlich der Rest vom großen K. Dieser Buchstabe ist in dem Eheregisterauszug nicht so deutlich ausgeprägt, wie in Lothars Bild. Qualitätsverlust beim Kopieren oder der Standesbeamte hat an dieser Stelle etwas undeutlich geschrieben. Was mich jedoch wundert ist, dass er es bei dem schlichten Wort KASERNE belassen hat. Solche Einrichtungen haben doch für gewöhnlich einen Namen und eine Adresse.

    Gruss von der Nordseeküste

    Christian