Posts by Tanton

    Eine Planierraupe kann man auch "legal erwerben".

    (sogar ohne Führerschein).

    Und ein Panzer aus der Zeit ist doch im Grunde nur eine Planierraupe, mit einem bisschen stärkeren Blech aussen rum und ein paar mehr PS...

    Hallo Tanton,


    meine Vorfahren kommen auch aus Borodino. Viele meiner Verwandten waren bei der Waffen-SS (RFSS, TK, 30 Januar).

    ...

    Wer weiß, vielleicht sind wir ja sogar verwandt? Gerne können Sie mir eine Privatnachricht senden!

    Hallo Schwabe,

    Ich habe Dir ein PN mit meiner Adresse geschrieben, und auch den Namen von der Familie.

    Klaro sind wir verwandt: Borodino war ja ein Kuhdorf - und irgendwie über- 4-5 Ecken rum war da wohl jedermann verwandt.


    In Landesmannschaften, o.ä. war ich nie ! Das war immer das verstaubte von den "Alten Knackern".

    Meine Eltern hatten mit denen aber noch Kontakt. Mein Vater & Bruder sind wohl vor rund 12-14 Jahren auch nach Borodino gefahren.

    Ich lebe ausserdem bereits seit geraumer Zeit im Ausland.

    Bild 4a) Fluss Ush 1946 Russland


    In der Ukraine scheint es einen mit diesem Namen zu geben:

    Quote


    Die größten Flüsse der Karpaten sind: Dnister und Tyssa. Die kleineren Flüsse sind die rechten Nebenflüsse von Dnister und linken von Tyssa. Es gibt die Flüsse, sich durch die tektonischen Brüche in der Erde, das sind: Dnister, Latoryzja, Tereswa, Tyssa, Stryj, Prut, Siretu, Ush, Bilyj und Tschornyj Tscheremosch.


    Auf deutsche heisst er wohl Usch:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Usch_(Transkarpatien)

    Ich hänge es noch 1x hier ran.

    Vielleicht ist es ja interessant für Dich. (Beitrag anderswo hier gepostet)


    ===========

    Ich suche eigentlich 'irgend etwas' über die 8.SS-Kavallerie Division "Floria Geyer".


    Hintergrund ist: mein Opa war wahrscheinlichst bei dieser (habe ich mir nur errechnet, da sein Lebenslauf wunderbar zu 8-SS-Kavallerie Div. passt).

    Aus den Jugendtagen erinnere ich mich an seine Geschichten (er war nicht sehr wehmütig nach dieser Zeit) :


    Ein paar Stichpunkte an die ich mich erinnere:

    - eingezogen zur Waffen-SS, ca. Sommer 1944 (als Volksdeutscher, Jahrgang 1911 - 29 Jahre)

    - zur Front, irgendwo in Rumänien/südliche Ukraine im Oktober 1944

    - Abwehrkämpfe & Rückzug bis nach Budapest

    - Kessel von Budapest (Kessel geschlossen kurz vor Weihnachten)

    Im Anschluss haben sie wohl viel Zeit im Keller verbracht. U.a. ging ihnen der Proviant aus, und sie schlachteten ihre Pferde.

    - Gefangennahme durch die Russen, ca. Anfang Februar.

    - 5 Jahre Gefangenschaft im Ural, Kupferbergwerk


    Weitere Eckpunkte von seiner Militärkarriere waren, dass er davon erzählte, wie er mit dem Panje-Wagen Munition transportierte/zur Front bringen musste.

    2-3 kurze Erinnerungsstücke bei mir sind, dass er auch Kanonen bedient hat. Aber seine Hauptbeschäftigung war wohl mehr "Munitionsholer/-fahrer".


    Also war er vielleicht im 8.SS-Artillerie-Regiment 8 (??) .

    ===

    So, meine Frage jetzt: Überlebende Zeitzeugen wird es wohl gar nicht mehr geben (??)

    -Gibt es irgendwie ein Buch, dass die einzelnen Etappen, etc. seiner Einheit nachzeichnet, oder Berichte ? Kurzgeschichten, etc.?

    -klaro, auch Kriegsverbrechen, würden mich interessieren. Ich gehe eigentlich davon aus, dass mein Opa nicht bei irgendwelchen dabei war (späte Einberufung; die hatten sicherlich schon andere Sorgen). Erzählt hat er jedenfalls nichts davon. Obwohl er sehr redesinnig war, und nicht gerade gut auf die Nationalsozialisten zu sprechen war (dass wir an den Sch.... geglaubt haben.....)

    Aber man weiss ja nie.


    ===

    Vielleicht ja noch interessant zu den Bedingungen, wie mein Opa zur Waffen-SS kam:

    - Volksdeutscher in Bessarabien (damals: Rumänien, es war jedoch in Russland geboren, es war nach dem 1.Weltkrieg besetztes ukrainisches Gebiet).

    - Hitler-Stalin Pakt. Stalin bekam das Land zurück, jedoch durften die willigen Volksdeutschen ausreisen (2 Tage bekamen sie zum Packen, 1940)

    - Ausreise per Panjewagen zur Donau, Donauschiff und Züge, bis ca. Dresden.

    - 2 Jahre im Flüchtlingslager

    - Ansiedlung in Westpreussen ca. 1942.

    - na ja, und 1944 dann die Einberufung zur Waffen-SS.


    ===

    In einem anderen Thread hier im Forum wurde über die Blutstätowierung geredet.

    Mein Opa hatte jedenfalls keine bekommen.

    ===

    Fast als GAU erwies sich, dass er in einem Dorf in Bessarabien geboren war, dass nach dem Ort benannt wurde (Borod ino), wo die Russen den Napoleon schlugen. Man wollte ihn nach der Gefangenennahme direkt an die Wand stellen.

    Er konnte noch Russisch, und mit Glück konnte er das Aufklären.

    ===

    Über die Gefangenschaft: er hat nicht gross geklagt, über Nahrungsmangel, etc., aber er war eigentlich mehr der Mensch, der nur ungern Stundenlang über die negativen Erlebnisse berichtete.

    Er wurde in ein Kupferbergwerk in den Ural verbracht, wo er 5 Jahre verbrachte. Sie konnten dort jedoch Sprengstoff klauen, dass sie zum Dynamitfischen in einem See benutzten.

    Er ist bereits Ende der 70er Jahre verstorben.


    Danke & tschüss


    ===

    http://www.lexikon-der-wehrmac…isionenSS/8SSKavDiv-R.htm

    https://de.wikipedia.org/wiki/8._SS-Kavallerie-Division_„Florian_Geyer“


    Die Ortsangaben haben mir schon gut geholfen (die im pdf).

    +++

    Ich suche eigentlich 'irgend etwas' über die 8.SS-Kavallerie Division "Floria Geyer".


    Hintergrund ist: mein Opa war wahrscheinlichst bei dieser (habe ich mir nur errechnet, da sein Lebenslauf wunderbar zu 8-SS-Kavallerie Div. passt).

    Aus den Jugendtagen erinnere ich mich an seine Geschichten (er war nicht sehr wehmütig nach dieser Zeit) :


    Ein paar Stichpunkte an die ich mich erinnere:

    - eingezogen zur Waffen-SS, ca. Sommer 1944 (als Volksdeutscher, Jahrgang 1911 - 29 Jahre)

    - zur Front, irgendwo in Rumänien/südliche Ukraine im Oktober 1944

    - Abwehrkämpfe & Rückzug bis nach Budapest

    - Kessel von Budapest (Kessel geschlossen kurz vor Weihnachten)

    Im Anschluss haben sie wohl viel Zeit im Keller verbracht. U.a. ging ihnen der Proviant aus, und sie schlachteten ihre Pferde.

    - Gefangennahme durch die Russen, ca. Anfang Februar.

    - 5 Jahre Gefangenschaft im Ural, Kupferbergwerk


    Weitere Eckpunkte von seiner Militärkarriere waren, dass er davon erzählte, wie er mit dem Panje-Wagen Munition transportierte/zur Front bringen musste.

    2-3 kurze Erinnerungsstücke bei mir sind, dass er auch Kanonen bedient hat. Aber seine Hauptbeschäftigung war wohl mehr "Munitionsholer/-fahrer".


    Also war er vielleicht im 8.SS-Artillerie-Regiment 8 (??) .

    ===

    So, meine Frage jetzt: Überlebende Zeitzeugen wird es wohl gar nicht mehr geben (??)

    -Gibt es irgendwie ein Buch, dass die einzelnen Etappen, etc. seiner Einheit nachzeichnet, oder Berichte ? Kurzgeschichten, etc.?

    -klaro, auch Kriegsverbrechen, würden mich interessieren. Ich gehe eigentlich davon aus, dass mein Opa nicht bei irgendwelchen dabei war (späte Einberufung; die hatten sicherlich schon andere Sorgen). Erzählt hat er jedenfalls nichts davon. Obwohl er sehr redesinnig war, und nicht gerade gut auf die Nationalsozialisten zu sprechen war (dass wir an den Sch.... geglaubt haben.....)

    Aber man weiss ja nie.


    ===

    Vielleicht ja noch interessant zu den Bedingungen, wie mein Opa zur Waffen-SS kam:

    - Volksdeutscher in Bessarabien (damals: Rumänien, es war jedoch in Russland geboren, es war nach dem 1.Weltkrieg besetztes ukrainisches Gebiet).

    - Hitler-Stalin Pakt. Stalin bekam das Land zurück, jedoch durften die willigen Volksdeutschen ausreisen (2 Tage bekamen sie zum Packen, 1940)

    - Ausreise per Panjewagen zur Donau, Donauschiff und Züge, bis ca. Dresden.

    - 2 Jahre im Flüchtlingslager

    - Ansiedlung in Westpreussen ca. 1942.

    - na ja, und 1944 dann die Einberufung zur Waffen-SS.


    ===

    In einem anderen Thread hier im Forum wurde über die Blutstätowierung geredet.

    Mein Opa hatte jedenfalls keine bekommen.

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    Fast als GAU erwies sich, dass er in einem Dorf in Bessarabien geboren war, dass nach dem Ort benannt wurde (Borod ino), wo die Russen den Napoleon schlugen. Man wollte ihn nach der Gefangenennahme direkt an die Wand stellen.

    Er konnte noch Russisch, und mit Glück konnte er das Aufklären.

    ===

    Über die Gefangenschaft: er hat nicht gross geklagt, über Nahrungsmangel, etc., aber er war eigentlich mehr der Mensch, der nur ungern Stundenlang über die negativen Erlebnisse berichtete.

    Er wurde in ein Kupferbergwerk in den Ural verbracht, wo er 5 Jahre verbrachte. Sie konnten dort jedoch Sprengstoff klauen, dass sie zum Dynamitfischen in einem See benutzten.

    Er ist bereits Ende der 70er Jahre verstorben.


    Danke & tschüss


    ===

    http://www.lexikon-der-wehrmac…isionenSS/8SSKavDiv-R.htm

    https://de.wikipedia.org/wiki/8._SS-Kavallerie-Division_„Florian_Geyer“