Posts by Hardy

    Hallo,


    also (laut SHIII) war das Kapselgebläse der Germaniawerft mechanisch gekoppelt.


    In der Zeichnung links oben steht Typ VIIC.


    Aber, in dem Prüfbericht steht: "Meßtag 13. und 14.8. 1936", da kann sich die Messung ja nicht auf das Gebläse in der Zeichnung berufen, da es 1936 noch gar keinen Typ C gab, oder?


    Oliver:


    Lebt Dein Opa noch?


    Schmeiß die Unterlagen bloß nicht weg, am besten Schwarz/Weiß (wegen der Dateigröße) einscannen und in eine große pdf-Datei der Reihe nach einfügen, es gibt mit Sicherheit jede Menge Leute, die sich für so etwas brennend interessieren!


    Es ist manchmal kaum zu glauben, was unsere Altvorderen alles auf die Beine gestellt haben, und zwar ohne CAD, FEM und den ganzen Kram...


    Hardy

    Hallo,


    ich spiele ja, wie schon gelegentlich erwähnt, seit neuestem das Spiel Silent Hunter III.


    Dort werden als mögliche Maschinenausbauten einmal das "Kapselgebläse" der Germaniawerft und dann noch das "Buchigebläse" der Firma MAN angeboten.


    Ich habe im www gegoogelt, fand aber eigentlich nur Treffer, die sich auf das Spiel SHIII bezogen, also nix vernünftiges.


    Hat da jemand nähere Infos?


    Gab es diese "Turbos" wirklich, wurden sie wirklich eingesetzt, wenn ja, bei wie vielen Booten, geschah die Aufrüstung automatisch beim nächsten Werftbesuch, was brachte die Aufrüstung letztendlich, wo waren die Nachteile (erhöhter Kraftstoffverbrauch/Verschleiß) etc?


    Hardy

    So, die 20min sind um, scheints...


    [Blocked Image: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/6ytn-c.jpg]


    [Blocked Image: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/6ytn-d.jpg]


    Das fand (laut Wochenschau) im Südatlantik statt, der Turm des übernehmenden Bootes ist kurz zu sehen:


    [Blocked Image: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/6ytn-e.jpg]


    Weiß jemand, welches Boot das ist, und was aus ihm wurde?


    Fazit, die Antwort auf meine Frage lautet wohl: Im Prinzip ja, aaaaaaber...


    Hardy

    Quote

    Original von markus9
    Hallo,


    um nochmal auf die Eingangsfrage zurückzukommen.


    Das Umladen eines Torpedos auf See vom Heck- zum Bugrohr ist nicht der unlösbare Akt, sonst hätte auf hoher See ja auch die Torpedoübernahme von anderen Booten nicht geklappt


    Genau das, die Übergabe eines Torpedo an ein anderes Boot fand ich zufällig in einer Wochenschau, genauer, der Nummer 648 vom 3.2.1943.


    [Blocked Image: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/6ytn-9.jpg]


    [Blocked Image: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/6ytn-a.jpg]


    [Blocked Image: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/6ytn-b.jpg]


    Teil 2 der Bilder folgt gleich...

    Quote

    Original von Drexl
    Dann gib mal Vorhalterechner bie Google ein da findet man auch noch einiges über das UZO.


    Werde ich...


    Quote


    Nachdem was ich gelesen habe hatten beide die selbe Funktion.


    Warum aber nun gerade das UZO überwasser häufig genutzt wurde hatte bestimmt auch andere gründe. Wenn das Boot aufgetaucht war, wurden ja die Stationen bemannt, die Deckwache sicherte rundum und die Geschütze waren Feuerbereit.
    Wenn nun der KaLeun unten am Seerohr steht ist das sicher nicht der beste platz um die Übersicht zu behalten.


    Es war aber doch anscheinend der WO, der die UZO bediente, von daher konnte der Kommandant so oder so der Übersicht halber auf der Brücke sein, und dem WO das Ziel (36°) zuweisen...


    Ob der WO dann von der Brücke aus (UZO) zwei Etagen runter oder vom Turm aus (Angriffssehrohr) eine Etage runter die Eingaben brüllen musste, dürfte wohl egal gewesen sein...


    Quote

    Es war wohl gängige Praxis, die Torpedos manuell via Zuruf direkt vor Ort auszustoßen. Warum dies so war, währe zu klären...
    Darüber habe ich keine weiteren Einzelheiten herausbekommen.


    Aber grundsätzlich ein Interessantes Thema, ich hoffe es melden sich noch andere User dazu.


    Wollens hoffen, ich halte die Frage "Wozu eigentlich gab es die UZO" für absolut berechtigt.


    Quote


    Übrigens besorge dir mal den GWX mod, damit machst du dein SHIII noch besser und Spektakulärer !!! ;) so als Empfehlung.


    Der thread SH III ist bekannt!


    Hardy


    EDIT: Rächtschraipvähler

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    Original von Quasimodo
    Hardy,


    wie sollte damals, egal womit, eine "Automatische" Erfassung eines Zieles möglich gewesen sein?


    Wer spricht von automatischer Zielerfassung?


    Ich schrieb von Datenübermittlung...


    Quote

    Ich glaub das hier passt besser in die "PC-Spiele-Ecke"...  8)


    Nö, finde ich nicht.


    Hardy

    Quote

    Original von Drexl
    UZO- U-Boot-Ziel-Optik, Gerät mit einem starken Nachtglas, mit dem die Schiffspeilung gemessen und automatisch an den Torpedovorhalterechner übertragen wird.


    Im www habe ich natürlich auch gesucht...


    War das denn beim Angriffssehrohr nicht so mit der automatischen Übertragung?


    Also, zumindest im Film "Das Boot" erinnere ich mich außerdem an einen Überwasserangriff, wo der WO durch das UZO peilt und Kommandos nach unten gibt ("Gegnerfahrt"), und von unten immer eine Antwort kommt ("eingestellt").


    Hardy

    Hallo,


    warum gab es eigentlich noch mal extra die UZO?


    Schließlich konnte doch wohl auch im aufgetauchten Zustand das Angriffsrohr benutzt werden.


    Bot die UZO einen Vorteil, den das Sehrohr nicht hatte (direkte Dateneingabe z.B.)?


    Oder war vielleicht die Optik (Nachts?) nennenswert besser?


    Hardy
    (Der sich gerade SilentHunterIII zugelegt hat und dort auch bei Überwasserangriffen immer das Periskop nimmt)

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    Original von historyfan81
    Was sollte das denn auch für einen Sinn machen?


    Man dürfte problemloser an den Feind kommen, vorwärts ist das U-Boot doch wohl schneller als rückwärts.


    EDIT: Vor allem kann es bei Vorwärtsfahrt viel schneller tauchen!


    Außerdem kann man von vorne vier Torpedos verschießen, und von hinten nur einen.


    Also, wenn man vorne alle verschossen hat, dürfte es schon wurmen, wenn man hinten noch alle Torpedos hat, sie aber vorne nicht benutzen kann...


    Hardy

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    Original von wolf310
    Das dürfte so gut wie unmöglich sein, denn im Boot bekommt man den Torpedo nicht gedreht.


    Ist klar...


    Quote

    Der Transport vom Heck zum Bug durchs Boot dürfte auch mehr als schwierig sein.


    Wohl eher unmöglich, das Schätzchen wog ja immerhin einiges an Kilogramm, und eine Hebe- bzw. Transportvorrichtung war nur im Bug- bzw im Hecktorpedoraum vorhanden...


    Quote

    An Deck könnte man den Torpedo zwar drehen, aber dann steht auf dem Weg zum Bugladeschot der Turm im Weg,


    Wenn überhaupt, dann aufgetaucht und über das Deck, das war mir schon klar, aber da war wirklich, beim besten Willen keine Möglichkeit?
    Was ist eigentlich mit den beiden externen Reservetorpedos, war da einer für das Bug- und einer für das Hecktorpedorohr gedacht?


    Quote

    mal davon abgesehen daß das Boot wärend der ganzen Aktion wie auf dem Präsentierteller liegt und nicht tauchen kann.


    Latürnich...


    Hardy

    Hallo,


    ist vielleicht ne blöde Frage, aber trotzdem.


    War es möglich, falls keine Bugtorpedos mehr vorhanden waren, auf See die Hecktorpedos zum Bug zu befördern und sie dort zu laden und abzufeuern?


    Oder konnte dann nur noch mit Hecktorpedos geschossen werden?


    Hardy

    Fotos habe ich sogar ein paar für Dich (falls Du sie nicht schon kennst), ich habe sie mal eingescannt.


    (3,7MB, als .bmp wegen der Bildqualität...)


    cshare


    Quelle: Enzyklopädie Deutscher Waffen


    Aber undurchsichtig ist das ganze schon, hatte jetzt die 15cm Kanone 18 dieselbe Munition wie die 15cm Kanone 39?


    Im Ernst, das muss ein riesiges Chaos wg. der Munition gegeben haben...


    Hardy

    Wieso gab es eigentlich eine 15cm- und eine 17cm-K18?


    Ich dachte immer K18 ist K18...


    Gab das nicht ein fürchterliches Durcheinander mit der Munition?


    (Ich kenne mich da nicht so aus, obwohl ich selbst mal bei der PzArt war...)


    Hardy