Posts by Hardy

    Hallo,


    nach laaaanger Abwesenheit möchte ich auch mal wieder etwas beitragen, einen Artikel von Manfred Popp, Kernphysiker, von 1991 bis 2006 Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Karlsruhe zum Thema "Deutsche Atombombe". Ursprünglich erschienen in der 12/2016 "Spektrum der Wissenschaft".


    Popp kommt zu dem Fazit:

    "Das Fazit meiner Analyse lautet: Die deutschen Wissenschaftler wussten im "Dritten Reich" nicht, wie eine Atombombe konstruiert werden muss. Sie haben nicht an der Physik der Bombe gearbeitet und keine Schritte unternommen, sie zu bauen. Zwar wäre der Reaktor, den sie erfolglos zu entwickeln versuchten, technisch eine Voraussetzung für eine Plutoniumbombe gewesen, aber ohne Einsicht in die Physik der Bombe war er ein ziviles Ziel – abgesehen von der Möglichkeit, ihn möglicherweise zum Antrieb von Kriegsschiffen einzusetzen."
    Quelle: http://www.zeit.de/wissen/gesc…ner-heisenberg-kernphysik

    Grüße


    Hardy


    Blaue Farbe herausgenommen, da diese für interne Verlinkungen vorbehalten ist, Diana

    Hallo,


    zu dem entsetzlichen, aber dennoch wichtigen Thema der Zwangsprostitution macht zur Zeit in der Nähe meines Wohnortes eine Wanderausstellung halt.


    Es geht dort zwar nicht um Zwangsprostituierte für Wehrmachtsangehörige, sondern "nur" (und dieses "nur" steht AUSDRÜCKLICH in Anführungszeichen!) um Frauen, die sich in Konzentrationslagern prostituieren mussten...


    Ich bezweifle nämlich stark, das dieser unterschiedliche "Verwendungszweck" (auch dieses in diesem Zusammenhang widerliche Wort steht AUSDRÜCKLICH in Anführungszeichen!) einen tatsächlichen Unterschied für diese armen, geschundenen Geschöpfe ausmachte...


    Die Austellung trägt den Titel: „Lagerbordelle. Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern“ von der Gedenkstätte Ravensbrück.


    Seit dem 4.1. und bis zum 27.1.2011 in der Universität Paderborn


    UPB


    Es wären etwa 40 Minuten mit dem Auto, die ich bräuchte, um diese Ausstellung zu besuchen, aber, um ganz ehrlich zu sein, ich zögere immer noch, mir das anzutun...


    Hardy

    Hallo,


    ich lese schon seit längerem mit, hatte bis jetzt aber selber nichts beizutragen.


    In "Waffenarsenal Band 103 - Deutsche Flugkörper" bin ich jetzt aber auf einen Vergleich gestoßen, der beim Thema "Rentabilität der Flak", also Effizienz im Sinne vom Verhältnis Aufwand/Nutzen vielleicht auch noch erwähnenswert ist, es handelt sich um einen Vergleich FlaK zu FlaRak:


    [Blocked Image: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/6ytn-19.png]


    Hardy

    Hallo,


    also, laut der "Fehlertabelle für die Deutsche Wehrmacht"
    stand "z.u." für "zeitlich untauglich".


    link


    Von daher bedeutet "z. g. v. F" wohl "zeitlich garnisonsverwendungsfähig"


    Hardy

    Quote

    Original von Holzauge
    [quote]Original von Hardy


    Siehe meine Sig: Während die Waffen sprechen, schweigen die Gesetze...


    Ich respektiere Deine Stellungnahme, aber wenn man sich nach diesem Motto richtet, dürfe man niemanden wegen Kriegsverbrechen vor Gericht stellen. i


    Das ist nicht mein Motto, der Ausspruch stammt von Cicero, ca. 50 vor Christus.


    Und Cicero hat ja, leider Gottes, recht damit...


    Hardy

    Quote

    Original von Holzauge
    Ich war aber überrascht, wie oft es bei den "sauberen" Amerikanern der Fall war. Hierfür einige Beispiele:


    Für Deine Angaben, bezüglich der Abschüsse deutscher Piloten am Fallschirm, erfolgt durch Amerikaner, findet sich hier


    http://www.luftwaffe.cz/


    oft (nicht immer) bereits nach kurzer Suche eine Bestätigung.


    Wieder so ein Thema für sich!


    Siehe meine Sig: Während die Waffen sprechen, schweigen die Gesetze...


    Hardy


    EDIT: Rächtschraipväler

    Hallo,


    um mal zum Thema zurückzukehren...


    Galland kommt in seinem Buch vorher schon mal auf das Thema, in Kapitel 17 ("Krieg ist kein Cricketspiel"), gleich am Anfang:


    [...
    einen am Fallschirm hängenden Piloten zu beschießen, wäre uns damals als ein Akt unausdenkbarer Barbarei erschienen. Ich erinnere mich sehr genau der näheren Umstände, als Göring während der Schlacht um England einmal auf dieses Thema zu sprechen kam.
    (...)
    Göring sah mir fest in die Augen und sagte: "Was würden Sie von einem Befehl halten, im Luftkampf mit dem Fallschirm abgesprungene Piloten abzuschießen? - "Ich würde das für Mord halten, Herr Reichsmarschall!", antwortete ich, "und versuchen, mich einem solchen Befehl mit allen Mitteln zu wiedersetzen." Göring legte mir beide Hände auf die Schultern und sagte: "Genau diese Antwort habe ich von Ihnen erwartet, Galland."
    (...)
    Jedenfalls wurde davon, auch später, als der Luftkrieg so grauenhafte Formen annahm, in der deutschen Luftwaffe nie wieder gesprochen.

    ...]


    Versucht Galland nur, die Luftwaffe in ein besseres Licht zu rücken, oder haben die deutschen Piloten sich, im Gegensatz zu den Alliierten, wirklich zurückgehalten?


    Hardy

    Hallo,


    in seinem Buch "Die Ersten und die Letzten" schreibt Adolf Galland im 37. Kapitel über seinen letzten Einsatz am 26.4.1945.


    Er wurde in seiner Me262 von einer Mustang getroffen, seine Maschine wurde schwer beschädigt.


    Eigentlich wollte er mit dem Fallschirm aussteigen, ließ dann aber davon ab, er begründet das in seinem Buch:


    "Dann aber lähmt mich der Schreck, am Fallschirm erschossen zu werden. Wir Turbo-Jäger mussten erfahrungsgemäß damit rechnen."


    Weiß da jemand näheres?


    Falls das tatsächlich öfter vorkam, war das befohlen, oder schossen die alliierten Piloten von sich aus auf die am Fallschirm hängenden deutschen Piloten?


    Hardy

    Im westfälischen Rheine baut ein ehemaliger Panzerschlosser der Bundeswehr den legendären Kampfpanzer Tiger nach – originalgetreu und zwar im Maßstab 1 zu 1.


    Stern


    Respekt!


    Hardy

    Das ist ein wohl selbsterstelltes Kompendium für Konstrukteure von Dieselmotoren mit alphabetisch geordnetem Inhaltsverzeichnis, vom Anlaßventil bis Zylinderzahl.


    Wenn man Ahnung davon hat, ist das echt interessant, was nur etwas verwirrt, ist, das die damals andere Einheiten verwendet haben, da war das kilopond noch aktuell.


    Ein äußerst interessantes Dokument, finde ich.


    Hardy

    Hallo,


    ja, das kommt darauf an, wie man es interpretiert.


    Wenn das einfach nur ein Kappe ist, die über der Nase liegt, ist die R4M nur gegen das herausrutschen nach vorne gesichert, das ganze scheint aber komplexer zu sein, da die Haltesicherung beim Abfeuern zurücktritt.


    Man müsste dazu mal Details wissen.


    In der D(Luft)T 2190 steht bei II.C, "beladen des Rohres", bei Punkt 3:


    "Geschoß von vorn in das Ausstoßrohr einführen. Geschoß ist nach hinten durch einen Schraubbolzen (3,3) gegen Herausfallen gesichert."


    Also, richtig eindeutig ist das nun auch wieder nicht...


    Hardy