Posts by mpb

    Hallo,


    besitzt jemand dieses Buch und kann mir eine Auskunft geben?


    Ich interessiere mich für den Ritterkreuzträger Hugo Eichhorn, den Cousin meiner Großmutter. In dem Buch "Rüdiger W.A. Franz - Die Ritterkreuzträger der SS-Division „Wiking“ und ihre Einsätze Band II" gibt es laut Beschreibung auf Amazon ein Kapitel über Hugo Eichhorn: Ehe ich das Buch "blind" kaufe, wäre ich an Informationen über dieses Kapitel interessiert (Umfang; enthält es Fotos etc). Ich würde mich freuen, wenn mir jemand Auskunft geben könnte.


    Auch wäre ich an Hinweisen über andere Bücher interessiert, die Informationen über Hugo Eichhorn enthalten.


    Gruß

    Martin

    Hallo,


    über ihn habe ich im Forum zumindest nichts gefunden:


    Josef Jennewein, Skiweltmeister.


    Geburtstag 21. November 1919


    Geburtsort St. Anton am Arlberg


    Sterbedatum 27. Juli 1943


    Sterbeort Orjol, Sowjetunion




    In Wikipedia dazu:


    Quote

    Er wurde zur Luftwaffe einberufen und war im Zweiten Weltkrieg Jagdflieger, dem 86 Abschüsse zugerechnet wurden. Am 27. Juli 1943 landete er hinter den sowjetischen Linien und galt seitdem als verschollen. Sein Skiclubkollege Josef Gabl flog diesen Einsatz zusammen mit Jennewein in einer eigenen Maschine und bekam von Jennewein über Funk die Meldung, wonach dessen Motor ausgefallen sei. Kurze Zeit später verlor Gabl den Sichtkontakt. Posthum wurde Jennewein zum Leutnant befördert und erhielt am 5. Dezember 1943 das Ritterkreuz

    Ich füge auch noch einen Auszug aus einem Artikel in "Die Grenzzeitung", Nr. 20, 21. Januar 1943 bei, den ich hier gefunden habe.


    Gruß

    Martin

    Hallo Wolfgang,


    vielen Dank, sehr interessant. Es stellt sich noch die Frage, wie die Einheit nach Bischhausen kam, wo mein Onkel am 9.4.1945 in Gefangenschaft geriet, und welches der drei in Frage kommenden Bischhausen es ist. Gibt es Informationen, wo genau das "Regiment der Divisionskampfgruppe Kaschner (326. Volksgrenadierdivision)" im fraglichen Zeitraum vom 3.-9.4.1945 gekämpft hat?


    Edit (Ergänzung): Im Lexikon der Wehrmacht habe ich Folgendes gefunden:


    Quote

    Am 29. März erhielt der Divisionsstab den Befehl, an der Eder eine neue Abwehrfront aufzubauen. Dort sollte sie die aus Dänemark herangeführten Teile der 166. Infanterie-Division übernehmen. Bereits einen Tag später kam es zu schweren Straßenkämpfen in Fritzlar, an deren Ende die sog. Eder-Stellung aufgegeben werden musste. Anfang April 1945 bezogen die Reste der Division eine neue Frontlinie an der Fulda. Sie wurden am 3. April 1945 bei den Kämpfen um Kassel im Bereich Overvellmar durch US-Truppen zurück gedrängt. Am 7. April erreichte die Division die Werra auf der Linie Meensen - Witzenhausen. Am 10. April standen die Reste der Division in Wollbrandshausen und am 12. April 1945 zwischen Osterode und Herzberg. Ein weiterer Einsatz der Division ist nicht mehr nachweisbar, nur noch Splitter der Division wurden getrennt voneinander unter wechselnder Unterstellung eingesetzt.

    Bischhausen (Gleichen) liegt auf gut halbem Weg zwischen Witzenhausen und Wollbrandshausen und wird daher sehr wahrscheinlich das Gesuchte sein.


    Gruß

    Martin

    ...

    Auf beiden Dokumenten ist jeweils auch ein Stempel "Dienststelle Feldpostnummer", leider ist die (vermutlich identische) FPN aber nur schwer entzifferbar. Die dritte Stelle ist sicher eine 6, die fünfte Stelle ebenfalls sicher eine 0.Die zweite und vierte Stelle ist wahrscheinlich jeweils eine 8. Die erste Stelle sieht einmal aus wie ein Z oder eine 2, einmal eher wie eine 3. Unter 28680 und 38680 habe ich aber nichts sinnvolles gefunden.

    ...

    Hallo,


    ich glaube, ich habe die FPN identifiziert;


    28680(24.8.1943-5.4.1944)13.11.1943 Stab u. 1.-4. Kompanie Bataillon D I


    Dieses Bataillon gehört zum Regiment D1102.


    Gruß

    Martin

    Hallo Matthias,


    vielen Dank, dann war meine Vermutung zur Interpretation meiner Suchergebnisse ja nicht ganz falsch. Aber warum ist auf dem Umschlag die FPN des Bataillons gestempelt, wenn der Absender händisch die FPN des Regimentsstabes angibt?


    Gruß

    Martin

    ...

    @ Friederike, danke auch dir.

    Hatte gedacht man könnte etwas mit der Werbung an der Hauswand etwas anfangen.

    Ich hatte da nur was mit Saint-Raphael/Côte d`Azur gefunden.

    ...

    Hallo Peter,


    das ist eine Werbung für den Aperitif St. Raphael Quinquina, zu dessen Historie gibt es Informationen hier. Das hilft jetzt zunächst nicht weiter. Ich habe nun mal nach Reklame für diesen Aperitif gesucht und da gibt es einige Seiten im Web mit Fotos von Häusern mit eintsprechender Werbung. Vielleicht kannst du bei den Verantwortlichen der Seiten mal nachfragen und denen ggf. dein Foto zur Einschätzung zuschicken.


    http://www.elve.net/padv/en/liquor5.htm#raph


    https://www.lavieb-aile.com/ar…-quinquina-117434516.html


    https://www.publicitesmuralesp…-aperitif-st-raphael.html


    Hier heißt es in der Übersetzung:

    Die Werbung auf deinem Foto wurde also zwischen 1932 und 1938 gemalt.


    Außerdem kannst du bei Interesse über Google mit dem Suchbegriff "murs publicitaires St Raphaël peints" nach Bldern suchen. Viel Glück!


    Gruß

    Martin

    Hallo,


    ich habe einen am 26.2.1945 abgestempelten Feldpostbrief auf dem händisch vom Absender die FPN 16163 angegeben ist. Auf dem Umschlag ist aber noch ein zweiter Stempel mit der Nr. 57757 zu sehen. Wie passt das denn zusammen?


    Zu 16163 habe ich hier gefunden:


    16163

    (Mobilmachung-1.1.1940) 5. Feldlazarett Armee-Sanitats-Abteilung 542

    (12.7.1941-26.1.1942) 5. Feldlazarett 542

    (25.1.1943-31.7.1943) gestrichen (Tunis)

    (24.3.1944-6.11.1944) 13.5.1944 Regimentsstab Grenadier-Regiment D1102.


    Ich nehme also an, dass am 26.2.1945 diese FPN immer noch dem Regimentsstab Grenadier-Regiment D1102 zugeordnet war.


    Zu 57757 habe ich hier gefunden:


    57757

    (8.9.1943-22.4.1944) 19.11.1943 Stab u. 1.-4. Kompanie Bataillon D XVII.

    Das Bataillon D XVII gehörte am 1.12.1944 zum Regiment D1102 (siehe hier). Bedeutet das, dass die Feldpost der Stabes des Regimentes vom Batallion versandt wurde? Oder verbirgt sich mehr dahinter?



    Ich habe noch weitere Feldpostbriefe mit anderen FPN, wo die händisch angegebene und die auf dem Stempel "Dienststelle Feldpostnummer" nicht übereinstimmen.



    Ganz allgemein würde mich noch interessieren, wie Einträge dieser Art zulesen sind:


    (24.3.1944-6.11.1944) 13.5.1944 Regimentsstab Grenadier-Regiment D1102.


    Ich nehme an, für den in Klammern angegebenen Zeitraum war die FPN der angegebenen Einheit zugeordnet. Was ist aber mit der Zeit danach? Der mir vorliegende Feldpostbrief ist ja späteren Datums. Und was bedeutet die weitere Datumsangabe, hier 13.5.1944.


    Ich entschuldige mich schon einmal für meine Anfängerfragen, aber ich habe dazu keine Hinweise gefunden.



    Gruß

    Martin

    Hallo Uwe,


    vielen Dank für Nachhilfe zum Lesen der Grafik. Über den Stab der Regimentes D1102 erfahre ich daraus also keine weiteren Einzelheiten, da sich die weiteren Informationen auf die Bataillone beziehen. Trotzdem interessant.


    Danke auch für den Hinweis auf die KTB, die habe ich mir heruntergeladen.


    Nun zu den Aspekten in dem Zitat: Mein Onkel schreibt wie gesagt, dass er am 19.3.1945 von Dänemark in die Nähe von Kassel fuhr. Die Datumsangabe passt aber zeitlich nicht zu dem Befehl vom 27.3.1945. Ich habe in den mir vorliegenden Unterlagen noch ein weiteres Dokument entdeckt, eine Bescheinigung, datiert vom 23.3.1945 und ohne Ortsangabe, in der meinem Onkel bescheinigt wird, dass er zum Stab/Gren.Rgt. 593 gehört. Die Unterschrift des Führers des Stabes ist zwar unleserlich, jedoch übereinstimmend mit der Unterschrift auf diesem Dokument:

    ...

    2. Ergänzung "Ausweis" im Soldbuch, die datiert ist vom 2.3.1945 und bestätigt, dass er "Angehöriger des Stabes Gre.Rgt.D 1102 [ist] und im Bereich des Standortes Holbaek eingesetzt [ist]."

    ...

    Auf beiden Dokumenten ist jeweils auch ein Stempel "Dienststelle Feldpostnummer", leider ist die (vermutlich identische) FPN aber nur schwer entzifferbar. Die dritte Stelle ist sicher eine 6, die fünfte Stelle ebenfalls sicher eine 0.Die zweite und vierte Stelle ist wahrscheinlich jeweils eine 8. Die erste Stelle sieht einmal aus wie ein Z oder eine 2, einmal eher wie eine 3. Unter 28680 und 38680 habe ich aber nichts sinnvolles gefunden.


    Zu Bischhausen: Leider gibt es keine näheren Informationen. Mein Onkel schreibt in seinem undatierten Brief aus Rennes: "Am 19. März fuhren wir von Dänemark weg bis in die Nähe von Kassel. Sollten als Festungsbatallion in die Stadt, kamen aber nicht mehr hinein. Wir marschierten dann von einem Kessel in den anderen und wurden am 9. April in Bischhausen bei Göttingen gefangen vom Amy. Von dort fuhren wir mit Lastautos über Braunfels - Weilburg nach Andernach." Ich vermute, es ist der heutige Ortsteil von Gleichen.


    Gruß

    Martin

    Hallo Sven,


    nochmals vielen Dank. Gilt für die Standortangabe auch das Datum 1.12.1944? Dann wäre der Stab Gren.Regt. D 1102 in Vordingborg gewesen, ungefähr 100 KM südlich von Holbaek. Er müsste dann irgendwann bis Anfang März 1945 nach Holbaek verlegt worden sein. Kann man da genaueres herausfinden?


    Gruß

    Martin

    Hallo!

    ... anbei ein Überblick über die personelle und materielle Lage der gesuchten Einheit vom 01.12.1944, vielleicht hilft es etwas weiter.


    Grüße

    Sven

    Hallo Sven,


    vielen Dank, aber ich bin Laie, daher die Nachfrage: Wie liest man das? Was bedeuten die Symbole und Zahlen? Mein Onkel war seinerzeit beim Stab, ist der hier irgendwo separat aufgeführt?


    Gruß

    Martin

    Hallo Thilo,


    bei der Suche nach "Regiment D 1102" bin ich auf diesen alten Thread gestoßen. Von einem Cousin meiner Mutter liegen mir Dokumente vor, aus denen Folgendes hervorgeht:


    1. Mehrere Feldpostbriefe mit der FPN 16163, datiert zwischen dem 24.1. und 24.2.1945. Die FPN gehört m.W. zum Regimentsstab Grenadier-Regiment D 1102.


    2. Ergänzung "Ausweis" im Soldbuch, die datiert ist vom 2.3.1945 und bestätigt, dass er "Angehöriger des Stabes Gre.Rgt.D 1102 [ist] und im Bereich des Standortes Holbaek eingesetzt [ist]."


    3. Dokument über die Gefangennahme durch amerikanische Truppen am 9.4.1945 in Bischhausen (Nähe Göttingen). Hier gibt es als letzte Einheit an: "Stab/Gren.Rgt 593"


    4. Undatierte Kriegsgefangenenpost aus Rennes/Frankreich. Er schreibt, dass sie (ohne nähere Bezeichnung der Einheit) am 19.3.1945 von Dänemark in die Nähe von Kassel fuhren,


    Das belegt m.E., dass das Gren.Rgt 593 aus dem Gre.Rgt.D 1102 hervorgegangen sein muss und zwar zwischen dem 2.3. und 19.3.1945 (vermutlich also am 9.3.1945, keinesfalls am 1.5.1945). Insofern kann man die Fragezeichen in Tessin, Bd. 9, S. 168 streichen.


    Gruß

    Martin

    Hallo Roland,


    ja, es gab Tote. Bei Maeger heißt es.


    Quote

    Zwei lange Tage brauchte die Lazarettbelegschaft, um die bedauernswerten Opfer der Irrfahrt in die vorbereiteten Quartiere zu bringen. Schon das Ausladen mittels Tragbahren war in den schmalen Gängen der Eisenbahnwagen für die entkräfteten Verwundeten eine furchtbare Strapaze, manche von ihnen starben bereits beim Entladen des Zuges.


    Direkt neben dem damaligen Lazarett befindet sich eine Kriegsgräberstätte (siehe diesen Thread), auf der die Toten des Lazaretts bestatt wurden. Ich werde bei Gelegenheit in Weilmünster im Rathaus und bei den Pfarreien nachfragen.


    Gruß

    Martin

    Hallo,


    Maeger schreibt in seinem Buch außerdem:


    Quote

    In die Kriegslazarette wurden Soldaten eingeliefert, deren Verwundung oder Krankheit so schwerer Natur war, dass mit einer baldigen Genesung in den Feldlazaretten nicht gerechnet werden konnte. Der ausgedehnte Gebäudekomplex in Weilmünster, der einen eigenen Bahnanschluss an die Strecke Weilburg-Usingen-Bad Homburg-Frankfurt hatte, konnte an die 1200 Patienten aufnehmen, war aber, als ich dorthin kam, nicht voll belegt.


    Das änderte sich schlagartig, als ich mich nach gut zwei Wochen in den Betrieb eingelebt hatte. Es wurde ein Lazarettzug mit mehr als 500 Männern angekündigt, die aus einem Kriegslazarett in Ostpreußen vor der anrückenden Roten Armee in Sicherheit gebracht worden waren. Alle vorrätigen Betten wurden in Krankensälen und kleineren Räumen aufgestellt, die Kellergeschosse, die wegen der Hanglage der Gebäude eher Souterrains waren, so weit wie möglich ausgeräumt und hergerichtet.


    Als der lange Zug eintraf, war der Großeinsatz aller verfügbaren Kräfte angesagt. Beim Betreten der umgebauten D-Zug-Wagen schlug uns unerträglicher Gestank entgegen. Von dem zahlenmäßig völlig unzulänglichen und erschöpften Begleitpersonal erfuhren wir, dass der Zug eine Odyssee von sechs Wochen Dauer hinter sich hatte. Andere Lazarette, bei denen der Transport auf der weiten Strecke versucht hatte unterzukommen, waren hoffnungslos überfüllt ...

    Kann man herausfinden, um welchen Lazarettzug es sich handelt? Zur zeitlichen Einordnung: Maeger kam im Oktober 1944 nach Weilmünster, der Zug müsste also Ende Oktober, spätestens Anfang November 1944 nach Weilmünster gekommen sein.


    Gruß

    Martin

    Hallo,


    ich habe bei einer Suche zufällig eine PDF-Version des Buches


    Herbert Maeger – Verlorene Ehre, verratene Treue. Zeitzeugenbericht eines Soldaten, 17. Auflage, Rosenheim 2018


    Er berichtet dort auf den Seiten 323 – 337 über seine Zeit im SS-Lazarett Weilmünster und erwähnt u.a. einen Chefarzt Obersturmbannführer Dr. Klemm und einen Assistenzarzt Ostuf Dr. Siebel . Allerdings schreibt er in dem Buch einleitend auch: "Personennamen habe ich geändert, wo mir dies erforderlich erschien, um falsche Zuordnungen und Betroffenheiten zu vermeiden." Ich würde gerne wissen, ob es die beiden Doktoren unter diesen Namen wirklich im SS-Lazarett Weilmünster gab. Roland nannte im Eingangspost folgende Personen

    so dass ich eher vermute, die Namen wurden geändert. Kann jemand sagen, ob es die in dem Buch genannten Personen bei der SS wirklich gab. Wie könnte man das feststellen?


    Gruß

    Martin

    Hallo Martin,


    sorry, vielleicht habe ich mich in meinem letzter Beitrag nicht deutlich genug ausgedrückt, mit der "real existierenden Person" meine ich jedenfalls die Person, um die es in der Karteikarte geht, nicht ein eventuelles Kürzel einer "sachbearbeitenden Person", um die Gender-Problematik mal auf diese Weise auszudrücken :/.


    Viele Grüße, Andreas

    Hallo Andreas,


    wir schreiben vermutlich aneinander vorbei. In deinem früheren Betrag schriebst du:

    ...

    Aus dem Zusammenhang ist auch mir noch kein Licht aufgeganen, was die Abk. "Jchu." "Ichu." oder "Tchu." bedeuten könnte.

    ...

    Ich komme mit meiner Lesart auf eine andere Abkürzung, nämlich "Schu" und das scheint mir eine sinnvolle Paraphe eines gängigen Nachnamens (als fiktive Beispiele habe ich Schumann oder Schulz genannt) der "sachbearbeitenden Person" zu sein. "Jchu." "Ichu." oder "Tchu." könnten alternativ auch eine Abkürzung von Vor- und Nachnamen sein. Dann müsste aber der Nachname mit "chu" beginnen, m.E. sehr unwahrscheinlich.


    Aber alles nur schwach begründete Vermutungen.


    Gruß

    Martin