Posts by mpb

    Hallo,


    der Unterzeichner auf 2 war ja im Juni 1944 Oberstabsarzt der 10. Armee (und nicht bei der Sanitätskompanie 403 (mot)). Vieleicht lässt sich darüber der Name herausfinden.


    Gruß

    Martin

    Hallo Nico,


    sind irgendwo Nummern oder Name des Herstellers zu sehen? Kannst du das 2. Bild mal größer einstellen, so dass man die "Beschriftungen" in dem Anzeigebereich lesen kann. Da steht z.B. "Made in ..." aber ich kann das Land nicht lesen.


    Gruß

    Martin

    Hallo,


    der gesuchte Name in Bild 4 ist wahrscheinlich "Bailloux". Zumindest wird in dem Dokument


    Astrid Gehrig: Kriegsgefangenenlager in Tuttlingen 1945-1952: „Cage d ́Armée No 2“ – „Cage C.S.T.O No 2“ – „Dépôt de transit No 2“ – „Bureau de Contrôle et Démobilisation“


    mehrfach ein Colonel Bailloux, Direktor der „Annexe de la DGPG Allemagne-Autriche“ erwähnt.


    Gruß

    Martin

    Hallo,


    heute habe ich (ohne dass ich noch einmal nachgefragt hatte) eine Mail von Bundesarchiv erhalten.


    Somit weiß ich zumindest, dass meine Aufträge eingegangen sind und nun nach 3 Monaten mit deren Bearbeitung begonnen wird. Mal schauen, wie lange es dauert.


    Gruß

    Martin

    Hallo,


    meine im Eingangspost erwähnten Anfragen habe ich am 3.5.2021, also vor rund 10 Wochen, per Briefpost gestellt. Daraufhin habe ich keinerlei Reaktion erhalten, auch keine Eingangsbestätigung. Ich weiß also noch nicht einmal, ob meine Anfragen bearbeitet werden. Ist es sinnvoll


    - die Anfragen noch einmal per Mail zu schicken und um Eingangsbestätigung zu bitten oder


    - telefonisch oder per Brief nachzufragen, ob die Anfragen eingegangen sind, von wem sie bearbeitet werden und wie lange das voraussichtlich dauern wird?


    Oder sind solche Nachfragen kontraproduktiv?


    Gruß

    Martin

    Hallo,


    hier wird vermutet, dass die Brigade-Nr. der SA den Nr. der Motorstandarten des NSKK entspreche. Wenn das stimmt, müsste die NSKK Motorstandarte 70 in Recklinghausen gewesen sein. Das passt wiederum zum auf der Bescheinigung angegebenen Ort Datteln, der in der Nähe von Recklinghausen ist.


    In der o.g. Quelle wird auch auf diesen Artikel hingewiesen, der im Kontext SA, NSKK, OT interessant sein könnte:


    Quote

    FRanz W. Seidler: Das nationalsozialistische Kraftfahrkorps und die Organisation Todt im Zweiten Weltkrieg : Die Entwicklung des NSKK bis 1939

    Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte - Heft 4, 1984, S. 625-636


    Gruß

    Martin

    Hallo Frank,


    ich lese die erste Stelle als "2", die Feldpostnummer also als 24052D. Das war eine Sammelnummer für die Briefprüfstelle Paris. Vielleicht wurde der Brief vor der Weiterleitung nach Genf dort geprüft. Siehe hier und hier.


    Gruß

    Martin

    Hallo,


    ich weiß nicht, welche Biographie Thilo vorliegt. In der von Rowlands habe ich nichts über das Massaker gefunden. Peter Kulartz wird erwähnt (Schreibweise allerdings Kularz), außerdem:


    Heinz Berger

    Heinz Schnabel

    Stabsfeldwebel Glockner

    Oberleutnant Bergenthum (kommandierender Offizier)


    Gruß

    Martin

    Hallo,


    hier gibt es eine Biographie von Trautmann: Rowlands, Alan: Trautmann - The Biography, 2005


    Die Einheiten, in denen er diente, sind nicht genau bezeichnet, aber die Schilderung stimmt mit der in Wikipedia weitgehend überein. Zeitangaben, Orte, Kriegsereignisse und Namen von Vorgesetzten und Kameraden könnten eventuell bei einer weiteren Recherche nützlich sein. Ich habe die entsprechenden Passagen aus der Biographie extrahiert und übersetzt und könnte sie bei Interesse hier einstellen (zusammen genommen ca. 3 Seiten in WORD).


    Gruß

    Martin

    Hallo,


    aus dem deutschen Wikipedia:


    Quote

    Trautmann meldete sich mit 17 Jahren freiwillig zur Luftwaffe.[11] Durch seine fehlende schulische Qualifikation schied die von ihm angestrebte Laufbahn als Pilot aus und er begann eine Ausbildung zum Funker.[11] Die Luftwaffe versetzte ihn Ende Januar 1941 nach Schwerin. Während seiner Ausbildung zeigte er nur geringes Interesse am Funken und bestand den geforderten Eignungstest nicht. Auf Anraten seines Kommandeurs meldete er sich zum neu gegründeten Nachrichtenregiment 35 als Teil des V. Fliegerkorps.[12]

    Er diente im April 1941 nach drei Monaten Ausbildung bei der deutschen Besetzung Polens und war zunächst in Zamość stationiert.[13] Am 21. Juni 1941 erhielt Trautmanns Regiment den Marschbefehl zur Teilnahme am Unternehmen Barbarossa.[14] Seine Einheit war der 1. Panzerarmee der Heeresgruppe Süd unterstellt und in der Nähe von Schitomir in der nördlichen Ukraine stationiert. Durch eine Manipulation Trautmanns an einem Opel P4 verletzte sich ein Unteroffizier.[15] Ein Militärgericht verurteilte Trautmann zu drei Monaten Gefängnis. Aufgrund einer Blinddarmentzündung kam er in ein Militärkrankenhaus. Der behandelnde Arzt setzte ihn nach seiner Genesung als Hilfskraft ein, schickte aber weiter wöchentliche Berichte über Trautmanns Gesundheitszustand an den Kommandanten des Militärgefängnisses. Dadurch verbrachte er die Zeit bis zum Ende seiner Gefängnisstrafe als Helfer im medizinischen Dienst.[16]

    Im Oktober 1941 wurde sein Verband nach Dnepropetrowsk verlegt, wo der früh einsetzende Winter den weiteren Vorstoß der deutschen Wehrmacht beendete.[17] Angriffe auf die Versorgungswege der sowjetischen Armee war die Schwerpunktaufgabe des Verbandes. Trautmanns Einheit erzielte zu Beginn des Jahres 1942 Geländegewinne, aber die sowjetische Gegenoffensive traf sie hart, und sie wurde im Frühjahr 1942 nach Smolensk verlegt.

    Trautmann meldete sich dort freiwillig zu den Fallschirmjägern und kam zur Ausbildung nach Berlin.[18] Nach seiner Ausbildung wurde Trautmann dem Fallschirmjäger-Regiment 1 der 7. Flieger-Division zugeordnet.[19] Im Frühjahr wurde Trautmann zum Unteroffizier befördert.[20] Trautmann wurde fünfmal ausgezeichnet und erhielt unter anderem das Eiserne Kreuz Erster Klasse.[10]

    Nach seiner Beförderung zum Feldwebel wurde Trautmann einer neuen Einheit zugeteilt, die man in Erwartung einer alliierten Invasion nach Frankreich verlegte. Am 11. Februar 1945 überlebte er als einer der wenigen Angehörigen seiner Einheit die alliierte Bombardierung von Kleve. Trautmann desertierte anschließend und wollte sich in seine Heimatstadt Bremen absetzen. Am 27. März 1945 nahmen ihn alliierte Soldaten in einer Scheune gefangen.[21] Der britische Soldat, der ihn gefangen nahm, begrüßte ihn freundlich mit den Worten Hello Fritz, fancy a cup of tea? (Hallo Fritz, wie wär's mit einer Tasse Tee?)[22] Da der Krieg dem Ende zuging, unternahm Trautmann keinen Fluchtversuch.[10] Die Briten brachten ihn in das britische Kriegsgefangenenlager POW Camp 50 (heute die Byrchall High School) in Ashton-in-Makerfield, das zwischen St. Helens und Wigan liegt. Später wurde er in ein ähnliches Lager in Huyton bei Liverpool verlegt. Bei Fußballspielen im Lager spielte er erfolgreich im rechten Mittelfeld, bis sich eines Tages kein Torhüter fand und Trautmann sich im Tor versuchte und als Naturtalent erwies. Seit dieser Zeit riefen die Briten ihn Bert, da es ihnen schwerfiel, Bernd, die Kurzform seines Vornamens, korrekt auszusprechen.

    Gruß

    Martin