Posts by kkn

    Hi Chris,


    habe eine Verständnisfrage.

    Das Flugzeugwerk Siebel wurde teilweise nach Annaburg ausgelagert, das liegt aber in Sachsen.

    Annaburg liegt in Sachsen-Anhalt; vll. meintest Du Annaberg im Erzgebirge?


    Annaberg nahe der tschechischen Grenze ist mir sehr vertraut.

    Anfang der 2000er Jahre habe ich dort zusammen mit einem älteren Herrn

    eine Dame besucht, die als junges Mädchen als Flakhelferin nach Berlin kam;

    sie tat Dienst auf den Flaktürmen Berlin-Gesundbrunnen, hat davon erzählt -

    auch davon, wie sie 1945 von Berlin bis Annaberg nach Hause gelaufen ist.

    Sehr aufregend, sehr berührend. Aber das ist eine andere Geschichte.


    Grüße, Kordula

    Hi Thilo + Dieter,


    habe abgeschrieben, wie ich's gefunden habe;

    paßt nicht zu Euren Funden und Überlegungen -

    jedenfalls, was den Namen betrifft.


    Gehe erst einmal davon aus, daß die Vers. und

    die Anwälte die Spedition richtig benannt haben.


    Danke trotzdem.


    Grüße, Kordula

    Hi allseits,


    Gerd Simon, auf dessen Seiten neben vielem anderen auch der


    Lehrplan für die Weltanschauliche Erziehung in der SS und Polizei

    SS-Hauptamt, o.Ort, o.Jahr - vermtl. 1944


    abrufbar war, ist Jahrgang 1937, emeritiert bereits 2011.

    Seine Seiten werden noch angezeigt, die meisten gibt es nicht mehr.


    Auf unserer Lieblingsseite - https://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Simon -

    jedoch gibt es den Link http://www.gerd-simon.de/ und darunter

    ist alles abrufbar, was er veröffentlicht bzw. öffentlich gemacht hat.


    Bitte "durchhangeln" zu: Zur Schulung der Elite im 3. Reich.


    Eine wahre Fundgrube für unsere, aber auch allgemeine Themen.


    Grüße, Kordula


    PS: Hatte vor längerer Zeit einen Email-Austausch mit ihm,

    als ich nach einem NS-belasteten Juristen suchte.

    Hi Thilo,


    leider nein - habe die Unterlagen nochmal durchgesehen.

    Wir haben ja nicht die Original-Korrespondenz zum Unfall,

    bei dem Großtante + Tante verletzt wurden, sondern nur das,

    was unsere Tante als ebenfalls verletzte Beifahrerin betraf.


    Der Lkw-Fahrer Kolb fuhr für die Rollfuhr-Speditions GmbH,

    versichert bei der Kraft Vers. A.G., Berlin W 8, Taubenstr. 10.


    In den Schreiben gibt es ein Aktenzeichen: Mü.H.3946 bzw.

    Müch.H.3946/36 - vll. die Vorgangsnr. bei der Versicherung,

    vll. aber auch ein polizeiliches AZ - naja, wer weiß.


    Kraft gehörte zur Allianz; vll. gibt es da ein Archiv; bin dran.


    Grüße, Kordula

    Hi allseits,


    danke, JR, für Aufklärung = Auto Union, 1x DKW.

    Mal seh'n, ob ich's mir merken kann.


    Das von Dir, Paul, photographierte Gefährt

    hat das Kennzeichen B - D 1932 - wie sinnig 8) ;

    vll. das Jahr er Erstzulassung.

    Der Tauentzien heute ist wirklich ein wenig -

    na, sagen wir mal - einfaltslos und langweilig.


    Hi Bert, das erste Bild ist das unserer Großtante;

    guckst Du hier: Familien- und andere Bilder ohne nähere Angaben.


    Sonntagsgrüße,

    Kordula

    Hi Paul,


    danke sehr.

    Was für ein Fund; wo die Kiste wohl ausgegraben wurde?

    Nun ist es neuzeitlich schwarz lackiert - sieht doch noch

    sehr viel feiner aus.

    Habe das Gefährt der Großtante noch einmal angehängt;

    so muß niemand lange suchen.


    Und weil ich immer auf Auto-Guck-Tour bin, habe ich da

    noch was mitgebracht: nicht das richtige Gefährt, doch -

    wie ich finde - einfach nur schön.


    Grüße, Kordula

    Hi Christoph und Paule,


    Maximiliaan war das letzte Mal am 24. Mai 2018 im Forum.

    Vll. kommt er ja noch einmal zurück, vll. aber auch nicht.

    Kann natürlich auch sein, daß sich irgendwann einmal

    jemand anderes für das Thema interessiert.



    Geht man mit der Maus auf den Nick eines Users,

    erscheint das Datum des letzten Besuchs.


    Abendgruß,

    Kordula

    Guten Abend,


    zur Erinnerung an den 8. November 1939, München, Bürgerbräukeller.

    Georg Elser - noch am 9. April 1945 in Dachau ermordet.


    "Mit seinem Anschlag auf den »Führer« wollte Georg Elser den Krieg stoppen und die Diktatur beenden. Es war neben dem Attentat vom 20. Juli 1944 die einzige Tat des Widerstands, die Hitler ernsthaft gefährdete."


    Zeit-Artikel von Peter Steinbach und Johannes Tuchel von 2009.

    Lesenswert.

    https://www.zeit.de/zeit-geschichte/2009/04/Georg-Elser


    Gruß, Kordula

    Hi Arnd,


    danke für die Ergänzung.

    Kaum zu glauben, daß nach so langer Zeit gut lesbare Dokumente

    gefunden wurden + nun digitalisiert und indiziert werden konnten.


    (1) In der Jüdischen Gemeinde Leipzig aufbewahrte Unterlagen -

    für die sich noch nie jemand interessiert hatte (!!!) - enthielten

    Transportlisten und "sogenannte 'Heimankaufverträge',

    die dazu dienten, den Opfern ihr Vermögen zu rauben."


    (2) Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des österr.

    Widerstandes: Fotos und Metadaten von Deportationslisten.


    (3) Die nahezu vollständigen, gut lesbaren Deportationslisten

    der Gestapo aus Berlin sind jetzt ebenfalls "recherchierbar nach

    Namen, Beruf, Geburtsdatum, Geburtsname und sogar Straße

    und Hausnummer."


    Grüße, Kordula

    Hi Rainer,


    klar, natürlich v.a. in Brandenburg - da gibt's ausreichend Infos.

    Nur dürfte es mitten in einer Stadt ein klein wenig gefährlicher

    als in Waldgebieten sein. =) Mal sehen, ob sich was finden läßt

    bezügl. Warnhinweisen z.B. für Pilzsammler oder Wanderer.


    War vor längerer Zeit mit Arnold und Jane in Halbe - da gab's

    eine Führung und jede Menge Hinweise wg. Gefährlichkeit

    abseits der Wege =O .


    Grüße, Kordula


    PS: Nicht zu vergessen, die - wie heißt es so schön -

    "Russenzeit". Ich bleib' immer schön auf den Wegen;

    ist besser so.

    Oranienburg ist stark mit Blindgängern belastet. Seit 1990 wurden mehr

    als 200 Blindgänger entschärft. Es werden noch weitere 280 Blindgänger

    vermutet.

    Guten Abend Reinhard uaa.,


    die Innenstadt von Oranienburg ist schon seit langer Zeit

    für Busse und Schwerlastverkehr gesperrt. Da die Stadt -

    so sind die Regeln - keinerlei finanzielle Unterstützung

    z.B. vom Bund - erhält, hat man sich dafür entschieden.

    Auch dort wird noch so einiges im Untergrund vermutet.


    Auf der verlinkten Seite habe ich dazu nichts gefunden.


    Grüße, Kordula

    Guten Abend Nikolay und Sigrun

    und allen anderen, die hier mitlesen.


    Sehr berührend zu erfahren, was heute noch alles möglich ist.

    Und tröstend - selbst wenn die eigenen Angehörigen niemals

    gefunden werden (können).


    So geht es jedenfalls mir / uns.

    Danke, Nikolay.


    Grüße, Kordula

    Hi Thilo,


    danke - wär' doch zu schön gewesen.


    Aus dem einsehbaren Dokument war's nicht ersichtlich,

    daß er Landwirt war. Wie bzw. wo hattest Du das gefunden?


    Grüße, Kordula



    Ein PS ohne Bezug zum Thema:

    Habe meinen Vater in den Listen gefunden und Max Delbrück,

    der blieb dort, mein Vater entschied sich zurückzukehren.

    Die Delbrücks, Bonhoeffers, u.a. auch die Vorfahren meines Vaters

    lebten damals im sog. Professorenviertel - fiel dem Abrißwahn der

    Berliner "Neuen Zeit" nach 1945 zum Opfer - heute Autobahnkreuz.

    Hi Tilo,


    einmal in die USA per Schiff zu fahren, bedeutet doch nicht,

    auswandern zu wollen - vll. wollte er eine Reise unternehmen,

    so wie andere z.B. nach Italien oder sonstwohin fuhren.


    Wie Du selbst schreibst, paßt ja auch die Immatrikulation

    zum Studium in Rostock nicht wirklich zum Lebenslauf.


    Es könnte doch sein, daß wir das alles zu streng sehen -

    eben aus heutiger Sicht - und daß zu früheren Zeiten mehr

    möglich war und auch genutzt wurde als heute.


    Alles ein wenig spekulativ, doch bedenkenswert.

    Grüße, Kordula