Posts by kkn

    Lieber JH,
    vielen Dank noch einmal für die Online-Möglichkeit.
    Die Anfrage geht per Email; evtl. anfallende Kosten
    werden vorab mitgeteilt.

    Lieber Eumex,
    auch Dir ein Danke - da kommt ja so einiges zusammen;
    da alles nur für uns privat ist, ist es nicht wichtig,
    daß die Bilder "anderen gehören" (Frage der Rechte).

    Wir besprechen das in der Familie - könnte sein,
    daß außer mir niemand genaueres wissen möchte. *gg*

    Grüße, Kordula

    PS: Gehe alle meine alten Abos durch -
    da wird sicher noch so einiges Altes auftauchen;
    wo ich nachfragen werde.
    Ein Großteil kann zum Glücj ersatzlos weg.

    Lieber Johann Heinrich,

    herzlichen Dank für Deine Hilfe - immer Verlaß auf Dich.
    Ob Freiburg sich lohnt, kann ich nicht einschätzen;
    werden wir in der Familie besprechen.

    Berlin-Lichterfelde ist ja "um die Ecke".
    Dorthin werde ich mich wenden.

    Sag' mir doch auch noch, wie ich die Verwandtschaft nachweise;
    ehrlich gesagt, habe ich zu vieles einfach vergessen.

    Grüße, Kordula

    Guten Tag,

    gibt es vll. zu diesem Martin Harnack weitere Unterlagen?
    Ist wohl "unser Schwarzes Schaf" in der entfernteren Verwandtschaft,
    von dem niemand etwas wußte.

    Bin weder bei Ancestry noch habe ich andere Möglichkeiten,
    um etwas herausfinden zu können.

    Wäre dankbar, wenn jemand weiterhelfen könnte.

    Grüße, Kordula

    Guten Tag,

    in Berlin-Schmargendorf, Mecklenburgischen Straße, wurde bei Bauarbeiten am 02.04. ein 250kg schwerer Blindgänger gefunden. Da von der Bombe laut Polizei keine unmittelbare Gefahr ausging, entschieden sich die Kriminaltechniker der Behörde für eine Entschärfung erst am Mittwoch, 04.04. Entschärft werden sollte vor Ort.

    6700 Anwohner mußten ihre Wohnungen verlassen.
    Vier Kindertagesstätten und mehr als 30 Wohnblöcke waren betroffen, mehrere Straßen mussten komplett oder teilweise gesperrt werden. Dazu zählten auch Abschnitte der Stadtautobahn A100.

    Die U-Bahn-Linie 3 fuhr während der Sprengung nicht durch den Sperrkreis,
    die Ringbahn und die S46 waren zwischen Halensee und Bundesplatz unterbrochen.
    Mehrere Buslinien wurden ab 9.30 Uhr in dem Sperrkreis gar nicht mehr bedient oder umgeleitet.

    Bereits am 20. Februar gab es ebenfalls in der Mecklenburgischen Straße einen Bombenfund. 5700 Anwohner mußten ihre Wohnungen verlassen.
    [Angaben zu beiden Funden z.B. bei t-online]

    Kenne die Gegend gut - ein seltsames Gefühl zu erfahren, daß da zwei dieser Monster im Erdreich verborgen lagen.

    Grüße, Kordula

    Hi Ingo,

    nach meiner Erfahrung bisher können Landeskinder nur in ihrem Land einkaufen.
    Zweite Erfahrung: Nicht alle Titel, die in einer Landeszentrale angeboten werden,
    stehen in den Online-Listen - darunter v.a. Titel, die sich mit der NS-Zeit beschäftigen.
    In Berlin ist es jedenfalls so.

    Wenn möglich, hinfahren und vor Ort nachfragen bzw. das Angebot durchsehen.

    Grüße, Kordula

    Guten Morgen,

    vielen Dank Euch beiden, Thilo und Diana,

    für diese ergänzenden und überaus erhellenden Angaben.

    Wir wissen ja genug über die Zeiten nach 1945 in Ost wie West.

    Hier wie da wurde verschwiegen oder vorhandenes Wissen

    instrumentalisiert, es wurde einfach weiter gemacht ...

    Dazu muß nichts weiter gesagt werden.

    Und doch hat es etwas Gruseliges, daß diese Ärztin völlig

    unbehelligt weiter arbeiten konnte - in einem Pflegeheim -

    und gelebt hat sie in der Anstalt Wittenau, ihrer, wenn man

    so will, "Wirkungsstätte".

    Grüße, Kordula

    Guten Tag,

    hier ein Schicksal, an das vor längerer Zeit im Berliner Tagesspiegel erinnert wurde.

    Ob sich wohl zu der Ärztin Dr. Helene Silberschmidt etwas finden läßt?

    Ebenso interessiert mich, wo in Berlin-Lichterfelde dieses Baltische Altersheim

    gewesen sein könnte.

    Danke für's Nachforschen.

    Grüße, Kordula


    Marie Wilhelmine Elise Baronesse von Kleist wurde am 21. März 1874 in Wenden (heute Cēsis in Lettland) als jüngstes von 13 Kindern geboren. Im Alter von 27 Jahren heiratete sie den Juristen Baron Arthur von Kleist in Riga. Das Ehepaar hatte zwei Töchter, Irmgard und Gerda. Im Jahr 1917 flüchtete die Familie wegen der Russischen Revolution und kam 1919 nach Berlin. Arthur von Kleist starb im Jahr 1928. Marie von Kleist zog in das Baltische Altersheim in Lichterfelde. Im Jahr 1944 wurde das Haus bei einem Bombenangriff schwer beschädigt, Marie von Kleist verlor ihr gesamtes Hab und Gut und lief verstört umher. Das Gesundheitsamt Steglitz wies sie am 4. Mai 1944 als „unruhige Greisin“ in die Heilstätte Wittenau ein. Am 31. Mai 1944 wurde sie von der Ärztin Dr. Helene Silberschmidt „zur Verlegung vorgeschlagen“. Dr. Silberschmidt beteiligte sich an Selektionen. Am 14. Juni 1944 wurde Marie von Kleist nach Meseritz-Obrawalde verlegt, wo sie ... am 21. Juni 1944 ermordet wurde. Am Weddigenweg 70 in Berlin-Lichterfelde erinnert ein Stolperstein an Marie Wilhelmine Elise Baronesse von Grotthuss.

    NS: Dr. Kurt Zentner war während des Krieges Kriegsberichterstatter; er musste seine Tätigkeit wegen seiner jüdischen Herkunft aber beenden.

    Guten Tag Bert uaa.,

    zu Flüchtlingen kann ich nichts beitragen - dazu haben wir keine Bilder,

    "nur" Erzählungen; diese auch erst zur Zeit kurz vor Ende des Krieges;

    da hätte wohl kaum jemand noch daran gedacht, "Bilder zu schießen".

    Zu Dr. Zentner habe ich mir die wiki-Seite angeschaut:
    Eintritt in die NSDAP 1933, Ausschluß 1940, weil jüdischer Herkunft;

    Eintritt in die Wehrmacht; bis Mitte 1941 in der Propaganda-Ersatz-

    Abteilung (PEA); nach routinemäßiger Überprüfung der Kirchen-

    bücher Im November 1941 entlassen. ...

    Nach dem Krieg holt ihn seine NSDAP-Mitgliedschaft wieder ein. ...

    Dies und weiteres nachzulesen hier.

    Es ist eine dieser vielen "gebrochenen" Biographien.

    Und wer weiß schon, wie wir uns verhalten hätten ...

    Grüße, Kordula