Posts by kkn

    Hi allseits,


    anläßlich des Themas Oberstleutnant Hugo Witt, 28.02.1867 Kronskamp, 24.04.1945 Berlin fiel mir dieses hier von 2015 wieder ein. Käthe Schlitter wurde am 25.04.1945 erschossen, Hugo Witt sei am 24.04.1945 gefallen.


    Paßt jedoch irgendwie nicht, denn beide "Todesfälle" liegen am Weg der RA:

    von Süden kommend über Lichterfelde-West, Asternplatz (Schlitter) Richtung

    Berlin-Steglitz, Kniephofstraße (Witt).



    Die von Thilo gefundenen Artikel der Berliner Zeitung gibt es noch, sind jedoch inzwischen kostenpflichtig. Gefunden habe ich die Traueranzeige von 2015 (https://trauer.tagesspiegel.de…ranzeige/kaethe-schlitter) und einen Artikel im Haller Kreisblatt: https://www.haller-kreisblatt.…zeige-nach-70-Jahren.html.


    Grüße, Kordula

    Hi allseits,

    jetzt habe ich erstmal nachgelesen, was ein Fähnrich ist.

    Und ich habe Casparis "in der Ecke Graudenz" abgesucht;

    dort wie auch in Schlesien gibt's so einige zu finden.

    Komme ggf. später darauf zurück.


    Hi Dieter,

    vielen Dank für das Absuchen der Liste.

    Wenn C. im Dezember 1939 Fähnrich war, käme Horst als einziger in Frage;

    alle anderen sind zu alt - ausgehend von deren jeweiligem Dienstgrad -

    das verstehe sogar ich. 8)


    Hi Lothar,

    danke für den Fund - der Verlag bestand ja schon im 19. Jh.

    Ob Arnold Kriedte Freund oder Bekannter oder einfach nur

    der versendende Verlag war - keine Ahnung.



    Die Adreßverzeichnisse für Graudenz gibt es, sind nur einsehbar

    nach Kauf der CDs. Das will ich mir nicht "an's Bein binden".

    Ob die Pohlmannstraße 10 Verlags- oder eine Privatadresse war -

    da bin ich noch dran.

    Der Absenderstempel sieht eher wie eine private Anschrift aus;

    also kein Hinweis, daß es der Verlag ist.


    Grüße, Kordula

    Hi Achim,

    danke sehr.

    Vorname und Name sind in Großbuchstaben gesetzt:

    vergleicht man die beiden L, kann es "Kriedle" eigentlich nicht sein.

    "Kriedte" als Name kommt mir aber irgendwie komisch vor;

    nur - was sonst? Werde ein bißchen auf Namenssuche gehen.


    Hi Eumex,

    vielen Dank für Aufschlüsselung der FP-Nr. + die Übersicht dazu.

    Über den Fähnrich Caspari gibt es nichts weiter, also werde ich

    alle Casparis beim Volksbund durchsehen - es sind nur 121.


    Sollte sich zu ihm und / oder dem Absender noch was finden,

    gibt's eine Rückmeldung.


    Grüße, Kordula

    Guten Tag,


    wieder etwas beim Aussortieren gefunden:


    Das 1938 erschienene Büchlein von Wilhelm von Scholz,

    Das Buch des Lächelns, Deutscher Verlag, Feldpost-Bücher 2,

    konnte direkt als Feldpost verschickt werden.


    Neben einer ergänzenden Verlagsinformation zum Buch

    war Raum gelassen für den Absender und den Adressaten -

    so, als wäre es ein Brief, eine Karte oder ein Paketaufkleber.


    Zum Fähnrich Caspari gibt es außer der FP-Nr. - natürlich -

    keine weiteren Informationen; beim Absender ist (für mich)

    der Nachname nicht zu lesen, nur Vorname und Anschrift:


    Arnold ???, Graudenz, Pohlmannstr. 10

    Poststempel Graudenz / g / 24.12.39 - 11


    Das war's.

    Ein Sonntagsrätsel - oder so.


    Grüße, Kordula

    Hi Fandar,


    helfen kann ich nicht - leider -, hier nur der Hinweis,

    daß Du bereits 2018 hier nachgefragt hattest.

    Auch damals gab es keine Antworten.


    Die Themen könnten zusammengeführt werden.


    Grüße, Kordula

    Hi Tilo,


    vielen Dank für Hinweis - sehr interessant; habe mich "durchgelesen".

    Hier jedoch glaube ich nicht, daß ein öffentlicher Brunnen, also auf

    Straßenland, gemeint ist. Im Artikel steht "im Hof eines Hauses".


    Brunnen auf Privatgrundstücken gibt es wohl bis heute;

    die sind (natürlich) öffentlich nicht verzeichnet.

    Gefunden habe ich dazu eine Anfrage von 2010 an den Senat,

    betr. private Brunnen, zu Kontrolle / Überwachung der Qualität

    des Wassers; dafür zuständig sind die Bezirksämter.


    Sollte der Brunnen in der Kniephofstraße 3 noch in Betrieb sein,

    ließe sich das herausfinden - wenn man denn will.


    Grüße, Kordula

    Hi allseits,


    vielen Dank Euch allen.

    Bin platt, was sich anhand so einer kleinen Notiz finden ließ.

    Wie gut, daß Hugo Witt auch mit seinen Offiziersdegen, v.a.

    dem der kaiserlichen Kriegsmarine bestattet wurde.


    Als Offizier gab's ja die Chance, ihn in den Archivbeständen

    zu finden - und über Geburtsjahr und -ort dann sogar noch

    etwas zu seiner Herkunft.


    -- ein Bild als kleiner Junge

    -- eines mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Carl Ludwig

    -- Bilder der Eltern und der beiden Schwestern uam.

    -- Vater Maximilian Witt war Pächter in Kronskamp

    = Großherz. Domänenpächter lt. Daten der Uni Rostock


    Wo er als Kind zur Schule gegangen ist, findet sich nicht -

    es wird eine der typischen Dorfschulen gewesen sein.

    In Waren a.d. Müritz besucht Hugo Witt das Gymnasium.

    Laut Archiv der Universität Rostock ist er im SS 1888

    für Jura als Student eingeschrieben; davor habe er in

    München und Berlin studiert.


    Das war's dann bis 1914 - sofern richtig bei Euch gelesen.


    Nichts bisher dazu, ob er vll. gereist ist, ob / wo er eine

    Anstellung gefunden hat bzw. wann er sich entschied,

    zur Marine zu gehen, ob er vll. verheiratet war, Kinder

    hatte, Wohnorte ...

    Auch später alles im Dunkeln.



    Das Haus Kniephoffstr. 3 steht noch - leicht zu finden.

    Der Friedhof in der Bergstraße liegt nahe bei.


    Neben den großen zeitlichen Lücken interessiert mich:

    was könnte mit Brunnenbauarbeiten gemeint sein?

    konnte es wirklich noch Brunnen gegeben haben?


    So, genug gerätselt.


    Grüße, Kordula

    Guten Tag allseits,


    zu den Zeiten, als wir noch auf Schreibmaschine und per Hand geschrieben haben, war die elektronische Erfassung von Daten, so wie wir das heute kennen und nutzen, für die meisten von uns nicht vorstellbar. Das Sammeln von Informationen war pure Handarbeit - was wichtig schien und nicht verloren gehen sollte, wurde archiviert - mit Schere und Kleber, Locher und Stift, gesammelt in Mappen und Ordnern.


    Um die viele Zeit, die wir jetzt im Jahre des C-Virus zu Hause verbringen, sinnvoll zu nutzen, hatte auch ich mich über längst vergessene Sammlungen hergemacht - Ordner mit allem zur NS-Zeit, was mir wichtig schien.


    So fand sich die Meldung zum Oberstleutnant Hugo Witt im Berliner Tagesspiegel vom 01. Mai 1984.

    Beim Volksbund ist er verzeichnet.


    Nachname: Witt
    Vorname: Hugo

    Dienstgrad: Oberstleutnant
    Geburtsdatum: 28.02.1867
    Geburtsort: Kronskamp
    Todes-/Vermisstendatum: 24.04.1945
    Todes-/Vermisstenort: nicht verzeichnet


    Hugo Witt ruht auf der Kriegsgräberstätte in Berlin-Steglitz-Bergstraße.

    Endgrablage: Block 46 Reihe 7 Grab 3



    Vll. finden sich ja zu ihm weitere Daten.


    Grüße, Kordula

    Hi Anhalter,


    etwas länger her, doch vll. gibt's weiteres Interessantes

    aus den Briefen Deines Großvaters?

    Hier v.a. gefragt wegen seiner beiden Neffen, aber auch

    sonst (evtl. in anderen Deiner Themen).


    Sonntagsgruß, Kordula

    Hi allseits,


    im vierten Absatz fehlt etwas - habe es im Zitat markiert.

    Der Artikel ist leider nicht einsehbar; kann also selbst

    die fehlende Zahl nicht ergänzen.

    Unser HJ-Panzernahbekämpfungsbataillon, bestehend aus rund [??] 16 bis 17-Jährigen, bekam den Auftrag, ...

    Wäre interessant zu erfahren, wie viele Jugendliche es waren.


    Grüße, Kordula



    PS: Noch was Formales:

    das Zitat beginnt mit 3 Auslassungspunkten; die werden nur

    bei unvollständigen Sätzen gesetzt - ist hier also nicht richtig.

    Hi JR,


    habe mir jetzt die Adresse auf Google-Maps näher angesehen.

    Hamburg-Wohldorf gehört wohl zu den vornehmeren Stadtteilen.


    Röötberg 3 ist das letzte Haus in einer Sackgasse;

    scheint ein Mehrfamilienhaus zu sein. Habe nichts dazu gefunden,

    wie das in den 1930ern, 1940ern war.



    Hatte vor einiger Zeit die Hamburger Adreßverzeichnisse für die

    1950er und 1960er nach Namen und dann auch nach Straßen

    bzw. Häusern abgesucht; konnte so über die Einträge der Mieter
    nachvollziehen, wo überall unser Angehöriger gewohnt hatte.


    Falls das auch für Hamburg bis 1945 möglich ist. läßt sich vll.

    herausfinden, seit wann die Familie dort gewohnt hat und

    wer davor.


    Vllt. hattest Du das jedoch längst abgesucht.


    Grüße, Kordula

    Hi JR,


    danke für Deine Lesehilfe bezüglich Suche nach Janson

    in der Datenbank. Das "in Hamburg" habe ich bisher

    leider immer überlesen.


    Danke auch dafür, warum Jordan bisher nirgendwo -

    also auch nicht in Hamburg - aufgetaucht ist.


    So ist mit Deinem Karten-Fund vll. ein Anfang gemacht.



    Die Datenbank ist dank Katrin seit 2017 im Forum bekannt,

    siehe: NS - Dabeigewesene Hamburg.


    Grüße, Kordula


    Edit: falschen Namen Jordan zu Janson korrigiert

    Guten Tag,


    Herbert Janson mag wohl die Karte aus Hamburg geschrieben haben,

    er ist jedoch nicht in der Datenbank der Stadt Hamburg aufgeführt

    (http://www.hamburg.de/ns-dabeigewesene/), stammte demnach

    nicht von dort - jedenfalls nicht nach derzeitigem Stand der DB.


    Namensvarianten habe ich ebenso abgefragt wie Einträge unter dem

    Stichwort "Polizei" und "Polizeigefängnis".


    Grüße, Kordula

    Hi Raúl uaa.,


    oben in Post #8 gibt es bereits ein Bild zu Neuruppin.
    Jetzt hier ein zweites als Ergänzung. Sehr schön - danke.


    Grüße, Kordula

    Robert Capa

    Ausstellung im Centrum Judaicum in Berlin

    10.09.2020 bis 09.05.2021

    https://centrumjudaicum.de/robert-capa-berlin-sommer-1945/



    Guten Tag allseits,


    im Sommer 1945 war Robert Capa in Berlin.

    Mehr als 600 Bilder seien so entstanden.

    120 von ihnen werden nun in o.a. Ausstellung gezeigt.


    Wenn Capa in amerikanischer Uniform durch die Stadt "streifte",

    dann war das frühestens Juli 1945. Bis dahin war "Russenzeit".



    Bis heute sind wir auf der Suche nach einem Angehörigen:

    der älteste Bruder unseres Großvaters, 71 Jahre alt.

    Im Juni 1945 verliere sich seine Spur.

    Ein einziges Bild gibt es - aufgenommen in Berlin 1926.


    Warum ich das erzähle?

    Wie bei so vielen anderen auch, ist da so eine Hoffnung,

    irgendwo durch irgendeinen Zufall noch etwas zu finden.

    Vll. ist ja Theo nicht im Juni, sondern später verschwunden.


    Grüße, Kordula

    Hi JR,


    ja, die Familie ist groß mit vielen "Ab"-Zweigen.

    Die schlesischen Mutzenbecher gehörten zu den weniger prominenten und betuchten.
    Mit der Oktoberrevolution verloren sie Grund und Boden - am Roten Platz in Moskau;

    die Besitzurkunden gibt's noch - nur "läßt sich da nichts mehr holen".


    Grüße, Kordula

    Hi Uwe,


    Klein-Pogul/Pogel ist, so glaube ich, in unseren Unterlagen

    nicht vermerkt. Sollte sich was finden, schreibe ich's.


    Hattest Du die Geschichte Deines Großvaters/Deiner Familie

    aufgearbeitet, vll. sogar hier im Forum? Wäre interessant.


    Grüße, Kordula