Posts by 4andhalf

    Hallo!


    Anbei die bekannten Daten einer weiteren Volkssturm Einheit (?)


    Bezeichnung:

    Volkssturm Langenorla


    Aufstellungsort:

    Langenorla / Reichsgau Thüringen


    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt


    Einheitsführer:

    Oskar Siegel

    09.04.1918 schwer verwundet laut Hier


    Einsatz:

    Unbekannt


    Besonderheiten / Vermerk:

    Am 13. April sammelte Lehrer Oskar Siegel, ein im 1. Weltkrieg schwer verwundeter Offizier diese Hitlerjungen und einige Rentner um sich. Dieser „Volkssturm“ zog ab in Richtung Hummelshain. Ohne sich auf Kampfhandlungen einzulassen, kamen sie am 14. 4. zurück und machten sich

    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    Heimatheft Langenorla


    Für weiter Informationen bin ich sehr dankbar.


    Viele Grüße Sten

    Hallo!


    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Vst.-Btl.:


    Bezeichnung:

    Volkssturm-Bataillon Grossenhain


    Aufstellungsort:

    Kreis Grossenhain / Reichsgau Sachsen


    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt


    Einheitsführer:

    unbekannt


    Einsatz:

    unbekannt


    Besonderheiten / Vermerk:

    mindestens

    1 Stabskompanie, 3 Schützenkompanien, 1 motorisierte Kompanie



    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:


    Auf Ergänzungen freue ich mich!


    Grüße

    Sten

    Hallo zusammen,


    Arthur , da ich in Weimar wohne werde ich das nach meinem Urlaub auch mal machen ( hatte es zuletzt beruflich leider nicht geschafft) . Vielleicht gibt es da näheres. Im Verzeichnis der Opfer nach 1945 ist er allerdings nicht verzeichnet! Deshalb hatte ich es bisher vermieden dort anzufragen.


    Augustdieter , natürlich wurde er als Ortsbauernführer nur „ geopfert“ . Seine Schwiegertochter , sie lebt noch, sowie meine Großmutter haben mir einige Sachen erzählt. Also ich vermute durch die örtliche Nähe zum KL ( Luftlinie 1 km ) war das dann leider für die neuen Besatzer selbstverständlich, ihn der Mittwisser-/ täterschaft zu bezichtigen und demzufolge zu liquidieren.

    Viele Grüße Sten

    Hallo Zusammen,

    anbei ein interessanter Fund bezüglich der Bewaffnung der Volkssturm- Bataillone.


    Bewaffnung des deutschen Volkssturms

    Mit dieser Sonderschau soll die Bewaffnung des deutschen Volkssturm der ein Teil des

    Ersatzheeres in einer besonderen Form darstellte, an Hand von Waffen wie auch Dokumenten

    dem Interessierten vorgestellt und gezeigt werden.

    Die Besucher der Waffenbörse können in dieser Sonderschau unter anderem nachstehende sel-

    tene Exponate aus der Bewaffnung des ªDeutschen Volkssturms“ besichtigen.

    - Firma Walther VG 1

    - Firma Spreewerk VG 2

    - Firma Steyr VG 5 in verschiedenen Ausführungen

    - Gustloff - Werk VG 1 - 5 ( VG 45 )

    - K 98k mit ZF 41 aus der Fertigung für den Volkssturm

    verschiedene Beutewaffen, welche beim Volkssturm Verwendung fanden Æ parteieigene Waffen die

    dem Volkssturm bereitgestellt werden mussten Æ Revolver im Kal. 7,65mm Æ Brw. die für den

    Volkssturm gefertigt wurden Æ Kurzwaffen aus der Endkriegsfertigung wie P 38 svw 45; P 38 cyq

    Doppel - Nullserie; P 38 ac 45 Æ Walther PP ac Fertigung Æ P 35 (p) Steyr Fertigung K- Suffix usw.

    Neben den Waffen wird auch zahlreiches Zubehör in Form von Pistolentaschen usw. zu sehen

    sein.

    Welche interessanten geschichtlichen Aspekte bei der Bewaffnung des deutschen Volkssturm eine

    Rolle spielten, soll jedoch nachstehend aufgezeigt werden.

    Am 25.09.1944 wurde der ªDeutsche Volkssturm“ gegründet mit der Aufgabe das Heimatgebiet

    (Deutschland) zu verteidigen. Mit Ausgabe

    der Armbinde ªDeutscher Volkssturm“ und ähnliche in Zusammenhang mit einem Soldbuch sind

    die Angehörigen des deutschen Volkssturmes, entsprechend der Haager Landkriegsordnung und

    Genfer Konvention, Krieg führende Truppenteile und haben damit die gleichen Rechte und

    Pflichten wie reguläre Soldaten.

    Das Reichsgesetzblatt Nr.53, ausgegeben am 20.10.1944, zur Bildung des ªDeutschen

    Volkssturms“führt aus unter Punkt 4 aus.

    - Die Angehörigen des Volkssturms sind während ihres Einsatzes Soldaten im Sinne des

    Wehrgesetzes.

    Die Bewaffnung des ªDeutschen Volkssturm“ stellte sich sehr schwierig dar. In der Parteiführung

    wollte man die Bewaffnung des Volkssturms nicht ausschlie§lich dem Reichsführer-SS und

    Befehlshaber des Ersatzheeres überlassen.

    Auf die Anfrage des Gauleiters von Halle-Merseburg, Leo Eggeling an die Parteiführung woher die

    Infanteriewaffen für den Volkssturms kommen sollen, erhielt dieser von Bormann am 30.9.1944

    sinngemä§e Antwort: der Volkssturmmann sollte in erster Linie mit Handgranate, der

    Panzerfaust und dem Panzerschreck umgehen können wie auch das Bedienen der Geschütze

    erlernen, der Karabiner sei nicht so wichtig.

    Auf diese Auseinandersetzung und Undurchsichtigkeiten hin, übernahm Berger aus dem

    Heereswaffenamt die Fragen hinsichtlich der Ausrüstung und Bewaffnung des Deutschen

    Volkssturms. Berger gehörte dem Heereswaffenamt unter SS-Standartenführer Purucker an.

    Sonderausstellung
    Die Abnahme der Waffen für den deutschen Volkssturm wurde Oberst Kipping anvertraut, wobei

    sich Berger der Einführung volkssturmeigentümlicher Waffen selbst vorbehielt. Von Purucker

    und Kipping erwartete Berger eine gute Zusammenarbeit mit dem Heer bei der zur

    Verfügungsstellung von Waffen und Gerät für den Volkssturm, wobei die Erwartungen Bergers

    nicht erfüllt wurden, da der Mangel an Kriegsgerät gro§ war.

    Zwar wurden unter anderem die Lager mit den noch vorhandenen Beutewaffen geöffnet, diese

    reichten jedoch für die Bewaffnung des Volkssturms bei weitem nicht aus. Mit Gründung des

    Volkssturm wurde bereits angestrebt preiswerte und funktionale Waffen speziell für den Bedarf

    des Volkssturm zu entwickeln und herzustellen ohne Einschränkung der laufenden

    Waffenproduktion, wobei die Waffenprodukte in handwerklichen Betrieben bzw. mittelständi-

    schen Unternehmen in den einzelnen Gauen produziert werden sollten. Hitler selbst nahm

    Einfluss auf die technischen Anforderungen und Einführung der Volkssturmwaffen, so dass

    Anfang des Jahres 1945 nur noch wenige Modelle für den Volkssturm gefertigt werden sollten.

    Dies waren neben Kopien der Sten-Maschinenpistolen

    - das VG 1 eine Entwicklung der Fa. Walther in Zella - Mehlis

    - das VG 2 eine Entwicklung des Spreewerk Berlin

    - das VG 1-5 (45) eine Entwicklung der Gustloff ñ Werke

    - und der VK 98 der Steyrwerke in Steyr

    Am 1. Februar wurde von Berger folgende Kennziffern bzw. Typenbezeichnung den Lieferfirmen

    für die Volkssturmwaffen festgelegt.

    - Firma Walther VG 1

    - Firma Spreewerk VG 2

    - Rheinmetall VG 3

    - Mauser Werke VG 4

    - Steyr VG 5

    Im Kurzwaffenbereich ging die Entwicklung bzw. Fertigung von Waffen für den Volkssturm über

    einen Versuch nicht hinaus.

    So blieben dem Volkssturm nur die Waffen, welche das Heereswaffenamt bzw. die Wehrmacht

    aus der laufenden Produktion zur Verfügung stellte, eingelagerte Beutewaffen, parteieigene

    Waffen, beschlagnahmte und gespendete Waffen aus der Bevölkerung sowie die speziell für den

    Volkssturm hergestellten Waffen teilweise mit zur Verfügung gestellten MG Läufe aus

    Luftwaffenbeständen.


    Quelle: Euroarms


    Inwieweit sich die Quelle gegenprüfen lässt, enzieht sich meiner Kenntnis.


    Viele Grüße


    Sten

    Liebe Diana,


    du hast völlig recht. Die Unterschrift ist überall gleich. Dann war und ist es auch der Anselm Lautenschlager. Ich danke dir für deine Mühe und deine scharfen Augen. ;-)


    Viele Grüße Sten

    Hallo zusammen,


    Als Netzfund ( polnisches Ebay) habe ich eine Besitzurkunde des Kriegsabzeichen für Minensuch-, U-Bootsjagd- und Sicherungsverbände des


    Matrosengefreiter Bartsch, Heinz

    (Ergänzungen erwünscht)

    gefunden. Anbei die Urkunde und die Unterschrift des Führers der 4.Sicherungsdivision. Die Unterschrift ist doch aber nicht KzS Lautenschlager. Laut LdW müsste er das zum Zeitpunkt ja sein, ggf. bei einer Erkennung dann eventuell ergänzt.


    Viele Grüße


    Sten

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die Korrektur. Da habe ich es geografisch ein wenig durcheinander gebracht. Dann passt es wohl auch, das Max Tannert in einem historischen Elektro Verzeichnis von Halle im Netz zu finden ist!


    Viele Grüße Sten

    Bezeichnung:
    Volkssturm-Kompanie Falkenberg (Kreis Liebenwerda)


    Aufstellungsort:

    Falkenberg/Elster, Kreis Liebenwerda / Reichsgau Halle-Merseburg


    Aufstellungszeitpunkt:

    vor 21.04.1945


    Einheitsführer: 
    Ing. Max Tannert

    1892—1947 ( umgekommen im NKWD Lager Mühlberg)

    Einsatz:

    Ohne Einsatz


    Besonderheiten / Vermerk:

    Siehe Link


    Verbleib:

    vom Kompanieführer aufgelöst


    Quelle:

    Viele Grüße Sten


    Edit: eingefügt / Gliederung angepasst (Sven30)

    Hallo Oeschdi,


    unterstellt war es laut Niehorster Seite 96 der 16.Armee Heeresgruppe Nord. Gemäß LdW befand sich die Heeresgruppe im Bereich Kurland. Es wird also im rückwärtigen Bereich gewesen sein. Vielleicht stellst du die Karteikarte hier ein. Es gibt bestimmt ein paar Dinge darauf, die behilflich bei der Suche sein können.


    Viele Grüße Sten

    Hallo zurück,


    unter der Suchmaschinensuche Ing.Dr Clewing kommt nicht wirklich viel. Einzig ein Prof.Dr.-Ing Michael Clewing. ( verstorb.) Wie musste/konnte ein Dienststellenleiter qualifiziert sein?


    Viele Grüße Sten

    Hallo Zusammen,


    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Vst.-Btl.:


    Bezeichnung:

    Volkssturm-Bataillon 23/281


    Aufstellungsort:

    Reichsgau Oberschlesien, Kreis Oppeln


    Aufstellungszeitpunkt:

    bis 01.1945


    Einheitsführer:

    unbekannt.


    Einsatz:

    "... Oppeln, noch vor wenigen Tagen das Hauptquartier der Heeresgruppe lag, sollte von wenigen ortsansässigen Volkssturmbataillonen verteidigt werden.Doch was vermochten ungediente Männer mit schlechten Waffen gegen stählerne Panzer? In Oppeln verbluteten sinnlos die drei Volkssturmbataillone 281,282 und 283...."


    Verbleib:

    vernichtet zwischen 17.01.1945 und 23.01.1945


    Quelle:


    Viele Grüße Sten


    Edit: eingefügt / Formatierung angepasst (Sven30)

    Hallo Zusammen,


    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Vst.-Btl.:


    Bezeichnung:

    Volkssturm-Bataillon 23/282


    Aufstellungsort:

    Reichsgau Oberschlesien, Kreis Oppeln


    Aufstellungszeitpunkt:

    bis 01.1945


    Einheitsführer:

    unbekannt.


    Einsatz:

    "... Oppeln, noch vor wenigen Tagen das Hauptquartier der Heeresgruppe lag, sollte von wenigen ortsansässigen Volkssturmbataillonen verteidigt werden.Doch was vermochten ungediente Männer mit schlechten Waffen gegen stählerne Panzer? In Oppeln verbluteten sinnlos die drei Volkssturmbataillone 281,282 und 283...."


    Verbleib:

    vernichtet zwischen 17.01.1945 und 23.01.1945


    Quelle:


    Viele Grüße Sten


    Edit: eingefügt / Formatierung angepasst (Sven30)

    Hallo Zusammen,


    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Vst.-Btl.:


    Bezeichnung:

    Volkssturm-Bataillon 23/281


    Aufstellungsort:

    Reichsgau Oberschlesien, Kreis Oppeln


    Aufstellungszeitpunkt:

    bis 01.1945


    Einheitsführer:

    unbekannt.


    Einsatz:

    "... Oppeln, noch vor wenigen Tagen das Hauptquartier der Heeresgruppe lag, sollte von wenigen ortsansässigen Volkssturmbataillonen verteidigt werden.Doch was vermochten ungediente Männer mit schlechten Waffen gegen stählerne Panzer? In Oppeln verbluteten sinnlos die drei Volkssturmbataillone 281,282 und 283...."


    Verbleib:

    vernichtet zwischen 17.01.1945 und 23.01.1945


    Quelle:


    Viele Grüße Sten


    Edit: eingefügt / Formatierung angepasst (Sven30)

    Hallo zusammen,


    anbei ein paar Dokumente über der Feldluftzeuggruppe Italien.Kommandeur war zum Zeitpunkt Oberst Otto Zech (später Generalmajor). Im LdW findet man sehr wenig über diese Einheiten. Vielleicht sind sie ja mal nützlich.


    Unteroffizier Egon Tschörner


    Hauptmann Dr. Clewing.


    Über weitere nützliche Informationen würde ich mich freuen.


    Quelle : allegro


    Viele Grüße Sten

    Hallo Sven,


    die Informationen stammen aus dem Buch " Rüstung und Zwangsarbeit im nationalsozialistischen Mecklenburg und Vorpommern"

    Seite 79.

    Autor : Martin Albrecht

    Buchlink




    Wir erhielten vom Kommandeur die Aussage, dass die Neustrelitzer Straße durch das Volkssturm-Bataillon II des Hauptmanns Amelung verteidigt werden sollte. Keiner von uns kannte den Hauptmann. Er war durch den Verlust eines Armes kriegsversehrt, ist jedoch vor Kurzem wieder einberufen worden und hatte das Volks- sturm-Bataillon II erhalten. Da wir nun nicht wussten, wie unser Wunsch, Neubrandenburg kamp os zu übergeben und das Bataillon aufzulösen, von ihm aufgenommen wurde, haben wir ihn zu einer Unterredung gebe- ten. Er ist dann auch am Sonnabend Nachmittag um zwei Uhr in die Be- guinenstr. 5 gekommen. Obwohl wir die großen Gefahren erkannten, die in der Unterredung für uns mit dem unbekannten Hauptmann Amelung lagen, waren wir bereit, bei Amelung dahin zu wirken, dass er es nicht zum Kampf kommen lassen sollte, sondern sein Bataillon au ösen sollte.

    Ich habe mit meiner Schwerhörigkeit nicht jedes Wort des Herrn Ame- lung verstanden, da die Unterhaltung verhältnismäßig leise geführt wurde. Ich sah aber doch, dass Herr Amelung zunächst empört war und glaubte zu verstehen, wie er sagte: ‚Was fällt Ihnen denn ein; ich bin deutscher Of zier und kann die Stadt nicht übergeben.’


    Viele Grüße Sten

    Hallo zusammen,


    ein weiterer Angehöriger der Kampfgruppe Bahl.


    Hans-Ulrich Dohnert, geb. 03.02.1928 zu Königsberg, letzter Wohnort Königsberg, Koggenstraße 11. Anfang März 1945 zur Kampfgruppe Bahl (Yorckschule) eingezogen, bei der Kapitulation von Königsberg gefangengenommen. Kam über Stablack nach Lager Georgenburg b. Insterburg, dort noch im Juni 1945 gesehen worden.


    Yorkschule Königsberg

    Eventuell der Bereitstellungsort der ´Kampfgruppe Bahl



    VDK-Daten:

    Nachname: Dohnert
    Vorname: Hans-Ulrich Fritz
    Geburtsdatum: 03.02.1928
    Todes-/Vermisstendatum: 29.07.1946
    Todes-/Vermisstenort: KGF Mauern

    Hans-Ulrich Fritz Dohnert wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort:: Lomonosowka - Russland



    Quelle:


    VDK

    Ostpreussenblatt 22.05.1950


    Viele Grüße


    Sten