Posts by Svet_Lin

    Hallo Peter,


    ja ich hab's verstanden ;-)


    Vielen Dank für die ergänzenden informationen zur FPN 39378.


    Schönen Rest-Sonntag

    Guten Morgen zusammen,


    vom Bundesarchiv habe ich jetzte endlich den Wehrpass meines Schwiegervaters in Kopie erhalten. Demnach war er zunächst bei der 2. Kleinen Kraftwagen-Kolonne 403 (26.08.1939 - 31.03.1940), die ja später zur Kleinen Kraftwagen-Kolonne 874 wurde (Quelle). Dort war er vom 01.04.1940 bis 15.05.1943. Anschließend kam er zur Kraftfahrkompanie 221 und später noch zur Großen Kraftwagen-Kolonne 141.


    Nach dieser Quelle (Ich kann nicht einschätzen, wie vollständig die Angaben dort sind) hatte von der Mobilmachung bis zum 01.01.1940 die 2. Kl. Kw.-Kol. die FPN 39378, dann vom 28.04.1940 bis 19.09.1940 die Kl.Kw.Kol 874.


    Welche FPN galt für die Zeit vom 02.01.1940 bis 27.04.1940?

    Aufgrund der Zugehörigkeitsdaten im Wehrpass gehe ich davon aus, dass die Umstrukturierung von 2. Kl.Kw.Kol. zur Kl.Kw.Kol. 874 zum 01.04.1940 erfolgte.


    Welche FPN hatte die Kl.Kw.Kol 874 ab dem 20.09.1940?

    Mir liegt ein Schreiben meines Schwiegervaters vom 20. Juni 1941 unter der FPN 39378 vor, wo er ja den obigen Angaben aus dem Wehrpass zufolge noch bei der Kl.Kw.Kol 874 gewesen sein müsste.

    Hallo zusammen,


    danke, Frank, für den Hinweis auf die Verurteilung von 1946. Das war dann aber eine andere Verurteilung. Die von mir oben genannte Verurteilung (5 Sond. K. Ls. 163/41 / Sond.G. II 402/41) war vom 26.08.1941. Im November 1941 war er - lt. eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses - im Gefangenenlager Elberegulierung Post Griebo bei Coswig (Anhalt) inhaftiert. Zu Setny habe ich noch weitere Angaben gefunden. Demnach war er von 1922 bis 1924 beim polnischen Heer und in Krakau, Lida und Wilna stationiert. Letzter Dienstgrad: Soldat. Dann wurde er wieder in die polnische Armee eingezogen zum 24.08.1939 bis zum 01.10.1939. Letzter Dienstgrad: Oberschütze


    Als Bürgen im Ostbewerberfragebogen (Kauf der von ihm gepachteten Mühle in Hohensalza) hat er den oben schon genannten Hermann Eulenstein und außerdem den SS-Obersturmführer Emil Döring angegeben. Setny war seit 1931 verheiratet und hatte zwei Töchter.

    Hallo Thilo,


    vielen Dank für die Information zu Dr. Milbradt. Ja, in der Tat, die Treuhandstelle Posen taucht in den ca. 1,2 GB Daten, die mir aus Posen geschickt wurden, ziemlich häufig auf ;-)


    Teilweise geht es da auch um kriminelle Machenschaften (Getreideverschiebungen), wo sich auch der SD eingeschaltet hat. O. g. Setny wurde in diesem Zusammenhang übrigens zu acht Jahren Zuchthaus und einer Geldstrafe i. H. v. 24.000,- RM verurteilt.

    Hallo zusammen,


    ich forsche gerade zur Familie meiner Frau, die in Hohensalza 1911 eine Mühle erbaut hat, welche jedoch auf polnischen Druck 1921 verkauft werden musste. In diesem Zusammenhang habe ich mir einige Akten aus dem Staatsarchiv in Posen kommen lassen und bin darin auch auf die 110. SS-Standarte gestoßen. Der spätere Pächter dieser Mühle, Erich Setny, war SS-Unterscharführer und hat bei der 110. Standarte um Unterstützung für einen Kauf dieser Mühle angefragt. Neben dem hier schon erwähnten Obersturmbannführer Schuster als Führer der Standarte wird auch noch ein SS-Untersturmführer Hermann Eulenstein sowie ein SS-Obersturmführer Dr. Milbradt (der aber vermutlich nicht zur 110. gehörte) genannt.


    Vielleicht kann jemand mit dieser Information etwas anfangen.


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    Die Indienststellung des Bootes wird von Freivogel bereits mit dem 26.02.1944 angegeben.

    Hallo,


    ich nochmal...


    Im KTB ist die Indienststellung von UJ 2223 unter dem Datum 18.03.1944 verzeichnet, war aber anschließend für Rest- und Ausrüstungsarbeiten bis 12.04.1944 K.B.u. Erst am 13.04.1944 wurde Kriegsbereitschaft gemeldet. Kommandant war Oblt. z. S. Pollmann. Dieser war bei der Versenkung von UJ 2223 übrigens nicht an Bord, da er wohl wegen der Verleihung des Eichenlaubs am 25.04.1944 beurlaubt war.

    Hallo zusammen,


    auch vielen Dank an Falko, Eumex und Dieter für die zusätzlichen Infos und Links. An das HMA habe ich gestern schon eine E-Mail mit den Namen aus dem KTB geschrieben und die Seite wrecksite.eu hatte ich mittlerweile auch gefunden.

    Was mich jetzt allerdings stutzig macht ist der Betreff, den ich m.E. so nicht eingegeben habe - 22. Unterseebootsflottille ist ja definitiv falsch!

    Hallo zusammen,


    in einer familiären Nebenlinie gab es einen Karl Vetter, von dem ich bislang nur wusste, dass er als Obermaat Steuermann auf einem U-Jäger war und seit Mai 1944 südlich von Livorno vermisst wird.


    Nachdem ich jetzt mal ein bisschen weiter recherchierte, habe ich herausgefunden, dass er auf UJ 2223 gewesen war, das am 23./24.05.1944 in einem Gefecht mit amerikanischen S-Booten gesunken ist. Im KTB der 22. U-Jagd-Flottille ist ein umfangreicher Gefechtsbericht des Kommandanten des ebenfalls beteiligten UJ 2222 sowie Stellungnahmen des Flottillenchefs und des Marinekommandos Italien zu finden. Das KTB ist auf der NARWA-Rolle T-1022 R-3796/PG-82142 zu finden. Mal abgesehen davon, dass UJ 2223 ein fast nagelneues Boot war (ID 18.04.1944) sind bei mir noch zwei Fragen offen. In den Berichten ist von einer "Via Augusta" die Rede, wobei es sich wohl um eine festgelegte Hochsee-Route (im Gegensatz zur küstennahe Route) handeln soll. Gibt es irgendwo Hinweise, wo genau diese Route verlief? Und das Gefecht fand im Planquadrat CJ 2748 statt und die Sinkstelle von UJ 2223 war ca. 21 sm von Livorno entfernt. CF 27 ist der Gewässerbereich vor Livorno, etwa ostwärts der Nordspitze von Korsika. Lässt sich das noch genauer eingrenzen bzw. gibt es online irgendwo Karten, wo diese Planquadrate eingezeichnet sind?


    Vorab schon mal wieder vielen Dank für erhellende Antworten!

    Hallo zusammen,


    das erinnert mich an sechs Wochen Ausstellung "Unsere Luftwaffe", die ich als Feldjäger durch Schleswig-Holstein begleiten durfte. Da durften wir ab und zu mitfliegen, wenn's zum Tanken ging. An den Ausstellungstagen wurden unter den Besucher_innen Rundflüge verlost und auch meine Frau hatte mal das Glück mitfliegen zu dürfen ;-)

    Na ja, und dann war das in der damaligen Mauer- und Frontstadt Berlin (West) ja auch das Fluggerät der Amis schlechthin.

    Hallo Eumex,


    halb so wild - ich hoffe, der Sportplatz hat sich gelohnt!? ;-)

    Aber ich weiß jetzt auch, warum ich den Heinz Rodewald nicht gefunden habe: Nämlich, weil schon auf der Seite 710 der Buchstabe "R" war und mir die Systematik nicht klar war. Ich hätte halt nur ein paar Seiten weiterblättern müssen.

    Servus Eumex,


    oh, jetzt bin ich aber freudig überrascht. Vielen Dank!


    Ich kenne zwar die Geheimnisse der DRK-Suchmaske nicht und weiß auch nicht, wie du die 31697 gefunden hast, aber wenn ich 31697 eingebe, dann finde ich nur eine Lücke zwischen 31696 und 31700.

    Anscheinend stimmt dann aber auch nicht die Zuordnung auf der Personalkarteikarte, wo zur maschinengeschriebenen 31694 die handschriftliche Ergänzung 1./Gren.Rgt.112 steht.

    Oder war die 31697 nur ein Vertipper von dir, denn auch auf der DRK-Seite steht die 31694 als FPN.

    Hallo zusammen,


    vom Bundesarchiv habe ich jetzt (nach gefühlt endloser Wartezeit) Auskünfte zum Vater meiner Frau und dessen beiden Brüder erhalten. Da vorher in der Familie zu allen dreien keinerlei Informationen zu den militärischen Lebensläufen bekannt waren, kam ich also erst jetzt dazu etwas genauer nachzuforschen. Auf jeden Fall, lange Rede kurzer Sinn, war einer der Brüder, Heinz Rodewald, bei der Aufklärungs-Abteilung 162. 1942 ging es von der 3./Infanterie-Ersatz-Bataillon 31 (hier wahrscheinlich Grundausbildung!?, aber: EM lt. Personalkarteikarte 2101-3./IEB 21) zur AA 162. Nach einer Granatsplitterverletzung im Juni 1942 (Kriegslazarett 1/607, Krementschug) folgte dann die Marsch-Kompanie der Kavallerie-Ausbildungs-Abteilung 8 und 1943 wieder zurück zur AA 162. Für 1944 liegt dann eine Meldung 2./Grenadier-Regiment 112 vor. Ein letzter Kontakt in die Heimat datiert wohl vom Juli 1944 und seit August 1944 wird Heinz Rodewald in der Gegend von Husi/Jassy vermisst. Letzter Dienstgrad vermutlich Gefreiter in der Verwenung als Kraftfahrer. Sein Schicksal konnte bislang nicht geklärt werden. Mit Beschluss AG Tempelhof-Schöneberg vom 25.04.1952 wurde Heinz Rodewald mit Wirkung vom 31.12.1945, 24.00 Uhr, für tot erklärt.


    Auf der Personalkarteikarte von Heinz Rodewald ist für das Grenadier-Regiment 112 die Feldpostnummer 31694 angegeben. Beim DRK-Suchdienst habe ich ihn aber darunter nicht gefunden :-(


    Vielleicht sind die Informationen ja für jemanden hilfreich.

    Hallo zusammen,


    kurzer Zwischenstand: Schon vor längerer Zeit war ich in der Friedhofsverwaltung. Die dortige MItarbeiterin ist neu und weiß von nichts. Kürzlich habe ich zwei Gärtnerinnen auf dem Friedhof angesprochen, aber auch die konnten mir leider keine Antwort geben :-(


    Aber ich bleibe natürlich weiterhin am Ball.

    Hallo Eumex,


    danke für den Link zur Liste.


    Wenn ich es richtg sehe, dann gibt es bislang Rendsburg ohne Meldeamts-Nummer und Meldeamts-Nummer ohne Rendsburg. Dann konnte ich mit meiner ollen Meldekartei ja sogar eine Lücke schließen ;-)

    Hallo zusammen,


    von der Stadtverwaltung Preetz in Schleswig-Holstein habe ich Kopien alter erhaltener Meldekarteikarten der Familie meiner Frau bekommen. Lothar, der Bruder meines Schwiegervaters, hat sich 1938 nach Rendsburg abgemeldet, auf der Karteikarte steht RAD 34. Da komme ich ins Grübeln, denn Schleswig-Holstein gehörte ja zum Arbeitsgau VII und laut Tessin war in Rendsburg die RAD-Gruppe 74 stationiert. Also nur ein Schreib-/Übertragungsfehler oder könnte die 34 noch etwas anderes bedeuten?


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    Hallo zusammen,


    ich habe gerade bei germandocsinrussia.org umfangreiche Unterlagen zur Eisenb.Betr.Kp. (EBK) 201 gefunden. Hier der Link zur Startseite, falls das noch nicht bekannt sein sollte. Darin gibt es zahlreiche Reparaturberichte an französischen Bahnanlagen und französischen Lokomotiven, teilweise auch Bahnhofsgleispläne. Interessant ist auch eine Übergabeverhandlung (ab Blatt 215), wo u.a. der kompanieeigene Gerätezug an die EBK 202 abgegeben wird - dies verbunden mit dem Hinweis, der EBK 202 künftig keine Schwierigkeiten mehr zu bereiten.