Posts by Toyo-Thomy

    Hallo allerseits, ich schon wieder...


    Ich habe es irgendwie bewerkstelligt, einen Großteil selbst zu entziffern, leider kann ich nach wie vor nicht alles lesen. Also falls mir da jemand weiter helfen kann, wäre ich nach wie vor sehr dankbar...

    Besonders die unleserliche Stelle wo eine Verwundung und der Verbleib bei der Truppe erwähnt werden (Eintrag vom 25.9.44) interessiert mich sehr.


    Bisher konnte ich entziffern :


    Familienname : Schumann

    Vorname : Werner

    Erkennungsmarke : 108 K.R.S

    Geboren am: 1.9.1917 in: Gross-Böhla

    Kreis : Oschatz

    Name der zu benachrichtigenden Person :

    Eltern :Schumann, Kleinböhla No1 Oschatz

    Truppenteil: 1./ F.F.R.P.K.302

    2./ 7.Bttr./Art.Rgt.10 (L)

    Vers.Kp.)Rgt. Zimmermann

    Kdtr. zur 4./401 1.-4.Kp.?

    29174 E = Stab II u. 5.-8.Kp. Gren.Rgt.401 44/45)

    Dienstgrad: Uffz. / Feldw.

    Ehefrau : Ruth Sch. Saalfeld /Saale Saalstr. 21


    EINGEGANGENE MELDUNGEN


    10.10.41: 4.9.41 Res.Laz. Bad Colberg,...., Nr. 228,

    19.8.41 Augenprellung lk., 10.Kr.Laz. Lublin/Lungenverletzung.......)

    =21.10.41 Kr.3 Lg.Nachr.Rgt.4 Dresden


    30.7.42: 21.8.41 R. Flugplatz 1/526 Lublin,......

    23517,........

    .......,........., =1.9.41...........51


    25.9.44: 21.3.44 /...... verw........................

    Tr. verblieben:.....22.............lfd.Nr.3

    27.2.51: Schumann, Werner %% Vers.Kp/Rgt.Zimmermann

    Kdtr. zur 4./401 74Kp Feldw.

    Nach dem 10.3.45 schwer verw. vermutl. in

    russ. Gefangenschaft geraten. Ort: unbekannt

    lt. Meldg. d. ehem. Hptfdw. Wilh.Balls...............

    .....Gut Petersdorf,

    den 3.6.45, ......Außenst.Hamburg (90)

    5.) Verbl.d.S.Archiv


    Ich habe das Reservelazarett Bad Colberg hier im Lexikon nicht gefunden. Auch bei einer schnellen Suche mit Google fand ich nur einen Hinweis auf die Nutzung des Sanatoriums als Lazarett während des Krieges. Sollte in die Liste hinzugefügt werden?


    Auch würde mich interessieren, was es mit dem besagten Regiment Zimmermann auf sich hat... Hat davon jemand schon mal gehört?


    Und dann noch die Erwähnung des Nachrichtenregiment 4, geh ich richtig in der Annahme, dass es sich um das Luftgau Nachrichten Regiment 4 Dresden handelt? Ich meine gelesen zu haben dass diese Einheit zur Ausbildung von Funkern zuständig war und in Nordhausen stationiert war. Hier könnte mein Urgroßvater also sein Fernschreibeabzeichen bekommen haben, oder liege ich da völlig falsch?


    MfG

    Thomas

    Hallo allerseits,


    Habe heute Nachricht vom Bundesarchiv bekommen... Ging relativ schnell.


    Erstmals taucht mein Urgroßvater im jahre 1939 im Stab Kraftfahrschule der Luftwaffe Rodolstadt auf.

    In dem Schreiben werden als Einheit für das Jahr 1943 die 1. Leichte Artillerie-Kolonne der Luftwaffe Artillerie Regiment 10

    Und die 7. Batterie Luftwaffe-Artillerie Regiment 10 genannt.

    Ab 1944 kam er dann zu den Grenadieren...


    Auf der Karteikarte konnte ich bis jetzt entziffern :


    27.5.51 Schumann, werner Vers. Kp. /Rgt Zimmermann

    ??? Zur 4./401 74Kp. Feldw.

    Nach dem 10.3.45 schwer verw. vermutl. in russ. Gefangenschaft geraten Ort: unbekannt

    Lt. Meldg. d. ehem. Hptfdw. Wilh. Balls der ??? ??? , Gut Petersdorf, den 3.6.45,??? Außenst. Hamburg (90) 5.) Verbl. d.???....


    Könnte mir jemand den Rest vielleicht übersetzen? Vielleicht verbergen sich da ja noch ein paar Details?

    Weiter oben erkenne ich noch dad Wort Augenprellung (?) und die Stadt Dresden wird erwähnt...

    Ich werde mich in der Zwischenzeit mal zu den genannten Einheiten informieren...


    Was mich natürlich auch wundert, dass seine Fernschreiberausbildung keine Bedeutung für seinen militärischen Werdegang zu haben scheint.

    Zumindest kann man jetzt sagen, dass er ab 1943 der 10. Feld-Division der Luftwaffe angehörte.

    Auch dass er 1939 schon eingezogen wurde verstärkt meine Vermutung, dass er wohl den ganzen Krieg hinweg im Einsatz war.

    Der arme...


    MfG

    Thomas

    Hallo allerseits,


    Habe heute Nachricht vom Bundesarchiv bekommen... Ging relativ schnell.


    Erstmals taucht mein Urgroßvater im jahre 1939 im Stab Kraftfahrschule der Luftwaffe Rodolstadt auf.

    In dem Schreiben werden als Einheit für das Jahr 1943 die 1. Leichte Artillerie-Kolonne der Luftwaffe Artillerie Regiment 10

    Und die 7. Batterie Luftwaffe-Artillerie Regiment 10 genannt.

    Ab 1944 kam er dann zu den Grenadieren...


    Auf der Karteikarte konnte ich bis jetzt entziffern :


    27.5.51 Schumann, werner Vers. Kp. /Rgt Zimmermann

    ??? Zur 4./401 74Kp. Feldw.

    Nach dem 10.3.45 schwer verw. vermutl. in russ. Gefangenschaft geraten Ort: unbekannt

    Lt. Meldg. d. ehem. Hptfdw. Wilh. Balls der ??? ??? , Gut Petersdorf, den 3.6.45,??? Außenst. Hamburg (90) 5.) Verbl. d.???....


    Könnte mir jemand den Rest vielleicht übersetzen? Vielleicht verbergen sich da ja noch ein paar Details?

    Ich werde mich in der Zwischenzeit mal zu den genannten Einheiten informieren...


    MfG

    Thomas


    EDIT: falscher Thread... Könnte jemand bitte meinen Kommentar löschen, der gehört hier nicht rein.

    Hallo zusammen,


    Schließe mich der Meinung von Policeman an...

    Bisher ist mir auch nichts bekannt über direkte Kämpfe in Cottbus.

    Ich denke, wenn es da was gäbe, wäre da auch sicher mehr bekannt.

    In Brandenburg wurde ja durch viele Orte quasi nur noch durchmarschiert, so mein Eindruck...

    Widerstand gab es nur an vereinzelten Orten und dann erst wieder kurz vor den Toren Berlins.


    MfG

    Thomas

    Hallo Armin,


    Das ist ja nun wirklich hoch interessant.

    Hätte nicht gedacht dass es sich lohnt den Familiennamen zu googlen. Daher habe ich es bis jetzt nicht getan.

    Aber ich glaube dem werde ich jetzt doch mal nachgehen.

    Danke für die Info

    Hätte mich sonst nur mit dem Buch beschäftigt...


    MfG

    Thomas

    Hallo zusammen,


    Verrückt,... Das muss man sich echt mal auf der Zunge zergehen lassen.

    Im Vollrausch mal eben das MG untergehakt und ab geht es...

    Aber klar,... Im Krieg und unter Alkohol bestimmt keine Seltenheit.


    MfG

    Thomas

    Hallo,


    Zum Thema Frankreich hab ich letztens einen interessanten Artikel gelesen, indem es um Beschlagnahme von Wein für Wehrmachtzwecke und die darauf folgenden Reaktionen der Winzer und franz. Resistance,

    Welche dann "Etikettenschwindel" betrieben oder minderwertige Ware anboten.

    In der Richtung soll es wohl nun Nachforschungen in Frankreich geben, um dieses Kapitel der Winzerkultur zu beläuchten.


    MfG

    Thomas

    Hallo allerseits,


    Ich habe im Antiquariat meines vertrauens das Buch "Gelände und Kartenkunde" von G. Baumgart, 2.Auflage 1934 erstande.

    Darin eine Signatur des Autors mit Widmung.

    Auf der letzten Seite befand sich dazu eine Handschriftliche Notiz...


    Ganz oben könnte "Lebenslauf" stehen.

    Leider ist dies so ziemlich das einzige, was ich darauf erkenne, mit Ausnahme der Datumsangaben versteht sich.


    Ist hier jemand in der Lage dieses Schriftstück zu entziffern?

    Ich wäre dankbar wenn jemand meine Neugier befriedigen würde/könnte.


    MfG

    Thomas

    Hallo Thomas,


    Stimmt, aber in Kriegszeiten gelten eben andere Gesetze. Man muss auch bedenken, dass die Vorschriften der Wehrmacht auf eine reichlichen Bestand vorhandener Dienstvorschriften bis mindestens ins 17. Jhdt. zugreifen konnten. Nicht alles was alt war und war und ist ungültig. Zudem lagen die Erfahrungen aus dem I. WK nur 21 Jahre zurück und so mancher Vorschriftenschreiber hatte diesen noch erlebt.


    Gruß Karl

    Hallo nochmal,


    Das ist ja sehr interessant.

    Also lohnt es sich wohl auch ältere Dienstvorschriften anzuschauen.

    Ich hatte bisher immer gedacht, dass nach Machtübernahme das alte vergangen war und durch komplett neue Vorschriften ersetzt wurde. Dann hat man dies sicher nur dem ton der Zeit und dem technischen Fortschritt angepasst...



    MfG

    Thomas

    Hallo allerseits...


    Ja, ich besitze den reibert von 1941. Deswegen finde ich das Thema doch recht interessant da die Vorschriften wohl im krassen Gegensatz zur Realität stehen...


    Alkohol sollte also nicht in Feindeshand fallen... Noch so ein Befehl der mir bisher nicht bekannt war.

    Auf der einen Seite macht es natürlich Sinn, aber mich wundert es doch immer wieder woran so alles gedacht wurde.


    Vielen Dank für eure Beiträge


    MfG

    Thomas

    Hallo Ferdi,


    Erst einmal vielen Dank für diese ausführliche Zusammenfassung.

    Ich habe komischerweise keine pn erhalten.


    Ja ich merke schon dass es gerade nach so langer Zeit und den Geschehnissen schwer ist, noch etwas zu erfahren,gerade wo die Zeitzeugen auch immer weniger werden...

    Ich gebe die Hoffnung dennoch nicht auf vielleicht durch Zufall auf etwas zu stoßen was vielleicht Licht ins Dunkel bringen kann.

    Gerade weil er Feldwebel war, hoffe ich noch etwas über ihn zu finden.

    Anhand der Fotos die ich besitze, geh ich davon aus dass er mindestens ab 1942 als Soldat diente. Warte wie gesagt auch noch auf die WaSt Auskunft.


    Nochmals vielen Dank

    MfG

    Thomas

    Hallo zusammen,


    Ich möchte mich hier an dieser Stelle auch einmal zu Wort melden.

    Ich interessiere mich für die 170.infanterie division mit Schwerpunkt auf das 2.battalion des regiments 401, da mein Urgroßvater in den letzten kriegsjahren dieser Einheit angehört haben muss...

    Hat jemand zufällig Einblick in die Divisionsgeschichte? Ich suche nach einer Liste mit stellenbesetzung aus diesem Zeitraum. Da er Feldwebel war, hoffe ich irgendwie mehr zu erfahren.


    Über die Kämpfe selbst habe ich schon einiges gelesen, allerdings mehr über die division als über das Regiment.

    Am weitesten hat mich das Buch von Ferdi gebracht, allerdings wird genau auf die entscheidenden Tage (26.2.-28.2.) nicht eingegangen, bzw. Da ist eine Lücke...

    Mein Urgroßvater verschwand im besagten Zeitraum und wurde 1950 für tot erklärt aufgrund Aussagen eines ehemaligen Kameraden.

    Bin für alles dankbar was Licht ins Dunkel bringt.


    Antrag bei der WaSt ist in Bearbeitung...


    MfG

    Thomas

    Hallo und vielen Dank Eumex,


    Besonders der link zur Erinnerngsmedallie macht mich neugierig.

    Zu Bild 3: leider sieht man nicht, er auf dem Foto eine Feldmütze trägt. Wäre dies vielleicht ein Aufschluss dass er zu diesem Zeitpunkt etwa bei einer Lw-Felddivision war? Seine Spur endet schließlich ja in heiligenbeil und nach alledem was ich bisher gelesen habe, wurden die Reste der Einheiten später der 170.ID zugeführt....?


    Auf jeden Fall sehr aufschlussreich...

    Ich bin echt gespannt was bei der WaSt noch zu Tage kommt. Wird nur wohl noch ewig dauern.


    Bis jetzt stammt das meiste Wissen über seine Vergangenheit aus diesem Forum.

    Ich bin jedem hier wirklich dankbar für seine Hilfe. Und freue mich über jeden noch so kleinen Hinweis, insbesondere im Bezug auf seine letzte Einheit. Grenadierregiment 401, 8.Kompanie/ II. Bataillon.


    Mfg

    Thomas

    Hallo Christian,


    Vielen Dank für deinen Beitrag.

    Davon habe ich auch des öfteren gehört bzw. gelesen.

    Mich würde mal interessieren wie der deutsche Landser so zum Wodka stand.

    Er wird zwar erwähnt, jedoch meist im Zusammenhang dass die Russen davon Regen Gebrauch machten.

    Einem Alkoholiker wird er willkommen sein, doch kann ich mir auch vorstellen, dass er nicht jedem zusagte.

    Ich frage dass, da ich ebenfalls eher ein Biertrinker bin.

    Auch in "Die Abenteuer des Werner Holt" wird auch eher dem Cognac oder wie in der berühmten Kellerszene dem Eierlikör zugesprochen...?

    Da sind doch bestimmt auch Trinkkulturen aufeinander gestossen, die sich vollkommen fremd waren? Vielleicht noch in den ehemaligen dt. Gebieten im heutigen Polen wird man dem Wodka zugesprochen haben aber sonst?


    Mfg

    Thomas

    ... Und hier:


    Bild3: Eindeutig nach der Hochzeit entstanden da er schon seinen Ring trägt.

    Auch der Rang ist nun wieder der eines einfachen Gefreiten. Das Foto müsste aus dem Jahre 1942/43 stammen.

    Aus Erzählungen weiß ich, dass es mal einen Brief gegeben habe, worin von einem großen Fehler berichtet wurde. Leider existiert dieser nicht mehr...

    Auch hier hätte ich gerne falls möglich Infos zur Uniform und Waffenfarbe, falls möglich...

    Bild4: Eines der letzten Bilder in Uniform, vermutlich aus dem Jahre 1943/44.

    Bei der Waffenfarbe gehe ich von Pionieren (schwarz) aus....

    Sein letzter Rang wird mit Feldwebel angegeben... Zeigt dieses Foto nun einen Feldwebel?

    Fragen über Fragen,... Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

    Danke im voraus...


    Mfg

    Thomas


    Edit: alle Fotos in zeitlicher Reihenfolge...

    Hallo,

    Ich hoffe dass irgendwer hier ab und an noch mal reinschaut,...


    Ich hab es jetzt geschafft, die fotos zu digitalisieren, aber irgendwie kann ich sie nicht ganz hochladen, weil sie wohl zu groß sind. Deshalb hier vorerst nur die Dinge um die es mir geht:

    Bild 1 zeigt meinen Urgroßvater offensichtlich als Angehörigen der Luftwaffe. Im album steht neben dem Bild 1941 als Zeitangabe. Mich irritiert die dunkle waffenfarbe auf den kragenspiegeln? Sieht nicht nach dem gewöhnlichen gelb aus?

    Auch interessant mich der Orden, welcher nur halb zu erkennen ist...

    Bild 2 ist unschwer zu erkennen ein Hochzeitsfoto, etwas später aufgenommen.

    Vielleicht auch noch aus dem Jahre 1941?

    Aich hier wieder die Frage nach Orden und Waffenfarbe... Auf dem Ärmel zu erkennen ein Sonderabzeichen für Fernschreiber (?) und im Rang eines Obergefreiten?

    ....

    Fortsetzung folgt...

    Hallo Karl,


    Vielen Dank für deine Ergänzungen.

    Mir ist klar dass der Artikel die Ostfront aussenvor lässt. Dennoch fand ich ihn lesenswert im Bezug auf Alkoholgenuss bei der Wehrmacht bzw. Im wk2.


    Mfg

    Thomas