Posts by iron-igb

    hi alex,


    mein opa hat leider auch mehr über die erlebnisse an der ostfront erzählt als über seine zeit im westen. er hielt von den amis nichts und betonte da immer wieder das sie feiglinge und schlechte soldaten waren! vor den russen hatte er großen respekt und selten etwas schlechtes erzählt.

    das treibstoff mangelware war hat er auch oft erzählt aber das die jungs sich gegenseitig den sprit abzapften war mir neu .... wundert mich aber ehrlich gesagt nicht wirklich :-)
    die zahl über die einsatzbereiten hetzer habe ich hier irgendwo gelesen.... entweder in diesem thread oder in dem anderen von dir über die 167.

    ich hänge hier noch ein foto von meinem opa dran in seiner panzeruniform..... kannst du evtl erkennen was für ein symbol auf den schulterklappen ist?


    es kann manchmal sein das es bei mir etwas dauert bis ich antworte. ich arbeiten im rettungsdienst und wir haben 12h schichten und je nachdem wie die schicht war bin ich dann erstmal für nix mehr zu gebrauchen!

    lg


    manuel

    hi strops,


    ich habe gestern noch sehr lange nachdenken müssen und ich bin auch zu 100% der meinung dass das unsere großväter waren! der tag der verwundung.... wie es passiert ist.... dazu noch waren ja zu dem zeitpunkt (verbesser mich wenn ich mich irre) ich glaube 3 oder 4 hetzer einsatzbereit..... verrückte welt das wir uns hier begegnen!! zu schade das ich meinen opa nicht mehr fragen kann bzw das ich damals noch zu klein war um mir alles zu merken oder gezielte fragen zu stellen!


    den ort wo sich die panzer überschlugen kenne ich nicht...... ich muss da kurz etwas ausholen!
    ich dachte zu dem zeitpunkt das mein opa bei der 116. pz.div. war. wir waren mal auf einem treffen in der eifel.... das muss 1985 oder 86 gewesen sein ... dort traf mein opa viele kameraden aus dem krieg. wir waren da auch an dem denkmal der 116.pz.div. und mein opa schwärmte immer vom königstiger! er sagte das sie in den ardennen die königstiger bekamen und ich dachte das er auch mit dem panzer an der ardennenoffensive teilnahm. bestärkt wurde ich darin dass er nach seiner verwundung 1944 in eine ersatzkompanie kam aus der viele zur 116. kamen!
    bei facebook bin ich in einer gruppe die sich mit der schlacht im hürtgenwald beschäftigt und da hatte ich mal in den kommentaren ein gespräch mit jemanden und ich fragte ihn ob er davon wüsste das damals 3 königstiger den abhang runter rutschten und das davon keiner überlebt hat. davon wusste er nichts aber er erzählte mir das er eine geschichte kennt die identisch ist aber eben mit hetzern passiert ist!
    erst als ich den alten ordner hier fand mit den bewerbungsunterlangen für die bundeswehr erfuhr ich das mein opa bei der 167. vgd war und in einem hetzer eingesetzt wurde. ich ging dann davon aus das derjenige auf facebook dann wohl die selbe geschichte kannte wie ich. ich weiß nur leider nicht mehr wer das war sonst hätte ich ihn längst mal angeschrieben!! aber wenn ich mal die zeit dazu finde durchsuche ich die gruppe bzw stell darin mal ein paar fragen!

    lg


    manuel

    ich musste jetzt doch mal nachschauen...... also die infos die ich über die 167. habe stammen aus einem bewerbungsbogen wo mein opa sich für die bundeswehr bewarb! leider steht da nicht mehr viel drinne außer das er am 24.2.45 verwundet wurde durch granatsplitter und das er vom 24.2.-24.4.45 in bad ems im lazarett war. und vom 7.5.45 - 21.5.45 in kaiserslautern interniert war und dann aus der kriegsgefangenschaft entlassen wurde.

    mehr kann ich leider nicht finden.

    hi strops


    also jetzt hab ich gänsehaut bekommen!!! es kann jetzt gut sein das mir meine erinnerung ein streich spielt...... aber nachdem ich das von deinem opa gelsen hatte meine ich mich zu erinnern das mir mein opa erzählt hatte das sein kamerad weggeschleudert wurde!

    ich habe noch unterlagen die ich mal durchschauen könnte bzw hier hochladen.... aber da komm ich wohl erst gegen ende der woche dazu.

    ich hab eben mal sein soldbuch zur hand genommen aber da etwas zu entziffern ist nicht so einfach. was ich da von der 167. lesen kann ist.... feldtruppenteil - Pz.Jg.Abtl. 167 2.Kp. Kriegsstammrolle 7.... wobei ich jetzt nicht weiß was mit kriegsstammrolle gemeint sein könnte. und der standort wäre freising.

    von WAST habe ich auch infos bekommen nur reichen die leider nur bis zu seiner verwundung an der ostfront im august 44.....


    aber das wäre nicht in worte zu fassen wenn unsere großväter zusammen in einem panzer gewesen wären und wir uns hier 75 jahre später begegnen!

    hi eumex


    ja das ist richtig..... er war panzergrenadier bei der 22.pz.div. er gehörte zum panzergrenadier regiment 140. dies wurde wohl der "Panzerkampfgruppe Michalik" unterstellt und kämpfte im raum rossosch wo er kurz vor weihnachten 1942 aus dem kessel ausgeflogen wurde. der rest der division wurde ja im kessel von stalingrad aufgerieben. davor war er auch auf der krim im einsatz.

    anschließend kam er zur 7.pz.div. zur panzerjäger abteilung 42 mit der er die schlacht um kursk erlebte und die rückzugskämpfe. im august 44 wurde er in litauen verwundet (durchschuss durch die schulter). nach dem lazarett kam er dann in den westen zur 167. panzerjäger abteilung.

    er muss auch mal kurzzeitig bei der 116.pz.div. gewesen sein.

    das ek1 und ek2 erhielt er als geschützführer einer 7,5cm pak an der ostfront. krimschild brauch ich ja nicht zu erklären :-) er hatte auch noch das verwundetenabzeichen in schwarz.

    hallo zusammen....

    mein großvater war ebenfalls bei der 167. panzerjäger abteilung. leider verstarb er schon im jahr 1987 und ich habe leider nicht mehr alle kriegsgeschichten von ihm im kopf.

    über seine zeit in russland weiß ich etwas mehr als über die zeit im westen.

    was ich noch weiß ist..... er war definitiv in einem hetzer und hatte auch damit in den ardennen gekämpft. er hatte oft davon erzählt dass sie den amis ordentlich feuer unterm hintern gemacht hatten. hätten sie mehr sprit gehabt dann.... joa :-)
    er erzählte mir da er und ein kamerad auf eine kleine anhöhe robbten wo ein paar amerikaner schliefen und sie ihnen die schokolade aus den rucksäcken geklaut haben!

    verwundet wurde er als er oben aus dem panzer schaute und vor ihnen eine amerikanische granate explodierte..... er hatte mehrere splitter im gesicht.

    wenn wir einen kriegsfilm schauten regte er sich immer auf wie die deutschen soldaten da als die letzten idioten hingestellt wurden und sagte immer... amerikanischer scheißdreck!

    eine geschichte blieb mir bestens in erinnerung...... als sie in der eifel waren fuhren sie in einer kolonne von 4 hetzern.... er war im letzten der 4 und die 3 panzer vor ihm wären auf einem waldweg der mit eis bedeckt war weggerutscht und die 3 panzer sind dann dass abfällige gelände runter und haben sich mehrfach überschlagen und dabei sind wohl alle soldaten in den panzern verunglückt! diese geschichte hat mir jemand der sich mit der schlacht im hürtgenwald bestens auskennt bestätigt!
    mehr kann ich leider nicht über seine zeit im westen erzählen .....

    kurz zur person meines opas


    unteroffizier erwin becker

    geb. 13.11.1923 in rohrbach (saarland)

    gest. 24.06.1987 in st. ingbert