Posts by schoeninger

    Ein Bericht von Wilhelm Bernhardt aus Ungarn, SS-Panzergrenadier 18. SS Division


    Der Ödenburder (Sopron) W. Bernhardt war erst 15 Jahre alt, als 1926 sein Vater der beruflich Feldwache war, starb. Damals war er zwei Jahre bei dem Schuhmacher Albert Hirsch in Sopron in die Lehre gegangen. Zwei Jahre später schloss er sein Studium ab und bekam eine Stelle als Schuhassistent bei einem anderen Schuhmacher in Sopron, István Szőke, die er 1930 infolge der Weltwirtschaftskrise verlor. Bis 1934 erwirtschaftete er im Winter ein Einkommen aus Gelegenheitsarbeit, im Sommer arbeitete er im Gartenbau des Stadtverschönerungsvereins Sopron. Er trat in die ungarische Armee ein, wurde jedoch körperlich untauglich befunden. Ab 1934 bekam er schließlich eine Stelle in der Seidenfabrik in Sopron, ab 1938 wurde die Baumwollfabrik in Sopron Webereigehilfe und dann Meister. Am 21. Oktober 1944 marschierte er zur Division in Jánosháza, Sopron, aus Adresse Sopron, Bécsi utca 20, wo er mit seiner Mutter und seiner Schwester lebte. Seine Ausbildung zur Panzergrenadier erhielt er bereits in der Gemeinde Mátranovák im Komitat Nógrád. Nach den Kämpfen in Ungarn wurde er zunächst in Fülek (heute Filakovo in der Slowakei) stationiert und dann zu einem 4-wöchigen Lkw-Fahrerlehrgang geleitet. Anschließend wurde er der Mannschaftstransportwagenbegleiter und dann im März 1945 bis Ende April LKW Fahrer zugeteilt. Nach Kämpfen in Ober Schlesien und Tschechien geriet er schließlich am 12. Mai 1945 in Tschechien bei Stadt Tabor in Gefangenschaft. Am 9. Mai wurde seine Einheit aufgelöst, und so machte er sich auf den Heimweg nach Sopron. Es wurde am 5. Dezember 1950 aus der Sowjetunion nach Ungarn transportiert. Am 6. Februar 1951 wurde er von der ÁVH in Budapest unter polizeilicher Aufsicht aus der Haft entlassen. Er konnte nach Sopron nach Hause zurückkehren, wo er wieder in der Baumwollfabrik arbeiten wollte.

    Ein Bericht von Johann Scécsi aus Ungarn, 18. SS Division


    Er wurde 1920 in Majlathfalva, Kreis Timiș, Rumänien als Ungar in einer Bauernfamilien geboren. Er kam im September 1939 als Flüchtling aus Siebenbürgen (Banat) nach Ungarn, wo er zunächst auf einem Bauernhof in Battonya, dann in Szeged arbeitete und dann 1941 nach Miskolc zog, wo er in der Eisenfabrik arbeitete. Er heiratete 1943 in Miskolc. In der Hoffnung auf bessere finanzielle Verhältnisse meldete er sich 1944 freiwillig zur Waffen-SS, für die er sich am 14. April 1944 zog ein. (Nach anderen Quellen erschien er bereits 1943, kam dann aber dem Aufruf nicht nach, und schließlich brachten ihn die Deutschen 1944 von Miskolc nach Budapest.) Nach seinem Einzug wurde er zum 500. SS-Fallschirmjägerbataillon geschickt. Er wurde von Budapest nach Wien transportiert, wo er eine Ausbildung erhielt. Bei einem Bombenangriff auf Wien wurde er verwundet und nach seiner Genesung nach Budapest und dann an die ungarischen Front zu 18. SS Division geschickt. Von Szolnok bis Pásztó kämpfte er ständig gegen die Sowjets. Er wurde aber am 13. Dezember 1944 bei Paszto (Komitat Nograd) gefangen genommen. Anfang Dezember 1950 kehrte er aus Woronesch nach Ungarn zurück. Im Februar 1951 wurde er von der ÁVH unter Polizeiaufsicht aus Budapest entlassen und von der Baugesellschaft Tatabanya angewiesen, in Oroszlánybánya Wohnunen mit Zwangswohnsitz in Oroszlany zu bauen. In Komitat Fejer, Ungarn fand er schließlich ein neues Leben.

    Ein Bericht von Franz Ottliczky (1912) aus Ungarn, SS Panzergrenadier der 18. SS Division


    Franz Ottliczky aus Solymar(Schaumar bei Budapest) der seit 1942 verheiratet war, arbeitete ab 1933 als selbstständiger Barbier und Friseur in Solymar in seinem Haus in der József Attila Straße 60. 1931-1933 lernte er als Barbierlehrling in Békásmegyer (Heute ein Bezirk von Budapest). Zuvor ging er nach Budapest, mit seinem Vater, der Mauergehilfe war, ebenso als als Maurergehilfe zu arbeiten. Am 5. August 1944 zog er aufgrund einer deutschen Wehrpflicht in die 18. SS-Division in Berettyóújfalu ein. In Püspökladány erhielt er eine Ausbildung zum Panzergrenadier und dann zum Maschinengewehrschützen. Am 15. September 1944 floh er vor der Division aus Püspökladány, wurde aber drei Tage später bei sich zu Hause gefangen und im Internierungslager Kistarcsa (bei Budapest) festgehalten. Von dort wurde er in ein österreichisches Lager transportiert, wo er bis zum 10. März 1945 inhaftiert war. Von dort wurde er in die tschechische Stadt Fulnek gebracht, wo er ausgebildet wurde, und dann wieder in der 18. SS-Division. Ab dem 29. März 1945 war er in Oberschlesien an der Front, wo er an Kampfhandlungen teilnahm. Er wurde am 11. Mai in Tschechien gefangen genommen und wurde am 2. Dezember 1950 aus dem Lager Woronesch aus der Sowjetunion nach Ungarn geschickt. Nach einer kurzen Haft in Budapest wurde er unter polizeilicher Aufsicht zu Solymar entlassen und durfte nach Solymar ausreisen. Seine Eltern, sein Bruder mit Familie wurden 1946 nach Bundesrepublik ausgesiedelt (Öhringen), aber seine Schwester konnte mit ihrem Mann in Solymar bleiben. Seine Frau wurde im Herbst 1944 als Flüchtlinge nach Reich evakuiert. Er konnte sich ihnen erst 1956 anschließen, als er während der Revolution in Ungarngegen Russen das Land verließ. Sein Vater in 1919 wurde wegen Kommunistpartiemitgliedschaft 8 Monate lang inhaftiert, deswegen wurde er von der Aussiedlung befreit, aber der Zertifikat wurde nur dann geschickt, wenn die Familie schon im Zug für Transport nach BRD war. Aus dem Zug konnte man Sie schon nicht frei machen.

    Hallo wieder,


    ein russisches Gefechtsbericht am 11.11.1944 - Angriff an der Stellen des 39. Panzergrenadier Regiments der 18. SS Division südlich Jaszladany:


    Das Land war mit einer dichten, kalten Nebeldecke bedeckt, worüber die Sowjets besonders erfreut waren. Berichte verschiedener Gruppen über den Stand der Kämpfe vom frühen Morgen berichteten von verzweifelten Einzelkämpfen. Der Feind erlitt schwere Verluste, verteidigte sich aber, bis die Nägel brachen. Bei dem Angriff am 11. November 1944 stießen sie erstmals auf die erste befestigte Bastion der Deutschen, Jászladány. Vom Beobachtungspunkt der Führung war klar, wie sich das sowjetische Panzern der Stadt näherte und sich zu einer langen Kette entwickelte. Der Wind brachte den Geruch von brennenden Behausungen in die Verteidigungsanlagen und von rauchigen Sturmgeschützen mit sich, die während der Kämpfe abgefeuert wurden. Der Nebel löste sich auf und war deutlich sichtbar, als einer der sowjetischen Panzer mit Höchstgeschwindigkeit die Grenze von Jászladány erreichte. Dann blitzte feindliches Kanonenfeuer auf, aber obwohl der Abstand zwischen der Kanone und der Panzerung unbedeutend war, wurde der Schuss nicht gefunden. Für den zweiten Schuss war keine Zeit mehr, der Panzer zertrampelte die Kanone. Der Panzer bog daraufhin scharf nach rechts ab und fegte das deutsche Maschinengewehrnest vor sich weg. Es war ein atemberaubender Anblick, als die von allen Seiten beschossenen sowjetischen Panzer von Straße zu Straße stürmten und alles wegfegten, was ihr in die Quere kam. Bei der Einnahme von Jászladány zerstörte dieser Panzer (T-34) insgesamt 6 deutsche Panzerabwehrkanonen, 3 Maschinengewehrn, 4 Lastwagen und mindestens 30 feindliche Soldaten. Ein anderer Panzer kämpfte sich auch in die feindliche Artillerie. Er vergrub zwei feuerbereite Kanonen unter sich, und dann, als er sich fast halbverrückt auf die Verteidiger geworfen hatte, die das Maschinengewehr hinter sich herzogen, wurde er von einem feindlichen Geschützwagen abgefeuert. Es war in eine schwarze Rauchwolke gehüllt, aber sein Maschinengewehr feuerte noch für kurze Zeit. Am nächsten Tag, während der Einnahme von Jászkisér, war der Schlamm so groß, dass die Pferde und die Panzern fast im Schlamm versunken waren. Am 12. November wurde auch Alattjan angegriffen, den die Deutschen ebenfalls für eine dauerhafte Verteidigung vorbereitet hatten. Die russischen angreifenden Panzer wurden von einem starken feindlichen Feuer begrüßt. Einer von ihnen feuerte unterwegs auf die angreifende deutsche Panzer und brach in die feindliche Panzerabwehrlinie ein und zerstörte zwei Panzerabwehrkanonen. Währenddessen erhielt er einen Volltreffer und fing Feuer, griff aber weiter mit Flammen an und schlug die Maschinengewehr vor ihm unter sich ein. Die Deutschen begannen zu fliehen. Dann bog er als brennende Fackel nach rechts ab und startete einen Angriff auf Granatwerfern, die hinter einem Schuppen aufgereiht waren, und zerstörte zwei von ihnen. Nach der Übernahme der Siedlung fand die sowjetische Kavallerie die noch rauchenden Panzer und totes Personal. Die Reiter fuhren am rechten Ufer des Zagyva-Flusses zur Zagyva-Brücke in Alattjan, wo eine deutsche Maschinengewehreinheit entdeckt wurde. Die Reiter erreichten die Brücke, auf der mehrere Sowjets bei einem Feuergefecht gefallen waren.


    Nach Aussage eines entflohenen ungarischen Soldaten der 1. ungarischen Panzerdivision am 1. Dezember 1944 hatte er bereits in Zivil die Linien der 18.SS-Division bei Jászladány erreicht. Die Deutschen nahmen im Dorf eine Feuerstellung ein. Sie hielten ihre Stellungen mit ihrer starken Artillerie, aber ihre Infanterie bröckelte inzwischen stark. Um die sowjetische Kavallerie anzugreifen, verließen sie schließlich das Dorf. Eine halbe Stunde später erschienen die ersten Kosaken.

    Hallo wieder!


    Ein neues Bericht von Nikolaus Kleis:


    Nikolaus Kleis ist in Ofalu (deutsch Ohfala, Komitat Baranya) in 1926 in einer Landwirtschaftsfamilien geboren. Sein Vater starb in 1941, und die Herzkrank Mutter blieb zurück mit 3 Kinder. Nikolaus zwischen 1942-1944. August arbeitete er al Mauerlehrling in Ofalu und Sie hatten 2 Hektar Ackerand. Als Ungarndeutscher ist er am 28.08.1944 zur Division HW einmarschiert. In Tscheien wurde er für Pionier ausgebildet. Am Anfang Februar wurde er wild eingesetzt, und ein Paar Tage später wurde er am 12.02.1945 bei Schwarzwasser in Silesia Gefangene. Bis 27.04.1945 war er im Lager Gajva, 20 km entfernt von Perm Russland. Am 02.12.1950 aus dem Lager Woronesch kehrte er nach Durchgangslager Nyiregyháza-Sóstó, danach Budapest Mosonyi Strasse Zuchthaus ÁVH als Häftling bis 28.02.1951. Er war politisch negativ, nicht Volksbundmitglied, deshalb 21.09.1951 blieb als frei unter Vigilanz. Er blieb in Ungarn in Ofalu, verheiratet, und arbeitete er bei Staatliche Bergbau-Bauer Gesellschaft Komlo, Komitat Baranya als Maurer.

    Hallo wieder,


    Früher schrieb ich über 10 HW Soldaten, die in Ungarn bestimmt in russischen Gefangenschaft gingen.


    Die Recherche zeigte, dass man nicht über 10, sondern 25 gefangene Soldaten sprechen muss.

    Die neu identifizierte ungarndeutsche Panzergrenadieren überlebten die Gefangenschaft in der Sowjetunion und kehrten nach Ungarn heim:


    I.

    Martin Pfleger, wohnte in Etyek und geboren in Etyek in 1915. Am 11.11.1944 bei Jasztelek, südostlich Jaszbereny ging er in die Gefangenschaft. Er war auch Kgflager Kiew, bald aus Lager Woronesch kehrte am 5.12.1950 nach Ungarn heim.


    Peter Osser, geb in Banat, Komitat Temesch, in Aranyag (Rumänien, Herneacova) in 1914. Er war Bäcker von Beruf. Bei der Division war er Flak- Kanonier. Am 22.11.1944 nordlich Hatvan beendete er den Kämpf. Er war in Lager Lisitschansk in Kreis Vorosilovgrad, danach in Lager Woronesch, wovon am 12.12.1950 wurde er nach Ungarn geschickt.


    Über Josef Wildhofer schrieb ich schon. Er starb am 04.10.1953 in Tiszalök wenn schossen die ÁVH Lagerwachen in die Menge der Kriegsgefangenen. 5 Menschen starben, wie Georg Gazafi, Mathias Geistlinger.... und Josef Wildhofervaus Sopron/ Ödenburg, geb. 1926. Josef Wildhofer wurde nach Waffen SS in 1944 einberuft. Er wurde zur 18. SS. Division geschickt. Am 5.12.1944 nordlich von Hatvan wurde er Kriegsefangener. Am 26.11.1950 wurde er aus dem Lager Woronesch nach Ungarn geschickt.


    Josef Höffl aus Mecsekfalu, Landwirt, geb. in 1906. Wurde 02.09.1944 zur Waffen SS einberuft. Er war bei der Arbeits-battalion der 18. SS Division. Am 06.12.1944 nordlich von Hatvan wurde er Kriegsgefangener. Bis Novemer 1948 war in Georgia in Kaukasus liegenten Kriegsgefangenlager Rustavi.


    Der 18 jährige Panzergrenadier aus Moragy, Keresztely Koch ebenso am 6.12.1944 ging in russichen Hand. Am 02.12.1950 aus Woronesch wurde heim geschickt.


    Am ersten Tag der Kämpfe um Szecseny, am 10.12.1944 wurde Heinrich Kreps aus Nagyszekely, geboren in 1910 Kriegsgefangener bei Szecseny. Er war Panzergrenadier bei 40. Panzergrenadier- Regiment I. Battalion. Am 02.12.1950 wurfe aus Woronesch nach Ungarn geschickt.


    Der in Rumänien in Komitat Temesch liegenden Dorf Maslak ( rumänisch Madloc, deutsch Blumenthal) in 1920 geborene Johann Szecsi, der wohte in Ungarn in Miskolc, Hunyadi Strasse 51., war ein Mitglied der Arbeits- Battalion der Division. Er ging ins Gefangenschaft am 13.12.1944 bei Paszto. Am 08.12.1950 aus Woronesch kehrte heim.


    Der Landwirt aus Majos, Daniel Misch ( geb. 1909) wurde ab 28.08.1944 Soldat der Division, 40. Panzetgrenadier- Regiment, II. Battalion. Nach Ausbildung führte er bis 26. Dezember Kampfhandlungen, letzte Mal beim Verteidigungskampf um Salgotarjan. Am 02.12.1950 wurde er nach Ungarn geliefert.


    Mehrere Informationen über Ihnen und ihre Berichten kommen in September


    II. In Ungarn Gefangene wurden, aber die Gefangenschaft nicht überlebten die nächste neu identifizierzen HW Soldaten ( früher schrieb 8ch über 4 Soldaten, Schmal, Isler, Neuberger und Eichenbrenner):


    Mathias Reiner aus Fertörakos, geb. 1912.,am ersten Kampftag in Ungarn am.8.11.1944 als SS Panzergrenadier des 39. Panzergrenadier Regiments als einer der ersten Soldaten aus 39. Regiment ging in russischen Gefangenschaft. Letztes Mal war er in Nr. 143 Kriegsgefangenlager in Sowjetunion.


    Am 10.11.1944 beendete den Kampf der 19 jährige Panzergrenadier aus Sopron/ Ödenburg, Pius Zimmermann. Er starb am 01.05.1945 in Lager Korosteny.


    Florian Winkler aus Mosonmagyarovar, geboren in 1910. Panzergrenadier bei 39. Pzgren. Regiment. Ab 11.11.1944 russischen Gefangenschaft. Durchgangslager Focsani wurde er nach Sowjetunion ausgeliefert. Er starb in Lager Gorkij am 09.03.1945. Am gleichen Tag wurde er Kriegsgefangener der Panzergrenadier Vendelin Kiss aus Barcs, geboren in 1911. Er starb in Krim liegenden Lager Simferopol am 07.05.1945.


    Johann Stickel aus Ecseny, geboren in 1904 wurde Kriegsgefangener bei Janoshida ab 14.11.1944. Er starb im Lager Simferopol im Krim am 28.02.1945.


    Johann Jillig aus Jagonak, geboren in 1910, Panzergrenadier beim 39. Pzgren. Regiment wurde Kriegsgefangener nordlich von Jaszbeteny ab 23.11.1944. Er starb im Lagerhospital Bogsitogorsk am 23.08.1945.


    Josef Klaus, 20 jahre alt aus Erdösmecske, 18. SS Kanonier wurde nordlich von Hatvan am 06.12.1944 Kriegsgefangener. Er starb 08.04.1945 in Lagerhospital Kuzneck.

    Neue Berichten:


    Der 18 Jährige Volksdeutscher Franz Pribenszky (wohnte und geboren in Vardomb, in 1926) aus Várdomb, arbeitete ab September 1943 als Forstlehrling in der Forstwirtschaft von Bátaszék, als er im Juli 1944 vom Deutschen Musterungkomitee für geeignet befunden wurde. Am 5. August 1944 trat er in die 18. SS-Panzergranaten-Division ein. Nach seiner Infanterie- und Artillerieausbildung in Sárrétudvar bei Püspökladány nahm er an den Kämpfen in Ungarn teil. Am 21. November 1944 wurde er im Dorf Apc als munitionsvorrater und materialführender Kanonier für 7. Kanone der 4. Artillerieabteilung des 18. SS Artiellerise-Regiments in die Schlacht gezogen, an der er bis zum 24. Dezember 1944 wurde aus der Nähe von Salgótarján abgezogen. Am 21. Februar 1945 wurde er als Kanonier mit derselben Aufgaben wieder in Schlesien eingesetzt. Er wurde am 20. März 1945 bei der Ausbruch des Ober-Glogauer Kessels gefangen genommen. Er wurde Anfang Dezember 1950 aus dem Lager Woronesch aus der Sowjetunion nach Ungarn repatriiert. Er wurde am 16. März 1951 in Budapest unter umfassender polizeilicher Aufsicht für mehr als acht Monate freigelassen. Nach Várdomb zurückgekehrt, heiratete er und wurde nach seinem Forstpraktikum Förster in der Forstwirtschaft des Komitates Tolna.


    Anton Wittmann (geboren in 1919 in Budatétény) aus Budatétény (heute Bezirk XXII. von Budapest) arbeitete bis zum 12. August 1944 als Steinbruch, bevor er aufgrund der Einladung der Waffen-SS am 17. August 1944 in Berettyóújfalu einmarschierte. Als Angehöriger des 15. Pionierkompanie des 39. SS Panzergrenadier-Regiments nahm er vom 17. Februar bis 16. März 1945 an bewaffneten Offensiv- und Abwehrkämpfen an der Frontlinie zwischen Cosel und Ratibor teil. Ende 1950 wurde er nach Ungarn repatriiert, wo er bis zum 23. Oktober 1951 unter Polizeiaufsicht gestellt wurde. Nach seiner Internierung zog er nach Soroksár (Bezirk XXIII von Budapest) und arbeitete in Bezirk XI von Budapest, Fehérvári Strasse120 funktionierene Electrical Insulation and Kunstoffs Hersteller Fabrik. Vor seinem deutschen Wehrdienst in Waffen-SS diente er im Lager Esztergom (Tabor Gran) in der Königlich Ungarischen Armee als Offiziersbotschafter im 1. Bataillon des 2. Infanterieregiments. Ab 23. Oktober 1941 wurde er von seiner Einheit an die Ostfront kommandiert, wo er als Granatwerferhändler unter der Wehrmacht kämpfte. Während des Don-Durchbruchs von Russen in Januar 1943 bei Woronesch nahm er an Abwehrkämpfen teil, wurde repatriiert und am 23. August 1943 entwaffnet. Für seine Taten erhielt er das Deutsche Winterkreuz und das Ungarische Feuerkreuz.

    Hallo zusammen,


    Neue Berichten der ungarndeutschen Soldaten der Division Horst Wessel:


    Der volksdeutscher Zimmermann in Fazekasboda, der verheiratete Adam Keller (geboren in Fazekasboda in 1911), ab 1940 arbeitete beim Erste Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft. Er trat am 19. August 1944 in Bererttyóújfalu der Division Horst Wessel bei. Vom 13. September bis 15. November 1944 nahm er an einem Kfz-Mechaniker-Lehrgang teil, danach nahm er an den Kämpfen in Ungarn und dann ab Mitte November in Schlesien als Mitglied der 18. SS Flak Abteilung 3. Kompanie. Am 20. März 1945 wurde er während des Ausbruchs im Ober-Glogauer Kessel gefangen genommen. Bis zum 28. November 1953 war er Häftling des Lagers Tiszalök in Ungarn. Danach ging er endgültig in die BRD nach Westerstetten / Weidenstetten bei Ulm.


    Der Metzger und Fleischer von Ivánbattyán (Iwanbottian in deutsch), der unverheiratete József Dittrich, der nach seiner Einberufung in die Waffen-SS in Palkonya im Juni 1944 auch die Kneipe in Ivánbattyán unter Pacht betrieb, marschierte am 27. Juli 1944 zur Division nach Pápa, der Artillerie der Luftabwehr (18. SS Flak Abteilung). Sie wurden für eine dreimonatige Ausbildung von Pápa nach Biharszentjános gebracht. Anschließend bewarb er sich um einen Kraftfahrlehrgang, der im Oktober 1944 in Mistelbach/Österreich stattfand. Sie kamen dort teilweise mit dem Zug über Szajol an. Nach Abschluss des Kurses wurde er im Dezember 1944 unter dem Schutz von Salgótarján zu einem scharfen Einsatz geschickt. Anschließend wurde er mit seiner Einheit auf slowakisches Gebiet zurückgezogen. 1945 kämpften sie erneut in Schlesien. Am letzten Kriegstag, dem 8. Mai, wurden sie in Messendorf (Mezina), Tschechien, stationiert. Sie brachen auf, wurden aber bei Roudnice nad Labem von den tschechischen Partisanen gefangen genommen und bei Leitmeritz (Litomerice) an die Sowjets übergeben. Von dort wurde er in Sammellager im sächsischen Pirna gebracht, von wo aus er in die Sowjetunion transportiert wurde. Ab Dezember 1950 wurde er in Ungarn interniert und dann nach Tiszalök geschickt. Nach seiner Entlassung ging er in die BRD, die Stadt Esslingen.


    Jozef Haberfelner aus Bakonyszonbathely (geboren in 1921) meldete sich 1942 freiwillig zur Waffen-SS. Darauf aufbauend marschierte er am 3. Mai 1942 nach Wien, von wo aus er in Debica, Polen, eine Infanterie- und Kavallerieausbildung erhielt. Zusammen mit seinen ausgebildeten Kameraden aus Szomor wurde er Anfang September 1942 als Angehöriger der SS-Kavallerie in der Sowjetunion im Dorf Rudnya zur Partisanbekämpfung eingesetzt. Einen Monat lang gab es hier Militäroperationen. Er sagte, seine Aufgabe sei es, die Pferde zu verstecken und zu bewachen, während seine freiwilligen Kameraden die Zivilbevölkerung im Rahmen einer Paarjagd sammelten und abtransportierten. Er war sich der begangenen Gräueltaten bewusst, der Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung und die Partisanen. Ab Oktober 1942 kämpfte er 8 Wochen lang gegen Partisanen in der Nähe von Velikije Luki und nahm als MG-Schütze an Frontkämpfen teil. Im Januar 1943 kämpften sie bei Schytomyr und er war Munitionsversicherungser eines Maschinengewehrführers. Während der Kämpfe erhielt er einen Lungenschuss, der dazu führte, dass er im Radom-Krankenhaus in Polen behandelt wurde. Am 20. April 1943 wurde ihm die Deutsche Verletztenmedaille verliehen. Nach seiner Genesung beim SS-Ersatzrahmen in Warschau, von wo er nach Hamburg geschickt wurde (er war für den Frontdienst untauglich). Er wurde im August 1943 in eine Fahrzeugreparaturabteilung in Hamburg versetzt. Seine Aufgabe als Zugbegleiter war es, die reparierten Fahrzeuge per Bahn an Militäreinheiten zu liefern. Ab März 1944 wurde er in die Reichenau in Tschechien geleitet, von wo er am 1. Februar 1945 als Offizier für den Frontdienst zur Waffenausbildung nach Hamburg geschickt wurde. Ab 15. März 1945 wurde er zur 18. SS-Division in Heizendorf (Tschechien-Hynice) geschickt. Nach Kriegshandlungen wurde er am 9. Mai 1945 von tschechischen Partisanen bei Eisendorf (Tschechien - Zelezny Brod) als SS-Gefreiter gefangen genommen und den sowjetischen Truppen übergeben. Anfang Dezember 1950 wurde er aus dem Lager Woronesch nach Hause gebracht. Alls er in Tiszalök befreit wurde, ging er zu seiner Familie nach Österreich, nach Etzersdorf bei Weiz in der Steiermark.


    Vendelin Wirth ist in 1921 in Tevel in einer deutschsprachigen Bauernfamilien geboren. Er arbeitete als Landmagd und Taglöhner in Nagyvejke, als Volksbundvertreter aus Budapest am 1. April 1942 im Dorf Nagyvejke eine Rede hielten. Zu diesem Zeitpunkt wurden die jungen Leute zum Freiwilligendienst der Waffen-SS aufgerufen. Als Deutscher stimmte er mit den deutschen Reichsidealen überein und hoffte auf bessere finanzielle Bedingungen, so dass er und seine 5-6 Freunde beschlossen, in die deutsche Armee (Waffen SS) einzutreten. Sie meldeten sich auch bei Antal Halbrucker, dem Führer des Volksbundes in Nagyvejke. Bereits am 29. April 1942 erhielt er den Waffen-SS-Militärruf, und sein Einreiseort wurde die Stadt Arnheim in den Niederlanden, wo er am 5. Mai eintraf. Er wurde in Arnheim gekleidet und bis September 1942 als Infanterie und Infanterieartillerie ausgebildet. Als Mitglied der 1. motorizierte SS Infanterie Brigade wurde er ab dem 24. September 1942 bis Mitte Juli 1943 an der sowjetischen Front (Partisanenabwehr, Frontkämpfe) gekämpft. Dann erhielt er 21 Tage Urlaub, die er in Tevel verbrachte. Von dort kehrte er in die Sowjetunion im Bezirk Smolensk zur Brigade für Frontdienst und Partisanenabwehr zurück, bis er sich im Dezember 1943 mit seiner Einheit südlich von Zagreb, etwa 30 km, niederließ. Ihr Ziel war es, sich auf die Besatzungsaufgaben in Kroatien vorzubereiten. Ab 19. März 1944 marschierte er als Veteransoldat der Division Horst Wessel über Csáktornya und Nagykanizsa nach Budapest. Gemäß der erhaltenen Anordnung war der Einsatz von Waffen gegen den ungarischen Widerstand erlaubt. Als Angehöriger des 13. geschleppten Infanteriekanone Kompanien des 40. SS Panzergrenadier-Regiments nahm die Division an den Kämpfen in Galizien und in November und Dezember1944 in Ungarn und Schlesien teil. Im Mai 1945 wurde er im niederschlesischen Hirschberg vom Widerständen gefangen genommen und den Sowjets übergeben. Ende November 1950 wurde er aus dem Lager Woronesch nach Ungarn transportiert. Zu Hause wurde er Häftling des Lagers Tiszalök. Nach seiner Freilassung blieb er in Tevel, Ungarn, und arbeitete für die staatliche Wasserbehörde.


    Der verheiratete Volksdeutscher, Stefan Decker (geboren in Mosonszolok in 1910), wohnte und arbeitete in Mosonszolnok als Küfer und Bauer. Er wurde nach seiner Einberufung am 26. April 1944 SS Kanonier (18. SS-Artillerie-Regiments 3. Artillerie Abteilung 5. Kanone) und marschierte dann am 17. Juli 1944 nach Pécs auf der Grundlage einer deutschen Wehrpflicht. Bis zum 1. Dezember 1944 waren sie im Zivilkleidung, danach bekamen sie Ausrüstung und Kleidung. Weiterbildung erhielt er in Körmöcbánya in der Slowakei. Sie waren seit dem 15. Februar 1945 in Schlesien stationiert und wurden auch im April eingesetzt. Er wurde am 10. Mai 1945 in Böhmisch Liebau, Tschechien, gefangen genommen. Im Dezember 1950 kam er aus der Sowjetunion wieder nach Ungarn, woraufhin er nach Tiszalök geschickt wurde. Nach seiner Entlassung ging er in die BRD nach Esslingen. Vor seinem deutschen Militärdienst kämpfte er als ungarischer Soldat im 1. Luftverteidigungs-Maschinengewehrgeschwader des 16. zusätzlichen Stammes. Ab 27. April 1942 wurde er an die sowjetische Front geschickt, wo er als MG-Geschwaderkommandeur ein harter Angreifer war, und dann im Januar 1943 im Don Bogen Abwehrkämpfe ausgetragen wurden. Am 20. Februar 1943 erreichten sie Belgorod, von wo aus sie repatriiert wurden.

    Hallo wieder,


    Ein neues Bericht - Georg Hain, Wohnhaft und geboren in Ofalu in 1926. SS Pionier. Volksdeutscher. Er war seit 1942 Schmiedlehrling bei seinem Vater, der der Schmiedmeister, wie der Grossvater in Ofalu war. Am Ende Juni 1944 wurde in die Waffen SS gemustert. Am 27. August 1944 marschierte er zur SS Division HW nach Berettyoujfalu. Er wurde auch Kraftwagenfahrer Ausbildung bekommen. Danach wurde er in Radotin als SS Pionier ausgebildet. Am 11.02.1945 wurden Sie beim Schwarzwasser eingesetzt. Am 12.02.1945 ohne Kampf mit Martin Till, Johann Petri und Peter Böchler (über Ihnen habe schon geschrieben) zum Sowjets durchgelaufen. Am Ende 1950 wurde er nach Ungarn aus dem Lager Woronesch geschickt wo er interniert und nach Lager Tiszalök geschickt. Er blieb in Ungarn in Ofalu und arbeitete bei Staatlichen Waldwirtschaft von Mecsek.


    Übrigens haben die SS Pioniere von 40. Panzergrenadier Regiment, 15. Pionier Kompanie im HKL bei Gross- Neukirch am 16.02.1945 gekämpft (Johann Selig, geboren in Vemend in 1922. Wohnte in Vemend Hausnummer 124. Landbauer bei seinem Vater. Einmarschierte nach Berettyóújfalu, SS Pionier Ausbildung in Tschehien in Ober Tschernowitz. Eingesetzt im HKL am 16.02.1945, nächsten Tag russischen Gefangenschaft als SS Pionier und SS Schütze. Er wurde nach Ungarn am Anfang Dezember aus dem Lager Woronesch nach Ungarn geschickt wo er bis 15.06.1953 im.Lager Tiszalök war. Danach ging er nach DDR,Sachsen wo seine aus Ungarn ausgesiedelte Familie war.).

    Hallo für Alle,


    Es ist gelungen noch 4 ungarndeutsche HW Soldaten zu identifizieren die aus der Sowjetunion aus dem Gefangenschaft kehrte heim:


    Mathias Fritz, Wohnhaft und geboren in Szigetcsep in 1914. SS Pionier, 18 SS Pionier Battalion, 2. Kompanie. Ins Gefangenschaft ging in Ober Silesia ( Ober Glogau/Klein Nimsdotf) am 17.03.1945. Er war bis 09.10.1945 in Lagerkomplex Kiew.


    Michael Vida, Wohnhaft und geboren in Kislöd in 1909. SS Panzergrenadier, 40. Pzgren. Regiment. Gefangenschaft seit 17.02.1945. (bei Gross-neukirch). Er war bis 13.05.1948 in Lagerkomlex Kiew.


    Jakob Petri, geboren in Alsonána in 1912, wohnte in Moragy. SS Flakk Kanonier. 18. SS Flakk Abteilung, 2. Kanoneeinheit (8.8. cm Kanone). Gefangenschaft seit 17.03.1945 (Ober Glogau/ Klein Nimsdorf). Er war bis 17.09.1948 in Lagerkomplex Kiew


    Michael Gábeli, Wohnhaft und geboren in Pilisszentivan in 1908. SS Pionier, 18. SS Pionier Battalion, 3. Kompanie. Gefangenschaft seit 16.03.1945 (Ober Silesia). Er war bis 30.11.1950 in Lagerkomplex Kiew, danach Internierte in Ungarn.

    ein neues Bericht:


    Der 18 Jährige Franz Pribenszky, geboren in Vardomb, arbeitete als Försterlehrling bei Waldwirtschaft von Bataszek in KomitatvTolna in Ungarn seit September 1943. In Juli 1944 wurde er gemustert zur Waffen SS. Einmarschierte er zur 18. SS HW Panzergrenadier Division am 05.08.1944. In Sárrétudvari, südlich von Püspökladány in Komitat Hajdu-Bihar in Ungarn, wurde er Infanterie und Artillerie Ausbildung bekommen. Er wurde als Kanonier am 21.11.1944 bei Orschaft Apc bei Hatvan in Front direkt eingesetzt. Er war Munitionersatzer und Materialtransporter für 7. Kanone (8.8 cm) der Abteilung IV des 18. Artillerie Regiments. Im Kampf war er bis 24.12.1944, wenn bei Salgotarjan ( Komitat Nograd Ungarn) wurde er aus HKL Zone ausgezogen. Er wurde wieder am 21.02.1945 in Silesia in Kampf eingesetzt. Bei Ausbruchsversuch aus dem Kessel Ober Glogau wurde er am 20.03.1945 von Russen Gefangenschaft gegangen. Er wurde nach Sowjetunion ausgelifert wovon wurfever am Anfang 1950 aus dem LagervWoronesch nach Ungarn geschickt. In Budapest wurde er bis 16.03.1951 interniert. Nach Freilassung kehrte er nach Heim Vardomb, verheiratet und wurde er Förster bei Staatswaldwirtschaft von Komitat Tolna.

    Die Liste gehts weiter:


    Josef Gottwald, geb Egerag 1915, 39. Pzgren Reg. III. Battalion 10. Kompanie. 15.04.1945 Tschechien. Bis 04.08.1947 in einem Lager in Kasahstan


    Johann Schwarzenberger, geb Taksony, SS Pionier, 18. Pionier Battalion 2. Kompanie. 01.05.1945 Trebon Tschechien. Bis 05.07.1945 in einem Lager in Doneck Becken Ukraine


    Johann Mayer, geb Oroszlo 1909, SS Pionier, 02.05.1945 in Schlesisch Wolfsdorf/Fulnek Tschechien. Bis 10.10.1945 in einem Lager in Doneck Becken Ukraine


    Josef Winkert, geb Diosbereny 1918, SS Flak Kanonier, 04.05.1945 Pilsen Tschechien. Bis 29.09.1945 in Lager Stahanov Ukraine


    Josef Fabian, geb Környe 1924, SS Panzergrenadier. 39. Pzgren Reg. I. Battalion 1. Kompanie. 07.05.1945 Tschechien. Bis 08.12.1950 in Lager Woronesch


    Adam Fischer, geb Ofalu 1919, SS Flak Kanonier. 08.05.1945 in Reichenberg/Liberec Tschechien. Bis 25.06.1946 in Lager Kalinin in Kreis Tver


    Josef Lovinus, geb Kakasd 1916. 08.05.1945 bei Prag. Bis 18.07.1947 in Lager Solfijevka in Doneck Becken Ukraine


    Georg Martin, geb Szakadat 1924. HW Arbeits Battalion. 08.05.1945 bei Prag. Bis 22.08.1948 in Lager Marganec in Kreis Dnetropetrovsk Ukraine


    Mathias Rehberger, geb Hegyeshalom 1927, II. Battalion 7. Kompanie. 08.05.1945 bei Prag. Zwischen 14.09.1948 - 16.05.1949 in Lager Beketowo bei Stalingrad, danach bis 08.12.1950 in Lager Woronesch


    Gottlieb Kugler, geb Sopron 1903, Sanitäts, 08.05.1945 in Tschechien. Bis 25.12.1948 in Lager Ostaskowo in Kreis Tver


    Mathias Mörtel, geb Pilisvörösvar 1902, SS Panzergrenadier, 39. Pzgren Reg. 09.05.1945 in Prag. Bis 21.06.1945 in Lager Krasnij Lutsch Ukraine


    Josef Frank, geb Alsobogat 1927. HW Arbeits Battalion. 09.05.1945 in Prag, Tschechien. Bis 28.10.1948 in einem Lager in Doneck Becken Ukraine.


    Johann Weber, geb Erdösmecske 1911. SS Kanonier 18/4. Artillerie Abteilung. 09.05.1945 bei Brezova nad Svitavou Tschechien. Bis 26.08.1947 in Lager Akmolinsk Kasahstan


    Peter Lenz, geb Ofalu 1911. SS Panzergrenadier. 40. Pzgren Reg. 09.05.1945 bei Beneschau/Benesov. Bis 03.07.1947 in Lager Kombajnovsk.in Kreis Saratov, Russland


    Johann Flamich, geb Udvari 1925. HW Arbeits Battalion. 09.05.1945 bei Beneschau/Benesov Tschechien. Bis 22.06.1948 in Lager Sumgait Aserbaidsan


    Josef Dittrich, geb Hosszuheteny 1917, SS Flak Kanonier. 09.05.1945 bei Leitmeritz/Litomerice. Bis 20.11.1950 in Lager Kiew


    Nikolaus Dibak, geb Sopron 1909, SS Panzergrenadier, 10.05.1945 in Tschechien. Bis 02.12.1950 in Lager Woronesch


    Stefan Decker, geb Mosonszolnok 1910. SS Kanonier. 10.05.1945 in Tschechien. Bis 02.12.1950 in Lager Woronesch


    Adam Schmidt, geb Möcseny 1912, SS Kanonier. 10.05.1945 in Pisek Tschechien. Bis 12.12.1950 in Lager Woronesch


    Johann Krist, geb Keszöhidegkut 1914, SS Kanonier. 10.05.1945 in Pisek Tschechien. Bis 18.09.1945 in einem Lager in Doneck Bogen Ukraine


    Andreas Paul, geb Keszöhidegkut 1914, SS Kanonier. 10.05.1945 in Pisek Tschechien. Bis 11.08.1948 in Lager Kurahove, Doneck Becken Ukraine


    Anton Jauernyik, geb Szekelyszabar 1908, SS Panzergrenadier. 10.05.1945 in Pisek Tschechien. Bis 26.06.1947 in Lager Sestoreck in Kreis Leningrad.


    Karl Auerbach, geb Harskut 1921, SS Pionier, 18. SS Pionier Battalion, 1. Kompanie. 10.05.1945 in Pilsen Tschechien. Bis 10.10.1945 in Lager Pjatigorsk in Nord Osetien Kaukasus


    Franz Hucker, geb Ujpetre 1909. SS Pionier, 18. SS Pionier Battalion 2. Kompanie. 10.10.1945 in Pilsen Tschechien. Bis 10.08.1945 in einem Lager in Doneck Becken Ukraine


    Alexander Freitag, geb Hassagy 1924, HW Arbeits Battalion. 10.05.1945 in Slabcice Tschechien. Bis 17.08.1945 in Kura 5 Lager in Kreis Kutaskij Krasnodar Russland


    Wilhelm Bernhard, geb Sopron 1911. SS Panzergrenadier- Kraftfahrer. 12.05.1945 in Tschechien. Bis 05.12.1950 in Lager Woronesch


    Jakob Ulrich, geb Görcsönydoboka 1912, SS Kanonier. 18/4. Abteilung. 13.05.1945 bei Bratislava. Bis 08.12.1950 in Lager Woronesch



    Ende

    Hallo zusammen wieder!


    Die neu identifizierte HW Soldaten aus Ungarn:


    Peter Schumacher, geb Kisdorog 1911, SS Kanonier, 15.03.1945 bei Langlieben. Bis 15.08.1945 in Lager Kiew


    Michael Eil, geb Lengyel Nr. 51. 1923, SS Panzergrenadier, 15.03.1945 bei.Langlieben. Bis 25.03.1946 in Lager Kiew. Aus Lengyel wurde er später mit seiner Familien nach DDR ausgesiedelt.


    Johann Willi, geb Kakasd 1924, SS Pionier 18. SS Pionier Bat. 16.03.1945 bei Klein Nimsdorf. Bis 13.10.1945 in Lager Gorkij


    Michael Geiger aus Lokut 1902, SS Panzergrenadier 5. Kompanie. 16.03.1945 bei Klein Nimsdorf. Bis 20.11.1950 in Lager Kiew


    Johann Keidl geb Mucsi 1910, SS Panzergrenadier, 39. Pzgren Regiment III. Battalion 8. Kompanie. 16.03.1945 bei Klein Nimsdorf. Bis 12.12.1949 in Lager Kiew


    Johann Auth geb Fakert, Baranya Komitat 1912, SS Kanonier, 18. SS Kanonier Regiment, IV Panzerkanonier Abteilung 7. Komp. 16.03.1945. Bis 29.08.1946 in Lager Kiew


    Anton Behli geb Ofalu 1926, geschlepptes Flak- Maschienengewehrb Kompanie. 19.03.1945 bei Ober Glogau. Bis 24.10.1945 in Lager Kopsowo im Kreis Gorkij


    Josef Theis, geb Csibrak 1909, 19.03.1945 bei Annahof/Gniewkowice. Bis 24.10.1945 in Lager Gorkij


    Philipp Neidert, geb Nagyszekely 1920, 19.03.1945 bei Ober Glogau. Bis 13.09.1945 bei Ober Glogau. Bis 13.09.1945 in Lager Kiew


    Adam Nikolaus, geb Ciko 1911, SS Kanonier. 20.03.1945 bei Ober Glogau. Bis 14.11.1945 in Lager Lviv


    Johann Kaiser, geb Zsambek/Schambeck 1915, 20.03.1945 bei Ober Glogau. Bis 07.06.1947 in Lager Lviv


    Franz Troppert, geb Hercegfalva 1924, 18. SS Flak Abteilung, 3. Kompanie. 20.03.1945 bei Deutsch Rasselwitz/Ralawice Slaskie. Bis 26.11.1950 in Lager Kiew


    Johann Kress, geb Kisdorog 1925, SS Kanonier 18. Kanonier Regiment 3. Abteilung 7. Kompanie. 20.03.1945 bei Deutsch Müllmen. Bis 08.12.1945 in Lager Lviv


    Johann Fetzer, geb Kisdorog 1924, SS Kanonier 18. Kanonier Reg. 3 Abteilung 7. Kompanie. 20.03.1945 bei Deutsch Müllmen. Bis 14.11.1945 in Lager Kiew


    Josef Klein, geb Kisdorog 1923, SS Kanonier. 20.03.1945 bei Deutsch Müllmen. Bis 07.06.1947 in Lager Kiew


    Adam Kling, geb Zomba, Wochnhaft in Kisdorog, SS Kanonier, 18. Kan. Reg. 4. Kanonier Abteilung. 20.03.1945 bei Deutsch Müllmen. Bis 25.03.1945 in Lager Kiew


    Johann Ruppert, geb Palotabozsok 1919, SS Kanonier, 18. Kan. Reg. 4. Abteilung 8. Kompanie


    Mathias Pausch, geb Kisdorog 1924, 20.03.1945 in Silesia. Bis 08.12.1950 in Lager Woronesch.


    Anton Hain, geb Ofalu 1909, SS Panzergrenadier. 25.03.1945 bei Gross Neukirch. Bis 07.10.1948 in Lager Kiew


    Mathias Ritter, geb. Solymar 1923, HW Arbeits Battalion 1. Kompanie. 31.03.1945 in Kreis Ratibor. Bis 07.06.1947 in Lager Lvov/Lemberg


    Josef Gotal, geb Egerag 1915, 39. Pzgren Reg III. Battalion 10. Kompanie. 15.04.1945 bei Freistadt/ Frystát Tschehien. Bis 25.08.1947 in Lager Akmolinsk Kazahstan.


    Josef Schuster, geb Gyod 1908, geschleppte Infanterie Kanone Kompanie. 15.04.1945 bei Freistadt/Frystát Tschechien. Bis 24.07.1948 in Kreis Kirov Kazakstan, Bergwerk Nummer 6.


    Josef Strak, geb Bellye 1908, SS Panzergrenadier, 40. Pzgren Reg. II. Kompanie. 15.04.1945 bei Märisch Weisskirchen/Hranice Tschechien. Bis 12.12.1950 in Lager Woronesch.


    Neu Liste kommt bald

    Hallo zusammen!


    Letztes mal schrieb ich über ein neues Ergebniss, das auch Heimkehrers des Division Horst Wessel aus Sowjetunion identifiziert wurde.


    Es geht bis jetzt um insgesammt 183 ungarndeutschen Soldaten die russischen Gefangenschaft gegangen wurden, nach Sowjetunion als Kriegsgefangene ausgeliefert später heimgeschickt wurden.


    Die weitere identifizierten Soldaten:


    Name/Geburtsort-Wohnort/Geburtsdatum/Einheit/Zeit und Ort der Gefangenschaft/Zeit nach Ungarn zu gehen


    Franz Teimel, geb. Ofalu 1923, SS Pionier. 12.02.1945 bei Schwarzwasser. Bis 23.08.1945 in Lager Gaiva in Kreis Perm


    Anton Michelis, geb. Csonkamindszent 1913, SS Panzergrenadier. 12.02.1945 in Silesia. Bis 26.11.1950 in Lager Woronesch, danach in Lager Tiszalök in Ungarn


    Stefan Györe, geb. Gyönk 1923, SS Pionier. 12.02.1945 bei Schwarzwasser. Bis 02.12.1950 in Lager Woronesch, danach in Lager Tiszalök in Ungarn


    Georg Mayer, geb. Bataszek 1921, SS Pionier, 18. SS Pionier Battalion, 2. Kompanie. 12.02.1945 bei Schwarzwasser. Bis 23.08.1945 in Lager Solikaminsk in Kreis Perm


    Johann Bohner, geb. In Komität Baranya 1909, SS Panzergrenadier. 16.02.1945 bei Gross-Neukirch. Bis 05.12.1950. in Lager Kiew


    Johann Horn, geb. Nagyvejke 1916, SS Pionier. 17.02.1945 bei Gnadenfeld. Bis 07.10.1948 in Lager Kiew


    Adam Mayer, geb. Bonyhad 1923, SS Pionier. 17.02.1945 bei Gnadenfeld. Bis 26.10.1948 in Lager Suhumi Georgien


    Heinrich Hazl, geb. Pilisvöröswar 1927, SS Panzergrenadier. 17.02.1945 bei Gross Neukirch. Bis 25.09.1945 in Lager Luhansk, Ukraine


    Johann Selig, geb. Vemend 1922, SS Pionier 39 oder 40 Pzgren Reg/15. Pionier Kompanie. 17.02.1945 in Silesia. Bis 08.12.1950 in Lager Woronesch


    Vendelin Lengyel, geb Somberek 1912, SS Pionier. 09.03.1945 bei Hartenau in polisch Twardawa. Bis 24.10.1945 in Lager Gorkij


    Josef Felde, geb. Mucsi 1926, SS Pionier.09.03.1945 bei Annahof in polisch Gniewkowice. Bis 19.09.1947 in Lager Kiew


    Anton Marosi, geb. Kislőd 1920, SS Panzergrenadier. 09.03.1945 in Kreis Leobschütz Silesien. Bis 02.07.1947 in Lager Kiew


    Vincent Müller, geb in Kreis Dunaföldvár 1914, HW Arbeits Battalion, 2. Kompanie/3. 15.03.1945 bei Langlieben. Bis 19.06.1945 in Lager Mayovka Lituanien


    Paul Hartinger, geb Rajka 1911, SS Panzergrenadier. 13.03.1945 bei Ruderswald in Kreis Ratibor. Bis 29.05. 1945 in Lager Novotrockij in Kreis Orenburg



    Nächste Liste kommt bald

    Neue Berichte von ungarndeutschen HW Soldaten:


    Jakob Türk (1926.) geb. in Dunakömlőd, Beruf Mauerlehrling, 18. SS Pionier Batallion, 1. Kompanie:


    Jakob Türk aus Dunakömlőd, der ab 1942 Mauerlehrling in Madocsa war, wurde eine vier Hektar grosse Bauernfamilie hineingeboren und zog am 16. August 1944 nach seiner Einberufung aufgrund der erhalteten Einladung der Waffen-SS in Berettyóújfalu ein. Vier Tage später wurde er mit seinen Begleitern nach Püspökladány transportiert, wo seine Infanterieausbildung begann. Am 20. September 1944 wurde er zur Fahrgastausbildung nach Radotin transportiert. Am 6. November 1944 wurde er zusammen mit fast 200 seiner Begleiter zu einem 6-wöchigen Fahrkurs nach Frankfurt geschickt, von wo er am 18. Januar 1945 nach Radotin zurückkehrte. Anschließend erhielt er die Stelle eines Lkw-Fahrers. Im Februar 1945 wurde er nach Schlesien transportiert, wo er am 20. Februar bei Leobschütz als Pionier der 1. Kompanie des 18. SS-Pionier-Bataillon. Er wurde am 9. März 1945 eingesetzt und war 5 Tage an vorderster Front. Am 14. März zogen sie sich in ein Dorf bei Leobschütz zurück, wo am nächsten Tag fünf von ihnen gefangen genommen wurden (Langlieben - Jakob Hartung (1927) aus Mucsi, Johann Hoff (1912) aus Véménd, Fanz Baumann (1925) aus Lengyel, SS-Pionier 39 oder 40/15. Kompanie, Stefan Walczer (1927) aus Ilocska, SS Panzergrenadier 40 Pzg. Reg. II. Batallion, 7. Kompanie, eingezogen zur Div. 18. SS am 23.07.1944., heimhekehrt am 22.09.1947. aus der Sowjetunion, danach nach DDR – alle aus Ungarn). Er wurde am 30.11. 1950 aus Lager Kiew nach Hause transportiert, wo er nach der Überprüfung in Budapest nach Kecskemét, von dort in das Arbeitslager in Kazincbarcika und dann nach ArbeitlagerTiszalök transportiert wurde. 1953 konnte er zu seinen Eltern ausreisen, die 1946 nach Sulzheim in Bayern deportiert wurden.


    Jakob Hartung (1927) geb. in Mucsi, Beruf Landarbeiter, SS-Pionier der Div. HW:


    Als Mitglied der 16 Hektar großen Bauernfamilie in Mucsi wurde der verheiratete Jakob Hartung im Mai 1944 zur Waffen-SS eingezogen. Am 15. August erhielt er seine Einberufung zur Waffen-SS, auf deren Grundlage er am 15. September in Püspökladány marschierte. Nach seiner Infanterieausbildung wurde er zur Pionierausbildung nach Radotin transportiert. Es wurde ab dem 9. Februar 1945 in Schlesien im Raum Klein-Nimsdorf als Mitglied des 15. Pionier-Kompanie eines der Panzergrenadier-regiments HW scharf eingesetzt. Nach fast anderthalb Monaten Kämpfen wurde er am 15. März bei Langlieben gefangen genommen. Vor seiner Repatriierung arbeitete er als Klempner als Mitglied des Stalino - und dann des Kiewer Lagers. Nach seiner Repatriierung im Dezember 1950 aus Lager Kiew kam er nach einer Überprüfung in Budapest ins Arbeitslager Tiszalök. 1953 konnte er zum seinen Eltern und Bruder, Frau und Kind nach Dorf Rauenthal bei Wiesbaden im Rheingau ausreisen, wo seine Familie seit August 1945 als ungarndeutsche Flüchtlinge aufenthaltete.


    Johann Hoff (1912) geb. in Véménd, Landarbeiter, SS-Pionier 39 oder 40/15. Kompanie:


    Der verheiratete Landarbeiter aus Véménd, Johann Hoff, wurde im Juni 1944 zur Waffen-SS eingezogen. Am 5. August marschierte er dann nach Berettyóújfalu. Nach seiner Infanterieausbildung wurde er am 20. September zur Pionierausbildung nach Tschechien geschickt. Am 20. Dezember verwies er als Mitglied eines Kontingents von knapp 200 Personen zur Fahrausbildung nach Bayreuth. Zurückgekehrt zu seiner Einheit wurde er ab dem 16. Februar 1945 in Schlesien als Mitglied der 15. Pionierkompanie eines Panzergrenadier-regiments eingesetzt. Er wurde am 15. März 1945 während Kriegshandlungen von Langlieben gefangen genommen. Ende 1950 kam er aus der Sowjetunion aus dem Lager Voronesch nach Ungarn (Durchgangslager Nyíregyháza Sóstó, dann Budapest) und wurde dann einer der Häftlinge in Arbeitslager Tiszalök. Nach seiner Freilassung beantragte er die Ausreise für sein Kind, seine Frau und seine Eltern, die 1948 im sächsischen Kreis Dippoldiswalde in die DDR ausgesiedelt worden waren. Später zogen sie in die Weststraße in Dorf Neukirchen bei Chemnitz. Das Familienoberhaupt fand schließlich Arbeit in einer Wollspinnereifabrik im sächsischen Crimmitschau.


    Franz Baumann (1925) geboren in Lengyel, SS-Pionier:


    Er zog am 16. August 1944 nach seiner Einberufung aufgrund der erhalteten Einladung der Waffen-SS in Berettyóújfalu ein. Vier Tage später wurde er mit seinen Begleitern nach Püspökladány transportiert, wo seine Infanterieausbildung begann. Am 20. September 1944 wurde er zur Fahrgastausbildung nach Radotin transportiert. Nach Kampfhandlungen wurde er in Langlieben am 15.03.1945 als Mitglied der 15. Pionierkompanie eines Panzergrenadier-regiments HW gefangen genommen. Nach kurzen Aufenthalten in verschiedenen Sammelnlager in Silesia wurde er nach Lager Kiew geschickt. Aus dem Lager wurde er am 19.09.1947 nach Ungarn als frei entlassen. Der grösse Teil der deutsche Bevölkerung von Lengyel wurde in 1947 nach Sachsen Lager Pirna ausgesiedelt. Unter Ihnen war die Familie von Franz Baumann, der ebenso aus Ungarn nach Pirna gegangen.

    Bericht von Josef Klein SS-Pionier der Division HW, geboren in Csibrak, Ungarn, Komitat Baranya in 1927:


    Nach seiner Einberufung in die Waffen SS trat er am 12. 08. 1944 durch Wehrpflicht in Berettyóújfalu (Komitat Hajdu-Bihar in Ost Ungarn) stazionierende SS Division Horst Wessel ein. Danach wurde er ausgerüstet und erhielt ein Monat Infanterie/Panzergrenadier Ausbildung im Gebiet Püspökladány - Komádi (Komitat Hajdu- Bihar). Im Ende September (20. September) wurde er zum SS Pionier Ausbildung nach Radotin in Tschehien transportiert. Nebenbei bewarb er sich auch Lkwfahrer- und Panzerkurse. Im Dezember 1944 erhielt er mit Anderen eine 6 - wöchige Fahrausbildung. Anschließend kehrte er zu seiner Einheit zurück und später wurde nach Silesien transportiert, wo er in der Nacht zum 12. Februar 1945 bei Raum Schwarzwasser in den Kampf geschickt wurde. Zusammen mit seinen vier HW ungarndeutschen Kameraden, Peter Böchler, Johann Petri, Martin Till und Franz Teimel, verfehlte er seine Einheit, verirrte sich im Wald und wurde am nächsten Tag von den Sowjets gefangen genommen. Er kam am 8.12 .1950 aus der Sowjetunion nach Ungarn, wurde in Budapest gleich interniert und dann nach Lager Tiszalök transportiert. Ende 1953 konnte er zu seinen in 1946 ausgesiedelten Eltern und Schwester nach Ihringshausen /Hessen/ ausreisen und Ungarn verlassen. Sein Bruder, Johann Klein ist in 1944 in Ungarn als SS Soldat gefallen.


    Bericht von Peter Böchler, SS Pionier HW, Beruf Tischler, geboren in 1920, Moragy, Komitat Baranya:


    Zwischen 1941-1943 diente er in der 12. Lager-Artillerie Division der Königlich Ungarischen Armee. Von August 1942 bis März 1943 war er im Ostfronteinsatz in Don-Bogen, nordlich von Stalingrad bei Voronesch, Standort Korotjak. Er überlebte den siwjetischen Durchbruch im Januar 1943 und erhielt nach seiner Repatriierung die Auszeichnung der Klasse I. Als Volksdeutscher marschierte er im August 1944 nach Püspökladány (Komitat Hajdu- Bihar in Ostungarn), von wo er zur Pionier Ausbildung nach Radotin Tschehien transportiert wurde. In Silesien wurde er im Februar 1945 als SS Pionier des 18. SS Pionierbatallion 2. Kompanie eingesetzt. Sein Kamerad war auch Stefan Bräutigam aus Ungarn, dercsich ebenfalls mit ihm in Gefangenschaft befand und Franz Teimel aus Ófalu, Komitat Baranya. Er kehrte nach Ungarn Ende 1950 aus der Sowjetunion zurück. Nach der AVH Überprüfung in Budapest wurde er interniert und Lager Tiszalök geschickt. Ende 1953 konnte er zu seinen Eltern und 2 Töchtern, die 1946 vertrieben worden waren, in eine der Gemeinden des Landkreises Bad Hersfeld /Hessen/ ausreisen.


    Bericht von Johann Petri SS Pionier HW, geboren 1923 in Véménd, Komitat Baranya, Ungarn. Beruf Landarbeiter:


    Im Juli 1944 wurde er zur Waffen SS eingezofen. Am 04. August 1944 marschierte er in Betettyóújfalu zur 18. SS Division HW ein. Nachdem er dort ausgerüstet wurde am 04. September wurde er nach Püspökladány und von dort nach Hajdúszovát (Komitat Hajdu- Bihar) zur Infanterieausbildung geschickt. In Ende September wurde er mit Kameraden zur Pionier Ausbildung nach Radotin transportiert. Er wurde als SS Pionier des 18. SS Pionier Batallions 2. Kompanie bei Raum Schwarzwasser in Silesia in der Nacht zum 11.02.1945 eingesetzt. Nächsten Tag wurde er zusemmen ZB. Martin Till im Kampf gefangen genommen. Er wurde als Kriegsgefangener in die Sowjetunion transportiert, wo er als Maurer in den Lagern Motow und Voronesch arbeitete. Nach seinet Repatriierung in 1950 wurde er in Budapest interniert und kam ins Arbeitslager Kazincbarcika. Nach seiner Entlassung konnte er am 13.08.1947 zu seiner ausegesiedelten Frau, seinem Kind und seinen Eltern fahren, die in Sachsen in Hartmansdorf neue Heimat finden. Seine Schwestern und Eltern wurde nicht ausgesiedelt, blieben in Ungarn in Véménd und Dorf Veréb.


    Bericht von Martin Till SS-Pionier HW, 18. SS Pionier Batallion 2. Kompanie. Beruf Landarbeiter, geboren in Véménd in 1923:


    Am 08.08.1944 marschierte er in Betettyóújfalu zur 18. SS Division HW ein. Befor arbeitete er für seinem Vater im Landwirtschaft in Véménd. Aus Berettyóújfalu wurde er nach Hajdúszovát geleitet, wo er angezogen und ausgerüstet wurde. Dann begann seine Infanterieausbildung im Raum Püspökladány. Am 20. September wurde er zur SS Pionier Ausbildung nach Radotin transportiert. Nach seiner Ausbildung wurden Sie bei Raum Schwarzwasser in Silesia eingesetzt. Gemäß dem erhalteten Befehl bestand ihre Aufgabe darin, sowjetische Truppen anzugreifen und sich gegen sie zu verteidigen. Er wurde im Kampf am 12.02.1945 gefangen genommen. Aus der Sowjetunion aus dem Lager Voronesch wurde er als Kriegsgefangener Ende 1950 nach Ungarn geschickt. Davor war er Gefangener in 5 verschiedenen Lagern. Nach seiner AVH Überprüfung in Budapest wurde er GefNgener des Arbeitslagers Tiszalök. Ende 1953 wurde er entlassen und konnte nach Véménd abreisen um zu leben. Dort wurde er Angestellter der Staatlichen Landmaschienenstation.

    Servus Wirbelwind!


    Originell arbeite ich an Heimatsbuch von Szomor (bis 1945 seit 1750 wurde das Dorf fast 100 Prozent von Volksdeutscher bewohnt. Das Dorf liegt im Ofner Bergland westlich von Budapest zirka 30 km entfernt) Meine Vorfahren stammen aus Szomor und für mich war/ist sehr wichtig ein Heimatbuch zusammenzustellen, was fehlt bis jetzt.


    Die Recherche zeigte, dass viele junge Deutschsomorer wurde nach 18. SS Div. geschickt, und starb in Kampfe in Ungarn und Silesien. Die Namen stehen auf dem Heldendenkmal, was von Ausgesiedelten und Flüchtlingen aus dem Dorf im 1990 finanziert und gestellt wurde.


    Es gibt ein anderes Bericht von Anton Heinzelmann aus Szomor, wer ebenso der Mitglied des Arbeitsbatallions HW war. Er berichtete das gleiche wie Herr Fiedler in Ungarn, dass die Mitglieder des A.Batallion HW in Ziwilkleidung arbeitete an Verteidigungsbau in Ungarn. Herr Heinzelmann selbst arbeitete an Schanzen und Bunkerbau in Silesia bis Marz 1945, wenn Sie von russischen Fliegerangriff bekommen wurden. Er wurde verletzt geworden und aus der Frontzone zuesrt nach - heute- Tscheinen von dort von Zug nach Hamburg gelifert wurde. Wenn Hamburg wurde von Englander eingenommen wurde, er wurde im Krankenhaus von Englander gefangen. In 1946 Frühling kam er Szomor an, wo er wegen SS Mitgliedschaft im Lager Komárom (Stadt an der Donau in Ungarn) interniert wurde. Am 13.04.1946 die Reste der volksdeutsche Bevölkerung Szomor wurden nach Zielort Karlsruhe und Sinnsheim ausgesiedelt. Der Zug haltete in Komarom an, wo der internierte Szomorer ( von Westen heimgekehrte Waffen SS Soldaten und Volksbundmitglieder) auf der Zug "eingepackt" wurden.


    Jetzt habe ich noch zirka 6-8 originale Berichten der ungarndeutschen HW Soldaten, worüber bis jetzt noch nicht geschrieben. Aber bald habe ich noch 10-12.

    Letztes mal schrieb ich über 87 HW Soldaten die aus der Sowjetunion heimkehren konnten. Aber ich muss mich korrigieren, weil Sie nicht 85 sondern insgesammt 167 waren. Auch über Ihnen teile ich Information mit.


    Übrigens habe ein Dok über HW Div. mit zirka 120 Seiten, sehr gerne schicke ich Dir. Meine email: schoeninger.robert@gmail.com. Auf die kannst du etwas schreiben, Im Antwort schicke ich.


    Begrüss


    Robert

    Hallo und Guten Morgen! Ein anderes neuen Bericht zeigt die Situation damals:


    Der Volksdeutsch Nandor Fiedler, 17 Jahre alt Wein - und Eisenfabrikarbeiter aus Sopron/Ödenburg am 20.09.1944 ging nach Jánosháza zum Stab der Division HW. Er wurde in November bei Ecséd, nicht so weit von Hatvan als Mitglied - Arbeitsbatallion HW im Ziwilkleidung eingesetzt. Die Arbeitesbatallionsmitglieder wurden nicht ein tetoviert, während den Kämpfen in Ungarn arbeteten Sie auf Bunker - und Verteidigungsbau im Ziwilkleidung. Nach der Entscheidung an Rückzug von der Frontlinie wurden die Truppen in Dezember 1944 von Bahn durch Budapest nach Slovakei nach Kremnica geschickt. Untetwags wurde der Zug russischen Luftangriff bei Szirák (Komitat Nograd in Ungarn) bekommen, und N. Fiedler mit drei Kameraden flohen im Chaos. Sie wollten einfach nach Hause gehen. Bei Budapest aber wurden Sie gefangen und nach Kremnica geschickt wo die andere Kameraden schon ankam ein Paar Tage früher. In Kremnica wurde er wieder zum Arbeitsbatallion zugeteilt und dort in Uniform bekleidet. Danach arbeiteten Sie 2-3 Wochen lang an Schanzen und Bunkerbau in der Slowakei. Dann gingen Sie nach Oderberg, heute Bohumin in Tschehien für 2 Wochen. Nach dem gingen Sie Märisch Ostrau/Ostrava. Von Anfang Februar 1945 arbeiteten Sie an Verteidigungsbau bei Gross- Neukirch in Silesia. Dort ging er in russischen Gefangenschaft. Die gefangene Kameraden wurden ebenso nicht eintetoviert, während ihrer Datenerhebung leugneten Sie, Waffen SS Soldaten zu sein. Da er glaubte, nichts falsch gemacht zu haben, gab er bekannt, dass er Mitglied der Division sei. Deswegen war er im Lager in der Sovietunion bis Ende 1950. Nach seiner Gefangnahme wurde er ins schlesische Gleiwitz/Gliwize dann nach Oppeln/ Opole dann in zwei andere Kriegsgefangenlager transportiert. Am 1. Juli 1945 kam er dann in Kriegsgefangengenlager Stanislau, heute Iwano- Frnankiwsk in der Ukraine an, wo er für drei Wochen unter Quarantäne gestellt wurde. Nach einem Monat kam er in das Arbeitslager Strij wo er bis Mai 1946 blieb. Dabei arbeitete er in einer Wagenfabrik. Von dort zog er nach Arbeitslager Kolomea, wo eine Gaspipeline gebaut wurde. Später arbeitete er in der Ukraine lager Geizendorf in der Rußfabrik als Gasflammhandhaber. Ab April 1949 wurde er in das Lager Kiew geschickt, wo er als Mitglied einer Montagebrigade Schwrißer war. Am Ende 1950 wurde er nach Ungarn geschickt wo er in Budapest interniert und am Ende März 1951 nach Laget Tiszalök geschickt. Am Ende 1953 het er Ungarn endgültig verlassen, ist nach Bundesrepublik Deutschland nach Gunzenhausen in Bayern gezogen.