Posts by Matthias Köhler

    Hallo Uwe,


    hier ein paar Info zu deinem Thema.;)


    Transportoffizier Tunesien war Major Flügel, mit unterstellten Teilen der Eisenbahnbetriebskompanie 205 un der Transportverbindungsstelle 61.

    T.O. Tunesien unterstand dem BvTO Rom unmittelbar und einsatzmäßig dem Oberquartiermeister Tunis.


    Standorte der Einheiten:

    T.O. in Tunis

    Trsp.Verst.St. 61 in Bisarta

    Eisb.Betr.Kp. 205 in den Bahnhöfen Tunis (Djebel Djelloud), Sousse, Sfax und Gabes


    Afrika.jpgAfrika 1.jpg


    Afrika2.jpgAfrika3.jpg

    Hallo Christian,


    anbei ein paar Infos.


    01.11. - 30.11.1944

    Teilstrecke Kunow - Skarzysko Kamienna 1 Zg Sp.V.

    Teilstrecke Rozki - Skarzysko Kamienna 1 Zg Sp.V.

    Teilstrecke Bialaczow - Skarzysko Kamienna 1 Zg Sp.V.


    01.12. - 31.12.1944

    Teilstrecke Kunew - Skarzysko Kamienna 1 Zg Sp.V.

    Standort Wielka Wies 2km westlich Wachock


    01.01. - 31.01.1945

    Teilstrecke Kunow - Skarzysko Kamienna 2 Zge Sp.V.

    Szydlowiec - Skarzysko Kamienna 1 Zg Sp.V.

    bis 20.01. Troß in Ostrowo

    24.01. Troß in Heidersdorf eingetroffen

    30.01. 1 Uffz und 20 Mann in Sagan eingetroffen


    01.02. - 23.02.1945

    05.02. Sammelort in Schweidnitz

    06.02. Kreischwitz - Schweidnitz 1 Zg Sp.V.

    13.02. Hirschberg - Löwenberg Sp.E

    14.02. Raum Greifenberg Sp.E

    24.02. zu AOK 17


    Ab März bis Ende April 1945

    01.03. - 20.04.1945 Raum Calau --> Cottbus - Senftenberg

    21.04. - 31.04.1945 südl. Ruhland --> sammelt im Raum Sebnitz


    Zg = Zug

    SP.V. = Sprengvorbereitung

    Hallo Johannes Maria,


    vermutlich handelt es sich um die zweite Kompanie des Landesschützen-Bataillon z.b.V. 970, diese war vermutlich eine Turk-Kompanie (Ostkompanie), es muss Turk heißen.


    Das Bataillion wurde am 31.07.1940 im Wehrkreis V mit 6 Kompanien düe den Westen zur Kriegsgefangenen-Bewachung aufgestellt.


    17.11.1940 Unterstellung WK V Straßburg - Kdr. d. Kriegsgefangenen V

    1945 Im Bereich Neustadt/Schwarzwald


    Ersatzeinheit - Landesschützen-Ersatz-Bataillon 5, Baden-Oos WK V


    Hier im LDW

    Hallo Hannes,


    Wenn ich das richtig sehe, war er dann vermutlich ab dem 14.09.1944 wieder bei seiner Einheit?

    Wenn der Wehrpass nichts anders aussagt, kam er in seine einheit zurück.

    Vor dem 17.04.1944 kann man annehmen, das er in Heimaturlaub war. (Für diese Zeit könnte es sein das es keine Feldpostbriefe gibt)


    Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 2 ab dem 1. April 1940 in Korneuburg, Wehrkreis XVII.

    Hallo Thomas,


    ich Verstehe deinen Schritt und habe dafür voll Verständnis, wie du weisst bin ich derzeit ebenfalls "ausgelaugt".

    Als Ratgeber und Helfender ja Freund wirst du mir fehlen, danke für Alles.

    In deiner Arge wirst du hoffentlich weiterhin aktiv bleiben. Alles Gute für die Zukunft.


    Auch den heutigen Administratoren mein Dank für die "kurzfristige" Übernahme der administrativen Geschäfte. Ich wünsche Euch hierfür ein gutes Händchen.

    Hallo Karl,


    es gibt bei Nara die Rolle T283 es sind 251 Seiten, ob dann alle HDv gelisten sind kann ich nicht beurteilen.


    Hier mal ein paar Auszüge:

    Files

    • 0002.pdf

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    • 0003.pdf

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    • 0004.pdf

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    • 0005.pdf

      (224.69 kB, downloaded 8 times, last: )
    • 0006.pdf

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    • 0007.pdf

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    • 0008.pdf

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    • 0009.pdf

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    • 0010.pdf

      (296 kB, downloaded 7 times, last: )
    • 0011.pdf

      (219.02 kB, downloaded 8 times, last: )

    Hallo Hannes,

    Meine Frage hierzu: Sämtliche Berichte, die ich aus dem Kessel von Tscherkassy gelesen habe, beschreiben schwere Verluste der Deutschen zu diesem Zeitpunkt. „Meine Einheit war nur noch ein kleiner Haufen“ und derartiges ist immer wieder zu lesen. Die Einheit meines Großvaters hatte eine Sollstärke von rund 250 Mann (inkl. Offiziere). Kann ich davon ausgehen, dass nach der Kesselschlacht nur noch die Hälfte übrig war oder ist das zu hoch angesetzt?

    Im allgemeinen würden die Verluste im Kessel von Tscherkassy als sehr hoch dargestellt, was auch im Gesamten Umfang auch so richtig ist.

    Jetzt müsst du aber noch die einzelnen Einheiten hierzu betrachten.


    Eisenbahn-Pionier-Kompanie (mot.) 94


    Die 250 Mann war eine Sollstärte nach KStN und wurde meissten nicht erreicht, die Stärke leg eher nur wenig über 200 Mann.


    Verlust kann für Tscherkassy sein:

    Vermisstenliste von ca. 21 Mann

    Lazarettaufenthalte (Winter, Erfrierungen usw)

    Gefallene, unbekannt

    Urlauber, unbekannt

    Kommandierte, unbekannt


    Hinzu kommen auch noch das die Kompanie in verschiedenen Kilometerentfernungen der einzelnen Trupps eingesetzt hatten, so kann eventuell sein das die Vermissten einem Trupp angehört haben.

    Dem Verlust der Kompanie schätze ich auf mindesten ca. ein Viertel, also etwa 50 Mann, eher etwas mehr.

    Hallo Hannes,


    13.02.1943 Stab I./Eisenbahn-Pionier-Regiment 6 bis 31.05.1943 unterstellt - bei A.O.K. 2


    Unterstellungen Stab I/6 (mot)

    -          01.12.1942 Kdr. d. Eisenbahn-Pioniere 6 bis 20.12.1942 unterstellt

    -          27.01.1943 in Eisenbahn-Pionier-Stab beim AOK 2 umbenannt - Kodeis AOK 2

    -          15.02.1943 Kdr. d. Eisenbahn-Pioniere 2 unterstellt

    -          15.02.1943 Kdr. d. Eisenbahn-Pioniere Mitte bis 31.05.1943 unterstellt

    -          01.07.1944 Kdr.d. Eisenbahn-Pionier-Regiments (mot.). 6 bei H.Gr. D bis 30.09.1944 unterstellt

    - 01.07. bis 07.09.1944 als Kdr. Eisenbahn-Pioniere beim A.O.K. 7.


    Die Stäbe waren selten dem Regiment mit der gleichen Einheitsnummer unterstellt.

    P.S. mein Großvater hat laut seinen Unterlagen folgende Auszeichnung erhalten: "10.08.1942 - Medaille Winterschlacht im Osten 1941/1942 (Rgt. (mot) 6) – Ostmedaille" - wurde diese Medaille ebenfalls vom Eisenbahn-Pionier-Regiment 6 verliehen?

    Ja, und das passt auch zur Unterstellung. Entscheidend dafür war das Datum der Aushändigung der Auszeichnung die in einem Regimentsbefehl bekannt gegeben wurden.

    Hallo Stefan,


    danke für Information zu Lazarettzug 657.


    =================================


    Hallo Georg-F.


    Herzlich Willkommen im Forum.

    Danke für die Informationen zum Lazarettzug 655, ich habe diese zum Teil hier editiert.

    Da ein Admin deinen Beitrag hier übernommen hat (einschließlich einer Mail), finde ich deinen Usernamen leider ncht, über Mail möchte ich keine Kommunikation aufnehmen.

    Hallo,


    auch bei Eisenbahn-Pionier-Einheiten gab es Einsatzgruppen, hier würde eine größerer Anzahl von Einheiten zusammen gezogen, meist aus Tarnungsgründen würde der Ranghöchste Offizier oder der Beauftragende Offizier genannt.


    Hauptmann Carl-Justus Hoppe, später Major d.R. war der Kommandeur des Eisenbahn-Pi-Stab zbV. 10.

    Mein Großvater hat wirklich nie über den Krieg gesprochen, d.h. alles, was ich habe, sind meine Informationen aus dem Bundesarchiv und vor allem die Informationen, die Du netterweise herausgesucht hast. Alle Dokumente, Briefe, Fotos etc. hat mein Großvater nach 1945 vernichtet - es gibt nicht einmal ein einziges Lichtbild, dass ihn in Uniform zeigt. 1944 ist er im Kessel von Tscherkassy durch die Hölle gegangen; ich vermute, dass spätestens diese Erfahrung ihn dazu gebracht hat, alle Erinnerungen an den Krieg auslöschen zu wollen.

    Halles Hannes,


    hier ging es nicht um die Angehörigen der Einheit welche bzw. wer welche Tätigkeiten ausgeübt hat.


    Hier ging es bei der Frage nur um deinen Großvater, er wa ja nicht einfach Gruppenführer sondern hatte als Feldwebel ein gesonderte Funktion, und genau diese Funktion ist zu suchen.

    Hatte er besondere Fähigkeiten und Kenntnisse?

    Hallo Hannes,

    29.09.-24.10.39 Wiederherstellungsarbeiten an zerstörten Eisenbahnstrecken an der Ostfront im Bereich Kodeis Bromberg unter Grukodeis Oberost

    Habe ich oben editiert.


    Mein Großvater wurde im Zuge seiner Grundausbildung Ende Oktober 1938 in Nürnberg vereidigt (damals noch: Eisb. Bau Komp. 115 / Infanterie Regiment 21) und etwa 3 Monate später als Unterführeranwärter der Reserve entlassen.

    Hier muss es dann Eisenbahn-Baukolonne 15 Kolonnen.;)


    Welche Funktion hatte dein Großvater in der Kompanie, vielleicht Schreiber, eventuell Versorgungbereich, Zeichner oder ähnliches?

    In 1938 und 1939 wurden auch weitere Pionierübungsplätze z.B. Zossen für die Ausbildung genutzt.

    Vielleicht kam er auch aus dem ehemaligen Pionierbataillion 69 - hier kamen die Personale aus dem Raum Ingolstadt.

    Es gab in der Wehrmacht noch viele Theologen die in verschiedenen Einheiten und Waffengattungen dienten und hier meine ich nicht Sanitätsdienst.

    Hallo,


    herzlich Willkommen im Forum.


    Nach dem Aussschnitt des Bildes könnte es sich um einen Soldat oder Pionier handeln.

    Nach der Schulterklappe zu urteilen sollte es sich um einem Pionier des 41. Pionier-Bataillion hanndeln.

    Nach dem Schulterklappen-Knopf handelt es sich um die 1. Kompanie.