Posts by Matthias Köhler

    Hallo,


    Alle eingesetzt beim Kodeis 7 (Stab I/4) beim Grukodeis C.


    RAD-Abteilung K3/306

    Standort: Vogelsgrün

    Eingesetzt mit Feldbahnkompanie 351

    Weitere Info Anhang RAD 1 und RAD 1a

    Quelle: Bericht 29.06. - 05.07.1940 Wochenmeldung Bedeis


    Stärke: 2/0/0/2/136

    Weitere Info Anhang RAD 2 und RAD 2a

    I = Ist-Stärke

    A = Ausrückstärke

    Quelle: Wochenmeldung Bedeis 06.07. - 12.07.1940


    ============================================


    RAD-Abteilung 3/295

    Standort: Riesheim

    Stärke: 2/0/0/3/140

    Weitere Info Anhang RAD 2 und RAD 2a

    I = Ist-Stärke

    A = Ausrückstärke

    Quelle: Wochenmeldung Bedeis 06.07. - 12.07.1940


    ============================================


    RAD-Abteilung K 271

    Im Bereich des Generalkommando XXV.

    Standort Baden-Baden

    Stärke: 0/0/0/3/145

    Weitere Info Anhang RAD 3

    Quelle Wochenberiecht Bedeis: 20.07. - 26.07.1940


    Quelle: 311r46

    Files

    • RAD 1a.JPG

      (110.65 kB, downloaded 9 times, last: )
    • RAD 2.JPG

      (64.83 kB, downloaded 9 times, last: )
    • RAD 2a.JPG

      (46.73 kB, downloaded 9 times, last: )
    • RAD 3.JPG

      (61.41 kB, downloaded 5 times, last: )
    • RAD 1.JPG

      (43.35 kB, downloaded 4 times, last: )

    Hallo MunaLisa,


    zum Thema Stickstoff bzw. Alkohol gebe ich dir Recht da ich dies schon so kannte.

    Sollte nur ein Denkanstoß sein.


    Ich würde nicht von einer Abfüllstation reden sondern eher vielleicht von einer Umfüllstation?

    Oder einfach nur ein Gleisanschluss für die Entladung von gefährlichen Gütern.


    Weiterhin muss man einwerfen das es sich um etwas handelte, das im ca. 450 m entfernten Bahnhof nicht entladen werden konnte.

    Soweit ich mich erinnere war straßenseitig ein Rampenanbau.

    Das Gebäude wurde ja damals in einen wohnfreien Gebiet erbaut ca. 80 m Richtung Stadt stand ein Gebäude, das meines Wissens auch heute noch steht.


    Von der sogenannten "Abfüllstation" aus waren im Umkreis von wenigen Metern der Fabersbruch (stillgelegt) und der Friedrichsbruch zum Teil aktiv zur Lehrlingsausbildung.


    Entscheidender sehe ich aber die Straße die parallel zwischen Sportplatz und Lunapark verläuft. Die Häuser die dort stehen sind meines Wissen erst nach dem II. WK erbaut wurden. In einem davon wohnt ja auch der ehemalige Betreiber der Vulkanisierwerkstatt.

    Meine Vermutung geht dahin das hier Transporte Richtung Röttersdorf zum Wachterbruch erfolgten da dort kein Bahnanschluss vorhanden war, wenn ich mich recht erinnere gab es hier auch Vorbereitungen für kriegswichtige Industrieanlagen.

    Hallo,


    anbei ein paar Denkanstöße meinerseits.


    MunaLisa stimme ich voll zu.


    Ich gehe derzeit davon aus das es zwar eine "Abfüllstation" war aber nicht für den Sauerstoff.

    Auch wurde die Bezeichnung "Abfüllstation für Sauerstoff" aus der mündlichen Überlieferung in verschiedene dokumentarische Abhandlungen übernommen und immer wieder diese als Quelle übernommen. Auch der Hinweis über die Tarnung die ich MunaLisa mitgeteilt habe ist ebenfalls nur mündlich überliefert.


    Zwei Möglichkeiten kommen für mich hier eventuell in Frage:


    1. Berücksichtigen muss man das die Sauerstofftransportwagen nur einzeln über die Steilstrecke bewegt wurden, dafür wurde die Baureihe 97 eingesetzt. Also dürfte die Grenzlast bei maximal 80 to (Gewicht der Wagen) gelegen haben.

    Da die genaue Grenzlast mir derzeit nicht bekannt ist, könnte es eventuell möglich sein, das die Sauerstoffwagen an der sogenannten Abfüllstation dafür genutzt wurde um diese auf die maximale Transportmenge zu ergänzen?

    Eventuell von Sauerstoffwagen zu Sauerstoffwagen?

    Gab es eventuell noch andere Transportmittel für die Ergänzungen z.B. geeignete LKW?


    2. Es könnte aber auch für Stickstoff oder Alkohol eine Abfüllstation gewesen sein, da beides ja ebenfalls für die Tests benötigt wurde?


    Ich weiß das dies noch nicht die Antwort ist, aber für eine weitere Recherche hilfreich?

    Hallo,


    hier mal ein paar Informationen zum Verstärkten Bahnschutz.


    Auflösung des Verstärkten Bahnschutzes


    Sämtliche im Bahnschutzdienst eingesetzten Angehörigen des Verstärkten Bahnschutzes (Stamm- u. Ergänzungspersonal) gelten mit dem 05.04.1940 als zum Wehrdienst einberufen.

    Alle Angehörigen des Verstärkten Bahnschutzes sind am 04.04.1940 davon in Kenntnis zu setzen.

    Entlassungen dürfen ab sofort nicht mehr vorgenommen werden.


    Die Bahnbevollmächtigten bei den Reichsbahndirektionen (RBD) stellen sofort Listen über dieses Personal auf, die enthalten müssen:


    Vor- u. Zuname

    Wohnort mit Straße und Hausnummer

    Geburtstag und - ort

    Wehrverhältnis

    Stamm- oder Ergänzungspersonal über Verwendung, seit wann und zu welchen Dienst verwendet

    Angabe ob zum Führer oder Unterführer geeignet


    Die stellv. Gen.Kdos veranlassen anhand der Listen die Einberufung zum Wehrdienst mit Wirkung ab 05.04.1940.


    ...................


    Damit die Ablösung des Stammpersonals baldmöglichst erfolgen kann, ist dieses durch kriegsgediente (WK I von mir ergänzt) Leute oder geeignete Ergänzungsleute auszutauschen.


    .....................


    Im Vollzug des Austausches freiwerdendes Stammpersonal ist spätestens innerhalb von 4 Wochen aus dem Wehrdienst zu entlassen und der Reichsban zur Verfügung zu stellen.


    .....................


    Mannschaften (Ausgebildete) sind den Geburtsjahrgängen 1897 - 1906 zu entnehmen.


    Zuständige Ersatztruppenteile:

    Bereich Heeres-Gruppe A Landesschützenbataillon 12 im Wehrkreis XII

    Bereich Heeres-Gruppe B Landesschützenbataillon 6 im Wehrkreis VI

    Bereich Heeres-Gruppe C Landesschützenbataillon 5 im Wehrkreis V


    Für die im Heimatkriegsgebiet eingesetzten Bahnschutzeinheiten bestimmen die Wehrkreiskommandos die zuständigen Ersatztruppenteile.


    Die Gelben Armbinden sind von den AOK's bzw. W.Kdos zu erfassen und an die zuständigen H.Bekl.-Ämter abzugeben. Ausgenommen sind hiervon die bei westlichen Transportkommandanturen auf Grund besonderer Anordnung Chef Trspw. mit aufdruck "Deutsche Wehrmacht" für Bahnzwecke.


    Bei der ETRA West wurde der Bahnschutz für die Sicherung der wichtigsten Kunstbauten an den Haupttransportstraßen (Schienen) eingesetzt.


    Bei der Etra West waren Stand Februar 1940, insgesammt 2725 Mann beim Verstärkten Bahnschutz eingesetzt. Davon 387 Mann Reichsbahnpersonal und 2338 Ergänzungspersonal.


    Quelle: Sammlung Köhler

    OKH Chef H Rüst und Bde, AHA Ia IV Nr. 466/40 g. Kdos. vom 28.03.1940

    Hallo,


    hier noch weitere Flugaufträge.

    Quelle wie oben.

    Files

    • 1.JPG

      (74.89 kB, downloaded 36 times, last: )
    • 2.JPG

      (63.38 kB, downloaded 31 times, last: )
    • 3.JPG

      (77.37 kB, downloaded 31 times, last: )
    • 4.JPG

      (75.82 kB, downloaded 26 times, last: )

    Hallo,


    vielleicht für die Freunde der Luftwaffe interressant.


    Flugauftrag Nr. 4 vom 23.06.1941


    Mit Bezeichnung der Kennung des Flugzeuges, Besatzung, Einheit und vieles mehr.


    Quelle. KTB A.K. XXIX, T314-810

    Files

    • Fl.1.JPG

      (54.6 kB, downloaded 43 times, last: )
    • Fl.1a.JPG

      (100.9 kB, downloaded 45 times, last: )

    Gen. Marsch-Kompanie IX/377/1


    11.01.1943: Angekündigter Ersatz: 377.I.D.: Gen.M.Kp.IX/377/1 (200 Mann).


    Quelle: KTB 2. Armee, Abt. Ia., 158/43 geh.


    28.01.1943: Morgens zur Verteidigung von Kastornoje eingesetzt: Marschkp. IX/377/1 unter Führung Lt. Epple links anschließend an 5. Kp./Gren.Rgt. 769 nordostw. Snanja Archangelskaja.

    ...

    Teile I./Gren.Rgt. 768, Marschkp. Epple und 5. u. 8. Kp./769 wurden in der Nacht zum 28.1.43 unter dem Befehl des Führers I./Gren.Rgt. 768, Hptm. Knehler, zusammengefasst.

    Quelle: Kriegstagebuch 377. Infanterie-Division, NARA T315 R1274.


    Für Hinweise, Diskussion, Ergänzung etc. bitte hier : klick

    Gen. Marsch-Kompanie III/68/6


    18.01.1943: A.O.K.2 an XIII.A.K.: Aufgestellt am 4.1., 180 Mann.


    Quelle: KTB 2. Armee, Abt. Ia.


    13.02.1943: Bereitgestellter Ersatz - 180 Mann

    18.02.1943: Ersatztransporte "Skorpion" Etf. 85; mit Fahrtnummer 375 201 in Gorlowka eingetroffen. Ziel: Bachmatsch


    Quelle: wwwii.germandocsinrussia.org


    Für Hinweise, Diskussion, Ergänzung etc. bitte hier : klick

    Gen. Marsch-Kompanie II/75/8


    18.01.1943: A.O.K.2 an VII.A.K.: Aufstellung am 19.1., 175 Mann.


    Quelle: KTB 2. Armee, Abt. Ia.


    13.02.1943: Bereitgestellter Ersatz - 175 Mann

    18.02.1943: Ersatztransporte "Sirius A", mit Fahrtnummer 345 225 in Gomel eingetroffen: Ziel: Bachmatsch


    Quelle: wwwii.germandocsinrussia.org


    Für Hinweise, Diskussion, Ergänzung etc. bitte hier : klick

    Hallo,


    hier mal noch weiter Ergänzugen:


    Komandeure:

    Major/Oberstleutnant Ernst Baltrusch 01.10.1937 - 16.05.1940

    Hauptmann Emil Mackel m.d.F.b. 16.05. bis 06.06.1940

    Major Dipl.Ing. Walter Otto 06.06.1940 bis 04.05.1942 (ab 05.05.1942 OKH Wa A Prüf 5)

    Hauptmann/Major Kurt Fleischer 15.05.1942 - 03.03.1943

    Hauptmann Dietrich Petter 15.04.1943 (01.03.1944 Major)


    Hier die Ergänzungen mit den Vornamen Stand Januar 1939 (bis auf 3 rot makiert):


    Stab Hauptmann Emil Mackel

    Adj. Leutnant Ernst-Wilhelm Schweichel

    1. Kp. Chef Oberleutnant Hans-Wilhelm Weise

    1. Kp. Leutnant Heinz Haring

    1. Kp. Leutnant Bernhard Kuhn

    2. Kp. Chef Hauptmann Dr. Reinhold Hermann Bethke

    2. Kp. Leutnant Kurt Langhoff

    2. Kp. Leutnant Hackbarth

    3. Kp. Chef Hauptmann Otto von Amsberg

    3. Kp. Leutnant Günter Radnitz

    3. Kp. Leutnant Karl-Hans Herbert Heyer

    4. Kp. Chef Hauptmann Hans-Leo Wagner

    4. Kp. Leutnant Hans Engel

    5. Kp. Chef Hauptmann Wilhelm Friedrich Maria Max von Budczies

    5. Kp. Leutnant Fritz Rauch


    Quellen:

    Nara 78 942,943,944,945,948, 512 bis 514, 315 608, Stellenbesetzung des Heeres 1938

    Hallo Patrick,


    das Feld-Erstz-Bataillon 104 gab es ab der Aufstellung immer, nur wenn alle Angehörigen Feld-Erstz-Bataillon 104 für die Ergänzungen der anderen Einheiten der Division wegen hohen Verlusten, oder im Einsatz aufgerieben wurde gab es diese Einheit in der Kriegsgliederung meisst "nur kurzfristig" nicht mehr.

    Im November 1943 wurde das Feld-Erstz-Bataillom 104 mit dem Personal aus dem Feld-Ersatz-Bataillon 216 neu aufgestellt, unter der alten Bezeichnung Feld-Erstz-Bataillon 104.


    Edit:

    Die 216. Infanterie-Division wurde im November 1943 in die 102. Infanterie-Division eingegliedert.