Posts by BMerk

    Hallo,

    ich weiß, es gibt schon einen Artikel zu diesem Thema, aber der ist uralt. Ich habe in den Unterlagen des Russisch-Deutschen Projektes eine Gliederung zu diesem Regiment gefunden, aber leider komplett auf russisch. Dank Google-Übersetzer habe ich einiges übersetzen können, bei Abkürzungen oder ähnlichem kommt aber immer nur Unverständliches heraus. Anbei mal der Link zum Original.Gliederung Luftnachrichten-Rgt. 38

    Leider steht in der Quelle nicht dabei, um welchen Zeitraum es sich handelt, ich tippe aber auf 1941 bis 1943 (wegen hoher Ausstattung mit Mpi/MG und gleichzeitig noch hoher Mannschaftsstärke).

    Auch zu beachten bei der Grafik ist, obwohl unten "gesamt" steht, fehlen der Regimentsstab und alle 3 Abteilungsstäbe sowie mindestens eine Nachrichtenkolonne in der Auflistung. Die II. Bau-Abteilung sollte eine Nachrichten-Kolonne haben, eventuell haben aber auch alle 3 Abteilungen eine Kolonne. Die Gesamtstärke sollte also plus 4 Stäbe a 30-40 Mann und plus mindestens 1 Kolonne a 50 Mann sein, in Summe mindestens 180 - 210 Mann höher als angegeben.

    Meine Fragen sind, kennt jemand diese Gliederung des Luftnachrichtenregiments bzw. kann die fehlenden Angaben übersetzen bzw. korrigieren.

    Kann meine Schätzung zum Zeitraum stimmen?



    Viele Grüße

    BMerk

    Hallo,

    ich weiß der Artikel ist uralt, aber ich wollte keinen zweiten zum Luftnachrichten-Rgt. 38 aufmachen. Ich habe in den Unterlagen des Russisch-Deutschen Projektes eine Gliederung zu diesem Regiment gefunden, aber leider komplett auf russisch. Dank Google-Übersetzer habe ich einiges übersetzen können, bei Abkürzungen oder ähnlichem kommt aber immer nur Unverständliches heraus. Anbei mal der Link zum Original.Gliederung Luftnachrichten-Rgt. 38

    Leider steht in der Quelle nicht dabei um welchen Zeitraum es sich handelt, ich tippe aber auf 1942 oder 1943 (wegen hoher Ausstattung mit Mpi/MG und gleichzeitig noch hoher Mannschaftsstärke).

    Auch zu beachten bei der Grafik ist, obwohl unten "gesamt" steht, fehlen der Regimentsstab und alle 3 Abteilungsstäbe sowie mindestens eine Nachrichtenkolonne in der Auflistung. Die II. Bau-Abteilung sollte eine Nachrichten-Kolonne haben, eventuell haben aber auch alle 3 Abteilungen eine Kolonne. Die Gesamtstärke sollte also plus 4 Stäbe a 30-40 Mann und plus mindestens 1 Kolonne a 50 Mann sein, in Summe mindestens 180 - 210 Mann höher als angegeben.

    Meine Fragen sind, kennt jemand diese Gliederung des Luftnachrichtenregiments bzw. kann die fehlenden Angaben übersetzen bzw. korrigieren.

    Kann meine Schätzung zum Zeitraum stimmen?



    Viele Grüße

    BMerk

    Hallo Moriturus,

    das scheint jemand mit der Hand gezeichnet zu haben, so dass dieses Symbol nicht exakt der Vorschrift entspricht. Aber ich denke es ist eine Panzerbüchse. Denn ab 1941 hatte jede Infanteriekompanie 3 Panzerbüchsen. Siehe auch Gliederung einer mot. Inf.-Kp. per 01.11.41 Schützenkompanie c mot vom 01.11.41. Die Luftwaffe hatte zwar eigene KStN, die waren aber nicht völlig anders als beim Heer, wenn es ähnliche Einheiten waren.

    Ob das jetzt die wirkungslosen Pz.büchsen 39 waren oder die schwere Panzerbüchse 2,8 cm, lässt sich hier für mich nur schwer sagen, wobei 2 Ecken unten für die schwere Variante sprechen. Laut Vorschrift wäre es aber ein Halbkreis mit einer Ecke darunter für die schwere Pz.büchse. Für die Inf.-Kp. wäre zwar die Pz.büchse 39 wahrscheinlicher, aber für die Spähkompanie sollte es sehr wohl die schwere Panzerbüchse sein, die wurde auch auf Spähwagen montiert. Ich kenne da keinen Verwendungszweck für die leichte Variante, es sei denn die gehören zum Kradschützenteil, wäre aber auch merkwürdig mit 6 leichten Panzerbüchsen.

    Viele Grüße

    BMerk

    Hallo,

    ich bin auf diese interessante Gliederung einer schweren Kompanie gestoßen. Anscheinend wurde sie Anfang 1941 (ca. 02-04/41) in Frankreich aus Beutegerät aufgestellt. Verblüffend finde ich, dass der Panzerspähzug eine Waffenausstattung von 6 x 2 cm (oder hier wohl 2,5 cm Panhard) und 18 lei. MG hat. Das sieht eher nach einer Panzerspähkompanie aus. Aber der Verband ist Teil der schweren Kompanie, kann also nur ein Zug sein?? Und es gab eigentlich keine französischen Panzerspähwagen nur mit MG-Bewaffnung, was ist also der Teil mit 12 lei. MG (6 MG dürften für den Panhard wegfallen)? Und ich habe mal überschlägig die Stärke dieser Kompanie hochgerechnet, die kommen auf mindestens 250 Mann, wenn ich nur 6 Panzerspähwagen rechne. Wenn die aber 12 oder mehr Wagen haben, sind es wohl eher an die 300 Mann. Was ich ziemlich viel für eine Kompanie finde. Vielleicht hat hier jemand eine Idee, wie das zu lesen ist. Natürlich kann es aber auch sein, dass dies nur ein Sollvorschlag war, der im Ist nicht umgesetzt wurde.

    Hier der Link zur Originalseite (die Einheit ist auf Seite 88 zu finden) 227. Infanteriedivison Gliederung ca. Anfang 1941

    Und hier der Ausschnitt, der auffällt

    Viele Grüße

    BMerk

    Hallo,

    auf der russischen Webseite mit deutschen Unterlagen habe ich ein paar Informationen per 01.03.45 zu einer SS-Ausbildungsstandarte Süd gefunden. Ich konnte aber weder im Lexikon noch bei Tessin so einen Verband finden. Weiß jemand da was näheres? Denn gemäß Werturteil des Kommandeurs klingt es für mich, als wenn die Einheit auch eingesetzt werden sollte. Und sowohl die Iststärke als auch die Panzerausstattung ist für 03/1945 sehr beeindruckend. Kfz. haben sie dafür wenig. Aber warum wurde damit keine bestehende Division aufgefrischt?

    Hier mal der Link zur Webseite Akte 120. Unterlagen der Ia-Abteilung der SS-Ausbildungsgruppe Süd

    Und hier mal zwei Auszüge aus der Akte


    Viele Grüße

    BMerk

    Hallo Uwe,

    die Amis hatten ein paar Spezialdivisionen, aber die Masse ihrer Inf.-Divisionen hatte immer die gleiche Gliederung innerhalb des jeweiligen Jahres. Und die Entwicklung der US Inf.-Div. verlief meiner Meinung nach ab 10/1940 relativ linear. Ab dann wurden nur noch bessere Waffen eingeführt oder kleinere organisatorische Veränderungen durchgeführt. Nur die Square-Division von vor 10/1940 war wohl noch von den Ideen des 1. Weltkriegs inspiriert und eher ein unhandliches Etwas.

    Und obwohl sie mehr Kraftfahrzeuge produziert haben als sie brauchten, waren ihre Inf.-Div. relativ schlanke Einheiten. Die Anhänger habe ich hier weggelassen, die waren aber ab 1940 bereits in Verwendung.

    Viele Grüße BMerk


    Entwicklung_US_InfDiv1940_1944.pdf

    Hallo Peter,

    danke für die Entschuldigung. Den "willkürlichen" Vergleich habe ich gewählt, da meiner Meinung nach, obwohl vier Jahre dazwischen liegen, sich hier die amerikanische und deutsche Seite am ähnlichsten in Gliederung aus Ausstattung waren. Ich habe von verschiedenen Seiten gelesen, die Deutschen hatten nicht die industrielle Basis und Kfz.-Ausstattung um ihre Infanteriedivisionen wie z.B. die Amis zu motorisieren, was grundsätzlich natürlich stimmt. Aber ich finde mein Vergleich zeigt, es lag 1939 weniger an der Anzahl der Fahrzeuge, sondern eher an der Zuordnung oder den Ansichten über die Heeresorganisation. Natürlich hätten die Deutschen nie alle ihre Inf.-Div. auf amerikanische Art ausrüsten können, aber 30-60 Verbände wären wohl möglich gewesen. Kam den Deutschen aber nie in den Sinn. Mehr wollte ich damit nicht aufzeigen.

    Und falls es dich mal interessiert, wie eine deutsche Inf.-Div. 1943 im Vergleich zur US-Div. aussieht, hier mal der Vergleich. Allerdings waren die Deutschen 1943 und noch mehr 1944 kaum noch in der Lage ihre Sollstärken bereitzustellen, der Vergleich ist also was die deutsche Seite betrifft eher geschönt. Was man dabei sieht, nur auf Kompanie- und Bataillonsebene waren die Deutschen den Amis mehr oder weniger ebenbürdig. Auf Regimentsebene bereits nicht mehr und inkl. aller attached units war die US Division eher schon eine halbe Panzerdivision. Nur wenn das Gelände geholfen hat, konnten die Deutschen hoffen hier einen Abwehrerfolg zu erzielen.

    Bei meiner Aufstellung habe ich mich an den vorhandenen KStN orientiert, die allerdings nicht alle vom gleichen Datum sind, manche sind 1943, manche von 1944. Die Vergleichswerte aus den Büchern/Quellen zeigen aber auch, es gibt da wohl keinen richtigen Wert mehr, sondern eher ein nebeneinander.

    Viele Grüße BMerk


    Vergleich1943.pdf

    Hallo,

    Ich habe mal einen hoffentlich Interessanten Vergleich einer US Inf.-Div. 1943 zu einer deutscher Inf.-Div. 1939 gemacht. Die Daten sind aus den Büchern von Niehorster German WW II Organizational Series und von J.J. Hays US Army Tables of Organisation WW II. Bei ein paar deutschen KStN musste ich schätzen oder auf andere Quellen zugreifen (siehe Bemerkungen), aber in Summe sollte ich gar nicht so weit von der richtigen Zahl wegliegen. Die habe ich als Vergleich immer mit angegeben soweit vorliegend (= Sollstärke in rot).

    Kernaussage von mir: Die Anzahl PKW und Lkw ist sehr ähnlich, allerdings nicht die Verteilung auf die Untereinheiten. Auch die Gesamtzahl der Waffen ist überraschend ähnlich. Während die US Division starken Gebrauch von Anhängern macht, muss die Wehrmacht bespannte Wagen einsetzen, um auf eine ähnliche Gesamtnutzlast zu kommen. Ein Grund für den Nichtgebrauch von übermäßig vielen Anhängern bei den Deutschen ist wohl, ihre Kfz. waren meist handelsüblich und schon ohne Anhänger im Gelände kaum zu gebrauchen. Die US-Kfz. waren alle Allrad mit starken Motoren.

    Aber man sieht auch, wenn die Deutschen 1939 motorisieren, dann eher etwas übermäßig, während die Amis sehr sparsam motorisieren. Speziell bei den Pz.-Jäger-Kompanien oder dem Pionier-Btl. ist dies zu sehen; aber auch bei der Beob.abteilung im deutschen Art.-Regiment.

    Außerdem sieht man dass die Bespannung aller Geschützeinheiten (IG + Art.) sehr viel Personal + Pferde benötigt, während die US-Einheiten hier ebenfalls sehr knapp motorisiert und in der Personalzahl sind.

    Auch wichtig, eine US DIvision war nur teilmotorisiert, das sieht man speziell bei den Fahrzeugen im Inf.-Regt. und allen Untereinheiten (Inf.-Bataillon und Inf.-Kompanie). Da mussten fast alle zu Fuß gehen oder irgenwo mitfahren, wie bei den Deutschen.

    Daher habe ich oben beim Divisionsvergleich auch mal zur Info die Werte einer deutschen mot. ID angegeben. Da sieht man deutlich den Unterschied bei der Anzahl der Kfz zur deutschen aber auch zur US-Inf.-Division. Die Kfz.-Zahl der mot. DIv. ist deutlich höher als bei der teilmot. US Division, aber da hat dann auch jeder Soldat einen Platz in einem eigenen Kfz.!


    Ich frage mich, ob nicht eine Kfz-Ausstattung ähnlich der US-Division und damit eine Motorisierung der Artillerie die bessere Wahl für die Wehrmacht gewesen wäre. Wenn sie statt rund 14 mot. Inf.-Div. inkl. SS im Jahr 1941 diese nur teilmot. gemacht hätte, wären wohl problemlos 60-80 teilmot. Inf.-Div. ähnlich dem US-Typ bei der Wehrmacht möglich gewesen bei gleicher Gesamtzahl an Kraftfahrzeugen. Ich hab mal irgenwo gelesen eine US Division konnte ca. 60-80 km pro Tag vorrücken ohne Kampfeinsatz und mit eigenen Fahrzeugen, die deutsche bespannte Inf.-Division kam wohl nur auf ca. 30-40 km pro Tag. Natürlich konnten sie auch zusätzliche Kolonnen vom Korps oder der Armee für den Transport anfordern, dann wurde eine vollmot. Division daraus.

    Viele Grüße von BMerk


    Vergleich_InfDiv_DE1939_US1943.pdf

    Hallo Claudio,

    bei deiner Frage kommt es darauf an, für welchen Zeitpunkt du die 9/GG abfragst. Zum Beispiel 1937 war die 9. Kompanie eine Wachkompanie innerhalb des III. Wachbataillons/Regiment General Göring. Zu dem Zeitpunkt enthielt das Regiment auch ein IV. Fallschirmjäger-Btl. Erst ab 1938 und speziell ab 1939 wurde dann ein reines Flak-Regiment daraus. Es hatte aber immer ein Wach-Btl. angegliedert. Es war also nicht alles Flak in diesem Regiment.

    Viele Grüße

    BM

    Hallo Matthias,

    eine Brückenkolonne B ist eine vollmotorisierte Einheit mit schweren Zugfahrzeugen für alle Pontons und Brückenteile und kann sich selbstständig bewegen. Eine Geräteeinheit hat wie der Name sagt nur das Brückengerät, also alle Anhänger, Pontons und Brückenteile, aber keine Zugfahrzeuge.

    Es kann sich also nicht selbstständig bewegen. Etliche Panzerdivisionen hatten eine mot. Brückenkolonne und eine zusätzliche Geräteeinheit. Denn Panzerdivisionen haben viele freie Zugfahrzeuge, die die Anhänger mitschleppen können. Es wurde also damit kostbarer Transportraum gespart, weil bereits bei der Division vorhanden.

    Wofür die Begleitkommandos da waren, kann ich auch nicht genau sagen, aber da es Pioniere waren, gehe ich davon aus, dass sie das Gerät gewartet und gepflegt haben.

    Und bei Niehorster steht auch ein wenig über die schweren Brückenkolonnen, allerdings auf Englisch. Ich schicke mal den Link. In diesem Text werden auch Begleitkommandos erwähnt und dass sehr viel Transportraum benötigt wird, um alle Teile zu bewegen (z.B. bei schwerer Schiffsbrücke sind es 400 Lkw 4,5t).

    Niehorster Seite 73 schwere Brückenkolonnen

    Die Begleitkommandos haben wahrscheinlich dort ebenfalls die Teile gewartet, gepflegt und eventuell mit Sachverstand anderen mitgeteilt, wie die Brücken zu errichten sind. Wobei die großen Brücken immer von Brückenbau-Bataillonen gebaut wurden.

    Falls ihr da noch mehr raus bekommt, wäre ich auch interessiert.

    Viele Grüße

    BM

    Hallo Janek,

    es gibt noch eine Quelle und die ist exakt für den 01.09.39

    selbstständiges MG-Bataillon Seite 44 Niehorster

    Ich bin mir nicht sicher, wann es eine Änderung gegeben hat, aber die Werte bei wwiidaybyday.... sind vom 31.12.1939. Und dann waren es nur noch 3 Züge a 4 sMG und nicht mehr 4 Züge a 4 sMG. Hat eventuell mit den Neuaufstellungen der weiteren Panzerdivisionen zu tun. Für den 01.09.39 sollten also die 16 sMG stimmen, die auch im Lexikon-wehrmacht stehen.

    Viele Grüße

    BM

    Hallo Philip,

    in dem Buch Sturmgewehr 44 von Dieter Handrich ist auf Seite 324 eine Aufstellung mit Einheiten die bis 01.02.1944 die MP 43/1 erhalten haben. In Summe waren dies 9.318 Stück. Diese gingen an 40 Einheiten. Ich werde ich nicht alle aufzählen, aber ein paar Details kann ich doch geben. Die Masse der Waffen ging an Infanteriedivisionen (20 Einheiten), im Schnitt aber nur 50-120 Waffen. Dann an die 5. und 28 Jägerdivision (153 bzw. 380 Stück), die 23. Pz.-Div. hatte 119 Stück, die 16. und 25. Pz.Gren.Div. (120 bzw. 115). 3 SS-Divisionen sind auch auf der Liste, LSSAH mit 108, Das Reich mit 70 und SS-Polizei mit 3 Waffen. Dazu noch die 4. und 6. Lw-Feld-Div. mit 39 bzw. 24 Stück. Herausstechen tut die Ski-Jäger-Brigade 1 mit 1.490 Waffen. Aber auch die 1. Inf.-Div. mit 612 Stück, die Einheit sollte für das Waffenamt die Waffe im Einsatz testen. Es gibt aber auch die 32 Inf.-Div. mit 778 und die 122. Inf.-Div. mit 864 Stück. Und auch mehrere AOK-Truppen (keine weitere Angaben welche Einheiten) waren sehr üppig ausgestattet, in der Regel mit 300 bis 800 Waffen.

    Auf Seite 335 sind es für April 1944 zum Beispiel 770 Waffen beim Kav.Regiment Mitte und 1.140 Stück bei der 11. Inf.-Div.

    Weiter hinten im Text steht dann, dass speziell die Volksgren.-Divisionen diese Waffe verstärkt erhalten sollten, wenn die Produktion dies zulässt. Aber auch die Kav.-Regimenter Nord, Mitte und Süd erhielten diese Waffen in größerer Zahl. Du fragst ja wie es Mitte/Ende 1944 aussah, da habe ich keine Infos. Die SS war sicher dabei, wie wohl auch einzelne Luftwaffeneinheiten, aber bei der Anzahl wohl eher im Hunderterbereich. Und du musst beachten, dass die Anzahl der Gewehre nicht identisch ist mit den tatsächlich an die Front weitergegeben Waffen.


    Eines der größten Probleme bei dieser Waffe war die Munitionsversorgung. Es wurden viel zu viele Gewehre und zu wenig Munition hergestellt.

    1944 wurden 281.860 Waffen, aber nur 579,4 Mio. Schuss produziert. Das klingt nach viel, aber pro Monat sind das nur rund 48 Mio. Schuss oder 171 Schuss pro produzierter Waffe. Wenn die Kämpfe heftig waren, dürfte das wohl der Wochenverbrauch, eventuell sogar der Tagesverbrauch gewesen sein, musste aber für den ganzen Monat reichen. Es durften also gar nicht alle produzierten Waffen an die Front, da sonst alle Waffen wertlos (= ohne Munition) gewesen wären. Ich hoffe die Angaben helfen dir weiter.

    Viele Grüße

    BM

    Hallo Eberhard,

    im Buch "Die deutsche Panzertruppe" Band 2 (Seite 78ff) von Thomas Jentz sieht man, dass bei Kursk noch vereinzelt Panzer II bei den Panzerdivisionen im Einsatz waren. Das reichte von 0 bis 14 Panzer II pro Division. Im Schnitt waren es aber nur 5-6 Panzer.

    Und selbst in Italien gab es im August 1944 noch vereinzelte Panzer II (ebenda Seite 136).

    Falls dich das noch weiter interessiert, solltest du mal versuchen die beiden Bände zu bekommen.

    Viele Grüße

    BM

    Hallo S.W.,

    da dich ja auch interessiert, was die gemacht haben. Die Einheit war Teil eines Nachrichtenregiments und hat den Fernsprechverkehr übernommen. Hier mal der Link zu einer Gliederung Anfang 1940.

    Heeresgruppen-Nachrichtenregiment 537 Stand 01.04.1940

    Unterhalb der Kompanie-Nummern sind hier auch die KStN angegeben, so dass du alle Einheiten identifizieren kannst. Deine Fernsprech-Betriebskompanie sind die 3. und 7. Kp. I/537 auf der rechten Seite. Nachdem die 4 Fernsprech-Baukompanien die Leitungen gelegt hatten, konnten die Betriebskompanien loslegen.

    Viele Grüsse

    BM

    Hallo Markus, in dem Buch Armoured Trains von Paul Malmasseri sind auf Seite 212 zwei Fotos eines solchen Panzerzuges zu sehen. Dort heißt es, das ist PZ 60 bzw. PZ R. Dieser Zug war der einzige der Baureihe BP42, der zuerst zur Ausbildung verwendet wurde und später Fronteinsätze machte. Ab Februar 1944 erfolgten Einsätze nahe Lemberg (hier als PZ R) und danach Sicherung nahe Tarnopol. Dort wurde er im März schwer beschädigt und nach Warschau zur Reparatur gebracht. Dann verliert sich die Spur. Da die Züge BP42 aber alle fast gleich aussahen, kann es auch PZ 61 bis PZ 66 sein.

    Viele Grüße

    BM