Posts by BMerk

    Hallo Claudio,

    bei deiner Frage kommt es darauf an, für welchen Zeitpunkt du die 9/GG abfragst. Zum Beispiel 1937 war die 9. Kompanie eine Wachkompanie innerhalb des III. Wachbataillons/Regiment General Göring. Zu dem Zeitpunkt enthielt das Regiment auch ein IV. Fallschirmjäger-Btl. Erst ab 1938 und speziell ab 1939 wurde dann ein reines Flak-Regiment daraus. Es hatte aber immer ein Wach-Btl. angegliedert. Es war also nicht alles Flak in diesem Regiment.

    Viele Grüße

    BM

    Hallo Matthias,

    eine Brückenkolonne B ist eine vollmotorisierte Einheit mit schweren Zugfahrzeugen für alle Pontons und Brückenteile und kann sich selbstständig bewegen. Eine Geräteeinheit hat wie der Name sagt nur das Brückengerät, also alle Anhänger, Pontons und Brückenteile, aber keine Zugfahrzeuge.

    Es kann sich also nicht selbstständig bewegen. Etliche Panzerdivisionen hatten eine mot. Brückenkolonne und eine zusätzliche Geräteeinheit. Denn Panzerdivisionen haben viele freie Zugfahrzeuge, die die Anhänger mitschleppen können. Es wurde also damit kostbarer Transportraum gespart, weil bereits bei der Division vorhanden.

    Wofür die Begleitkommandos da waren, kann ich auch nicht genau sagen, aber da es Pioniere waren, gehe ich davon aus, dass sie das Gerät gewartet und gepflegt haben.

    Und bei Niehorster steht auch ein wenig über die schweren Brückenkolonnen, allerdings auf Englisch. Ich schicke mal den Link. In diesem Text werden auch Begleitkommandos erwähnt und dass sehr viel Transportraum benötigt wird, um alle Teile zu bewegen (z.B. bei schwerer Schiffsbrücke sind es 400 Lkw 4,5t).

    Niehorster Seite 73 schwere Brückenkolonnen

    Die Begleitkommandos haben wahrscheinlich dort ebenfalls die Teile gewartet, gepflegt und eventuell mit Sachverstand anderen mitgeteilt, wie die Brücken zu errichten sind. Wobei die großen Brücken immer von Brückenbau-Bataillonen gebaut wurden.

    Falls ihr da noch mehr raus bekommt, wäre ich auch interessiert.

    Viele Grüße

    BM

    Hallo Janek,

    es gibt noch eine Quelle und die ist exakt für den 01.09.39

    selbstständiges MG-Bataillon Seite 44 Niehorster

    Ich bin mir nicht sicher, wann es eine Änderung gegeben hat, aber die Werte bei wwiidaybyday.... sind vom 31.12.1939. Und dann waren es nur noch 3 Züge a 4 sMG und nicht mehr 4 Züge a 4 sMG. Hat eventuell mit den Neuaufstellungen der weiteren Panzerdivisionen zu tun. Für den 01.09.39 sollten also die 16 sMG stimmen, die auch im Lexikon-wehrmacht stehen.

    Viele Grüße

    BM

    Hallo Philip,

    in dem Buch Sturmgewehr 44 von Dieter Handrich ist auf Seite 324 eine Aufstellung mit Einheiten die bis 01.02.1944 die MP 43/1 erhalten haben. In Summe waren dies 9.318 Stück. Diese gingen an 40 Einheiten. Ich werde ich nicht alle aufzählen, aber ein paar Details kann ich doch geben. Die Masse der Waffen ging an Infanteriedivisionen (20 Einheiten), im Schnitt aber nur 50-120 Waffen. Dann an die 5. und 28 Jägerdivision (153 bzw. 380 Stück), die 23. Pz.-Div. hatte 119 Stück, die 16. und 25. Pz.Gren.Div. (120 bzw. 115). 3 SS-Divisionen sind auch auf der Liste, LSSAH mit 108, Das Reich mit 70 und SS-Polizei mit 3 Waffen. Dazu noch die 4. und 6. Lw-Feld-Div. mit 39 bzw. 24 Stück. Herausstechen tut die Ski-Jäger-Brigade 1 mit 1.490 Waffen. Aber auch die 1. Inf.-Div. mit 612 Stück, die Einheit sollte für das Waffenamt die Waffe im Einsatz testen. Es gibt aber auch die 32 Inf.-Div. mit 778 und die 122. Inf.-Div. mit 864 Stück. Und auch mehrere AOK-Truppen (keine weitere Angaben welche Einheiten) waren sehr üppig ausgestattet, in der Regel mit 300 bis 800 Waffen.

    Auf Seite 335 sind es für April 1944 zum Beispiel 770 Waffen beim Kav.Regiment Mitte und 1.140 Stück bei der 11. Inf.-Div.

    Weiter hinten im Text steht dann, dass speziell die Volksgren.-Divisionen diese Waffe verstärkt erhalten sollten, wenn die Produktion dies zulässt. Aber auch die Kav.-Regimenter Nord, Mitte und Süd erhielten diese Waffen in größerer Zahl. Du fragst ja wie es Mitte/Ende 1944 aussah, da habe ich keine Infos. Die SS war sicher dabei, wie wohl auch einzelne Luftwaffeneinheiten, aber bei der Anzahl wohl eher im Hunderterbereich. Und du musst beachten, dass die Anzahl der Gewehre nicht identisch ist mit den tatsächlich an die Front weitergegeben Waffen.


    Eines der größten Probleme bei dieser Waffe war die Munitionsversorgung. Es wurden viel zu viele Gewehre und zu wenig Munition hergestellt.

    1944 wurden 281.860 Waffen, aber nur 579,4 Mio. Schuss produziert. Das klingt nach viel, aber pro Monat sind das nur rund 48 Mio. Schuss oder 171 Schuss pro produzierter Waffe. Wenn die Kämpfe heftig waren, dürfte das wohl der Wochenverbrauch, eventuell sogar der Tagesverbrauch gewesen sein, musste aber für den ganzen Monat reichen. Es durften also gar nicht alle produzierten Waffen an die Front, da sonst alle Waffen wertlos (= ohne Munition) gewesen wären. Ich hoffe die Angaben helfen dir weiter.

    Viele Grüße

    BM

    Hallo Eberhard,

    im Buch "Die deutsche Panzertruppe" Band 2 (Seite 78ff) von Thomas Jentz sieht man, dass bei Kursk noch vereinzelt Panzer II bei den Panzerdivisionen im Einsatz waren. Das reichte von 0 bis 14 Panzer II pro Division. Im Schnitt waren es aber nur 5-6 Panzer.

    Und selbst in Italien gab es im August 1944 noch vereinzelte Panzer II (ebenda Seite 136).

    Falls dich das noch weiter interessiert, solltest du mal versuchen die beiden Bände zu bekommen.

    Viele Grüße

    BM

    Hallo S.W.,

    da dich ja auch interessiert, was die gemacht haben. Die Einheit war Teil eines Nachrichtenregiments und hat den Fernsprechverkehr übernommen. Hier mal der Link zu einer Gliederung Anfang 1940.

    Heeresgruppen-Nachrichtenregiment 537 Stand 01.04.1940

    Unterhalb der Kompanie-Nummern sind hier auch die KStN angegeben, so dass du alle Einheiten identifizieren kannst. Deine Fernsprech-Betriebskompanie sind die 3. und 7. Kp. I/537 auf der rechten Seite. Nachdem die 4 Fernsprech-Baukompanien die Leitungen gelegt hatten, konnten die Betriebskompanien loslegen.

    Viele Grüsse

    BM

    Hallo Markus, in dem Buch Armoured Trains von Paul Malmasseri sind auf Seite 212 zwei Fotos eines solchen Panzerzuges zu sehen. Dort heißt es, das ist PZ 60 bzw. PZ R. Dieser Zug war der einzige der Baureihe BP42, der zuerst zur Ausbildung verwendet wurde und später Fronteinsätze machte. Ab Februar 1944 erfolgten Einsätze nahe Lemberg (hier als PZ R) und danach Sicherung nahe Tarnopol. Dort wurde er im März schwer beschädigt und nach Warschau zur Reparatur gebracht. Dann verliert sich die Spur. Da die Züge BP42 aber alle fast gleich aussahen, kann es auch PZ 61 bis PZ 66 sein.

    Viele Grüße

    BM

    Hallo Ralf,

    eine weitere Quelle weiß ich noch. Kennst du die Bücher von Niehorster zur Wehrmacht? Allerdings ist bei den Angaben Vorsicht geboten, alle mit *) gekennzeichneten KStN sind nicht Originale, sondern von ihm anhand anderer bestehender KStN aus späteren Jahren geschätzt und daher teilweise auch falsch (gerade bei Flak-Einheiten unterstellt er zum Beispiel, dass auch 1939/40 bereits 4 lei. Geschütze pro Zug da waren und nicht nur 3; dadurch ist seine Anzahl der vorhandenen Flak-Züge falsch).

    Für die Jahre 1939 werden allerdings auch Mobilisierungspläne für diverse Divisionen angegeben und dürften echt sein.Die findet man auch teilweise in der Reihe das Deutsche Reich und der 2. Weltkrieg abgebildet. Dort sind Mannschaftsstärken, Waffen und Fahrzeuge angegeben; hier nur sehr viel detaillierter. Für alle Folgejahre gibt er aber sehr häufig nur Fahrzeugangaben für die KStN wieder und das meiste sind seine Schätzungen. Aber die Zusammensetzung größerer Einheiten wird dort wirklich gut sichtbar. Und das beste zum Schluss, die Bücher sind frei downloadbar. Wer allerdings kein Englisch kann, hat weniger Spass, da nur die Einheitenbezeichnungen auch auf Deutsch angegeben werden.


    Hier mal der Link für alle Bücher. Und bitte beachten, nicht auf "Content" oder "Sample" klicken, da erhaltet ihr nur Ausschnitte. Ihr müsst auf die Titel jedes Bandes klicken, dann öffnet sich das gesamte Buch.

    Bücher_Niehorster_Wehrmacht

    Viele Grüße

    BM

    Hallo Ralf,

    hier mal meine Abschrift aus Freiburg zur KStN Regiment General Göring für den Mai 1939. Die Angaben innerhalb der genannten KStN sind leider für die Fahrzeuge und Anhänger nur als Summen angegeben, da dort auf die Einzel-KStN verwiesen wird. Der Detaillierungsgrad lässt also in dieser Hinsicht leider sehr zu wünschen übrig. Ich kenne Christophs Arbeit und schätze sie sehr, fürchte aber diese Gliederung weist nicht genügend Details auf, da er ja alle Fahrzeugtypen und Rang-Klassen angibt und das geben diese KStN nicht her. Aber schau selbst.


    Hier nur mal drei Links zur Info, wo es weitere KStN im Originalformat gibt. Die meisten betreffen allerdings die Jahre 1943-45.

    In diesem Sammelordner sind fast alle Flak-KStN ab 1943 enthalten. Die Flak-Angaben beginnen ab Seite 149.

    Luftwaffen KStN ab 1943


    Und hier finden sich alle KStN nach Truppengattungen (allerdings fast alle Ordner ebenfalls nur Jahre 1943-45). Leider fehlt der Pionierordner (Band 6).

    Komplettübersicht alle KStN ab 1943ff

    Wobei für mich ein Highlight dieser Übersicht doch dieser Ordner ist, er enthält eine vollständige Gliederung aller Einheiten für die 22. Luftlandedivision Stand 02/1941. Ich denke mal so ähnlich sind die auch bereits in Holland unterwegs gewesen.

    22. Luftlandedivsion KStN Stand 01.02.41


    Vielleicht kennt der eine oder andere diese "Gratis"-Übersichten noch nicht.

    Viele Grüsse

    BM

    Hallo Ralf,

    ich bin meine Unterlagen nochmal durchgegangen. Deine Aussage ist so nicht ganz richtig. Korrekt ist wohl, dass die KStN, die in der ersten Spalte im Buch genannt werden, so nicht vorliegen. Ich war aber vor ein paar Jahren in Freiburg und dort gab es Unterlagen zu den KStN 5012 (schw. Flak-Abteilung GG) und 5013 (lei. Flak-Abteilung GG), eventuell auch 5014 (Scheinwerfer-Abteilung GG), da habe ich mir keine Notiz zur korrekten KStN gemacht. Ich habe mir zwar das Verzeichnis in Freiburg nicht notiert, aber das waren sonstige KStN Luftwaffe.

    Diese KStN sind insofern besonders, da dort nicht wie normalerweise eine einzelne Einheit detailliert dargestellt wird, sondern die komplette Abteilung aufgelistet ist mit allen zugehörigen Teileinheiten und ihren Stärkeangaben. Diese Basis nun war wohl die Grundlage für die Übersicht im Buch. Die Angaben dort stimmen mit meinen Aufzeichnungen vollständig überein mit folgenden Einschränkungen. Der Stab Flak-Rgt. inkl. Nachrichtenzug ist falsch wiedergegeben, da hat der Autor wohl Übertragungsfehler gemacht. Und die Angaben für die KStN 2202, 2353, 2157 und 2537 habe ich damals in Freiburg nicht gefunden (heißt aber nicht, dass die nicht doch irgendwo zu finden sind, vielleicht ebenfalls unter einer Sammel-KStN). Ich kann daher nicht sagen, ob diese Angaben korrekt sind. Alle anderen Angaben entsprechen exakt meinen Aufzeichnungen für die oben genannten KStN bzw. den Angaben in Freiburg.

    Einzige weitere Besonderheit in der Darstellung des Buches ist noch, dass er wohl alle Kfz. mit Nummer (also z.B. auch alle Nachrichten-Kfz. unter Sd.Kfz. aufgeführt hat. Eigentlich sollten nur die Halbkettenfahrzeuge hier aufgeführt sein.


    Die korrekten Angaben für den Stab Flak-Rgt. sind

    8 Offz. / 3 Beamte / 27 Uffz. / 51 Mann (davon 24 Angestellte) mit 6 Kräder, 5 B-Krädern, 8 Pkw, 8 Lkw

    Und ja, in diesen KStN werden Angestellte aufgeführt. Ich bin mir aber sicher, die sind nicht mit ins Gefecht gezogen, da sie laut Angabe unbewaffnet sind.

    Der zugehörige Nachrichtenzug des Flak-Regiments hat

    1 Offz. / 0 Beamte / 10 Uffz. / 48 Mann (davon 7 Angestellte) mit 1 Krad, 1 B-Krad, 12 Pkw


    Im großen und ganzen halte ich meine Angaben bzw. die aus dem Buch daher weiterhin für plausibel. Aber da ich neu hier bin, kenne ich eure Regeln nicht. Klärt mich daher bitte mal auf, was bei euch als plausibel gilt.


    Viele Grüße

    BM

    Hallo S.W.

    Laut Buch "Fallschirmpanzerkorps Hermann Göring" von F. Kurowski waren die Werte einer mot. Batterie 1939 etwas höher. Siehe Datei.

    Aber deine Einheit ist eine Reservebatterie (v) und das heißt (verlegbar), also die hatte nur Flak-Anhänger, aber kaum Fahrzeuge und entsprechend auch keine Fahrer und fast keine Trosse oder was sonst noch eine mot. Batterie hatte.

    Ich habe keine Werte für so eine Batterie für 1939 aber für den 01.11.1943 und da siehst du, dass das Personal viel niedriger ist (Einheit hat hier bereits 15 x 2 cm) und insgesamt nur 3 Kfz. aber 15 Anhänger vorhanden sind. Was die Fahrzeuge betrifft sollte das auch für 1939 stimmen, Personal könnte natürlich noch höher gewesen sein, da ab 1942 deutlich gekürzt wurde. Und das Handschriftliche sind Kürzungen nach 11/1943.

    Viele Grüße

    BM

    Hallo Marius,

    die Infanteriekompanie (z.B. KStN 131c) hatte nur Melder, das Infanteriebataillon (z.B. KStN 111) hatte in der Nachrichtenstaffel 4 Tornisterfunkgeräte und das Infanterieregiment hatte im Nachrichtenzug (KStN 221) ebenfalls 4 Tornisterfunkgeräte. Und hier mal der Link zu diversen KStN für Infanterieeinheiten, falls du es dir selbst ansehen möchtest.

    KStN Infanterieeinheiten


    In den Anfangsjahren sollte die Ausstattung auch analog der KStN erfolgt sein, ab 1944 natürlich nur noch sehr eingeschränkt. Aber die US Infanterie hatte deutlich mehr Funkgeräte besonders auf Kompanieebene.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo zusammen,

    in dem Buch "Die guten Glaubens waren" Band 1 über die SS Polizeidivision gibt es zwei Seiten mit Verlustangaben und Ist-/Kampfstärken im Oktober und November 1941. Ich wollte das mal mit den Sollstärken und Kampfstärken am 22.06.41 vergleichen. Die Sollstärke habe ich mir aus diversen KStN zusammengesucht und müßte ungefähr stimmen, da ich den exakten Wert per 22.06. als Vergleich habe. Aber stimmt auch meine Schätzung der Kampfstärken. Ich weiß, dass Trosse, Nachrichten-, Sanitätseinheiten rauszurechnen sind, eventuell auch Stäbe, Falls mir hier jemand sagen könnte, ob meine Schätzung passt, würde mir das weiterhelfen. In der beiliegenden Datei sind alle blau gefärbten Felder von mir, alle gelb gefärbten aus dem Buch.

    Viele Grüße

    Hallo Nico,

    im Link ist leider nicht viel zu sehen, aber danke für den Hinweis auf das Forum axishistory, da wurde das Thema tatsächlich direkt angesprochen. Interessant finde ich nur, dass keine der offiziellen Quellen das übernommen hat. Aber wahrscheinlich ging die Info unter. Als weiteres Indiz, das dies wohl wirklich so war, anbei die Stellungen bei Jelnja im Juli 1941. Es sind alle Kampfbataillone von das Reich in der Karte, nur die I/11 fehlt. Und bei der wichtigen Schlacht wäre es überraschend, wenn die zugesehen hätten, wie ihre Kameraden kämpfen.

    Ich werde allerdings nochmal weiter suchen, ob ich weitere Beweise finde.

    Viele Grüsse

    Hallo,

    ich lese gerade Band 3 von Otto Weidinger zur Division Das Reich. Und hinten im Buch ist eine Gliederung, wo das 11. Inf.-Rgt. nur mit 2 Bataillonen dargestellt ist. Laut der Gefechtsberichte sollten das das II. und III. Bataillon sein. Im Band 2 steht auch, dass zur Bildung des Kradschützenbataillons im Februar 1941 große Teile des I. Bataillons verwendet wurden. Wurde das Bataillon danach neu aufgestellt oder nicht? Ich frage, da alle "offiziellen" Quellen zu dem Thema z.B. Tessin, Niehorster und Nafziger usw. nirgends erwähnen, dass das I. Btl. weg ist. Sie zeigen immer 3 Btle. für das 11. Regiment per 22.06.41. Und im ganzen Buch (Band 2 und 3) finde ich keinen Gefechtsbericht des I. Bataillons, aber sehr wohl vom II. und III. Btl. Und bei der Auflösung am 22.10.41 sieht mir die verbliebende Stärke (rund 770 Mann) auch nur nach maximal 2 Bataillonen aus, es sei denn die hätten 75% Verluste erlitten. Die anderen Inf.-Regimenter haben aber nur 35-50% Verluste. Ich würde mich freuen, wenn mir da jemand sagen könnte, wer Recht hat. Im Anhang mal die Kriegsgliederung als Nachweis.

    Viele Grüße