Posts by Timo87

    Hallo zusammen,


    weiß jemand, ob dieses Zeichen bei den Anhängen "2a" & "2b" etwas bedeutet oder soll das nur ein "Lückenfüller" sein:


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    Wenn noch ein findinger Entzifferer mir beim Anhang zu meinem Opa "1 Lazarett Formblatt Vorderseite" helfen könnte, wäre ich äußerst dankbar.

    Ich kann durchaus ein paar Brocken entziffern, aber bei Weitem net alles.


    Vielen Dank im Voraus.


    Gruß Timo

    Hallo JR,


    wieder: Vielen lieben Dank dafür!


    Ich finde es hier sehr interessant, dass beim Zugang zum Lazarett "russische Kriegsgefangenschaft" steht. Da frage ich mich, ob er daraus befreit wurde, oder ob die Russen ihn auf Grund der Verwundung "übergeben" haben.


    Der Geburtsort heißt übrigens GrEbinerfeld. Das weiß ich aus meinen Unterlagen. Ist hier wirklich nicht zu entziffern.


    Vielen vielen Dank!


    Gruß Timo

    Liebe Forumsmitglieder,


    ich habe eine Bitte: Ich benötige Hilfe beim Entziffern von Sütterlin-Schriften, die ich bei meinen Rechernen und Ahnenforschungen gesammelt habe. Leider kommt zum Sütterlin noch erschwerend hinzu, dass es oft eine Sauklaue ist und zudem nicht mehr gut erhalten.

    Ich würde hier gerne einige Dokumente hochladen und bin über jedes weitere Wort das jemand entziffern kann äußerst dankbar.


    1. Die Dokumente mit der Kennzahl 1 vorne dran gehören zu meinem jüngeren Opa. Dabei handelt es sich um einen "Begleitzettel für Verwundete", "Lazarett Formblatt" und "Marschbefehl". Teilweise kann ich auch Wörter lesen, ich lade jedoch immer Vor- und Rückseite hoch, damit man ggf. ein schwer zu lesendes Wort eher erahnen kann. Diese liegen mit im Original vor. Leider ist die Bleistiftfarbe über die Jahrzehnte sehr ausgebleicht.


    2. Die Dokumente mit der Kennzahl 2 gehören zum Bruder meines älteren Opas. Dieser ist leider 1939 in Polen gefallen. Hierzu habe ich vom Bundesarchiv Dokumente erhalten, die ich hier auch hochlade.


    3. Die Dokumente mit der Kennzahl 3 gehören zu meinem Uropa. Diese habe ich ebenfalls vom Bundesarchiv erhalten. Sie gehören allerdings zum Ersten Weltkrieg. Ich wüsste allerdings nicht, wen ich hierfür um Hilfe bitten soll, deswegen habe ich nun diese auch in diesem Forum hochgeladen mit der Bitte um Nachsicht :-)


    Bei Rückfragen bitte gerne schreiben und vielen Dank im Voraus schon mal für Eure Hilfe.


    Schönen Abend und bleibt gesund.


    Timo

    Hallo Christian,


    wenn ich mir das so grob in Augenschein nehme, ist das hier nicht ganz so einfach. Also gerade bei diesem Beispiel steht keine Division darüber.


    Evtl. waren diese Einheiten ganz ausgegliedert davon!? Aber hier können dir sicherlich bald einige Forumsmitglieder helfen.


    Zu einer "normalen" Infanterie-Division scheint mir das zumindest nicht zu gehören. Also zumindest mal nicht zu einer festen.


    Denn so als "grobe" Regel kann man die Bataillons-Nummer oft in der Divisionsnummer wiederfinden. Teilweise auch mit nem 100er Schritt drüber.

    Also was ich damit meine, somit müsste das Bataillon in der 58. oder ggf. in der 158 Division sein. Ist aber so nicht der Fall. (ist aber wie gesagt, nur ne grobe Regel:) )


    Da fehlt mir leider weiteres Wissen.


    Viel Glück.


    Grüße Timo

    Hallo Christian,


    vom Militärarchiv in Freiburg wirst du da nichts erhalten. Habe ich auch versucht.

    Suche dich im Lexikon der Wehrmacht durch. Hier findest du die besten Infos. Habe ich zu den Recherchen zu meinen Opas auch gemacht.

    Es gibt wenn überhaupt ganz selten eine besser Quelle/Website, die du auf Google findest als hier.


    Such dir die Bataillone deines Großvaters raus, geh dann auf die jeweilige Division und dann schau dir die Orte und teilweise verlinkten Standorte auf der Karte an. Ist alles hier drin.


    Grüße und viel Glück


    Timo

    Hallo Chinoa,


    vielen Dank für die vielen Briefe und sogar Fotos, die du hier reingestellt hast. Das interessiert mich natürlich als Ersteller des Threads auch ganz besonders. :) Ich konnte leider die letzten Wochen nichts ins Forum schauen. Umso mehr hat mich das nun wieder umgehauen und gefreut.


    So kann ich mir zumindest grob ein Bild davon machen, was mein Opa bei den Pionieren an der Front so gesehen hat. Ich kenne zwar genügend Bilder aus etlichen Dokumentationen und Büchern der Ostfront. Aber wenn man dann die Orte sieht, an denen die Division war, ist das doch noch mal was anderes.


    Die Bilder der Kompanie und seiner Kameraden deines Vaters ist meiner Meinung nach ein echtes Goldstück. Ich habe so viel Zeit in der Recherche zu meinem Opa bzw. seiner Division verbracht, aber online eigentlich gar keine Bilder der 75. ID an der Ostfront gefunden. Da hast du eine richtige Rarität daheim. Meiner Meinung nach ist sehr sehr viel Material der 75. ID nämlich verloren gegangen. So steht es ja auch im Bundesarchiv - leider.


    Danke nochmals! Bleibt gesund.


    Grüße Timo

    Hallo Celine,


    du kannst auch noch bei Interesse beim Deutschen Roten Kreuz eine Anfrage über seine Gefangenschaft stellen. Evtl. haben die ja hierzu Daten. Ich warte meinerseits auf eine Auskunft - auch hier dauert es leider etwas länger. (verständlicherweise).


    Die "21" hat nichts mit dem Kaliber der Granate zu tun. Das ist meiner Meinung nach einfach eine forlaufende Nummer nach Aufstellung der Einheiten. Ja, das Werfer-Regiment gehörte zur Artillerie bzw. zum "Heer".


    Grüße Timo

    Hallo Lexikon-Admin,


    Bei der 75. Infanterie-Division ist im Monat Mai eine Lagekarte verlinkt, die aber nicht passt. Diese gehört zum Schlachtfeld in Rumänien.

    Beim dazugehörigen XXIV Panzerkorps sind leider auch keine Karten vorhanden, jedoch beim benachbarten LIX. Armeekoprs zum 01.05.1944 .


    Diese Lagekarte, unter "April 1944" verlinkt, wäre die korrekte.http://www.lexikon-der-wehrmac…n/Korps/Karte/LIX0544.jpg


    Evtl. könnt und wollt Ihr das ja ausbessern.:)


    Beste Grüße und bleibt gesund.


    Timo

    Hallo Torsten,


    leider kann ich dir keine detaillierte Infos wie die Profis aus dem Forum geben, jedoch eine grobe Antwort zu deinen letzten Fragen zum "Alltag" und der "Gefangennahme".


    Also ab 1943 war ja die Wehrmacht überall an der Ostfront auf dem Rückmarsch. Es konnten sporadisch immer nur einige Frontabschnitte etwas länger gehalten werden. Jedoch war die Versorgung und der Nachschub sehr schlecht und die Russen waren in der Regel 5-10:1 in der Überzahl. Im Juni 1944 war ja dann die Katastrophe an der Ostfront durch die "Operation Bagration" gegen die Heeresgruppe Mitte. Dein Opa war ja bei der Heeresgruppe "Nordukraine" (ehemals SÜD) unterstellt. Jedoch haben die meines Wissens auch einen Teil dieser riesigen Sowjetoffensive "abbekommen". Wobei so oder so 1944 große Offensiven der Russen gestartet haben (von Nord bis Süd). Die Deutschen mussten vielerorts fliehen. Die Gefangenschaft war für die meisten deutschen Soldaten keine Option, da sie wussten, was Ihnen blüht -- Sibirien etc. Deshalb haben die meisten im wahrsten Sinne des Wortes "bis zu letzten Patrone" gekämpft.

    Aber wo möglich, wurden natürlich Gefangene genommen. Das war meines Wissens durchgängig so (also bis Kriegsende).

    Ab "Juni" 1944 mussten viele Truppen aus dem Osten an die Westfront verlagert werden (--> Landung der Westallierten am 06.06.1944). d.h. die Lage wurde sowieso noch schlimmer und die Russen haben wie gesagt ab Sommer 1944 viele Offensiven gestartet die nirgends aufzuhalten waren.


    Das ist natürlilich nur sehr oberflächlich, aber bringt evtl. etwas "Licht ins Dunkel" :)


    Grüße und weiterhin viel Glück.

    Hallo Frank,


    ja, ich habe ihm davon erzählt und wollte ihm auch mal aufzeigen, wie weit ich bin. Ich habe für mich so ne Art Excel-Tabelle erstellt, wo mein Opa / Division wie was pro Monat war.

    Knall da Links dazu rein, Lagekarten und das ganze Wissen, dass ich hier aufnehme. Seine Antwort: "Das zeigst mir n ander mal".


    Zwingen kann ich ihn nicht, wobei auch er glaube ich nicht noch über "seitenweise" Wissen verfügt, da ja mein Opa auch sehr verschlossen war.


    Wie bei dir kann mal einfach keinen zwingen...vielleicht ist es sogar in manchen Dingen besser, sie dann doch nicht gehört zu haben.


    Aber ich bleibe da hartnäckig dran. :)


    Schönen Sonntag!


    Grüße Timo

    Hallo zusammen,


    Dmitry, vielen Dank für die Lage dieses Ortes! Das kommt hin. :)


    Chinoa: Vielen vielen Dank für weitere Briefe deines VATERS. :) Sehr interessant, was er da wieder schreibt. Da scheint ja wirklich reglicher Postverkehr vorhanden gewesen sein.

    Dass er als "kleiner Soldat" schon im September weiß, dass der Krieg auf jeden Fall verloren ist und sogar hofft, dass das vor Winter sein soll, ist bemerkenswert.

    Klar, waren sie ja seit 1943 stetig auf dem Rückzug, aber irgendwie die Hoffnung den Feind zu stoppen, hatten die wohl schon damals nicht mehr.


    Soweit ich mit meiner Recherche bin, war der Herbst 1944 wirklich sehr hart für die Division. Glaube die Schlachten rund um den Dukla-Pass waren sehr hart.


    Also aus dem Ersten Weltkrieg habe ich auch rein gar nichts. Außer ein altes Soldatenlieder-Heft :)

    Mein Papa ist geschichtlich auch sehr interessiert und er weiß schon ein bisschen mehr von meinem Opa, ist hier aber auch nicht so redselig, wie ich das gerne hätte :)


    Zu meinem Opa hatte ich ein gutes Verhältnis, jedoch war er allgemein eher so ein bisschen "preußisch distanziert" oder wie man es nennen mag.

    Aber wie gesagt, er starb dann doch zu früh um Sachen zu hinterfragen und die zunehmende Demenz seiner letzten Jahre sind natürlich noch erschwerend hinzugekommen.


    Vielen lieben Dank zu der Info zu Dessau-Roßlau. Das muss ich mir mal in Ruhe anschauen!


    Nochmal zur Freiwilligen-Meldung: Ich habe das Buch von Heinz-Otto Fausten "Wir haben uns die Zeit nicht ausgesucht" gelesen. (Übrigens ein sehr gutes Buch, allerdings nicht mehr käuflich zu erwerben).

    Hier schreibt er (soweit ich weiß, auch Jahrgang 1921), dass er sich freiwiliig gemeldet hat um die Waffengattung "auszusuchen" und er ist dann bei der 1. Panzerdivision in einem Panzergrenadierregiment gelandet.


    Vielleicht war sogar das die Idee von meinem Opa, obwohl wie du ja auch schreibst, Pioniere jetzt net gerade die beste und sicherste Wahl war.


    Vielen Dank nochmal für deine Mühen und Infos!!


    Beste Grüße Timo

    Hallo,


    kurzer Nachtrag noch zum Ortsnamen mit aktuellem Beispiel meiner Recherche vor wenigen Minuten.


    Auf der Lagekarte der 75. ID zum 01.08.1944 ( http://www.lexikon-der-wehrmac…en/Korps/Karte/XI0844.jpg ) ist die Division bei "Medernice".

    Mein Opa wurde am 31.07.1944 bei "Czerniza" leicht verwundet.

    Medernice heißt / schreibt man heute Medenytschi, Czerniza = Chernytsya.


    Laut Google sind die ca. 20km entfernt. Kommt also hin. ( https://www.google.de/maps/dir….9889963!2d49.4447323!3e0 )


    Wie gesagt, ich vermute das sind die Unterschiede russisch - ukrainisch.


    Macht meine Recherche net leichter...:(


    Grüße Timo

    Hallo Chinoa,


    vielen Dank für Deine Mühen und die reingeschriebenen Notizen.


    Das kommt genau hin mit den Daten. Laut Lageplan vom 02.10.1941 der im FdW vorhanden ist, ist die 75. ID kurz vor Priluki.


    Und jetzt kommt das spannende / schwierige an der Sache mit den Ortsnamen (unabhängig davon, ob du Sie entziffern kannst oder nicht).


    Ich habe schon in etlichen Lagekarten bemerkt, dass Ortschaften einfach gar nicht mehr zu finden sind, oder nur in anderen Schreibweisen.

    Das oben erwähnt Priluki, findest du in Google unter Pryluky. Diese Änderung ist ja noch OK und leichter zu finden, jedoch sind manche total anders.


    Ich vermute, das liegt daran, dass ggf. Orte "eingedeutscht" auf den Karten stehen - oder halt auf russich und heute sind das die ukrainischen Namen - oder auch mal andersrum.


    Dieses Problem hatte ich zuallererst mit der Erwähnung, dass mein Opa vom 22.05. - 03.07.1943 im Kriegslazarett Njeshin lag.

    Ich kann mich drehen und wenden wie ich will. Mit dieser Schreibweise finde ich einfach nichts.


    Man findet jedoch auf Google den Ort Nischyn (russisch Neschin). Das könnte eigentlich gut hinkommen, da dieser Ort ca. 100km nordöstlich von Kiew liegt.

    Zumindest würde es Sinn machen, dass er ungefähr dort im Lazarett war. Die Division war zu dieser Zeit auf halbem Wege zwischen Sumy und Woroshba (ca. 200km weg von Njeshin).

    Dann wurden ja die Erkrankten und Verwundeten, so lange sie transportfähig waren, erst mal n bisschen hinter die Front gekarrt.


    So, jetzt habe ich laut Bundesarchiv-Auskunft Njeshin. Was damals wohl genau so im Bericht/Lazarettbuch steht. Ich lese gerade die Autobiographie von Heinz Guderian.

    Zufälligerweise hatte ich gestern Abend die Lagekarte nördlich von Kiew im Blick. Dort ist der Ort Neshin geschrieben - also nochmal anders.


    Jetzt hat man 4 Schreibweisen und weiß erst net recht Bescheid. :) Aber ich vermute, dass wird wohl alles so stimmen.


    Auf jeden Fall finde ich weder die Orte "Glewancha" , noch "Berdilschew". Es gibt ein Berdytschiw, das liegt n paar km westlich von Kiew. Aber das passt dann zeitlich nicht.

    Es sei denn, dein Opa ist auf Grund seiner Trätigkeit da "hin- und hergefahren". Was als Nachrichtenabteilung laut meinem Verständnis durchaus möglich wäre.


    Was "FS" bedeutet, da kann ich mir auch keinen Reim draus machen. Evtl. ein Vorort / Ortsteil.


    Auf jeden Fall nochmal abschließend: Es ist echt schwer mit den Ortsnamen!


    Ich bin echt etwas "neidisch", dass du noch so viel interessantes Material von deinem Opa hast. Ich hab von meinem Opa, der hier Thema ist, 0. Also wirklich NULL. Dadurch, dass seine Famile ja aus Danzig vertrieben wurde, gab es nicht mal Briefe / Fotos oder sowas.

    Ich habe nur die Bundesarchiv-Auskunft und die wenigen Erzählungen, die meist von meinem Papa oder meiner Oma stammen, da mein Opa gestorben ist, als ich 15 war.

    Damals habe ich natürlich keine Sekunde dran gedacht, ihn mal zu fragen wo er wann wie war und n paar Details zu klären. Wobei er mir vermutlich eh nichts erzählt hätte.


    Egal, ich bleibe dran und freue mich ständig über solche interessanten Infos!


    Vielen lieben Dank nochmals dafür!


    Gibt es denn Eintragungen von deinem Opa im September 1944?

    Am 12. September 1944 wurde mein Opa schwer verwundet und soweit meine Recherchen zu der Zeit gereift sind, hatten die da massive Verluste und Probleme, von den Russen "weg zu kommen".

    Laut Karten und Berichten, die ich von hier bekommen habe, mussten die tagtäglich nach Westen fliehen.


    Beste Grüße Timo

    Hallo Frank,


    selbstverständlich kenne ich "Schütze Arsch". Ich war selber mal einer! :D Weiß aber nicht, ob ich ihn von meiner Bundeswehrzeit kenne oder von meinen Opas oder Papa.

    Aber da gebe ich deinem Opa 100%ig Recht. Diejenigen die den Krieg beginnen liegen ja nachher nicht selber an der Front und erleben das mit.


    Ja, zur Recherche probiere ich gerade wirklich alles aus. Anfragen laufen beim Bundesarchiv, dann nochmal explitiz in der Berliner Abteilung des BA, sowie dem Militärarchiv in Freiburg.


    Außerdem habe ich vor ein paar Wochen von meinem Papa erfahren, dass mein Opa ihm erzählt hatte, er war (ich vermute nach seiner schweren Verletzung im September 1944) Ausbilder in Dessau-Roßlau.

    Da war eine große Pionierschule - also würde das passen. Selbst da versuche ich etwas herauszubekommen und habe dem "Militärmuseum Sachsen-Anhalt" eine Mail geschrieben.


    Dort hat sich auch prompt ein netter, hilfsbereiter Mitarbeiter gemeldet und gesagt, er hat mein Anliegen an Leute, die zur Schule recherchieren, weitergeleitet.


    Also es besteht immer Hoffnung neue Informationen zu erhalten. :)


    Beste Grüße


    Timo