Posts by Denys

    In welchem Infanterieregiment hat Ihr Verwandter gedient? bei 164?

    Hallo Alex ...

    mein Großonkel hat im IR 164 an den Kämpfen um Woronesh teilgenommen. Hast du dazu weitergehende Informationen (das 164. IR war ja Anfang 1942 von der 62. ID zur 57. ID "gewechselt").


    Mit harzl. Gruß

    Denys

    Hallo Pinwerner -


    es gibt nach meiner Kenntnis keinen wirklichen Grund eines "Verkaufs" oder besser einfach "Ausgabe" von Pervetin an Soldaten unter der Bezeichnung "Aspirin". Die Einnahme von Pervetin war ein normaler Vorgang der "nicht verschleiert" werden musste. Ob Pervetin im Soldatenjargon "Aspirin" genannt worden ist, weiß ich nicht. Wäre mir aber neu.


    Viele Grüße

    Denys

    Hallo Dedelaos,


    das dein Verwandter erst im Mai 1945 in russische Gefangenschaft geraten ist, obwohl er Angehöriger des Grenadier-Regiments 531 war, welches bei der Heeresgruppe Mitte (Stichwort: Operation Bagration) im Juni vernichtet worden ist, kann sehr viele Gründe gehabt haben. Vielleicht hatte er zum Zeitpunkt der russischen Offensive Fronturlaub, vielleicht lag er aufgrund einer Verwundung irgendwo in einem Lazarett außerhalb des Bereich der Offensive - dies sind nur zwei Möglichkeiten. Er könnte auch ein sog. "Rückkämpfer" gewesen sein. Anschließend ist ein entsprechender Angehöriger einer vernichteten Einheit einer anderen Einheit zugeordnet worden ... Aufgrund der Kriegssituation haben es nicht immer alle Truppenmeldungen bis in die heutigen Akten der WASt geschafft ... manchmal wird aber auch erst später noch eine Meldung entdeckt ...

    Gibt es aus dem "fehlenden Zeitraum" vielleicht Feldpostbriefe?


    Mit harzl. Gruß

    Denys

    Hallo Alebo -

    die 168. Infanteriedivision kämpfte im Januar 43 im Verbund mit der 2. ungarischen Armee und Ende des Monats beim neugebildeten Korps Cramer. Am 12. Januar erfolgte ein großer russischer Angriff auf die Stellungen der ungarischen Armee. Da Hitler mit einer notwendig Rückzugserlaubnis mehrere Tage zögerte und nachdem diese endlich vorlag weitere wertvolle Zeit vertan wurde, erlitten die ungarischen und deutschen Truppen, darunter die 168. ID schwere Verluste. Folgende Seite beschreibt die Kämpfe und die beteiligten Kräfte ausführlich. Ist allerdings in engl. Sprache.: http://www.webcitation.org/que…&date=2009-10-25+06:21:49


    Gruß

    Denys

    Hallo Alebo -


    möchtest du "nur" das Gutachten des DRK hier im Forum teilen oder hast du irgendwelche Fragen?? Mein Onkel war auch bei der 168. Infanteriedivision (Grenadierregiment 442) ...


    Mit harzl. Gruß

    Denys

    Hallo Jürgen,


    danke dir für deinen Hinweis und Korrektur meines Fehlers. Du hast natürlich völlig recht! Ich habe den im Text folgenden Ortshinweis "Shitomir" falsch verstanden bzw. nicht genau genug gelesen: am 30.12.43 erfolgt erst die Verlegung der 16. Pz.-Division in den Raum Shitomir (also den von dir genannten Raum in Weißrussland). Mein Hinweis auf die 25. Panzer-Division ist natürlich völliger Blödsinn. Sorry!


    Gruß

    Denys

    Hallo Martin -


    wenn ich das richtig lese, verweist die Erkennungsmarke deines Urgroßvater auf das Landesschützen-Ersatz-Bataillon 9. Das sollte die Einheit sein bei der er eingezogen worden ist. Ich bin mir sicher das da noch die Experten hier im Forum genaueres sagen können.


    Viele Grüße

    Denys

    Hallo "Adlerschwinge" -


    nein, in der Regimentschronik gibt es bzgl. Mai 1942 weder Gefechtsberichte noch Verlustangaben. Du brauchst m. E. das KTB der 31. ID, genauer das KTB 6 der Division mit den Anlagebänden. Die musst du dir wohl bei der NARA bestellen (T315 R865 und T315 R866). Vielleicht hast du die Möglichkeit das über eine Sammelbestellung zu realisieren. Ansonsten "selbst ist der Mann/Frau ... ). Viel Erfolg.


    Gruß

    Denys

    Hallo Nostromo,


    wenn du genaueres über die Geschäftsverteilung des Generalkommandos IV. Armeekorps wissen willst, solltest du entsprechende Informationen auf folgender NARA-Rolle finden: T77 R5 dort findet sich z. B. die "Geschäftsverteilung des Stellv. Generalkommandos IV. Armeekorps (WK IV Dresden) von 1943 ...


    Die Rolle gibt es nach meinem Wissen nirgends als Download ... d. h. voraussichtlich Bestellung bei NARA notwendig ...


    Grüße

    Denys

    Hallo Alexz -


    zunächst einmal zu deiner Annahmen hinsichtlich des Todesortes bzw. Grabstätte deines Großvaters: ich bin mir sehr sicher das mit dem Todesort Mokrowka gemeint ist. Dieser Ort liegt wenige Kilometer nördlich von Juchnow. In der Divisonschronik bei HInze findet sich zum 10.03.1942 folgende Information:

    "Zwei Bataillone des IR17 brachten am 10. März Makarowka nach vorhieriger Aufgabe wieder in deutsche Hand, machten hierbei 648 Gefangene und zählten 1.000 bis 1.200 Tote, erbeuteten 4 Geschütze, fünf Pak, 94 MG, 75 Schnellfeuergewehre, einen schweren Panzer, drei Panzerspähwagen ... "

    Es folgen dann noch etwas detailliertere Angabenüber die Kämpfe um Makarowka bei dem auch das I./IR17 genannt . Ich denke du solltest dir das Buch über die Fernleihe deiner Bücherei vor-Ort besorgen.


    Quelle: Hinze "Löwendivision" 31. Infanterie- und Grenadierdivision, 1997


    Über das IR17 gibt es noch eine eigene Regimentsgeschichte ("Grenadiere"). Dort sind die Kämpfe vom 10.03.1942 sehr ausführlich beschrieben. Auch dieses Buch solltest du Fernleihe bekommen, wobei es sich für dich vieleicht lohnen würde die Regimentschronik zu kaufen. Wird nicht ganz billig sein, aber näher kommst du kaum dran. Die Primärquelle (KTB der 31. ID) wäre für dich die NARA-Rolle T315 R865


    "Um 17:40 Uhr des 10.3.42 steht z. B. im KTB der 31. ID folgendes: "Die Beutezahlen steigen bis zum Abend laufend und sind noch nicht abgeschlossen. Allerdings sind die Verluste bei IR 17 als auch IR12 sehr hoch. "


    Ich gehe davon aus das dein Großvater bei diesen Kämpfen gefallen ist.


    Gruß

    Denys

    Hallo zusammen,


    zunächst einmal möchte ich darauf hinweisen das der Zeitraum Januar bis August 42 im Bezug auf das IR404 und die 246.ID zeitlich zu weit gefasst ist. Die Division war im Januar 1942 noch in Frankreich eingesetzt und wurde erst Anfang Feb. 42 an die Ostfront verlegt (genaues Datum kenne ich leider nicht - muss jedoch vor dem 05.02. gewesen da sich auf der Lagekarte des 05.02. bereits erste Angaben zur 246.ID finden.. Im Januar 1942 war der Raum Bjeloj jedoch noch nicht in die schweren Kämpfe beim AOK 9 einbezogen, wobei ich anmerken muss das es nicht wirklich eine HKL gab da die Front zwischen der HGr Nord und dem linken Flügel der Heeresgruppe Mitte weit aufgerissen war.
    Am 12. Februar war die Division jedenfalls in einem weiten Bogen, in einzelne Gruppen zu mehreren Bataillonen, über viele Kilometer südlich Bjeloj eingesetzt. Da die Lagekarten imLexikon aktuell nicht funktionieren habe ich noch einen Ausschnitt aus einer Lagekarte vom 12. Februar 1942 beigefügt (Bjeloj liegt oben rechts auf dem Kartenausschnitt).


    Gruß aus dem Harz
    Denys

    Hallo Soldat1943,


    ein solch absolutes NEIN wie es Sven geschrieben hat gilt für den Bereich der Unteroffz.- und Mannschaftsdienstgrade m. E. durchgängig. Anders liegen die Dinge bei den Offz..Hier gibt es in einer Reihe von NARA-Rollen auch namentliche Nennungen in Listenform. In der Regel finden sich in den NARA-Unterlagen allerdings nur zahlenmäßige Angaben, also wieviele getötet / verletzt / vermisst gemeldet worden sind.


    Mit harzl. Gruß
    Denys

    Hallo Reinhold,


    hier ein kleiner Beitrag von mir zu deinen Recherchen zum Bau-Btl.25. Die Heeresgruppe Nord befahl den Einsatz des Btl. am 30. Januar 43 zum Ausbau der sog."Liese-Stellung" am Lowat.


    Mit harzl. Grüßen
    Denys

    Hallo,


    für den Zeitraum 01.01.42 - 31.03.42 ist ein Kriegstagebuch Nr. 7 vom IR328 überliefert geblieben ... Näher dürftest du an die Ereignisse vor Leningrad in diesem Zeitabschnitt nicht rankommen ...


    Gruß
    Denys

    Hallo Ernst(?) -


    was suchst du an Informationen zum IR 328? Der von dir bezeichnete Zeitraum ist ja ziemlich lang ... Was weißt du schon und welche Unterlagen hast du dir schon angesehen? Eine Regimentschronik gibt es meines Wissens jedenfalls nicht ...


    Gruß
    Denys

    Guten Abend Ramona -


    zunächst einmal: NEIN - mein Großvater hat den Krieg nicht überlebt. Er gilt vermisst und auch ich hatte am Beginn meiner Suche nur 1 Foto von ihm. Seine letzte Nachricht hat er kurz vor dem Beginn der Operation "Nordwind" geschrieben. Wie weit sein Weg dann letztlich ging, also ob er die schweren Kämpfe bei Hatten/Rittershofen gegen die amerik. Einheiten (insbes. Einheiten der 79. US Infanteriedivision) überlebt hat bzw. wie weit dann sein Weg mit dem 220.Panzer-Pionierbataillon der 21.Panzerdivision noch ging (Ende Januar Verlegung der 21. Panzerdivision an die Ostfront bei Küstrin bis zur Vernichtung im sog. "Kessel von Halbe" Ende April) istfürmich bis heute im Dunkel geblieben -leider. Ich konnte in jahrelangem Suchen und Recherchieren jedoch feststellen, dass zumindestens Teile des 220. Pz-Pi.Btl. bis in den Kessel von Halbe gelangt sind ... Auch die Kämpfe im Elsass habe ich,einschl. der amerik. "Afteraction-Berichte" natürlich intensiv untersucht ... leider ohne weitere Spuren von meinem Opa.
    Zu den Kämpfen in Hatten/Rittershofen gibt es Übrigens auch eine Dt. Wochenschau bei Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=k1AEH3XzOJE ) ...


    Gruß
    Denys