Posts by WolfgangD.

    Guten Abend,


    unter dem Oberbegriff "Einheiten der Polizei und des SD" wurde einmal der folgende Name erwähnt weil falsch zugeordnet:

    Hptm. Erwin Ludszuweit.

    Ich fand heute auf einer polnischen Seite folgendes:


    Polizei Freiwilligen Bataillone

    Polizei Freiwillige Bataillon 1 (kroat.)

    .1943 - utworzony Pol. Freiw. Btl. I. „K”

    24.02.1944 - Pol. Freiw. Btl. 1. - Brod

    3.05.1944 > I./1 K.

    9.05.1944 - odtworzony w składzie 4 kp.

    Major. d. SchP. Erwin Ludszuweit


    Übersetzung:

    Polizei Freiwill Bataillon 1 (kroatisch)

    .1943 - erstellt Pol. Freiw. Btl. 1 "K"

    24. Februar 1944 - Pol. Freiw. Btl. 1. - Brod

    05.03.1944> I./1 K.

    9.05.1944 - neu erstellt in der Zusammensetzung von 4 kp.

    Major d. SchP. Erwin Ludszuweit


    Demnach war er zeitweise Kommandeur des 1. Polizei-Freiwilligen-Bataillon Kroatien.

    Major Erwin Ludszuweit ist am 07.12.1944 in Orlik gefallen bzw. bestattet worden. Sein Grab befand/befindet sich dort.

    Quellen:

    http://ioh.pl/artykuly/pokaz/m…s-policja-wehrmacht,1115/

    http://www.denkmalprojekt.org/…sdorf_wk1_wk2_berlin.html


    Freundliche Grüße

    Wolfgang

    Lieber Thomas,

    ich danke für den Hinweis. Dachte ich hätte mich, wie bei mir üblich, überall bedankt.

    Das mit den richtigen Namen habe ich erst kürzlich halbwegs verstanden.

    Man möge einem neuen Mitglied verzeihen.

    Ich blicke hier so manches noch nicht. Vor allem das Teilen von Kommentaren unter diesem Post.

    Mit freundlichem badischen Gruß !

    Wolfgang

    Lieber Leser.

    Zwischenstand 8. Juli 2020

    1. Der Gesuchte liegt scheinbar nicht auf dem Friedhof in Cilli/Celje.

    2. Habe heute in Berlin-Lichterfelde die vorhandene Akte im Bestand R 9361-I/... angefordert. Angekündigte Wartezeit 1,5-2 Monate.

    3. E-Post an den DG-Osijek mit der Bitte um Informationen über den Standort Osijek 1943-1945. Speziell: 1. Ausbildungs-Bataillon, Kasernen, Bilder usw. (bin gespannt ob Antwort kommt).

    Gruß an alle die das lesen.

    Wolfgang

    Vielen Dank Drago,


    ich hatte schon gestern alles auf dieser Seite überprüft und jetzt nochmals deine Links.

    Mein Großvater ist definitiv nicht dabei.


    Weißt Du ob es Raum Josipol / Generalski Stol / Karlovac auch Gräberlisten oder Sterbeverzeichnisse / Kirchenbücher über Gefallene gibt?


    Mich macht bei allen Berichten stutzig, dass immer nur von "Teilen" des Polizei-Freiwillgen-Regiments 1 geschrieben wird.

    Es tauchen immer wieder Berichte über die Zerschlagung von Polizei-Freiwlligen-Regimentern auf.

    Ich komme aus einer Soldaten-Familie, und ich weiß, ein Ausbildungsbataillon wird wirklich als letztes zum Kampf herangezogen.


    Osijek (Esseg) wurde erst am 14. April 1945, nach heftigen Kämpfen durch Partisanen erobert.


    Mich macht zudem eine Kommandierung von 4 Offizieren zum Ausb. Batl. Kroatien ... vom "6.5.1945" nach Mirkovec stutzig.

    Also gab es das Bataillon zu der Zeit noch.


    Weißt Du, ob es in Osijek Unterlagen geben könnte über die verschiedenen Standorte in dem Gebiet Essek? Ich habe bisher nur die dortige Artillerie-Kaserne gefunden.

    Macht es Sinn die dortigen Museen anzuschreiben.? Vorausgesetzt, ich finde die heraus.

    Für meinen Bericht/Buch über Opa wäre der genaue Standort, Lage-Karte von Essek sehr interessant.

    Er war dort immerhin von November 1943 bis zur Räumung stationiert.

    Ich habe bisher nur viele Fotos von Zerstörung nach den Luftangriffen 1944 auf die Stadt gefunden. Einen kleinen Film aus der Zeit gibt es ebenfalls im Netz. Darin ist die alte Eisenbrücke über die Drau gut zu sehen und ein paar Sequenzen aus der Innenstadt.


    Ich kann leider keine der dort gesprochenen Sprachen.


    LG Wolfgang

    Grüß Gott !


    Vielleicht ist das die richtige Seite und ich will nichts unversucht lassen.

    Falls hier ein Grab gefunden wurde oder noch irgendwann gefunden wird.


    Angeblich ging er im Raum Josipol / Generalski Stol / Karlovac verloren.

    Es gibt aber auch die nicht verifizierte Aussage er wäre in Gefangenschaft gesehen worden. (siehe hierzu meinen Artikel: Polizei-Freiwilligen-Regiment 1 (Kroatien)


    Dankwarth, Rudolf Ernst Wilhelm Gustav, geb. 12.07.1904 in Oebisfelde.

    Polizeihauptwachtmeister im 1. Ausbildungs-Bataillon (Esseg) im

    Polizei-Freiwilligen-Regiment 1 Kroatien


    Wäre lieb, wenn mir jemand helfen könnte.


    Lieber Gruß, Wolfgang

    Vielen Dank ! Das ist der Hammer ... danach habe ich gesucht.

    Ich bin dabei für meinen 91jährigen Papa (Hptm.d.R.) ein Bild über das Leben seines verschollenen Papas Gustav Dankwarth in Kroatien zu zeichnen. Inzwischen weiß ich, er war ab November 43 in Essek (Osijek) stationiert. Dort im 1. Ausbildungs-Bataillon des Polizei-Freiwilligen-Regiment 1 Kroatien als Hauptwachtmeister. (In Osijek bin ich heute schon den ganzen Tag am suchen. In verschiedenen PDF viele Bilder gefunden. Es gibt dort auch noch deutschsprachige Gruppierungen. Mal sehen was ich finde.)

    Die genaue Kompanie-Aufstellung war mir sehr wichtig. Ein Mosaiksteinchen mehr.

    LG

    Hallo SanUO und vielen Dank für deine Antwort.

    Die Bezeichnungen KStN 236 u. 237 habe ich hier auf den Seiten gefunden. Im Netz finden sich die Bezeichnungen ebenfalls in KstN-Listen.

    KsTN

    286 Inf. Sich. Kp I.9.43

    286 a Inf. Sich. Kp a I.11.43

    287 schw. Inf. Sich. Kp 1.9.43


    Bisher habe ich nur einen OKH-Befehl vom September 1943 gefunden in dem für "Infanterie-Sicherungskompanien" nach Kriegsstärkenachweis 249 Mann/Kompanie befohlen wurde.

    LG

    Wow ... Vielen herzlichen Dank für die Information und vor allem das Foto. Endlich eine neue Spur ... Jetzt kann ich auf jeden Fall effektiver suchen!

    Mein Papa wusste dass nicht und hat noch am vergangenen Sonntag die Möglichkeit des Ausbildungs-Bataillons 1 ausgeschlossen. Tja, die Erinnerung.

    Er ist sich aber sicher "Opa" hatte mit Versorgung, Verpflegung zu tun.

    Da gibt es die Geschichte wie Opa Gustav die Soldaten beim Holzhacken für die Küche gesehen hat. Sie hatten dafür eine wunderschöne gravierte Feuerwehr-Axt benutzt. Tja - die ist jetzt noch bei Papa. Ein alter Vorderlader in unserem Besitz stammt auch noch von dort.

    Ich habe auch einen Verwandten (Dankwarth) in Berlin nochmals auf Opa angesetzt. Jemand der in Ahnenforschung wesentlich fitter ist als ich.

    LG

    Grüß Gott,


    ich bin neu hier und suche eigentlich alles was man man über das Polizei-Freiwilligen-Regiment 1 Kroatien finden kann. Beim Durchlesen von sehr vielen Beiträgen, bin ich auf die KStN 236 und 237 für das Regiment gestoßen. Hat die hier zufälligerweise jemand?

    Ich habe bisher nur folgende allgemeine Aussage zu Infanterie-Sicherungskompanien von 1943 gefunden: Sollstärke 249 Mann

    Gut wäre eine genaue Aufstellung der jeweiligen Kompanie / Stellenbesetzung

    LG

    Polizei-Freiwilligen-Regiment 1 (Kroatien)


    Dankwarth, Rudolf Ernst Wilhelm Gustav, geb. 12.07.1904 in Oebisfelde.

    Polizeioberwachtmeister im Polizei-Freiwilligen-Regiment 1 Kroatien

    Im Tross Verpflegung.

    Letzter Wohnsitz: Berlin, Roßbachstraße


    Vorwort: Mein Papa Fred Gustav Dankwarth, einziger Sohn des oben genannten, ist dieses Jahr 91 Jahre alt geworden. Er war Berufssoldat (Versorgung) und ist noch immer aktiver Sportschütze, der für die nächsten Landesmeisterschaften plant. Meine Wenigkeit war ebenfalls für ein paar Jahre Zeitsoldat (Fw.d.R.) und ebenfalls in der Versorgung.

    Ich habe meinem Papa dieser Tage versprochen mich nochmals mit dem Leben und Verbleib seines „verschollenen“ Vaters, meines Großvaters, zu kümmern.


    Man sollte nichts, ohne genaue Überprüfung, als gegeben annehmen!


    Opa Gustav Dankwarth war leidenschaftlicher Musiker.


    1928 Eintritt in die SA


    1930 Eintritt in die SS


    1935 Eintritt Polizei Berlin. Nach Kriegsbeginn, Truppenbetreuung in den besetzten Gebieten. Papa erinnert sich noch an die Ukraine, aus der Opa immer Geschenke mitbrachte.


    1943 Herbst. Einzugsbefehl zum Polizei-Freiwilligen-Regiment 1 (Kroatien)

    Mein Papa erinnert sich noch an die Abfahrt vom Güterbahnhof. Ein langer Zug, mit jeweils 40 Polizisten pro Waggon.


    1944 gegen Ostern, war Opa Gustav zu Besuch in Berlin


    1945 im März. Eingang letzter Karte aus Kroatien. (leider nicht mehr vorhanden).


    Gustav Dankwarth kam nicht mehr aus dem Krieg zurück und wurde wegen der Witwenrente bald für tot erklärt.


    Mir liegt ein Schreiben vom 14. Februar 1975 aus München vor:

    (Auszug DRK-Verschollenen-Bildliste Band PA, Seite 22)


    Das Polizei-Freiwilligen-Regiment 1 (Kroatien) war in Syrmien bei Ruma – Mitovica, 50 bis 70 km westlich von Belgrad, und dann im Raum Esseg, 160 km nordwestlich von Belgrad, eingesetzt. Es hatte dort Stützpunkte von der Drau bei Valpovo über Josipovac, Cepin und dem Flughafen Tenja bis wieder zur Drau bezogen.

    Nachdem die deutsche Offensive in Ungarn gescheitert war und die deutschen Verbände am 21. März wieder auf das Südufer der Drau zurückgegangen waren wurde das Regiment in den Raum Karlovac, 50 km südwestlich von Agram verlegt. Auf dem Marsch dorthin kam es bei Podgorac, Pleternica und Pozega zu harten Gefechten. Bereits ab Mitte März wurde die in der Lika kämpfende deutsch-kroatische Division, welche die nach Karlovac führenden Straßen besetzt hielt, nach Bihac, 110 km südlich vor Agram, zurückgedrängt und eingeschlossen. Zu ihrer Befreiung unternahmen die deutschen Einheiten im Raum Karlovac einen Vorstoß gegen Bihac. Das gerade eingetroffene Polizei-Freiwilligen-Regiment 1 musste sofort in Richtung Velka Kapela vorgehen und nahm den an einer Straßengabel gelegenen Ort Josipdol, 90 km südwestlich von Agram.

    Mitte April wurde das Regiment von überlegenen jugoslawischen Kräften angegriffen und musste nach schweren Straßen- und Häuserkämpfen den Stützpunkt aufgeben. Auch die neuen Stellungen bei Generalski Stol konnten nicht gehalten werden und das Regiment setzte sich Ende des Monats nach Karlovac ab. Dort wurde es sofort nach Cilli in Marsch gesetzt und mußte dabei schwere jugoslawische Angriffe bei Samobor, Rann und Gurkfeld abwehren. Kurz bevor das Regiment Schönstein erreichte und die Kampfhandlungen am 10. Mai ihr Ende fanden, entstanden bei einem jugoslawischen Angriff erneute Verluste.


    Seit diesen Kämpfen werden zahlreiche Soldaten des Polizei-Freiwilligen-Regiment 1 (Kroatien), darunter auch der Verschollene, vermißt. Für einige von ihnen liegen Aussagen von Heimkehrern vor, daß sie gefallen sind. Viele aber haben Ortskämpfen oder in dem unübersichtlichen, teilweise dicht bewaldeten Gelände den Tod gefunden, ohne daß es von überlebenden Kameraden bemerkt wurde. Auch Sanitätsfahrzeuge gerieten in das Feuer von Artillerie und Schlachtfliegern.


    Es gibt keinen Hinweis dafür, daß der Verschollene in Gefangenschaft geriet. Er wurde auch später in keinem Gefangenenlager gesehen. Alle Feststellungen zwingen zu der Schlußfolgerung, daß er bei diesen Kämpfen gefallen Ist.

    Schreiben Ende!


    Schreiben vom 28.11.2000 von der WASt


    In den hier vorhandenen Unterlagen liegen keine Aufzeichnungen über die Zugehörigkeit ihres Großvaters

    Ernst Wilhelm Gustav Dankwarth, geb. am 12.07.1904 in Oebisfelde zur Polizei vor.

    Nach Aussage eines Heimkehrers soll er bei Nova Kapella/Kroatien gefallen sein.


    Aber jetzt kommt es !!!


    Im Herbst 1945 kommt es in Oebisfelde zu folgendem Ereignis:

    Ein Kriegsheimkehrer will die Eltern des vermißten besuchen. Leider sind diese zu dieser Zeit auf dem Acker. So erzählt er den Nachbarn „der Gustav lebt und kommt bald nach Hause. Er wäre mit ihm gemeinsam in Gefangenschaft gewesen.


    Es kann sich hierbei nur um meinen Großvater gehandelt haben.


    Mir ist leider nicht bekannt, wo er im Regiment eingesetzt war. Also weder, in welchem der drei Bataillone noch der jeweiligen 4 Kompanien.


    Mir ist aus den ausführlich geschilderten Erlebnissen des Infanterie-Regiments 369 (Kroatien) der Kampf in Nova Kapella bekannt. Vor allem wie dieses sich, unter Umgehung von Bleiburg, nach Griffen abgesetzt hat und dort in englische Gefangenschaft geriet.

    Dort wurden noch 160 Offiziere und 2876 Unteroffiziere gezählt. Von diesen kamen bald 1865 Köpfe in ein amerikanisches Lager nach Wasseralfingen. Entlassung im Herbst.


    Derzeit habe ich noch Hoffnung, daß mein Großvater versprengt in ein anderes Truppenteil geriet und dadurch in englische bzw. amerikanische Gefangenschaft kam.


    Ich würde mich sehr über „alle“ Hinweise, Berichte usw. über meinen Opa, bzw. seiner Einheit freuen und würde gerne meinem Vater einen abschließend, ausführlichen Bericht vorlegen. Der dann in unserer langen Ahnentafel Einzug erhält.


    Mit freundlichem Gruß

    Wolfgang Dankwarth