Posts by WolfgangD.

    Hallo Thilo,


    vielen Dank für die schöne Aufnahme.

    Ist auf jeden Fall die richtige Kaserne.

    Ein paar der alten Gebäude stehen sogar heute noch.


    Die Eisenbahn-Regimenter hatten leider viele Kasernen.

    Daher konnte ich bisher keine alte Postkarte oder andere Aufnahme zuordnen.

    Vielleicht hilft diese Luftaufnahme.


    Derzeit überschlagen sich bei meiner Suche nach Opas Vergangenheit die Ergebnisse.

    Aber je mehr ich weiß, desto mehr Fragen und Verwirrung ergeben sich.


    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Guten Tag zusammen.


    Am 14.08.2020 gingen bei mir einige erhaltene Kopien zur Todeserklärung (1950) meines Großvaters ein.

    Das folgende Schreiben bereitet mir, vor allem wegen der Feldpost-Nummern Kopfzerbrechen.

    Ich kann beide Nummern nicht Kroatien zuordnen.

    Das Polizei-Freiwilligen-Regiment 1 (Kroatien) hatte allerdings einen Pol.Reiter.Zug.

    Die Angaben des Gustav Krüger sind ein wenig verwirrend!


    Suchdienst-Verbindungsstelle

    Berlin

    Unser Az.: DW IV/3019/D


    Heimkehrererklärung (nach sowjetische Kriegsgefangenschaft)

    Krüger Gustav

    geb. 1.April 1910 in Poprawka / Posen

    Jetzt wohnhaft in (24b)

    Neustadt / Holst. Kreis Oldenburg i.Holst.

    Priesterkoppel 14


    Feldpost-Nr.: 21227 vom Mai 1943 bis 1947

    Offenene Anschrift der Einheit: Pol.Freiw.Batl. I


    Feldpost-Nr.:32333 vom Juni bis Mai 1945

    Offene Anschrift der Einheit: Pol.Reiter Zug I


    Ich erkläre zu dem Tod des nachstehenden Kameraden folgendes:

    Name: Dankwarth Vorname: Gustav

    Geburtstag und -jahr: 45 – 46 Jahre

    Dienstgrad: Pol.Hauptwachtm.

    Beruf: Polizeibeamter

    Wohnhaft: Berlin-Charlottenburg

    Kreis: Rossbachstraße 7


    Bei einem Rückzugsgefecht in Richtung Nova.Capella (Kroatien) durch Aussagen von Kameraden gefallen.

    (Ende)


    Vielleicht weiß hier jemand Rat?


    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Guten Morgen,


    ich suche derzeit vergeblich ein Foto der Kaserne in der Immelmannstraße, Berlin-Schöneberg.

    Der Eingang in die Kaserne lag in dieser Straße.

    Die Kaserne wurde durch Bomben weitgehend zerstört.

    Heute ist dort eine Waldorfschule.

    Sie lag östlich der Hohenfriedbergstr., nördlich der Gesslerstraße, westlich der Immelmannstr., südlich der Monumentenstr.

    Vorherige Straßenbezeichnung: Dreibundstraße davor Straße 6, Abteilung III

    Heute: Dudenstraße.

    Ich brauche das Bild für mein Buch über Großvater.

    Er hat in der dortigen Schutzpolizei-Schule Block T seine Lehrgänge absolviert

    und mein Papa hat ihm hin und wieder das Vesper bringen müssen.


    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Hallo zusammen,


    hier ist schon einmal die Frage nach einem Polizei-Freiwilligen-Regiment im Raum Ruma-Mitrovica (nahe Belgrad) aufgetaucht.

    Bei diesem handelte es sich um das Polizei-Freiwilligen-Regiment 1 (Kroatien). Dieses kam erst im Anschluß daran nach Esseg.

    Anbei 2 Fotokopien des Schreibens der WASt vom 14. Februar 1975

    Auszug:

    "Das Polizei-Freiwilligen-Regiment 1 (Kroatien) war in Syrmien bei Ruma – Mitrovica, 50 bis 70 km westlich von Belgrad, und dann im Raum Esseg, 160 km nordwestlich von Belgrad, eingesetzt."

    Mit freundlichem Gruß

    Wolfgang

    Suchdienst 1a.jpgSuchdienst 2a.jpg

    Grüß Gott zusammen,


    ich bin noch immer auf der Suche nach meinem Großvater "Gustav" Dankwarth geb. 12.07.1904 in Oebisfelde (zuletzt als Hauptwachtmeister beim Polizei-Ausbildungs-Bataillon Esseg. Offiziell, vermisst seit dem 17.April 1945. Allerdings mündliche Nachricht Ende 1945 aus der Gefangenschaft ... er käme auch bald heim)

    Ich ahne derzeit schlimmes!


    Ab 1929 war er bei der SA in Schönefeld, Standarte 2. Schon dort in Musik-Abteilungen. Er war gelernter Musiker.

    Wohnhaft in der Roßbachstr. 2 (Rote Insel)


    Ab Februar 1933 bei der Hipo (Berlin). Auf jeden Fall in der Eisenbahner-Kaserne in Tempelhof und dort bei der Feldpolizei der Gruppe Berlin-Brandenburg.

    Ab Oktober im SA-Feldjägerkorps (FJK). Damaliger Führer war wohl Walter Fritsch

    Im April 1935 Eingliederung in die Schutzpolizei.


    Die Zeit bis Anfang 1943 ist derzeit noch ein größeres Loch. (ich arbeite daran)

    ? 1935/1936 zur Mot.Gendamerie

    Laut Papa war er auf jeden Fall auch im Trompeter-Musikkorps der Berliner-Schutzpolizei-Süd



    Anfang 1943 war er für ca. 6 Monate im Revier 176 Schöneberg 2, Naumannstraße 82

    Mögliche Ursache ein Herzleiden.

    November 1943 nach Esseg zum Polizei-Ausbildungs-Bataillon


    In dem SA-Feldjägerkorps waren, je nach dem wem ich glaube, lediglich 200 - 300 Mann.

    Hat hier eventuell jemand Listen auf denen mein Großvater steht. Oder wo finde ich diese?

    Notfalls suche ich auch bei den Kommunisten. Falls es da noch etwas zu finden gibt. Die Stasi habe ich zwischenzeitlich auch angeschrieben.


    Lieber Gruß, Wolfgang

    Lieber Robert,

    Danke für deinen Kommentar. Früher ging die ganze Familie von gefallen in Jugoslawien aus. Das Thema war damit erledigt.

    2000 hatte ich auch schon gesucht, wurde aber von der WaSt mit dem Standardschreiben (siehe oben) abgefertigt. Habe damals zu schnell aufgegeben.


    Ich habe schon ganz zu Anfang (1.Seite oben) geschrieben: Jemand kam im Herbst 1945 bei meinen Urgroßeltern in Oebisfelde vorbei. Diese waren auf dem Acker und damit nicht zu Hause. Dieser unbekannte Heimkehrer hinterließ die Nachricht: Der Gustav lebt, er ist gesund, wir waren zusammen in Gefangenschaft und er wird auch bald heimkommen!"

    Es gab zu dieser Zeit nur 2 "Gustav" in der Familie, meinen vermissten Opa und meinen Papa. Papa war damals mit 15 noch HJ ... Es kann also nur mein Großvater gemeint sein.

    Darauf baue ich meine derzeitige Suche auf. Er ist irgendwie nach Kriegsende verloren gegangen. Nur die Götter wissen bisher wo.

    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Vielen Dank Robert,

    für deine Daten.

    Derzeit versuche ich an die Suche möglichst logisch heranzugehen.

    Davon ausgehend, mein Großvater war in Gefangenschaft, kann es eher nicht sein, dass im Herbst 1945 jemand Lebenszeichen von ihm ausgerichtet hat, der in einem jugoslawischen Lager war.

    Mein Gefühl sagt mir, die beiden amerikanischen Lager bei Heilbronn kommen in die engere Auswahl. Dorthin sind, von den Engländern, sehr viele deutsche Kriegsgefangene aus Kroatien/Österreich verfrachtet worden. In diesen Lagern wurde schon im Herbst 1945 entlassen. Allerdings sind von dort auch viele willkürlich nach Frankreich in dortige Lager gekommen und wohin auch sonst noch. Ich halte es auch für möglich, dass ihn die Sowjets beim Durchqueren ihrer Zone geschnappt haben.

    Hatte heute nettes Gespräch mit einer Mitarbeiterin der Stasi-Behörde. Mal sehen was nach Eingang meiner Unterlagen von denen kommt.

    Irgendwo muss es doch eigentlich ein Nachkriegs-Grab geben. Auch wenn der Volksbund nichts davon weiß.

    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Vielen Dank Matthias und Darko,

    für die vielen guten Infos.


    Lieber Mattias, mit wundert ein wenig, dass ab Anfang 1945 immer wieder nur von einem Polizei-Ausbildungs-Bataillon des 1. Polizei-Freiwilligen-Regiment die Rede ist.


    Lieber Robert, weißt Du noch wann dein Vater aus der Jugoslawischen Gefangenschaft zurückgekehrt ist?


    Mit freundlichem Gruß, Wolfgang


    Ps. Habe gestern online, ein Museum der Ordnungspolizei in Münster gefunden.

    Hallo Robert und Darko,


    vielen Dank Darko für die Antwort. Ich war auch schon am grübeln und suchen wegen der Ortschaft.


    Was meine Suche angeht, so werde ich wohl kommende Woche die Stasi -Unterlagen-Behörde ( BStU ) anschreiben. Dort sollen viele Unterlagen über die Ordnungspolizei bzw. Oranienburg vorliegen.

    Außerdem versuche ich (bisher erfolglos) die Wiener Schupo-Kartei mit 5000 Karten zu finden.


    Hier ist auch einiges zu lesen:

    ORANIENBURGER SCHRIFTEN

    Beiträge aus der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg

    AUSGABE 1 / Mai 2015

    ab Seite 86 Die Oranienburger Polizeieinheiten von 1936 bis 1945

    von Stefan Klemp

    (ist als digitalisiertes Buch frei downloadbar)


    Lieber Gruß, Wolfgang

    Hallo Uwe,

    früher habe ich mich eher nicht um Bildrechte gekümmert. Aber in letzter Zeit habe ich deswegen über zu viel Ärger gehört. (Bekannte)

    Es war lediglich als Muster gedacht. Ich habe zu der Person keinerlei Beziehung und suche nur meinen Opa.

    Private Nachrichten geht hier glaube ich nicht ... oder?

    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Hallo Uwe,

    stimmt, kann aber auch ein Tippfehler sein. Die wurden dort bestimmt in Massen von einem Schreiber getippt.

    Ich habe mir das Original mit Namen im Netz heruntergeladen. Wusste aber nicht ob ich das so hochladen kann. (Bildrechte usw.)

    Deswegen ist der Namensteil durchgestrichen.

    Mir ging es nur darum, wie so etwas ausgesehen hat. Und für mich sieht es echt aus.

    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Hallo Thilo,


    vielen Dank für deine Info, die Seiten hatte ich schon heute Morgen überflogen bzw. die Tatsachen waren mir schon vorher allgemein bekannt.

    Die Möglichkeit durch ein Telegramm erscheint mir die einzig mögliche zu sein.

    Wie sonst, hätte zu der Zeit noch Post von Zagreb nach Berlin durchkommen können.

    Ein Muster so einer an die Angehörigen übergeben "Vermisstenmeldung" habe ich allerdings nicht gefunden.

    Es sei den die war im Aufbau gleich einer Todesmeldung?

    Muss nochmals im Netz suchen


    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Grüß Gott zusammen,


    ich habe eine Hauptsuche nach meinem Großvater Gustav Dankwarth, Polizei-Hauptwachtmeister unter 1. Polizei-Ausbildungs- Bataillon (Esseg) im Polizei-Freiwilligen-Regiment 1 (Kroatien). Hier in diesem Forum.


    Gestern hat sich mein Papa (91) daran erinnert, das noch in den letzten Kriegstagen

    eine Vermisstenmeldung an ihrem damaligen Wohnort Berlin-Schönefeld eingetroffen wäre. (Oma hätte tagelang geweint).

    Diese Meldung wird auch in der Todeserklärung durch das Amtsgericht von 1950 erwähnt.


    Jetzt ist es aber so, dass diese Vermisstenanzeige den (seit) 17. April 1945 als Zeitpunkt benennen soll. Was möglicherweise richtig ist. Dort waren zu der Zeit heftige Kampfhandlungen.

    Mir stellen sich dabei aber folgende Fragen:


    Diese Meldung muss doch ein Paar Tage unterwegs gewesen sein. Wie kam die noch in das belagerte Berlin? Kann das überhaupt möglich sein?


    Hat jemand ein Beispiel wie so eine Vermisstenanzeige an die Angehörigen aussah?

    Wurde so etwas über Fernschreiber übermittelt und dann von der Post zugestellt?


    Ich habe bereits das Amtsgericht Schönefeld (mit Aktennummer) angeschrieben ob es die Akte noch gibt und wie ich an eine Kopie komme.


    Mit freundlichem Gruß

    Wolfgang

    Guten Morgen Daniel.


    Vielen Dank für die Info.


    Ich habe die letzten 10 Tage jeden Tag bis in die Nacht gesammelt und zu viel gelesen. (um mir ein Bild der Kampfhandlungen zu machen)

    Ein paar Ruhetage sind angesagt um das bisher gesammelte zu sortieren.


    Denke, ich muss eine Tabelle machen, in die ich die einzelnen Einheiten mit "Namen" der Soldaten, Gefallene und Kampfhandlungen eintrage.

    So etwas in der Art.


    Wünsche schönen Samstag!

    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Hallo Darko,


    vielen Dank für deine Antwort. Mit meinem letzten Kommentar, wollte ich nur zeigen, dass ich kein "Chaot" bin.

    Wenn ich mir bei etwas nicht sicher bin, schreibe ich es dazu.

    Ich habe auch immer auf einem Tab google-maps offen, um Entfernungen zwischen den Orten/Kampfhandlungen zu sehen. (Prüfung ob das überhaupt möglich ist.)

    Die Wälder und Schluchten vor Ort sind übrigens mehr als beeindruckend!


    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Guten Morgen Drago,


    vielen Dank für deine Info und den neuen Nachweis.


    Es gab einmal einen Lebensnachweis vom März 1945. Dieser ist leider verloren gegangen. Im Moment bin ich gespannt was alles aus Berlin-Lichterfelde und der WASt kommt. Die Feldpostnummer ist aber eigentlich klar: 56160


    Es ist nicht mein erstes Such-Projekt. Mein letztes war vor ein paar Jahren über eine Region in unserer Gegend (Achern). Innerhalb eines Monats hatte ich mehr gefunden als alle regional anerkannte Historiker zusammen. Diese waren darüber entsetzt, wie ich das fertig gebracht habe. Ich konnte dabei viele Berichte/Aussagen aus dem Anfang des 20. Jahrhundert als falsch nachweisen. Sollte eigentlich ein Buch werden.


    Ich gehe komplett anders vor als etablierte Historiker. Zuerst sammle ich ziemlich chaotisch im Internet, mit verschiedenen Suchbegriffen. Nach 14 Tagen stelle ich Tabellen auf. Sammle weiter … wieder Listen. Dazwischen immer wieder Überprüfung ob das sein kann.


    In einem der nächsten Ziele versuche ich festzustellen, wo genau da Ausbildungs-Bataillon 1 (K) 1943-1944 gelegen hat. Esseg ist nur der Oberbegriff. Normalerweise ist sogar ein Bataillon in einem großen Auflockerungsraum verteilt. In dem Gebiet waren sehr viele Regimenter, Divisionen und deren Stäbe. Viel SS.


    Danach versuche ich die Namen des Stammpersonals in diesem Bataillon festzustellen.

    Mit den einzelnen Namen kann ich wieder suchen. Das Internet ist voll mit digitalisierten Schriften. Vor allem alte Zeitungen, auch Bücher, sind sehr wertvoll. Leider liegen Zeitungen oft nur als Mikrofilm in irgendwelchen lokalen Archiven.

    Irgendwann werde ich wahrscheinlich nach Kroatien müssen.

    Problem diesmal sind allerdings die vielen verschieden Sprachen.


    Für mich war der Fund von gestern sehr interessant. Er ist Nachweis darüber, dass das Bataillon bzw. einzelne Kompanie am 07.12.1944 in Orlik war.


    Im Moment habe ich noch große Zweifel, ob bei den Kampfhandlungen in Nova Kapella,

    das 1. Ausbildungs-Bataillon wirklich dabei war. Es ist immer nur von "Teilen" des Polizei-Freiwilligen-Regiment 1 (K) die Rede.

    Alles was ich bisher gefunden habe, lässt selbst bei den ausgebildeten Polizei-Freiwillgen-Regimentern auf eine sehr geringe Kampfkraft (Moral) schließen.

    (Wenn ich dabei nur an meine Zeit bei der Bundeswehr denke … Es ging einige Zeit, bis die Soldaten überhaupt wussten was ein Gewehr ist (usw).


    Mit freundlichem Gruß,

    Wolfgang