Posts by WolfgangD.

    Guten Morgen Darko,


    Danke für deine Antwort. So in der Art habe ich es auch in meinen Unterlagen. (Dank dir!).

    Mein Papa behauptet sie hätten bis zum Ende nur diese eine Feldpostnummer gehabt.

    Das ist für mich leider kaum nachprüfbar. Wenn es wirklich so gewesen sein sollte,

    kann er eigentlich nicht in Brog oder Nova Kapella gewesen sein.

    Das Bataillon lag am 1. März 1945 und 6. Mai 1945 in Mircovek.


    Aber hier eine Frage an ALLE!

    Wurden die in Internierungslagern Verstorbenen eigentlich auch in den Gefallenen-Listen geführt,

    oder muss man wirklich auf jedem Friedhof, nahe den vielen Lagern, die Sterbebücher kontrollieren?


    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Hallo Paule,

    vielen Dank für die Info. Blatt 4 ganz unten, der Hinweis auf den Erlass vom 5.11.41 "sehr gut"!

    Stutzig macht mich auf Blatt 4 der erste Satz "Geburtsjahrgänge ab 1906". Gustav war Jahrgang 1904

    Ich ging bisher immer davon aus, das 1. Pol.Frw.Ausb.Btl. FP 56 160 bzw. das 2. Pol.Frw.Ausb.Btl. FP 57 359 wären schon im November 1943 im Raum Karlovac aufgestellt worden, bzw. es wurde damit begonnen.

    Zumindest wurde mein Großvater schon am 12. Nov. 1943 mit vielen anderen Polizisten dorthin in Marsch gesetzt.

    Vielleicht gab es Vorausabteilungen, zu denen er gehört hat?

    Die 4 Blätter werde ich auf jeden Fall in Gustav`s Buch einarbeiten. Mit diesem Teil des Buches (Kroatien) war ich heute wieder den ganzen Tag beschäftigt.

    Ich neige immer dazu, schwieriges Terrain hintenan zu stellen.

    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Guten Morgen zusammen,


    kann mir jemand von euch sagen, wer Chef von „WE 4“

    bzw. von „WE Mus“ oder „O“ war?


    War der Musikinspizient im Hauptamt Ordnungspolizei Berlin (ab 1938-1945) Oberstleutnant Wilhelm Schierhorn, in einer dieser Positionen? Oder separat?


    Lieber Gruß

    Wolfgang


    Gruppen:

    Kommando-Amt (KdO)


    Weltanschauliche Erziehung

    WE 4 Truppenbetreuung

    WE Mus Musikkorps und Spielmannszüge

    (WE Mus wurde am 1.7.1944 aus Gru. O übernommen.)

    Guten Morgen Thomas,


    Danke für diene Antwort. Opa war in der Allgemeinen SS. Papa sagt zwar immer Schwarze SS.

    Aber bei den SS-Reitern war er definitiv nicht.

    Allein die Mitgliedschaft in der Allgemeinen SS war wohl eher kein Problem.

    Dienstgrad - wenn ich von seiner Zeit bei den SA-Feldjägern ausgehe, dort war er Oberscharführer.

    Bei der Schutzpolizei Hauptwachtmeister mit bestandenem Lehrgang zum Polizei-Meister.

    Ob er noch befördert wurde ist bisher unbekannt.


    1939 wurde eine Mitgliederbefragung innerhalb der NSDAP durchgeführt.

    Darauf hat er unter anderem die SS angekreuzt. Die SA nicht.

    Demnach war er zu der Zeit nicht mehr in der SA.


    Ich habe hier irgendwo einmal etwas über die Blutgruppen-Tätowierung auch für die Polizei im Auslandseinsatz gelesen,

    finde allerdings nirgends die entsprechende Anweisung von Himmler.


    Ich versuche derzeit meinen Großvater zu finden.

    Das Ausschließen von möglichen Problemen gehört hierbei auch dazu.

    Er kann wegen seiner Zeit bei der SA, den SA-Feldjägern, in Minsk oder in Kroatien auf Listen gelandet sein.

    Schon vor der Machtübernahme stand er auf jeden Fall auf den schwarzen Listen der Kommunisten in Berlin.


    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Hallo Achim (Joachim67),


    vielleicht kannst Du oder ein anderer Fachmann mir bei der SS Nummer meines Großvaters helfen.

    Er war definitiv zugehörig. Ergibt sich aus der Aussage meines Papas und einer Umfrage der Partei von 1939.

    Auf den polnischen Listen habe ich ihn bisher nicht finden können.

    Vom Bundesarchiv kam nur die Parteimitgliedschaft mit Nummer 866102 (1.1.1932)

    Gustav Dankwarth, geb. 12.07.1904 in Oebisfelde

    Wohnhaft in Berlin-Schöneberg.

    Polizei-Hauptwachtmeister


    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Guten Morgen Daniel.


    Schön von dir zu hören.

    Was Opas Zeit vor dem Mai 1943 angeht, ist es wohl eher eine Stricknadel oder noch größeres im Heuhaufen.

    Mein Vater hat ein phänomenales Gedächtnis. Das ich künftig besser nicht mehr in Frage stelle.

    Er sagt: Opa war von 1935 bis Mai 1943 bei den Reitern der Berliner Schutzpolizei.

    Dort im Trompeterzug der Schutzpolizei Berlin-Süd. Die hatten Schimmel.


    Nachweisbar war Opa bereits vorher:


    Reichswehr ab 1922. Trompeterkorps der 3. Fahrabteilung.

    In der Kaserne Malteser Straße. 1. bis 3. Kompanie der 3. Fahrabteilung.

    An 1925 Dirigent „Willi Thiele“.

    Wann er ausgeschieden ist kann ich noch nicht genau sagen. Auf jeden Fall keine 12 Jahre.


    Nach Gründung der „Schwarzen SS“ (Reiter SS) in Berlin war er dort dabei. Mit Sicherheit auch dort in einem Trompeterzug. (Aussage Papa)

    Er war auch bei den SA-Feldjägern Berlin. In deren Musikzug.


    Ab 1. April 1935 bei der Schutzpolizei Berlin. Dort stationiert in der „Maikäfer-Kaserne“.

    Zusammen mit den Mitgliedern des berittenen Trompeterzug der Schutzpolizei Berlin Süd.

    (Info: So einen Trompeterzug der Polizei zu Pferde, gab es ansonsten nur noch bei der Polizei in Wien)


    Es muss wohl wirklich so sein, daß dieser Trompeterzug von Berlin aus, zu verschiedenen KdO im Osten, kommandiert wurde. Opa war sehr viel zu Hause. So auch ~Weihnachten 1942.

    Es gilt also die Feldpostnummer dieses „besonderen“ Zuges zu finden.


    Ein Beweis für die Besonderheit ist für mich der Überweisungsschein vom Mai 1943 San/Minsk in das Krankenhaus der Schutzpolizei Berlin. Darin steht: „Musikzug der Schutzpolizei“!

    Laut dem Entlassungsbericht war er gesund. Trotzdem blieb er noch 5 Monate im Revierdienst in Berlin.


    Fotos Im Anhang:

    Opa bei Reichswehr (Datum nicht bekannt)

    Opa mit Trompeterzug der Schutzpolizei im Hoppegarten Berlin. (Datum nicht bekannt)


    Mein Großvater hatte zumindest ab 1932 diesen markanten Tropfenfänger unter der Nase.

    Auf Fotos der Schutzpolizei habe ich bisher sehr wenige damit gesehen.


    Lieber Gruß

    Wolfgang

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    Hallo Gerard und Daniel,


    vielen Dank für eure Infos. Also Krakau.

    1939, die Vergleichsbilder im Netz passen. (Mein Papa war allerdings der Meinung es wäre Warschau gewesen.)

    Derzeit vermute ich Opas "Musikzug" für 1939/40 im Zusammenhang mit dem Polizeibataillon 32. (da Berliner)

    Danach bei dem in Warschau 1941 neu aufgestellten Polizei-Regiment Mitte - Polizei-Regiment 13 - SS-Polizei-Regiment 13.

    Ich denke, seine Herzerkrankung in Minsk, mit folgender Überweisung in das Krankenhaus der Polizei Berlin (Mai 1943),

    war Folge der Geschehnisse in Minsk. (Anfang 43)

    Ich habe mir Tessins "Ordnungspolizei bestellt, kommt hoffentlich bald.


    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Guten Morgen zusammen,


    vielleicht kann mir jemand bei den beiden Fotos weiterhelfen.

    Ich weiß leider nicht, wo diese aufgenommen wurden.

    Sie sind in meinem Privatbesitz und stammen aus dem Nachlass meines Großvaters.

    Die Aufnahmen könnten möglicherweise in Warschau, Minsk, Lemberg entstanden sein.

    Bei den Musikern handelt es sich um einen Musikzug der Schutzpolizei.

    Auf beiden Fotos soll mein Großvater sein.


    Lieber Gruß

    Wolfgang

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    Hallo zusammen,


    ich habe heute Post vom Bundesarchiv erhalten. Deswegen eine wichtige Frage!

    Kann jemand etwas zu diesem Musikzug sagen?

    Er war dort vor dem Einsatz in Kroatien.


    27.Mai 1943 Kommandeur der Ordnungspolizei beim SS- und Polizeiführer Weissruthenien, Sanitätsstelle Minsk

    Überweisungsschein

    Der Hauptwachtm.d.Sch. Gustav Dankwarth von dem Kdo.d.Sch.(Musikzug) in Minsk wird heute dorthin überwiesen. (Berlin Staatskrankenhaus der Polizei)


    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Hallo Kai,


    das Problem mit dem Roten Kreuz, ist für mich, die haben meinen Opa, weil 1950 für tot erklärt, scheinbar abgehakt.

    Außerdem bringen die es jedesmal fertig, zumindest im Antwortschreiben, ihm den Vornamen "Ernst" zu geben.

    Sein Rufname war aber Gustav. Damit hat er auch unterschrieben und so steht er in den alten Berliner Adressbüchern usw.

    Es gab während dem Kriegsgeschehen, auf deutscher Seite, nur eine Handvoll "Dankwarth".

    Eigentlich müsste er doch gefunden werden können.

    Es soll, zumindest von den Amis, Mikrofilme geben, auf denen alle Kriegsgefangene enthalten sind. Die hat glaube ich die WASt oder man kann sie sogar irgendwo kaufen.

    Wird wohl einer meiner nächsten Schritte sein.

    Oder hat die hier vielleicht jemand?


    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Hallo Darko,

    und vielen Dank!


    Wo das Bataillon anfangs bei Krusedol zuerst eingesetzt war, hatte ich schon oben geschrieben. Ruma – Mitovica.

    Deine Schreiben zeigen den späteren Einsatz, den ich mir vorher anders vorgestellt hatte,

    04.11.44 - 20.11.45 Erdevic

    21.11.44 Valpovo

    19.12.44 in Cepin (3.Kp und Teile 4.Kp.), Siro-Polje (1.Komp. und Teile 4.Kp. / Major Ney) und Tross in Josipovac


    Über die erbärmliche Ausstattung des Bataillon hatte ich schon vorher gelesen.

    Das Schreiben von dir ist allerdings der Hammer!


    Belgrad muss bei mir noch warten. Ich brauche vorher die Meldungen von der Stasi und dem Bundesarchiv.

    Falls mein Opa nach Kriegsende den Sowjets in die Hände fiel (z.B. beim Durchqueren der Sowjetzone), könnte er in Karaganda oder dem Ural gelandet sein.

    Nach Kasachstan habe ich einige Beziehungen. Russland nicht ganz so viele..


    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Hallo Darko,


    vielen Dank und es ist alles interessant was meinen Opa betrifft.

    Ich warte noch immer auf die Auskunft der Stasi und des Bundesarchives.

    Derzeit bin ich mir unsicher ob mein Opa Ende 44-45 überhaupt noch die Feldpostnummer hatte.

    Und die Aussage von diesem Gustav Krüger wurde seinerzeit auch von WASt und Rotem Kreuz, da ein wenig unklar, angezweifelt.

    Sie kam für mich auch zu passend bei dem laufenden Gerichtsverfahren (Todeserklärung) Ende 49 Anfang 50.

    Lieber Gruß

    Wolfgang


    Ps. Ich hatte diese Woche einen Rückruf aus Osjek. Die haben praktisch nichts.

    Außerdem wäre das dort sogar heute noch ein heißes Eisen.


    Wenn ich mehr weiß, versuche ich über Moskau an Informationen, auch aus Belgrad, zu kommen.


    Lieber Gruß

    Wolfgang

    Guten Morgen Darko,


    Danke für die ausführliche Info.

    Mich haben die Feldpostnummern von diesem Gustav Krüger verwirrt.

    Feldpost-Nr. 21227 war bis 8.9.1944 Feldgendamerie-Kompanie 102 (II. SS-Korps).

    Feldpost-Nr. 32333 war bis 7.9.1943 Kfz-Instandsetzungs-Zug der Luftwaffe 1/VIII.

    Außerdem hat mich seine Rückkehr aus sowjet. Kriegsgefangenschaft ein wenig verwirrt.


    Lieber Gruß

    Wolfgang