Posts by Havank

    Danke Stesa,
    ich werde nicht weiter nachfragen da nicht anzunehmen ist das da weiteres bei rauskommt.

    Danke Stefan,
    auch wenn du verständlicherweise verärgert bist.

    Das Unterlagen an der BRD übergeben worden waren war mir bekannt, jedoch nicht das es alle Unterlagen waren und somit nichts, auch keine Kopien oder Ähnliches in USA zu finden sein werden. Ich hätte gehofft und gedacht das es zu einer Person mehr Papierkram geben würde als nur eine einziger Fragebogen.
    Ich habe offenbar Pech was das angeht denn auch in den Niederlanden ist nichts dergleichen sogar die "Displaced Persons Card" die ich für alle andere Familienangehörigen hab finden können ist nicht da. Dennoch stimmt die Gesamtzahl da eine Person zwei DP Cards hatte.

    Vielleicht erlaubst du mir kurz über den Hintergrund der Nachfrage ein paar Worte zu verlieren. An anderer Stelle in diesem Forum habe ich mal über die Kapitulation meines Vaters als Mitglied der KG Saller in Tschechien gegenüber der Sowjet Armee berichtet, und dort bemerkt das seine Story zwar plausibel ist, aber der gültigen Geschichtsschreibung, die von Kapitulation gegenüber die US Armee spricht, widerspricht.

    Mein Vater berichtete er nach wenigen Monaten von den Sowjets an die Amerikaner übergeben worden zu sein. (Meine Vermutung ist das er möglicherweise im Tauschkontingent gegen den Wlassow-Russengewesen ist. Ist das eine plausible Möglichkeit?
    Der Fragebogen sagt dazu nichts aus, und auch Im Archiv in Moskau konnten keine Daten über mein Vater gefunden werden. Deshalb hatte ich noch leichte Hoffnung dass es vielleicht doch noch irgendwo Dokumenten geben könnte die hier etwas Licht im Dunkeln bringen könnten.
    Ich werde jetzt auch diese Suche einstellen, und mich zufrieden geben mit das was ich habe.

    Vielen Dank für deine Antwort und Geduld mit mir .

    Hans

    Hallo Allerseits,

    Vielleicht kann mich hier jemand einen Tipp geben oder auch davon überzeugen endlich einfach nicht weiter zu suchen.
    Ich habe in 2003 eine Anfrage gestellt bei der DD WASt zu den Personaldaten meines Vaters.
    Darauf bekam ich im November 2004 eine Antwort mit viele, aber selbstverständlich für mich zu wenige, Antworte. Ich gehe davon aus das die Antwort damals vollständig und erschöpfend war.

    Inzwischen sind fast 17 Jahre vergangen, und ich frage mich ob vielleicht jetzt Schriftgut erschlossen ist das damals noch nicht erschlossen war, und ob es Sinn hat eine erneute Anfrage zu stellen in der Hoffnung Mehr zu erfahren.
    Bevor ich die ohnehin sehr beschäftigte Mitarbeiter auf eine vielleicht nutzlose Arbeit schicke möchte ich hier eure Meinung fragen ob so eine Anfrage überhaupt Sinn und einige Aussicht auf Erfolg hat.

    Das bringt mich auf eine zweite Frage.
    Der Antwort der BB-WASt lag eine Kopie eines Kriegsgefangenen-Fragebogens der Amerikanischen Gewahrsam bei.
    Hat es sinn in N.A.. in USA nachzufragen ob dort zu diesem Gefangenen noch weitere daten vorliegen? oder haben die das Material, die Buchführung ihrer millionen von Gefangenen vielleicht inzwischen entsorgt?

    Ich bin dankbar für jeden Hinweis oder Komentar.


    J. van Kempen.

    Moin Huba,


    ja, die Kritik ist berechtigt.


    Es handelt sich (bei alle drei Fragmente) um einen einzigen Zahlbogen der Waffen SS mit Bezug auf meinem Vater.

    Der Bogen befindet sich in den Prozessakten der niederländische Besonderen Justiz im National Archiv in den Haag.

    Die Kopie stammt noch aus der Zeit das es dort erlaubt war alles zu kopieren was in der Akte anwesend war.


    Ich habe nur Fragmente und nicht das gesamte Dokument eingestellt in der Hoffnung einerseits etwas neues zu erfahren und andererseits möglicherweise für den interessierten Leser etwas neues anzubieten, und dennoch das Private zu respektieren. Und ganz vogelfrei war's nun auch nicht da ich das Dokument im Beitrag weiter oben bereits angegeben hatte.


    Die dort erwähnten persönlichen Daten entstammen der WaST.

    Die WaST Daten sind leider nicht sehr Zahlreich. Hier im Forum sehe ich manchmal Fragen um Einzelpersonen auftauchen und manchmal komm da drauf sehr detailliert Hinweise und Antworte direkt zur Person.

    Da liegt es nahe zu vermuten das es umfangreiches Datenmaterial gibt das die WaST nicht hat oder worauf sie kein Zugriff hat recht nahe, und die Hoffnung das ich hier im Forum auch näheres erfahren kann. Nicht nur über mein vater, sondern auch über meinem Onkel der die Schlacht(ung) rundum Rechnitz am Ostern 1945 unbeschadet überstand.

    Noch suche ich nach den richtigen Einstieg für solche Fragen.

    Zur Zeit in ich noch beruflich aktiv und somit wenig und inkonsistent aktiv, aber ich gedenke schon in der Zukunft hier aktiver zu werden.


    Ich hoffe hiermit mein Fehler etwas gerade gerückt zu haben und gelobe Besserung.


    Schöne Grüßen,

    Hans

    Hallo Allerseits,


    an dieser Stelle finde ich ein brauchbarer Einstieg in diesem Thema zu dem ich bereits einige Jahren ein Beitrag bereit halte.

    Mein Vater war zumindest ab März 1944 Nach eigener Angabe Ausbilder in Pikowitz.

    Unterschrift.JPG Hier seine Unterschrift auf einem Zahlbogen.

    Über seine Arbeit dort hat er wenig erzählt. Auf den Kameradschaftsabenden in den 50er Jahren, die ich als Kind miterlebt habe, ging es eher um die Abenteuer an der Ostfront als über Etappe in Tschechien.

    Erst viel später als ich erwachsen war und mit Ahnanforschung anfing habe ich ihn mal interviewed über die Zeit nach der Ostfront und über seine Gefangenschaft.

    Da hat er recht ausführlich beschrieben wie der letzte Tag als Soldat abgelaufen ist. Er schilderte detailliert den Weg den sie zurückgelegt haben von der Pionierschule bis zur Entwaffnung.

    Das Datum und die Richtung stimmen überein mit der Erzählung von Taipan90 hieroben. Ich habe die Beschreibung meines Vaters bislang nicht gepostet weil sie in komplettem Gegensatz zur Geschichtsschreibung steht.


    Wie man anderswo, auch auf diesem Forum, in einem viel zitierten Beitrag von Kurt Imhoff lesen kann, wurden die noch verfügbaren Kräften der PiSchule im April 1945 in vier Sperrbattalionen aufgeteilt, im Raum Prag gegen Aufständischen eingesetzt (mein Vater bestätigte das, er war im SperrBtl-4 "Saller" eingeteilt). Nach den Kämpfen nahe Prag, so Imhoff, Kapitulation gegenüber die US Army im Raum Pisekmilin, und von den Amerikanern entgegen der Versicherungen bei der Kapitulation den Russen übergeben.


    Die Beschreibung meines Vaters war so deutlich, das sie auf Google Earth gut nachzuvollziehen war.

    Letzte Fahrt von Pikowitz-k-JPG.jpg Das Bild musste auf Grund der Größenkonvention stark verkleinert werden, lässt sich aber auch wieder gut vergrößern.

    Die Ortschaft Rudolec die mein Vater damals als "Rudoletz" benannte, ist so ein kleines Kaff, das es normalerweise mit der Google Suchmaschine nicht mal auftaucht. Das kann man sich nicht aus den Fingern saugen. Das muss man schon so erlebt haben. Ich halte die Beschreibung meines Vaters für sehr plausibel. Die Richtung, und das brachte mich dazu diesen Beitrag überhaupt zu schreiben, stimmt mit der von Taipan90 's Onkel überein. Wenn man aus Rudolec nur weiter fährt liegt Tabor wo sein Onkel in Gefangenschaft geriet nur 27 Kilometer weiter. Ausserdem liegt dicht bei Rudolec ein ebenso kleines Dorf namens Bor, das sein Onkel auch gemeint haben kann.

    Erstaunlicherweise wurde mein Vater kurz darauf von den Russen an den Amerikanern in Linz übergeben. Meine private Vermutung ist das er in ein Austauschkontingent saß und gegen den Vlassow-Russen eingetauscht wurde. Er wurde bereits am 5. Oktober 1945 also nur kanpp 5 Monate nach seiner Gefangennahme von den Amerikanern den Niederländern übergeben und in seine Heimat zurück transportiert.

    Noch kurz zum Gegensatz.

    Imhoff beschreibt: Kapitulation vor den Amerikanern und Übergabe an den Russen.

    Mein Vater beschreibt: Kapitulation vor den Russen und Übergabe an den Amerikanern.


    Ich habe natürlich auch bei den Russen um Information über die Gefangenschaft gefragt allerdings ohne Erfolg.

    Die WASt hat leider nur sehr beschränkte Informationen. Seine Personal Daten sind wohl verloren gegangen. Alles was sie mir mitteilen konnte waren Feststellungen an Hand der Erkennungsmarke.

    Von diesem Forum erhoffe ich mich doch noch etwas mehr Information-


    Wer kann Hinweise geben oder Angaben machen über:

    Johannes Marius van Kempen geb 04.11.1921 in Haarlem

    Eintritt in die Waffen-SS am 16.08.1941 in Klagenfurt.

    Erkennungsmarke 423 2./E.SS.W

    Ab 09.10.1942 8. Kompanie SS Inf.Reg. Germania

    Ab 09.11.1942 4. Kompanie SS Inf Reg. Germania

    Laut Meldung 05.03.1944 Stab II SS Pionierschule Hradischko.

    09.19.1942 Verwundet nahe Malgobek

    19.08.1943 Verwundet nahe Poltava

    Beförderungsdaten liegen nicht vor.

    Dienstgrad im Moment der Gefangennahme laut US Gefangenenregistration: SS Oberscharführer

    Einheit zur Zeit der Gefangennahme laut US Gefangenenregistration: SS Kampfgruppe Saller

    Unterscheidungen sind nicht angegeben jedoch ist gesichert aus Gesprächen:

    Ostmedaille

    Sturmabzeichen

    Verwundetenabzeichen


    Jedes Detail eurerseits ist willkommen.

    Für's erste mal Gute Nacht alle,

    Havank

    Moin Leute,


    da fällt mir noch eine Frage ein die ich schon länger los werden möchte.

    Ich habe bereits in 2002 eine Anfrage nach dem Werdegang meines Vaters gestartet, der nach viel Umzüge und Verweisungen auf Archive in 2004 eine Antwort von der deutschen Dienststelle brachte. Obwohl spärlich waren die Informationen dennoch aufschlussreich und selbstverständlich hoch willkommen.


    Damals konnte nur an der Erkennungsmarke ein Teil seines Weges aufgeklärt werden.


    Meine Frage ist nun, ob es möglich ist das inzwischen noch weiters Schiftgut erschlossen wurde, und ob es sinnvoll wäre den Antrag von damals nochmals zu stellen. Wär's möglich so noch neues zu wissen zu bekommen?

    Mein Vater war zuerst 4. und später 8. Kompanie im Reg 9 Germania, ein Kumpel wohl von Tva's Opa.


    Gr.

    Hans

    Hallo liebe Freunde,


    ich habe das von mir aufgedeckte Fotoalbum für mich selbst etwas aufgeputzt, entschlossen und in einem eigenen Fotoalbum mit meiner persönlichen Geschichte verbunden.

    Wer mal hineinschauen möchte ist herzlichst eingeladen auf: www.nskk-heibloem,havik.de

    Mein Text ist niederländisch, aber das originale deutsche Album ist ja sowieso enthalten sodass euch nichts wesentliches entgehen sollte.


    Inzwischen habe ich den jungen Amerikaner der das Album in 2017 online setzte mit einer Bitte um Hilfe, auch ausfindig gemacht. Bislang jedoch hat er noch nicht auf mein Hilfeangebot reagiert.

    Er zeigt sich auf seine Linked-in und Facebook Profile allerdings als offen und Mitteilungs freudig sodass ich glaube das er mein Bericht noch gar nicht gesehen hat.


    Gruß,

    Hans

    Moin Jürgen,


    wenn du nach fast 4 Jahre noch auf einer Bemerkung meines Bruders reagierst, dann darf ich es nach gut 2 Jahre auch mal wagen.

    Die Lazarett Krankenbücher sind die Einsehbar oder Abfragbar? Ich wäre mal interessiert die Originaleinträge zu sehen.


    Oder ist auf der Anlage bereits alles erwähnt?


    Gruß,

    Hans

    Files

    • Lazarett.jpg

      (187.46 kB, downloaded 39 times, last: )

    Grüzi Eumex,


    danke, ich habe die Kriegsberichterseite schon einige Zeit als Bookmark festgelegt und schau so ab und zu mal nach ob Neues hinzugekommen ist.


    Ich bin kein Fan von Ebay, das liegt an mir, nicht an Ebay. Aber ich weiß das das Buch im Internet zwischen 11 und 60 € angebote wird. Aber zur Zeit noch nicht auf meine Zielliste.


    Danke und Gruß aus vechta,


    Hans

    Moin Postschutz,


    obwohl ich eine recht stattliche Sammlung an SS Fachbücher besitze war mir das "Mit Westland im Osten" noch verborgen geblieben. Ich hatte früher mal (bis ich es verlieh und nicht zurückbekam) das Buch "Europäische Freiwillige" das auch recht gut ist. Dieses Buch interessiert mich weil mein Vater zur gleichen Zeit in der 8. Kompanie diente und sich so Fritz Hahl's Erfahrungen auch zum Teil seine sein könnten. Mal schauen ob es noch zu bekommen ist.


    Ich bin noch immer auf der suche nach dem Namen des Kriegsfotografen der das Batalion fotografierte und dessen Sammlung. Er soll sogar ein Buch Verfasst haben. Mein Vater hat immer wieder behauptet oft fotografiert worden zu sein und war auch ständig auf der Suche nach solche Bilder. Es muss sie also geben. die frage ist nur .....Wo?


    Gruss,

    Hans

    Moin Postschutz,


    es ist mir ein Spass. Leider habe ich soeben eine halbe Stunde mit Schreiben verbraten um dann festzustellen das ich keine Bilder hochladen durfte. Vielleicht was kleines schief gelaufen.

    Ich versuche es nochmal.

    Bild 1 Heibloem in Google Earth.

    Bild 2 Das gleiche Bild mit dem Luftaufklärungsbild als Overlay

    Bild 3 das Overlay vergrößert.

    Bild 4 Das Google Earth Bild mit darauf angegeben welche Gebäuden der NSKK Schule noch erhalten sind. (Es sind 4 nicht 3)

    Bild 5 der von dir gewünschte Grundriss.


    Copyrights liegen bei Google fpr den Google Earth Ausschnitt und bei der Topographische Dienst in Emmen für das Luftaufklärungsbild.


    Schönen Sonntag noch.

    Hans

    Guten Morgen die Herren,


    nach dieser VIP Behandlung schulde ich euch wohl etwas mehr über meiner Person.


    Ich bin ein seit 1980 in Vechta Deutschland lebender Niederländer, der hier hängen blieb nachdem er für nur zwei Jahre hierher geschickt wurde um zwei Kollegen für ihren Job auszubilden und dann wieder weiter zu ziehen.

    Es wurden 14 Kollegen in 8 Jahre, und dann waren meine Kinder da und schon etwas größer, und Deutschland war auch nicht schlecht, und ich war sehr aktiv im Fido.Netz.

    Kurz und gut, ich hatte kein Grund noch wieder weg zu gehen.

    Seit 200 arbeite ich als selbständiger beratender Ingenieur und bin nach wie vor so aktiv.


    Ich bin der Sohn eines "Ehemaligen" und seit ich von der Soldatenvergangenheit meines Vaters weiss bin ich auch interessiert an WK-2 mit Schwerpunkt W-SS.

    Ich wuchs auf und verbrachte 9 Jahre in einem Internat was sich als der Glücksfall überhaupt in meinem Leben herausstellen sollte.

    Seit einigen Jahren weiß ich etwas über die NSKK Schule die sich in dem Internatsgebäude etabliert hatte, und sammle ich Wissen darüber, also recht einseitig eine Schule!


    Ich bin auch sehr aktiv als Ahnenforscher und habe im Rahmen dieses Hobby recht viel Archiv Forschung gemacht in viele Archive hüben und drüben, deshalb kenne ich auch das von Postmeister angesprochene NA in den Haag aus eigener Erfahrung recht gut. Im Rahmen dieser Ahnen Galerie habe ich das Soldatenleben meines Vaters und Großvaters in Detail untersucht und bis überwältigt über die Masse an Details die mann noch nach viele Jahre ausgraben kann. Außerdem musste ich erfahren das Archiv Forschung in den Niederlanden doch erheblich besser und leichter geht als in Deutschland. Na ja, ist halt so.


    Wie ich bereits in meinem ersten Post darstellte bin ich dabei das im Internet gefundene Fotoalbum in einem eigenen Fotobuch unterzubringen. Ich erkenne über 90% der Bilder und kann sie räumlich einordnen. Von den restlichen 10% kann ich eine (für mich) plausible Einschätzung machen wo es war. Am Ende bleiben nur ein Paar Bilder die ich Räumlich nicht einordnen kann. Ich habe dazu ein Luftaufklärungsbild der Topographischen Dienst in Emmen benutzt und darauf von jedes Bild den Standort des Fotografen und sein Blickwinkel eingezeichnet. Dazu werde ich dann im Textblock noch etwas schreiben. Rein für mich selbst, meine Kinder und Familie werden nichts damit anfangen können.


    So, das reicht für nun und nochmals vielen Dank für euer herzlichen Empfang hier.

    Hans

    Hallo ihr beiden,


    ich hatte schon reagiert auf der Antwort von Johann Heinrich, aber das ist irgendwie nicht durchgekommen. Vielleicht gelingt es mir jetzt kurz erneut zu antworten.


    @ J.H.

    Ich kenne das Kloster und seine Anliegen sehr gut, ich verblieb selber 8 Jahre im dortigen Internat, und erhielt Unterricht ein den gleichen Unterrichtssäle als die NSKK Schüler. Die Liegenschaft dürfte vielleicht etwas Klärungsbedürftig sein, dazu folgendes:

    Das Dorf Heibloem liegt auf dem Gebiet der Gemenide Roggel.

    Das Kloster Heibloem liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Heythuysen. (Die Grenze verläuft mittige der Strasse "Aan de Heibloem" die Nord-Süd direkt an der alten Klosterkirche verlief/verläuft).


    Von den Liegenschaften der NSKK Schule sind heute noch 3 Gebäuden erhalten. 2 sind äußerlich nahezu unverändert, 1 wurde grundlegend renoviert und ist für Laien nur schwer wieder zu erkennen.

    Da mir Postschutz bereits Antwort auf meine Frage gab, brauche ich das Nationaal Archief in den Haag nicht mehr bemühen. Die Akte ist übrigens Nicht als Scan downloadbar, sie muss schriftlich angefragt werden. Allerdings ist das NA zurzeit wegen Corona Beschränkungen geschlossen.


    postschutz

    Ja, ich war auf "de Widdonck" von 1959 bis 1968 und lebte in dem alten Klostergebäude wo die NSKK lokalisiert war von 1959 bis 1963.
    Von der Geschichte ist nicht so ganz viel bekannt, die Kongregation hat niemals drüber geredet, es taten nur einzelne Geschichten die Runde. Tatsache war das wir als Kinder auf dem Gelände dauernd Kriegsnachlässen fanden. Helme, Kugeln, verrostete Waffen, Granaten, Minen und vieles mehr. Für uns war es ein heftiges Kampfgebiet. In den Mauern der Gebäuden waren überall spuren von Einschläge zu sehen die von heftigem Beschuss zeugen. Sogar heute noch können diese Spuren gesehen werden an einem der zwei nahezu unveränderte Gebäuden. Ich bewahre heute noch den unversehrten Helm eines US Soldaten den ich dort gefunden hatte. (Obwohl es dort keine US Einheiten gegeben haben soll).

    Es steht einiges in der offiziellen Geschichte der Widdonck, das Buch "een veilige Hoogte" gibt etwas her.


    Mit diesem Album sind über 50 Fotos aufgetaucht die an Qualität zu wünschen übrig lassen.

    Hier:Beelden NSKK Heibloem findest du 17 weitere Bilder von wesentlich bessere Qualität.


    Vielen Dank ihr beiden für eure Antworten. Ich bin zufrieden.

    Schöne Grüße,

    Hans

    Von der in diesem Forum früher erwähnten NSKK Schule im Limburgischen Dorf Heibloem ist mir vor einigen Tagen ein recht ausführliches Fotoalbum aufgefallen.

    Es wurde im März 2017 in einem Forum für Militaria vorgestellt mit der Bitte um Information.

    Geben könnte ich die Information, aber der Verfasser und (zumindest damaliger) Eigentümer lässt sich schwer finden. Seine E-Mail ist erloschen und sein Name nicht sehr selten.

    Wer sich selber vom Album überzeugen möchte, gibt in Google die Suchworte "NSKK" und "Heibloen" ein und geht dann auf "Bilder". In den angebotenen Suchergebnisse lässt sich das Album leicht finden. Bild aussuchen, drauf klicken und zur Militariawebseite wechseln. Unser Ami-Freund hat sich die mühe gemacht alle Seiten einzeln abzufotografieren.

    Ich für mich selbst habe alle Bilder downloaded, Bearbeitet und aufgeputzt und bin dabei das Album am Rechner wieder zu erschaffen. Allerdings, habe ich in den Jahren 1959 bis 1963 gelebt in das Schulgebäude, und (er)kenne nahezu alle gezeigte Schauplätze sodass es für mich auch eine große Reise in meiner persönlichen Geschichte darstellt. Ich werde auf einem Grundriss von jedes Bild den Standplatz des Fotografen anzeigen und mithin eigen Vergleichsbilder gegenüber stellen. Unter den Suchergebnisse ist auch ein Fahrauftrag von dieser Schule mit der Unterschrift des Schulleiters, ein Standartenführer der NSKK. Kann jemand den Namen entschlüsseln? Er ist nahezu sicher auch der Verfasser des Fotoalbums. Ich wäre sehr geholfen mit dem Namen und bedanke mich im Voraus.


    Johannes (Hans) van Kempen.


    1944_1.jpg