Posts by Freddy66

    Hallo Anika,


    vielen Dank für die Aufstellung des militärischen Werdegangs deines Großvaters.


    Wenn ich die Lage im Raum Domfessel richtig einschätze, war auch dort damals im wahrsten Sinne des Wortes "Der Teufel los".
    Hier ein Bericht zur militärischen Lage aus Sicht der Amerikaner (leider nur Kugel-Übersetzer):


    Quelle: John C. Ferguson, Hellcats: The 12th Armored Division in World War II, Abilene, TX: State House Press / Texas A & M, 2004


    http://translate.google.de/tra…%26biw%3D1152%26bih%3D727


    Und in englischer Fassung: http://stonebooks.com/archives/050731.shtml


    Da dein Großvater am 4.12.1944 vom Panzer-Pionier-Lehr-Bataillon130 zum Panzergrenadier-Lehr-Regiment 902 (beide Einheiten unterstanden der Panzer-Lehr-Division) kommandiert, bzw. versetzt wurde, wird er bei Domfessel in Kampfhandlungen mit den Amerikanern einbezogen und gefangen genommen worden sein. Nach seiner Registrierung und Befragung wurde er möglicherweise zunächst interniert und dann aufgrund seiner Beteiligung an Einsätzen in Russland, und/oder seinem Wohnsitz in der sowjetisch-besetzten Zone (Eisenach/Thüringen) an die Sowjetische Armee übergeben.


    Um an diesbezügliche Informationen zu gelangen, die dies dokumentieren, ist wie bereits vorgeschlagen wurde, eine Anfrage beim DRK Suchdienst München ratsam, dafür reicht Name und Geburtsdatum. Eine weitere Möglichkeit wäre nochmals bei der WASt anzurufen (Telefonnummer des Sachbearbeiters steht auf der WAST-Mitteilung), um dort nachzufragen, ob dort evtl. Unterlagen bezüglich eines "Antrages auf Kriegsgefangenenentschädigung" vorliegen. Eine weitere Möglichkeit wäre eine Anfrage bei der Rentenversicherung deines Großvaters, vielleicht hast du Glück und es sind noch Unterlagen dort erhalten.


    Vielleicht weiß noch jemand mehr zu berichten, oder hat weitere Tipps für dich. Ich wünsche Dir viel Glück, und gute Besserung.

    Hallo zusammen,


    diese Möglichkeit ist natürlich gegeben, dass der Großvater bei einem Wohnsitz in russisch besetztem Gebiet, an die Russen übergeben wurde. Den letzten Wohnsitz müsste Anika doch kennen, bzw. bestätigen können, wenn dies so zuträfe. Ebenso fände ich es Klasse, wenn Anika die WASt-Mitteilung -nach unkenntlichmachung personenbezogener Daten (incl. Rufnummer des Sachbearbeiters, Az., Unterschrift etc.) - mal hier einstellen würde. Denn zunächst sollten erst einmal die Fakten gesammelt werden. Der Einblick in die WASt-Auskunft ist diesbezüglich sehr hilfreich, da evtl. mehr herausgelesen werden kann.

    Hallo Annika,


    dein Großvater war wohl zunächst beim Panzer-Pionier-Lehr-Bataillon130: http://www.lexikon-der-wehrmac…ehrBat/PiLehrBat130-R.htm
    Dieses Bataillon war der Panzer-Lehr-Division unterstellt: http://www.lexikon-der-wehrmac…anzerdivisionen/PzLPD.htm


    Diese befand sich - nach der Auffrischung Oktober 1944 auf dem Truppenübungsplatz Sennelager - zum Zeitpunkt 12/1944 (Vermisstenmeldung) wenn ich es richtig interpretiere in den Vogesen.


    Dein Großvater wurde Anfang Dezember 1944 zum Panzergrenadie-Lehr-Regiment 902 kommandiert, welches ebenfalls der Panzer-Lehr-Division unterstellt war. Er kam dort nicht an, bzw. wurde als vermisst gemeldet. http://www.lexikon-der-wehrmac…erregimenter/PGR902-R.htm


    Ich persönlich finde es unwahrscheinlich, dass dein Großvater in sowjetische Kriegsgefangenschaft geriet. Naheliegender wäre m.M. nach, eine amerikanische Gefangenschaft. Siehe dazu die Informationen auf der folgenden Seite zum Kriegsende in der Pfalz.


    http://www.pfalzgeschichte.de/…/kriegsende-in-der-pfalz/


    Edit Datumskorrektur, Ergänzung & Link eingefügt

    Halli Laura und alle anderen am Thema bezeiligten, sowie "last but not least" allen anderen Interresierten die sich für das Thema interessieren,


    @Tobias Giebel


    erst einmal vielen Dank für deine Rückmeldung zu meiner Nachfrage, bezgl. Abgleichung zu den Angaben im Forum Feldgrau. Demnach scheinen die Angaben der in diesem Forum angegebenen Verwendungen der einzelnen Kompanien, zumindest zu den Kompanien 1-3 zuzutreffen. Vielen Dank auch für deine Einschätzung zur Qualität der Quellenangabe.


    @Laora


    Zitat von Laura:

    Quote

    Hallo Freddy,


    drum kamen keine Antworten im Ahnen-Forum: ich dachte, ich habe es dort mit einer ganz andren Zielgruppe, anderen Lesern zu tun


    Die Zielgruppe im Forum Ahnenforschung (Untergruppe" Militärbezogene Familiengeschichsforschung") ist fast die gleiche -Sie befasst sich mit der militärbezogenen Forschung, welche sich im Bezug zur Ahnenforschung auch -mit der Thematik Militär -vor und nach dem 1. Weltkrieg- als auch zwischen den Weltkriegen, sowie dem "dritten Reich" (Themenbereich ab 1933, z.B. paramilitärische Organisationen wie FAD, nachfolgend RAD, BdM, HJ, NSKK etc., 2. Weltkrieg im allgemeinen, sowie Wehrmachtseinheiten (Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine), sowie entsprechende Kriegsgefangenschaft -um nur einige diesbezügliche Beispiele zu nennen-, befasst. Diesbezüglich sind in diesem Forum, sehr viele Mitflieder damit beschaftigt, ihr Wissen, sowie ihre Erfahrungen an andere weiterzugeben.


    Für interressierte Mitglieder des FdW möchte ich hier an dieser Stelle den Link tzm Forum Ahneforschung einstellen: http://forum.ahnenforschung.net/


    http://forum.ahnenforschung.net/</a>


    Liebe Laura, wenn dir die entsprechende Literatur des Autoren Erich Hampe/Dermot Bradley,, Die Unbekannte Armee. Die technischen Truppen im Zweiten Weltkrieg,


    sowie


    Band 1: Hampe, Erich, "... als alles in Scherben fiel ", aufgrund deiner Bestellung vorliegt, wäre es sehr hilfreich für die Interessierten Leser und Mitglieder des FdW, als auch für das LdW, deine Erkenntnisse zum Thema hier einzustellen. Dies würde auch dazu beitragen, ein wenig "Licht ins Dunkel", zu bringen...

    Hallo zusammen, Hallo Thomas,


    da Laura noch sehr wenig Erfahrung im FdW, als auch im Forum Ahnenforschung hat, stellte ich im letztgenannten den Hinweis an Laura -und damit auch anderen Lesern des Beitrages im Forum Ahnenforschung- sowie die Verlinkung zum FdW ein, um dort darauf hinzuweisen, dass Laura auch hier eine Suchanfrage zum gleichen Thema eingestellt hat. Dies geschah meinerseits aus dem Grunde und der bisherigen Erfahrung, dass unerfahrene Themenstarter blindlings in mehreren Foren Anfragen zum gleichen Sachverhalt einstellen, ohne sich über die Auswirkungen der Doppeltrecherchen und dem -damit verbundenen Zeitaufwand- bewusst zu sein.


    Da im Forum Ahnenfohschung auch Mitglieder des FdW als helfende Mitglieder mit Rat und Tat zur Seite stehen, scheint der Focus daher bezüglich Laura`s Thema, auf das FdW zu liegen. Sonst wären im Ahneforschungsforum schon Antworten gegeben worden. Laura braucht mir dort auch nicht extra antworten, denke sie hat schon festgestellt, dass ich sowohl hier, als auch im Forum Ahnenforschung angemeldet bin.


    Vielleicht sollte hier im Forum aber auch -falls noch nicht geschehen- ein Hinweis eingebracht werden, dass bei Anfragen in anderen Foren, vom Themenstarter dementsprechend in die Foren verlinkt wird.


    Aber jetzt habe ich genug dazu geschrieben, daher zurück zum sehr interessanten Thema. Wünsche allen einen stressfreien und angenehmen Tag.


    Edit: Rechtschreibkorrektur, Ergänzungen,


    Habe gerade den unten eingestellten Link zum Forum Feldgrau gefunden, wo die Aufstellung der Technischen Bataillone auf das Jahr 1941/42 genannt wird. Das Technische Bataillon 3 (mot.) entstand demnach im Jahre 1941 aus dem Technisches Wehr-Wirtschaftskommando 3.


    Ein Technisches Bataillon setzte sich zusammen aus:


    - Stab
    - 1. Kompanie (Elektrizität)
    - 2. Kompanie (Gas/Wasser)
    - 3. Kompanie (allgemein Technisch)
    - 4. Kompanie (Hochbau)


    Diesbezüglich war Laura`s Uropa zuletzt der 2. Kompanie, des Technischen Bataillon 3 (mot.), die auf Gas/Wasser spezialisiert war, zugehörig. (siehe Matthias Beiträge) Die 2. Kompanie (Gas/Wasser) eines Technischen Bataillions setzte sich demnach aus den folgenden Zügen zusammen:


    - 1. Zug - Werkzug (Gaswerk)
    - 2. Zug .- Betrieb (Wasserwerk)
    - 3. Zug - Netzzug und Instandsetzung


    die Zuge waren wie in Matthias Beitrag Nr. 5 bezüglich zusammensetzung der Züge nochmals in Stellengruppen unterteilt. siehe hier: http://www.forum-der-wehrmacht…ent/79774-Gas-u-Wass-JPG/


    Als Quelle wird im Forum Feldgrau angegeben: Pioniere (Entwicklung einer deutschen Waffengattung), Petter, 1963


    Auch wird dort auf folgende Literatur hingewiesen: Erich Hampe/Dermot Bradley,, Die Unbekannte Armee. Die technischen Truppen im Zweiten Weltkrieg, Biblio Verlag, ISBN:3-7648-1175-7 siehe hier: http://www.buchpreis-suche.de/…ruppen-im-2-weltkrieg.htm


    Hier der Link zum Forum Feldgrau: http://www.feldgrau.net/forum/viewtopic.php?f=66&t=30143


    Liegt jemandem dieses Buch vor und kann die o.a. Angaben bestätigen?


    Frage an Laura: Ist dir bekannt in welchem Beruf dein Uropa tätig war?

    Hallo Laura,


    zunächst ein paar grundlegende Informationen zur Unterstellung, bzw. Aufgaben der technischen Abteilungen und Bataillone:


    http://www.lexikon-der-wehrmac…Truppen/GliederungKom.htm


    http://www.lexikon-der-wehrmac…cheTruppen/Gliederung.htm



    Folgende Literatur in Bezug auf technische Troppen habe ich im Netz gefunden:


    Autor: Braun, Privatdruck, Erinnerungen 3. technisches Bataillon, Wehrmacht 1939-1945http://www.cassiodor.com/Artikel/3714.aspx


    Soldatenschicksale des 20. Jahrhunderts als Geschichtsquelle
    Band 1: Hampe, Erich, "... als alles in Scherben fiel ", 185 Seiten, 11 Abbildungen. Osnabrück 1979. Geb. ISBN 3-7648-1168-4

    Erinnerungen des Generalmajors a. D., ehemaligen Generals der Technischen Truppen und Präsidenten der Bundesanstalt für Zivilen Luftschutz. http://www.militariabiblio.de/18.html


    Schaue mal pb du die Bücher in deiner örtlichen Bibliothek über die Fernleihe bestellen kannst.


    Wünsche allen einen schönen Restsonntag.


    Edit: zu Punkt 5.) Dein Opa gehörte zuletzt der 2. Kompanie, des Technischen Bataillon 3 (mot.) an, bevor er in Gefangenschaft geriet. Wenn dein Uropa von einer britischen Entlassstelle entlassen worden ist, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass er auch in britischer Gefangenschaft war. Siehe dazu die Kurzbeschreibung "Erinnerungen 3. technisches Bataillon, Wehrmacht 1939-1945" welches ich als Literaturhinweis eingestellt habe. Es ist nicht ausgeschlossen, dass dein Urpa zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in Berlin eingesetzt war und in russische Gefangenschaft geriet. Bleibt akkerdings zunachst reine Spekulation, solange nicht eindeutig belegt.


    Esit: Erfänzung, zur Frage der Kriegsgefangenschaft. Du lannst dich mit dem DRK Suchdienst München in Verbindung setzen. Frrage nach, ob dort u.a.Akten zur Kriehsgefangenschaft vorliegen.


    http://www.drk.de/angebote/mig…uchdienst/suchdienst.html

    Hallo zusammen,


    ob Kriegs- oder Anti-Kriegsfilm mag jeder fürsich entscheiden..., ich personlich halte den nachfolgenden Film aus dem Jahre 1954 als sehenswert.


    Die Letzte Brücke 1954: https://www.youtube.com/watch?…89422CF025302188&index=39


    Handlung


    Während des Zweiten Weltkriegs auf dem Balkan, im von deutschen Truppen besetzten Jugoslawien. Die Oberschwester und Lazarettärztin Helga Reinbeck, die zusammen mit einem Arzt das deutsche Lazarett Bjelo Jezero leitet, liebt Martin Berger, einen deutschen Offizier, dessen Truppe unter fortwährendem Beschuss jugoslawischer Partisanen steht. Eines Tages wird Helga aus dem Lager gelockt und von den Partisanen entführt. Der Grund: Sie soll dem einzigen Arzt, der auf der anderen Seite steht, das Leben retten. Aber die Operation misslingt.


    Helga fühlt sich nunmehr auch für die Partisanen verantwortlich, die ab jetzt über keinerlei medizinische Versorgung verfügen. Aus der natürlichen Feindschaft erwächst allmählich Vertrauen, Fürsorge und Verständnis. Die ihr gegenüber gezeigte Mitmenschlichkeit erweckt in ihr die Erkenntnis, dass der „Feind" ebenso menschliche Gefühle hat und nicht weniger wert ist als die „eigenen Leute". Und so sieht sie es als Akt der Humanität, den Verwundeten unter den Partisanen zu helfen und sie zu pflegen wie sie es bereits zuvor bei deutschen Landsern getan hat. Rasch freundet sie sich mit dem Partisanenführer Boro an


    Als eines Tages eine Typhus-Epidemie ausbricht, versucht Helga Reinbeck trotz aller Gefahren, Medikamente zu den jugoslawischen Partisanen zu schmuggeln, die von englischen Flugzeugen hinter den deutschen Linien abgeworfen wurden. Bei diesem lebensgefährlichen Einsatz kommt die sie begleitende Partisanin Militza ums Leben. Die deutsche Seite wird auf diese Aktion aufmerksam. Um die Medikamente dem „Gegner" zukommen zu lassen, muss Helga schließlich eine Brücke überqueren, die sich zwischen den feindlichen Linien befindet. Im entscheidenden Moment, als die deutsche Ärztin endgültig zu ihren eigenen Leuten zurückkehren will, wird das Feuer von beiden Seiten eröffnet. Ein Querschläger trifft Helga, sie stirbt.

    Hallo westermann,


    im BA ist zum Thema noch folgendes zu finden:


    Nachlass Wolfgang Vopersal


    N 756/310a


    Ernährungsinspekteur der Waffen-SS und Polizei sowie SS-Lehrküchen und SS-Besoldungststellen
    Enthält: Dokumente, Dokumentationen und Korrespondenz
    Enthält u.a.:SS-Lehrküche Beneschau, SS-Lehrküche Dachau, SS-Lehrküche Oranienburg
    "Haus der schlechten Truppenverpflegung"
    Friedensgebührnisstellen, Kriegsbesoldungsstelle, Besoldungsstelle der Waffen-SS Dachau
    Enthält auch: Kleiderkasse der SS
    Fotografie von dem 10. SS-Kochlehrgang Beneschau 16.11.1944-13.12.1944


    http://www.argus.bundesarchiv.…70-4b73-a9e8-75646d6c8edb

    N`abend Dieter,


    habe in einer Dissertation zum Thema Reichsautobahn gelesen, dass diese u.a. zur besseren Tarnung gegen feindliche Bomberverbände, während des Krieges schwarz gestrichen wurden. Klingt zwar sehr banal, doch vielleicht findet sich da ein Zusammenhang.


    "Die Straßen Adolf Hizlers - Reichsautobahnen von 1933-41" verfasst von Michael Matzke, Seite 89


    Hier der Link zur besagten Dissertation, sehr interessantes Thema: http://othes.univie.ac.at/1740/1/2008-10-13_8501745.pdf


    Edit: Ergänzung, Rechtschreibkorrektur

    Hallo Linda,


    - Auf welche Quelle beziehst du dich bei deiner Suche? (WASt, DRK, VdK, Kirchlicher Suchdienst ?)
    - Auf welchen Zeitraum bezieht sich deine Suche?
    - Woher hast du die Angabe, dass in dem von dir genannten Ort Radischwo


    Quote

    ...ca. 10 km nördlich von der Stadt Slutzk (etwa 100 km südlich von Minsk).


    ein Arbeitslager existierte?


    Sollten dir bisherige Ergebnisse der vorgenannten Einrichtungen zur gesuchten Person vorliegen, möchte ich dich darum bitten, diese als Anhang hier im Forum hochzuladen. Dabei bitte beachten, dass alle persönlichen Daten (pers. Daten, Aktenzeichen, Rufnummern, Unterschrift der Sachbearbeiter, etc.) unkenntlich gemacht werden.


    Auch der persönliche Hintergrund, der zur Suche veranlasst, öffnet hier im Forum Türen.


    Eine erste Recherche im Buch "Orte des Gewahrsams von deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion" (1941-1956) welches von der Stiftung sächsische Gedenkstätten herausgegeben wurde, gibt keinen Hinweis darauf, dass in dem von dir genannten Ort ein Arbeitslager existierte.


    Edit: Ergänzung, bzw. Nachtrag


    In der Republik Weißrussland, Gebiet Minsk, Ort Sluzk ist in dem o.g. Buch ein russisches Kgf-Lager Nr. 56 mit den folgenden Zweiglagern (allerdings ohne weitergehende Ortsangaben) verzeichnet:


    - Zweiglager 20, Betriebszeit 06.06.1945 - 30.03.1946, Standortverlegung nach Weißrußland//Gebiet Mogiljow//Ort Jasen
    - Zweiglager 44, Betriebszeit 09.06.1945 - 18.10.1945, keine weiteren Angaben zu einer Standortverlegung
    - Zweiglager 53, Betriebszeit 29.06.1945 - 18.10.1945, keine weiteren Angaben zu einer Standortverlegung


    Mehr Informationen kann ich dir leider zur Zeit nicht bieten. Aufgrund der sehr dürftigen bisherigen Angaben (bitte nicht als Kritik interpretieren) ist eine weitergehende Recherche nicht möglich und nur unter Vorbehalt zu verstehen.Beachte diesbezüglich bitte meine vorhergehenden Hinweise auf eventuell vorliegende bisherige Informationen zur gesuchten Person. Bitte alles was bisher an Informationen vorliegt -auch Fotos- hier einstellen.

    Hallo Cindy,


    den Antrag kannst Du stellen (im Auftrag deiner Oma), kannst du auch online machen. Gebe dabei auch den Verwandtschaftsgrad deiner Oma, bzw. von dir zur betreffenden Person an. Es kann sein, dass die Deutsche Dienststelle eine Vollmacht des nächsten Verwandten, also deiner Oma anfordert, Diese sendet ihr dann entweder per Fax oder auf dem Postweg nach Berlin,


    Ich würde bei dem Antrag angeben, dass ihr nach allen verfügbaren Informationen zur betreffenden Person Auskunft erteilt bekommen möchtet, dass ist wichtig. Das kostet zwar eventuell etwas mehr, kann sich aber lohnen, sofern Unterlagen vorhanden sind. Kann aber dauern. Wünsche euch viel Erfolg! Und haltet uns bitte auf dem laufenden.


    Unbekannterweise, doch nicht weniger herzlich, auch Grüße an die Oma.


    P.S.: Vielleicht habt ihr ja die Möglichkeit mal nach Cassino zu fahren, soweit ich gelesen habe macht der Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge im Novenber wieder eine mehrtägige Busreise in diese Gegend...


    Edit: Rechtschreibung

    Hallo Cindy,


    es freut mich, dass du und deine Oma nun die Gewissheit habt, wo der Vater deiner Oma, bzw. dein Uropa bestattet ist. Wenn du mehr über den militärischen Werdegang des Verwandten erfahren möchtet, würde ich empfehlen, dass deine Oma einen Antrag bei der Deutschen Dienststelle (ehemals WASt) in Berlin stellt.


    Hier die Kontaktdaten:


    Deutsche Dienststelle (WASt)
    Eichborndamm 179,
    D-13403 Berlin


    Tel. +49 (030) 41904-0
    Fax. +49 (030) 41904-100


    http://www.dd-wast.de/frame.htm

    Moin zusammen,


    also ehrlich gesagt finde ich es sehr gewagt, anhand des Mützenabzeichens -welches man auf dem Foto nicht eindeutig identifizieren kann- eine Verbindung zum RAD zu vermuten. Zumal die Gefreitenwinkel ebenso dort nicht hinpassen. Doch ich stimme Eumex insoweit zu, dass die Mehrheit der Männer, bzw. ganz sicher ein Mann anhand der Bandschnalle bereits im 1. WK gedient zu haben scheint. Auch die Armbinde (Ärmelband ist was anderes) mit der Aufschrift "Deutsche Wehrmacht" passt.


    Was mir auffiiel ist, dass die Mehrheit noch den hässlichen Oberlippenbart "a la" Gröfaz tragen, scheint meiner Meinung eine relativ frühe Aufnahme zu sein, jedenfalls nicht aus der Zeit als der Volkssturm aufgestellt wurde...


    Könnte mir allerding vorstellen, dass die Männer irgendetwas mit der militärischen Ausbildung von RAD-Männern zu tun haben könnten.


    Edit Nr.1: Ergänzung


    Sicherheits- und Hilfsdienst (SHD) schließe ich aufgrund de fehlenden Schulterstücke aus. Dazu passen ebenfalls die Gefreitenwinkel nicht.
    http://www.uniforminsignia.org…rch&Itemid=53&result=2196


    Edit Nr. 2: Ergänzung


    Zitat aus dem LdW: Armbinde "Deutsche Wehrmacht"


    Quote

    Militärische Armbinden wurden getragen um die Besonderheit des Trägers hervorzuheben. Es konnte dafür zwei Gründe geben: Entweder, der Träger, war Soldat und hatte eine Zeitlich begrenzte Tätigkeit auszuüben oder der Träger war Zivilist und war somit offizieller Wehrmachtsangehöriger und unterstand somit dem Schutz der Haager Landkriegsordnung bzw. der Genfer Konvention. Der Träger durfte eine solche Armbinde nur so lange tragen, wie er die damit verbundene Tätigkeit ausführte.
    ...


    Hilfswillige:


    - "Deutsche Wehrmacht", getragen von Personen die zur deutschen Wehrmacht zählten, aber keine Soldaten oder Beamten waren. Schwarze gotische Buchstaben auf hellgelbem Band, am linken Oberarm getragen.


    Quelle: LdW http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/Mili.Armbi..htm

    Hallo zusammen,


    mit Informationen zum RAD ist es sehr schwierig. Die meisten Unterlagen wurden zum Ende des Krieges zerstört. Vielleicht hat du Glück und erhätst von der WASt weitergehende Auskunft, falls nicht, würde ich mal schauen, ob die Rentenunterlagen deines Vaters noch vorhandes sind. Möglicherweise sind auch noch bei der Rentenversicherung Angaben vorhanden, die er zum Versicherungsverlauf gemacht hat. Sollte dein Vater in Kriegsgefangenschaft geraten sein, besteht auch die Möglichkeit, dass er in den 50er Jahren einen Antrag auf Kriegsgefangenen-Entschädigung gestellt hat und darin möglicherweise die entsprechenden Angaben vorhanden sind. Da müsste dir die WASt dann weiterhelfen können.

    Hallo Winnie,


    die Abteilung kann man leider nicht genau erkennen, entweder eine fünf oder eine sechs. Dein Vater war vom Dienstgrad her Truppführer. Er hat noch die "alte" Ausführung von vor 1943.


    http://www.wwiidaybyday.com/un…n/reichsarbeitsdienst.htm


    Edit: Ausführung Dienstgradabzeichen: Es handelt sich um die Ausführung ab 1943


    Außerdem trägt er das sögenannte Haumesser für Unterführer, auf dem die Worte "Arbeit adelt" eingearbeitet waren. Leider kann ich dir nicht sagen, wo dein Vater im Jahre 1943 mit seiner RAD-Abteilung eingesetzt war. Man findet so gut wie jeine Infprmationen zu dieser Gruppe, bzw. deren Abteilungen.


    Vielleicht melden sich Augustdieter, bzw. DIWI noch und können dir mehr sagen.