Posts by Leonberger

    Quote

    Dein letzter Post lässt mich zugegebenermaßen etwas ratlos zurück: einerseits postulierst Du die Existenz eines Versuchsexemplars eines 2 cm-Flakvierling, das die Eigenschaften der verschiedensten Versionen in sich vereinigt, andererseits fällt Dir nicht auf, dass die auf der Navweps-Seite verwendeten Bezeichnungen zum einen nicht existiert haben bzw. - so es sie doch gab - falsch zugeordnet sind. Einerseits sprichst Du Dir die Fähigkeit ab, Deine Quellen angeben zu können, tust im nächsten Moment aber genau das Gegenteil.

    Hallo Schorsch


    Erste Reaktion ??? Warum geht es hier wirklich, um Überlegenheit?

    Die Angabe von Literatur meinerseits war ein Entgegenkommen auf deinen Einwand und nun wird mir das vorgeworfen? Ich denke das sagt eine Menge aus.


    Vielen Dank an Alle die sich hier eingebracht, und mich der Antwort näher gebracht haben.

    Eine Weiterführung dieses Themas hat sich für mich erledigt.

    Hallo Schorsch,


    ich bin gerne bereit meine Beiträge zu konkretisieren und mit Quellenangaben zu versehen. Aber wie bitte soll ich alle Fotos und evtl. Zeichnungen aus dem Internet die ich bezüglich 2 cm Waffen gesehen habe dem Forum mitteilen? Auch war meine Frage war ja eine recht konkrete, eben nach einem ganz bestimmten Exemplar. Und das beste mir bekannte Foto habe ich verlinkt. Hätte ich die inzwischen hier genannte Fachliteratur besessen hätte ich diese wohl erwähnt. Aber vielleicht mich mit der Frage hier nicht gemeldet

    Literatur zur Schleswig-Holstein ist die in diesem Forum höchstwahrscheinlich bekannte,

    Schulz Linienschiff Schleswig- Holstein

    und die 2 Marine Arsenal Hefte zu der Deutschland Klasse bzw. Schleswig Holstein und Schlesien.


    Eine unbeschriftete Zeichnung unbekannter Herkunft mit Matrosen Maßstabsmännchen aus dem www (läßt sich i. M. auch nicht mit Google Bildersuche finden) einer Marine-Vierling ohne Schild - ich nehme an es handelt sich dabei um eine C35 - scheint mir nicht zu der SX-Vierling zu passen. Dieses SX-Vierlings "Bein", wie die anderen nicht sichtbaren, scheint mir auf dem Plattformdeck zu stehen. Der SX- Vierling entspricht von der Lafette her in diesem Punkt -wenn auch nicht ganz- dem Heeres Flakvierling L/38 auf der Seite von Navweaps.

    Und dem SX- Vierling fehlen offenbar die vorderen Anbauteile wie man auf deiner obigen Collage sehr gut erkennen kann.

    Daher mein (Edit.vorläufiges) Fazit: Es handelt sich um ein Versuchsexemplar aus verschiedenen Versionen der Flak bzw. möglicherweise nicht weiter verfolgten Versionen.


    Beste Grüße


    Joerg

    Hallo zusammen,


    Den entscheidenden Hinweis findet Ihr in Werner F.G. Stehr und Siegfried Beyer: Leichte und mittlere Artillerie auf deutschen Kriegsschiffen. Wölfersheim-Berstadt: Podzun-Pallas 1999 (Marine-Arsenal Sonderband S-18), auf S. 6: "Den ersten Feuerstoß einer solchen Waffe [2 cm-MG C 35 bzw. C 38 in Vierlingslafette C38, Anm. d. Verf.] gab am 1. September 1939 die SCHLESWIG-HOLSTEIN ab, die erprobungsweise mit einer solchen Waffe ausgerüstet worden war."


    Gruß, Thomas!

    Hallo Thomas (HiWi)


    Danke für die Information!. Sind in dem Marine-Arsenal Sonderband auch gute Fotos der Vierlinge?


    Beste Grüße


    Joerg

    Hallo Taiko,


    Die Stütze auf dem obigen Foto hält die Plattform, das ist klar. Auf dieser Plattform steht eine einzelne 2cm(C30 auf Sockellafette. Das ist aber das nächst höhere Deck. Die Vierling befindet sich nur ein wenig weiter vorlich, ein Deck tiefer, daran, eine leichte, ebenfalls abgestütze Plattform mit dem "Bein".LS1.JPG

    Das rechtwinklig zur Längsachse des Schiffes auf dieser Plattform ruhende "Bein", auf dem unteren rechten Bild aus meinem Link, ist für einen Vierling -wie ich finde- sehr massiv ausgeführt. Der Vierling wurde -vermute ich- nur temporär fixiert. Auf Bildern des Einlaufens scheint es nicht sichtbar zu sein.Ach wie schön wäre es eine Ausschnittsvergrößerung vom fraglichen Bereich einstellen zu können.


    Beste Grüße


    Joerg

    Sehr geehrte Herren,


    vielen Dank für die Beiträge und Anhänge.

    Die Diskussion zur Mündungsbremse hat mich zwar Anfangs irritiert weil sie nicht Teil meiner Frage war. Aber wenn die Beträge jemanden helfen ist das ja im Sinne eines Forums.


    Bei dieser bestimmten Vierling soll es sich möglicherweise um die erste an Bord eines Kriegsschiffes der DKM handeln. Könnte es sein

    das diese evtl. eine Versuchslafette besaß? Ich beziehe mich dabei ausdrücklich auf das sichtbare "Bein" das - wie Taiko schreibt - Teil des Schiffes wäre. Nur wenn dem so wäre , welcher Bestimmung sollte es dienen? Für mich schaut es immer noch nach einem Teil der Vierling aus. Allerdings passt es nicht zu dem bekannten Aussehen der Waffe. Deswegen meine Annahme das es sich um einen experimentelle Lafette handelt.


    Beste Brüße

    Sehr geehrte Damen und Herren,


    ich bemühe mich herauszufinden welchen genauen Typ (C35 oder 38, mit Schutzschild oder ohne, und gab es eine besondere Lafette siehe Foto?) die Vierling entsprach.

    Bekannt ist das der Vierling kurz vor der Mission (nicht in Danzig) mit einem Schwimmkran zum Schiff gebracht wurde. Auf verschiedenen Fotos und einem Film ist das Geschütz zuerkennen. Eine genaue Identifizierung ist mir bisher allerdings nicht gelungen.

    Dieses verlinkte Foto (unten rechts) zeigt das Geschütz wohl am deutlichsten. Stutzig macht mich das herausragende Bein auf der Plattform , wenn es sich denn wirklich um ein Teil vom Geschütz handelt.


    Vielleicht hat sich einer der Herren hier ja bereits um diese spezielle Frage bemüht oder ist im Besitz eines eindeutigeren Fotos?

    Ich würde mich sehr über Eure Meinungen oder Informationen freuen .


    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Claas,


    vielen Dank für diesen wahren Durchbruch und die Rücksicht auf den Familiennamen der Großmutter! Nun lese ich, für mich das erste Mal, den Namen vom zweiten Bruder, der dank deiner/Eurer Hilfe gefunden wurde. Und ich habe einen Ort den ich aufsuchen kann u. werde.


    Nochmals meinen herzlichen Dank an alle Mitwirkenden.


    Es bleibt natürlich noch herauszufinden welches Schicksal Otto, der Mann auf dem Foto, getroffen haben könnte. Ist Er der im Krieg Vermisste?

    Mit den Informationen über Karl Heinz Bandemer ergibt sich jetzt ja eine tolle Spur.


    So muss jetzt diese Information verdauen. Obwohl ich meine Onkel väterlicherseits nicht kenne, geht es mir doch nah.


    Viele Grüße


    Joerg

    Hallo IR75, Stabsarzt1943, Atlantis


    Vielen Dank für die Beiträge.

    Im Moment bin ich beruflich ziemlich eingespannt. Komme daher erst jetzt dazu eine Antwort zu schreiben.

    Am Wochenende werde ich mich wieder ausführlicher mit dem Thema befassen können.


    Vorab: Die Mutter meines Vaters hieß Marie Emilie Elizabeth Bandemer geborene XXXX

    Ihr Vater war Gendarm in Schleswig-Holstein.

    Schon merkwürdig der Vater meiner Frau war auch Polizist. Mit dem habe ich mich noch ein wenig über seine Erlebnisse unterhalten können . Er war in Norwegen (Narvik) und Russland. Von Russland hat er mir ein paar Anekdoten erzählt die man im genauen Wortlaut nicht weitergeben möchte. Er hat dann am Ende des Krieges eine Lungenhälfte verloren.


    Das Interesse an meiner Familie väterlicherseits wurde vor etwa einem Jahr geweckt, nach einem Gespräch mit einem ehemaligen Fallschirmjäger der in Italien dabei war. Seine gerade aufrechte Haltung und die immer noch militärische Erscheinung war beeindruckend für einem Mann seines Alters. Im dem Gespräch blitzte, als er in seinen Erinnerungen kramte, immer wieder etwas jugendliches in seinen Augen auf.


    Grüße


    Joerg

    Das ist der Punkt,... dort ist der Vater nicht eingetragen! Nur in der Taufurkunde und später im Konfirmationszeugnis wird mein Vater namentlich ein Bandemer. Es ist also unsicher ob der Vater von Otto Bandemer auch der meines Vaters war. Allerdings ist die starke Ähnlichkeit (meine Frau meint das auch) mit dem Soldaten auf dem Foto ja durchaus vorhanden. Das mein Vater die Person auf dem Foto ist läßt sich aber nach einem Vergleich mit alten Aufnahmen ausschließen.

    Hallo Leonberger,


    Wie hießen denn die Eltern ihres Vaters?

    Evtl. Lässt sich damit etwas Licht ins Dunkel bringen.

    Hallo Claas,


    wie gerade im Beitrag 20 von mir geschrieben habe ich außer dem Nachnamen quasi keine Informationen.

    Und ich bin mir im Moment noch nicht sicher ob den Namen meiner Familie mütterlicherseits öffentlich machen möchte.

    Ich hoffte das ich mit dem Namen = Otto Bandemer und den Orden sowie hoffentlich der Truppenzugehörigkeit mehr in Erfahrung bringen könnte.

    Aber die Option bleibt natürlich.


    Joerg

    Hallo Thilo,


    dein Beitrag hat mich im ersten Moment emotional fast umgehauen. Das könnte ein Spur sein. Allerdings habe ich absolut keine Daten zu meinen Opa väterlicherseits. Mein Vater hat, warum auch immer, quasi seinen Vater aus seinem und damit auch unseren Leben gestrichen.

    Ich kenne keinen Vornamen noch Addressen. Das einzige Mal wo ich bewusst von Ihm gehört habe war weil mein Vater ihn zufällig auf der Straße erkannt hatte und danach sehr aufgewühlt drüber sprach.


    Joerg

    Hallo Volker,


    meine Aussage mit dem aufs Kreuz legen, da habe ich etwas sensibel reagiert. Hatte kurz das Gefühl das vielleicht davon ausgegangen wird das es sich um eine Art Fake-Foto handelt. Alles gut, und ich weiß Eure Beiträge wirklich zu schätzen.


    Vielen Dank für die Identifizierung der Orden. Darf ich deine Aussage zum EK2 so verstehen das die Person möglicherweise tatsächlich Ritterkreuzträger war, und eventuell das EK2 als Ersatz getragen wurde? Wenn ja, gibt es eine vollständige Liste der RK-Träger?

    Winterschlacht im Osten, das wäre eine neue Front. Bisher bin ich ausschließlich von West-Einsätzen ausgegangen.

    Musste inzwischen auch feststellen das es doch so einige Fallschirmjägereinheiten gab. Das macht es nicht einfacher.


    In meiner Kindheit gab es viel mehr alte Unterlagen Fotobände und so weiter zur Familie. Was allerdings immer ein dunkles Loch war ist die Familie Väterlicherseits.


    Komme übrigens erst jetzt zum Antworten weil meine Frau jetzt jeden Tag Homeoffice macht. Nur wie aktuell gerade , gibt es ein Zeitfenster fürs private Internet.

    Hallo IR75,


    Danke fürs Suchen. Wo findet man denn solche Informationen?


    Für Frankfurt/Oder liegen mir keinerlei Hinweise vor. Die Familie war soweit mir bekannt vor, während und nach dem Krieg in Hamburg beheimatet.Mein Vater war in seiner Jugend nur während der Kriegsbedingten Kinderlandverschickung außerhalb Hamburgs.

    Seine Brüder sind wahrscheinlich in den 1920er Jahren geboren. Die Mutter der Brüder war bei der Geburt meines Vaters bereits 40! Jahre alt.

    Hallo!


    Vielen Dank für das große Interesse. Ich konnte mich wegen im Moment sehr langer Arbeitszeiten leider nicht früher melden.

    Das größte Interesse besteht verständlicherweise an einem größeren Foto. So können hoffentlich einige Aussagen präzisiert werden.


    Mein Vater war zu jung für die HJ, er wäre nach seiner Aussage gerne noch als Flakhelfer eingezogen worden. Aber vom Alter her hat es nicht geklappt, danach Weißer Jahrgang, so wurde es nichts mit militärischen Abenteuern. Ob das Foto meinen Vater nach dem Krieg mit Klamotten seiner Brüder zeigt weiß ich nicht. Allerdings sind ja beide nicht aus dem Krieg zurückgekommen. Ich versuche hier nicht jemanden aufs Kreuz zulegen, ich bin nur an der Geschichte der Brüder interessiert.


    Zum Namen: Die Rückseite vom Foto ist (mit Bleistift ausgeführt) mit Otto beschriftet. Es sollte sich also um Otto Bandemer handeln. Den Vornamen des zweiten Bruders kenne ich leider nicht.

    Meine Erinnerung stammen aus der Zeit als ich noch minderjährig war. Mein Vater ist früh gestorben, somit gab es keine Möglichkeit mehr von ihm, was die Brüder anbelangt, näheres zu erfahren. Es gibt aber noch einen Ring aus der Zeit. Der einem Bandemer (aber nicht meinem Vater) gehört haben könnte. Den Ring werde ich mal putzen und näher untersuchen , die verschlungen dargestellten 3 Buchstaben sind bis auf den letzten Buchstaben B unklar. Der Ring hat mich schon als Kind magisch angezogen.


    Anbei noch einmal das Foto als PDF, die weißen Ränder vom eigentlichen Abzug habe ich abgeschnitten um ein größeres Format hier zeigen zu können. Hatte anfangs nicht gedacht das ein Fake vermutet werden könnte. Kann aber gern das unbeschnittene Foto auch hier zeigen.


    Vielen Dank für die Hilfe

    Files

    • Foto Otto.pdf

      (119.67 kB, downloaded 19 times, last: )
    • Foto_Otto.jpg

      (359.51 kB, downloaded 83 times, last: )

    Hallo,


    ich möchte mich kurz vorstellen. Ich heiße Joerg und bin in der Hinterlassenschaft meines Vaters (Jahrgang 33) auf ein Foto eines seiner beiden älteren Brüder gestoßen.

    Mir ist nur wenig über die Brüder bekannt. Einer soll Fallschirmjäger ein anderer bei der SS gewesen sein. Vermutliche Einsatzorte Italien und Frankreich.Der eine ist im Krieg vermisst der andere gefallen.

    Das einzige mir verbliebene Zeugnis eines dieser beiden Brüder ist ein Foto das einen offenbar hochdekorierten (Ritterkreuz Eiserne Kreuz 1 Kl.?) Mann zeigt, der meinen Vater in seinen jungen Jahren sehr ähnlich sieht.


    Da ich von diesen Dingen nur wenig Ahnung habe wäre es schön auf diesem Wege soviel wie möglich herausfinden um weitere Recherchen betreiben zu können. Weil mein Vater bei seiner Heirat den Namen seiner Frau angenommen hat, was mir lange unbekannt war, ist mir dieser Teil der Familie leider fast völlig unbekannt. Ich würde gerne mehr erfahren und falls es irgendwo ein Kriegsgrab gäbe würde ich gerne einmal diesen Ort aufsuchen.


    Hier das FotoFoto Otto noch kleiner.png


    Vielen Dank für das Interesse.