Posts by turmbergsurfer2

    Hallo Lichtenberger,


    zur Helmfrage kann ich dir leider nicht weiterhelfen, aber was deine "Aufregung" betrifft:


    über die notwendigen Grußformeln hier (bei jedem Beitrag) kann man ja denken was man möchte, aber man muß es einfach akzeptieren und befolgen, dann hat man auch keine Probleme.


    "Rechtschreibung" oder Groß- und Kleinschreibung sind nicht jedermanns Sache, aber man darf sich dann auch nicht wundern, wenn etwas gelästert wird.


    Spott? nun ja - man muß manchmal auch was einstecken können.


    Gruß Andreas

    Hallo Gerd,


    ich weiche dieser Frage nicht aus, aber es käme natürlich immer auf das Objekt an um welches es geht.


    Wahrscheinlich ist es sowieso nicht durchführbar, zumindest nicht an vielen Objekten.


    Abgesehen davon, daß der politische Wille dazu vielleicht nicht vorhanden ist: "Berufene Geister" würden bestimmt ein Hakenkreuz draufsprühen auf irgendwelche Infotafeln, wenn sie nicht den Zwangsarbeitern oder Deportierten/Ermordeten gewidmet wären.


    Über einen Text brauche ich mir eigentlich keine Gedanken machen, da ich sowieso nicht gefragt werde.


    Beispiele habe ich aber beim googeln gefunden:


    http://www.mfs-insider.de/Zitate/Texte.htm



    Gruß Andreas

    Hallo Udo Rudi,


    darum geht es doch aber:


    die Informationstafeln (Gedenktafeln) beziehen sich fast nur auf Holocaust/Deportation und Zwangsarbeiter.


    Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden, aber andere Infotafeln wären eben auch nicht schlecht.


    Gruß Andreas

    Hallo Gerd Wolf,


    habe ich etwas von glorifiziert geschrieben?


    bestimmt nicht !


    reine Fakten wären interessant ....aber wie gesagt, vielleicht ist die Zeit noch nicht reif dafür ....


    Die "Polen" haben kein Problem damit in der Wolfsschanze die Dinge beim Namen zu nennen ..., aber in Berchtesgarden muß man wahrscheinlich ein Buch zu Hand nehmen um etwas zu finden. In Berlin sieht es wahrscheinlich nicht viel anders aus?


    oder in Nürnberg ...keine Ahnung, wie das dort ist ....


    In unserer heutigen Gesellschaft haben schätzungsweise 95% die Nazi-Zeit nicht erlebt (oder waren so jung, daß sie sich nicht erinnern können), also warum kann man darüber nicht offen reden?


    Was das gemeißelte Hakenkreuz betrifft: warum leugnen?


    in Kinofilmen sieht man genug Hakenkreuze ..., es kommt auf die Gesinnung an ...


    also auf das Jetzt ....


    Gruss Andreas

    Hallo Zusammen,


    ich möchte mich einschränken, was die Durchführbarkeit anbelangt:


    bei jetzt privaten Gebäuden, würde ich nicht unbedingt Infotafeln anbringen lassen ....(darüber kann man natürlich diskutieren)


    wie gesagt, ich bin auf das "für und wieder" gespannt ...


    und lasse mich auch gern belehren ...., vielleicht ist die Zeit wirklich noch nicht reif für diese Infotafeln ...


    eine gewisse Gefahr oder Provokation könnte man natürlich darin sehen ....


    Gruß Andreas

    Hallo Gerd,


    sie sollten garantiert nicht stolz darauf sein (deshalb habe ich auch Infotafeln geschrieben und nicht Gedenktafeln), aber haben die nachfolgenden Generationen nicht das Recht alle Informationen
    zu erhalten, also aus historischer Sicht?


    Ich bin mir ja selbst nicht sicher, ob das eine gute Idee ist, aber Interesse besteht bestimmt ....


    Und: obwohl ich über meinen letzten Satz beim Eröffnungsthema selbst lachen mußte: so weit von der Realtität ist er nicht entfernt ..., obwohl es natürlich einen Unterschied macht, ob die Info offiziell ist oder privat.


    Vielleicht sollte man die Opfer befragen, was sie von Infotafeln halten würden?


    Gruß Andreas

    Hallo Zusammen,


    meine Frage ist: wie sollten die lokalen/örtlichen Behörden mit den Objekten/Bauten umgehen, die eine Nazi-Vergangenheit haben.


    Damit meine ich: Informationstafeln ...ja oder nein?


    Was den Holocaust angeht ist mir bekannt, dass es Infotafeln gibt, aber Hinweise auf SS-Kasernen und Gestapo-Zentralen etc. gibt es soviel ich weiß nicht. Natürlich ist es verständlich, daß sich die Gemeinden lange Zeit für diese Vergangenheit geschämt haben, aber ist dieses Schamgefühl auch heute noch notwendig oder angesagt?


    Heute? nun ja ...vielleicht bin ich auch nicht mehr up-to-date:
    wahrscheinlich gibt es schon Nazi-apps und man kann auf diese Art Infos bekommen ohne ein Buch in die Hand zu nehmen.


    Gruß Andreas


    edit: nur Grammatik und Rechtschreibung

    Hallo Paul,


    mit deiner Einschätzung:


    die heutige Jugend ist demokratisch und kann sich in die Nazi-ideologie nicht mehr hinein versetzten ...


    magst du Recht haben, jedoch ist der Holocaust nicht nur eine Folge der Politik und Ideologie, sondern hat auch mit "menschlichen Abgründen"/Fehlverhalten zu tun, sprich:


    jeder einzelne Täter hat Schuld auf sich genommen und moralische, menschliche Werte über Bord geworfen.


    Gruß Andreas

    Hallo Udo,


    du meinst also meine Behauptung wäre provokant und absurd.
    Aber ich denke du mißverstehst mich:


    auch negativer Ruhm ist Ruhm, auch wenn der Begriff natürlich nicht ganz passend ist.


    Auch Napoleon ist letztendlich gescheitert, trotzdem ist sein Ruhm geblieben.


    Selbst Stalin ist nicht so geächtet (in Russland) wie er es eigentlich verdient hätte.


    Gruss Andreas

    Hallo Zusammen ...


    auf ein Neues ..., da mein Text leider gefressen wurde ....(pc oder Internet-probleme)


    ich denke ...dieser Adolf kam beim Volk gut an, weil er nicht besonders eitel war ..., oder zumindest nicht so rüber kam.


    Seine Agitation zeigte trotzdem Wirkung.


    Seine Versprechungen entsprachen den Wünschen der Bevölkerung:


    Abschaffung der Bedingungen des Versailler Vertrages, Reduzierung der Arbeitslosigkeit ....und Abschaffung der Demokratie, die in der breiten Masse keine Befürworter hatte ....


    Daß sein Erfolg auch viel mit Skrupellosigkeit, Zielstrebigkeit und Sendungsbewußtsein zu tun hatte - ist allgemein bekannt - denke ich.


    Sein Traum vom Großdeutschen Reich war der Masse des deutschen Volkes auch nicht unsympathisch, würde ich sagen.


    Dieser Traum war nicht ganz unrealistisch, aber trotzdem irgendwie wahnsinnig ....


    Nach den Erfolgen in Polen und Frankreich wollte man jedoch an den Erfolg glauben.


    Moral und Skrupel spielten scheinbar keine Rolle mehr. Leider stimmt diese Behauptung sogar oder etwa nicht?: Die Geschichte zählt nur die Erfolge ....und kaum den Preis, der für diese Erfolge gezahlt wurde.


    Ohne den Holocaust wäre Hitler vielleicht sogar als großer Krieger in die Geschichte eingegangen, aber so ist er eben nur ein Verbrecher gewesen ....


    Gruss Andreas


    Edit: "Krieger" hätte ich wohl besser nicht geschrieben, sondern "Feldherr", dieser Begriff ist wohl eher zutreffend.

    Hallo Zusammen,


    ich finde es seltsam, daß allgemein auf den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen KZ und einem Vernichtungslager so wenig eingegangen wird.


    Was das Einzelschicksal anbelangt, da war der Unterschied vielleicht nicht groß, aber was die Opferzahlen betrifft sind die Unterschiede gigantisch.


    Huba hat mich darauf hingewiesen, dass Auschwitz kein reines Vernichtungslager war ...o.k. das war mir bekannt, aber manchmal bin ich auch einfach etwas schreibfaul ...


    Auf den Punkt gebracht möchte ich sagen:


    Die Geschichte der Vernichtungslager und insbesondere Auschwitz ist dermaßen unbegreiflich und schockierend, dass es evtl. auch Menschen gibt, die vielleicht auch nur vorgeben, von dieser Geschichte noch nie gehört zu haben ...., z.Bsp. wenn sie moslemischen Glaubens sind ...
    oder sich einfach nicht mit diesen Dingen beschäftigen wollen, die zumindest für junge Menschen eine Ewigkeit her sind und nicht jeder ist gewillt ...die unangenehmen Seiten der dt. Geschichte voll zu akzeptieren.


    Dies soll nur ein weiterer Ansatzpunkt sein ...und keine wirkliche Erklärung von dem Phänomen der Unkenntnis.


    Und mal ganz ehrlich, falls auch das Ausland dieses dunkle dt. Kapitel einmal "vergessen" sollte, dann sollten wir Deutsche dafür dankbar sein ...oder?
    Das heutige Deuschland ist nicht mehr zu vergleichen mit Nazi-Deutschland - und wenn unter anderem - das jüdische Volk die Erinnerung wach halten will, dann ist das natürlich legitim ...


    Ein weiterer Aspekt ist das Internet - durch die leichte Verfügbarkeit von Informationen, stehen einem heute schnell Infos zur Verfügung, von denen man vor einigen Jahren nur träumen konnte bzw. in die Bibliothek rennen musste. Auch dadurch ist das Thema aktueller denn jeh, habe ich zumindest den Eindruck ..., zumindest wenn man sich dafür interessiert.


    Trotzdem ist vieles eine Frage von Lobby und allgemeinem Interesse.
    Meine Mutter stammte von Hohenstein/Ostpreußen, dort gab es das Kriegsgefangenlager Stalag 1B, dort starben ca. 55.000 Russen, Franzosen etc. ..., von denen spricht kaum jemand, Buchenwald - weil die Opfer deutsch waren - ist aber scheinbar weltweit bekannt, obwohl die Opferzahlen in etwa gleich waren. Tja so ist das eben ...


    Noch eine Frage an die user dieses Forums, und ich gehe davon aus, daß hier viele "gescheite" Leute unterwegs sind:


    Wie ist die Relation zwischen deutschen und polnischen jüdischen Opfern des Holocaust? auch diese Antwort sollte man eigentlich wissen, aber ich gebe zu, dass ich die Antwort auch erst seit ca. einem Jahr weiß, weil ich mich vorher mit dem Thema nicht beschäftigt habe.


    Huba ...Thomas: ich wundere mich, daß du scheinbar wirklich Goethe oder Schiller gelesen hast ....war es Pflichtlektüre in der Schule?
    ich kenne nur die Glocke von Schiller und etwas die Biographie von Goethe ...(o.k. da gibt es auch noch den Zauberlehrling), ich denke die Meisten in meiner Generation (und auch in deiner) haben nie wirklich diese Klassiker gelesen ..., aber wissen daß sie eine Säule unserer Kultur sind ...


    Gruss Andreas

    Hallo Thomas,


    heute bist du aber streng ;-)


    ich denke, man kann bei diesem Thema nicht eng bei der Sache bleiben, sondern muß es im heutigen Zeitgeschehen sehen.


    Natürlich gibt es noch traditionelle Familien in denen die Allgemeinbildung und das Geschichtsbewußtsein hoch gehalten wird, aber es ist nicht für alle Menschen in unserer Gesellschaft leicht und sie haben andere Probleme oder Interessen.


    Das Schelten/Schimpfen über die junge Generation ist alt ...wie war nochmal der Namen von dem alten Griechen?


    Auch Goethe und Schiller geraten in Vergessenheit, nun ja ...
    ist dass denn so schlimm?
    Die Tätergeneration von Auschwitz war in den Klassikern vielleicht besser belesen als wir heute, aber hat es etwas gebracht?


    Gruss Andreas


    (sorry ..meine Schreibfehler entdecke ich meist erst nach zwei- oder dreimal lesen, deshalb die vielen Korrekturen)

    Hallo Zusammen,


    zunächst war ich etwas entsetzt, daß soviele angeblich nichts über Auschwitz wissen, aber:


    nur etwa 50% der Holocaustopfer sind in Vernichtungslagern umgekommen, das größte war Auschwitz und ist deshalb zum Symbol geworden, zumal es heute noch relativ gut erhalten ist.


    Aber zum Beispiel von den Greueltaten während des Krieges (während des Überfalls auf Russland), also die restlichen 50% des Holocaust, davon weiß heutzutage wohl wirklich kaum noch jemand etwas genaueres.


    Ob es wirklich nötig ist, daß sich jeder einzelne der künftigen Generationen daran erinnern muß - an diesen großen Schandfleck in der deutschen Geschichte - ist die große Frage. Es gehört auf jeden Fall zur Allgemeinbildung und zum Bsp. Politker müssen mit diesem Thema sehr sensibel umgehen.


    Ergänzung: ich bin mir sicher, bei der Frage, ob Polen (jetzt zufällig der Standort von Auschwitz) ein Nachbarland von Deutschland ist, wüssten vielleicht auch 20% nicht die richtige Antwort (also die Westdeutschen - grins).
    @ Taiko: "Etwa jeder Dritte konnte korrekt sagen, dass das Lager in Polen gebaut worden war."
    nach Auffassung der Nazis war Auschwitz aber nach der Annexion zu Deutschland gehörig (jetzt fange ich auch schon an pendantisch zu werden, wie so manche andere user hier)


    Gruss Andreas

    Hallo Enkel-Justus,


    da du dir soviel Mühe gemacht hast mir zu antworten, bin ich dir wohl auch eine Antwort schuldig.


    Vielleicht war der Ausdruck "schuldig gemacht" etwas zu hart und reine Spekulation. Ich hätte auch sagen können: Du kanntest ihn ja nicht, bist du dir sicher, dass er so ein fehlerloser Mann war, wie du vielleicht denkst?


    Wir haben alle unsere Fehler und Schwächen ...oder?


    Meine Opas haben den Krieg überlebt, trotzdem habe ich nur einen Opa kennen gelernt. Über meinen einen Ur-großvater der im Krieg von den Russen getötet wurde, habe ich mir nie groß Gedanken gemacht, weil über ihn nie erzählt wurde. Ich habe kein Bild von ihm und ich habe keine Ahnung was für ein Mensch er war.
    Immerhin weiß ich wie er gestorben ist, aber wo bzw. wie er begraben wurde, weiß niemand.


    Ich werde deinen Bericht weiter interessiert verfolgen.


    Gruss Andreas

    Hallo Enkel-Justus,


    auch ich bin gebannt von deinen Beschreibungen und Empfindungen, die du eindringlich schilderst - aber ich frage mich, ob du nicht zuviel in deinen Großvater hinein interpretierst ......


    O.k. ...er war oder wollte ein Geistlicher werden, aber ist das eine Garantie dafür, dass er sich nicht in irgendeiner Weise vielleicht doch "schuldig" gemacht hat?


    Die Antwort ist wahrscheinlich gar nicht so wichtig .....er ist auf jeden Fall zu früh von dieser Welt gegangen ....


    Gruss Andreas

    Hallo ..


    der Radstand beim SW38/SW42 ist im oberen Link mit 3380 / 3680 mm
    angegeben. Beim Zeppelin lt. Wiki: 3,755 Meter.
    Somit wäre es wohl eher ein Zeppelin.
    Beim Horch war der Radstand: 3,75 Meter


    Die Anordnung der Zierleiste lässt vermuten, dass es ein Maybach ist, wenn man Vergleichsfotos betrachtet - Anhaltspunkt Reserverad.
    Wahrscheinlich eine Sonderanfertigung.
    Ein großer Mercedes 770 (Sondermodell) kann es nach meiner Meinung schon deshalb nicht sein, weil die Motorhaube nicht gewölbt genug ist, und somit auch nicht die Frontscheibe.
    Ungewöhnlich ist das Heck. Es wirkt in die Karroserie integriert und ziemlich lang. Kann natürlich auch damit zu tun haben, dass das Foto nur die Schattenseite des Wagens zeigt.


    Gruss Andreas