Posts by turmbergsurfer2

    Hallo,


    meine Vermutung wegen der nicht sichtbaren Gegenspur ist:


    eine niedrige Hecke verdeckt die Gegenspur.


    Am Horizont ist der Mittelstreifen auf jedenfall mit Sträuchern bewachsen - im Vordergrund scheint es für Sträucher allerdings etwas zu regelmäßig zu sein, aber eben auch nicht ausgeschlossen.


    Gruss Andreas

    Hallo Sascha,


    also ich wundere mich, dass mir mal wieder "Absichten" unterstellt werden ...


    ich habe mir schon die Kritik von Huba eingehandelt, weil er wohl auch weiß, dass ich nicht unbedingt viel kommentiere, zumal mit Quellen.


    Darf ich deswegen keine Themen aufwerfen, auch wenn ich vielleicht nicht soviel Hintergrundinformationen habe?


    Nebenbei bemerkt: mir gefallen Diskussionen nicht so sehr, wenn mir Dinge unterstellt werden, die nicht der Wahrheit entsprechen und ich zum Feindbild aufgebaut werde ....mangels wirklicher "Gegner" hier ...


    Mag sein, dass ich mir bei der Formulierung meiner Themen mehr Mühe geben sollte, allerdings habe ich den Eindruck, dass die Kommentare auch oftmals nicht besonders wertvoll sind, da sie manchmal verraten, dass das Thema noch nicht einmal genau durchgelesen wurde.


    Gruss Andreas

    Hallo Sascha,


    also von abstempeln war nie die Rede.


    Meine Bedenken gehen vielmehr in die Richtung, dass man den Knochen (zumal nach so langer Zeit) nicht soviel Bedeutung zumessen sollte. Erinnert mich fast an Relquienkult ...


    Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn sich jemand mit dem Schicksal seiner Angehörigen beschäftigt, aber eben mehr in dem Sinne von "Der Weg ist das Ziel".


    Gruß Andreas

    Hallo Sascha,


    also dein Beispiel scheint mir aber nicht gerade überzeugend, obwohl es eine interessante Geschichte ist.


    Es zeigt vielmehr, dass es auch ein "zu spät" gibt.


    Außerdem finde ich die Vorstellung nicht schön, einen Ring zu bekommen, der aus einem Grab stammt.


    Gruß Andreas

    Hallo Thomas,


    nicht ganz leicht dir eine befriedigende Antwort zu geben.


    Wahrscheinlich hast du Recht, wenn du mir vorschlägst mich mehr mit Literatur zu beschäftigen, allerdings ist dieser Vorschlag auch wieder etwas widersprüchlich, weil wir uns über Internet verständigen und dieses Forum kein "Geschichts-Salon" ist zu dem ich aufgrund fehlender akademischer Ausbildung wahrscheinlich sowieso nicht eingelanden wäre X(


    Aber im Ernst: hier sind viele Leute zu treffen, die wirklich Ahnung und Wissen haben, aber es werden selten Fragen gestellt, die allgemein von Interesse sind.


    Gruss Andreas

    Hallo Thomas,


    ich weiss - ich neige dazu die Dinge gern zu vereinfachen, allerdings versuche ich dadurch auch manches leichter verständlich zu machen.


    Mit deinem Einwand mit der Zeit bis zur Machtergreifung hast du natürlich Recht.


    Mit der besagten "Akzeptanz" (oder Gleichgültigkeit die du erwähnst) innerhalb der Bevölkerung liege ich wohl nicht ganz falsch, obwohl Angst usw. natürlich auch eine Rolle gespielt haben mag aber letztendlich sogar eine aktive Mithilfe stattgefunden hat.


    Der letzte Satz, dass Adolf als Einzelperson mehr ausrichten konnte als man wahr haben möchte ....ist eben nur eine Theorie ....


    Wenn dir das Thema zu ernst ist und meine Threaderöffnung zu simpel, dann lösch ihn eben - böse wäre ich deswegen auch nicht, zumindest wenn das Thema auf eine andere Art und Weise von jemand anderem zum Thema gemacht werden würde.


    Gruß Andreas

    Hallo Zusammen,


    das Thema ist nicht unbedingt "neu" zu nennen, aber es würde mich doch interessieren welche Meinungen zu dem Thema existieren.


    Die deutschen Juden waren relativ assimiliert oder intergriert und der Antisemitismus zumindest nicht "radikal" ....(ohne Quellen zu nennen) ...


    War es der preußische "Geist" der die Bevölkerung dazu gebracht hat diese ganzen "Schweinereien" zu akzeptieren?


    obwohl ich gleich Preußen verteidigen muß: in Preußen wurde nicht so viel gemordet, wie manch einer denken mag ...


    oder war dieser Adolf mehr verantwortlich als man es wünscht?



    LG Andreas

    Hallo Zusammen,


    ich bin kein so fleißiger Schreiber, deshalb erst jetzt mein Kommentar bzw. Erläuterung:


    vor einiger Zeit hatte ich schon ein ähnliches Thema hier eröffnet, obwohl ich mir auch damals bewußt war, dass es hier auf wenig Zustimmung stoßen wird.


    Diesmal habe ich es aber spezifiziert auf die Gräbersucher im Namen der Oma oder Nachbarin, deren Bruder in Rußland oder sonstwo gefallen ist ....


    O.k. , wenn es der letzte Wunsch der Oma oder der Nachbarin ist, den Bruder/Onkel ...Schulkameraden zu finden ..., von mir aus ...


    aber: es sind fast 70 Jahr vergangen - "normalerweise" werden in Deutschland bereits nach 20 Jahren Gräber eingeebnet, wenn die Angehörigen nicht für die Verlängerung bezahlen. Ich weiß auch, dass für Soldatengräber eine Sonderregelung existiert.


    Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung: man kann einen Verstorbenen auch ohne Grab sehr gut in Erinnerung behalten.


    Wenn es ein sehr naher Angehöriger war verstehe ich natürlich, dass man auch ein Grab besuchen möchte.


    Aber jeder sollte sich fragen, ob diese Knochen wirklich so eine große Bedeutung haben. Die Verstorbenen sind hoffentlich in einer besseren Welt, falls man an ein Leben nach dem Tod glaubt.


    Außerdem: was ist ein Grab? meine Definition wäre: dort wo der Leichnahm bestattet oder begraben wurde ....


    Wenn man aber umbettet, dann sind es eben nur noch die Knochen ..


    Letztens habe ich gelesen, dass bei Verdun ein Knochenhaus existiert mit ca. 120.000 Toten (nicht zu intentifizieren ...also unbekannt)


    Zum Glück existiert kein Rechtsanspruch auf DNA-Analyse ..., sonst wäre es ein teurer "Spaß" ....


    Umgekehrt ...also nicht aus der Sicht der Angehörigen:


    man sollte die Knochen der Gefallenen schon bergen bzw. umbetten, da es bestimmt nicht schön ist, wenn man einen Baum pflanzen will und dabei auf menschliche Knochen stößt.


    Obwohl es eigentlich nicht mein Stil ist, aber im Zusammenhang mit dem Tod .... doch noch ein Bibelzitat:


    "Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde, wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennet sie nicht mehr"


    Gruß Andreas

    Hallo Zusammen,


    Die Gräbersuche von gefallenen Soldaten (egal ob von Angehörigen oder nicht) scheint bedingt durch das Internet und den Wohlstand zuzunehmen, denn welchen Sinn würde es machen ein Grab ausfindig zu machen, wenn man es nicht besucht, selbst wenn es vielleicht sehr weit entfernt liegt.


    Ich denke es ist ein modernes Phänomen, obwohl ich für diese Neugier auch Verständnis habe.


    Wenn es um den eigenen Vater oder Bruder geht, dann geht es natürlich über Neugierde hinaus, dass ist schon klar.


    Ich möchte auch eine Parallele ziehen zu den Holocaust-opfern:


    der Tod von einem Soldaten war bestimmt tragisch, aber der Tod eines Holocaust-opfers war einfach "unglaublich" und furchtbar ungerecht, deswegen verstehe ich das Engagement für diese Opfer gut.


    Ansonsten fällt mir noch ein Bibel-Zitat ein, obwohl es nicht leicht zu verstehen ist:


    Lasset die Toten die Toten begraben ....


    http://de.wikipedia.org/wiki/L…en_ihre_Toten_begraben.21


    die Erläuterung bei Wiki ist nicht unbedingt "erleuchtend" ..., aber auch nicht falsch ....denn die Aussage ist: es gibt wichtigere Dinge ....


    Gruß Andreas

    Hallo,


    es ist zwar nur eine Vermutung von mir, aber:


    asphaltierte Straßen waren in Polen vor dem Krieg nicht sehr häufig, vermute ich jetzt mal, da der Boden-Frost ein Problem ist.


    Auch die Architektur läßt in der Tat eher auf Benelux oder Frankreich schließen.


    Gruß Andreas

    Hallo Udo Rudi,


    dieser Aspekt von der "Entmenschlichung" ist natürlich auch nicht zu vergessen, da hast du Recht.


    Mit 9/11 als Beispiel für Sympolwirkung hast du auch Recht, ich war gestern nur etwas müde und habe es nicht gleich verstanden.


    Mit deiner Aussage über die Mordopfer der Aktionen dürftest du aber leider nicht Recht haben. Hier im Forum werden die meisten Bescheid wissen, aber ansonsten eben nicht, zumindest nicht über die Ausmaße.


    Gruss Andreas

    Hallo Udo ...


    also dein "sehr bedauerlich, dass du nicht selber einmal durch das Tor der "Entmenschlichung" gehen willst.
    Viele literarische Meisterwerke stehen dazu zur freien Auswahl (z.B. Primo Levi, Imre Kertész)."


    Kommentar ist nicht so leicht zu verstehen ...., aber keine Sorge - ich habe Auschwitz besucht ...


    Dein Beispiel von 9/11 finde ich nicht überzeugend ....


    im Gegenteil: auch ich war von diesem Anschlag erschüttert ...aber die Medien haben die Opfer "unvergesslich" gemacht ...


    aber ...hier ist nicht der richtige Ort um über diese Ereignisse zu diskutieren.


    Du hast auch nicht verstanden, dass mein Anliegen das Hinterfragen ist ...


    Warum wird den KZ-Opfern mehr gedacht als den Opfern der "Aktionen" ?


    Gruß Andreas

    Hallo Joseph, hallo Policeman (Daniel)


    da ich euch beide nicht persönlich kenne möchte ich auch keine Position beziehen - zumal es nicht leicht ist hier den Überblick zu behalten.


    Schade daß nicht mehr Forumsteilnehmer sich an der Diskussion beteiligen.


    (Joseph hat sich als Ex-Lehrer geoutet ....dass macht es mir natürlich schwer für ihn Position zu beziehen ... :evil:)


    Policeman : seit wann muß man jetzt schon Thesen mit Quellen belegen?


    zur Beschwichtigung:


    Joseph hat ganz untypisch für ihn ...dieses Thema sehr knapp als Fernsehtipp aufgemacht ...


    Daniel hat das Thema "Shoah" umgelenkt auf die polnische "Beteiligung" - wenn ich so frei sein darf .....


    er hat leider nur versäumt darauf hinzuweisen, dass diese These eine relativ neue These ist ...


    und bisher kaum ausgesprochen bzw. von Historikern aufgeführt wurde.


    Außerdem - ist es eben eine sehr heikle Geschichte, wenn ein Deutscher von einer Beteiligung spricht, selbst wenn die Hinweise nicht aus der Luft gegriffen sind.


    Ein Zitat aus dem Link von Bernd ist mir haften geblieben:


    dort heißt es: obwohl es paradox klingt ....die Polen waren moralisch auch ein Opfer der Nazis ....(Ergänzung von mir: obwohl sie sich schuldig gemacht haben)


    also, mal vereinfacht ausgedrückt:


    "die Polen haben sich nicht mit Ruhm bekläckert" , aber wir Deutschen haben nicht das Recht dies anzuprangern ....(da wir das negative Verhalten der Polen unterstützt bzw. gefördert haben)


    Gruß Andreas

    Hallo Uwe, hallo Daniel ...


    danke für den Buchtip, obwohl ich jetzt nicht unbedingt eine große Leseratte bin ...


    meine "seltsame Frage" sollte auch nicht die Grausamkeit der KZ-Maschinerie in Frage stellen, sondern eher aus der evtl. Sicht der Opfer die Frage: spielt es eine Rolle wie wir ermordet wurden?


    (zur Korrektur: es wurden wohl ca. 30% der Juden bei Aktionen erschossen, der Großteil aber ist wohl in Vernichtungslagern bzw. sind beim Transport etc. gestorben)


    Ich gehöre auch zu den Menschen die viel in Bildern denken, deswegen mache ich mir aber trotzdem Gedanken, warum Auschwitz zum Symbol geworden ist, obwohl die Grausamkeiten und Morde an vielen Orten stattfanden, aber eben nicht mit dieser industriellen Perfektion bzw. Komponente.


    Eine Antwort möchte ich selbst geben: warum wurde diese Methode gewählt? - um die Täter zu schonen ....


    schon makaber ...., dies wird wohl ein wichtiger Grund sein, warum der Holocaust überwiegend mit den Vernichtungslagern in Zusammenhang gebracht wird bzw. im Gedächnis geblieben ist - und bleiben wird.


    Gruss Andreas

    Hallo,


    die Links von Hoth/Bernd sind wirklich interessant und aufschlußreich, was die Rolle der Polen damals anbelangt und ihre heutige Einstellung zum Thema Juden und Holocaust.


    Als Deutscher sich über das "Ergebnis" dieser Untersuchungen zu freuen ist trotzdem unangebracht.


    Die Diskussion sollte in Polen geführt werden.


    Ein neuerer Film von Lanzmann beschäftigt sich mit dem Judenältesten des Ghetto Thersienstadt "Murmelstein" bestehend aus alten Filmaufnahmen eines Interviews.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Der_letzte_der_Ungerechten


    Gruss Andreas