Posts by turmbergsurfer2


    Hallo,
    ich weiss zwar nicht viel über die Entstehung des FHQ Wolfsschanze, aber die Bahnstrecke wurde nicht extra erbaut, sondern war schon vorhanden. Vielleicht wurde sie noch erweitert, Bahnhofsgebäude etc.


    Gruss Andreas

    Hallo Philipp,


    vielleicht hat du auch das von mir gestartete Thema gelesen "Kriegsgräber ...heute noch sinnvoll" ....


    obwohl es da vielleicht einen Unterschied gibt, weil es bei meinem Thema um neue Kriegsgräber geht ...und nicht um die Pflege von schon bestehenden Kriegsgräbern.


    Im laufe der Zeit hat sich ja auch die Einstellung der breiten Masse der Bevölkerung geändert, dass jetzt nicht mehr der "Helden" gedenkt wird ....sondern der Opfer ....


    Ich habe leider keine Ahnung, wer heutzutage bei solchen Aktionen mithilft ...., aber es geht bestimmt nicht nur um humanitäre Hilfe ...egal, was man darunter versteht ....


    Obwohl die gefallenen Soldaten damals keine ander Wahl hatten ...., unterstützt man doch mit den Kriegsgräbern eine gewisse Politik ...


    Selbst wenn es nur darum geht ...zu zeigen, dass man auch selbst Opfer gebracht hat .....


    Bestimmt kommen noch andere Stimmen, die eine andere Meinung zum Thema haben ....auch gut .....


    Sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen kann auf jedenfall nicht schaden, allerdings sollte man die Gegenwart nie vergessen ....


    Gruss Andreas

    Hallo beisammen,


    obwohl hier meistens sehr fundiertes Wissen zu finden ist, wundert es mich, falls ich nicht irgendwas übersehen habe, dass bisher nicht gesagt wurde, dass die Nazis den §175 verschärft haben. Nicht nur, was das Strafmaß anbetrifft ...sondern auch die Handlung.


    Kann man ja bei Wiki nachlesen: zuvor "beischlafähnliche Handlungen" ...später gleichgeschlechtliche Handlungen ....


    was das im Detail bedeutet ...brauche ich ja wohl nicht zu erklären, aber das ist schon ein bedeutender Unterschied.


    Auch Bemerkungen, dass es wohl nicht so schwer sein dürfte ...seine Neigungen zu verbergen ...., sollten mal unter den "normalen" Gesichtspunkten betrachtet werden ....(aber diese Situation kann sich wohl kaum jemand vorstellen)


    Vor kurzem war ich in Berlin, und weil ich gerade im Radio gehört hatte, dass es eine Diskussion darüber gibt, welches Video es beim Denkmal der Homosexuell-verfolgten geben soll (schwul oder lesbisch) .....


    habe ich mir das Denkmal ganz in der Nähe des Holocaust-Denkmals auch mal angeschaut ...


    ist ein Betonklotz ...im Stil des Holocaust-denkmals ....mit einem "Sehschlitz" ..wo man ein Video sieht, wo sich zwei junge Männer küssen .....


    Das unausgesprochene aber nicht neue Problem ist:


    Homosexualität war im dritten Reich und im Regime bestimmt verbreitet ...aber es sollte darüber nicht geredet werden ....


    Trotzdem oder gerade deshalb ...sollte man den Opfern gedenken bzw. ihnen nicht eine Entschädigung vorenthalten.


    Gruss Andreas

    Hallo beisammen,


    obwohl mir die Aktion "Stolpersteine" eigentlich gefällt ...habe ich trotzdem auch ein Problem mit der im weitesten Sinne "Glaubwürdigkeit" oder Aufrichtigkeit der Aktion bzw. mit der Kettenreaktion der einzelnen Gemeinden.


    Die Aktion ist ja nicht sooo alt, aber sie wäre natürlich mutiger gewesen, wenn Sie nicht nach so langer Zeit gestartet worden wäre.


    Es sollte nicht vergessen werden, daß bei der Judenverfolgung die meisten still zugeschaut haben bzw. viele sogar ihren Vorteil gezogen haben, zum Bsp. bei den Versteigerungen des beschlagnahmten Hausstandes der Juden.


    Ein großer Anteil der Bevölkerung war damals für den "Führer" ....


    Wenn jetzt an "jeder" Ecke Stolpersteine installiert werden, dann kommt mir das schon etwas scheinheilig vor.


    Wie wäre es, wenn man an die Brandanschläge auf die Asylantenheime in den 80ger und 90ger Jahre erinnern würde?
    Aber hierzu fehlt wahrscheinlich der Mut.


    Und, wenn es um Geschichtsbewusstsein gehen würde, dann sollte man doch eigentlich auch an einigen Gebäude eine Tafel anbringen:
    hier war eine Gestapo-Zentrale, hier war eine SS-Kaserne, hier war die NSDAP-Parteizentrale ...
    Aber die Erinnerung soll scheinbar reguliert werden.


    Ganz nebenbei: die zwölf Jahre Faschismus in Dt. werden wohl noch sehr lange nicht in Vergessenheit geraten.


    Gruss Andreas

    "Einen anderen alten Schinken habe ich auch schon ewig nicht mehr gesehen: Der tolle Bomberg"


    Falsch, da kein Kriegsfilm.
    Korrektur: ich meinte "des Teufels General" mit Curd Jürgens


    Gruss Andreas

    Hallo,


    obwohl ich es "in Ordnung" finde, daß es so eine Beschränkung nach dem Krieg eingeführt wurde, stellt sich mir die Frage:


    wie lange "müssen" wir noch vor diesen Filmen geschützt werden?


    die man lt. Wiki im Ausland sowieso z.Teil beziehen kann.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Vorbehaltsfilm


    Zumindest eine Freigabe als DVD wäre doch langsam angebracht, finde ich.


    Aber o.k., ist wahrscheinlich immer noch ein heikles Thema.


    Hierzu: http://www.kinofenster.de/film…g_mit_nspropagandafilmen/


    Gruss Andreas

    Hallo beisammen,


    soviele Kriegsfilme habe ich garnicht gesehen. Aber an einen kann ich mich doch erinnern: Operation Petticoat mit Tony Curtis


    na ja, warum nicht mal eine Komödie/Satiere zum Thema?


    aber auch "Hitlerjunge Salomon" fand ich nicht schlecht, aber auch schon lange her, daß ich den gesehen habe.


    Ich will auch mal Filme nennen wie:
    Die Brücke am Kwai
    Die sieben Samurai ...
    Furyo – Merry Christmas, Mr. Lawrence


    Einen anderen alten Schinken habe ich auch schon ewig nicht mehr gesehen: Der tolle Bomberg


    Ob ich den berühmten "Panzerkreuzer Potemkin" jemals vollständig gesehen habe, kann ich mich leider auch nicht erinnern.


    Dachte eigentlich, dass auch "FP1 antwortet nicht" mit Hans Albers ...ein Kriegsfilm wäre, aber habe gerade gelesen, dass das ein Since Fiction sein soll und dazu sogar von 1932, also vor dem 3. Reich. Logisch, sonst dürfte er vielleicht nicht gezeigt werden.


    Gruss Andreas

    Hallo beisammen,


    ist ja ein interessantes Thema, aber ich schätze, kaum einer wird alle Seiten durchlesen ...sondern irgendwann auf die aktuellen Beiträge springen. So auch ich.


    Ich weiß nicht, ob es hier schon bemerkt wurde, aber: Gefühlsregungen beim Besichtigen von KZ-Gedenkstätten hängen doch starkt davon ab, in welcher aktuellen Verfassung man selbst in der Situation ist. Wenn man also vor kurzem ein Buch über das Thema gelesen hat, dann wird man ganz anders empfinden, als wenn man eher durch "Zufall" so eine Gedenkstätte besucht.


    Auch die Fähigkeit zum Mitleid/Mitgefühl ist zumindest bei mir unterschiedlich stark vorhanden.


    Vor ca. drei Jahren besuchte ich Ausschwitz I und II (Birkenau) nach reiflicher Überlegung, da ich mir nicht sicher war, ob ich es sehen will.


    Zunächst war ich etwas verwundert, dass es keine festen Zeiten für Führungen in deutscher Sprache gibt ...


    Dann war ich natürlich beeindruckt, dass ich überhaupt am diesem berüchtigten Ort bin. Schockiert bzw. betroffen war ich zuerst nicht, da mir ja einiges bekannt war. Der Ort bzw. das Stammlager erzeugte bei mir nur ein etwas ungutes Gefühl vielleicht auch Scham, weil Deutsche diesen Ort gebaut haben. Ich konnte mich aber nicht erwähren ...etwas an eine Filmkulisse zu denken.


    Zur Ausstellung: zum Bsp. der Raum mit den Menschenhaaren.
    Ohne sich in das Drama reinzuverdenken, ist der Anblick nicht unbedingt schockierend, zumal der Berg von Haaren eine Einheit bildet.
    Der Raum mit den Koffern, Schuhen, Brillen etc. bringt einen fast mehr zum nachdenken, finde ich.


    Die Ausstellung über die Sinti/Roma-Opfer hingegen fand ich sehr gut, zumal sie auch in dt. Sprache kommentiert ist.


    Zu Birkenau: zu erst einmal war ich erstaunt, dass das Eingangsgebäude so klein ist. Das Gelände ist aber wirklich groß.
    Mein Besuch war im Januar und es gab einen eisigen Wind.
    Ich war auch erstaunt, daß die berüchtigten Rampen bei den Gleisen, also mehr oder weniger die Gleise ....ziemlich unbefestigt waren bzw. sind. Direkt beim Mahnmal befinden sich auch die Trümmer der Gaskammern. Natürlich hat man ein Hintergrundwissen ....und beim Anblick der Baracken bzw. deren Fundamente bekommt man schon ein Grausen. Ich würde sagen, es liegt daran, daß dieser Ort landschaftlich und architektonisch nichts schönes hat. Na ja, daß ist natürlich noch milde ausgedrückt. Die Wachtürme und die Hochsitze habe natürlich etwas bedrohliches.


    Wie schon am Anfang gesagt: wenn man weiß, wo man gerade ist, dann kommen einem schon Gedanken. So war es auch bei mir und ich dachte mir schon ....dieser Ort ist gottverlassen ....
    obwohl die Treppe runter zur Gaskammer, die man noch gut sieht ..., vollkommen belanglos aussieht, aber das ist vielleicht auch das Schreckliche.
    Das man in der Ferne (obwohl eigentlich auch nicht so weit) Einfamilienhäuser sieht, ist irgendwie auch befremdent.


    Wie gesagt, ich war beeindruckt und emotional "betroffen" bzw. berührt, obwohl ich dieses Wort (betroffen) hasse ....ohne den Zusatz emotional.


    Es wäre interessant zu wissen, wie andere Menschen über diesen Ort denken würden, wenn sie ihn betreten, ohne zu wissen, wo sie sind.


    Gruss Andreas

    Hallo beisammen,


    ich möchte mir eine Frage erlauben, die bestimmt etwas "Befremden" hier erzeugt, aber ...warum nicht?
    Oder ist ein Geschichtsstudium hier im Forum Voraussetzung?


    Also: Inwiefern war die SS bzw. die Waffen-SS (ehrlichgesagt ist mir der Unterschied nicht ganz klar) an Kriegsverbrechen beteiligt?
    (o.k.: die SS war für die KZ zuständig ....)


    oder speziell ausgedrückt: im Vergleich mit der Wehrmacht.


    Obwohl meine Allgemeinbildung bestimmt nicht schlecht ist ....bin ich mir bei diesem Thema unsicher ...


    Gruss Andreas

    Hallo Freddy,


    danke für deine ausführliche Antwort. Zu deiner Bemerkung:


    "Da du deine Suche nach Familienangehärigen nicht nur, wie ich gesehen habe, auf das FdW beschränkst, wäre es u.a. auch hilfreich, wenn du entsprechende Links, oder zumindest erlangte Infos zu gesuchten Personen hier im Forum einstellen würdest. Denn die Suche ist teilweise sehr zeitaufwändig und Forenmitlieder würden sich dadurch sehr viel Zeitaufwand und der damit verbundenen Freizeit sparen, wenn auf bereits vorhandene Informationen zurückgegriffen werden könte."


    will ich folgendes sagen: 1.) kann ich mich nicht erinnern, dass ich in einem anderen Forum zu dem Thema was geschrieben habe (aber wäre natürlich möglich)
    2) vielleicht ist dir der Nachname bei der "Ahnenforschung" begegnet
    3) erlangte Infos habe ich nicht


    Deine Infos vom VDK kannte ich schon, leider passen Sie aber nicht vom Alter bzw. vom Geburtsort. Das genaue Geburtsdatum weiß ich leider nicht. Außerdem ist er ja vermutlich nicht gefallen, sondern wurde hingerichtet. Theoretisch könnte es der Vermisste sein, da muß ich mich aber nochmal erkundigen, ob er wirklich soviel älter als mein Opa war.


    Ich bin schon froh, das ich einen kleinen Schritt weitergekommen bin.
    Das einzige was ich weiss ist: das Foto ist vor 1943 endstanden.


    Abgesehen davon, dass die Auskünfte bei der WAST Geld kosten, bekäme ich als Verwandter in nicht gerader Linie, überhaupt Auskunft?


    Gruß Andreas

    Hallo beisammen,


    es mag vielleicht interessant sein, sich auch mit den russischen Verbrechen an den Polen zu beschäftigen, aber aus deutscher Sicht würde ich es auch interessant finden, inwiefern Polen sich zwischen den beiden Weltkriegen den Minderheiten gegenüber korrekt oder eben nicht korrekt verhalten halt.


    Zum Thema Katyn möchte ich sagen, dass es mich bei meinen Polenreisen etwas verwundert hat, dass die Gedenkstätten für Katyn so zahlreich sind. Ich würde sogar sagen: Katyn hat schon fast eine religiöse Bedeutung in Polen, bzw. Politik und Religion ist ziemlich verwachsen. Der Nationalismus ist stark ausgeprägt.


    Ein kritisches Verhältnis zur eigenen Geschichte wird man in Polen nicht häufig finden, aber auch das ist verständlich.


    Gruss Andreas

    Hallo ...,
    zunächst mal danke an alle, die sich hier die Mühe gemacht haben mir Informationen zu liefern. Der Dolch ist mir zum Beispiel beim Betrachten des Bildes am Anfang garnicht aufgefallen.
    Ich weiß auch nicht, von wann das Bild ist. Aufgenommen wurde es in Ostpreußen.
    Auf die Auskunft meiner Tante zu der rechten Person kann ich leider nicht viel geben, da Sie damals noch ein Kind war und der Soldat 1945 wahrscheinlich ums Leben kam.
    Er könnte etwas mit dem Kriegsgefangenenlager in Hohenstein/Ostpreußen zu tun gehabt haben, deshalb kommt mir die Auskunft "Luftwaffe" etwas schleierhaft vor.
    Ich werde noch einen Onkel befragen, ob er den Soldaten erkennt.


    Grüße Andreas

    Hallo ...,noch ein Versuch ..., aber viel mehr ist wohl auch nicht zu erkennen. Meine Tante hat mir einen Tip gegeben, wer es sein könnte, aber von seinem militärischen Status weiss Sie leider nichts.

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    Hallo Freddy,


    erst einmal danke für deine schnelle Antwort.


    Die Aktion mit der besseren Bildqualität muss ich verschieben, weil ich mit irvan-view auf dem Kriegspfad bin oder einfach zu blöd ...


    Gruss Andreas

    Hallo ..., kann mir jemand zu dem Soldaten etwas sagen, habe leider überhaupt keine Ahnung, außer dass es ein entfernter Verwandter ist.


    Gruss Andreas


    (werde morgen versuchen eine bessere Bildqualität zu speichern)

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