Posts by turmbergsurfer2

    Hallo Zusammen,
    die Themen zum dritten Reich die mich allgemein beschäftigen werden in diesem Forum leider ungern besprochen oder diskutiert.
    Zum Teil verständlich, da alleine meine evtl. Fragestellungen manchem auf "den Keks" gehen ...befürchte ich ... und es für manche Fragen auch keine wissenschaftliche Antworten geben wird.
    Eher zufällig bin ich auf einen Artikel gestoßen, der nicht gerade leicht verständlich geschrieben ist, aber immerhin den Widerspruch aufzeigt ...., von der Darstellung Hitlers und der evtl. Absicht der Darstellung.
    https://www.conne-island.de/nf/167/12.html
    Ich kenne die Autorin nicht und auch nicht die page, hoffe es ist keine fragwürdige Seite.


    Zitat aus dem o.g. Link:
    Walter Moers „Adolf, die Nazi-Sau“ als die Persiflage auf das allgemein akzeptierte Verniedlichen von Hitler „als Menschen“ verstehen: Es wird so ins Extrem überzogen, ohne selbst psychologische Erklärungen zu liefern oder gar auf den in der Kindheit begründeten Hass anzuspielen, der in „Mein Führer“ als Grund für den Mord an Millionen von Menschen herhält.


    Ich denke da ist was dran ...und muss den restlichen Text bei Gelegenheit nochmals lesen, wie gesagt: leicht zugänglich ist der Text nicht.


    Gruß Andreas

    Hallo Marc,
    hallo Zusammen,


    deine Ausführungen sind gut. Das eigentliche Thema auch nicht ganz leicht zu "greifen"
    Geht es jetzt um die Medien oder um den Anteil der unwissenden Jugendlichen?
    Ich denke man kann die Jugend nicht zu etwas zwingen, daß sie nicht wirklich interessiert.


    Zu deinem Einwand zu den "anderen Zeiten" möchte ich sagen, mir ging es eigentlich darum, daß ich verstehen möchte wie manche Täter so skrupellos und unmenschlich werden konnten.
    Damit meine ich jetzt nicht unbedingt die jugendlichen Täter, die es auch gab.
    Und mit "Tätern" meine ich jetzt echte Täter und nicht die Leute, die einfach weggeschaut oder keine Hilfe geleistet haben.


    Leider kann ich meine Gedanken nicht so flüssig zu "Papier" bringen wie ich es gerne möchte.


    Gruß Andreas

    Zitat ...Karl Grohmann:
    Je emotionaler das Thema - desto mehr Emotionen seitens der Beitraglieferer.
    Deshalb, wie mehrfach von mir erwähnt:
    Mehr sachlich/fachliche/technische und belegbare Themen und es gibt weniger unsachliche Äußerungen und der Moderator kann Äußerungen außerhalb des Themas unproblematisch löschen.


    Hallo Zusammen,
    Hallo Karl,
    ich möchte deiner Aussage nicht zustimmen, aus folgendem Grund:
    das große Thema "Wehrmacht" beinhaltet viel Emotionen, ein Vermeiden der Diskussion darüber mag vielleicht Ärger vermeiden, aber wäre nicht wünschenswert.
    Das Problem bei solch bewertenden oder emotionalen Themen ist: das ganze Thema "drittes Reich" ist auch nach über 70 Jahren immer noch heiß.
    Naive, falsche oder abweichende Meinungen können hier schlecht diskutiert werden, da das Forum seinen guten Ruf nicht verlieren möchte und natürlich fragwürdigen Positionen keinen Raum geben will.
    Verständlich, aber zum Teil auch schade, da Diskussionen nicht schlecht sind.


    Gruß Andreas

    Hallo Zusammen,


    das Thema ist zwar alt, aber dennoch interessant.
    Ich frage mich selbst oftmals, ob aktuelle Diskussionen die sich auf Nazi-Deutschland beziehen - eine Berechtigung haben, oder vielleicht einfach instrumentalisiert werden.
    Die Geschichte wiederholt sich nur selten auf die gleiche Art und Weise, auch wenn es evtl. Parallelen gibt.
    Der Holocaust ist für mich (ein Kind der frühen 60ger) Historie und jüngere Vergangenheit zu gleich, aber ich kann verstehen wenn diese schreckliche Geschichte für viele der jüngeren Generationen nur noch Historie ist, trotz häufiger Präsenz in den Medien. Eine Minderheit der jüngeren Generation zeigt wiederum "viel" Betroffenheit .....
    Jetzt wird es irgendwie schwierig ...., weil die Empathie für die Opfer, leicht nachvollziehbar ist ....., aber das "Verständnis" für die Täter ....ein großes Fragezeichen ist ....finde ich.
    Aber es waren ja so viele .....wie war das möglich?
    Es waren andere Zeiten .....eine banale Erklärung ...ich bin kein Historiker ....scheinbar war der Nationalsozialismus wirklich sehr verführerisch, allerdings fiel er auf fruchtbaren Boden, warum auch immer.


    Gruß Andreas

    Hallo Zusammen,


    also beim Thema Kissinger sollte man vorsichtig sein. Mag sein, dass Helmut Schmidt ihn geschätzt hat, aber sein "Ruf" ist nicht gerade der beste.


    Gruss Andreas

    Hallo Zusammen,


    vor genau 70 Jahren durfte/musste meine Großmutter und ihre Kinder ihre Heimat Ostpreußen verlassen - sich also auf die Flucht begeben mit dem Zug von Hohenstein.
    Meine Großeltern und die meisten Kinder haben ihre alte Heimat nie wieder gesehen.
    Vor einigen Jahren besuchte ich diese Gebiete und war traurig, weil meine Mutter zu dem Zeitpunkt schon verstorben war.
    Zum Thema "Flucht und Leid" wurde schon viel geschrieben, am Ende bleibt aber eigentlich nur Trauer und Mitgefühl übrig, denn an den Geschehnissen kann man eben nichts ändern.
    Die Frage ob die Abtretung der Ostgebiete überhaupt "rechtens" war ....ist müßig, aber eigentlich kein Problem für mich, da meine Heimat eben nicht mehr Ostpreußen ist, auch wenn meine Wurzeln zum Teil dort liegen.


    Abgesehen vom menschlichen Leid, finde ich es schade, dass die deutsche Kultur mit der Fluch/Vertreibung in diesen Gebieten weitgehend untergegangen ist.


    Nebenbei bemerkt: Als ich vor ca. 24 Jahren das erste mal in Masuren war (mit einem polnischen Freund) ....fragte mich ein junger Pole, ob Deutschland die Gebiete wieder zurück haben will. Ich war sehr erstaunt ..., weil für mich der Verlust von Ostpreußen längst Geschichte gewesen ist.


    Gruss Andreas

    Hallo Paul,


    deine Erläuterung zum Begriff "Volkscharakter" war notwendig, da es kein Begriff des allgemeinen Sprachgebrauchs ist.


    Zu differenzieren ist bestimmt nicht schlecht, aber es wird eben nicht immer praktiziert.


    Schon Heinrich Heine schrieb kritisch über den dt. Geist:


    "...und wenn Ihr es einst krachen hört, wie es noch niemals in der Weltgeschichte gekracht hat, so wißt: der deutsche Donner hat endlich sein Ziel erreicht. "


    Im Zusammenhang mit den Greultaten des dt. Reichs müsste man natürlich die Österreicher, die Böhmen und Mähren, evtl. die Elsässer mit ins Boot nehmen bei der Definition von "Deutschen" ..., dass ich die Juden nicht aufführe, liegt daran dass man sie natürlich nicht für die Taten verantwortlich machen kann, die an ihnen verübt wurden.


    Gruß Andreas

    Hallo Paul,


    ich habe nicht von den oberen Rängen der Politik geschrieben - auch nicht vom Volk, sondern vom "Bürger".


    Welche Erkenntnisse ich ewarte?


    ich bin für Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit, deshalb höre ich mir auch gerne die Meinung anderer an.


    Warum du mir jetzt mit "Volkscharakter" kommst ...bleibt mir schleierhaft.


    Gruss Andreas

    Hallo Zusammen,


    Hallo Thomas,


    zu dieser tristen Jahrezeit werde ich mich wohl nicht in das Thema einlesen (Literatur), da es kein angenehmes Thema ist.


    Thomas , wie du richtig erkannt hast waren meine letzten Äußerungen nicht an dich gerichtet, aber danke für deine Worte.


    zu dem genannten Link ein anderer Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Historikerstreit


    also die These ist nicht neu, ob sie wirklich so zutreffend war oder ist - kann ich schlecht beurteilen.


    Meine Intension/Absicht mit der Threaderöffnung war aber eigentlich eine andere - also die Frage: hätte auch ein anderes Volk - mit diesem Eifer - oder auch Gleichgültigkeit - dieses Verbrechen, in diesem Ausmaß begehen können?


    Eine andere (sehr heikle) Frage beschäftigt mich auch, obwohl sie vielleicht nicht hier her gehört:


    Ich frage mich, ob die heutigen "Bürger" damals genauso Position gegen Judenverfolgung und Diskriminierung eingenommen hätten wie heute? Die Situation ist heute natürlich eine ganz andere als nach 1933 und die Menschen hatten ganz andere Probleme bzw. Einstellungen, trotzdem scheint es mir etwas "selbstgerecht", wenn man aus der Gegenwart die Vergangenheit beurteilt, wenn man sich nicht selbst 100% sicher ist, wie man selbst gehandelt oder gedacht hätte.


    Gruß Andreas

    Hallo Stefan,


    ich denke zu deinem Kommentar sollte sich "Luftwaffenhelfer" selbst äußern, da "Kameraden" und "Volksgenossen" sich schon etwas seltsam anhört.


    Allerdings gegen "Weltnetz" hätte ich nichts einzuwenden, warum keinen deutschen Ausdruck benutzen, auch wenn es/er ungewohnt ist?



    Gruss Andreas