Posts by K.K.

    Hallo


    Das grundsätzliche Problem bei den sehr vielen Vorstößen von verschiedenen deutschen Seiten zu Friedensverhandlungen war:


    1. Stalin wollte nicht, dass seine West-Alliierten-Verbündeten Friedensverhandlungen mit der Nazi-Führung führten. Denn dann fürchtete er, dass sich die deutsche Armee nur noch gegen die Sowjetunion konzentrieren würde - und dann evtl. hätten siegen können.

    (Dies galt auch für die Kriegsverhinderungs- und Friedensvorstöße des 'Deutschen Offizier-Widerstands' bei Politikern der GB und USA - da schon seit 1938!)


    2. Die Westalliierten (USA und GB) wollten nicht, dass sich Hitler mit Stalin verbündet. Denn dann hätten die Engländer und die US-Amerikaner zu starke politische und wirtschaftliche Mächte gegen sich - nichts fürchteten sie mehr.


    Nicht jeder war gegen Friedensverhandlungen - ab er die entscheidenden: Die führenden Kräfte (u.a. Roosevelt und Churchill) wollten die "Vernichtung Deutschlands" - s. a. die "Kriegserklärung gegen Deutschland" - nicht gegen das Nazi-Regime!


    So waren alle Friedensvorstöße zum Scheitern verursacht.


    MfG K.K.

    Hallo


    Zu 'Jahrgang 39': Es war bei der Geheimdienst-Führung der 'Abwehr' schon 1943 bekannt, dass Himmler mit dem Ende des Krieges spekulierte, und Kontakte mit den Regierungen der USA und von GB hatte - die von diesen allerdings alle abgeblockt worden waren.


    Der SS-Chef Himmler bewunderte den 'Abwehr'-Chef Admiral Canaris - beide trafen sich auch privat. Himmler hatte ihn schon mehrfach vor den Verfolgungen des fanatischen SD-Chef Schellenberg (vorher Heydrich) beschützt - und zuletzt auf dessen Druck ließ er Canaris am 5.2.44 dann nicht verhaften, sondern stellte ihn nur unter Hausarrest (mit Freigang).

    Himmler "ahnte" zumindest, dass 'Widerstands-Offiziere' einen Staatsstreich planten. Er wollte bei den darauffolgenden Friedensverhandlungen auf der "sicheren Seite" stehen - er war von der 'Widerstands'-Führung somit "unter Kontrolle". Und Hitlers Stellvertreter Göring hatte seit seinem engl. Luftwaffen-Desaster schon lange keine Macht mehr.

    Das Tragische war, dass dieser als Letzter hinzugekommene und Nicht-Geheimdienstler von Stauffenberg aus Eigensinn und Starrköpfigkeit dies nicht sehen konnte und wollte! Bei einem Attentat sollte immer "Hitler, Himmler und Göring gleichzeitig erledigt werden". Himmler allerdings ließ sich (aus obigen Gründen) mit Hitler kaum mehr gemeinsam sehen.

    So verstrichen nutzlos 8 Monate ! ohne einen wirklichen Attentatsversuch!

    Erst als alle 3 Kriegsfronten zusammmengebrochen waren, wurde von Stauffenberg hektisch. Aber auch am 11.7. und 15.(17.)7.44 brach er im Berghof wieder ab, da Himmler und Göring wieder nicht bei Hitler waren.


    So machte der starrsinnige von Stauffenberg, trotz eindringlicher Warnung seiner teils höherrangigen Mitkämpfer "es wegen seiner Schwerbehinderung, und da er sofort in Berlin gebraucht würde, nicht selber zu tun", dann seinen letzten Verzweiflungs-Versuch gegen Hitler alleine am 20.7.44 in Rastenburg - obwohl da die beiden Anderen fehlten - und scheiterte kläglich - durch ungenügende Vorbereitung und viele Fehler.


    Alle Hoffnungen auf ein Beenden des Nazi-Regimes durch jahrelange Vorbereitungen, unter höchst riskantem Einsatz des eigenen Lebens der Widerstandskämpfer, einen Staatsstreich, mit schnellstmöglicher Wiederherstellung demokratischer Verhältnise und Friedensverhandlungen mit den Alliierten waren durch das klägliche Versagen des von Stauffenberg zunichte gemacht worden.

    Von Stauffenberg war kein Held - denn durch seine vielen leichtsinnigen Fehler am 20.7.44 hatte er das Ende des hoffnungsvollen 'Offizier-Widerstands' verursacht - und den Tod von etwa 200, meist von der SS ermordeten Freiheitskämpfern.

    Und für die überlebenden Mitkämpfer war es grausam: "Nichts mehr tun zu können.", hilflos miterleben zu müssen, wie Deutschland vernichtet wurde - wie all das Leiden und Sterben weiterging. Es starben nochmals rund 5 Millionen Deutsche durch weitere Kriegshandlungen und Bombenterror! (und Millionen bei den Kriegsgegnern).


    Und auch noch nach dem Krieg starben weitere 4 - 5 Millionen deutsche Soldaten und Zivilisten in den Alliierten-Kriegsgefangenenlagern in Ost und West und bei den Vertreibungen.

    (Dass die Ost- und West-Alliierten auch nicht besser waren, darauf gehe ich hier nicht näher ein. Die sollen endlich anfangen ihre Drecksställe selber auszumisten!)


    Im Gedenken an die vielen mutigen Widerstandskämpfer zur Befreiung Deutschlands vom Nazi-Terror. K.K.

    Hallo


    Die 'Zentrale Ost' der 'Abwehr/Ausland' (intern 'Abwehr und Spionage' genannt) war in Lemberg, Ukraine - allerdings unter strengster Geheimhaltung. Dessen Leiter war der Oberst Wessel Frhr. Freytag von Loringhoven (von etwa Juli) 1941 bis Ende Juni 1943 - dann war er zum OKW in Berlin versetzt/befördert worden.


    Über Lemberg erfolgten auch die Verbindungen zwischen dem Führerbunker in Berlin oder einem seiner anderen Aufenthalte, wie dem Berghof mit den Oberbefehlshabern an der Ostfront - z.B. auch die 3 "Gespräche" zwischen Hitler und Paulus in Stalingrad am 23.12.42, 2.1. und 9.1.1943 bzgl. dem "Halten bis zum letzten Mann" und dem strikten "Verbot der Annahme des Kapitulationsangebotes" von Schukow an Paulus.


    Diese 'Geheimdienstzentrale Ost' in Lemberg war auch der geheime Dreh- und Angel-Punkt für die Verbindungen der 'Widerstands-Offiziere' von Berlin (z. B. Canaris) an die Mitkämpfer im Osten (z.B. Wessel Freytag von Loringhoven, Henning von Treskow, uva. mehr).


    MfG KK

    Hallo DirkK


    Die Einheitsangabe '12. Komp. Gren. Regt. 570' passt >nicht< zu dem von mir gesuchten Heinz Klein.

    Es steht fest, dass er >Oberfeldwebel< bei den >Pionieren der '1./m Brückenkolonne 25'< war - s. a. oben im Anhang das von ihm selber geschriebene Einschreiben.

    Sie mussten im Dezember 42 nördlich von Lemberg auf neue Pionier-Ausrüstungen warten, um sie am Bahnhof in Lemberg abzuholen. Evtl. wurde seine Brückenkolonne dort neu zusammengestellt. (Er könnte vorher in Frankreich eingesetzt gewesen sein.)

    Und: "Er mochte seinen richtigen Vornamen (lt. meiner Erinnerung 'Heinrich') nicht, so nannte er sich 'Heinz'".

    Er könnte also unter "Heinrich Klein" erfasst sein.


    Gruß K.K.

    Hallo


    Der Volksbund für Kriegsgräberfürsorge fand folgendes heraus:

    >Heinz Klein, Feldwebel, *23.8.1909 in Mühlhausen, †1.3.1943 in "Hof Orlowa"

    ruht auf der Kriegsgräberstätte in Charkow. Endgrablage: Block 12, Reihe 22, Grab 4056.<


    Das dürfte der von mir Gesuchte sein - (er war allerdings Oberfeldwebel - dürfte aber dort in der Ukraine beim Erfassen nicht so genau genommen worden sein).


    Ich suche jetzt allerdings noch Anverwandte von ihm.

    Welches Mühlhausen ist das? (in Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg?)

    Von Beruf war er Lehrer (in welchem Ort / Schule?)

    Wer kann mir helfen?


    Danke K.K.

    Hallo


    Danke für die Antworten.


    Ergänzung: Sein Name könnte evtl. auch "Heinrich Klein" heissen:


    Auf dem Aufkleber mit "Einschreiben" ist nur sein Familienname "Klein" angegeben.

    Aber auf seinen Silberarmreifen sind die Gravuren "Heinz", "Heinzelmännchen", die er im Dez. 1941 in Lemberg gekauft hatte.

    Auch meine Mutter hatte mir 1956 den Namen "Heinz" gesagt.


    Aber ich erinnere mich jetzt, dass sie mir sagte, dass er "seinen eigentlichen Vornamen ("Heinrich"?) nicht mochte, und sich daher "abgekürzt Heinz" nannte. (Leider kann ich das oben nicht mehr ändern.)


    LG K.K.

    Schönen Abend

    Danke für die Antwort. Auch die Suche beim Volksbund ergab keinen passenden Treffer.

    Leider habe ich weder Geburtstag noch -Ort. Aber er war 28 oder 29, evtl. 32 Jahre alt. Er könnte im weiteren Umkreis von Charkow gefallen sein.

    An seinen Wohnort erinnere ich mich nicht mehr (wurde mir 1956 erzählt).


    Aber es ist ja die Einheit bekannt und sein Dienstgrad Oberfeldwebel.


    Ich habe nur mehrere Silberarmreife und -Broschen von ihm - teils mit Widmung, und den Aufkleber.

    Freundliche Grüße

    Hallo.

    Suche: Info über einen Heinz Klein, Oberfeldwebel beim 1./m B25, Pionier bei der Brückenkolonne B25 der 2. Panzerarmee
    Er war im Dez. 1942 und Anfang Jan. 43 nördlich von Lemberg stationiert, dann an die Ostfront in Marsch versetzt - ist dort vermutlich gefallen.
    Um die 30, von Beruf Lehrer (so weit ich noch weiß).

    Nachfragen beim Roten Kreuz waren vergebens - ebenso die Suche beim 'LdW'.

    Danke

    Schönen Tag


    Eine Ergänzung wäre noch die Ernennung zum "Sonderführer" in Unteroffiziersrängen, auch als Fahnenjunker oder auch als Leutnant (ohne Prüfung). Diese Ernennung war meist "ohne Befehlsgewalt", aber auch "mit Befehlsgewalt" - und erhielten Soldaten oder auch Zivilisten mit besonderen Fähigkeiten oder zivilen Spezialkenntnissen, z.B. als Dolmetscher, hier meist aber nur zeitbegrenzt, so lange die Verwendung dauerte.


    Meine Mutter war im 'Geheimen Funkmeldedienst' des Wehrmacht-Geheimdienstes 'Abwehr' - anfangs als 'Oberfunkerin'. Wegen besonderer Fähigkeiten und Leistungen (u.a. Entschlüsselung des Funkcodes der 'Roten Kapelle' im Juli 42) wurde sie von Admiral Canaris als Auslobung (von Hitler) zum 'Fahnenjunker-Feldwebel' ernannt (und bekam das 'Eiserne Kreuz' - I. oder II. weiß ich nicht mehr - und Heimaturlaub - "Die von Hitler ausgelobte Versetzung in den Führerbunker nach Berlin blieb mir gottlob erspart") > wegen ihrer Versetzung von Canaris nach Italien, mit Beförderung zur Agentenführerin. Sie war dort "als 'Sonderführerin', dauerhaft zum 'Leutnant mit Befehlsgewalt'" ernannt worden. Sie legte allerdings kurz darauf (Juni 43) freiwillig (in München) die Prüfung zum Leutnant ab: "Ich wollte ein richtiger Leutnant sein." Später wurde sie wiederum wegen besonderer Verdienste zum Oberleutnant befördert.


    Mal googeln unter "Bari 1943" - mehrere Filme über den: "Giftgasplan von Roosevelt und Churchill" vom Juli 43 - mit der "Vergasung von 5,6 Millionen deutschen Zivilisten und weiterer 12 Millionen Gasgeschädigten durch Gasbomben auf 35 deutsche Großstädte" - und der Bombardierung im Hafen von Bari. Dies erkundete meine Mutter als 'Sonderagentin' im Geheimauftrag Canaris und veranlasste am 2.12.43 über Canaris an Wolfram von Richthofen (Chef der Luftwaffe 2 bei Mailand) durch 96 Ju88-Bombern die Bombardierung und Zerstörung von 28 Westalliierten-Schiffen, darunter das US-Giftgasschiff 'SS John Harvey' mit 2000 Gasbomben (jede 4,50 m lang!).

    Die Verluste der Westalliierten im "Feuer-Inferno von Bari" (lt. meiner dort alles beobachtenden Mutter) waren rund 6 Mal höher als in 'Pearl Harbor' am 7.12.41. "Aber die Westalliierten hatten alles vertuscht - wegen der Zehntausenden zivilen Gastoten in Bari." 2006 wurde aber dieser verbrecherische Giftgasplan im US-Militärarchiv gefunden und in einem Buch veröffentlicht. Trotzdem wird dieser geplante Gasangriff auf Millionen Deutsche auch heute noch von den Massenmedien verschwiegen! ("Die Deutschen hatten doch vergast, nicht umgekehrt! Das geht doch gar nicht!")


    Durch ihre Agententätigkeit hatte sie das Leben von über 5 Millionen deutschen Zivilisten gerettet. (Und noch viele andere, bis heute nicht bekannte Geheimdienst-Ereignisse - mein Buch darüber "O.K. ...", mit 90 Kapiteln ist am Fertigstellen.)


    Dies war ihr Weg im Geheimdienst von der 'Oberfunkerin' über den 'Fahnenjunker-Feldwebel' (evtl. 'Fahnenjunker-Unterfeldwebel') bis zum Oberleutnant.


    Gruß K.K.