Posts by Steyr26

    Hallo Dieter,

    hier weitere Daten zu Pomme aus meinem Archiv:

    Pomme Kurt, geb. 14.02.1899,

    NSDAP ab 01.05.1937, Nr. 4 961 080,

    SS-Obstubaf., Nr. 290 495

    Beförderungen m.W.v.:

    01.10.1929 Ltn.,

    01.04.1933 Obltn.,

    01.04.1936 Hptm.,

    01.04.1940 Major d.Sch.,

    01.05.1943 Oberstltn. d.Sch.,

    zuletzt wohl PV Litzmannstadt als

    Heimatdienststelle.

    Beste Grüße

    Werner

    Ein herzliches Willkommen Pahl,

    ich konnte etwas zu Deinem Großvater finden:

    Pahl Willy, geb. 07.11.1901,

    NSDAP ab 01.05.1939 - Nr. 2 886 900,

    SS-Obstuf., SS-Nr. 350 167,

    befördert zum Obltn.d.Sch. m.W.v. 01.07.1944.

    Zu Obltn. Fritz Grande und Ltn. Walter Morgenroth hab ich bisher nichts gefunden.

    Beste Grüsse

    Werner

    Hallo Dieter,

    hier die Beförderungen (m.W.v.) von

    Gotthilf Oemler, geb. 10.03.1896,

    NSDAP ab 01.05.1937, Nr. 4 918 286,

    27.02.1918 Ltn.,

    01.09.1921 Obltn.,

    01.04.1927 Hptm.,

    01.04.1935 Maj.,

    01.07.1941 Obstltn.,

    01.01.1944 Oberst d.Sch.

    Beste Grüße

    Werner

    Hallo ans Forum,

    auf dem Foto sieht man einen Panzerzug-Geschützwagen des sowjetischen leichten Typs BP 35. In den zwei Türmen ist der Wagen mit je einer 7.62-cm-Feldkanone-02/30 bewaffnet.

    Erbeutete Geschützwagen dieses Typs wurden z.B. in die deutschen Breitspur-Panzerzüge 27 und 31 integriert.

    Quelle: Wolfgang Sawodny, Die Panzerzüge des Deutschen Reiches 1904 - 1945.

    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Darja,

    aufgrund der schwarzen Panzeruniform, schon bei der Ausbildung, der Panzerschutzmütze (wurde getragen, um sich im Panzer nicht den Kopf zu stossen) und des Panzerkampf(wagen)abzeichens in Silber, ist mit grosser Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass Max zu einer Panzerbesatzung gehörte. Panzerkampfabzeichen in Silber wurden an Panzermänner verliehen, die im Panzer an drei Kampfhandlungen teilgenommen hatten.

    Beste Grüsse

    Werner

    Hallo Matthias,

    vielen Dank für das Einstellen der Dokumente!

    Erstellt wurden diese Auflistungen in der Schreibstube beim Ia des XIII. AK und der Schreiber oder diktierende Ia hatte bestimmt wenig Ahnung von Pol.-Truppengliederungen. Es fand garantiert keine Umbenennung statt! Die unterschiedlichen Namen sind Melde- oder Schreibungenauigkeiten. Es sollte richtig 1. (Schwadron)/SS-Pol.Reit.Abt. I bzw. 2./SS-Pol.Reit.Abt. Il heissen. Man hat da halt "geschludert" bzw. es nicht besser gewusst.

    Die Batallione der Pol.Rgter. werden auch mal mit und mal ohne Zusatz "SS" geschrieben und es gibt sicher noch ein paar andere "Flüchtigkeitsfehler".


    BesteGrüße

    Werner

    Hallo Dieter,

    einige Personalien:

    bei Major d.Sch. Hirsch müsste es sich um folgende Person handeln:

    Hirsch Max, geb. 26.11.1896,

    NSDAP ab 1.5.1937, Nr. 4941921,

    SS-Stubf., Nr. 309840,

    Ltn. m.W.v. 01.10.1929,

    Hptm.d.Sch. m.W.v. 16.06.1938

    Maj.d.Sch. m.W.v. 01.01.1942


    bei Hauptmann Schreyer um:

    Schreyer Karl, geb. 30.07.1898,

    NSDAP ab 1.5.1937, nr. 4037260,

    Ltn. m.W.v. 19.12.30,

    Obltn. m.W.v. 19.12.33,

    Hptm. m.W.v. 01.07.36,

    Maj. d.Sch. m.W.v. 01.10.44.


    Zu Ludwig Hesch habe ich nichts ...


    und zum Schuma-Btl. 109:

    (ukrainisch, Berditschew); Juli 1942 und Januar 1943 Wachtdienst und Ausbildung in Berditschew.

    (Quelle: Tessin/Meyer: Formationsgeschichte der Ordnungspolizei)


    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Ludwig,

    das verstehe ich ja.

    Wenn nun eindeutig gesagt würde "Haben Feindberührung" ist das klar. Aber "ich berühre sie" ist für mich unklar, ist nicht so ganz gängige Sprache.

    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Forumsfreunde,

    ich hab ja keine Ahnung von der Fliegerei aber ich warne immer vor der Verknüpfung von zwei passenden Sachen ohne eine eindeutige Auflösung zu haben.

    Aders schrieb oben

    "ich berühre" = ich habe Ziel gesehen

    Also "ich berühre" ist ein Deckwort!

    "Lastwagen" ist auch ein Deckwort.

    Warum wird ein Deckwort mit einem Deckwort erklärt?

    Ich hab mal Funker gelernt und da wurden Deckworte immer in "Klarsprache" aufgelöst.

    Ich will Euch aber nicht wuschig machen.

    Beste Grüsse

    Werner

    Hallo ans Forum,

    kann ja sein oder auch nicht?!?

    Aber wozu das Deckwort "Lastwagen = berühre R-Maschine".

    Berührungen in der Luft enden meist mit Absturz einer oder beider Maschinen.

    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Thilo,


    vielen Dank für den Scan, Du hast mich überzeugt, die LK-Nummer bezeichnet eine Heeres-Abnahmestelle!

    Ich hab mal recherchiert:

    Der Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion gab am 1.1.1943 dieses Verzeichnis heraus.

    "Nummerung der Abnahmestellen und Bauaufsichten für Heer, Luftwaffe und Kriegsmarine". Das enthält die LK-Nummern.

    In der Waffen-Revue Nr. 20 und Nr. 21 S. 3183 - 3370 ist Teil I, Blätter 1 - 42, dieses Verzeichnisses abgedruckt.

    Leider fehlten im Original die Seite 1 bis 3, so dass auch LK5 fehlt und nicht abgedruckt ist.

    Dieses Verzeichnis ist im Bundesarchiv unter der Signatur "BArch R3/1069" vorhanden.

    Stellt sich die Frage: Hat die Waffen Revue das BA-Verzeichnis abgedruckt oder ist das im Bundesarchiv vollständig?

    Gibt es irgendwo ein vollständiges Verzeichnis?

    Teil I enthält sämtliche Stellen für Waffen und Heeresgerät, Teil II für die Luftfahrtindustrie soll in der Zeitschrift "Luftfahrt international" Heft 13 abgedruckt sein.

    Jetzt sind wir leider von der Polizei etwas weit weg, haben aber eine Lösung!

    Nochmals besten Dank!

    Werner

    Hallo Stephan,


    beim Polizei-Regiment 19 wird sich die Lösung zu Deiner Frage/Recherche mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht finden lassen.

    Ich habe noch nie ein Dokument einer Polizei-Einheit gesehen, welches sich auf Stempelungen auf Hand-Waffen bezieht.

    Ab und zu (d.h. äußerst selten) findet sich mal eine Waffen-Nummer, aber das ist es dann auch.

    Es gibt im Forum ja auch schon zwei andere, leider erfolglose, Versuche die Stempelung LK5 aufzuklären:

    "LK5" Stempel auf Handfeuerwaffen

    Kennzeichnung von Beutewaffen

    Hier wird auch von Stempelungen LK3 und LK7 berichtet und es werden noch mehr Waffentypen genannt.

    Ich habe keine Ahnung, aber einen einfachen Erklärungsansatz.

    Beute-Handwaffen wurden in großen Stückzahlen eingesammelt, sortiert und wieder ausgegeben.

    Die zentrale Ausgabe erfolgte bestimmt mit System und nach einer Prüfung/Kontrolle der Waffe.

    Eventuell haben Langwaffen-Kontrolleure oder Langwaffen-Kontrollstellen gestempelt.

    Ich hoffe, es wird eine Klärung für diese Stempelung gefunden!

    Mit besten Grüßen


    Werner

    Hallo Wolfgang,


    bei der Einheit könnte es sich um die Feldgendarmerie-Abteilung 694 handeln.

    Die war Heerestruppe und 1945 bei der Heeresgruppe Süd in Ungarn im Einsatz.

    Wenn meine Vermutung mit der Nummer 694 stimmt, stellt sich die Frage ob hier eine

    Umbenennung durchgeführt wurde.


    Mit besten Grüßen

    Werner

    Hallo Stephan,

    willkommen im Forum!


    Zum Heeres-Gerätelager in Laak a.d. Zaier kann ich Dir leider nichts sagen.

    Die Ausrüstung der Polizeieinheiten lief über eine eigene Organisation der Polizei mit

    Polizei-Hauptzeugämtern, Polizei-Nebenzeugämtern und "Sonder-Zeugämter" wie z.B.

    Polizei-Nachrichtenzeugamt. In wie weit diese Pol.-Zeugämter Zulieferungen von

    Heeres-Zeugämtern erhielten, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Welche Handfeuerwaffen das Pol.Rgt. 19 genau hatte kann ich auch nicht sagen. In der Regel

    wurden die Pol.Rgter. mit 7,9mm Langwaffen ausgerüstet. Die Ausrüstungsverfügungen lauten

    meist: "Anzahl" Karabiner 98a, 98k oder Gewehr p, t oder j mit je "Anzahl" Patronen.

    Beim Gewehr t kann es sich um vz.24 handeln.

    7,5mm MAS-36 habe ich bisher nicht gefunden. Es gibt aber fast nichts, was es nicht gab!

    So sind z.B. 8mm M 95 Gewehre (ö), 6,5mm Gewehre (i) und 7,62mm Gewehre (r) bei der

    Polizei belegt.


    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Wolfgang,

    wird im dem NARA-Dokument nur die Pol.-Aufkl.Abt. 694 genannt oder auch noch andere Einheiten? Bei der Polzei selbst (nicht gemeint SS-Pol.Divisionen) ist mir keine Aufklärungs-Abteilung bekannt. Eigentlich passt so eine Einheit von der Grösse auch nur in einen Divisionsverband, den es bei der Polizei nicht gab.

    Beste Grüsse

    Werner

    Hallo zusammen,


    die Windrose, wie sie auf dem lf. 5 - Foto von Mathias zu sehen ist, wurde in dieser Form von der 227. Inf.Div. geführt.

    Es gibt viele, eindeutig der 227. Inf.Div. zuordbare Fotos, die dies belegen.

    Ob Fotos mit demselben Kennzeichen eindeutig dem MG Btl. 10 zugeordnet werden können, weis ich nicht.

    Der Maschinengewehrwagen lf. 5 führt aber auch noch das Westfalenross.

    Eine 12. Kompanie gab es in allen drei Inf.Batl. der 227. Inf.Div.

    Alle drei Batl. (328, 366, 412) wurden durch den Landwehr-Kommandeur Krefeld im Raum Krefeld, Rheydt, M.-Gladbach

    aufgestellt, wo ist der Bezug zu Westfalen?

    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Benjamin,


    in dem Buch von Hans Cramer finden sich leider nur wenige Hinweise zur Einquartierungszeit in der Eifel:

    Seiten 79/80: "Bereits Ende Oktober 1939 rückte die ALA wieder zu neuem Einsatz aus. Die Fahrt ging nach Westen über die Autobahn zunächst nach Wuppertal, nach wenigen Tagen weiter nach Dachsenhausen und endlich mit Einsetzen der schlechten Witterung nach Koblenz. Dort blieb die Abteilung bis über Weihnachten in den neuen Infanterie-Kasernen, wurde Anfang Januar bei strenger Kälte in die Gegend von St. Goarshausen verlegt und schließlich in der Eifel in Düngenheim und seiner Umgebung untergebracht. Der Winter 1939/40 war kalt und schneereich, selbst der Rhein war zeitweilig zugefroren. Die Unterbringung in den Eifel-Dörfern war kalt und recht behelfsmäßig. Oft gingen die Gedanken in die schönen, gepflegten Krampnitzer-Kasernen zurück. Aber die Wintermonate gaben Zeit für die Vollendung der Ausbildung und wurden, soweit das Gelände und die Witterung es zuließen, von den Schwadronen eifrig genutzt, galt es doch , die im Polenfeldzug gesammelten Erfahrungen auszuwerten."

    Seite 86: "Am 9. Mai erhält die ALA Alarmbefehl und schon in der Nacht vom 9. zum 10. rollt die Abteilung an die Westgrenze."


    Ist nicht viel, passt aber zu Deiner Zeitangabe "06.11.1939 bis zum 04.05.1940" gut!


    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Forum,


    ich habe in meiner Sammlung ein Foto des erbeuteten Hotchkiss H38 mit Namenszug "LEGION KIRCHHAM",

    der ohne Turm als Schlepper im Einsatz ist (siehe angebaute Lkw-Maulkupplung).

    Aufgenommen sein soll das Foto nach rückseitiger Beschriftung in Holland.

    Ich lese das als "In Holland, Zwolle, beim Kettenspannen". Leider ohne Datum.

    Bei Zwolle soll es aber nur einen Notlandeplatz gegeben haben, ohne weitere Informationen.

    Beste Grüße

    Werner

    Legion Kirchham H38 W.jpg

    Legion Kirchham H38 R.jpg

    Hallo Diana,

    auch Offizieren der Polizei war der Eintritt in die Allgemeine SS nicht verwehrt!

    Karl Rentsch war bei der Schutzpolizei der Gemeinden.

    geb. 17.12.1890,

    Eintritt in die NSDAP am 1.4.1933, Mitgl.Nr. 1642901,

    SS-Hstuf., SS-Nr. 382597,

    Leutnant m.W.v. 1.5.1921,

    Pol.Kommisar m.W.v. 01.01.1926,

    Hptm. m.W.v. 1.7.1938.


    Beste Grüße

    Werner