Posts by Steyr26

    Hallo zusammen,


    die Windrose, wie sie auf dem lf. 5 - Foto von Mathias zu sehen ist, wurde in dieser Form von der 227. Inf.Div. geführt.

    Es gibt viele, eindeutig der 227. Inf.Div. zuordbare Fotos, die dies belegen.

    Ob Fotos mit demselben Kennzeichen eindeutig dem MG Btl. 10 zugeordnet werden können, weis ich nicht.

    Der Maschinengewehrwagen lf. 5 führt aber auch noch das Westfalenross.

    Eine 12. Kompanie gab es in allen drei Inf.Batl. der 227. Inf.Div.

    Alle drei Batl. (328, 366, 412) wurden durch den Landwehr-Kommandeur Krefeld im Raum Krefeld, Rheydt, M.-Gladbach

    aufgestellt, wo ist der Bezug zu Westfalen?

    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Benjamin,


    in dem Buch von Hans Cramer finden sich leider nur wenige Hinweise zur Einquartierungszeit in der Eifel:

    Seiten 79/80: "Bereits Ende Oktober 1939 rückte die ALA wieder zu neuem Einsatz aus. Die Fahrt ging nach Westen über die Autobahn zunächst nach Wuppertal, nach wenigen Tagen weiter nach Dachsenhausen und endlich mit Einsetzen der schlechten Witterung nach Koblenz. Dort blieb die Abteilung bis über Weihnachten in den neuen Infanterie-Kasernen, wurde Anfang Januar bei strenger Kälte in die Gegend von St. Goarshausen verlegt und schließlich in der Eifel in Düngenheim und seiner Umgebung untergebracht. Der Winter 1939/40 war kalt und schneereich, selbst der Rhein war zeitweilig zugefroren. Die Unterbringung in den Eifel-Dörfern war kalt und recht behelfsmäßig. Oft gingen die Gedanken in die schönen, gepflegten Krampnitzer-Kasernen zurück. Aber die Wintermonate gaben Zeit für die Vollendung der Ausbildung und wurden, soweit das Gelände und die Witterung es zuließen, von den Schwadronen eifrig genutzt, galt es doch , die im Polenfeldzug gesammelten Erfahrungen auszuwerten."

    Seite 86: "Am 9. Mai erhält die ALA Alarmbefehl und schon in der Nacht vom 9. zum 10. rollt die Abteilung an die Westgrenze."


    Ist nicht viel, passt aber zu Deiner Zeitangabe "06.11.1939 bis zum 04.05.1940" gut!


    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Forum,


    ich habe in meiner Sammlung ein Foto des erbeuteten Hotchkiss H38 mit Namenszug "LEGION KIRCHHAM",

    der ohne Turm als Schlepper im Einsatz ist (siehe angebaute Lkw-Maulkupplung).

    Aufgenommen sein soll das Foto nach rückseitiger Beschriftung in Holland.

    Ich lese das als "In Holland, Zwolle, beim Kettenspannen". Leider ohne Datum.

    Bei Zwolle soll es aber nur einen Notlandeplatz gegeben haben, ohne weitere Informationen.

    Beste Grüße

    Werner

    Legion Kirchham H38 W.jpg

    Legion Kirchham H38 R.jpg

    Hallo Diana,

    auch Offizieren der Polizei war der Eintritt in die Allgemeine SS nicht verwehrt!

    Karl Rentsch war bei der Schutzpolizei der Gemeinden.

    geb. 17.12.1890,

    Eintritt in die NSDAP am 1.4.1933, Mitgl.Nr. 1642901,

    SS-Hstuf., SS-Nr. 382597,

    Leutnant m.W.v. 1.5.1921,

    Pol.Kommisar m.W.v. 01.01.1926,

    Hptm. m.W.v. 1.7.1938.


    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Dieter,


    danke für das Richt-Datenblatt! Der russische 82mm Granatwerfer BM 37 (Batl.-Gr.-Werfer) wurde von der Wehrmacht je nach

    Modell unter den Bezeichnungen 8,2cm Granatwerfer 274/1(r), 274/2(r) oder 274/3(r) verwendet.

    Granatwerfer dieses Typs scheinen bis heute Verwendung zu finden. Nach dem Krieg gab es diesen Werfer auch in der NVA.


    Beste Grüße

    Werner

    Hallo zusammen,


    ich zitiere aus A.J. Barker "Die deutschen Infanteriewaffen des zweiten Weltkrieges", Motorbuch-Verlag 1974, S. 21:

    "Die Mehrzahl der alliierten Soldaten, die gegen die Deutschen kämpften, erhielten einen unauslöschlichen Eindruck von der

    Wirkung ihrer Werfer, und tatsächlich setzten die Deutschen diese Waffe mit bemerkenswertem Erfolg ein.

    Ob nun dieser Eindruck übertrieben ist oder nicht, es ist interessant festzustellen, dass im deutschen Heer der gleiche

    Eindruck hinsichtlich der russischen Werfer herrschte."


    Mit Werfer sind hier bei A.J. Barker Granatwerfer gemeint, 5 - 12cm.


    Noch eine Anmerkung:

    Das Gewehr-Granat-Gerät hat den 5cm Granatwerfer 36 nicht verdrängt, wie häufig zu lesen ist. Bis 1942 war der 5cm-Granatwerfer

    Standartwaffe (zu je drei Stück) in jeder Infanterie-Kompanie. Ab 1942 verdrängte das Gew.Gr.Ger. den 5cm Granatwerfer als Standardwaffe

    in den Infanterie-Kompanien. Damit verschwand der 5cm Granatwerfer 36 aber nicht, sondern war weiterhin in einigen Infanterie-Kompanien zu finden

    bzw. wurde in befestigten Stellungen, z.B. an den norwegischen und frz. Küsten neben vielen Beute-Granatwerfern weiter eingesetzt.


    Mit besten Grüßen


    Werner

    Hallo Laurent,


    vielen Dank für die schönen Fotos.

    Bild 3 zeigt den 5cm le. Granatwerfer 36, der ja gerade unter

    Granatwerfer - billig aber effektiv

    im Forum diskutiert wird. Bei der Polizei war dieser Granatwerfer bis Kriegsende im Einsatz.

    Bild 5 (das letzte Foto) zeigt eine 4,7cm Pak, hier eine Entwicklung der Firma Böhler in Österreich, die

    auch in vielen weiteren Ländern zum Einsatz kam bzw. gefertigt wurde.

    Bei dem gezeigten Exemplar handelt es sich wohl um eine italienische Cannone Anticarro 47/32 mod. 35,

    die ab Sept. 1943 auf deutscher Seite als 4,7cm Pak 177(i) zum Einsatz kam.

    In der Regel sieht man diese Geschütze ohne Schutzschild, daher hier besonders schön!

    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Michel,


    da mag das Lexikon vielleicht Recht haben was die Pz.Jg.Abt. 657 betrifft, die Pz.Kp. 224 bestand aber weiter

    und war März/April 1945 dem Armee-Oberkommando 25 (AOK 25) direkt unterstellt.


    Zur einzigartigen Namensgebung der Kompanie Pz.Kp. C (ND) 224:

    Das "C" kommt von der Kriegsstärkenachweisung 1171c für eine Panzer-Kompanie ausgerüstet mit Beutepanzern.

    Das "ND" steht für Niederlande. Die Kompanie wurde als Korpstruppe für den Kommandierenden General und Befehlshaber

    des deutschen Heeres in den Niederlanden aufgestellt bzw. diesem kriegsgliederungsmäßig unterstellt.

    Eine weitere Besonderheit, die zu dem "ND" geführt haben könnte ist, dass das Personal der Kompanie aus in den

    Niederlanden lebenden Deutschen gestellt werden sollte.

    Warum genau das "C" und das "ND" im Namen der Kompanie auftauchen weiß/wusste wohl nur der zuständige

    Sachbearbeiter in der Organisations-Abteilung des Oberkommando des Heeres, der den Befehl vom 18.6.1943 erstellte

    auf den der Aufstellungsbefehl für die Kompanie vom 1.7.1943 aufsetzte.

    "Normalerweise" hatten mit Beute Panzern ausgerüstete Einheiten keinen besonderen Zusatz (z.B. Pz.Abt. 211) oder man wählte einfach

    den Zusatz "Beute", wie z.B. bei der Beute-Panzer-Kompanie 223 (auch Pz. Beute-Kp. 223).

    Mit besten Grüßen

    Werner

    Hallo Famiforsch,


    danke für die Namensangaben. Ein aktiver Polizeioffizier der Schutzpolizei mit Namen Macykowski lässt sich in meinen Unterlagen

    nicht nachweisen. Peter wird wohl recht haben mit seiner Vermutung "Revierleutnant" oder "Bezirksleutnant",

    da wird es dann schon schwieriger.

    Macykowski ist aber ein sehr seltener Name! Da kann noch was gefunden werden.

    In Görlitz ist in 1897/98 ein Arbeiter Josef Macykowski in der Bogstr. 10 gemeldet. Das könnte der Vater des Polizisten sein.

    1912/13 ist Josef Macykowski in der Büttnerstr. 1 in Görlitz gemeldet und 1919 in der Breslauer Str. 29.

    In der Breslauer Str. 29 taucht 1925/26 die Witwe Martha Macykowski auf, evtl. die Mutter. Diese wohnt auch 1934/35 noch dort.

    Eine Meldeadresse von Alfred Macykowski in Görlitz oder Meißen finde ich leider nicht.

    Beste Grüße

    Werner

    Hallo,

    die 5cm Pak sind einer falschen Interpretation der Kriegsgliederung durch Alex geschuldet. In der Kriegsgliederung sind 9 (nicht 8 ) s.Pak verzeichnet, also 7,5cm. Ich denke, Alex hat das "s" als "5" gelesen und die "9" darunter als"8".

    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Mathias,


    besten Dank für die Auszüge aus der Feldpostübersicht.

    Kannst Du da noch etwas erläutern?

    Bei der 3. Pol.Pz.Kp., FPN 4767, wird Wien-Purkersdorf gestrichen und die 436 gesetzt. Du schreibst

    Meck.-Pom. Zu der Zeit gab es kein Meck.-Pom. nur die Länder Mecklenburg-Schwerin,

    Mecklenburg-Strelitz und Vorpommern. Die Zusammenlegung passierte erst nach dem Krieg.

    Steht wirklich Meck.-Pom. zur Erläuterung für die 436?

    Bei der 7. Pol.Pz.Kp, FPN 06370, lese ich nur Wien-Purkersdorf, nichts von 436? Besteht da ein Kopierfehler mit Meck.-Pom.?

    Bei der 9. Pol.Pz.Kp., FPN 29842, ist abw. gestrichen (seht das für "in Abwicklung") und Wien-Purkersdorf gesetzt?


    Vielen Dank und beste Grüße

    Werner

    Hallo Werner,


    da habe ich nicht hoch genug geschaut, sorry! Ist aber immer noch keine Polizei-Einheit.

    Die 5 dürfte aber nicht die Nr. der Kompanie sondern die Zählzahl der ausgegebenen Marke sein.

    Also 5. Marke der Vs-HJ-Pz.Kp. z.b.V.! Sonst hätten alle Angehörigen der Kompanie die gleiche Marke und

    wären nicht über diese zu identifizieren.


    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Werner,


    sehr aufmerksam auf das "Pz.Kp.z.b.V." geschaut!

    Die oben genannte "Polizei-Panzer-Ersatz-Kompanie z.b.V." ist bisher nur im Erinnerungs-Bericht eines ehemaligen

    Polizisten genannt. Die Existenz einer Polizei-Panzer-Ersatz-Kompanie ist mit Original-Dokumenten belegt, der Zusatz "z.b.V." meines Wissens bisher

    nicht.

    Die im Denkmalprojekt erwähnte, 1963 gefundene (?!), Erkennungsmarke hat mit Polizei-Truppeneinheiten sicher nichts zu tun.

    Eine Vs (Versuchs?, Verstärkte?, Volkssturm?, ???) HJ (Hitlerjugend) Pz.Kp.z.b.V. (Panzer Kompanie zur besonderen Verwendung)

    ist wohl außer auf dieser Erkennungsmarke auch bisher nirgendwo dokumentiert.

    Bei Kriegsende kann es viele merkwürdig bezeichnete Einheiten gegeben haben, Vorsicht ist bis zum Beweis immer geboten.


    Mit besten Grüßen

    Werner