Posts by Steyr26

    Hallo Dieter,

    einige Personalien:

    bei Major d.Sch. Hirsch müsste es sich um folgende Person handeln:

    Hirsch Max, geb. 26.11.1896,

    NSDAP ab 1.5.1937, Nr. 4941921,

    SS-Stubf., Nr. 309840,

    Ltn. m.W.v. 01.10.1929,

    Hptm.d.Sch. m.W.v. 16.06.1938

    Maj.d.Sch. m.W.v. 01.01.1942


    bei Hauptmann Schreyer um:

    Schreyer Karl, geb. 30.07.1898,

    NSDAP ab 1.5.1937, nr. 4037260,

    Ltn. m.W.v. 19.12.30,

    Obltn. m.W.v. 19.12.33,

    Hptm. m.W.v. 01.07.36,

    Maj. d.Sch. m.W.v. 01.10.44.


    Zu Ludwig Hesch habe ich nichts ...


    und zum Schuma-Btl. 109:

    (ukrainisch, Berditschew); Juli 1942 und Januar 1943 Wachtdienst und Ausbildung in Berditschew.

    (Quelle: Tessin/Meyer: Formationsgeschichte der Ordnungspolizei)


    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Ludwig,

    das verstehe ich ja.

    Wenn nun eindeutig gesagt würde "Haben Feindberührung" ist das klar. Aber "ich berühre sie" ist für mich unklar, ist nicht so ganz gängige Sprache.

    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Forumsfreunde,

    ich hab ja keine Ahnung von der Fliegerei aber ich warne immer vor der Verknüpfung von zwei passenden Sachen ohne eine eindeutige Auflösung zu haben.

    Aders schrieb oben

    "ich berühre" = ich habe Ziel gesehen

    Also "ich berühre" ist ein Deckwort!

    "Lastwagen" ist auch ein Deckwort.

    Warum wird ein Deckwort mit einem Deckwort erklärt?

    Ich hab mal Funker gelernt und da wurden Deckworte immer in "Klarsprache" aufgelöst.

    Ich will Euch aber nicht wuschig machen.

    Beste Grüsse

    Werner

    Hallo ans Forum,

    kann ja sein oder auch nicht?!?

    Aber wozu das Deckwort "Lastwagen = berühre R-Maschine".

    Berührungen in der Luft enden meist mit Absturz einer oder beider Maschinen.

    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Thilo,


    vielen Dank für den Scan, Du hast mich überzeugt, die LK-Nummer bezeichnet eine Heeres-Abnahmestelle!

    Ich hab mal recherchiert:

    Der Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion gab am 1.1.1943 dieses Verzeichnis heraus.

    "Nummerung der Abnahmestellen und Bauaufsichten für Heer, Luftwaffe und Kriegsmarine". Das enthält die LK-Nummern.

    In der Waffen-Revue Nr. 20 und Nr. 21 S. 3183 - 3370 ist Teil I, Blätter 1 - 42, dieses Verzeichnisses abgedruckt.

    Leider fehlten im Original die Seite 1 bis 3, so dass auch LK5 fehlt und nicht abgedruckt ist.

    Dieses Verzeichnis ist im Bundesarchiv unter der Signatur "BArch R3/1069" vorhanden.

    Stellt sich die Frage: Hat die Waffen Revue das BA-Verzeichnis abgedruckt oder ist das im Bundesarchiv vollständig?

    Gibt es irgendwo ein vollständiges Verzeichnis?

    Teil I enthält sämtliche Stellen für Waffen und Heeresgerät, Teil II für die Luftfahrtindustrie soll in der Zeitschrift "Luftfahrt international" Heft 13 abgedruckt sein.

    Jetzt sind wir leider von der Polizei etwas weit weg, haben aber eine Lösung!

    Nochmals besten Dank!

    Werner

    Hallo Stephan,


    beim Polizei-Regiment 19 wird sich die Lösung zu Deiner Frage/Recherche mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht finden lassen.

    Ich habe noch nie ein Dokument einer Polizei-Einheit gesehen, welches sich auf Stempelungen auf Hand-Waffen bezieht.

    Ab und zu (d.h. äußerst selten) findet sich mal eine Waffen-Nummer, aber das ist es dann auch.

    Es gibt im Forum ja auch schon zwei andere, leider erfolglose, Versuche die Stempelung LK5 aufzuklären:

    "LK5" Stempel auf Handfeuerwaffen

    Kennzeichnung von Beutewaffen

    Hier wird auch von Stempelungen LK3 und LK7 berichtet und es werden noch mehr Waffentypen genannt.

    Ich habe keine Ahnung, aber einen einfachen Erklärungsansatz.

    Beute-Handwaffen wurden in großen Stückzahlen eingesammelt, sortiert und wieder ausgegeben.

    Die zentrale Ausgabe erfolgte bestimmt mit System und nach einer Prüfung/Kontrolle der Waffe.

    Eventuell haben Langwaffen-Kontrolleure oder Langwaffen-Kontrollstellen gestempelt.

    Ich hoffe, es wird eine Klärung für diese Stempelung gefunden!

    Mit besten Grüßen


    Werner

    Hallo Wolfgang,


    bei der Einheit könnte es sich um die Feldgendarmerie-Abteilung 694 handeln.

    Die war Heerestruppe und 1945 bei der Heeresgruppe Süd in Ungarn im Einsatz.

    Wenn meine Vermutung mit der Nummer 694 stimmt, stellt sich die Frage ob hier eine

    Umbenennung durchgeführt wurde.


    Mit besten Grüßen

    Werner

    Hallo Stephan,

    willkommen im Forum!


    Zum Heeres-Gerätelager in Laak a.d. Zaier kann ich Dir leider nichts sagen.

    Die Ausrüstung der Polizeieinheiten lief über eine eigene Organisation der Polizei mit

    Polizei-Hauptzeugämtern, Polizei-Nebenzeugämtern und "Sonder-Zeugämter" wie z.B.

    Polizei-Nachrichtenzeugamt. In wie weit diese Pol.-Zeugämter Zulieferungen von

    Heeres-Zeugämtern erhielten, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Welche Handfeuerwaffen das Pol.Rgt. 19 genau hatte kann ich auch nicht sagen. In der Regel

    wurden die Pol.Rgter. mit 7,9mm Langwaffen ausgerüstet. Die Ausrüstungsverfügungen lauten

    meist: "Anzahl" Karabiner 98a, 98k oder Gewehr p, t oder j mit je "Anzahl" Patronen.

    Beim Gewehr t kann es sich um vz.24 handeln.

    7,5mm MAS-36 habe ich bisher nicht gefunden. Es gibt aber fast nichts, was es nicht gab!

    So sind z.B. 8mm M 95 Gewehre (ö), 6,5mm Gewehre (i) und 7,62mm Gewehre (r) bei der

    Polizei belegt.


    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Wolfgang,

    wird im dem NARA-Dokument nur die Pol.-Aufkl.Abt. 694 genannt oder auch noch andere Einheiten? Bei der Polzei selbst (nicht gemeint SS-Pol.Divisionen) ist mir keine Aufklärungs-Abteilung bekannt. Eigentlich passt so eine Einheit von der Grösse auch nur in einen Divisionsverband, den es bei der Polizei nicht gab.

    Beste Grüsse

    Werner

    Hallo zusammen,


    die Windrose, wie sie auf dem lf. 5 - Foto von Mathias zu sehen ist, wurde in dieser Form von der 227. Inf.Div. geführt.

    Es gibt viele, eindeutig der 227. Inf.Div. zuordbare Fotos, die dies belegen.

    Ob Fotos mit demselben Kennzeichen eindeutig dem MG Btl. 10 zugeordnet werden können, weis ich nicht.

    Der Maschinengewehrwagen lf. 5 führt aber auch noch das Westfalenross.

    Eine 12. Kompanie gab es in allen drei Inf.Batl. der 227. Inf.Div.

    Alle drei Batl. (328, 366, 412) wurden durch den Landwehr-Kommandeur Krefeld im Raum Krefeld, Rheydt, M.-Gladbach

    aufgestellt, wo ist der Bezug zu Westfalen?

    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Benjamin,


    in dem Buch von Hans Cramer finden sich leider nur wenige Hinweise zur Einquartierungszeit in der Eifel:

    Seiten 79/80: "Bereits Ende Oktober 1939 rückte die ALA wieder zu neuem Einsatz aus. Die Fahrt ging nach Westen über die Autobahn zunächst nach Wuppertal, nach wenigen Tagen weiter nach Dachsenhausen und endlich mit Einsetzen der schlechten Witterung nach Koblenz. Dort blieb die Abteilung bis über Weihnachten in den neuen Infanterie-Kasernen, wurde Anfang Januar bei strenger Kälte in die Gegend von St. Goarshausen verlegt und schließlich in der Eifel in Düngenheim und seiner Umgebung untergebracht. Der Winter 1939/40 war kalt und schneereich, selbst der Rhein war zeitweilig zugefroren. Die Unterbringung in den Eifel-Dörfern war kalt und recht behelfsmäßig. Oft gingen die Gedanken in die schönen, gepflegten Krampnitzer-Kasernen zurück. Aber die Wintermonate gaben Zeit für die Vollendung der Ausbildung und wurden, soweit das Gelände und die Witterung es zuließen, von den Schwadronen eifrig genutzt, galt es doch , die im Polenfeldzug gesammelten Erfahrungen auszuwerten."

    Seite 86: "Am 9. Mai erhält die ALA Alarmbefehl und schon in der Nacht vom 9. zum 10. rollt die Abteilung an die Westgrenze."


    Ist nicht viel, passt aber zu Deiner Zeitangabe "06.11.1939 bis zum 04.05.1940" gut!


    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Forum,


    ich habe in meiner Sammlung ein Foto des erbeuteten Hotchkiss H38 mit Namenszug "LEGION KIRCHHAM",

    der ohne Turm als Schlepper im Einsatz ist (siehe angebaute Lkw-Maulkupplung).

    Aufgenommen sein soll das Foto nach rückseitiger Beschriftung in Holland.

    Ich lese das als "In Holland, Zwolle, beim Kettenspannen". Leider ohne Datum.

    Bei Zwolle soll es aber nur einen Notlandeplatz gegeben haben, ohne weitere Informationen.

    Beste Grüße

    Werner

    Legion Kirchham H38 W.jpg

    Legion Kirchham H38 R.jpg

    Hallo Diana,

    auch Offizieren der Polizei war der Eintritt in die Allgemeine SS nicht verwehrt!

    Karl Rentsch war bei der Schutzpolizei der Gemeinden.

    geb. 17.12.1890,

    Eintritt in die NSDAP am 1.4.1933, Mitgl.Nr. 1642901,

    SS-Hstuf., SS-Nr. 382597,

    Leutnant m.W.v. 1.5.1921,

    Pol.Kommisar m.W.v. 01.01.1926,

    Hptm. m.W.v. 1.7.1938.


    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Dieter,


    danke für das Richt-Datenblatt! Der russische 82mm Granatwerfer BM 37 (Batl.-Gr.-Werfer) wurde von der Wehrmacht je nach

    Modell unter den Bezeichnungen 8,2cm Granatwerfer 274/1(r), 274/2(r) oder 274/3(r) verwendet.

    Granatwerfer dieses Typs scheinen bis heute Verwendung zu finden. Nach dem Krieg gab es diesen Werfer auch in der NVA.


    Beste Grüße

    Werner

    Hallo zusammen,


    ich zitiere aus A.J. Barker "Die deutschen Infanteriewaffen des zweiten Weltkrieges", Motorbuch-Verlag 1974, S. 21:

    "Die Mehrzahl der alliierten Soldaten, die gegen die Deutschen kämpften, erhielten einen unauslöschlichen Eindruck von der

    Wirkung ihrer Werfer, und tatsächlich setzten die Deutschen diese Waffe mit bemerkenswertem Erfolg ein.

    Ob nun dieser Eindruck übertrieben ist oder nicht, es ist interessant festzustellen, dass im deutschen Heer der gleiche

    Eindruck hinsichtlich der russischen Werfer herrschte."


    Mit Werfer sind hier bei A.J. Barker Granatwerfer gemeint, 5 - 12cm.


    Noch eine Anmerkung:

    Das Gewehr-Granat-Gerät hat den 5cm Granatwerfer 36 nicht verdrängt, wie häufig zu lesen ist. Bis 1942 war der 5cm-Granatwerfer

    Standartwaffe (zu je drei Stück) in jeder Infanterie-Kompanie. Ab 1942 verdrängte das Gew.Gr.Ger. den 5cm Granatwerfer als Standardwaffe

    in den Infanterie-Kompanien. Damit verschwand der 5cm Granatwerfer 36 aber nicht, sondern war weiterhin in einigen Infanterie-Kompanien zu finden

    bzw. wurde in befestigten Stellungen, z.B. an den norwegischen und frz. Küsten neben vielen Beute-Granatwerfern weiter eingesetzt.


    Mit besten Grüßen


    Werner

    Hallo Laurent,


    vielen Dank für die schönen Fotos.

    Bild 3 zeigt den 5cm le. Granatwerfer 36, der ja gerade unter

    Granatwerfer - billig aber effektiv

    im Forum diskutiert wird. Bei der Polizei war dieser Granatwerfer bis Kriegsende im Einsatz.

    Bild 5 (das letzte Foto) zeigt eine 4,7cm Pak, hier eine Entwicklung der Firma Böhler in Österreich, die

    auch in vielen weiteren Ländern zum Einsatz kam bzw. gefertigt wurde.

    Bei dem gezeigten Exemplar handelt es sich wohl um eine italienische Cannone Anticarro 47/32 mod. 35,

    die ab Sept. 1943 auf deutscher Seite als 4,7cm Pak 177(i) zum Einsatz kam.

    In der Regel sieht man diese Geschütze ohne Schutzschild, daher hier besonders schön!

    Beste Grüße

    Werner

    Hallo Michel,


    da mag das Lexikon vielleicht Recht haben was die Pz.Jg.Abt. 657 betrifft, die Pz.Kp. 224 bestand aber weiter

    und war März/April 1945 dem Armee-Oberkommando 25 (AOK 25) direkt unterstellt.


    Zur einzigartigen Namensgebung der Kompanie Pz.Kp. C (ND) 224:

    Das "C" kommt von der Kriegsstärkenachweisung 1171c für eine Panzer-Kompanie ausgerüstet mit Beutepanzern.

    Das "ND" steht für Niederlande. Die Kompanie wurde als Korpstruppe für den Kommandierenden General und Befehlshaber

    des deutschen Heeres in den Niederlanden aufgestellt bzw. diesem kriegsgliederungsmäßig unterstellt.

    Eine weitere Besonderheit, die zu dem "ND" geführt haben könnte ist, dass das Personal der Kompanie aus in den

    Niederlanden lebenden Deutschen gestellt werden sollte.

    Warum genau das "C" und das "ND" im Namen der Kompanie auftauchen weiß/wusste wohl nur der zuständige

    Sachbearbeiter in der Organisations-Abteilung des Oberkommando des Heeres, der den Befehl vom 18.6.1943 erstellte

    auf den der Aufstellungsbefehl für die Kompanie vom 1.7.1943 aufsetzte.

    "Normalerweise" hatten mit Beute Panzern ausgerüstete Einheiten keinen besonderen Zusatz (z.B. Pz.Abt. 211) oder man wählte einfach

    den Zusatz "Beute", wie z.B. bei der Beute-Panzer-Kompanie 223 (auch Pz. Beute-Kp. 223).

    Mit besten Grüßen

    Werner