Posts by Hohenloher77

    Hallo Georg,


    ich beschäftige mich mit dem Einsatz der 212. VGD zwischen Jagst und Tauber. Da fallen als "Nebenprodukt" auch Informationen über die anderen Verbände des XIII. SS-AK an.

    Aus dem G-2 Bericht der 4. US-InfDiv geht zum GrenErsuAusbBtl 21 folgendes hervor:

    Das GrenErsuAusbBtl 21 aus Fürth wurde im Rahmen der "Aktion Leuthen" am 31. März mit der Bahn nach Uffenheim verlegt, wo es in der Nacht 03./04. April ankam.

    Das Btl. hatte insgesamt 8 Kompanien und wurde in zwei Btl. gegliedert.

    1.-4. Kompanie (Schützenkompanien) bildeten das Schützenbtl. Fürth I (BtlFhr Hptm Rizzi.)

    5.-7. Kompanie (Schützenkompanien) und 8. Kompanie (schwere Waffenkompanie) bildeten das Schützenbtl. Führt II (BtlFhr Hptm Strauss)


    Schützenbtl. Fürth I wurde bei der 79. VGD eingesetzt bei Riedenheim, Bernsfelden, Schäftersheim, Röttingen, Aub, Bieberehren und zieht sich östlich des Taubertal nach Rothenburg zurück.

    Schützenbtl. Fürth II wurde bei der 9. VGD (KGr Dirrnagel) eingesetzt bei Rot, Herbsthausen und Adolzhausen. Nach dem Einsatz bei der 9. VGD wurde Fürth II wieder der 79. VGD unterstellt und kommt bei Gunzendorf und Nordenberg wieder zum Einsatz.

    Die beiden Btl. werden anschließend aufgrund der vorherigen Verluste zur Kampfgruppe RIZZI zusammengelegt.


    Die Reste von Fürth I und Fürth II werden dann in GrenRegt 212 umbenannt (Kdr. Major Rath).


    Gruß

    Andreas

    Hallo an das Forum,


    ich habe einige Fragen zur Organisation eines deutschen Hauptverbandplatzes.

    Wurde dieser von der Sanitätskompanie einer Division aufgebaut und betrieben? Oder gab es auch auf der Regimentsebene einen Hauptverbandsplatz?

    Es gab auch ein Feldlazarett bei einer Division, ist das gleichbedeutend mit dem HVPl?

    Wie weit hinter der Haupfkampflinie wurde ein Hauptverbandsplatz überlicherweise errichtet?

    Wurden auch Verwundete von einer Nachbardivision dort versorgt? Bspw. wenn der Weg zum dem HVPl der Nachbardivision näher war als zum HVPl der eignen Division?


    Ich würde mich freuen, wenn mir das Forum hier weiterhelfen kann.


    Liebe Grüße,

    Andreas

    Hallo zusammen,

    in der Nähe meines Wohnortes wurde am 25.04.45 im Wald ein gefallener Soldat aufgefunden. In den Eintragungen im Sterberegister steht "zur Zeit bei der Wehrmacht (Stabsabteilung BdE 5352)"

    Ich kann mit der Bezeichung nicht viel anfangen.

    BdE steht vermutlich für Befehlshaber des Ersatzheeres.

    Aber was bedeutet Stabsabteilung?

    Und was hat es mit der Nummer "5352" auf sich?


    Hat jemand im Forum dazu genauere Infos?


    Würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.


    Viele Grüße

    Andreas

    Hallo Pascal,


    der runde Kreis mit dem Schwert als Symbol war auf den Jagdpanzern "Ferdinand/Elefant" angebracht.

    Mir ist kein Bild bekannt, auf dem dieses Symbol auf einem Jagdtiger zu sehen ist.

    Die 3-stelligen Nummern Kompanie/Zug/Fahrzeug waren bei den Jagdtigern der sPzJgAbt 653 entweder ganz in Schwarz oder Schwarz mit weißer Umrandung.


    Gruß

    vom Hohenloher

    Hallo zusammen,

    ich wende mich wieder an das Forum mit der Bitte, mir bei de Entzifferung der alten Schrift zu helfen.

    Ich habe in einem Bestattungsbuch unter den Angaben zu einem gefallenen deutschen Soldaten mit Bleistift geschriebene Ergänzungen gefunden, mit deren Entzifferung ich mich schwer tue.

    Vielleicht kann mir jemand im Forum meine bisherigen Versuche bestätigen, bzw. ergänzen.


    Folgendes konnte ich bisher bei dem Bild im Anhang lesen:

    "unter den Trümmern ??? abgabe? ??? gefunden."

    und

    "Benedikt? Kränzlein, geb. 7.4.1910 in Gundremmingen b. Günzburg ??? ???"


    Ich würde mich sehr freuen, wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte.


    Viele Grüße,


    vom Hohenloher

    Hallo zusammen,

    ich bin auf dieser Seite Archivportal Deutsche Digitale Bibliothek (Auszug im Anhang) auf eine Divison "Alpen" mit einem Jäger-Regiment Alpen 1 und Alpen 2 gestoßen.

    Beim LdW, Wikipedia und Google gibt es außer der Bezeichnung der Einheit keine weiteren Hinweis auf diese beiden Regimenter.

    Anscheinend sollen diese Einheiten kurz vor Kriegsende noch aufgestellt worden sein.

    Hat jemand Hinweise, ob das tatsächlich der Fall war?

    Hat jemand Informationen über Einsätze, die noch stattgefunden haben?

    Mir ist bekannt, dass bei Dorfgütingen 2 Angehörige des Jäger-Regiment Alpen 2 gefallen sind und dort begraben wurden. Das könnte ein Hinweis auf einen Einsatz sein.


    Viele Grüße


    vom Hohenloher

    Hallo Javier,


    danke für den interessanten Bericht.

    Bei den Tiger-Panzern und dem abgeschossenen Panzer bei Griesstätt handelt es sich meiner Ansicht nach mit großer Wahrscheinichkeit um Jagdtiger der sPzJgAbt 653, die sich Ende April/Anfang Mai 1945 in Richtung Salzburg zurückzog.

    (Quelle: Münch - Combat History of schwere Panzerjäger-Abteil 653).


    Gruß vom Hohenloher

    Hallo zusammen,


    ich danke allen für ihre große Hilfe.


    Bei der Entzifferung der alten Schrift ist es auch hilfreich, wenn der damalige Verfasser in Schönschrift geschrieben hat.

    Ich habe im Bestattungsbuch von Dorfgütingen (bei Feuchtwangen) 2 Angehöhrige des Jäger-Regiment "Alpen 2" gefunden.

    Leider bin ich bei der Schrift schnell an meine Grenzen gestoßen.


    Beim ersten Soldaten handelt es sich um einen Angehörigen der 1. Kompanie Jäger-Regiment Alpen 2 (1. Kp JgRgt Alpen 2).

    Bisher konnte ich entziffern:

    Lenz?, Vorname?

    geb. 15.09.1920 in Schönau

    dann konnte ich nur noch die Einheit identifizieren.

    Alter 25 Jahre


    Beim zweiten Soldaten handelt es sich um einen Angehörigen des Pionier-Zug I. Btl. Jäger-Regiment Alpen 2.#

    Bisher konnte ich entziffern:

    Name: Keller, Karl

    Dienstgrad: Pionier

    Einheit PiZg I/JgRgt Alpen 2

    mit dem Rest habe ich große Schwierigkeiten.


    Ich hoffe, dass mir auch hier geholfen werden kann.


    vielen Dank im Voraus und

    viele Grüße vom Hohenloher

    Hallo JMT,


    danke für den interessanten Bericht.


    Die 4 erbeuteten Panther waren m.E. mit großer Wahrscheinlichkeit zur II. Abt. / PzRgt 22, das bei der KGr von Hobe eingesetzt war. Dieses hat im April 1945 ebenfalls einige der letzten bei MAN gefertigten Panther erhalten.


    Die II./Fsch.Pz.Rgt "HG" war an diesem Tag weiter westlich bei Tegernsee und Lenggries eingesetzt.


    Im Anhang zwei Auszüge aus dem Buch "Die Sturmflut und das Ende - Band 3" über die 17. SS-PzGrenDiv "Götz von Berlichingen".


    Der Tagesbefehl vom 01.05.1945:

    Die Division soll die Alpenzugänge sperren und wird dazu in 3 Kampfgruppen gegliedert.

    - Kampfgruppe Schliersee (rechts) - SS-FEB 17

    - Kampfgruppe Tegernsee (mitte) - SS-PzGrenRgt 38

    - Kampfgruppe Lenggries (links) - SS-PzGrenRgt 37

    Die II./Fsch.Pz.Rgt. "HG" wird gemäß Befehl der Kampfgruppe Tegernsee zugeteilt.


    Es muss anscheinend eine Änderung gegeben haben, denn es waren auch einige Panther bei der Kampfgruppe Lenggries.

    Alfred Zitzmann, SS-AufklAbt 17 war beim Kampf um Lenggries dabei und berichtet, dass dabei auch einige Panther eingesetzt wurden.


    Ich hatte vor 20 Jahren in der Buchabteilung von Karstadt ein Buch in der Hand, das auch die letzten Kriegstage im Raum Lenggries beschrieben hat. Darin wurde geschildert, dass 5-6 Panther dort eingesetzt waren.

    Ich kann mich genau an die Zahl erinnern, weil ich mich damals gefragt habe, zu welcher Einheit die Panther wohl gehört haben.


    Leider habe ich das Buch damals nicht gekauft und ich kann mich auch nicht mehr erinnern, wie der Titel des Buches war.


    Gruß vom Hohenloher

    Hallo zusammen,


    mit großem Interesse habe ich diesen Thread verfolgt.


    Die 3 Fotos zeigen 2 verschiedene Panther der II./Fsch.Pz.Rgt. "Hermann Göring".

    Die ersten beiden Fotos zeigen den Panther, der direkt vor der Brücke aufgegeben werden musste. In Panzerwrecks Band 1 ist ein Foto des Panzers abgebildet. Ich habe das als Anhang angefügt. Es ist auch noch in Panzerwrecks Band 5 ein Bild des Panthers, das zu einem früheren Zeitpunkt aufgenommen wurde und ihn noch mit ganzer Kanone zeigt, aber die Qualität dieses Bildes ist leider nicht so gut.


    Das Bild, das von der 86th US-InfDiv aufgenommen wurde, zeigt einen anderen Panther. Interessant finde ich die Turmnummer. Wie so oft ist die Turmnummer leider nicht vollständig erkennbar. Besonders bemerkenswert finde ich dass die Turmnummer mit "4" beginnt. Es gibt Bilder von Panthern mit der Turmnummer "411" und "421". Kann man daraus schließen, dass diese Panther auch von der II./Fsch.Pz.Rgt. "HG" sind?.


    Gruß vom Hohenloher

    Hallo,


    @ Vitktor

    Danke für die Aufklärung


    Alex

    Leider sind 2 Soldaten als Unbekannt bestattet worden. Ob diese später identifiziert werden konnten, weiß ich nicht.

    Bei dem einen ist nur bekannt, dass sein Familienname Weber lautete. Im Bestattungsbuch von Mannheim habe ich keinen Weber finden können, der im fraglichen Zeitraum gefallen ist.

    Bei dem zweiten ist nur die Erkennungsmarke bekannt: Kriegsmarine 108931/42 A. Dieser unbekannte Soldat war mit großer Wahrscheinlichkeit Angehöriger des Reserver-Offizierbewerber-Lehrgang des Wehrkreises VII aus Lenggries, der als Kampfgruppe Sachs Anfang April im Raum Bad Mergentheim eingesetzt war.

    Ich habe mir vorgenommen, mal bei der Deutschen Dienststelle nach der Erkennungsmarke zu fragen, ob es dazu mehr Informationen gibt. Ich erhielt vor Kurzem bei einer anderen Anfrage die Information, dass die Erkennungsmarken-Verzeichnisse derzeit bei der Digitailiserung sind und daher nicht zugänglich.


    Gruß,


    Hohenloher

    Hallo an Alle,


    erst mal herzlichen Dank für Eure Hilfe.


    Waltraud

    Danke für die Klärung meiner Fragzeichen.


    Urenkelin

    Danke für den Tip mit dem Vergleichen.


    Martin

    Danke für den interessanten Link.


    Thilo

    Es handelt sich um 3 Gefallene, die auf dem Friedhof in Insingen (in der Nähe von Rothenburg ob der Tauber) bestattet wurden.

    Bei den Gefallenen handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Angehörige des Grenadier-Regiments 316 der 212. Volksgrenadier-Divison, die zwischen dem 13.04. und 19.04.1945 in der Umgebung gefallen sind.


    Ich habe nochmal einen Eintrag den ich nicht ganz entziffern konnte. Vielleicht kann mir hier auch jemand helfen.

    Ich habe bisher ermittelt:

    "Von den Amerikanern wurde nur die Beisetzung in aller Stille genehmigt, da erst am Tage ???? Insingen besetzt worden war."


    Liebe Grüße


    vom Hohenloher

    Hallo zusammen,

    ich habe in einem Bestattungsbuch aus der Nachbargemeinde einige Gefallene ausfindig gemacht.

    Ich habe mir ein Alphabet in Sütterlin bei Google gesucht und ausgedruckt. Die meisten Eintragungen konnte ich entziffern, aber leider bin ich bei manchen Worten gescheitert.

    Kann mir hier jemand helfen, die Worte zu entziffern?


    Vielen Dank im Voraus für die Bemühungen und

    liebe Grüße,

    vom Hohenloher.


    1. Beim ersten Eintrag kann ich den Familiennamen nicht entziffern. Der erste Buchstabe könnte ein X sein, der 3. und 4. könnte th sein. Aber gibt dieser Name einen Sinn?

    Bisher konnte ich ermitteln:

    ????, Walter, geb. 22.03.1920, Unteroffizier, evang.


    2. Beim zweiten Eintrag kann ich bei der Beschreibung ein Wort nicht entziffern.

    Bisher konnte ich ermitteln:

    Unbekannter Soldat, laut Angaben seiner Kameraden an den Totengräber und laut Inschrift im Stahlhelm: Weber aus Mannheim. Alter ca. 18-19 J., kleine Gestalt, ???? [könnte da schwarz stehen?], abgeschossene Hand, Herzschuß, Unteroffizierschüler


    3. Beim dritten Eintrag kann ich die letzte Zeile und das rechts am Seitenrand nicht entziffern.

    Bisher konnte ich ermitteln:

    Es fehlte jeglicher Ausweis aus dem der Name hätte festgestellt werden können mit Ausnahme der Erk.-Marke.

    Die letzte Zeile ist für mich nicht entzifferbar.

    Am Seitenrand konnte ich ermitteln:

    Wurde nach ???? überführt.

    Hallo zusammen,


    meines Wissens nach wurden in jedem Wehrkreis ein Ersatz-Bataillon (M), auch als "Magen-Bataillon" bezeichnet, aufgestellt. In diesen wurden magenkranke Offiziere und Soldaten zusammengefasst.Für den Wehrkreis XIII war dies das Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon (M) 283 in dem Standort Bad Mergentheim.

    Im März 1945 wurde dieses Bataillon bei der Division 413 eigesetzt. Dies wird auch in dem Buch "Maingebiet und Spessart im Zweiten Weltkrieg" von Alois Stadtmüller erwähnt. Es war Ende März / Anfang April 1945 zur Verteidungung des Raums Elsenfeld eingesetzt.

    Aber in dem G-2 Berichten der Amerikaner werden auch im Raum Bad Mergentheim zur gleichen Zeit Gefangene vom Ersatz-Bataillon (M) 283 gemeldet.


    Kann jemand zur Aufklärung beitragen, warum es so scheint, dass dieses Bataillon gleichzeitig an zwei verschiedenen Orten eingesetzt wurde?


    Gruß vom Hohenloher