Posts by Eggert

    Hallo,


    ich bin auf der Suche nach Informationen über den Einsatzraum des Br. Bau Btl. 84 für den Zeitraum Mai und Juni 1942. Bei der Durchsicht einer Gefallenenliste meiner Heimatgemeinde bin ich auf einen Angehörigen der Einheit gestoßen. Dieser ist am 03.06.1942 bei Widritza - Prudok (s. Karte im Dateianhang) bei einem Gefecht mit Partisanen gefallen und später auf einen Friedhof bei/in Borissow überführt worden.

    Die Einheit ist im LdW zu finden:


    http://www.lexikon-der-wehrmac…gen/BauBtl/BauBtl84-R.htm


    Leider beantworten die Angaben dort nicht meine Fragestellung, da auch bei den Einheiten, bei denen das Bataillon eingesetzt war, keine Hinweise zu finden sind. Vielleicht kann mir einer der Experten im Forum weiterhelfen


    Mit bestem Dank im Voraus

    Ewald

    V55_Borissoff_VI.1943.jpg

    Hallo,


    ich bräuchte Hilfe bei der Suche nach dem korrekten Ort, an dem der Gefr. Pius Andreas Müller gefallen ist. Mir liegen folgende Daten vor:

    Name:       Pius Andreas Müller

    Geboren: 13.11.1912 in Würzburg

    Gefallen: 11.12.1941

    Einheit: 10. / Grenadier Regiment 351

    Rang: Gefreiter (lt. Sterbebild: Oberschtz.)

    Mein Problem ist die Angabe auf dem Sterbebild, daß er am 11.12. während eines Spähtruppunternehmens bei Krynkowo, Russland gefallen wäre. Auf der offiziellen Meldung an die Gemeinde/Standesamt wird aber Birelowo als Ort angegeben.

    Ein Ort names Krynkowo lässt sich finden und zwar als Ortsteil von Alabuschewo im Raum Moskau. Im betreffenden Zeitraum fanden dort Gefechte statt, das GR 351, welches der 183.ID unterstellt war, befand sich aber zu dieser Zeit südwestlich bei Naro-Fominsk bzw. schon auf dem Rückzug. Einen Ort names Birelowo kann ich dort auf den Heereskarten nicht entdecken.

    Kann mir jemand bei der Aufklärung dieses Problems helfen?


    Grüße

    Ewald Müller

    Hallo Herr Vollmann,


    ich kenne Herrn Schüll persönlich und war mit ihm auch vor Ort. Dieser Absturz war auch ihm nicht bekannt. Er ist momentan mit der weiteren Bearbeitung des Absturzes beschäftigt. Verschiedene Archivanfragen laufen. Der Absturz ist auch bei M. Balss "Deutsche Nachtjagd...." mit demselben Wortlaut gelistet.

    Ein offizieller Absturzbericht liegt uns jedoch noch nicht vor. Eventuell kann ein Forumsmitglied hier weiterhelfen.

    Zum Zeitpunkt des Absturzes liegt uns eine Info vor, die diesen eindeutig bestätigt. Weitere noch lebende Zeitzeugen, die damals, soweit möglich, vor Ort waren, haben den Munitionstyp ("kleinerer Patronenboden") sowie das Doppelleitwerk beschrieben. Sicher ist, daß die Maschine ohne Besatzung abstürzte, denn es wurden keine Gefallene gefunden bzw. geborgen und bisher konnten diesbezüglich auch keine Informationen, Berichte, etc, auch aus der weiteren Umgebung von Erlenbach, gefunden werden.


    Gruß

    Ewald Müller

    Guten Abend,


    wir, mein Bruder und ich, sammeln Daten für eine Dorfchronik über den Zeitraum 1933 - 1945. Bei Befragungen von Zeitzeugen wurde mehrfach ein Absturz einer deutschen Maschine erwähnt, über die wir bisher bei offiziellen Quellen wenig erfahren konnten. Ein großes Problem ist auch, daß alle, diesen Zeitraum betreffende Akten unserer Heimatgemeinde, entsorgt und verbrannt wurden. Deshalb wende ich mich an die Spezialisten dieses Forums, um eventuell bei unseren Nachforschungen weiterzukommen. Was wir bisher erfahren konnten, ist folgendes:

    1. Die Maschine stürzte ohne Besatzung am 1./2.September 1943 auf dem Gemeindegebiet Erlenbach/Tiefenthal, Kreis Main-Spessart in ein Waldstück. Der Ort liegt ca. 25km westlich von Würzburg. Über die Tageszeit ist nichts bekannt.
    2. Diese ist beim Aufprall explodiert und ausgebrannt. Die Maschine war aufmunitioniert. Es wurde 2cm- und MG 17-Munition an der A-Stelle gefunden.
    3. Die Besatzung sprang mit dem Fallschirm ab. Verluste, auch in einem größeren Umkreis sind nicht bekannt.
    4. Die Absturzstelle konnten wir lokalisieren und fanden Trümmerteile an der entsprechenden Stelle.
    5. Zeitzeugen sprachen von einem Doppelleitwerk bzw. es wurden auch Flugzeugtypen erwähnt, nämlich entweder eine Do-17 oder Do-217.
    6. Der Flugplatz Wertheim war für die Bergung der Trümmer in dieser Region zuständig. Ob Lw-Personal von dort tätig wurde, war nicht zu ermitteln. Eine Anfrage beim Stadtarchiv Wertheim/Staatsarchiv in Bronnbach wurde negativ beantwortet.
    7. Als Einsatzflugplatz könnte auch Giebelstadt, südlich Würzburg in Frage kommen. Auch dort waren Do-217-Maschinen zeitweise stationiert.
    8. Bei Dill/Hetz "Luftkrieg von Aschaffenburg bis Zwiesel" wird ein Absturz einer Do-217 N-1, Werknr. 1467 der 5.Staffel des NJG 5 für den 02.09.1943 westlich von Würzburg gelistet. Die Besatzung sprang mit dem Fallschirm ab. Eventuell handelt es sich um "unsere" Maschine. Hat jemand nähere Informationen darüber?

    Kann uns jemand mit detailierten Informationen weiterhelfen? Eine Sache, die uns etwas iritiert, ist das NJG 4. Laut LdW lag die 5.Staffel zu dieser Zeit bei Dijon, welches Luftlinie ca. 500km vom Absturzort entfernt ist. Besteht eventuell die Möglichkeit, daß die Zuschreibung falsch ist? Sind andere Abstürze für diesen Zeitpunkt und für unsere Gegend bekannt? Wir wären auch, falls verfügbar, an den Namen der Besatzungsmitglieder interessiert.

    Wir bedanken uns jetzt schon für jegliche Hilfe.


    Gruß

    Ewald

    Hallo,


    ich bin neu hier und habe ein ähnliches Problem wie CheGeVa.

    Hintergrund meiner Anfrage ist folgender:

    Mein Großvater war beim Feldgendarmerietrupp Stab 25.Panzergrenadierdivision und kam 1944 im Minsker Kessel in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Er wurde letztmals beim Regeln des Verkehrs? an einer der Brücken über die Beresina gesehen. Die Information stammt von einem aus der Gefangenschaft heimgekehrten Kameraden, der aus demselben Dorf wie er stammt und der schweren Artillerie Abteilung 709 angehörte. Dieser überquerte den Fluß nach seiner Aussage mit Teilen seiner Einheit auf einem Halbkettenfahrzeug und konnte vorher kurz mit meinem Großvater sprechen.
    Über den Kameraden hätte ich einige wenige Fragen:

    1. Seine Feldpostnummer lautet 32859/O. Für was steht der Buchstabe O?

    2. Welcher Einheit/Divison gehörte die sAA 709 an? Es ist mir bekannt, dass die Einheit im Minsker Kessel nahezu völlig aufgerieben wurde. Er konnte sich mit den Resten der Einheit nach Westen durchschlagen und kam zur Heeres-Artillerie-Abteilung IV./109.

    3. Dort erhielt er die FPNr. 12839/C. Dieselbe Frage wie oben: Für was stand der Buchstabe C? 2. Batterie etc.?

    4. Ich kenne den Bericht v, Forumsmitglied Beresina "Spurensuche,,,,,Minsk". Könnte es sich um eine dieser Behelfsbrücken handeln?

    Vielen Dank im Voraus für jedwede Hilfe.


    Gruss

    E. Müller