Posts by Vergessen 17

    Nabend


    Gelandet bin ich, dem Augenschein, in einer nach Gutsherrenart geführten Community!

    Wo sich Leute für Göttlich halten und keine Kinderstube hatten!

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    #1: Umgangsformen

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    Da du Deine eigenen Regeln nicht kennst ist es sinnlos hier weiter zu verweilen.


    habe die Ehre

    dorGrufti



    Schriftlich auf meine E-Mail das meine Daten gelöscht wurden!

    Die Recherche (1985 bis 2018)


    Am 14. April 1945 stürzt ein unbekanntes Flugzeug bei Obernwöhren/Stadthagen von Süden her kommend im Wald ab und brennt aus.

    Über den VDK Hannover bekomme ich davon Kenntnis. Frage gleich bei der Wast in Berlin wegen der Damals gefundenen Grenadier Erkennungsmarkennummer nach.


    Der Führertochterkompass zeigt 32 Grad NNW an. (Nordnordwest) Was über den dicken Daumen in der Verlängerung bei gleichem Kurs der Raum Groningen ist.



    Ein längeres Telefonat am Abend mit S.I bringt dann Ungeahntes. Wir kommen auf diesen Absturz, ich berichte dass ich dort seit Mitte der 80er gesucht hatte. Der Flz.-Typ, eine He111 H6-H20, nach den wenigen brauchbaren Trümmerteilen. Keine Me110 wie dazumal gemutmaßt. Suchzeit teilweise mit Helfern, ca. 500 Stunden. Er kommt damit, dass die EM entschlüsselt wurde und einem August Huber aus Baden gehört. Dessen Rang, wie auch alles weitere aber noch offen ist. Seine letzte Meldung stammt von Mitte 1943. Da es bereits 23Uhr geworden, ich trotzdem jetzt nach über 30 Jahren richtig kribbelig bin, wird ratz - fatz in meinen Aufzeichnungen gesucht. Und Bingo, Ogefr. August Huber, 1922 geboren, letzte Meldung im März 45 aus Frankfurt am Main. Einheit: beim Stab der Transportgruppe 30. Die lag zuletzt in Zellhausen bei Frankfurt, dazu in Neubiberg. Da macht plötzlich alles Sinn, ein Versorgungsflug der Möglicherweise in ein noch nicht besetztes Gebiet gehen sollte. Da macht der Kompasskurs Sinn, da machen die stark verrosteten Trümmer Sinn. Eierhandgranaten in Glaswolle eingepackt, Nägel ohne Ende und Reste von MG Munition zu Tausenden.

    Am nächsten Tag suche ich die in Frage kommenden Besatzungsmitglieder aus dem DRK Suchbildband heraus. Und frage mich immer wieder, warum die Wast, dann Deutsche Dienststelle und nun Bundesarchiv diese Schicksale in fast 71 Jahren nicht geklärt hat. Denn spätestens 1985/86 wäre es ohne großen Aufwand möglich gewesen. Jetzt, heute diese 4 oder 5 Mann der Flugzeugbesatzung nach den Akten zusammen zu führen, das kann Jeder 14jährige!


    August Huber hat noch einen jüngeren Bruder. Der auch nach dieser langen Zeit Gewissheit haben möchte.


    Vielleicht hat ja einer der Leser hier noch weitere Erkenntnisse?


    Lg dorGrufti

    Guten Abend allerseits


    Thomas


    Wenn du meinst dass mein Eintrag so dümmlich war ist das Deine Meinung. Die nicht jeder teilen muss. Ob meine Interessensgebiete nur die Luftwaffe beinhaltet? Sagen die wenigen Beiträge sicher nicht wirklich aus.


    Du hast ja begriffen dass da ein Neuling schreibt. Und wo bleibt die Hilfestellung? Schlecht kritisieren ist no go!


    Bert

    Es ist halt Mainstream um es im verdenglischten Jargon zu sagen oder der Zeitgeist.



    Martina


    Um da etwas heraus zu bekommen währe der Ort in Belgien schon nötig. Dazu wie dein Opa wann dort hingekommen oder von wo aus er verschifft wurde. Ebenso was sein Werdegang in 1943 - 45, bzw. dem Krieg war. Normalerweise hätte er die Schule besucht oder eine Lehre absolviert. Zu vermuten ist, dass er kurz vorm „Endsieg“ noch mitgewirkt hat, daher „verschifft“ wurde.

    Es gab verschiedene Inseln oder Lager wo Kriegsgefangene einquartiert wurden. Mit mehr Infos schaue ich da nach.


    lg dorGrufti

    Mahlzeit


    Die "Teertonne" hat mich auch etwas "erstaunt".

    Wobei mein Gedanke aber ein Anderer war. Warum lag kein Wart oder Kamerad im Rumpf?

    Andere FF sind zu Viert in der 109 zurück geflogen.


    Lg dorGrufti

    Hallo Justus


    Mein Freund Anton ist gerade länger in Norge. Wir treffen uns aber noch vor Väterchen Frost in unserer Datscha bei Parfino.

    Um den vierten Versuch zu machen, zur He111 vom Cousin Siegfried zu kommen, jetzt mit einem Slowenischen Luftkissenfahrzeug.

    Ich frage ihn dann da er durch zu viele "ungute" Gestalten, sprich Militaria, etwas genervt ist. Du siehst ja meine E-Mail, schreib

    doch kurz.

    Isernhagen ist ja nicht weit weck.


    lg dorGrufti

    moin Michael


    Im Krieg wurde viel improvisiert. Aber diese Konstruktion?

    Angenietet kann das Plexiglas nicht sein. Und nur mit dem Gummiband hat es kaum Halt.

    Dazu nüchtern betrachtet, 70 Jahre später bei Millionen von WK II Fotos das Besagte nur einmal zu finden? Ohne richtige Quelle, nur von ausländischen Seiten.


    Auch das Bild oder ein ähnliches, mit dem Buick, findet keine Suchmaschine. Mich stört auch die anlackierte Windschutzscheibe. Weder auf Fotos, noch Originalfahrzeugen sah ich das bisher.


    Ich trug vor Jahrzehnten einmal das >>

    die schwarze Panzerkombi meines Vaters, Knobelbecher, einen Kradmeldermantel (Sommerausführung) Stahlhelm mit Polizeiwappen, da drauf die Große Staubschutzbrille,

    und das Blechschild der "Kettenhunde". (Feldpolizei) Feldflasche mit Gasmaskenbüchse. Sah mit der 200er DKW und WH Kennzeichen (Wehrkreis Hannover) auch echt aus.

    Nicht passen tat lediglicht der Totenkopf auf dem Kragenspiegel.


    Stell das Foto doch bei den Ausrüstungsspezis ein. Da gibt es welche die Erkennen jeden Knopf. :)


    lg dorgrufti

    moin


    Das Vergleichsbild mit dem Kradmelder - ist gefaked? Im Originalfoto fehlt auch der Stempel "Collection Akira ..."

    Denn selbst Yandex findet kein Kradmelderfoto von vor 45 mit Visier. Ich habe bei ca, 2000 Bildern so einen

    Schutz auch nicht und in Nevel, Oblast Pskow, hat ein Freund die Kompletten Originalen Uniformen. So ein Schutzvisier aber nicht.


    Und in den Versorgungsnummern der Uniformen und Zubehör kann ich so ein Teil auch nicht finden.


    Sollte es "Echt" sein, würde ich doch ehrlich staunen.


    lg dorgrufti

    Mahlzeit


    Ich konnte vor ewigen Jahren ein Album erwerben. In dem, zu meinem Erstaunen, auch div. Fotos vom Druschel waren.

    Allerdings war bisher nichts im Großraum Zweifall von seiner Absturzstelle zu finden. Ich denke dass das ähnlich wie beim Mayor Specht ablief.

    Fleddern und liegenlassen.

    Was das Wrack in den amerikanischen Crash Reports drin? Hab ich nicht mehr auf dem Schirm.


    lg dorgrufti


    Was helfen könnte, der exakte Frontverlauf. Was ich davon habe ist nicht optimal.

    Moin

    Alles wie immer wahlweise. :) Und alles danach >>> Es gab bei der Luftwaffe nichts, was es nicht gab.

    Bei der Kiste vom Oberst Druschel wird erst kurz vorm Einsatz (Bodenplatte) das Dreieck übermalt.

    Eine 190F-9, Einheit gerade nicht im Kopf, jedenfalls Schlächter, die trug noch das Dreieck als wir sie vor 15-20 Jahren aus dem Boden holten. Der "Heimatflug" damit war um den 6.5.45


    lg dorgrufti

    Nabend

    Jetzt beim Stöbern fiel mir das Bild auf. (Anhang)


    So es scheint auch eine G-10 mit RB und weißer Spinnerspirale. Aber die 1 in gelb, der Zweite Gruppenbalken in schwarz? Der wieder sehr Kurz und über das RB gemalt ist.

    Vor der Kabine steht rechts ein Spruch auf den ein Pfeil oder eine Palme zeigt.


    "Bf 109 G-10 W.Nr. unknown "Gelbe 1", JGr 300, Germany, April 1945" besagt die Bildunterschrift auf einer "Expertenseite". Ob allerdings das Korn? da so hoch steht?

    Im LW Collectibles geht man bereits 2007 vom JG 11 aus.

    lg dorgrufti

    Files

    • 109 g1 (2).jpg

      (139.33 kB, downloaded 169 times, last: )

    Nabend Nicco


    Wie ich schon schrieb, heute für Spraydosen usw, dazumal in den Auftriebskörpern. Hätte man z. B. ein Rettungsboot mit Pressluft gefüllt und ein Brandgeschoß trifft ...

    Natriumcarbonat war nicht brennbar. Ich habe mich mit Rettungsgeräten nicht wirklich beschäftigt. Aber automatisches Auslösen? An der Flasche der Schwimmweste war ein Handrad. Und gefüllt war die mit bis zu 180 Atü.


    lg dorgrufti

    Und weiter geht es >>> So steht es im Falke Eins beim Simon ...

    Bf 109 G-10 W.Nr. 151 86. "Weisse ?", 7./JG 51, Fels am Wagram. An exceptional shot showing a late ERLA Leipzig-produced Bf 109 with its all dark green low-visibility camouflage. (Marc-Andre Haldimann caption)


    Dahin gegen besagt der Eintrag im Asisbiz ...

    Messerschmitt Bf 109G10R3 Erla 6.JG300 Yellow x WNr 15186 Prague Kbely Czechoslovakia May 1945-0. Was mit den anderen Fotos verglichen auch vom Platz besser hin kommt.

    lg dorgrufti



    Hallo Uwe

    Alles richtig. Ich suche das Foto vor. Evtl. erkennst du die Werknummer besser oder das Wrack.

    Das unter den Verlusten nichts ist überrascht nicht. Denn so ich es deute, wurde die Kiste erst kurz vorm "Endsieg" zerstört.


    Zu den Dreihundertern. Nicht alles was heute geschrieben steht war damals so. Weist du selber. Da hatte der GrKdr. "seine" 109 behalten weil er die 190 nicht mochte.

    Und sein "Adju" flog dann mal hier und da zum "Bier oder anderen Sachen" holen. Und wurde abgeknipst oder fiel wegen Übermut auf den Pinsel. Beim Esau im Buch ist

    so etwas gut beschrieben. Ein Mayor vom II./JG11 hatte neben der Zweit 109 noch eine "aufgepushte" 190A-6 in Reserve. Was damit abging steht in keiner JG 11 Chronik.

    Und Heinz Knocke erwähnt, aus "Anstand" auch nichts davon. Das Wieso und Warum erklärte mir der Bruder, der selber Flieger war. Denn alle waren trotz dem Krieg

    Menschen mit Idealen und Fehlern. Deswegen hat auch so mancher Landser Schmöcker einen verdammt harten HIntergrund.

    Haben die Udetler oft Überführungen gemacht, so waren FF vom JG 300 gerade in der Umrüst und Übergangsphase auch mit neuen, unklaren oder Testmaschinen unterwegs.

    Was im Flugbuch unter "Werkstattflug" eingetragen wurde. Der Krieg schrieb eben seine eigenen Gesetze.


    so nun geht es zu Bett.


    lg dorgrufti