Posts by G.K.

    Hat jemand von euch eine Ahnung, wo man nach einem Leutnant d.R. (gefallen August 1914) aus dem Bereich des XVII. Armee-Korps, genauergesagt Flatow in Westpreußen bzw. Danzig zwecks Personalakte o.ä. anfragen könnte?


    WASt? Bundesarchiv Berlin?

    Das Bild wurde während des Frankreichfeldzugs (10. Mai - 25. Juni 1940) aufgenommen.


    Es müsste sich also um ein Fahrzeug der SS-Artillerie-Standarte der SS-VT handeln, oder?

    Hallo Arnold,


    ja, ich kenn das Prozedere. ;)


    Zu a): Der gute Mann (wohnhaft in Stuttgart) hat seine Dienstpflicht vom Nov.'37 bis Jan.'38 beim I.R. 35 (Tübingen) erfüllt und war vom Sept.'38 bis Okt.'38 für eine "militärische Übung" beim I.R. 13 (Ludwigsburg). Die Zeit von drei und zwei Monaten erscheint mir reichlich kurz!


    Zu b): Am 27.08.39 wurde er wieder zum Militär eingezogen; Einheiten sind mir nicht bekannt. Ein Schreiben vom Mai 1942 unterzeichnet er mit "z.Zt. Leutnant und Streifenführer im Heeresstreifendienst AOK 7" wobei zusätzlich die bereits erwähnte FP-Nr. 17 964 angegeben ist.


    Ich sehe zwischen den württembergischen I.R. 13 und 35 und dem Wiener I.R. 595 keinen Zusammenhang. Wieso sollte jemand dorthin versetzt werden.


    Auch die FP-Nr. 17 964 (A) gehört offensichtlich nicht zum AOK 7.


    Kann es sein, dass die 327. I.D. (und das dazugehörige I.R. 595) im Februar/März 1943 erstmals im Kampf eingesetzt wurde?!

    Ich bedanke mich.



    Mir stellen sich nun folgende Fragen:


    a) Wie kommt ein Stuttgarter/Tübinger vom I.R. 35 (Tübingen) bzw. I.R. 15 (Ludwigsburg) zum I.R. 595?


    b) Laut einer Nachricht vom 23.05.1942 war der betreffende "z.Zt. Leutnant und Streifenführer im Heeresstreifendienst AOK 7" und gibt die FP-Nr. 17964 an. Wie passt das zusammen?

    Ich suche Informationen über die Transportkommandantur bzw. Bahnhofskommandantur 315 (München Hauptbahnhof).


    Vor allem interessieren mich Informationen über den Transportkommandanten, seine Stellvertreter sowie die dort tätigen Offiziere.

    Quote

    Augustdieter hat geschrieben:


    Gibt es dazu auch einen Hintergrund?


    Jaein; die Daten habe ich aus einem Arbeitsdienstpaß:


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    Vorgang ; Datum ; Vermerk
    Eintritt ; 8.4.35 ; 1/304
    V[ersetzung] ; 24.5.35 ; 6/305
    Entlassung ; 30.9.35 ; 6/305



    Hätte mich halt interessiert ob es Informationen darüber gibt, wo diese RAD-Einheit war und was sie gemacht hat.

    zu 1. Eher umgekehrt; bei der Ostmedaille war es glaube ich sogar so, dass zur erst nur die Ordensbänder bzw. die Ordensspange ausgehändigt wurden, weil man mit der Produktion/Lieferung der eigentlichen Medaille nicht nachgekommen ist.


    zu 2. Bänder konnten entweder im Knopfloch oder an der kleinen Ordensspange getragen werden (oft wurde auch beides gleichzeitig getragen, was zwar gegen die Vorschrift war, aber wen stört's...).



    Soweit meine Antwort, wenn ich deine Fragen richtig verstanden habe!

    Zusammenfassend:


    Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 30.09.1939 erstmals verliehen an:


    Blaskowitz, Johannes
    Von Bock, Fedor
    Von Brauchitsch, Walther
    Göring, Hermann
    Keitel, Wilhelm
    Kesselring, Albert
    Von Kluge, Günther
    Von Küchler, Georg
    List, Wilhelm
    Löhr, Alexander
    Räder, Erich
    Von Reichenau, Walter
    Von Rundstedt, Gerd



    Eichenlaub erstmals am 19. Juli 1940 verliehen an:


    Dietl, Eduard, Generalleutnant, Kommandeur der 3. Gebirgs-Division



    Schwertern erstmals am 21. Juni 1941 verliehen an:


    Galland, Adolf, Oberstleutnant, Gruppenkommandeur im Jagd-Geschwader 26 "Schlageter"



    Brillanten erstmals am 15. Juli 1941 verliehen an:


    Mölders, Werner, Oberst, Kommodore des Jagd-Geschwaders 51



    Goldenes Eichenlaub erstmals/einmalig am 01. Januar 1945 verliehen an:


    Rudel, Hans-Ulrich, Oberst

    geri, deine Frage kann ich zwar auch nicht beantworten, aber was vielleicht interessant sein könnte:


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    Durchführungsverordnung zur Einführung der Vorschriften über das Ehrenkreuz im Lande Österreich und in den sudetendeutschen Gebieten. Vom 7. Februar 1939.


    § 1 (1) Der Antrag auf Verleihung des Ehrenkreuzes ist tunlichst nicht vor dem 1. April [G.K.: 1939] und nicht später als bis zum 30. September 1939 zu stellen. (...)


    Quelle: RGBl, Jahrgang 1939, Teil I, Nr. 156


    Die Frist ist nicht gerade lang, daraus könnte man schließen, dass es auch nicht all zu oft verliehen wurde.

    Tut mir Leid Jungs, 1. Weltkrieg ist nicht ganz mein Fall.


    Gelegentlich habe ich schonmal versucht, mich über das bayrische Militär-Verdienstkreuz schlau zu machen, bin aber nicht sonderlich fündig geworden.


    Mit Schwerter, ohne Schwerter, mit Krone, ohne Krone, 1., 2. Klasse ... bei den Auszeichnungen des 1. Weltkriegs ist alles ein bißchen komplizierter.


    Zumindest ein paar Abbildungen gibts hier!