Posts by FRank

    Hallo Don,
    weißt du was geht ab? organisch gesehen? Informativ gesehen, was geht? joh \../
    Ernsthaft... was möchtest du wissen?... welches Projekt ist dein? bzw. möchtest du verarbeiten?


    Gruß aus Unna


    FRank  8)

    Hallo zusammen,
    ich finde, wenn ich schon Namen und Adressen von Traditionsverbänden einstelle,
    sollte ich mich auch hin und wieder an die selbige, veröffentliche Adresse,
    vergewissern, ob es so noch stimmt.... Ist ziemlich komisch, wenn jemand angeschrieben wird,
    der schon längst seine Reise zu seinen Kameraden getätigt hat :rolleyes:


    Gruß aus Unna


    FRank

    Dann wollen wir mal....


    Hallo Pütschen,
    hast du genau so beim Landesarchiv in Koblenz nachgefragt?
    Da muss ich dir sagen, "ups", das wird wohl nix *Punkt*
    Du schreibst... "Akten" => was für Akten ?
    Du schreibst... "oder ähnliches" => also ist dir das egal, ob Akten, Aussagen, ect. ?
    Du schreibst... "Ermordung eines jungen Mädels..." => sicher hast du hier nähere Angaben?
    Du schreibst... "von französischen Besatzung-Mitgliedern..." => das kannst du bestimmt belegen und hier darlegen? zumindest per PN?


    (heute sogar) sonnige Grüße aus Unna
    FRank

    Hallo zusammen,


    na dann möchte ich mal den guten, alten Jörg Wurdack zitieren:


    Quote


    [...] Eine Marschkompanie diente der Zuführung von ausgebildeten Rekruten bzw. nach Verwundung wieder einsatzfähigen Soldaten an die Fronttruppenteile. Marschkompanien wurden bei Bedarf von den Ersatztruppenteilen aufgestellt, verlegten zu den Frontdivisionen und wurden dort wieder aufgelöst. Das Personal kam entweder sofort zu den Einsatzverbänden oder verblieb zunächst noch im Feldersatzbataillon der Division. Da Marschkompanien jeweils nur wenige Wochen, oft nur Tage bestanden, gibt es darüber keine Unterlagen. Es stehen weder die Gesamtanzahl dieser Kompanien noch die Bezeichnung/Nummern fest. [...]


    Gruß und guten Rutsch aus Unna


    FRank  8)


    by the way


    wer ist Jörg Wurdack?


    http://www.forum-der-wehrmacht…hp?postid=21279#post21279


    http://www.forum-der-wehrmacht…hp?postid=21533#post21533

    Hallo Matthias,
    da du dein Notebook verkaufen möchtest, rate ich dir ebenfalls dringend die
    Festplatte vorher sicher zu löschen. Bei uns in der Firma geht kein "Alt PC"
    aus dem Haus, welches vorher nicht "tiefengelöscht" wurde. Wir setzen da
    "sauteure" Software, wie im Link von Isbjoern beschrieben, ein. Das dauert
    viele, viele Stunden.


    Ich setze auch Software (ebenfalls teuer) ein, die es mir ermöglicht so ziemlich
    alles von gelöschten Festplatten wieder herauszuholen. Habe gerade so ein Fall
    auch den Tisch liegen. Eine SD-Karte habe ich in wenigen Minuten wieder hergestellt ;)


    Also, entweder ist dir egal was auf der Platte mal lag, oder du solltest dich mit den
    diversen (auch kostenlose) Verfahren des Löschens beschäftigen.


    Grüße aus Unna


    FRank  8)

    Hallo Matthias,
    verstehe ich das richtig?
    Du hast XP installiert und möchtest XP neu installieren?


    Zuvor solltest du auf jeden Fall deine Daten sichern!


    Also, XP Installations-CD einlegen und den Rechner neu starten.
    Das Starten über CD-Laufwerk muss aktiviert sein.
    Wenn die CD eingelesen wird kommt kurz ein Hinweis das die "Space-Taste"
    für den Start von der CD gedrückt werden muss.


    Dann die Partitionen löschen, bzw. neu formatieren.


    Auf der Systemplatte (in den meisten Fällen ist das "Laufwerk C") die
    Installation durchführen.


    Danach das Servicepack 3 installieren und nach Fertigstellung die Windows Updates ausführen.


    Das dein System meint eine ältere Version bei der Installation vorzufinden liegt daran das,
    du bestimmt das Servicepack 2, oder 3 und die Windowsupdates installiert hast; deine
    Installations-CD halt niedriger ist. Damit lässt XP eine Installation so nicht zu.


    Ich hoffe es war einiger Maßen verständlich.


    Gruß aus Unna


    FRank  8)

    Quote

    Original von Michael.V.
    Hallo alle zusammen.
    Ich würde gerne mal eure Meinungen zu diesen Feldpostbrief hören.Ich persönlich kann mir nicht vorstellen das nach so einem grausamen Ereignis jemand so kurz danach so "trocken" darüber berichten kann.Wie seht ihr das?
    Gruß Micha


    Hallo Michael,
    woher hast du diesen Brief? In welcher Beziehung stehst du zu diesen Brief?
    Bitte schildere uns in welchen Zusammenhang du Fragen zu diesen Brief hast.


    Grüße aus Unna
    FRank  8)

    1 RM = ? Euro (ID 1876)


    Hanman
    Mittwoch, 25. Dezember 2002, 18:14:39 Uhr


    Hallo,
    ich hoffe erstmal das ich das richtige Forum erwischt habe?
    Ich wollte fragen wieviele Reichsmärker einem Euro entsprechen (kann man das überhaupt soleicht sagen?)
    Ausserdem wollte ich die Webmaster von den beiden Seiten, die hier vertreten sind, loben, da sie einen wirklich tollen Job machen!
    Aber wisst ihr die ganzen Daten, Bezeichnungen und Namen alle aus dem Kopf oder müsst ihr auch nachschlagen?


    Gruß Hanman



    Chris
    Mittwoch, 25. Dezember 2002, 18:45:20 Uhr


    Hi!
    Ich glaube das Thema hatten wir schonmal, aber ich finde es gerade nicht wieder!


    (Anm. FRank: ich aber; siehe hier klick=> Liste der Preise für Wehrmachtskraftfahrzeuge )


    Die Lösung um 1RM ind Euro umzurechnen war glaube ich den damaligen Kurs von Dollar zu Reichsmark mit dem heutigen Kurs Dollar > Euro umzurechnen!


    Also einen Teil der Daten und Namen weiss ich aus dem Kopf, weil ich mich halt damit beschäftige. Aber halt auch nur die gängigen Sachen wie z.B. das


    der Tarnname für den Überfall auf Russland Barbarossa war, oder die Spitznamen für einige Panzer oder die ungefähren Lebensstationen von Rommel. Die


    meisten Daten aber schlage ich in Büchern nach, oder schaue mich im Internet um. Kann dir z.B. auchnicht aus dem Kopf die Produktionziffern des Panzer


    IV sagen
    Mfg
    Chris




    Jörg Wurdack
    Mittwoch, 25. Dezember 2002, 19:31:53 Uhr


    Ich meine, man kann nicht generell sagen, wieviel Euro einer Reichsmark entsprechen.
    Man muß die unterschiedliche Kaufkraft der Währungen sehen, weiter müßte man das kaum vergleichbare Lohnniveau berücksichtigen.
    Man könnte wahrscheinlich auf einzelne Waren bezogen feststellen, wieviele diese damals in RM und heute in Euro kosten und so einen - allerdings höchst unsicheren - Vergleichsmaßstab entwickeln.
    Beispiel: 1 kg Mischbrot kostete 1936 etwa 0,35 RM, heute etwa um die 2 Euro. Hier würde also 1 Euro nicht mal 0,20 Reichsmark entsprechen.
    Allerdings haben sich gerade bei Nahrungsmitteln die Preise höchst unterschiedlich entwickelt. 10 Eier kosteten z.B. 1936 zwischen 1,20 und 1,30 RM, heute bekommt man sie für weniger als 1 Euro.
    Beim Vergleich der Preise für technische Artikel wird es schon sehr viel schwieriger, man wird kaum einen Volksempfänger von 1938 mit einem Transistorradio von heute vergleichen können.
    Noch unübersichtlicher wird es, wenn man z.B. Energiepreise als Vergleichsgrundlage verwenden will:


    1 kw-Stunde Strom 1936: zwischen 0,40-0,45 RM. Heute: etwa 0,12 Euro.


    Außerdem war der Wert der Reichsmark zwischen 1933 und 1945 nicht stabil, auch wenn dies wegen der Devisenbewirtschaftung und anderer Währungsrestriktionen
    nie ins Bewußtsein der Bevölkerung drang, - von daher ist die Relation Dollar - RM - Euro auch eine unsichere Sache.




    Hanman
    Mittwoch, 25. Dezember 2002, 20:17:16 Uhr


    Danke für die Auskunft! Hab mir schon fast gedacht das, dass wegen der Inflation und dem Warenmangel (in Kriegszeiten) nicht so leicht umzurechnen ist!


    Fröhlige Weinachten noch
    Gruß Hanman

    Liste der Preise für Wehrmachtskraftfahrzeuge (ID 1371)



    ZUGSFÜHRER
    Freitag, 08. November 2002, 22:07:34 Uhr


    Da vor kurzen bei den Panzern ein Preisvergleich angestellt wurde, denke ich, daß auch dieser Vergleich nicht uninteressant ist.


    Preise für Wehrmacht-Kraftfahrzeuge
    (ohne Waffen,Funk,Optik und Sonderausrüstungen)
    [list=a]VW Kübelwagen Typ 82 RM 2.782,-
    VW Schwimmwagen Typ 166 RM 4.667,-
    le.Einheits-Pkw. Kfz.1 bis 3 RM 6.000,-
    mittl.Einheits-Pkw Kfz.15/16 RM 10.500,-[/list=a]


    [list=a]le.Zugkraftwagen 1to (Sd.Kfz.10) RM 15.000,-
    le.Zugkraftwagen 3to (Sd.Kfz.11) RM 22.000,-
    mittl.Zugkraftwagen 5to (Sd.Kfz.6) RM 30.000,-
    mittl.Zugkraftwagen 8to (Sd.Kfz.7) RM 36.000,-
    schw.Zugkraftwagen 12to (Sd.Kfz.8) RM 46.000,-
    schw.Zugkraftwagen 18to (Sd.Kfz.9) RM 60.000,-[/list=a]


    [list=a]Vierrad-Panzerspähwagen(Sd.Kfz.222) RM 20.000,-
    Achtrad-Panzerspähwagen(Sd.Kfz.231) RM 53.000,-
    le.Schützenpanzerwagen(Sd.Kfz.250) RM 20.420,-
    m.Schützenpanzerwagen(Sd.Kfz.251) RM 22.560,-
    le.Ladungsträger (Sd.Kfz.302) RM 3.000,-
    le.Ladungsträger (Sd.Kfz.303) RM 1.000,-
    schw.Ladungsträger (Sd.Kfz301) RM 28.000,-[/list=a]


    [list=a]Panzer II (Sd.Kfz121) RM 49.300,-
    s.IG.auf Pz 38 (t) RM 53.000,-
    Panzer III (Sd.Kfz.141) RM 96.200,-
    Sturmgeschütz III RM 82.500,-
    Panzer IV (Sd.Kfz.161) RM 103.500,-
    Panther RM 130.000,-
    Tiger RM 260.000,-[/list=a]


    zum Vergleich:


    Jagdflugzeug Me 109 RM 60.000,-
    dt. mit Waffen, Funk usw. RM 100.000,-


    mfg Harald




    Sverroboj
    Samstag, 09. November 2002, 00:05:15 Uhr


    Warum war denn der Acht-Rad-Panzerspähwagen so vergleichsweise teuer?




    Chris
    Samstag, 09. November 2002, 00:26:12 Uhr


    Hi!


    Ersteinmal, war er 8rädrig und nicht 4rädrig, so daß Reifen, Achsen etc. doppelt waren (also 8 statt 4 Räder).
    Dann war er Stellenweise um 10mm stärker gepanzert.
    Dann hatte er einen stärkeren Motor drin.
    Und zum Schluß war er einfach größer.


    Um das alles zu erreichen muss man auch mehr Geld investieren! Darum, schätze ich mal, ist er mehr als doppelt so teuer!


    Mfg
    Chris




    Laughing Man
    Samstag, 09. November 2002, 00:26:26 Uhr


    Alles ja ganz nett. Aber das wichtigste fehlt !!!


    Wie teuer war ein Hetzer ?!?




    Chris
    Samstag, 09. November 2002, 00:29:24 Uhr


    Hi!


    Also ich schätze mal ungefähr bei 100.000RM ! Nicht ganz so teuer wie Panzer IV, aber teurer wie ein Sturmgeschütz III !


    Mfg
    Chris




    Tigertamer
    Montag, 11. November 2002, 13:00:34 Uhr


    sehr gut


    wieviel war den eine Reichsmark in Euro





    Mijölnia
    Montag, 11. November 2002, 13:10:50 Uhr


    Tja,
    die Umrechnung von RM auf Euro is wohl die Frage des Monats.


    Herzlichst
    Mijölnia





    Gregor Koppen
    Montag, 11. November 2002, 15:51:37 Uhr


    Das wollte ich auch schon mal wissen! Ich hab meine Großmutter und meine Oma gefragt. Sie waren bei der Meinung, dass man das nicht eindeutig sagen kann!
    Die Preise haben sich unterschiedlich stark entwickelt! Das eine kostet heute das 10fache, das andere das 50fache!


    Mfg Gregor(iwitsch)





    Mijölnia
    Montag, 11. November 2002, 16:59:47 Uhr


    Naja, das liegt wahrscheinlich daran dass die Versorgungslage mit bestimmten, schwer zu beschaffenden, Gütern (Bananen, Kaffee oder was weiß ich...)heute wesentlich anders liegt.
    Aber es muss doch irgendeine Berechnungsmethode geben um zumindest annähernd an einen Vergleich zu kommen.
    Ich bin kein Betreibswirtschaftsmensch, aber wird denn nicht die Inflation auch aufgrund einer einfachen Formel berechnet?
    Wir könnten das zu ner ehrenvollen Aufgabe machen und denjenigen der uns die komplette Litanei beschafft in der jede Jahreszahl mit Umrechnungstabellen angegeben ist in den Gardestatus befördern


    Herzlichst
    Mijölnia




    Laughing Man
    Montag, 11. November 2002, 17:13:18 Uhr


    Vergleich doch einfach Dollar-RM Wechelkurz ausem Jahre 1938 (Also vor Krieg!)




    Home
    Montag, 11. November 2002, 17:58:05 Uhr


    Wie war der Umrechnungskurs bei der Währungsreform (ich meine natürlich RM > DM)


    Mfg.
    Homer




    Laughing Man
    Montag, 11. November 2002, 18:24:39 Uhr


    Gabs nicht!


    Jeder bekam 50DM und der rest kam aus Subventionen für Firmen und vom Staat. Die RM war defacto wertlos.

    Abkürzung O.U. in Feldpostbriefen (ID 1474)



    maultasche
    Sonntag, 17. November 2002, 17:43:37 Uhr


    Hallo Forum,
    kann mir jemand die Abkürzung O.U. erklären - sie erscheint regelmäßig bei einem Stapel Feldpostbriefe vor dem Datum
    - vermutlich als Ersatz für die Ortsangabe.


    Vielen Dank!




    Jörg Wurdack
    Sonntag, 17. November 2002, 20:34:18 Uhr


    O.U. steht für "Ortsunterkunft". Diese Abkürzung wird in Feldpostbriefen, aber auch in Dienstschreiben angewandt,
    wenn die Truppenteile in festen Unterkünften untergebracht waren, aber aus Gründen der Geheimhaltung keine offenen Ortsangaben erfolgen durften.
    Aus "O.U." kann man also nicht ablesen, wo sich die Truppe geographisch gesehen befand.

    Tragbare Funkgeräte (ID 1229)



    ZUGSFÜHRER
    Montag, 28. Oktober 2002, 12:14:49 Uhr


    Welche tragbaren Funkgeräte verwendete die Wehrmacht im Krieg?
    Typen, Größe, Reichweite, Wellenbereich, Bilder, usw.


    Im Wehrmachtsmuseum in Ardagger habe ich ein Gerät gesehen in der Größe eines Walkie Talkies. Was könnte das für ein Gerät gewesen sein?


    mfg Harald




    Gendarm
    Dienstag, 29. Oktober 2002, 00:13:04 Uhr


    Hallo,


    bin zwar Fernmelder gewesen, da hab ich aber auch keinen Plan
    Kann mir aber schwerlich vorstellen, daß unterhalb Kompanieebene so Gerät vorhanden war.
    Wenn überhaupt dann ab Kompanietrupp bzw. darüber. Tragbare FuG gab es aber auf jeden Fall.
    Habe da schon mal Bilder gesehen.
    Stichwort "Walkie-Talkie": Bist du sicher, daß dies nicht nur der Sprech- bzw. Hörapparat war OHNE das eigentliche Funkgerät?


    Gendarm




    Jörg Wurdack
    Dienstag, 29. Oktober 2002, 09:52:32 Uhr


    Es dürfte sich bei diesem Walkie-Talkie-ähnlichem Gerät wohl um den "Feldfunksprechgerätesatz" handeln, auch unter der Bezeichnung "Dorette" erscheinend.
    Siehe dazu:


    http://www.wehrtechnikmuseum.d…nate/Dorette/dorette.html


    Dieses Gerät war noch jahrelang nach dem Krieg bei Behörden und Rettungsdiensten im Einsatz, z.B. bei Bergwacht, Feuerwehr, aber auch den Vorläuferorganisationen des THW.
    Sie wurden erst um 1958 ersetzt, meistens durch Teleport IV.
    Außerdem gab es noch Tornisterfunkgeräte, ähnlich dem SEM 35 der Bundeswehr oder den alten PRC- 8/ - 9/ -10 aus US-Beständen.
    Teilweise bestanden diese Sätze auch aus zwei Lasten (Eigentliches Funkgerät und Sammlerkasten / Akku).




    Gregor Koppen
    Dienstag, 29. Oktober 2002, 13:03:55 Uhr


    Ich hab auch mal in nem Feuerwehrmuseum ein Funkgerät gesehen das eine Antenne hatte.
    Es wurde auf dem Rücken getragen und war so groß wie ein Rucksack. Gesprochen wurde dann mit einem "Telefonhörer". Was ist das den für eins?


    Mfg Gregor(iwitsch)




    Jörg Wurdack
    Dienstag, 29. Oktober 2002, 17:40:10 Uhr


    "Ich habe ein Funkgerät gesehen, daß eine Antenne hatte und auf dem Rücken getragen wurde."
    Wer soll denn so eine Frage beantworten? Wahrscheinlich gibt's ein paar hundert Modelle, auf die diese Beschreibung zutreffen würde.
    Da könntest Du auch fragen: "Ich hab ein Auto gesehen, daß vier Räder hatte und von einem Motor angetrieben wurde - was das für eines?"
    Wahrscheinlich hat jedes Funkgerät irgendeine Art von Antenne. Auf dem Rücken getragene Modelle, auch Tornisterfunkgeräte genannt, gibt es in jeder Armee,
    bei jeder Polizei und bei zahllosen anderen Behörden, Sicherheitsdiensten und Rettungsorganisationen in einer Vielzahl von Ausführungen.
    Der "Telefonhörer" ist wahrscheinlich der Handapparat, den man auch an fast jedes Funkgerät anschließen kann.


    P.S.: Ich habe noch ein paar Daten zu tragbaren Wehrmachtsfunkgeräten gefunden:


    Frequenzbereiche:


    A)
    Handfunkgeräte, außer dem schon erwähnten "d":Feldfunksprecher a1: 120 - 140 MHz


    b: 90-110 MHz
    c: 140-160 MHz
    f: 28-33 MHz, vor allem zur Verbindung Infanterie-Panzer verwendet\r<br>
    h: 23-25 MHz, vor allem bei der Sturmartillerie - Verbindung zur Infanterie.\r<br>
    Reichweite bei allen Typen etwa 1 bis 1,2 km.\r<br>\r<br>


    B)
    Tornisterfunkgeräte:


    d 2: 33,8 - 38 MHz, bei der Infanterie, Sendeleistung 3 Watt
    b 1: 3 - 5 MHz, bei der Artillerie, vor allem für die Verbindung Regiment - Abteilungen
    f: 4,5 - 6,7 MHz, für Vorgeschobene Beobachter der Artillerie, Verbindung mit Gerät b 1 möglich
    g: 2,5 - 3,5 MHz, Panzerverbände, Panzergrenadiere, Aufklärungstruppe
    i: 1,85 - 3 MHz


    Sendeleistung der Geräte b 1, f, g, i: 5 Watt
    Gewicht habe ich nur für d 2 gefunden: Das Gerät war zweiteilig - eigentliches Funkgerät und Batteriekasten, jeder Kasten wog etwa 11 kg.


    Reichweiten 5-25 km, je nach Antennenart, Betriebsverfahren (Sprech- oder Tastfunk) und Gelände.
    Beim Gerät d 2 sind z.B. zu erzielen: Sprechfunk 4 Km, Tastfunk 17 km
    Beim b 1: Sprechfunk 10 Kilometer, Tastfunk 25 Kilometer\r<br>Bei den teilweise im Mittelwellen- und unteren Kurzwellenbereich arbeitenden Geräten b 1, f, g und i
    beeinflussen auch atmosphärische Erscheinungen wie starke Bewölkung die Reichweite, da diese Geräte mit Boden- und Raumwelle arbeiten.
    Bei günstigen Witterungsbedingungen können mit der Raumwelle Reichweiten bis 100 km auftreten, diese Ausbreitung ist aber nur schwer berechenbar.


    Dazu gab es noch ein weiteres Gerät als reinen Empfänger, ebenfalls tragbar:


    Tornisterempfänger b: 96,6 kHz bis 7096 kHz (7,096 MHz), also ein sehr großes Frequenzspektrum.




    Raffael
    Dienstag, 29. Oktober 2002, 18:34:51 Uhr


    Kennt ihr noch das gute alte FFOB/ZB ?
    Das gute alte Ding funktioniert schon seit Jahren.


    RAF




    ZUGSFÜHRER
    Dienstag, 29. Oktober 2002, 18:50:27 Uhr


    Danke für eure Antworten!
    Das Gerät, das ich meine ist ungefähr halb so groß wie das Dorette.
    Hat auch eine Antenne, muß also ein Funkgerät sein.
    Ich schaue die nächsten 2-3 Wochen ins Wehrmachtsmuseum dann frage ich dort mal nach was das genau für eine Type ist.
    Wenn ich genaueres weis melde ich mich wieder.
    Weis jemand die genaue Typenbezeichnung der Banane (mit Bandantenne) der Amerikaner?


    mfg Harald




    Jörg Wurdack
    Dienstag, 29. Oktober 2002, 21:10:50 Uhr


    Die genaue und vollständige Typenbezeichnung für die "Banane" ist:
    AN/PRC 6/6


    Die Zahlen-/Buchstabenkombination bedeutet:


    AN = Army and Navy (Gerät wurde ursprünglich für Heer und Marine eingeführt
    P = Portable
    R = Radio
    C = Communication
    6/6 = erste Zahl ist die Ordnungsnummer des Geräts, da es auch noch PRC 8 usw. gibt. Die zweite Zahl gibt hier die Zahl der jeweils verfügbaren Kanäle an. Das PRC 6 hat einen Frequenzbereich von 47 bis 55,5


    MHz und einen Kanalabstand von 100 kHz. Diese theoretisch möglichen 85 Kanäle können jedoch nicht direkt am Gerät eingestellt werden,
    sondern müssen als Quarze eingesetzt werden. Gleichzeitig können sechs Quarze in
    das Gerät eingesteckt werden, daher sechs verfügbare Kanäle.


    Quelle:
    - Das Baukastensystem der Funksprechgeräte. In: Wehrausbildung Heft 11/1959.
    - Gräter, Martin: Taschenbuch für den Fernmeldedienst, Koblenz 1979


    @ RAF
    "DAS" gute alte FFOB/ZB ist "DER" gute alte FFOB/ZB - nämlich DER Feldfernsprecher, der mit Funkgeräten absolut nichts zu tun hat und ohne Feldkabelverbindung völlig aufgeschmissen ist.




    Gregor Koppen
    Dienstag, 29. Oktober 2002, 21:48:10 Uhr


    Wo wir beim Thema Komunikation sind. Ich hab in Büchern und Filmen des öfteren "Strippenzieher" gesehen. Diese Soldaten mit der aufgerollten Telefonleitung am
    Rücken. Aber wie geht das? So ewig lang können die Kabel doch nicht sein, oder?
    Und wenn die jemand durchschneidet? Was dann?


    @ Jörg Wurdack: Könntest du mir darüber a bissal Auskunft geben?


    Mfg Gregor(iwitsch)





    K.H.Ranitzsch
    Mittwoch, 30. Oktober 2002, 07:55:02 Uhr


    Quote

    So ewig lang können die Kabel doch nicht sein, oder?


    Alex Buchner, "Das Handbuch der Deutschen Infanterie 1939-1945", Dörfler Zeitgeschichte,ISBN 3-8955-041-8 hat eine Menge Details, die man sonst nicht so leicht findet, auch wenn das Buch selber arg zusammengestöppelt wirkt.


    Die Kabeltrommeln fassten, je nach Art des Kabels, 300 bis 1000 m Kabel.


    Quote

    Und wenn die jemand durchschneidet? Was dann?


    Dann ist nicht mit telefonieren :x
    Nicht nur konnten die Kabel durchschnitten werden. Oft lagen sie nur offen auf der Erde. Da konnten sie auch brechen,
    wenn ein Kettenfahrzeug rüberfuhr oder wenn Artillerie dort einschlug. Da mussten die Fernmelder eben Kabel flicken.


    Gruß
    Karl Heinz





    Gregor Koppen
    Mittwoch, 30. Oktober 2002, 08:56:35 Uhr


    300-1000m okay damit kann man schon was anfangen. Und wenn man wider wo anders hin will, was mehr als 1000m entfernt ist?
    Und wie wird das Wirrwarr von 1000ten von solchen Kabeln bewältigt?
    Das gibt doch ein ganz schönes durcheinander!


    Mfg Gregor(iwitsch)





    Jörg Wurdack
    Mittwoch, 30. Oktober 2002, 11:54:50 Uhr


    Das Kabelwirrwarr wurde dadurch begrenzt, daß nicht etwa jeder mit jedem per Kabel verbunden war, sondern daß das Ganze über Vermittlungen lief.


    Beispiel für Infanterie-Bataillon:


    Beim Btl.-Gefechtsstand steht eine Vermittlung für 10 Anschlüsse (Klappenschrank). Von dort läuft je eine Leitung zu den drei vorne eingesetzten Kompanien,
    die 4. geht zur MG-Kompanie, 5. und 6. zum rechten bzw. linken Nachbarn, 7. geht zum Regiment. Die verbleibenden drei Anschlüsse können
    z.B. für die Verbindung zu schweren Waffen usw. genutzt werden. Will jetzt die 1. Kp des Bataillons die 5. Kp beim rechten Nachbarn sprechen,
    so ruft die 1. Kp die eigene Btl-Vermittlung an. Diese verbindet mit der Btl.-Vermittlung des rechten Nachbarn, diese mit der gewünschten 5. Kp.
    Das System der Vermittlungen setzte sich auf den Höheren Führungsebenen fort, dort dann z.T. automatisiert (Durchgangsvermittlungen).
    Einfache Vermittlungen sind auch durch Zusammenschalten mehrerer nebeneinanderstehender Feldfernsprecher möglich.


    Eine Mehrfach-Ausnutzung von Leitungen war durch den Einsatz von Trägerfrequenzgeräten möglich. Das wurde etwa von der Regimentsebene aufwärts genutzt, bei höheren Führungsstäben auch für Fernschreibverbindungen.


    Die einzelnen Feldkabellängen können miteinander verbunden werden, so daß auch größere Reichweiten erzielt werden können.
    Die nutzbare Länge wird allerdings durch die Art des Kabelbaus (Hoch- oder Tiefbau), die Art/Leistungsfähigkeit des Kabels und durch den
    inneren Widerstand (Isolations- bzw. Schleifenwiderstand) der Kabel begrenzt. Dieser Widerstand kann gemessen werden, es gibt dann Tabellen wie weit man mit
    bestimmten Kabeln bauen kann, um noch eine nutzbare Sprechverbindung zu bekommen.


    Größere Reichweiten können durch Verwendung entsprechend leistungsfähiger, vieladriger Kabel erzielt werden (schweres Feldkabel, Feldfernkabel,
    Führungsfernkabel), bis hin zum Bau von Telephon-leitungen mit Blankdraht im Hochbau wie früher bei der Post.
    Dafür gab es bei der Wehrmacht eigene "Blankdraht-Baumkompanien".


    Technisch aufwendige Möglichkeiten zur Reichweitenerhöhung sind dann
    - der Bau sogen. "Drehkreuzachsen", dabei werden die Drahtleitungen im Hochbau in einer bestimmten Reihenfolge geführt und erhöhen durch gegenseitige Induktionsströme die Reichweite.


    - der Einsatz von Richtfunkgeräten (im 2. Weltkrieg vor allen bei bestimmten Luftnachrichtenregimentern und bei Nachrichtentruppen der obersten Wehrmachtsführung).


    Es war technisch während des 2. Weltkriegs durchaus möglich, z.B. von der Ostfront im Kaukasus mit einem Gefechtsstand in Südwestfrankreich an der Pyrenäen-grenze zu sprechen.


    Außerdem besteht auch die Möglichkeit, feldmäßige Drahtverbindungen an vorhandene Postnetze anzuschließen (Amtsanschließer bzw. Wählzusätze).


    In Frontnähe ist natürlich ein Schutz der Kabel gegen Beschädigung nur begrenzt möglich. Man kann die Kabel eingraben (sehr zeitaufwendig)
    oder im Hochbau über Bäume, an Häusern entlang usw. verlegen (aufwendig und bei Beschuß gefährdet). Einen hundertprozentigen Schutz bieten
    nur metertief eingegrabene Kabel, wie es z.B. bei den Führungsverbindungen des OKW aus Berlin bzw. den diversen Gefechtsständen in Zossen usw.
    heraus der Fall war. In jedem Fall wird man anstreben, eine Drahtverbindung durch eine Funkverbindung zu überlagern.





    Gregor Koppen
    Mittwoch, 30. Oktober 2002, 12:45:54 Uhr


    Aha! Danke für deine Erklärung Jörg. Wenn das so ist dann hält sich ja das "Kabel-Wirrwarr" in grenzen.


    Mfg Gregor(iwitsch)





    ZUGSFÜHRER
    Samstag, 16. November 2002, 07:21:15 Uhr


    Wer kennt eine (deutsche) Seite auf der alte Funkgeräte verkauft werden?
    Möglichst von der Wehrmacht oder den Amis, auch Nachkriegsgeräte.


    mfg Harald




    Chris
    Samstag, 16. November 2002, 12:39:12 Uhr


    Hi!
    Habe nur bei E-Bay ein Angebot gefunden!


    htt://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=734198212\


    (Anm. FRank Artikel nicht mehr vorhanden)


    Mfg
    Chris




    ZUGSFÜHRER
    Samstag, 16. November 2002, 19:04:01 Uhr


    Weiß auch wer, wo eine amerikanische Banane AN/PRC 6/6 verkauft wird?


    mfg Harald




    Chris
    Sonntag, 17. November 2002, 12:26:01 Uhr


    Hi Zugführer!


    Habe mal ne interessante Seite für Dich:


    http://www.kpjung.de


    (Anm. FRank: Seite (Menue) läuft leider nur mit Windows IE korrekt)


    Mfg
    Chris




    ZUGSFÜHRER
    Sonntag, 17. November 2002, 19:21:05 Uhr
    Nette Seite Chris. Danke!


    mfg Harald