Posts by HendriH.

    Hallo und guten Morgen,


    Endzeit-Jan - ich habe in dieser Woche mal näher recherchiert, sofern es die Zeit zugelassen hat:


    Die Personalverfügungen und Batl.-Sonderbefehle kommen aus einem Bestand der erst nachträglich aus den unterschiedlichsten Quellen beim Bundesarchiv Abteilung BE (Finckensteinallee - Berlin) zusammengeführt (Bestand NS 33) wurde.

    Die ursprünglichen Listen kommen aus den unterschiedlichsten Beständen. So zumindest wurde es mir in einer Antwort auf Nachfrage im Archiv mitgeteilt.


    Tatsächlich sind im Militärarchiv in Freiburg diverse Bestände an Unterlagen des SS-PzGrenAusb. u. Ers. Batl. 3 vorhanden, u.a. klassifiziert als Sammlungen von Batl.-Sonderbefehle, Versetzungen. Ernennungen, Personalangelegenheiten usw.


    Das Archivgut bezieht sich auf den Zeitraum März 1942 bis April 1945. Ich habe Screenshots angehängt.


    Ich werden mich jetzt an den zuständigen Mitarbeiter in Freiburg wenden und mich über den Bestand mal näher informieren, ggf. lohnt sich eine Fahrt (sofern Corona es irgendwann mal zulässt) in den Süden der Republik.


    Grüße


    HendriH.

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    Hey Jan,


    sorry, leider nicht. Mir liegt nur dieser eine Auszug vor. Ich werde mich aber nochmal beim Bundesarchiv nach dem Aktenbestand erkundigen. Ggf. könnte man dann entsprechende Nachforschungen anfangen. Mich würde eher die Zeit zwischen Mai und September 1944 interessieren. Ggf. ließe sich aus der Akte auch noch mehr zu meinem Familienangehörigen recherchieren (z.B. wann er zu der Ausbildungs- und Ersatzeinheit kam). Wenn ich nähere Erkenntnisse habe, melde ich mich.

    Grüße


    HendriH.

    Hallo und herzlichen Dank für deine Hilfe, Achim.


    Laut Angehörigen? Wie kann man denn dies verstehen?


    Familienangehörigen oder Angehörigen der Einheit? Die Familie hätte es ja höchstens über die Gefallenenmeldung wissen können. Die Frau von Friedrich lebte zu diesem Zeitpunkt mit ihren vier kleinen Kindern in Münster.


    Wenn noch jemand Infos zu der Lage im Januar 1943 in Gorschetskoje oder etwaigen Nachforschungen zu den Gräber hat, Rückmeldung würden mich freuen.


    Grüß


    HendriH.

    Hallo Stefan,


    herzlichen Dank. Ja die Karte hatte ich auch schon über ancestry gefunden. Genau das ist der Angehörige.


    Ich kann leider nur Teile der Rückseite der Karte lesen. Ggf. kann mir hier jemand helfen?

    Gibt es ggf. noch Lagekarten wo die Lage im Gebiet Gorschetschnoje erkennbar ist und ggf. der Standort der hier eingesetzten Teile des Gren.Reg. 169?


    Gibt es ggf. Hinweise zu etwaigen Suchen in diesem Gebiet. DMich würde insbesondere interessieren ob es diese Kolchose noch gibt und ob dort weitere Soldaten mit Erstgrablage noch nicht gefunden und umgebettet wurden. Der VDK hat mir auf Nachfrage mitgeteilt, dass eine erste Suche nach den dort beerdigten Soldaten in 2010 wohl bisher ergebnislos war.


    "Bereits im Jahr 2010 haben sich unsere Mitarbeiter in Gorschetschnoje bemüht, die deutschen Soldatengräber zu finden – bisher leider ohne Erfolg. Die Gräber sind heute oberirdisch nicht mehr zu lokalisieren. Unsere Mitarbeiter werden die Grablage weiter suchen und noch zu bergende Tote auf die bestehende Kriegsgräberstätte in Kursk-Besedino umbetten. Über das Ergebnis werden wir Sie selbstverständlich informieren."


    Wenn ich den Kartenausschnitt von Matthias Köhler mir angucken sehe könnte die Kolchose am Nord-östlichen Rand von Gorschetschnoje liegen. Ich haben den Bereich auf einem heutigen Luftbild versucht zu markieren.


    Grüße


    HendriH.

    Hallo,


    eine kleine Ergänzung, welche ich beim Recherchieren in einer Zeitung des Altkreises Lippstadt gefunden habe:


    Bild und Artikel zur Verleihung des Ritterkreuzes an den Obergefreiten Franz Mintert vom 17.09.1942.


    Verleihungsgrund: Abwehr eines Sowjetischen Panzerangriffs im Raum nördlich Orel.

    Einheit: Nach meinen Recherchen müsste er Soldat in der 1./Pz.Jg.Abt. 26 gewesen sein.

    Quelle: Der Patriot - Tageszeitung des Altkreises Lippstadt

    Ausgabe: 26./27.09.1942


    Grüße


    HendriH.

    Hallo und guten Morgen,


    ich bin auf diesen Interessenten Austausch zum Ort Gorschetschnoje gestoßen. Sowohl der Zeitraum, als auch der Ort passen zu einem Gefallenen Onkel aus unserer Familie. Er wurde wurde in einem eigentlich recht gut beschriebenen Schneegrab bei einer Kautschuk-Kolchose des Ortes Gorschetschnoje „beigesetzt“.


    Er war Angehöriger der 7. Kp. des dort eingesetzten I.R. 169. Gefallen ist er am 27.01.1943. Sein Name war Unteroffizier Friedrich Sommer.


    Der Zeitraum passt du zu dem Einsatzzeitraum des hier genannten Ski-Bat. - ggf. hat aus dieser Runde noch jemand mehr Infos zu diesem Ort, der Kolchose oder den Soldatengräbern.

    Leider sind laut VDK die in Gorschetschnoje (zumeist in Schneegräbern) zurückgelassenen Gefallenen noch nicht gefunden worden.


    Ein wichtiger Ansatzpunkt scheint mir aber immer wieder diese Kolchose zu sein.


    Viele Grüße


    Hendri.H.

    Hallo und guten Morgen,

    die Zitate habe ich aus meinen Bundesarchivrecherchen zu einem Familienangehörigen. (so wie oben beschrieben) Allerdings liegt mir nur der Teil eines Tagesbefehl (welcher den Familienangehörigen betraft) vor. Er sieht 1zu1 so aus wie die Tagesbefehle, die von granniman hochgeladen wurden, welche aber zeitlich später datieren. Daher war meine Vermutung, dass es wohl beim Bundesarchiv einen größeren Bestand zum SS-PzGrenAusb. u. Ers. Batl. 3 geben muss, ggf. das gesamte KTB aus der Zeit.


    Viele Grüße


    Hendri.

    Guten Morgen,


    auch aus den Nachforschungen zu einem Familienangehörigen kann ich noch folgende Informationen beisteuern:


    Laut Batl.-Sonderbefehl Nr. 63/44 dieser A.u.E.-Einheit wurden am 20.09.1944 eine große Zahl Rekruten (alle Dienstgrad Pz.Gren.) des SS-PzGrenAusb. u. Ers. Batl. 3 zur 12. SS-Panzerdivision versetzt. Die Transporte sind am 21.09. um 3 Uhr von Neuzelle nach Arnsberg erfolgt.


    Die Abstellung zur 12. SS-Panzerdivision erfolgte auf Basis einer Verfügung vom SS-FHA (Amt II Org. IE/I (1) Fernschreiben Nr. 5671 vom 19.09.1944). Der Befehl ist 9 Seiten lang.


    Unterzeichnet ist der Befehl von einem Bellwidt (Dienstgrad nicht bekannt).


    Der Transport wurde durch einen SS-Stand.-Oberjunker Kurt Defren (5. Kp) als Transportführer sowie 10 Hilfsausbildern (2. Kp) geführt.


    Quelle: Bundesarchiv


    Auf Basis der hier aufgeführten Informationen liegt der Verdacht nahe, dass wohl größere Teile des KTB des SS-PzGrenAusb. u. Ers. Batl. 3 den Krieg überstanden haben und im Bundesarchiv liegen. Kennt jemand den genauen Bestand?


    Grüße


    HendriH.

    Hallo und guten Abend,


    ich bin gerade auf diesen Beitrag gestoßen und hoffe, dass meine Frage passe:


    Bei der Verleihung des Infanteriesturmabzeichens und des Allgemeinen Sturmabzeichens wird nur der Begriff Sturmabzeichen in Unterlagen genannt.


    Bei einem Angehörigen eines Pz.Gren.Regt. einer Pz.Div. stellt sich damit für mich die Frage, welche Auszeichnung an diese Soldaten verliehen wurde.


    Da die Pz.Gren.Regt. einer Pz.Div. die „Nachfolger“ der Schützen-Regt. (mot.) waren, hätte ich auf das (allg.) Sturmabzeichen getippt.


    Ich habe aber auch schon Aussagen gehört, dass diese Soldaten angeblich das Panzerkampfabzeichen erhalten hätte.

    Dies würde ich aber so nicht aus den Verleihungsbestimmungen ableiten wollen.


    Evtl. kann mir hier jemand in dieser Frage weiterhelfen?


    Grüße


    HendriH.

    Hallo in die Runde,


    christoph: Vielen Dank für deine Information. An großen Luftangriffen auf Rheinbach ist mir "nur" der Angriff am 29.01. bekannt. Ein Luftangriff vom 14.02.1945 sagt mir nicht. Allerdings lag mein Fokus auf die Zeit des Aufenthalts meines Großvaters im o.g. Kriegslazarett.
    Die Angabe des Verlustes deines Großvaters bestätigt also die Stationierung des Lazarettes in Rheinbach. Angeblich soll das Lazarett Ende Februar/Anfang März über den Rhein in Richtung Westen verlegt worden sein. Den Kriegsgräberstätte in Rheinbach habe ich Ende 2019 besucht.


    moni: Ich habe diverse Nachforschungen zu dem Thema beim Volksbund und beim Bundesarchiv angestellt folgende auf der o.g. Kriegsgräberstätte bestattete Soldaten der 4. Kp SS-Pz.Aufkl.Abt.10 konnte ich zuordnen:

    Uscha. Erich Wolff, geboren am 09.03.1913, gefallen am 31.12.1944

    Strm. Walter Kuznick, geboren am 08.07.1926, gefallen am 31.12.1944

    Strm. Siegmar Kiefner, geboren am 18.06.1926, gefallen am 31.12.1944

    Strm. Hans Balfanz, geboren am 13.10.1926, gefallen am 31.12.1944

    Strm. Willi Seeger, geboren am 30.10.1926, gefallen am 31.12.1944

    Strm. Wilhelm Sabota, geboren am 07.06.1926, gefallen am 31.12.1944

    Strm. Anton Überschlag, geboren am 15.10.1926, gefallen am 31.12.1944

    Strm. Johann Wittstock, geboren am 25.11.1926, gefallen am 31.12.1944

    Strm. Arthur Kinzinger, geboren am 18.06.1926, gefallen am 31.12.1944

    Strm. Gerhard Frietsch, geboren am 06.03.1927, gefallen am 31.12.1944

    Strm. Johann Maier, geboren am 21.12.1926, gefallen am 31.12.1944

    Strm. Josef Böhlefeld, geboren am 26.04.1926, gefallen am 31.12.1944

    Strm. Kurt Fleischer, geboren am 10.04.1927, gefallen am 31.12.1944


    Viele Grüße


    Hendri.


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    Hallo in die Runde,


    mit Btl. Sonderbefehl Nr. 63/44 vom 20.09.1944 wurde gem. einer Verfügung vom SS-FHA (Amt II Org. IE/I (1) Fernschreiben Nr. 5671 vom 19.09.1944) wohl eine Vielzahl von Panzergrenadieren (der Befehl umfasst 9 Seiten) des SS-Pz.Gren.Ausb.u.Ers.Batl. 3 mit Wirkung zum 20.09.1944 zur 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend" versetzt.


    Dem o.g. Befehl ist zu entnehmen, dass die Rekruten am 21.09.1944 um 3 Uhr von Neuzelle aus abrücken sollten. Die Verlegung erfolgte nach Arnsberg (Westfalen). Dort erfolgte dann wohl die Eingliederung in die 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend". Verpflegung wurde für einen Tag mitgegeben.


    Quelle: Bundesarchiv


    Ich nehme an, dass die Ersatzmannschaften in die beiden Panzergrenadierregimenter der Division eingegliedert wurden. Leider ist aus dem Befehl nicht ersichtlich zu welchem Teil der 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend" die Soldaten kamen. Auch in der Literatur zur Division "HJ" finde ich nichts dazu.


    Gibt es hier einen Spezialisten zur 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend" der vllt. nähere Angaben machen könnte, wann die Mannschaften des SS-Pz.Gren.Ausb.u.Ers.Batl. 3 in Arnsberg ankamen und zu welcher/-en Teileinheit sie gelangten? Ein Familienmitglied war Teil der verlegten Panzergrenadiere, daher frage ich.


    Viele Grüße und Dank für etwaige Tipps!

    Guten Morgen,


    in Soest wurde am 25. Juni eine Weltkriegsbombe gefunden. Zuerst war man von einer 250kg Bombe ausgegangen und hatte mit der Entschärfung am 25. Juni schon begonnen, als das ausgehobene Loch zusammenbrach und fast den Kampfmittelräumer begrub.


    Darauf wurde am 29. Juni 2020 erneut die Bombe freigelegt und mit der Entschärfung begonnen. Es handelt sich allerdings um einen 500kg Bombe mit einem gefährlichem Landzeitzünder. Der Kampfmittelräumdienst entschloss sich die Bombe zu sprengen. Vorab war eine direkt neben der Bombe liegendes Versorgungseinrichtung noch zu trennen und die Strom- und Wasserversorgung umzuleiten. Rund 1500 Menschen wurden evakuiert. Es waren knapp 470 Einsatzkräfte Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz usw. vor Ort.


    Die Sprengung erfolgte um 22 Uhr mit einem Dumpfen Knall und einem kleinen Beben des Bodens. Ich war selbst vom Katastrophenschutz aus vor Ort und habe die Evakuierung, die Sprengung und auch die Auswirkungen mitbekommen bzw. angesehen. Es war wirklich kein „alltäglicher“ Einsatz.


    Der Bericht, Bilder und ein Video sind unter dem Link zu finden.


    https://www.soester-anzeiger.d…raeumdienst-13815395.html

    Viele Grüße


    HendriH.

    Hallo Thomas,


    u.U. wäre der Name und das Geburtsdatum sowie Todesdatum deines Großvaters hilfreich um weitere Daten ausfindig zu machen.

    Vllt. stellst du diese Daten ein, sodass man etwas gezielter suchen kann. Natürlich nur, wenn du diese einstellen möchtest.


    Viele Grüße und einen schönen Sonntag,


    HendriH.

    Hallo Thomas,


    danke für den Hinweis. Ein Problem gibt es zumindest bei mir in dieser Sache sicherlich nicht.


    Wusste ich nicht und lese mir nicht immer den gesamten Verlauf eines Threads (hier 24 Seiten) durch um sowas dann zu erkennen. Trenne den Beitrag dann doch gerne ab. Meine letzte Anfrage in diesem Thread hat auch niemand bemängelt. Habe nur versucht auf einen passenden Thread für meine Anfragen zu finden um nicht immer einen neuen zu eröffnen...


    Das dies ein Thread ist, der nur Nachfragen von einem Mitglied erlaubt, wusste ich nicht.


    Gruß und schönen Sonntag noch


    HendriH.

    Hallo liebe Schriftentzifferungsexperten,


    ich bräuchte bei einer Bei-Schreibung auf einer Heiratsurkunde meiner Familie mal die fachkundige Hilfe bei der Entzifferung.


    Was habe ich entziffern können:

    Name: Hans-Günter Harald Erich

    (Nachname ist Steffens - steht hier nicht)

    geb. 29.01.1921 in Hamburg


    +05.01.54

    ???Wort für mich nicht lesbar??? Ende 1945


    und f. t. erkl. 1668/5 St.A. I Berlin (Abkürzung für: für tot erklärt) St.A. I Berlin (Abkürzung für: Standesamt I Berlin?)

    Wer könnte mir bei dem Wort vor Ende 1945 helfen?


    Viele Grüße


    HendriH.

    Hey Bernd,


    vielen Dank für die beiden Bilder. Ich war auch noch im Dezember 2019 in Rheinbach und habe die Kriegsgräberstätte besucht.


    Im benachbarten späteren Sankt-Joseph-Gymnasium Rheinbach war seit September 44 auch Einheiten der Wehrmacht untergebracht. Dann war dieses Objekt Quartier von Teilen der 1. SS-Panzer-Division SS Leibstandarte Adolf Hitler. Danach wurde wohl ab November/Dezember 1944 auch in diesem Objekt ein Lazarett eingerichtet. Welches genau ist mir nicht bekannt.


    RolandP - hast du evtl. Hinweise, ob es ein SS-Lazarett in Rheinbach gab?


    Die beiden s-w Bilder zeigen das Objekt gegen Kriegsende. Das farb-Bild zeigt das Objekt im Dezember 2019.


    Laut meinen Recherchen und dem Buch „Der Schwarze Tag von Rheinbach“ war noch etwas weiter die Straße herunter das Kriegslazarett 1/605. Dies wurde wohl im Vinzenz-Pallotti-Kolleg untergebracht.

    Mein Großvater kam am 22.12.44 in eines der Lazarette, wohl in das 1/605.


    Ich hätte an weiteren Informationen insbesondere zu dem/-n Kriegslazarett/-en und der dazugehörigen Kriegsgräberstätte Interesse. Insbesondere für den Zeitraum der Ardennenoffensive.


    Viele Grüße


    HendriH.


    Quellen: o.g. Buch und Stadt Rheinbach