Posts by HendriH.

    Guten Tag Kai,


    ich Teile deine Einschätzung in Bezug auf die Bilder.


    Das im Hintergrund befindliche Gebäude ist von der Bauart her wohl tatsächlich die Kasernen der SS-Nachrichten-Ersatz- und Ausbildungsabteilung Nürnberg. Ich habe ein nicht ganz so deutliches Bild aus dem Buch „Der Weg der SS Gebirgs- Nachrichten- Abteilung 6 1941 - 1945. Von Oranienburg bis Spessart“ mal als Anlage angehängt. Die EM-Nummer bestätigt dies auch.


    Weiterhin zeigt das Bild 20191209_111009 deinen Urgroßvater wohl noch bei Beginn seiner Ausbildung in Nürnberg (keine Kragenspiegel). Die weiteren Bilder müssen später entstanden sein.


    Nach der Ausbildung in Nürnberg erfolgte dann die Zuweisung zum jeweiligen Truppenteil der Waffen-SS. Weißt du, wann dein Urgroßvater in Nürnberg ausgebildet wurde? So könntest du klären, ob er direkt im Anschluss zur LSSSAH kam oder es u.U. noch Zwischenstationen gab.

    Vom 22.02.43-06.05.43 kam ja wegen einer Verwundung bei der LSSSAH ins SS-Lazarett Krakau. Es scheint wahrscheinlich, dass er sich diese Verwunderung beim Einsatz der Division am Südabschnitt der Ostfront eingehandelt hat. Die Division war ab dem 22.01.43 im Raum Tschugujew defensiv eingesetzt. Näheres auch im LdW: http://www.lexikon-der-wehrmac…ierdivisonenSS/1SSPGD.htm


    In Bezug auf den Vater deines Urgroßvaters empfehle ich dir eine Recherche in den Online-Findmitteln des Bundesarchivs. Bei einer kurzen Personensuche, habe ich gerade schon mehrere Wilhelm Brennecke gefunden, u.U. ist auch eine Akte deines Ur-Ur-Großvaters dabei. Hier der Link: https://invenio.bundesarchiv.de/basys2-invenio/login.xhtml


    Viele Grüße


    HendriH.

    Hallo Bauchspeck,


    das Foto lässt aus meiner Sicht folgende Aussagen zu:


    1. das Abzeichen scheint mir das Verwundetenabzeichen in Schwarz zu sein http://lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/vwa.html und nicht das Bandenkampf-Abzeichen http://lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/ss-bka.html - das passt übrigens auch zur Verwundungsangabe in der Kopie der Registerkarte der WASt


    2. Die Raute auf dem linken Arm (unterhalb des Hoheitsadlers) ist das Dienstgradabzeichen deines Urgroßvaters. Er ist zu diesem Zeitpunkt Oberschütze: http://lexikon-der-wehrmacht.de/Soldat/SS/Abzeichen-R.htm


    Deine Aussage zur LSSSAH würde ich teilen. Die Schulterklappen weisen darauf hin und auch die Angaben zur Registrierkarte der WASt. Hier wird dein Urgroßvater als SS-Oberfunker der Stabskompanie des 1. Regiments der LSSSAH geführt. (Teil der LSSSAH)


    In den Befragungsunterlagen ist er als Unterscharführer geführt. Er ist also in der Zwischenzeit befördert worden und scheinbar in eine andere Division versetzt worden - er gibt an Fernsprechtruppführer in der Panzeraufklärungsabteilung 17 gewesen zu sein. (Teil der 17. SS-Panzergrenadierdivision GvB)


    Ich hoffe dir damit helfen zu können.

    Viele Grüße


    HendriH.


    P.S. Der Totenkopf am Schiffchen ist der Totenkopf der SS. Zeigt „nur“ die Zugehörigkeit zur Waffen-SS. Das hat nichts mit dem Totenkopf auf den Uniformen der Panzertruppe der Wehrmacht zutun. Auch ein Gebirgsjäger der Waffen-SS trug diesen Totenkopf an ihren Mützen.

    Hallo in die Runde,


    der Thread ist etwas in den Hintergrund gerückt, da ich auch keine neuen Erkenntnisse hatte. In der Zwischenzeit haben sich einige neue Informationen ergeben. Evtl. helfen diese weiter, eine Klärung herbeizuführen. Es wäre super, wenn ich auf dieser Basis vllt. neue Hinweise von Seiten der Spezialisten in diesem Forum erhalten würde. Ich fasse mal die neuen Erkenntnisse zusammen.


    Auf Basis einiger Archivrecherchen konnte ich ein paar Sachen herausfinden. Die neuen Hinweise ergeben sich zum einen aus der Entnazifizierungsakte und Unterlagen eines nach 1945 als Krankenanstalt weitergeführten Lazarettes in dem mein Angehöriger noch bis 1946 lag sowie eines Fotos:


    Entnazifizierungsakten:

    In diesem Verfahren erklärt er selbst, dass er seit September 1943 Soldat war und als Panzerkanonier in der 116. Pz.Div. war. Von 1941 bis zum Einzug 1943 gibt er nur eine 2jähige Zugehörigkeit zur HJ an. Die Angabe zur Truppenzugehörigkeit kann leider nicht stimmen, da wir wissen (Fotos/eigene Berichte), dass er bei der W-SS und nicht bei der Panzertruppe der Wehrmacht war. Tätowiert war er nicht bzw. er hatte eine Narbe unter dem Arm (evtl. vom Entfernen der Blutgruppentätowierung).


    Daher bleiben auch seine Angaben im o.g. Verfahren sehr „blaß“. So kann er in dem Verfahren auch keine genaue Teileinheit dieser Div. und keine Angaben zu seinem direkten Vorgesetzten machen. Er gibt auch an, dass er kein Soldbuch mehr habe. Weiterhin gibt er Orte und Zeiträume an, wo die 116. Pz.Div nie eingesetzt war. Daher gehe ich davon aus, dass er hier seine Zugehörigkeit zur W-SS nicht offen preisgeben wollte und die militärische Biografie in diesem Verfahren erfunden ist. Er ist aber mit dieser Sache durchgekommen, zumal seine vorherige Heimat für die britische Besatzungsverwaltung unerreichbar war (heute Polen). Daher hilft mir diese Akte in Bezug auf die Klärung der genauen Einheit nicht wirklich weiter. Trotzdem vielen Dank für den Hinweis.


    Archivbestände eines ehem. Lazarettes:

    Dennoch lassen sich aus den Dokumenten eines nach dem Krieg als Krankenanstalt weitergeführten Lazarettes einige Fakten schließen.


    Die Verwundung muss kurz vor Weihnachten 1944 erfolgt sein. Zwar ist keine Einheit und kein Dienstgrad vermerkt, aber er kam wohl am 22.12.1944 mit starken Splitterverletzungen durch Artilleriegranaten in das Kriegslazarett 1/605 in Rheinbach. Wenn ich die Lagekarten aus diesem Zeitraum richtig lese, lag dieses Lazarett damit im nördlichen Teil des Hinterlandes des Abschnittes der 6. Panzerarmee. Dieser Armee waren auch alle vier in der Ardennenoffensive zugeordneten SS-Panzerdivisionen unterstellt, wobei die 1. und die 12. im nördlichen Sektor des Armeeabschnittes in diesem Zeitraum kämpfte.


    Die Toten der Lazarette der Stadt Rheinbach wurden auf der Rheinbacher-Kriegsgräberstätte beerdigt. Ich habe die Liste der dort beerdigten Soldaten und Zivilisten für den Zeitraum ab dem 22.12.1944 durchgegangen. Über die stichprobenartige Recherche in der Online-Suche des VDK habe ich allein 16 Tote SS-Soldaten ab dem 22.12.1944 bis zum 31.12.1944 auf dieser Kriegsgräberstätte gefunden (der größere Teil der Toten dieses Zeitraums).


    Gab es feste Zuordnungen der Kriegslazarette zu den Divisionen an der Front und lässt sich damit evtl. eine Rückschluss auf die Einheit ziehen?


    Danach wurde er am 05.01.1945 in das Reservelazarett Ilten-Köthenwald aufgenommen, wo er bis Anfang 1946 als Patient lag. Hier wurde ihm das Verwundetenabzeichen schwarz verliehen. Scheinbar hatte er vorher schon das Sturmabzeichen erhalten.


    Obenstehendes Foto:

    Das obenstehende Foto konnte ich etwas näher eingrenzen. Wir schätzen, dass die Aufnahme im Frühjahr 1944 evtl. in den Niederlanden entstanden ist. Der Rückschluss ist über die Informationen zur dienstlichen Laufbahn des Bruders (der ebenfalls abgebildet ist möglich). Dieser wurde im Winter 1943/44 in Finnland verletzt und kam dann zur Nachrichtenkompanie des Befehlshabers der Waffen-SS in den Niederlanden und später zu 34. SS-Div Landstorm Nederlande.


    Vom ICRC habe ich noch keine Rückmeldung. Der Suchdienst des DRK hat auch keine weiteren Daten.


    Die Abteilung PA des Bundesarchives (ehemals Deutsche Dienststelle) habe ich auf Basis dieser Erkenntnisse um eine Recherche in den Beständen des Krankenlager gebeten. Die erste Abfrage verlief ja leider ergebnislos.


    Die Akten der Eltern aus dem Lastenausgleich haben auch nichts Neues ergeben.


    Kann mir hier evtl. noch einer Tipps geben bzw. hat eine sachdienliche Hinweise oder Antworten auf die o.g. Frage?


    Ich bedanke mich für jede Unterstützung.


    Viele Grüße


    HendriH.

    Hey Eumex,


    oh, sorry. Das hatte ich bei meiner Suche nicht gefunden. Aber vielen Dank für die Info.

    Scheinbar ist die tatsächliche Faktenlage zur 1. K.E.K. sehr dünn.


    Die Daten der Erkennungsmarke liegen mir erst seit einigen Tagen vor. Zwei Fotos (wohl aus der Grundausbildung) und einen Stoffabzeichen habe ich nun auch von meiner Großtante erhalten. Ich lade beides später einmal hoch. Vllt. lässt sich aus den Fotos ein Standort ableiten. Auf Grund des Abzeichens, würde ich eine Zuordnung zu einem SS-Gebirgstruppenteil als spätere Verwendungseinheit vermuten.


    Der Verwandte stammt aus dem Wartheland. Er kann also wohl erst Ende 39/Anfang 40 zur SS gekommen sein.


    Viele Grüße und Dank für etwaige Unterstützung.


    HendriH


    P.S. Hier die angekündigten Fotos

    Hallo und guten Abend zusammen,


    ich möchte direkt festhalte, dass es mir um Unterstützung im Rahmen meiner Familienforschung geht, da ich weiß wie sensibel das Thema EM ist (und das ist auch richtig so)! Ich habe von der Tochter meines Onkels (er hat den Krieg überlebt und ist dann 1980 verstorben) die auf seiner Erkennungsmarke angegebene Einheit und Nummer erhalten. Es ist die 1.Kraftfahr Ersatz Kompanie (1. K.E.K.) dort angeben. Ich finde leider über diese Einheit keine näheren Informationen. Ich gehe davon aus, dass es eine Ersatz- und Ergänzungseinheit der Waffen-SS war, oder?


    Für welche Einheiten wurden in der 1. K.E.K. Ersatzmannschaften ausgebildet oder gab es keine feste Zuordnung wie beim Heer? Wo war diese Einheit stationiert? Kann mir jemand mehr sagen?


    Vielen Grüße und Dank für eure Unterstützung.


    HendriH.

    Hallo und guten Abend zusammen,


    ich hoffe in zwei Fragen in Bezug auf Lazarette eine Antwort zu finden. Beide Standorte tauchen in der militärischen Biografie eines Verwandten von mir auf.


    Zum einen geht es um eine Kriegs-Lazarett Rheinbach. Dieses muss in der gleichnamigen Stadt im Rheinland Ende 1944 stationiert gewesen sein. Zu diesem Lazarett scheint es auch einen Friedhof zu geben: https://www.volksbund.de/krieg…kriegsgraeberstaette.html

    Mein Verwandter ist am 22.12. in dieses Lazarett eingeliefert worden. Hat jemand hier Informationen zu diesem Lazarett. Kann evtl. eine Einheit o.ä. zugeordnet werden?


    Die zweite Frage zielt auf das Reserve-Lazarett Ilten/Köthenwald. Hier kam mein Verwandter dann im Januar 1945 mit einer massiven Verwundung an beiden Beinen und Rücken hin, bis er Ende 1945 dort entlassen wurde. Auch zu diesem Reservelazarett gibt es einen Friedhof mit einigen dort begrabenen Soldaten: https://www.volksbund.de/krieg…angelischer-friedhof.html

    Die Leitung soll laut Angaben in den Unterlagen meines Verwandten ein Marineoberstabsarzt Prof. Dr. Willige gehabt haben.


    Leider finde ich über beide Lazarette nicht mehr im Internet. Hat hier jemand weitere Informationen? Gibt es in den Beständen des ehem. Krankenbuchlagers evtl. noch Unterlagen der beiden Lazarette?


    Viele Grüße und Dank für eure Hilfe.


    HendriH

    Hallo in die Runde,


    heute wurde erneut eine Bombe in Soest (Westfalen) gefunden.


    Link: https://www.soester-anzeiger.d…-noch-heute-12969169.html


    Das heutige Exemplar gehört zu einer Vielzahl von Blindgängern die in diesem und letzten Jahr in Soest gefunden wurden.


    Viele stammen von den Angriffen auf den Soester Bahnhof. Einer der schwersten Angriffe fand am 05.04.1944 statt.


    Hier ein Link zu einer Themenseite:

    https://www.soester-anzeiger.d…enfunde_Soest-sti1109393/


    Viele Grüße


    HendriH.

    Hallo in die Runde,


    ich bin noch nicht lange dabei und hoffe, dass das hier der Richtige Bereich ist die nachfolgende Anfrage zu stellen (ansonsten bitte ich um Verschiebung des Beitrags):


    Aktuelle verfolge ich die Einheit meines Urgroßvaters an der Ostfront. Ich konnte schon den Zeitraum ab Januar 1942 bis Ende März 1942 anhand der NARA-Rollen verfolgen. Seine Einheit war dann zeitweise der 21. ID (ab Ende März 1942 bis zu seinem Todesdatum) unterstellt. Die NARA-Rollen kann ich leider nicht finden.


    Nach meiner Recherche geht es für den o.g. Zeitraum um die Rollen T-315 R-755 und 756.


    Gibt es jemanden im Forum der die Rollen besitzt oder kennt jemand einen Person, die diese Rollen beschaffen kann? Ich bin bereit natürlich auch einen finanziellen Beitrag für die Bereitstellung zu zahlen. Vllt. gibt es hier ja auch weitere Interessenten?


    Vielen Dank für eure Unterstützung.


    HendriH.

    Hallo und guten Morgen zusammen,


    vielen Dank für die Hinweise. Ich werde es versuchen die Reste auf dem Foto zu entfernen.


    Matthias Köhler : Danke auf den Hinweis bzgl. der vier Einheiten der Waffen-SS in den Ardennen. Mein Großvater war 1943 (bei Diensteintritt) gerade 16 Jahre. 1944/45 in den Ardennen war er dann 17. Er sagte wohl auch mal zu meiner Mutter, dass der älteste Soldat seiner Einheit war. Sein Scharführer sei mit 21 der jüngste Soldat gewesen. Könnte das auf die Division Hitlerjugend hinweisen?


    Viele Grüße und vielen Dank für eure Hilfe.


    HendriH.

    Hallo Matthias,


    Mhh... Könnte durchaus sein. Vielen Dank für den Hinweis.


    Am Ende des Krieges war der Bruder meines Großvaters (Heinrich) bei der 34. SS-Freiwilligen-Grenadier-Div Landstorm Nederlande. Er kam nach einer schweren Beinverwundung zu dieser Einheit und ging als Soldat dieser Einheit auch in Kriegsgefangenschaft am 10.05.1945. Vorher war er in Finnland bei der 6. SS-Gebirgsdivision „Nord“ in Finnland (Feldkabelbau).


    Unten nochmal das komplette Foto (oben ist nur ein Ausschnitt). Der Soldat neben meinem Großvater ist sein Bruder. Da hat er noch die typische Mütze der SS-Gebirgstruppen auf. Meine Tante hat auch noch das Edelweiß und seine Erkennungsmarke.


    Aus Opas Uniform (Soldat rechts) ist nichts zu erkennen, oder?


    Anbei noch ein Foto aus 1942 von Onkel Heinrich. Aufgenommen in Finnland.


    Grüße


    HendriH.

    Files

    Hallo in die Runde,


    Hier noch die mir bekannten Daten:


    Name: Arndt

    Vorname: Gustav

    Geburtsdatum: 09.08.1924 bzw. 1927

    Geburtsort: Julischau/Wionschemin (Wionczemin)

    Eltern: Heinrich und Martha

    Religion: evangelisch

    Heirat: Tag und Ort, Name der Partnerin/des Partners --> während des Krieges ledig, Heirat erst in den 1950er Jahren

    Beruf vor: Landwirt

    nach dem Krieg: Maurer, später Vorarbeiter im Straßenbau

    Dienstgrad: laut Foto SS-Oberschütze/Grenadier

    Einheit: unbekannt - laut seinen Erzählung nach dem Krieg, war er in einer Einheit die als "Feuerwehreinheit" an Brennpunkten der Front eingesetzt wurde

    Einsatzraum: nur aus Erzählung sind die Ardennen bekannt, schwere Verwundung an beiden Beinen und Rücken durch Granattreffer auf Stellung

    Kriegsgefangenschaft: in britischer Kriegsgefangenschaft in einem Lager in Niedersachen Entlassung aus Kriegsgefangenschaft am 25.12.1945

    Wohnort vor: siehe oben

    nach dem Krieg: diverse Wohnorte in Niedersachen und Westfalen

    Todes-/Vermisstendatum: hat Krieg überlebt und ist den den 1980er Jahren gestorben

    Todes-/Vermisstenort: hat Krieg überlebt und ist den den 1980er Jahren gestorben

    bisherige Recherche-Ergebnisse:

    DRK - keine Daten zur Militärzeit, nur seine Suchkarte nach der Suche der eigenen Eltern vorhanden

    WASt - nur Entlassung aus Kriegsgefangenschaft am 25.12.1945 - Ort laut WASt unbekannt. Keine weiteren Daten erhalten.

    Bundesarchiv Abteilung MA: Nullmeldung

    Bundesarchiv Abteilung BE: Nullmeldung

    Stadtarchiv: nur Antrag zur Anerkennung als Heimatvertriebener - Aussage: Seit 1943 Soldat

    Lastenausgleichsarchiv: Nullmeldung - nur Unterlagen eines Bruders und des Vaters vorhanden.


    Viele Grüße und vielen Dank für eure Unterstützung.


    HendriH.

    Hallo zusammen,


    ich suche Bilder und Information zum Weg der 225. Infanteriedivision, insbesondere zum Infanterieregiment 333, 4. Kompanie (Maschinengewehrkompanie) für die Zeit zwischen 1939 bis 1942. Ein Urgroßvater (Riess, Karl-Heinz, geboren am 31.08.1919) war Soldat (zuletzt Obergefreiter) seit 1939 in dieser Einheit und ist im Mai 1942 bei Lipowik (Wolchowfront) verwundet worden und ist kurz danach im Feldlazarett 161 bei Babino verstorben.


    Ich habe mir das Buch "Der Weg der 225. Infanteriedivision" gekauft, warte aber noch auf die Zusendung.


    Gibt es vllt. gleiche Interessenten oder Suchende hier? Insbesondere Interessieren mich Bilder der Einheit, vllt. gibt es ja sogar Bilder der Kompanie.


    Viele Grüße


    HendriH.

    Hallo und vielen Dank für die Hinweise zu etwaigen Archivunterlagen in Bezug auf etwaig vorhandene Entnazifizierungsunterlagen.

    Ich habe die Anfrage schon vor einiger Zeit gestellt. In NRW Fehlanzeige und aus Niedersachen steht die Antwort noch aus. Er lebte bis 1948 im Raum Hannover und danach in Westfalen in NRW.


    Beim ICRC werde ich es auch noch versuchen.


    Ich möchte mich einfach nicht damit abgeben, dass alles zu ihm verschwunden ist und ein prägender Teil seiner Geschichte damit verloren ist.


    Gibt es evtl. weiter Stellen?


    Im Anhang das einzige Bild meines Großvaters aus der Zeit. Auf der Rückseite steht eine fünfstellige Zahl die auf den Ziffern 298 endet. Die ersten beiden Ziffern sind nicht mehr lesbar. Ein SS Einheit mit der einer Feldpostnummer die auf 298 endet, habe ich bis jetzt noch nicht gefunden.


    Viele Grüße

    Hallo zusammen,


    ich bin neu im Forum und hoffe hier den richtigen Ort und auch Unterstützung bei meinen Nachforschungen zur Tätigkeit von Familienangehörigen zu finden. Für etwaige gute Tipps und Ideen bedanke ich mich vorab schon sehr.


    Es geht zum einen um einen Großelternteil. Er stammt aus dem Warthegau (Kreis Waldrode).


    Ich habe ihn selbst nie kennengelernt, aber ich versuche mehr über seine Tätigkeit im 2. Weltkrieg herauszufinden.


    Was wissen wir:


    Er ist 1927 geboren, hat sich aber spätestens ab nach dem Krieg 3 Jahre älter gemacht. Er kam laut seiner Vertriebenenakte 1943 in die Armee gewesen. Laut den Erzählungen meiner Großmutter meldete er sich freiwillig. Er war Soldat der Waffen-SS. Ein Foto zeigt ihn mit seinem Bruder Ende 1943 bzw. Anfang 1944 in der Uniform der Waffen-SS. (Die Datenlage zu seinem Bruder ist besser. Er war seit Ende 1941 bei der 6. SS-Gebirgsdivision „Nord“ in Finnland (Feldkabelbau). Auf dem Bild trägt der Bruder meines Großvaters auch die typische Mütze der SS-Gebirgstruppen, Bilder aus Finnland, seine Erkennungsmarke und sein Edelweißabzeichen sind auch noch im Original vorhanden.)


    Laut seinen Erzählungen wurde Großvater in den Ardennen sehr schwer durch einen Granattreffer verwundet. Er kam wohl in ein Lazarett im Raum Hannover. Er hat seine Einheit selbst als eine bezeichnet, die immer zu den Brennpunkten an den Fronten kam. Hier kam er in englische Kriegsgefangenschaft. Er wurde Ende 1945 entlassen.


    Zu meinem Großvater bekommen wir nichts weiter raus. Außer dem Foto und den Berichten meiner Großmutter und von ihm haben wir nichts. Anfrage bei der WASt ergab nur eine Registrierung einer britischen Entlassungsstelle Ende 1945. (kein ehem. Rang, keine Einheit, nichts)


    Ebenso die Anfragen beim DRK, beim Bundesarchiv Abteilungen BE und MA waren negativ.


    Gib es noch irgendwelche Wege die Geschichte meines Großvaters im 2. WK zu ergründen?


    Vielen Dank für eure Unterstützung.