Posts by HendriH.

    Hallo in die Runde,


    mit Btl. Sonderbefehl Nr. 63/44 vom 20.09.1944 wurde gem. einer Verfügung vom SS-FHA (Amt II Org. IE/I (1) Fernschreiben Nr. 5671 vom 19.09.1944) wohl eine Vielzahl von Panzergrenadieren (der Befehl umfasst 9 Seiten) des SS-Pz.Gren.Ausb.u.Ers.Batl. 3 mit Wirkung zum 20.09.1944 zur 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend" versetzt.


    Dem o.g. Befehl ist zu entnehmen, dass die Rekruten am 21.09.1944 um 3 Uhr von Neuzelle aus abrücken sollten. Die Verlegung erfolgte nach Arnsberg (Westfalen). Dort erfolgte dann wohl die Eingliederung in die 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend". Verpflegung wurde für einen Tag mitgegeben.


    Quelle: Bundesarchiv


    Ich nehme an, dass die Ersatzmannschaften in die beiden Panzergrenadierregimenter der Division eingegliedert wurden. Leider ist aus dem Befehl nicht ersichtlich zu welchem Teil der 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend" die Soldaten kamen. Auch in der Literatur zur Division "HJ" finde ich nichts dazu.


    Gibt es hier einen Spezialisten zur 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend" der vllt. nähere Angaben machen könnte, wann die Mannschaften des SS-Pz.Gren.Ausb.u.Ers.Batl. 3 in Arnsberg ankamen und zu welcher/-en Teileinheit sie gelangten? Ein Familienmitglied war Teil der verlegten Panzergrenadiere, daher frage ich.


    Viele Grüße und Dank für etwaige Tipps!

    Guten Morgen,


    in Soest wurde am 25. Juni eine Weltkriegsbombe gefunden. Zuerst war man von einer 250kg Bombe ausgegangen und hatte mit der Entschärfung am 25. Juni schon begonnen, als das ausgehobene Loch zusammenbrach und fast den Kampfmittelräumer begrub.


    Darauf wurde am 29. Juni 2020 erneut die Bombe freigelegt und mit der Entschärfung begonnen. Es handelt sich allerdings um einen 500kg Bombe mit einem gefährlichem Landzeitzünder. Der Kampfmittelräumdienst entschloss sich die Bombe zu sprengen. Vorab war eine direkt neben der Bombe liegendes Versorgungseinrichtung noch zu trennen und die Strom- und Wasserversorgung umzuleiten. Rund 1500 Menschen wurden evakuiert. Es waren knapp 470 Einsatzkräfte Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz usw. vor Ort.


    Die Sprengung erfolgte um 22 Uhr mit einem Dumpfen Knall und einem kleinen Beben des Bodens. Ich war selbst vom Katastrophenschutz aus vor Ort und habe die Evakuierung, die Sprengung und auch die Auswirkungen mitbekommen bzw. angesehen. Es war wirklich kein „alltäglicher“ Einsatz.


    Der Bericht, Bilder und ein Video sind unter dem Link zu finden.


    https://www.soester-anzeiger.d…raeumdienst-13815395.html

    Viele Grüße


    HendriH.

    Hallo Thomas,


    u.U. wäre der Name und das Geburtsdatum sowie Todesdatum deines Großvaters hilfreich um weitere Daten ausfindig zu machen.

    Vllt. stellst du diese Daten ein, sodass man etwas gezielter suchen kann. Natürlich nur, wenn du diese einstellen möchtest.


    Viele Grüße und einen schönen Sonntag,


    HendriH.

    Hallo Thomas,


    danke für den Hinweis. Ein Problem gibt es zumindest bei mir in dieser Sache sicherlich nicht.


    Wusste ich nicht und lese mir nicht immer den gesamten Verlauf eines Threads (hier 24 Seiten) durch um sowas dann zu erkennen. Trenne den Beitrag dann doch gerne ab. Meine letzte Anfrage in diesem Thread hat auch niemand bemängelt. Habe nur versucht auf einen passenden Thread für meine Anfragen zu finden um nicht immer einen neuen zu eröffnen...


    Das dies ein Thread ist, der nur Nachfragen von einem Mitglied erlaubt, wusste ich nicht.


    Gruß und schönen Sonntag noch


    HendriH.

    Hallo liebe Schriftentzifferungsexperten,


    ich bräuchte bei einer Bei-Schreibung auf einer Heiratsurkunde meiner Familie mal die fachkundige Hilfe bei der Entzifferung.


    Was habe ich entziffern können:

    Name: Hans-Günter Harald Erich

    (Nachname ist Steffens - steht hier nicht)

    geb. 29.01.1921 in Hamburg


    +05.01.54

    ???Wort für mich nicht lesbar??? Ende 1945


    und f. t. erkl. 1668/5 St.A. I Berlin (Abkürzung für: für tot erklärt) St.A. I Berlin (Abkürzung für: Standesamt I Berlin?)

    Wer könnte mir bei dem Wort vor Ende 1945 helfen?


    Viele Grüße


    HendriH.

    Hey Bernd,


    vielen Dank für die beiden Bilder. Ich war auch noch im Dezember 2019 in Rheinbach und habe die Kriegsgräberstätte besucht.


    Im benachbarten späteren Sankt-Joseph-Gymnasium Rheinbach war seit September 44 auch Einheiten der Wehrmacht untergebracht. Dann war dieses Objekt Quartier von Teilen der 1. SS-Panzer-Division SS Leibstandarte Adolf Hitler. Danach wurde wohl ab November/Dezember 1944 auch in diesem Objekt ein Lazarett eingerichtet. Welches genau ist mir nicht bekannt.


    RolandP - hast du evtl. Hinweise, ob es ein SS-Lazarett in Rheinbach gab?


    Die beiden s-w Bilder zeigen das Objekt gegen Kriegsende. Das farb-Bild zeigt das Objekt im Dezember 2019.


    Laut meinen Recherchen und dem Buch „Der Schwarze Tag von Rheinbach“ war noch etwas weiter die Straße herunter das Kriegslazarett 1/605. Dies wurde wohl im Vinzenz-Pallotti-Kolleg untergebracht.

    Mein Großvater kam am 22.12.44 in eines der Lazarette, wohl in das 1/605.


    Ich hätte an weiteren Informationen insbesondere zu dem/-n Kriegslazarett/-en und der dazugehörigen Kriegsgräberstätte Interesse. Insbesondere für den Zeitraum der Ardennenoffensive.


    Viele Grüße


    HendriH.


    Quellen: o.g. Buch und Stadt Rheinbach

    Hallo in die Runde,


    vielen Dank für eure Einschätzung, der ich nach Ansicht der Bilder zu 100% folge. Ich kann nur wirklich nicht nachvollziehen, wie ein solches Bild in die Reihe von Bildern aus der Zeit des 2. Weltkrieges kommt... komisch. Aber das werde ich wohl nicht herausfinden.

    Trotzdem vielen Dank für die Unterstützung!


    Viele Grüße


    HendriH.

    Hallo,


    vielen Dank für die schnellen Antworten.


    Wie ein Foto der NVA in ein solches Album kommt, kann ich mir nicht erklären. Wir haben keine Verwandtschaft oder Freunde in der ehemaligen DDR. Auch passt es zeitlich garnicht zum Rest des Bilder. Mir kam das Bild aber schon von Beginn an spanisch vor...


    Eine Nachfrage zum Fliegerschutzanzug Land Winter:


    Wurden diese nur vom fliegenden Personal getragen oder z.B. auch von den Fallschirmjägern? Vom Gesicht könnte der junge Mann nämlich der besagte Cousin sein, der war beim FJR8.

    Grüße


    HendriH.

    Hallo zusammen,


    mit Sicherheit gibt es hier Experten für LKW und Uniformen...

    Ich habe in einem alten Familienalbum die angehängten Bilder gefunden. Sie waren bei Bildern der Familie aus der Zeit zwischen 1935-44 einsortiert.


    Bild mit den zwei Jungs und dem LKW:
    Sicher bin ich mir nicht ob es sich um einen LKW der Wehrmacht handelt und auch nicht, ob die beiden Jungs die auf dem LKW posieren Soldaten der Wehrmacht sind. Auf Grund des Schiffchens, der Schulterklappe und der Koppel würde ich sagen ja... bin mir aber völlig unsicher. Ich kann nämlich keine Hoheitszeichen erkennen noch sonst was. Kann mir vllt. jemand mit mehr Sachverstand weiterhelfen (LKW und Uniform)?


    Bild des einzelnen Soldaten:

    Eine Seite später in dem Album ist das andere hier angehängte Bild zu finden. Der hier fotografierte Soldat trägt einen sehr dick gefütterten Overall. An welche Einheiten wurde solche Kleidung ausgeben? Auf dem Schiffchen erkenne ich den Adler der Luftwaffe, oder? Ich vermute, dass das Foto einen Cousin meiner Großmutter zeigt, der war bei den Fallschirmjägern.


    Leider sind die Fotos nicht beschriftet und nicht sortiert. Es gibt keine Hinweise auf Namen, FP-Nummern, Einheiten o.ä.

    Vllt. könnt ihr mir weiterhelfen?


    Viele Grüße


    HendriH.

    Hallo Forumsmitglieder und etwaige Expertinnen und Experten,


    wie aus dem Titel zu erkennen, wende ich mich mit einer Hilfsbitte bzw. Fragen zu dem o.g. Bau-Bataillon 85 an euch.


    Mein Urgroßvater (von Beruf Schreiner), wurde Anfang 1941 eingezogen, erhielt seine Grundausbildung bei der 4. Kp. des Bau.Ers.Abt. 12 in Worms und wurde dann Anfang August 1941 zur 4. Kompanie des Bau-Bataillon 85 zugeteilt.


    Er kam dann nach Nordafrika und wurde in Bengasi und Tripolis eingesetzt. Auf Grund eines Unfalls und seiner Verletzungen kam er dann im April 42 per Lazarettschiff von Tripolis zurück nach Europa. Da nach seiner Genesung seine Einheit in Nordafrika untergegangen war, kam er im Anschluss zum Pionier-Bataillon 70.


    Ich habe im LdW und im Tessin zum Bau-Bataillon 85 recherchiert. Die Einheit wurde scheinbar kurz nach der Aufstellung für den Tropeneinsatz in Afrika ausgerüstet und nach Nordafrika verlegt. Insbesondere die erwähnte Ausrüstung mit speziellen Landung- und Transportfahrzeugen (Schweren Fähren, Siebelfähren, Landungsbooten und leichte Sturmboot) ist interessant.


    Was war der genaue Auftrag dieser Einheit? Die Entladung von Nachschubstransporten in den o.g. Häfen mit diesen Wasserfahrzeugen? Gibt es Bilder oder Literatur zu dieser doch sehr speziellen Einheit?


    Ich freue mich auf Antworten, Hinweise usw.


    Viele Grüße


    HendriH.


    Schriftgröße auf Forumsstandard gebracht...Huba

    Hallo,


    gerne!


    Vllt. noch die Ergänzung, der o.g. Unterscharführer hieß laut meinen Unterlagen Erich Wolff. Zu diesem Mitglieder der 4. Kp./Pz.Aufk.Abt. 10 scheint es auch eine Sachakte beim Bundesarchiv zu geben: R 9361-III/501836


    Die genauen Umstände der Geschehnisse wird es hieraus aber sicherlich keine neuen Erkenntnisse geben.

    Viele Grüße


    HendriH.

    Hey Paul,


    vielen Dank für deine Hilfe. Anbei der vollständige Text.

    Den Ort Leesen gab es bei Danzig in der Nähe tatsächlich, oder könnte es auch Leßen heißen?


    Klein Chapielkau kann man tatsächlich daraus lesen. Einen solchen Ort finde ich nur leider nicht.

    Den letzten Ort zu Juliana Kantak kann ich auch nicht entziffern...

    Vielleicht hat noch jemand Tips?


    Grüße


    HendriH.

    Hallo Roland,


    der Luftangriff wäre eine Erklärung.

    Bezeichnend ist, dass die alle der recherchierten Gefallenen dieser Einheit tatsächlich sehr jung waren (Jg. 26/27) und vom Dienstgrad SS-Sturmmann waren. Einzig ein SS-Unterscharführer war Jg. 1913. Dies spricht für die Darstellung in o.g. Buch.


    Als Todesdatum ist der 31.12.44 bei allen 14 Gefallenen dieser Kompanie. Auch dies untermauert die Sache mit dem Luftangriff. Ob der 31.12.44 der Tag des Luftangriffs war, ist natürlich nicht definitiv zu sagen.


    Viele Grüße


    HendriH.

    Hallo in diese Runde,


    mich tue mich schwer mit der Entzifferung dieser Ortsnamen bzw. Nachnamen. Die Orte liegen wahrscheinlich alle in Westpreußen, Danzig und Pommern.


    Beim ersten Foto komme ich garnicht weiter.


    Beim zweiten lese ich Kantak in der oberen Zeile und Klein ??? kann ich in der zweiten entziffern.


    Beim dritten Foto wird es bis auf Kantak auch wieder schwer für mich irgendwas zu entziffern.

    Könnte mir jemand hier weiterhelfen? Das wäre sehr nett.


    Viele Grüße


    HendrH.

    Hallo nochmal,


    die gleiche Überlegung bzgl. des Grenadier-Regt. Großdeutschland hatte ich auch.

    Die Division war auch im Frühjahr 45 im ostpreußischen Gebiet eingesetzt. Aber hatte das Regiment denn überhaupt eine 22. Kp.?


    Auf Grund der Herkunft deines Urgroßvaters lässt sich vllt. eher eine Zugehörigkeit zur Waffen-SS aufbauen?! Aber da bin ich überfragt.


    Hast du eine EM-Nr. deines Urgroßvaters? Über diese ließe sich zumindest klären, ob er bei der Wehrmacht oder der Waffen-SS war?


    Grüße


    HendriH.

    Hallo Kairo,


    kannst du evtl. weitere Informationen aus dem Schreiben des DRK mitteilen? Interessant wäre der Zeitpunkt der Gefangennahme, der genau Ort und etwaige weitere Angaben (z.B. Feldpostnummer). Ich schätze, dass die Gefangennahme im Frühjahr 1945 in Posen erfolgte? Gilt dein Angehöriger als weiterhin vermisst?


    Hast du schon eine Anfrage beim Bundesarchiv Abteilung PA gemacht?


    Mich würde wundern, dass eine Gefangennahme eines Angehörigen der 22. Kompanie des 3. SS- Panzergrenadier-Regiments im Posen erfolgt wäre. Das Regiment war im Frühjahr 1945 im Südosten eingesetzt, oder?


    Macht es evtl. Sinn deine Anfrage in einem gesonderten Thread zu erörtern? Ich würde hier zumindest nicht nach der Recherche eines Angehörigen suchen.


    Viele Grüße


    HendriH.