Posts by MaxDerBruchpilot

    Servus Georg,

    gehe ich richtig in der Annahme, dass du zu der jungen Frau rechts einen Bezug hast (Verwandtschaft)?

    Aus Linz, OK. Mal schauen ob meine Verwandten hierzu einen Zusammenhang finden können.

    Wenn Lehrer oder zumindest eine aus Scharnstein-Viechtwang sind, die Kinder aber nicht alle aus der Gegend,

    dürfte es nicht zwingend eine Schulveranstaltung gewesen sein. Ich habe aber auch keine Ahnung welche Veranstaltungen es damals gab in der Frühphase des Kriegs.


    Gruß

    Markus

    Hallo Georg,

    Nachdem meine Mutter aus Scharnstein ist der Nachbargemeinde von Viechtwang ist, hab ich ihr das Bild mal zur Kontrolle gesendet. Sie war sich nicht ganz sicher und hat es weitergeleitet. Ihr ältere Bruder ist sich fast zu 100% sicher mindestens eine seiner Lehrerinnen aus der Zeit von damals erkennen zu können. Außerdem gab es tatsächlich ein Gasthaus nördlich von Viechtwang am Berg "Bäckerberg" und so passt eigentlich alles zusammen.

    Wir bleiben aber dran, sollte sich in der Sache noch was ergeben.

    Grüße aus Oberösterreich

    Markus

    Hallo Nikolay,

    Danke vielmals für die Korrektur.

    Ich stimme dir zu, dass diese exakter mit deiner Karte überinstimmt.

    Gruß Markus

    Hallo Friederike,

    ups ein Linkfehler! Ich wollte diese Koordinaten teilen: 52.84568437570855, 36.33968060258589

    Liegen nur ganz knapp neben deinen, Ja korrekt, hier dürfte es sich 1943 zugetragen haben.

    Gruß

    Markus


    Hallo Friederike,

    wäre begeistert, könntest du noch mehr finden als ich. Verschiedene Personen haben ja immer auch verschiedene Zugänge. Immer gut,

    Den Ort "Lykowo" in der Gegend meiner Informationen und die kleinen Orte rundherum kann ich alle mehrfach in den KTB lesen.


    Ich konnte den Ort heute hier lokalisieren:


    https://www.google.com/maps/place/52%C2%B050'46.6%22N+36%C2%B020'06.7%22E/@52.8474223,36.3232164,15z/data=!4m9!1m2!10m1!1e2!3m5!1s0x4131f7b2a1be0d87:0x0!7e2!8m2!3d52.8462778!4d36.3351944


    Das geht mir Martin´s (FM1) Information konform.

    Ja genau, Namen wir "Pawlowka" oder "Derewnka" mit "Nowo(a)" dafür sind weitverbreitet in den Karten der damaligen Zeit.


    Nachdem es sich aber eher sehr kleine Orte handelte, könnte ev.noch Wissen aus Überlieferung vorliegen, wo derartige Grablagen waren oder sogar noch sind.

    Einen schönen Abend aus Molln,

    Markus


    Edit: Karten eingefügt und Meldung für Lage:

    pasted-from-clipboard.pngpasted-from-clipboard.pngpasted-from-clipboard.pngpasted-from-clipboard.png

    Danke Heinz,

    es sollten bewusst zwei Threads sein. Ursprünglich generell um die Geschichte zu ergründen und dann ausschließlich die bekannte Grablage anzudiskutieren, da diese mir nicht plausibel zu sein schien und ich die "alte" Sache aus dem ersten Thread nicht wieder aufwärmen möchte.

    Jetzt vermischt sich das leider zu sehr. Kann / Soll man das zusammenlegen?

    Grüße

    Markus

    Hallo Friederike,

    vielen Dank für dein ausführliches Feedback.

    Ja ich bin deiner Meinung, hier ist in der Tat was durcheinander geraten.

    Allerdings meine ich, diese Fehler oder auch Verwechslungen sind erst ab dem Tag wo Alfred Priller gefallen ist (23.7.1943) entstanden.

    Ich gehe davon aus, dass er tatsächlich im G.R.486 gedient hatte an diesem Tag.

    Die Quelle dafür ist:

    1. die Gräberkartei:

    pasted-from-clipboard.png

    2. Zentralkartei:

    pasted-from-clipboard.png


    Somit gilt das für mich als 99,9% gesichert. (wäre natürlich eine "mittlere Katastrophe" wäre dies nicht korrekt!)


    Ausgehend davon war das G.R. 486 (unterstand der 262.I.D. diese wiederum dem XXXV. AK) an den Tagen vor und nach dem 23.7.1943

    tatsächlich südöstlich von Orel im Gebiet des kleinen Flusses "Optucha" (Optukha)

    pasted-from-clipboard.png

    Quelle T314 R864

    Hier gibt es in diesem Gebiet dann "LYKOWO" aber auch "Nowopawlow(k)a.


    aus T315 R1843 "Now (a/o) Derewnia" :

    pasted-from-clipboard.png


    T315 R1843:

    pasted-from-clipboard.png

    Auf Basis dieser und andere Einträge in den Wehrmachtsakten passt das mal soweit meiner Meinung nach sehr gut zusammen.

    Ab da wird es unklar.

    Man darf davon ausgehen, dass die Überlieferung des Kameraden ihn begraben zu haben, stimmen wird.

    Es handelte sich um die Operation Zitadelle und die HLK war im stetigen Rückzug.

    Somit MEINE ich, dass wie schon in einem anderen Thread, wo bewusst es nur die Umbettung ging,

    (Ist eine Umbettung der Erstgrablage im Raum Orel ins ca. 500km entfernte Miusinsk/Krasnyj Lutsch nachvollziehbar oder ein Irrweg in den Recherchen? Grundlegende Frage)

    dass des gar keine Möglichkeit mehr gab zur Umbettung. Es war ja bereits am 24.7. bereits Gebiet der Russen.


    Fazit: Alfred Priller liegt noch immer in etwa dort im Gebiet Lykowo/Nowpalowo usw...


    Grüße aus Oberöstereich,

    Markus

    Hallo Henry Jones,

    gibt es mehr Infos zu Josef Mühlbacher? Ich komm aus der Gegend seines Geburtsortes. Der Volksbund hat sein Grab nicht verzeichnet. Eventuell lässt sich da noch was aufklären?


    Grüße aus Oberösterreich

    Markus

    Hallo Raúl ,

    Ich hab einen Teil der Nachkriegs Unterlagen der "Kameradschaft der Steffeldivision" vom Bundesarchiv gekauft als Kopie,

    Darin unter anderem auch die Kommandeure der 262.ID,. Eugen Wößner und Edgar Theißen.

    Die entsprechenden Seiten aus der Kameradschaft Zeitschrift anbei.


    Ich bin da gut relativ drinnen im Thema 262.ID. Allerdings eher um Russlandfeldzug.

    Bei Fragen, kann ich ev. helfen.


    Das Bild von dir von Edgar Theißen kann ich mit dem Link nicht finden?


    Schönen Abend,

    Markus

    Servus Karl,

    Selbstverständlich hänge ich gleich mal ein paar Bilder an.

    Kurioserweise ist die Karte zusammengeklebt worden und das Gebiet somit vergrößert.


    Auf der Rückseite ist eine ganz andere Karte vom z.B. kaspischen Meer in komplett anderer Art angedruckt.

    Die erscheint aber nicht interessant.


    Hier ein paar Beispiele was zu sehen ist. Leider kämpfe ich mit der Auflösung der Bilder hier um mehr Details darstellen zu können,

    pasted-from-clipboard.pngpasted-from-clipboard.png


    Gruß Markus

    Hallo Frank,

    tja, wie du schreibst, es wäre zu schön gewesen!

    Ich muss dir aber vielen Dank aussprechen für deine Bemühungen.

    Ich hoffe ich kann es dir ja irgendwie mal zurückgeben, wenn du z.B. irgendwas in Österreich wissen möchtest.


    Es wird wohl so sein wie die Friedhofsverwaltung schreibt und entspricht ja üblichen Praktiken, dass Jahre später die Gräber aufgelassen werden, sofern

    die Nachfahren diese nicht weiter verlängern.

    Tja so liegen seine Gebeine dann mit vielen anderen in einem Massengrab sozusagen.


    Hast du mehr Bilder in Bereich des einstigen Grabes, ausgenommen jenes des gefallenen Leutnants Wolfgang Montag?

    Nur um den Eindruck ein wenig zu erhalten, wenn du schon erwähnst, dass dieser Friedhof so schön ist.


    Grüße aus Österreich

    Markus

    Schönen guten Abend,

    das Thema "Literatursucher zu 87.ID" ist ja wie oben in einem älteren Thread auch mein Interessensgebiet.

    Also käuflich erwerbbar sind diese Bücher kaum mehr. Wenn dann zu Preisen, für welche ich nicht bereit bin,

    zumal ich die Bücher nicht dauerhaft benötige.


    Ich möchte hiermit höfliche fragen, ob mir jemand diese Bücher borgen könnte. Die Kosten dafür übernehme ich natürlich.

    Selbstverständlich würde ich die Bücher sorgsam behandeln.

    Dann kann ich mir die betreffenden Passagen herausscannen, sofern überhaupt was drinnen wäre von Interesse.


    ich weiß das sind "Schätze" und es bedarf auch ein wenig Vertrauen.

    Vielleicht klappt es ja,


    Grüße Markus

    Hallo Markus,


    das wird in diesem Fall eher untergeordnete Rolle spielen. In der Regel schloss man mit dem Träger des Friedhofs einen langfristigen Vertrag, zuweilen über 100 Jahre und inkl. Pflege zu einem Festpreis ab. Damit fielen auch sämtliche in dem Erbbegräbnis nachträglich Bestatteten ein. Die Verträge sind meistens in den Kommunalarchiven zu finden. Vermutlich bekommst du in diese Akten eher eine Einsicht, als personenbezogen. Das würde aber die Bereitschaft die Akten vor Ort zu sichten voraussetzen. Ich hatte vor vielen Jahren in einem Archiv in New York um eine Auskunft gebeten, darauf wurden mir kommentarlos die Öffnungszeiten und die Kostensatzung zugeschickt... Man muss halt mit allem rechnen

    Hallo Viktor,


    Danke für die Erklärungen. In der Tat ein interessanter Ansatz. Na dann bin ich gespannt,

    würde es sich doch noch klären lassen.

    Es fehlt mir halt im Moment noch der Abschluss meiner aufwendigen Recherchen. Wer weiß, vielleicht komm ich ja mal nach Dresden.

    Sollte die Grabstätte noch vorhanden, so würde ich diese natürlich aufsuchen.


    Gruß Markus

    Servus Thilo,

    Frank hat ja dankenswerterweise die Anfrage erneut abgesetzt.

    Sollten wir kein Feedback bekommen, muss man sich telefonisch durcharbeiten.

    Ja, stimmt. Die Adresse im vollem Umfang samt aller relevanten Daten zu übermitteln, macht Sinn keine Frage.


    Danke auch für die Begriffserklärung "Erbbegräbnis". Wie schon zuvor angemerkt, besteht dann kein Schutz als Soldatengrab.


    Gruß

    Markus

    Hallo zusammen,

    ich habe mich auch lange mit der Bismarck beschäftigt.

    Zu eurem Thema kann ich auf das Buch "Schlachtschiff Bismarck, ein überlebender in seiner Zeit, von Burkhard Freiherr von Mühlheim-Rechberg" verweisen.

    Darin kann man im Kapitel "Endkampf" lesen, dass die zentrale Artilierieleitstelle(n) schnell durch Treffereinwirkung ausgefallen sind und somit die Türme auf

    sich selbst gestellt waren.

    Das kann vielleicht erklären zusätzlich warum am Ende kaum nennenswerte Treffer von der Bismarck erzielt wurden-


    Gruß Markus

    Servus Frank,


    Vielen Dank für deine schnelle Unterstützung.

    Ja du hast recht, ich werde oft auch eher distanziert oder ablehnend von div. Ämtern und Behörden behandelt.

    Ist ja auch verständlich irgendwie. Viele wollen heutzutage von dieser Zeit nichts mehr wissen, einige vermuten da gleich mal eine fragwürdige Gesinnung.

    Wenn man mal den Fuß in dir Tür gebracht hatte, wurde ich aber immer korrekt behandelt.


    Eventuell ist es ja ein Thema für die Friedhofsverwaltung. Ich habe die Eltern lt. Taufbuchauszug im Bild anbei angehängt.

    Die Mutter war ja eine verwitwete "Gandert" und geborene "Freitag". Das kann ja vielleicht bei einem möglichen Familiengrab dann ein Thema sein,


    Scheint auch ein besonderes Schicksal zu sein, zuerst den Mann zu verlieren und dann den Sohn mit den zweitem Mann.


    Gruß

    Markus

    Servus Viktor,

    ja in diese Richtung hatte ich weiter oben auch schon vermutet. Da ich ja die Gräberkartei "in uns Auswendig" kenne.

    Deine weitere Befürchtung, dass die Bombardements in den Kriegsjahren die Spuren verwischen könnten, sind ja angesichts der Zerstörungen von Dresden auch nicht von der Hand zu weisen.

    "Linz" stimmt definitiv nicht. Dass ist ein Aktenfehler oder auch mangelndem Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung geschuldet.

    Es in der Nähe von Linz gewesen. Genauer gesagt in "Molln" das kann ich zu 1000% sicherstellen. Die Leichen sind lokal erfasst worden mit Namen und allem drum und dran. Dies aber erst einige Wochen später wegen winterlicher Verhältnisse.

    Egal auch die lokale Polizei Eintragung verweist, dass Otto Kurth nach Dresden überführt wurde.


    Sollte Frank nicht einfach zu Infos kommen, dann werden ich auch diese Option wohl "anzapfen" müssen.

    Schön wäre es zu wissen, dass er noch dort an einer bestimmten Stelle liegt. Aber ja, ist das Grab aufgelassen, dann liegen seine Gebeine vermutlich in einem Massengrab dort.


    schönen Abend

    Markus

    PS: ich kann es nur immer wieder sagen, in diesem Forum ist man bestens aufgehoben! Ich kenne kein Besseres.