Posts by Ulf Hohmuth

    Hallo, Warnick, hier ist Ulf.

    Sehr interessant, was Du da vor vielen Jahren geschrieben hast. Auch ich habe nach meinem Vater (Otto Hohmuth) im Krieg gesucht. Dank der WaSt habe ich bis Ende 43/Anfang 44 seine Spur in der Wehrmacht genau verfolgen können, doch sein Weg in SS ist unklar. Gezogen, hineingepresst, wie er das nannte. Aufgrund seiner Erzählungen und der der Historie könnte es sehr gut die 2. SS PZ Division gewesen sein, hier die PZGren Brigade . Hast Du diesen Namen auch bei Dir?


    Beste Grüße Ulf

    Lieber Moniroth,


    vielen Dank für all Deine Mühen und die vielen Namen.

    Ich habe über das Forum wertvolle Hinweise auf den SS Sturmbannführer Arthur Fladrich (ein Onkel von mir) erhalten die meine Familienchronik mehr als bereichern. Nun finde ich unter den vielen Namen der SSLSAH den Namen eines seiner Söhne: Günter Fladrich

    Er ist in Burbach begraben, sein Vater Arthur Fladrich hat ihn aus einem Lazarett in Olmütz überführen lassen. Dort starb er an einer Rippenfell - und Blinddarmentzündung. Zu Beginn des Feldzuges im Südabschnitt hat sich der Junge wohl nicht rechtzeitig Krankgemeldet. Was willst Du noch über ihn wissen? Er war erstmals in Holland dabei, dann Frankreich. Ich habe Fotos von ihm.


    Hast Du noch Informationen zu weiteren Einheiten? Mein Vater Otto Hohmuth war Soldat der Wehrmacht bis Ende 1943/Anfang 1944. Dann habe ich seine Spur verloren. Er wurde in die Waffen SS gezogen oder er ging hinein. Ich vermute nur, es war die 2.SS PZ. Div. weil sich deren Einsatzgebiete mit seinen Erzählungen decken. Es gibt bei der ehemaligen WaSt keine Daten über ihn nach 1944.


    Beste Grüße Ulf

    Hallo, noch einmal Ulf hier.


    Ich habe mit Eurer Hilfe den Lebenslauf des Majors der Schutzpolizei und Sturmbannführers Arthur Fladrich fertigstellen können. Nachdem ich nun auch seine Entnazifizierungsakte in den Lebenslauf und seine Biografie einfügen konnte ist die Geschichte komplett und von einem Fachmann korrigiert worden. Daher gilt meine Dank allen kompetenten Helfern auf diesen Seiten.


    Liebe Grüße Ulf

    Hallo, zusammen, guten Tag,


    auch ich muss mich mal wieder melden. Vor mir liegt ein Stapel Feldpostbriefe die das Leben eines Soldaten an der Front schildern. sie enden mit einem Brief des Kp Chefs, dass der Kamerad von einem russischen Stoßtrupp im Raum Winniza 1944 "mitgenommen" wurde. Die Briefe tragen die Feldpostnummer 08408 d.

    Gibt es ein Verzeichnis aus der ich die Einheit ersehen kann. S könnte ich etwas mehr von Erwin Wirths und seinem Einsatz erfahren.


    Beste Grüße Ulf

    Hallo, Mike,


    lass uns unseren Austausch auf der privaten Seite fortführen. Ich habe das so verstanden, dass Dein Vater im IR 71 schon in Polen, Frankreich und Russland dabei war?


    Gruß Ulf

    Hallo, Mike,

    Dein Vater beschäftigt Dich sehr. Diese unverarbeiteten Dinge Deines Vaters lassen Dich genauso wenig los wie mich. Du erinnerst Dich, mein Vater war auch bei der 29. ID (mot), beim Kradschützenbataillon. In den Jahren verzerren sich Erinnerungen, die Männer bauten sich ihre eigenen Erinnerungen auf. Mein Vater erzählte meinem Bruder dass er mit einem der letzten Flugzeuge aus Stalingrad ausgeflogen wurde. Ich habe bei der Wast, jetzt Bundesarchiv, nachgefragt und festgestellt, dass mein Vater 3 Tage vor Einschließung der 6. Armee aus einem Lazarett in Schlesien entlassen wurde. Er kann also nicht in Stalingrad gewesen sein, selbst wenn er ein paar Tage eher von sich aus gegangen wäre, konnte er Stalingrad nicht mehr erreichen. So hat er überlebt. So ungerne ich das sage, dieses Stalingrad war ein Schock für die Bevölkerung, doch waren auf einmal sehr viele in Stalingrad oder sind wieder herausgekommen, fast zu viele. Das machte sich sehr gut. Bitte verstehe mich nicht falsch, doch lassen sich manche Dinge einfach nicht mehr nachprüfen. Auch im Bundesarchiv in Freiburg gibt es keine Unterlagen zu unserer 29. ID mehr, sie sind, mit den Kriegstagebüchern, in Stalingrad geblieben. Und damit die Möglichkeit unseren Vätern auf die Spur zu kommen.

    Lesetip für mich ist ein uraltes aber dramatisches Buch von Theodor Plivier: Stalingrad, erste Auflage 1945 (!) Es für uns Nachkriegs "Krieger" manchmal nicht so einfach. Gerne können wir uns über unsere Väter und ie 29. ID. auf private Nachrichten austauschen.


    Beste Grüße Ulf

    Hallo, Mike,

    mein Vater war nicht mehr in Sizilien, für ihn war der Dienst in der 29. I.D. (mot) und im Kradschützenbataillon 29 infolge eines langen Lazarettaufenthaltes 1942 beendet. So entging er der Gefangenschaft in Stalingrad. Bei der Neuaufstellung als 29. Pz.Gren.Div. wurde er nicht berücksichtigt weil er in der Pz.Aufklärungsabteilung 9 der 9. Pz.Div. gelandet ist. Für mich war bitter, als ich erfuhr das es ein Divisionszimmer in der Panzertruppenschule des Heeres in Munster gab mit vielen Erinnerungen. Auch ein Gedenkstein an die Division gibt oder gab es dort. Ich war fast 7 Jahre in der Kaserne und hatte keine Ahnung, wie nah ich meinem Vater damals war ohne es zu wissen. Ich hätte m ir das alles ansehen können denn der Sohn des Kasernenkommandanten Oberstleutnant Hartung war mit mir zusammen in einer Kompanie. Pech, so läuft man halt heute hinter den Dingen her die man versäumt hat zu fragen.

    Leider gibt es keine Fotos von seinen Kriegseinsätzen, es ist alles verloren gegangen.


    Herzliche Grüße Ulf

    Hallo, Mike,

    mein Vater war auch bis 1942 im Kradschützenbataillon. Ich empfehle Dir das Buch von Henning Stühring "Die Falke Division an der Ostfront" und aus dem Podzun-Pallas-Verlag den Bildband die 29. Falke-Division. Es sind sehr viele Fotos dabei. Zusätzlich gibt es einen Film dieser Division, von Privat gedreht. "Mit der Kamera nach Stalingrad" - das ist in beeindruckender Weise die 29. I.D. (mot) live.

    Viel Vergnügen und winterliche Grüße Ulf

    Hallo, Moniroth,


    ganz großen Dank für die Veröffentlichung der Namensliste der LSSAH. So konnte ich Günter Fladrich finden, der Sohn des Majors der Schutzpolizei, ein Thema was ich angestoßen habe. Familie. So schließt sich der Kreis mit letzten Informationen. Der zweite Sohn von Herrn Major Fladrich ging mit den Resten des Flakregiments 30 1944 in Cherbourg in Gefangenschaft. Zum Glück hat er den Krieg überlebt, so wie sein Vater.


    Ganz herzliche Grüße Ulf

    Hallo, Roger,


    tut mir leid dass ich erst jetzt antworte. Stammen diese Informationen aus dem Buch der 14..P.D.?

    Das könnte es in der Tat sein. Es sind 3 Schreibweisen des Ortes überliefert und eine davon ist klar Skarbowka. Da auch die die Zugehörigkeit des gefallenen Uffz. klar der 3./A.A. 14 zugeordnet werden kann passt es. Der angegebene Ort des Begräbnisses. Kirowograd passt dann.

    Mit Deinen Informationen kann ich die Schwester des Gefallenen erfreuen die endlich auch einen Friedhof besuchen könnte.

    Danke.


    Hier fehlt ein Gruß.....

    Hallo, uwys,


    die Lagekarte habe ich gesehen und kopiert. Auf Deinen Hinweis kann ich nur sagen: " hätte ich selber drauf kommen können!" Ja, könnte sein. Ich will mir die Gefallenen - Meldung noch einmal ansehen und noch etwas von diesem Ingulaz - Abschnitt erfahren.

    Danke erst mal... Ulf

    Guten Tag, alle zusammen, da bin ich mal wieder,

    vor zwei Tagen hat mich mein Schwiegersohn auf einen im Südabschnitt gefallen Onkel angesprochen, doch niemand weiß wo der Ort Skarowka liegt. Die Orte sind umbenannt oder nicht mehr aufgebaut. Jedenfalls suche ich seit zwei Tagen durch alles was ich finden kann, Dabei bin auf die 14. Panzerdivision und die 3./Panzer Aufklärungsbteilung 14 gestoßen wo der gute bis zu seinem Ableben am 22.12.1943 Dienst getan hat. Zu diesem Zeitpunkt soll die 14. PD im Ingulaz Abschnitt eingesetzt sein. Das Flüsschen ist aber 540 km lang. Für eine Division ein "etwas breiter " Frontabschnitt. Kann das jemand etwas genauer eingrenzen? So ungefähr?


    Beste Grüße aus Oberberg Ulf Hohmuth

    Hallo, Achim, mein Schwiegersohn hat mir gestern den gesamten Nachlass seines Großvater über seine kurze Zeit bei der Pz.Aufkl Abteilung 14 gegeben. Der Großvater ist am 22.12. als Mitglied der 3.Kompanie gefallen und hieß Franz Wolfgang Kutzeling. Dein Onkel und der Großvater meines Schwiegersohn müssen sich gekannt haben. Da Du alles von der Abteilung sammelst. Wo war die Dezember 1943 eingesetzt`? Als Ort des Todes von Franz ist Skarowka oder Skarbowka angegeben. Gibt es wohl nicht mehr oder ist umbenannt. Kannst Du mir einen Tip geben.

    Ganz herzlichen Dank im voaus


    Ulf Hohmuth

    Guten Tag zusammen,

    mit Interesse habe ich Eure Ausführungen über Eure Schnäppchen gelesen. Ist es nun möglich von diesem "Auffrischungsaufenthalt" im Westerwald an, der auch das Oberbergische in Teilen eingeschlossen hat (Frühjahr/Sommer 44) , den Weg der 2. SS PzDiv "Das Reich " genau zu verfolgen. Klar, es gibt die Hinweise auf Wikipedia, aber was mich mich interessiert ist, ob und wo die Bücher evtl. von diesen Hinweisen abweichen und ob die Bücher 44 bis 45 Einzelheiten enthalten.


    Herzliche Grüße Ulf

    Guten Tag, "Orpo".....

    was soll ich sagen, vielen Dank erst einmal. Wieder ein wichtiges Puzzle. Ich werde im Januar nach Berlin reisen ins Bundesarchiv. Man legt mir die 3 vorhandenen Akten raus und dann bin ich sehr gespannt. Was mich doch wundert ist, dass er ab 1939 in die SS eingetreten ist, aber seinen Dienstgrad als Major nicht in den eines Sturmbannführers "umgetauscht" hat. Er scheint den Major "gepflegt" zu haben. Ein Eintritt in die SS auf leichten Druck? Ist ja auch egal. ich werde aufregendes berichten wenn etwas finde.

    Liebe Grüße, Euch allen eine schöne restliche Adventszeit.


    Ulf

    Hallo, Matthias,


    ich stelle soeben fest, dass Du Opfer meines Schreibfehlers wurdest. Es handelte sich um das Kradschützenbataillon 29 das ich anfragen wollte und habe die 22 geschrieben. Ich bitte um Entschuldigung. Die Antwort auf meine Anfrage ist von Ingo gekommen. Ich werde demnächst besser aufpassen. Versprochen.


    Liebe Grüße nochmal Ulf