Posts by Enkelgeneration

    hey Danke an alle,

    das ist Aufschlussreich. "Bleistift" ist definitiv eher mein Großvater als "Schraubenschlüssel".


    Hab ein Foto von ihm von 1943 bei der er Unterfeldwebel oder Unteroffiziers-Schulterklappen trägt (kann es nicht genau erkennen).


    Sinclair

    Musste erstmal entschlüsseln was die der Code mir sagen soll (NARA-Rolle)

    Mmh, Walk im Baltikum war mir neu, aber passt ins Bild. Frage mich ob er dann mit der Kurlandtruppe in russische Gefangenschaft ist. War bis 1950 in Kriegsgefangenschaft.


    Viele Dank noch mal an alle.

    Viele Grüße

    Florian

    Hallo liebe Mit-Foristen,


    mein Thema scheint in keins der anderen Unterforen zu passen, falls ich mich irre wäre es nett wenn der Admin das entsprechend korrigieren (oder mich benachrichtigen ) kann.


    Aus der WAST Auskunft über meinen Großvater habe ich erfahren, das er den Dienstgrad Schirrmeister hatte. Google und Wikipedia sagen mir das es sich hierbei um einen nach "Handwerkerinnung ausgebildeter und geprüften Kfz-Meister" handelt.


    Nun war mein Großvater alles, ausser jemand der Ahnung von Autos hatte.

    Das er in der Logistik/Nachschub tätig war deckt sich mit den Erzählungen.


    Daher meine Frage: Konnte ein Schirrmeister (Angeglieder an einen Armee-Gerätepark der 18. Armee) auch andere Aufgaben haben?

    Da er beim Gerätepark 669 war, welches bei Krasnogwardẹisk/heute: Gattschina lag, welches damals schon als Eisenbahndrehkreuz hinter der Front gedient haben müsste/dürfte (meine Vermutung), frag ich mich ob er wirklich mit AUtos zu tun hatte (oder Beispielsweise mit Lokomotiven? )


    Viele Grüße


    Florian

    Hallo Schorsch,


    nur mal zum Vergleich von meinem Großvater:


    Truppenteile:

    lt. Meldung vom August 1939 Stab II Infanterie-Regiment 125 (Auf seiner Erkennungsmarke ist es noch Grenz-Infanterie-Regiment)

    lt. Meldung vom 08.01.1943 Armee-Geräte-Park 669

    Dienstgrad:

    lt. Meldung vom 08.01.1943 Schirrmeister

    (kein Beförderungsdatum)


    Zur Einsatzgeschichte des Infanterie-Regiments 125 steht ja oben schon ein wenig (Mit einiger Wahrscheinlichkeit kann man davon ausgehen das dein Großvater die Maginot-Linie mit erstürmt hat im Jahr 1940)

    Ob er danach mit auf dem Balkan und in Griechenland war und schließlich in Afrika, wo das Regiment dann (umgewandelt in das Panzer-Grenadier-Regiment 125 im Mai 1943 vernichtet worden ist? Vermutlich nicht.

    Er war im III. Battalion welches mit Kriegsbeginn gegründet wurde.

    Ist schon verwunderlich, das er 1944 erst in einer Ausbildungskompanie versetzt wurde und dann entlassen worden ist.Gab es bei Ihm eine Verwundung? Wie alt war er 1944?

    Würde sich vieleicht lohnen bei der WAST mal genaue Nachforschungen im Krankenbuchlager durchführen zu lassen.



    Mein Großvater war beispielsweiße im Stab des II Battalions. Das wiederum im Februar 1941 an ein anderes Infanterieregimen 117 abgegeben wurde. War er da dabei? Keine Ahnung.


    Viele Grüße


    Florian M.