Posts by ZAG

    Hallo Mathias,


    Du hast vollkommen Recht, es kann durchaus ein gewisser Zeitraum bis zur wirklichen Überreichung verstreichen, diese Zeit aus "Grauraum" muss man im einzelnen Berücksichtigen.
    In meinem Fall, und den allermeisten "Normalfällen" ist es aber nicht sehr wahrscheinlich.


    Orden, Auszeichnungen, Abzeichen als verläßliche Datierungshilfe einzusetzen ist mein Ziel und meine Fragestellung hier.
    Das kann man auszuweiten auf Uniform, Fahrzeuge, Umgebung usw..


    Erst neulich ist mir ein Bild untergekommen "Herbst 1944" und es zeigt u.a. ein
    blühendes Kornfeld = kann nicht sein ! das muss Frühling sein denn wer hat schon im Herbst ein blühendes Kornfeld gesehen.....


    Grüße, ZAG

    Hallo an die Experten,


    wenn man also davon ausgehen kann, dass im "Normalfall" ein Schwerteträger auch seine Schwerter trägt, kann es nicht sein dass ein Bild von diesem mit einer Jahreszahl datiert wird, an der er "Normalerweise" die Schwerter tragen würde (müsste, sollte) und nur mit RK abgebildet ist.


    Darum geht es mir, die Auszeichnungen und Orden sozusagen als "Hilfsmittel" zur Datierung von Fotos zu verwenden.


    Klar ist, dass es Ausnahme-Situationen gibt, wie Galland, oder Göring selbst,
    der aus Gram über Hitlers Luftwaffengroll eine Zeit lang ohne RK+Großkreuz
    herumlief.


    Anderes Beispiel: ein Generaoberst Dietl Bild kann nie vor 1943 datiert sein, wenn er MIT dem goldenen Parteiabzeichen abgebildet ist.
    Warum: Weil er es erst dann verliehen bekam (mit Schörner) !


    Und das gilt für einfachen Auszeichnungen, ein Uffz-Bild ist z.B. mit 1940 datiert. Aber der Uffz trägt auch das Ostmedaillen-Band, das erst ab August 1942 verliehen wurde, also muss diese Aufnahme später wie August 1942 gemacht sein !


    Das war meine Fragestellung.
    Danke
    ZAG

    Hallo,
    wusste nicht wohin damit, hier zur Info und
    evtl. eine Ergänzung zu den Angaben im LdW:
    " Dulag Luft, Oberursel, Deutsches Reich, - 12/43"


    Habe Einträge in Wehrpass :


    Dulag Luft in Oberursel 7.8.1941-9.9.1943
    danach
    Auswertestelle West10.9.1943-22-9-1944
    danach
    Landesschützen ...
    danach wieder
    Auswertelle West Oberursel 2.2.1945 - wann ? Umzug nach
    Nürnberg-Buchenbühl Auswertestelle West


    ein Schreiben Datiert vom 27.März 1945


    Zur Begriffs-Erklärung:


    Dulag = Durchgangslager für Kriegsgefangene
    Auswertestelle = in meinem Fall Vernehmung von gefangenen Alliierten Flugzeugbesatzungen


    Grüße, ZAG

    Hallo Matthias,


    ich meinte nicht "darf" sondern "muss" !


    Hintergrund ist die Datierung von Fotos.


    Wenn jemand den XY-Orden z.B. 1941 veliehen bekam, aber jemand ein Foto auf 1943 datiert wo dieser Orden NICHT zu sehen ist.


    Ist dann das Foto mit 1943 falsch datiert, oder trägt der betreffende den Orden nur nicht.


    Grüße, ZAG

    Hallo an die Experten,


    gab es eine "Pflicht" zum Tragen von hohen Orden und Auszeichnungen?


    Hintergrund ist, in einer Publikation wird ein späterer Schwerteträger nur mit
    Ritterkreuz gezeigt, zu einer Zeit datiert, in der er bereits Schwerteträger war.


    Kann es sein dass ein Schwerteträger immer (noch) nur sein Ritterkreuz trägt?


    Grüße, ZAG

    Hallo TYR,
    vielen Dank für die Tips,
    Dein letzter Hinweis ist sehr naheliegend,
    nur ich frage mich warum ich den nicht selbst gefunden habe !!


    Wenn ich im LDW nach "Berditschew" suche kommt diese Luftwaffeneinheit gar nicht, und daher habe ich auch diese Anfrage reingestellt.


    Was mache ich beim Suchen Falsch? Verstehe ich nicht.
    Grüße, ZAG

    Hallo an die Experten des Forums,


    weiss jemand etwas über Luftwaffeneinheiten die in Berditschew (bei Shitomir)
    1941-1942 stationiert waren?


    Hatte Berditschew einen eigenen Flugplatz?


    Wäre schön wenn jemand dazu etwas weiss.
    Grüße von ZAG

    Hallo Ronny,
    Volltreffer ! Vielen Dank für den Tip mit der Flak 37 im Museum Berlin, wo ich noch nicht war. Ein Grund mehr wieder mal nach Berlin zu reisen !


    Aber die kleine Welle die auf den Museum-Bildern auf den Betrachter gerichtet ist, scheint nicht benutzt worden sein.
    Wie wenn da eine Abdeckkappe darüber gestülpt ist. Bei meinem Teil ist da nur eine etwas angebogene Platte mit den 4 Verschraubungslöchern.


    Danke an die Experten !
    ZAG

    Hallo Rudolf und Karl,
    Ihr habt beide Recht !


    Also es ist so, dass bei der einen Schalterstellung bei einer Kurbelumdrehung
    die große Welle sich 1x dreht und die kleine ca. 1/10 davon


    bei der anderen Schalterstellung dreht sich bei einer Kurbelumdrehung die große Welle 1/2 mal und die kleine ca.1/20, wenig sichtbar, daher dachte ich
    dass diese steht.


    An der Gehäuseseite konte ich eine Schlagzahl (Farbverkrustet) feststellen.
    entweder "2307-1" oder "2367-1", dazu hat eine Schraube (evtl.Schmierstelle)
    ein "H" mittig, und vier andere Schrauben ein "8 6" oder "8x6".


    Aber auf den 88Flak Bildern sieht man keine kleine Welle 90° abgehen, es schaut immer so aus wie wenn es nur eine Welle auf der Kurbelachse wäre.


    Grüße, ZAG

    Hallo Ronny,


    vielen Dank für Deine Infos, ich wäre ja froh wenn ich wüsste dass es von einer "88" ist, jedoch konnte ich bislang auf keinem Foto dieses Vorgelegetriebe finden.


    Auf Bildern der Flak 18, 36 ist, falls überhaupt gut erkennbar, die Kurbel 4 Speichig (nicht so wichtig) aber auch der Gehäusekasten schaut anderst aus und ich kann nicht erkennen ob da zwei Wellen mit Umschlater betrieben werden konnten.


    Wenn es nur eine Seitenrichtmaschine wäre, wozu dann 2 Wellen in 90° Winkel versetzt? Da hätte doch eine gerade betriebene Welle ausgereicht, und so schaut es auch auf den Bildern aus.


    Von der Flak 41 konnte ich kein Bild auftreiben was Details zeigt.


    Kannst Du bitte mal ein Detailbild reinstellen was Du meinst?


    Grüße, ZAG

    Hallo an die Experten !


    ich hoffe mit Eurer Hilfe festellen zu können an welches Geschütz
    dieses Teil gehört. Angeblich wurde es von einem Deutschen Geschütz
    nach den Kämpfen um Cadolzburg/Mittelfranken April 1945 abgebaut.


    Es hat am Gehäuse 100% Originalbemalung, die Kurbel wurde restauriert.
    Ein Schwenkhebel ermöglicht die Umschaltung auf eine der beiden
    Wellen. Ich vermute, es war ein Seiten/Höhenschwenkwerk.
    Durch die Kurbel kann man die Wellen in beide Richtungen drehen.
    Gewicht ca. 20-30 kg


    Bei all meinen Museumsbesuchen habe ich immer auf die Geschütze geachtet,
    Pak, Flak, Artillerie nach diesem Teil abgesucht (soweit möglich), leider vergebens.


    Vielleicht findet sich jemand der mir sagen kann an welchem Geschütz
    dieses Teil angebaut, und was seine Wirkliche Funktion war.


    Vielen Dank
    Grüße, ZAG

    Hallo Daniel,


    das ist des Rätsels lösung !


    Mein Fotograf war wie gesagt scheinbar die ganze Zeit in der Gegend, und
    hat eine Pol-Einheit nach der anderen kommen und gehen gesehen!
    Daher macht eine fixe zuordnung keinen Sinn.


    Bei nächster scan-gelegenheit mach ich Dir den LKW, wie gesagt
    leicht verwackelt, aber der einzige an dem ich überhaupt eine Nummer
    (Teil) -lesen kann!
    Vielen Dank nochmals !
    Grüße, ZAG



    Und hier der versprochene LKW.
    Grüße, ZAG


    Beiträge zusammengefügt; kkn

    Hallo Daniel,


    ja, das ist das Lager, habe auch ein Winterbild.


    An Fahrzeugen sind nur paar LKW und Kräder zu sehen, aber meist nur verdeckt oder halb fotografiert. Nummernschilder:
    Pol-525xx weil verwackelt...., an einem Krad Pol-xxx01
    keine sonstigen Kennzeichen, Takt.Zeichen, nix, einmal "WH" auf Kotflügel.
    das wars.
    Danke nochmals!
    ZAG

    Vielen Dank an Policeman und Lockenheld !


    noch ein Paar Infos:
    aus den Verladewaggons März 42 nach Olso steht mit Kreide "K.St.II.Batl".


    Das Lager Spillum, wo die meisten Fotos gemacht wurden war unterhalb eines
    steil aufragenden Felsens.


    Spillum liegt bei Namsos am gleichnamigen Fjord.
    Mindestens bis Sommer 1944 war die Einheit hauptsächlich in Spillum/Namsos.


    Danke
    ZAG

    Hallo Ernesto,


    auf meinen Fall trifft das zu, den der betreffende wurde 1943-44 verwundet, kam dann mit/nach(?) der 1021 Einheit zum Jäg.Rgt.228 und ist im Juli 1944 bei Lemberg gefallen.


    Danke!
    ZAG

    Hallo Rudolf,
    vielen Dank für die Auskunft !


    Das macht es leider nicht gerade einfacher wenn man auf Soldatenbildern
    eine Nummer entdeckt und meint damit eine Einheit identifizieren zu können.


    Einmal sind die Waffenfarben auf Schwarzweissfotos kaum zu unterscheiden,
    (Weiss = Infanterie bis Schwarz = Pioniere))
    und nun weiss man nicht mal ob es sich um eine selbständige Kompanie,
    ein Bataillon, Regiment oder auch Abteilung? handelt.


    Damit wird die Suche erschwert, aber das ist ja auch ein schöner Teil
    der zeitgeschichtlichen Forschung !


    Danke nochmals
    ZAG