Posts by ZAG

    Hallo Dimitry,


    Danke für Deine interessanten Bilder und Ausführungen.

    Auch ich möchte nicht streiten sondern wissen wie es wirklich war.


    Ja, in so einem Erholungsheim oder Offizierskasino habe ich auch von der Decke hängend

    gleichartige viereckige Lampenschirme gefunden, die ich in mener Zusammenstellung eingefügt habe.

    Ich vermute, die wurden von den Soldaten gebastelt.

    Unklar ist bei mir, ob es sich um ein russisches Haus handelt, was dazu umgebaut wurde, oder um eine

    Holzbaracke nach Art der RAD-Baracken, die als Erholungsheim hinter der Front aufgebaut wurde.


    Dein Bild mit Offizierskasino ist in einem Steinhaus, also vermutlich eine Kleinstadt, und da ist

    elektrisches Licht vorhanden gewesen.


    Ebenso das Bild vom Erholungsheim, ich vermute in einem Steinhaus. Die dicken Wände sind mit Holz verkleidet.

    Sehr aufwändig, habe ich so noch nicht gesehen.

    Ich vermute dazu gehört auch das Bild mit dem Bett (zur Erholung), und da könne es ein Lichtschalter gewesen sein !

    Toll, der erste Lichtschalter den ich auf einem Foto sehe !

    Steckdose glaube ich nicht, denn welcher Soldat hätte ein elektrisches Gerät dabei gehabt.

    Radios waren meist in den Gemeinschaftsräumen aufgestellt.


    Ich bin da auch unsicher wie ich die russischen Siedlungen "kategorisieren" soll.

    Bestand ein "Dorf" nur aus Holzhäusern?

    Hatte jedes "Dorf" als einziges Steinhaus das Schuldgebäude, was dann meist belegt wurde?

    Hatte eine "Ortschaft" einen Steinhaus-Kern der mit Holzhäusern umgeben war, oder war das schon eine "Kleinstadt"?

    Jede Stadt und Großstadt hatte auch Ihre Holzhaus-Siedlungen um den Stadtkern herum, das ist klar.

    Was meinst Du Dmitry?


    Dein letztes Bild wurde, wie Du schon richtig vermutest, mit Blitzlicht gemacht.

    Dazu hatte ich schon mal eine Frage gestellt.

    Fotos mit Blitzlicht erstellt


    Viele Dank für Deine konstruktiven Beiträge!


    Grüße, ZAG

    Hallo Eumex,


    vielen Dank für die links, ja das Hindenburglicht ist mir bekannt, habe ich aber in diesem Thema

    wegelassen und zu den "Kerzen" aller Art gerechnet.


    Die Einheitslampe konnte sicherlich auch für die Belechtung von Unterkuntsräumen verwendet werden.

    War jedoch mehr für Wachpersonal auf Postengang gedacht?

    Oder Bahnhofs-, Zugbegleitpersonal oder so?

    Ich meine sowas schon mal irgendwo gesehen zu haben.


    Danke nochmals, Grüße, ZAG

    Guten Morgen zusammen,


    vielen Dank für Euere Beiträge und den Beistand von Justus !

    Ich wiederhole es hier nochmals, meine Anfrage war und ist nicht darauf gerichtet, quasi zu "beweisen" dass

    die russische Bevölkerung des ländlichen Raums rückständig war, weil sie kein elektriches Licht kannte.


    Uwe hat in dem ganzen Beitrag vielfach seine Fachkenntnisse in sachen Elektro eingeracht, vielen Dank auch nochmals von mir.

    Daraus könnte er einen Fachartikel machen !


    Christa hat mit Ihren lebendigen Feldpostbrief-Auszügen genau das geschildert, was mich überhaupt zu meiner Fragestellung gebracht hat:

    Nämlich - dass es im Regelfall in den Bauernhäusern weit draussen auf dem russichen Land vermutlich keine eletrische Beleuchtung gab.

    Und zwar schon bevor die Deutschen kamen, während die Wehrmacht das Land besetzt hatte, und wer weiss wie lange nach dem Krieg.


    Das hatte gravierende Folgen sowohl für die Bevökerung selbst als auch für die einquartierten Soldaten. Besonders in den ewig langen

    russischen Winternächten konnten sie alle Aufgrund von zu spärlicher Beleuchtung wenig machen, wie Kleidung ausbessern, Briefe schreiben usw.

    Die kurzen aber aussagestarken Feldpostbrief-Auszüge bringen es auf den Punkt wie es war. Daher fand ich auch auf sehr vielen Bildern

    im Regelfall nur Petroleum- oder Gaslampen um die herum sich die Leute drängten.


    Die Sache mit den Lautsprechern ist mir neu und ich werde in Zukunft darauf achten, ob ich sowas in Häusern, bzw. an den Strommasten

    erkenne, mit denen die Dorf-Straße beschallt wurde.


    Vielen Dank

    Grüße, ZAG


    -.... noch was ist mir eingefallen, wurde den Wehrmachtsoldaten igendwelche "Beleuchtungsgeräte", wie Petroleum- oder Gaslampen ausgegeben,

    die sie in ihren Unterkünften oder auch in den Erdbunkern nutzen kommen. Gab es sowas wie "Einheitlampen" ?

    Oder musste da jeder selbst dafür sorgen, sich womöglich aus der Heimat schicken lassen?

    Hallo Dmitry,

    danke für die Bilder, ja, das habe ich ja auch in meiner Sammlung gefunden, siehe meine Zusammenstellung.

    Aber auf den Dorfern in den Hütten konnte ich fast nie elektrisches Licht feststellen.

    Darf man das nicht sagen?

    Darf man das nicht fragen?

    Es kommt mir bald so vor als ob meine Fragestellung in eine ideologische Richtung abgleitet.

    Das habe ich nicht gefragt und beabsichtigt und wünsche Euch einen schönen Sonntag.

    Grüße, ZAG

    Hallo Anders,


    nun habe ich mal in meiner Sammlung nach diesen Hilfsvisierlinien (wieder was gelernt!) am Flugzeugrumpf geschaut:


    Bei der Hs126 hab ich diese bei den meisten abgebildeten Nahaufklärern auch gefunden.

    Beim Storch gar nicht, obwohl viele Bilder, komisch.

    Bei den Ar66, He46 habe ich nur Vorkriegsaufnahmen


    Was mich aber wundert, bei der Hs123 als Schlachtflieger fand ich auch keine, warum?


    Grüße, ZAG

    Hallo Uwe,

    vielen Dank für Deine fundierte Ausarbeitung, sehr nachvollziehbar und bestätigt meine Vermutung.

    Falls aber jemand noch was Interesantes dazu aus seiner Sammlung beitragen möchte - gerne!

    Danke nochmals

    Grüße, ZAG

    Hallo zus.

    das Band des RK ist straff nach unten gespannt, links und rechts daruter ist ein weiterer heller Streifen.

    Das könnte bedeuten, dass die Aufnahme nachträglich mit diesen hellen Streifen versehen wurde,

    um Unteroffizierslitzen anzudeuten, die der Beliehene zum Fotozeitpunkt noch nicht trug.

    Evtl. wurde er zeitgleich zum Uffz befördert und hatte noch keine Zeit sich die Litzen anzunähen.

    Solche "nachträglichen" Beförderungen sind auf Fotos öfters zu sehen, vor allem wenn es von der Person

    kaum oder nur wenig Bilder gab.

    Nun mal so eine Idee.

    Es gibt doch das Buch über RK-Träger des Mannschaftstandes.

    Grüße, ZAG

    Hallo Viktor,

    mag sein, aber alles was ich in 30 Jahren gesehen und gehört und gelesen habe, deutet darauf hin,

    dass es in den ländlichen Unterkünften Russlands im Regelfall kein elektrisches Licht gab.

    Grüße, ZAG

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für Euere Beiträge, toll was alles zusammenkommt.

    z.T wirkliche Spezialthemen aus dem Bereich Elektrifizierung !


    Wie schon eingangs und zwischendurch gesagt, bin ich auf diese Fragestellung gekommen,

    durch die über Jahrzehnte andauernde Beschäftigiung mit Bildmatierial auch im Zusammenhang mit Erlebnisberichten.


    Und da werdet Ihr feststellen, dass es wahrscheinlich sehr sehr selten ist Bildmaterial von russischen Dorfhäusern, Blockhäusern usw.

    mit installiertem elektrichen Licht aufzufinden, was im Umkehrschluss bei mir dazu führte, dass ich fast nur Tagesbeleuchtung,

    Kerzenbeleuchtung (z.B. die Hindenburglichter) und Petroleum/Öllampen aller Art als Beleuchtung auf Bildern von deutschen Soldaten finden konnte.


    Selten hängte mal eine Glühbirne von der Decke, die ich am oberen Bildrand gerade noch erkennen konnte.

    Und das immer in Steinbauten, vielleicht den Dorfschulen oder sowas.


    Also solltet Ihr in Eueren Sammlungen auf sowas stoßen, wäre es bestimmt interessant zu sehen.


    Viele Dank nochmals

    Grüße, ZAG

    Hallo Dieter,


    auch nicht besser, ähnlich deutlich, gleiche Proportionen.

    Irgendwo hier hat mal jemand ein Bild mit "koelsch333" Markierung eingestellt.

    Da sieht mans auch ganz gut. Ich finds im Moment nicht mehr.


    Bei Tessin (Seite 567) ist übrigens für die 454 ein falscher Hirschkopf abgebildet, mit viel mehr Geweih.

    Der ist m.M.n.noch nirgendwo als Fotobeweis aufgetaucht.


    Grüße, ZAG

    Hallo Martin,

    danke für das Bild, es wird wohl ein auto des Feldpostamts der 454.Sich.Div. gewesen sein.

    Vielleicht sogar noch in der Bereitstellung bei Sanok, bevor die Div. am 22.6.41 den San überschritt.

    Grüße, ZAG

    Hallo zusammen,


    generelle Frage:

    Wo wurden Panzerregimenter, Panzerdivisionsionen entlang des Westwalls 1939-40 untergebracht bevor am 10.5.1940 der Westfeldzug begann ?

    Auch in "normalen" Ortschaften wie die Infanterie-Einheiten, oder in grenznahen Kasernen, die für diese mit vielen Fahrzeugen

    ausgestatteten Einheiten besser geeignet waren. Hallen, Werkstätten, Tankstellen usw.


    Hintergrund:

    Bei vielen Panzerdivisonen wird in diesem Zeitraum im Lexikon nur grob die Gegend "um Trier", oder "in der Eiffel" usw. genannt.


    Was meint Ihr?

    Grüße, ZAG

    Hallo Andreas,

    stichprobenmäßig ja, auch im Bildformat, da bei den "Raumbildern" zwei nebeneinander auf einem Streifen sind, den man mit der Brille betrachten soll.

    Kann durchaus sein, dass die Motive auch als "Solo" vertrieben wurden.

    Nr.78 ist übrigens GFM Küchler, habe ich identisch.

    Grüße, ZAG