Posts by ZAG

    Hallo zus,


    bei der Bandspange tippe ich eher auf das Schutzwall-Ehrenzeichen, das Band war Hellbraun, weisse Randstreifen.

    Wenn es das KVK wäre, müsste der mitteltreifen Tiefschwarz kommen, ist aber eher blass.


    Grüße, ZAG

    Hallo Hans,


    das Heft habe ich, ist aber wenig Aussagekräftig.

    Sehr viel aus versch.Quellen zusammenkopiert, mit Bildern (Kopierer-Qualität = sehr schlecht) bereichert.

    Karten aus versch.Quellen, zum Schluss aus der VBL die Vermissten.


    Zu dem Raum Gomel im August 1941 gibts nur einen Einzeiler:


    "9.8.-20.8.41 Schlacht bei Kritschew und Gomel"


    Loht nicht dem Heft nachzuforschen.


    Grüsse, ZAG

    Hallo zus.


    ja, Du hast recht aber ich dachte bislang, dass solche Tarnkleidung erst ab Herbst 1942-Winter 1943 beim Heer ausgegeben wurde.

    Und das noch lange nicht an alle Einheiten.

    Der Offizier fiel aber bereits Jan.1942, und hatte als "normaler Heeres-Artillerist" bereits solche rare Tarnkleidung??

    Zu diesem Zeitpunkt musste sich die normalen Heereseinheiten mit allem was sie an Bekleidung,Laken usw. finden/bekommen konnten aushelfen.

    Das hat mich stutzig gemacht.


    Grüße, ZAG

    Hallo Roland,


    danke fürs einstellen. Auf der Liste wird als letzte Position eine "Schlupfjacke" aufgeführt.

    Was für ein Kleidungsstück könnte das sein, Zivil? Wehrmacht?


    Ich meine den Begriff Schlupfjacke, Schlupfbluse o.Ä. bei den Gebirgsjägern/Jägern gehört zu haben.

    Die hatten doch solche Windjacken die über den Kopf angezogen wurden.

    Kann mich abwer auch täuschen.


    Vielleich fällt jemand was dazu ein.


    Grüße, ZAG

    Hallo,

    die FP-Nr 02306 E bezieht sich auf Stab II u. 5.-8. Kompanie Infanterie-Regiment 380 in der 215.Infanteriedivision.

    die war am Wolchow eingesetzt.


    In einem Buch über die Wolchow-Kämpfe sind auch drastische Bilder vom März 1942 drin.


    Truppenarzt und Zeitzeuge von Hans Pichler, der war allerdings in der 4.SS-Polizeidivision.


    Grüße, ZAG


    Nachtrag: auf der Seite 125 des Buches wird von Vernehmungen von Gefangenen berichtet, dass es

    für die russischen Soldaten gar nicht so Furchtbar gewesen wäre, Leichen zu Essen bevor man selbst verhungert...!

    Der Politruk hätte die Erlaubnis zu Essen von Menschenfleich gegeben als die Versorgungslage eine eingeschlossenen Gruppe aussichtslos wurde.

    Hallo zus.

    im 1 Link wird zum Schluss erwähnt, dass die ausgehungerten Gefangenen Speck zu Essen bekamen von den sie Durchfall bekamen.

    Ich habe in Erinnerung gelesen zu haben (leider weiss ich die Quelle nicht mehr), dass man den hungrigen und durstigen Gefangenen

    reichlich Salzheringe vor dem Marsch ausgegeben hat, und dann viele während des Marsches, der natürlich nicht unterbrochen werden durfte,

    den Durchfall quasi durch ihre Hosenbeine ablassen mussten.

    Sprinkler-Fahrzeuge haben dann am Ende der Kolonne die Fäkalien in die Gullis der Kanalisation gespritzt, das wird in dem Link auch erwähnt.

    Grüße, ZAG

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für Euere Beiträge, die Dokumente mit Schadenersatz für Hausrat, die erstaunlichen Akten,

    und den Hinweis auf den älteren Beitrag bez.Versicherungsregulierung.


    Könnte ich also für mein Verständnis zusammenfassend daraus schließen, dass es bereits während des Krieges

    staatliche Unterstützung für Bombenschäden gab, vor allem für Hausrat, in Reichsmark ausgezahlt.


    Dass es aber nicht oder kaum tatsächlich wiederaufgebaute Gebäude (mit Hilfe dieser Auszahlungen) während des Krieges gab,

    was am Mangel an Baumaterial und Arbeitskräften lag.


    Danke nochmals

    Grüße, ZAG

    Hallo zus,


    danke für Euere Beiträge. Ja, das habe ich auch vermutet, mit der Materialknappheit und konzentration auf Luftschutz, Verteidigungs und Rüstungsbauten.

    Zerstörte Privathäuser waren da nicht in der Dringlichkeit.


    Viktor: das ist in der tat Interessant, waren bei diesen Akten auch welche aus Kriegszeiten, oder waren dies alle diese Nachkriegs Lastenausgleichs-Abwicklungen?

    Der braune Bonze sollte sich was schämen, was er sicherlich ganz anders sah.


    Gerade bringen sie im Fernsehen berichte über Plünderer im Katastrophengebiet, auch das gab es damals wie heute, wie man sieht.

    Ich glaube im Museum Stammheim haben wir ein Original-Pappschild "Wer plündert wird erschossen!" - ganz nach damaliger Verfahrenweise.......

    Da muss ich morgen mal nachschauen.


    Danke Euch,

    Grüße,ZAG

    Hallo zus.


    danke für euere Beiträge.


    Über jahrzenhte sind mir vieleierlei Nachlässe untergekommen, darin natürlich auch

    Fliegergeschädigtenausweise, Umsiedlung usw. usw. auch manchmal detaillierte Auflistungen von Hausrat, bereits im Kriege erstellt

    und dann beim Lastenausgleich eingereicht. Aber mir ist nichts in Erinnerung was wirklich durchgeführte Wiederaufbaumaßnahmen

    von Bombegeschädigten Privathäusern während des Krieges dokumentiert hätte.

    Auch bei Fotos kenne ich nur sehr viele Nachkriegsaufnahmen von Wiederaufbaumaßnahmen von Ruinen oder von Grundauf.


    Nach dem wiki-Artikel soll es ja bis mitte 1944 per Gesetz staatlich Unterstützt durchgeführt worden sein, was mich erstaunt.

    Selbst wenn Zahlungen erfolgten, was ich mir auch nicht durchgängig vorstellen kann, wie hätten die Geschädigten es machen sollen?

    Der großteil der Männer war ja bei der Wehrmacht, oder in kriegswichtigen Betrieben, dazu auch sehr viele Frauen.

    Die vielen Bauten der Wehrmacht überall in Europa verschlangen verfügbares Baumaterial und Arbeitskräfte.

    Wie sollten da bei besten Willen zerstörte Privathäuser während des Krieges wieder aufgebaut worden sein.?

    Dazu das Risiko, dass ein wieder aufgebautes Haus beim nächsten Luftangriff wieder zerstört worden wäre.

    Notdächer und solche Aushilfsmaßnahmen wurden bestimmt gemacht.


    Vielleicht kommt ja noch was.

    Vielen Dank schon mal

    Grüße, ZAG

    Hallo zus.


    bei der jetzigen Flutkatastrophe und den nun anlaufenden staatlichen Hilfen für Betroffene

    habe ich mich gefragt, ob die damalige Reichsregierung für Bombengeschädigte auch Wiederaufbauhilfen geleistet hat.


    Als 1939 erste Bomben auf Deutschland fielen und der Reichmarschall "Meier" zugeben musste dass er mit seiner Luftwaffe

    nicht in der Lage war das zu verhindern kann ich mich an etliche zeitgenössische Berichte in Illustrierten u.Zeitungen erinnern

    wo großzügige Hilfe für die Bombenopfer anlief. NSV und DRK gaben Essen, Bekleidung, Decken usw. aus.

    Betroffene kamen in Notquartiere und eine Welle der Hilfsbereitschaft der Bevolkerung setzte ein.


    Aber wie schaute es in den ersten Jahren 1939-41 mit den Wiederaufbauhilfen für zerstörte Wohngebäude aus,

    da sind mir keine Berichte/Ankündigungen in Erinnerung dass die Reichsregierung und die Versicherungen

    Bombengeschädigen Wiederaufbauhilfen versprochen bzw.ausgezahlt hätten.


    Als ab 1942 die Luftangriffe immer heftiger wurden und zehntausende von Wohngebäuden in Schutt und Asche fielen

    war es natürlich utopisch und nicht mehr umsetztbar, das ist klar.


    Vielleicht hat jemand aus dem Forum was dazu.


    Viele Grüße, ZAG

    Hallo zus,


    bei einem zufälligen Parkbankgespräch (ca 12 Jahre her) mit einem älteren Herrn antwortete er auf meine Frage wo er denn im Krieg gewesen war:

    Bei den Fallschirmjägern der HG.

    Auf meine Frage nach seinen Beweggründen sagte er, dass seine Entscheidung ganz einfach war:

    Zu dem Zeitpunkt (Anf.1944) bekam man (nur in seinem Wehrkreis?) bei einer Freiwilligenmeldung bei der Waffen-SS

    einige Wochen Sonderurlaub, und bei der HG/Fallschirmjägern wars eine Woche mehr, darum hat er sich dahin gemeldet.

    Mit solchen "Freiwilligenmeldungen" entkam man der Kommandierung zu der Infanterie, die inzw. auch bei der Bevölkerung bekannt war als

    arme Schweine, die schlecht versorgt, nur verheizt wurden.

    Gesprungen ist er nie, den Krieg aber mit Verwundung überlebt.

    Dies so aus meinem Gedächtnis.


    Also konnte die Zugehörigkeit zu einer "Elitetruppe" (auch) aus ganz profanen Beweggründen zustande kommen.


    Grüße, ZAG

    Hallo zus.

    auf der einen Schuterklappe ist evtl. eine Litze für Unteroffiziers-Anwärter zu sehen.

    Vielleicht hat dieser "Orden" irgendwas damit zu tun?

    Bei einem Lehrgang für Unteroffiziere "Spaßorden"?

    Grüße, ZAG

    Hallo

    ich habe ein scan von einer Grablage bei Triest (Norditalien) die ähnlich aussieht, Hang, dahinter ansteigender Kiefernwald.

    Diese gezeigte Zermonie war bestimmt nicht für einen einfachen Gefallenen.

    Grüße, ZAG