Posts by ZAG

    Hallo Bert,


    interessante Sache mit der zeitweisen bayerischen "Abspaltung" unter den Kriegsgefangegen.

    Das mache Österreicher bereits frühzeitig auf Eigenständigkeit pochten war mir bekannt.

    Das ist mir auch von Elsäßern bekannt.

    Sozusagen auch durch die Wehrmacht besetzt und zum Wehrdienst gezwungen, was in Einzelfällen auch der Fall war.


    Es ging denen ja auch darum, nicht in der Masse der Deutschen Wehrmacht zu verbleiben, sondern

    als Gefangener evtl. eine bessere Behandlung, Verpflegung und ein frühzeitigeres Heimkommen zu erreichen.


    Ich lese gerade einen schauderhaften Gefangeschaftsbericht, wo solche "Abspaltungen" und ihre Motivation

    deutlich beschrieben werden. In meinem Fall mehr Rumänen und Ungarn "gegen" Deutsche.


    Grüße, ZAG

    Hallo zus.


    bemerkenswert finde ich das aufgemalte Zulassungsschild, dass sich quasi an den Kotflügel anschmiegt.

    Habe ich so noch nicht gesehen.


    Grüße, ZAG

    Hallo Burkard,


    das erste Bild könnte eine Beerdigungszermonie für eine abgestürzte Flugzeugbesatzung sein, weil 4 Särge...

    Das mit Bild mit dem Bus könnte Palermo sein.

    Spezialist Mario wird vielleicht genaueres wissen.


    Grüßem ZAG

    Hallo Susanne,


    freut mich, dass Du das mit dem Bändchen auch selbst gesehen hast.

    Vielleicht hat Dein Großvater doch schon 1943 die Offizierbewerberlaufbahn eingeschlagen. Es wären ja "nur noch" 2 Jahre bis Kriegsende gewesen.


    Lehrgänge wurden gerne auch mit Urlaub kombiniert, so könnte es sein, dass er nach dem Offz.Lehrgang als Oberfähnrich noch Heimaturlaub bekam,

    bevor er wieder zu seiner Einheit fuhr.


    Erfahrene Feldwebel wurden gerne zu Offizieren gemacht, auch kommandiert, aber falls er sich völlig dagegen gesträubt hätte,

    weiss ich nicht ob er auch dazu "gezwungen" werden.könnne, glaub ich nicht.


    Das fehlende 2 Bändchen könnte durch herumtollen mit den Kindern abgegangen sein und er hats zum Zeitpunkt des Bildes noch gar nicht gemerkt.


    Mals sehen was die anderen Experten für eine Meinung dazu haben.


    Viele Grüße

    ZAG

    Hallo zus.


    könnte es sein, dass er auf den Schulterklappen die Silberlitzen für Oberfähnrich trägt und somit Offiziersbewerber war.

    Komischer Weise ist es nur auf einer Seite

    Kann das jemand bestätigen?


    Grüße, ZAG

    Hallo zus,


    ich kannte bislang nur den Begriff "befreit", was für Sudetenland usw. öfters verwendet wurde.


    Wie schon geschrieben kannte ich den Begriff "freigemacht" in dem geschichtlichen Verlauf nicht.

    Vermutlich wurde der Begriff auch nur für diese Region und nur 1939-40 verwendet.


    Nun wundert es mich auch nicht mehr, dass für Plündern in diesem Reichsgebiet so eine drakonische Strafe angedroht wurde.

    Haben doch die Bewohner ihre Häuser verlassen müssen, und bestimmt nicht mit Freude.

    Und wenn sich dann an deren Hab und Gut auch noch eigene Truppen, in dem Fall RAD, vergriffen hätten,

    wäre große Verärgerung und Unruhe in der Bevölkerung im Grenzgebiet zum Westen aufgekommen.

    Das hat man unbedingt vermeiden müssen.


    Viele Grüße

    ZAG

    Hallo zus.


    danke für Euere Tips !


    Tatsächlich, auch hier taucht dieser Begriff "freigemacht" auf !


    Ich dachte erst an Sudetenland, oder Schlesien oder so.

    An das Saarland habe ich nicht gedacht, ja, das könnte passen!


    Danke nochmals

    Grüße, ZAG

    Hallo,


    durchaus möglich, dass die Bilder bei einer Inspektionfahrt von Rommel am Atlantikwall gemacht wurden.

    Marine-Offiziere hatten z.B. Befehlsgewalt an Strandabschnitten mit Marine-Artilerie Stellungen, daher nichts ungewöhnlches.


    Grüße, ZAG

    Hallo zus.


    in einer Fotoserie eines RAD Lagers (leider unbek), deren Angehörige fast alle die Armbinde "Deutsche Wehrmacht" tragen

    ist an einer Wachbaracke das Schild (wörtlich abgeschrieben) angebracht:


    PLÜNDERUNG

    im freigemachten Gebiet

    wird mit dem

    TODE

    bestraft


    Was ist unter freigemachten Gebiet zu verstehen?


    Mittelgebirgslandschaft, Herbst,Winter, keine Auszeichungen ab 1939 zu erkennen,

    keine Ärmelschild-Nummern eindeutig zu erkennen, auch unterschiedliche, oder gar keine.


    Grüße, ZAG

    Hallo zus,

    der stehende Lw-Feldwebel trägt m.M.n.ein Fliegerschützenabzeichen (also Bordschütze), war also kein Flugzeugführer.

    Grüße, ZAG

    Hallo zus.


    vielleicht habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt. ?


    Meine Frage war ob die Ungarn selbst, heimlich 1945 liegen gebliebene deutsche Waffen u.Munition vor den Russen versteckt,

    und dann 1956 gegen sie eingesetzt haben. In Einzelfällen bestimmt, aber auch quasi geplant?


    Das hat nichts mit deutscher Lieferung, Zustimmung usw. zu tun.


    z.b. habe ich bei einer Polen-Reise in versch.Orten Gedenktafeln und Bilder von gefallenen poln.Aufständischen

    die gegen die Sowjetbesetzung kämpften gesehen, und das weit nach 1945.

    Die trugen Räuberzivil mit deutschen Uniformteilen vermischt und auch z.T. deutsche Waffen.

    Also auch hier liegen gebliebenes deutsches Kriegsgerät, nach der Kapitulation Mai 1945 erneut gegen die Sowjets eingesetzt.


    Grüße, ZAG

    Hallo zus.


    vor einiger Zeit fiel mir ein Heft in die Hände über den blutigen Ungarn-Aufstand in Budapest im Herbst 1956,

    bei dem sowohl die Aufständischen als auch die Rote Armee viele Opfer hatte und spätere kommunistische Rache

    weitere hunderte Hingerichtete kostete.


    Zu diesem Thema eine Frage.

    Welche Rollen spielten dabei (evtl.) Waffen und Munitionsbestände der Wehrmacht aus den Kämpfen 1944-45?

    Hatten nach dem Sieg der Roten Armee 1945 die Ungarn heimlich Waffen und Munitionsbestände (bzw.teile davon) des Budapester Kessels

    irgendwo eingelagert, um dann bei einem evtl. Aufstand gegen die Russen wieder eingesetzt zu werden?


    Einzelne Karabiner und Pistolen aus ehem.Wehrmachtsbeständen bestimmt,

    aber auch MGs, Handgrananten, Panzerfäuste, Panzerschreck usw?

    Oder gar Paks?


    Grüße, ZAG

    Hallo zus.


    Dank an Policemen, ja. das mit der 4.Kp. könnte so gewesen sein, dennoch habe ich ja den Nachweis dass in Wü (auch?) die 2.Kp. war,

    somit könnte der Beitrag zur PolBtl.131 dahingehend ergänzt werden.


    Zur Unterkunft in Eichstätt habe ich aus einem Feldpostbrief Absender der 2.Kp. "Jugendherberge".

    Merkwürdig ist nur, dass ich aus dem gleichen Zeitraum 1940-41? Bilder dieser "Jugendherberge" als Reservelazarett habe.

    Ob diese Herberge so groß war um Zeitgleich 200 Mann (oder gar 600 für das Btl.?) Ordnungs-Polizei unterzubringen

    UND als Reservelazarett zu fungieren ist mir schleierhaft.


    Grüße, ZAG

    Hallo an die Experten,


    hier der Beleg, dass die 2.Kp. Pol-Btl.131 (nach Norwegeneinsatz) in Würzburg stationiert war.

    Kp.Chef Hölzel, Stempel


    In der Ausarbeitung von Daniel Popielas zum Pol.Btl.131 von 2015 wird die 4.Kp in Würzburg vermutet, was falsch ist.

    Sollte vielleicht korrigiert werden ?


    In der Standortübersicht Eichstätt wird das Pol.Btl.131 auch nicht gelistet, ergänzen?


    Das Vereidigungsbilder Eichstätt habe ich auch.

    Eine Seitenaufnahme zeigt 6 Mann hintereinnander stehend.

    Eine grobe Kopfzählung ergab daher für jede der 3 Karree-Seiten ca. 180 Mann.

    An der Frontseite vermutlich der Btl.Stab.

    Also wurden hier im April 1940 vermutlich nur die 1,2,3. Kp.Vereidigt.


    Grüße, ZAG

    Hallo Mario,


    im Buch "Der Adler mit dem Fernrohr", über die Fernaufklärungsstaffel 2.(F)/123 sind einige Seiten mit Bildern aus Catania.


    2003 war ich mal in Catania, und habe versucht den Flugplatz zu besuchen, leider nicht möglich.

    Der Vulkan Ätna war ein Erlebnis, oben eiskalter Wind und heiße Vulkanasche unter den Füßen !

    Wir waren in einem Weingut untergebracht, dessen Wein auf einem Aschefeld prächtig wuchs.


    viele Grüße nach Catania

    Hallo zus.

    könnte es sein, dass dieses Goebbels-Zitat erst in der Nachkriegszeit aufgehängt wurde?

    Oder ist es gesichert, dass dieses Bild noch aus Kriegszeiten stammt.

    Grüße, ZAG

    Hallo zus.


    es freut mich, dass meine anfrage weitere Erkenntnisse bring, jedoch bin ich nun verwirrt.

    Ist der von mir gesuchte nun 1940 verstoben, oder war er noch lange nach dem Kriege vital ?


    Quote

    geht nicht

    Zitat von Ingo oben


    Grüße, ZAG

    Hallo zus,


    Zur Stahlerzeugung - wieder as gelernt.


    Kriegsschrott von Panzern und Fahrzeugen einsammeln, zerlegen, verladen und in der Stahlproduktion (irgendwo) wiederverwenden.

    Wie gesagt, mir fehlen da die fotografische Zeugnisse davon.

    Da muss doch auch mal jemand auf den Auslöser der Kamera gedrückt haben....


    Irgenwo habe ich ein Bild einer der auf Eisenbahn verladenen französischen 2C Riesenpanzer (1940),

    und davor liegen paar Sauerstoff-Flaschen, ich vermute mal kurz vor der Zerlegung.

    Aber so richtig beim arbeiten kenne ich keinen Bilder davon, ob von Wehrmachtseinheiten oder Zivilfirmen deutsch/vor ort.


    Bilder von Flugzeugschrott (Alu) auf Eisenbahnwaggons kenne ich paar.


    Grüße, ZAG