Posts by strops

    Hallo Augustdieter,


    vielen Dank für den Vergleich, die Ähnlichkeit kommt sehr gut heraus. Ich hatte nur gelesen, dass die 3,7 cm Flak auf alle möglichen Fahrgestelle montiert worden ist. Mir war gar nicht klar, dass es einen festen Fahrzeugtyp dafür gab, ich dachte, dass die Konstruktionen eher improvisiert waren.


    Grüße

    Alex

    Guten Abend zusammen,


    ich habe mir bei Ebay das folgende Bild gekauft:



    Vor allem, weil es laut Bildbeschreibung ein Geschütz der 7. Fallschirmjäger-Division darstellen und wohl während der Ardennenoffensive oder dem Unternehmen "Nordwind" entstanden sein soll. Meiner Meinung nach stellt es eine 3,7 cm Flak auf einem gepanzerten Fahrgestell dar. Was mir Kopfzerbrechen bereitet ist allerdings die Beschriftung des Bildes auf der Rückseite:



    Erkennen kann ich das Datum: Jan. 1945, aber die andere Beschriftung kann ich leider nicht vollständig entziffern. Sicher lesen kann ich "...bach". Aus diesem Grund wende ich mich an das Forum, mit der Bitte um Unterstützung beim Entziffern der Beschriftung. Vielen Dank.


    Grüße

    Alex

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    Hallo Thilo,


    jetzt wäre nur noch interessant, wer die Grundlagen für das Buch vermittelt hat. Die Abwehrbewegungen und Griffe nach Anleitung zu üben ist das eine, aber dies alles vorzugeben und entsprechend als Grundlage aufzubereiten, erfordert, meiner Meinung nach, schon eine gewisses Können. Es muss also Soldaten gegeben haben, die dieses Wissen hatten. Vielleicht wurde dieses Wissen auch in einem Sportverein erworben? Vielleicht wäre es auch mal interessant zu beleuchten, ob die verschiedenen Kampfkünste auch in Vereinen, abseits der militärischen Struktur, vermittelt worden sind.


    Grüße

    Alex

    Hallo Thilo,


    ein sehr interessantes Nahkampf-Lehrbuch. Gibt es auch Informationen, wie diese Inhalte geschult worden sind?

    Interessant finde ich auch den Satz, dass „diese Gangstermethoden dem deutschen Soldaten wenig liegen.“ Dies spricht ja eher dafür, dass es in der Ausbildung kaum eine Rolle gespielt hat, solche Inhalte zu vermitteln?


    Grüße

    Alex

    Guten Abend zusammen,


    anbei eine kurze Zusammenfassung der beschriebenen Nahkampfübungen der Ausbildungsvorschrift HJ im Dienst.


    Es wird eine kurze Zusammenfassung der Wichtigkeit des Boxens gegeben. Neben dem stärken der gesamten Muskulatur, soll das Boxen auch den Mut, Entschlossenheit, Härte und Kampfwillen stärken. Es geht dabei um den Erwerb von Sicherheit und Selbstvertrauen. In dem Buch werden die richtige Stellung beim Boxen, der Stoß, die Hoch- und Tiefdeckung, Doppel-, Hoch- und Körperstoß beschrieben. Desweiteren wird die Beinarbeit, die Ausweichbewegungen und die Neigbewegungen (Seit- und Rückneigen, Rückneigen und Rückziehen, Seittreten mit Seitneigen und Rückneigen mit Rücktreten) erklärt. Ein Kapitel geht auch auf die Besonderheiten beim Nahkampf, während des Boxens, ein. Dabei wird in diesem Kapitel erwähnt, dass darauf zu achten ist, dass das Boxen nicht in eine Prügelei übergeht. In diesem Fall wäre das Training sofort zu beenden.


    Das Freiringen wird in der Ausbildungsvorschrift als Egänzung zum Boxen gesehen und soll den Mut, die Gewandtheit und den Kraftzuwachs stärken. Neben Griffen und Schwüngen wird auch Angriff und Verteidigung in der Bank gelernt.


    In der Ausbildungsvorschrift wird sehr viel wert auf den sportlichen Wettkampf und der Steigerung von Mut und Kraft gelegt. Die Übungen finden alle mit freiem Oberkörper statt und sind wohl kaum geeignet auf den Kampf Mann gegen Mann auf dem Schlachtfeld übertragen zu werden. In voller Uniform und Ausrüstung lassen sich die Griffe und Bewegungen nur eingeschränkt und vermutlich nicht in der notwendigen Geschwindigkeit durchführen. Vermutlich sind der Gewehrkolben, die Pistole, Maschinenpistole oder der Spaten als das schnellste Mittel für den Nahkampf angesehen worden und daher wurde das Training in Selbstverteidigung/Nahkampf anscheinend nicht vorrangig betrachtet.


    Vielleicht findet sich aber doch noch eine Dienstvorschrift, die auf den Nahkampf in der Wehrmacht eingeht. Interessant ist das Thema allemal, da ich mich auch an einen Film im 360° Kino von Arromanches erinnere, in dem die Nahkampfausbildung der amerikanischen Streitkräfte gezeigt worden ist. Wenn ich mich richtig erinnere wurde dort auch Wert auf die Abwehr von Messerangriffen gelegt.


    Grüße

    Alex

    Guten Morgen z.b.V.,


    bin mir nicht ganz sicher, ob der Link zu dem Buch im Forum eingestellt werden darf. Bitte frage einmal bei einem Admin an, ob dies in Ordnung ist.

    Da es die anderen Forumsmitglieder vielleicht auch interessiert, werde ich den Inhalt demnächst kurz zusammenfassen und einstellen.


    Viel Erfolg bei deinen Recherchen.


    Grüße

    Alex

    Guten Morgen z.b.V.,


    in der Ausbildungsvorschrift „HJ. im Dienst“ gibt es ein Kapitel zu Nahkampfübungen. Dort wird Boxen und Freiringen als Nahkampfübung beschrieben. Zumindest in der HJ scheinen diese Übungen vermittelt worden zu sein. Demnach dürften dann auch die Soldaten, die die HJ durchlaufen hatten, in diesen beiden Disziplinen ausgebildet worden zu sein.


    Grüße

    Alex

    Hallo Andi,


    beim RK-Träger auf Bild B39 könnte es sich um Konrad Steets handeln. Er war Angehöriger des Fallschirmpanzerkorps Hermann Göring und erhielt die Auszeichnung am 30.11.44.


    Quelle: Die Ritterkreuzträger im Mannschaftsstand 1941 - 1945


    Grüße

    Alex

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die Hinweise. Ich habe mir den M3 auch mal auf Bildern näher angeschaut und denke auch, dass der M3 als Vorlage für die Skizze gedient hat. Wahrscheinlich stark ausgeschmückt, was auch immer der Soldat damit bewirken wollte. Leider gibt es in der Quelle keinen Hinweis, wie die amerikanischen Soldaten diese Skizze beurteilt haben. Denen muss ja eigentlich auch klar gewesen sein, dass der Panzer kaum real gewesen sein kann.


    Grüße

    Alex

    Guten Abend zusammen,


    bei meinen Recherchen zur Geschichte der 167. VGD bin ich auf die folgende Skizze gestoßen, die ein gefangener deutscher Soldat während seiner Vernehmung durch amerikanische Soldaten erstellt hat.


    Unbekannter Panzer.JPG


    Textlich ist vermerkt, dass der deutsche Soldat diesen Panzer auf dem Truppenübungsplatz in Hannover, im August 1944 gesehen hat. Zusätzlich sah er 4 Panzer in Mulheim (wahrscheinlich Mühlheim, Koordinaten L4846) am 20. Dezember 1944. Der Einsatz soll in Sturmgeschützbatterien des GHQ (General Headquarter, Anm.: OKW oder OKH?) erfolgen.


    Die Beschriftung bedeutet:

    75mm AT; 360° traverse - 75mm PAK; 360° drehbar

    Holes for autom wpns & hand grenades - Öffnungen für automatische Waffen und Handgranaten

    20 mm or 37 mm AA - 20mm oder 37mm Flugabwehrkanone

    cal .31 MG - 7,9 mm MG

    30 cm armor - 30cm Panzerung

    Note New type Suspension - Neuer Typ Aufhängung

    88mm AT; no traverse - 88mm PAK, nicht drehbar

    ?° elev. - unbekannte Neigung

    Höhe 2,5 m bis 3 m; Länge 10 - 12 m


    Quelle: Annex No 1 to G-2 Periodic Rpt #123, 311600A Dec 44, Hq 80th Inf Div.


    Seit dem ich dieses Bild gesehen habe, rätsel ich darüber, was der deutsche Soldat da gesehen hat? Ich dachte erst an einen Panzer VIII, aber irgendwie passt dieser auch nicht so recht. Vielleicht ist die Skizze auch der Fantasie des Soldaten nach seiner Gefangennahme entsprungen. Vielleicht kann die Skizze jemand genauer einordnen und zur Aufklärung beitragen. Ich finde diese Skizze jedenfalls sehr interessant und mich würde interessieren, ob es für die Skizze des Panzers tatsächlich ein reales Vorbild gab?


    Grüße

    Alex

    Guten Abend Horst,


    vielleicht noch ein paar Informationen am Rande zu deinem Besuch. Der Besuch der Sonderausstellung ist kostenlos. Die Ausstellung findet sich rechts hinter dem Hauptgebäude und man kann auf dem Hof rechts am Hauptgebäude vorbei in die Sonderausstellung gehen. Auf dem Außengelände sind diverse Fahrzeuge der BW und Streitkräfte des Warschauer Paktes zu sehen. Das Außengelände kann ebenfalls kostenlos in Augenschein genommen werden. Als wir in die Sonderausstellung gegangen sind, saß niemand am Eingang, so dass wir nicht fragen konnten, ob fotografieren gestattet ist. Die Ausstellungsräume sind aber videoüberwacht. Ich empfehle daher unbedingt vorher zu erfragen, ob das fotografieren der Lagebaracke erlaubt ist. Wir haben leider keine Bilder.


    Grüße

    Alex

    Hallo zusammen,


    in diesem Zusammenhang möchte ich auch auf die derzeitige Sonderausstellung im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden hinweisen:


    https://mhmbw.de/sonderausstellungen/derfuerhreristtot


    Neben einem Überblick über die Personen des 20. Juli ist auch die Lagebaracke aus dem Film „Operation Walküre“ zugänglich. Ich habe mir die Ausstellung angesehen und musste feststellen, dass die Baracke sehr eng und klein gebaut ist. Auf dem Kartentisch liegen, unter einer Glasplatte, die damaligen Lagekarten vom 20.07.44. Auf dem Boden sind die Standorten der Anwesenden Personen angegeben. Ich kann einen Besuch nur empfehlen.


    Grüße

    Alex

    Hallo Ralf,


    als Einstieg für FreeCAD kann ich nur empfehlen die Lern-Tutorials bei YouTube anzusehen und parallel im Programm die Schritte nachzuvollziehen. FreeCAD ist sehr einfach, wenn die Grundlagen vorhanden sind. Einfach zum Ausprobieren ist es leider ungeeignet. Dies sind zumindest meine Erfahrungen mit dem Programm. Insbesondere wird das einzelne Bearbeiten von Flächen für dich interessant sein. Dies geht aber nicht mit allen Elementen.


    https://m.youtube.com/playlist…Yb8G4Ri0iz1JIebsOXkgoytAY


    Viel Erfolg bei deinem Projekt.


    Grüße

    Alex