Posts by AnjaK

    für mich sind das die normalen "Kolbenringe", also zwei eng beieinanderliegenden Rangstreifen eines etatmäßigen (Haupt)Feldwebels als "Mutter der Kompanie".

    Hallo "IR75",

    wie ich mir hier mit der Zeit angeeignet habe, war, um es für andere Leser hier korrekt zu benennen, Hauptfeldwebel (nicht: "(Haupt)Feldwebel") kein Dienstrang, sondern es war vielmehr eine Dienststellung. Also können diese "Kolbenringe" nicht als Rangstreifen bezeichnet werden, sondern als Dienststellungs-Kennzeichen.

    Hallo Nicco,


    die Regeln dieses Forums gelten ja sicher auch für "sehr vierdiente" Mitglieder des Forums, oder?

    Many hat das Ganze, um es mal ganz banal zu sagen, "angefangen" und auf meine völlig sachlichen, lediglich um eine Klärung und Verständnis seiner unklaren Texte bemühten Fragen hin mit "abwegige, unsinnige Fragen brauchen wir auch nicht" leider sehr herablassend und unhöflich geantwortet!

    Und anschließend hat er sich dann noch zusätzlich wieder reichlich herablassend geäußert und völlig grundlos und unangemessen überheblich.

    Daraufhin habe ich diese Äußerungen lediglich so bewertet, wie sich zu bewerten sind. Punkt.

    Ich muß mir eine solche Art nicht bieten lassen, nur weil der sehr verdiente Many sich, warum auch immer, auf meine klärende Nachfrage auf den Schlips getreten fühlte oder was.

    Wenn er Frust hatte, weil er seinen Text im Nachhinein auch nicht sonderlich gut und wohl selbst "abwegig und unsinnig" fand, kann er den nicht bei mir auslassen.

    So hat man wirklich keine Lust, mit einem hilfreichen Hinweis mitzuarbeiten.

    Und damit sollte es nun gut sein.

    Wie willst du denn auf eine dermaßen kryptische Äußerung, Hinweise geben :/

    Tja, mit ein bißchen Überlegung kämst Du u. U. selbst darauf: Natürlich keine Hinweise auf Dein Gedankengestrüpp hin, sondern weil ja danach weitere Informationen, z. B. von Sven und Rainer, kamen.

    Daraufhin fiel mir etwas zu diesem Thema ein, mit dem ich selbst mal zu tun hatte und das hier ebenfalls sehr hilfreich wäre.

    Aber so, mit Deinem überheblichen, unfreundlichen Benehmen, nein, wirklich nicht! :(

    Außerdem kommst Du ja angeblich klar ... :D:D:D

    Was habe ich für ein Glück :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

    Das ist a) nicht geistreich, b) sehr überheblich :thumbdown:, c) ohne jede Ahnung :thumbdown: geschrieben, worum es geht, und d) zudem (siehe c) ) auch äußerst fraglich ... :thumbdown::thumbdown::thumbdown:

    Moin Anja

    Moin zusammen


    ja so ist das, abwegige, unsinnige Fragen brauchen wir auch nicht, mein nicht nachvollziehbares Denken, hat sich auch schon erledigt.

    Hallo many,


    Deine Antwort ist wirklich reichlich unhöflich!


    Schließlich hast ja Du Dich hier öffentlich dermaßen kryptisch geäußert, daß man diesbezüglich nachhaken mußte!


    Dann denke doch bitte erst mal zuhause für Dich im Unreinen und sortiere Dich danach erstmal, bevor Du das Forum vor solche Unklarheiten stellst!


    Ich hätte noch einen Hinweis, aber den lasse ich jetzt bleiben.

    In fast allen Quellen besteht Unklarheit darüber, welche Sanitätseinheiten zum Kreis der Stalingrad-Kämpfer gehörten.

    Ob beide Sanitäts-Kompanien und das Feldlazarett im Kessel waren, bzw. ob die Division überhaupt ein Feldlazarett besaß.

    Hallo many,


    hmm. das Ganze hier erscheint mir reichlich unlogisch! :?:


    Weshalb sprichst Du von nur zwei Sanitätskompanien und nur einem Feldlazarett?

    Und welche Division meinst Du damit? in Stalingrad gab es doch Dutzende!


    Wenn Du schon an die 3.000 Feldpostnummern suchst ... :/

    Mir fehlt hier deswegen irgendwie die Logik ...


    Ich habe mal irgendwo etwas über in Stalingrad untergegangene Einheiten gelesen. Soweit ich mich erinnere, wurden eine Menge Sanitätskompanien und Feldlazarette erwähnt.


    Auch der von Rainer1 eingestellte "Nachtrag 8" listet erstaunlich wenige Feldpostnummern bzw. Einheiten auf. Da fehlen doch Seiten, oder? Und anscheinend fehlen auch die erste Übersicht sowie 7 weitere vorherige Nachträge ...

    Hallo many,


    in einem Nissen-Anhänger wurde natürlich nicht die Kleidung vernichtet (diesen Materialverlust konnte sich die Wehrmacht nicht leisten!), sondern es werden vielmehr die Nissen abgetötet!

    Hallo Nicco,


    hm, nicht alles war ja an Dich gerichtet (Physikum) ...


    Allerdings:

    keine Ahnung, ob er operieren durfte oder nicht. Ich habe ebenfalls keine Ahnung, ob er chirurgische Eingriffe durchführen konnte oder nicht. Woher sollte ich das auch wissen?

    Selbstverständlich kannst Du das nicht wissen. Hat auch niemand erwartet - ich hatte es ja bereits festgestellt!

    Es ging hier keineswegs darum, ob mein Großvater von seiner Ausbildung her operieren durfte oder fachlich konnte, sondern es ging um seinen Dienstgrad Gefreiter, der ihn ja Eurer Betrachtung nach nicht als Arzt auswies!


    Natürlich konnte und durfte er auch als Gefreiter trotzdem als Arzt eingesetzt werden und chirurgisch operieren - dazu war er ja eingezogen worden.

    Analog war dies mein Vergleich mit Eurer Argumentation zu einen Fhj.Fw. ohne Angabe "Arzt", der ein Formular als Arzt unterzeichnet hatte.



    Lange Rede, kurzer Schluß - ich hatte ja bereits darauf hingewiesen, daß nicht jeder Arzt einen Dienstgrad trug, der ihn ausdrücklich als Arzt bezeichnete. jedoch trotzdem als Arzt tätig war und dies durfte:

    Längst nicht jeder eingesetzte Arzt führte einen Dienstgrad mit "...arzt" in der Bezeichnung! Mein Großvater, obwohl seit Jahren schon Facharzt an einer Uni-Klinik, war bei seiner Einberufung auch erstmal nur Gefreiter, und auch das nur, weil er bereits Jahre vorher mal die Grundausbildung abgeleistet hatte, wurde aber völlig selbstverständlich als Arzt mit der Dienststellung Hilfsarzt in einem Chirurgenteam eines frontnahen Lazaretts eingesetzt. Erst nach 5 Monaten wurde er zum Unterarzt befördert.

    Übrigens wurde auch bei weitem (!) nicht bei jedem Sanitätsdienstgrad auch korrekt die Laufbahnbezeichnung "San.-..." angegeben, dokumentiert und überliefert.


    Die Fragestellung und Spekulation, ob hier ein Fhj.Fw. in seiner Eigenschaft als Arzt unterschrieben hatte, ist doch obsolet.

    Fakt ist ja, daß er es getan hatte und das daher sicherlich entweder in seiner (ungenannten) Eigenschaft als Arzt oder andernfalls im Auftrag / auf Befehl eines Arztes, auch wenn da nicht ausdrücklich "i. A." oder "a. B." steht. Anzunehmen ist, daß dies an anderer Stelle dokumentiert wurde.

    Von einem davon muß man ja ausgehen. Kein Soldat hätte sich das ohne Qualifikation oder dokumentierten Befehl angemaßt - anmaßen dürfen! Das hätte u. a. militärstrafrechtliche Konsequenzen nach sich gezogen.


    Die Frage kann jedenfalls erst gelöst werden, wenn genau dieser Fhj.Fw. Schmidt ermittelt werden könnte und sein ziviler und militärischer Werdegang Konkretes nachweist.

    Daher ist die Fragestellung hier von Anfang an gar nicht zu beantworten.

    Dem Vordruck zufolge hätte dieses Formular von einem Arzt unterzeichnet werden müssen, aber sogar ein Feldunterarzt (=Rang eines OBERfähnrichs/OBERfeldw.) war ja noch nicht approbiert, sondern hatte lediglich das Physikum bestanden. Was für ein Mann war dieser Fahnenjunkerfeldwebel - ein Medizinstudent in den vorklinischen Semestern? Oder ein bloßer Sanitäter?

    Hallo Septuagenarian,


    ohne den Mann, noch dazu des seltenen Namens Schmidt, und seinen beruflichen und militärischen Werdegang konkret zu kennen, kann das doch niemand beantworten!


    Und ein Feldunterarzt hatte nicht nur das Physikum bestanden, sondern darüber hinaus frühestens ein halbes Jahr später auch noch das 1. klinische Semester abgeschlossen!

    Möglicherweise hatte der unterzeichnenden Fahnenjunker-Feldwebel bereits das 1. Klinische Semester absolviert, war aber noch nicht zum Feldunterarzt befördert worden. Aber selbst dann hätte er diese Bescheinigung nicht unterzeichnen dürfen. Er hätte dazu mindestens den Dienstgrad Unterarzt haben müssen.

    Hallo Nicco,


    also, der bloße Dienstgrad Fahnenjunker-Feldwebel gibt doch in keiner Weise Auskunft, ob es sich nicht beruflich eben doch um einen Arzt gehandelt hatte!

    Daher ist auch keineswegs davon auszugehen, daß er nur wegen des Dienstgrads nicht hätte unterzeichnen dürfen. Wieso hätte er denn "dazu mindestens den Dienstgrad Unterarzt haben müssen"?


    Längst nicht jeder eingesetzte Arzt führte einen Dienstgrad mit "...arzt" in der Bezeichnung! Mein Großvater, obwohl seit Jahren schon Facharzt an einer Uni-Klinik, war bei seiner Einberufung auch erstmal nur Gefreiter, und auch das nur, weil er bereits Jahre vorher mal die Grundausbildung abgeleistet hatte, wurde aber völlig selbstverständlich als Arzt mit der Dienststellung Hilfsarzt in einem Chirurgenteam eines frontnahen Lazaretts eingesetzt. Erst nach 5 Monaten wurde er zum Unterarzt befördert.


    Hätte er denn, so ist doch Deine Behauptung, nur wegen seines niedrigen Dienstgrades Gefreiter nicht operieren dürfen?

    Vielleicht kann mit Ladzam auch Ladzany (deutsch Lasan), 25 km nördlich von Sahy, gemeint sein?

    Hallo Frank,


    ja, Ladzany hatte ich auch schon gefunden und sowas vermutet. Das war auch der Raum, in dem auf den erwähnten Lagekarten die "18. SS + Tle. Dirlewanger" zu finden sind.


    Dann müßte dort auch ein Ort namens "Ereg" oder ähnlich zu finden sein - zumindest auf damaligen Karten - kann ja sein, daß er heute auf Slowakisch ganz anders heißt oder gar keine Ortschaft im eigentlichen Sinn war / ist, sondern bspw. ein Weiler, ein Gehöft oder ähnlich. Die Lagekarten vom Dez. 1944 sind in den Details wegen der geringen Auflösung leider nicht lesbar genug.


    Das Gelände unmittelbar nördlich von Ladzany ist immerhin ein recht gebirgiges Waldgebiet (heute Naturschutzgebiet) von knapp 780 km2 und mit Bergen bis 1009 m Höhe. Als Rückzugsgebiet also ideal.


    Daß auf der CD mehr als im Buch gespeichert steht, ist offensichtlich nicht in vollem Umfang richtig, denn immerhin fehlt doch auf der CD die zur Lokalisierung wichtige Angabe zur Lage von "Ereg im Raum Ladzam an der Grenze zwischen Ungarn und Slowakei" ...

    Seit 7.11.1944 Zugführer in der Strafeinheit Dirlewanger, geriet am 23.12.1944 vor Ereg im Raum Ladzam in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Am 18.3.1945 von einem SMT der 2.Ukrainischen Front zum Tode verurteilt und am 3.4.1945 hingerichtet.


    Gefunden habe ich nur Eger (130 km östlich von Budapest), Ladzam bleibt ein Rätsel :rolleyes:

    Hallo Frank,


    "Ereg" kann nicht gleich Eger sein! Das liegt viel zu weit ab vom damaligen Geschehen.


    Ich habe mir das mal aus Interesse an Geographie und Geschichte genauer angeschaut und etwas "herumgesucht" (Ortssuche und Karten finde ich sehr interessant, sind auch in meiner Ahnenforschung sehr wichtig).


    Erstens umfaßte Nordungarn damals ja noch einen breiten Streifen der heutigen Süd-Slowakei, wo auch heute noch starke ungarischstämmige und -sprachige Bevölkerungsteile leben, und daher lag die hier ungarisch-slowakische Grenze (siehe dazu unten die Erwähnung im Buchtext) deutlich weiter nördlich.

    Zweitens war der gesamte Raum Eger - Miskolc zu diesem Zeitpunkt (23.12.1944) längst - schon seit Wochen - durch sowjetische Truppen besetzt, wie Lagekarten belegen. Insofern ist eine Gefangennahme Bernsteins in Eger erst am 23.12. äußerst unrealistisch.

    Drittens waren im Raum Eger nie Dirlewanger-Einheiten eingesetzt. Sie operierten vielmehr, wie nachzulesen ist, nach den Kämpfen gegen den slowakischen Aufstand weiterhin in der Slowakei.

    Viertens waren zu diesem Zeitpunkt (23.12.1944) "18. SS + Teile Dirlewanger", wie Lagekarten der Armee-Gruppe Fretter-Pico zu den unterstellten Korps und Verbänden sowie von Angriffsrichtungen der Roten Armee (Stand der Karten bspw. 19. - 21.12.1944) eindeutig ausweisen, im Süden der damaligen (!) Slowakei im Einsatz und dort noch deutlich nördlich der Stadt Ipolyság (slowak. Sahy) an der Ipola (und damit genau nördlich von Budapest!), wo damals noch die deutschen Truppen in Abwehr in der HKL lagen (weit entfernt von Eger). Ipolyság erwähnen für Dirlewanger auch andere Berichte - und oben ja auch "RolandP". Die "18. SS + Tle. Dirlewanger" sind dort übrigens auch noch am 27.12.1944 im Einsatz (Armeegruppe Balck, Lagekarte der unterstellten Korps und Verbände sowie von Angriffsrichtungen der Roten Armee).

    .

    Also muß man die beiden Ortsnamen "Ladzam" und "Ereg" erstens sicher wohl unter Berücksichtigung einer russifizierten Schreibweise der damaligen ungarischen oder slowakischen Ortsnamensform betrachten, um sie zu finden, zweitens die obigen vier geographischen und zeitlichen Voraussetzungen berücksichtigen und drittens dann dort die richtigen damaligen und heutigen Ortsnamen für "Ereg" und "Ladzam" ermitteln. "Ladzam" klingt nicht ungarisch, eher slawisch (also slowakisch), während "Ereg" eher ungarisch klingt.


    Dabei legt die im Buch der Hrsg. Schmeitzner / Weigelt / Müller / Schaarschmidt "Todesurteile sowjetischer Militärtribunale gegen Deutsche (1944–1947)" berücksichtigte Beschreibung "Raum Ladzam" und "vor Ereg" nahe, daß "Ladzam" wohl der größere Ort der beiden war.

    Wie erwähnt, könnten diese beiden Ortsnamen im Rahmen der Dokumentation von Gefangennahme und Verurteilung von Bernstein durch die Rote Armee entweder russifiziert und / oder grundsätzlich mehr oder weniger falsch geschrieben worden sein.

    Das von Dir oben erwähnte "Sowjetische Militär-Tribunal (SMT) der 2. Ukrainischen Front" wird im Buch der Hrsg. übrigens nicht erwähnt. Der Text lautet dort auch etwas anders als bei Dir: "[...], seit 7.11.1944 Zugführer, geriet am 23.12.1944 vor Ereg im Raum Ladzam an der Grenze zwischen Ungarn und Slowakei in sowjetische Gefangenschaft. Das Urteil wurde am 3.4.1945 vollstreckt." Ende des Buchtextes.

    das von dir eingestelle Bild zeigt allerdings einen Angehörigen der Luftwaffe bei welchem dieses Abzeichen auch vorschriftsgemäss (L.Dv. 422) auf dem linken Ärmel getragen wurde.

    Beim Heer hingegen wurde das Abzeichen gemäss H.Dv.122 Teil A auf dem rechten Unterarm getragen.

    Hier fehlt eine Anrede....


    Ah ja. Und warum wurde das nicht einheitlich getragen? Bei der Marine trug man das auch links.


    Mein Onkel war auch bei der Luftwaffe der Bundeswehr.

    Ist das heute beim Heer auch noch anders, wie bei der Wehrmacht?


    Edit:

    Und hier die fehlende Anrede:

    Hallo, Chris, ...

    nach meiner Literatur am RECHTEN Unterarm.

    Werde noch das LdW anschreiben.

    Hallo Karl,

    besser als Literatur ist immer die Praxis ;) - hier ein Sanitäts-Unteroffizier mit seinem Äskulapstab auf dem linken Unterarm ...

    Siehe auch Lothars Link.

    Das Anschreiben des LdW ist also unnötig.


    PS

    Auch bei der Bundeswehr wird das Abzeichen weiterhin auf dem linken Unterarm getragen - mein Onkel war Sanitäts-Feldwebel. 8)

    Sonnen liegt 50km entfernt von Oberplan, hat außerdem keine Zugverbindung, das dürfte eine andere Baustelle sein.....

    Hallo Eumex,

    daß das unmittelbar zu diesem Thread gehört, meinte und sagte ich ja auch nicht - ich bezog mich lediglich auf den von Dir verlinkten Bericht und sah dann, daß Sonnen in der Nähe liegt ...

    Allerdings zeigt das alles ja, daß in diesen Tagen dort im recht engen Raum überall allerhand los war, was US-Armee und flüchtende oder herumirrende deutsche Sanitätseinheiten betrifft.

    hier wird das Kriegsende in Oberplan und ein Einrichtung dazu erwähnt,

    http://www.bwb-ooe.at/wp/wp-co…04/KriegsendeOberplan.pdf

    Hallo zusammen,

    das erinnert mich an einen Forumsbeitrag, den ich vor einiger Zeit mal beim Stöbern fand.

    Es ging dort um die Gefangennahme einer deutschen Sanitätseinheit mit einigen hohen Offizieren durch US-Truppen beim Ort Sonnen.

    Ist ja prinzipiell dieselbe Ecke wie Haidmühle und Oberplan, wie mir die Karte sagt.

    Ich schau mal, ob ich die Übersetzung der "Ausweispapiers" (igazolvány) in den nächsten Tagen einigermaßen hinbekomme.

    Hallo taipan90,


    leider komme ich vorläufig nicht dazu.

    Du kannst jedoch selbst die einzelnen Abschnitte auf dem Ausweis mit Hilfe eines Übersetzungsprogramms übersetzen lassen.

    Den ersten Teil des obigen Zitats von dir sehe ich genauso. Den letzten Satz kann ich aufgrund meiner Erinnerungen über meinen Großvater so nicht sehen.
    Mein Großvater hat sich zum Beispiel nie über die Behandlung beim Militär, über die Behandlung während seiner Kriegsgefangenschaft in Deutschland oder über die Durchführung der Aussiedlung beschwert. Obwohl das alles kein Honigschlecken war. Das zeigt wie tief die seelische Verletzung bei ihm durch den Aufenthalt in Komarom war.
    Ich finde es auch etwas viel verlangt von Betroffenen zu erwarten so reflektiert zu sein.

    Mein Großvater war von 1935 bis 1946 immer wieder als Soldat in der Ungarischen Armee. Er hat sich über diesen ganzen Zeitraum nur über zwei Begebenheiten negativ geäußert, daß eine war ein verhalten einer SS-Einheit. welche die ungarischen Truppen mit Waffengewalt von einer Straße jagten weil ihnen die untermotorisierten ungarischen Truppen nicht schnell genug voran kamen, daß zweite war Komarom.


    Vielleicht kannst du das Papier aus Komarom übersetzen und einordnen. Ich habe nur die Daten meines Großvaters entfernt.

    Hallo taipan90,


    so war dieser zweite Satz auch nicht gemeint. Vielmehr so: Bei Kriegsende war jedem auf der Verliererseite (Soldat wie Zivilist) klar, was ihn nun von Seiten der Sieger an Be- bzw. Mißhandlung erwartete und machte sich daher diesbezüglich keinerlei Illusionen. Das wird auch Deinem Großvater so gegangen sein, wenngleich er natürlich trotzdem über diese Mißhandlungen seitens seines Staates (bzw. des Staates, den er vorher kannte) und dessen neue Vertreter bitter enttäuscht war.


    Ich schau mal, ob ich die Übersetzung der "Ausweispapiers" (igazolvány) in den nächsten Tagen einigermaßen hinbekomme.