Posts by Flakhelfer

    Hallo Tom,


    mein Großvater war ab dem 12.02.1940 bei der Luftrwaffen-Baukompanie 13/XVII - Erkennungsmarke war -820- Lw. Baukomp. 13/XVII.


    Diese Einheit war laut der uns vorliegenden WAST-Auskunft in Krems-Mautern stationiert.


    Aus der WAST-Auskunft ergibt sich ferner, daß die Einheit im August 1940 in Oslo stationiert war.


    Vielleicht hilft es die weiter.


    Viele Grüße


    Ingo und Felix

    Hallo George,


    ich sehe es wie du, dass es sich im Hintergrund um Bäume bzw. Pappeln handelt. Allerdings spricht die Anordnung tatsächlich für einen Park. Wir haben jetzt auch mal nach Parkanlagen in der Nähe von Friedrichshafen (wegen der Lei.-Flak-Ers. Abt 932) gesucht - aber leider ebenfalls nichts passendes gefunden. :-(


    Viele Grüsse


    Ingo & Felix

    Hallo Geometer,

    Hallo Justus,

    Liebe Forumskollegen,


    wir gehen zwischenzeitlich auch davon aus, daß es vermutlich keine Brücke sonder vielmehr eine Balustrade, Gewässereinfassung, Geländer oder ähnliches ist. Dies mit den Baumstämmen ist uns gar nciht aufgefallen, spricht aber vermutlich tatsächlcih für einen Teich bzw. ein stehendes Gewässer.


    Bzgl. dem Hintergrund der Bilder ist mein Junior Felix auch der Auffassung, dass es sich um Gebäude bzw. Türme handelt, während ich der Auffasung bin, dass es sich um Bäume handelt.


    Die Bilder dieser Serie sind leider sehr klein.


    Die im Internet über Google verfügbaren Bilder des Schloss Augustusburg in Brühl hab ich gestern Abend mal durchgesehen aber leider nichts passendes gefunden. Das Geländer ist ja eigentlich sehr markant.


    Soweit ich in dem verlinkten Post darauf hingewiesen habe, dass ich die Bilder an das Stadtarchiv Friedrichshafen geschickt habe, haben wir leider nie eine Antwort erhalten.


    Viele Grüße


    Ingo

    Lieber Dieter,

    Lieber Bernhard,

    Liebe Forumskollegen,


    vielen Dank für eure Antworten.


    Bernhard_63 wir können ziemlich sicher ausschliessen, dass die Aufnahmen in der Heimat meines Grossvaters gemacht wurden. Dies zunächst deshalb, weil mein Opa selber auf diesen Bilder nicht abgebildet ist. Bei dem Soldat, welcher auf dem Foto ist muss es sich um einen Kameraden meines Opas handeln. Wir haben mehrere Fotos, die auf einem Kasernenhof aufgenommen wurden, auf welchen die Dame, der Kamerad und auch mein Opa in wechselnder Besetzung zu sehen ist. Diese Bilder haben wir auch schon einmal eingestellt Informationen zur 1./le.Flak-Abteilung 932 (v) - Einsatz auf dem Flakschiff Schussen


    Vielleicht erkennt doch jemand die Kaserne, was jedoch sehr schwierig sein dürfte, weil man im wesentlichen nur ein Gebäude erkennt!


    Nachdem mein Opa auf den Bilder vom Kasernenhof nach meiner Einschätzung Uffz. war muss dieses nach dem 1.10.1942 aufgenommen worden sein.

    Dies deshalb weil mein Opa laut seinem Soldbuch an diesem Tag zum Uffz. befördert wurde.


    Augustdieter wir werden mal suchen ob es Bilder von den Brücken im Schlosspark Augustusburg Brühl im Internet gibt.


    Viele Grüße


    Ingo und Felix

    Liebe Forumskollegen,


    nachdem wir seit Monaten mit unseren Recherchen nicht weiterkommen Informationen über meinen Großvater Johann Seifert Wachtmeister * 23.05.1917 Altpetrein haben wir uns nochmal die vorhandenen Bilder durchgesehen und hierbei mehrere Bilder mit verschiedenen Personen auf einer Brücke gefunden.


    Kann uns jemand sagen wo sich diese Brücke befindet.


    Vielleicht ergibt sich hieraus ein neuer Ansatz.


    Vielen Dank und viele Grüße


    Ingo und Felix

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    • Brücke1.jpg

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    Hallo Sven,


    wir verstehen die Ausführungen von Herrn Deibele so, dass es im damaligen Kreis Gmünd 5 Volkssturmeinheiten gab nämlich:


    - Stadt Gmünd

    - Heubach

    - Lorch

    - Eschach

    - Spraitbach


    Zu den Einheiten Heubach, Lorch, Escach und Spraitbach gehörten jeweils die umliegenden Ortschaften.


    Innerhalb der Volkssturmeinheit Gmünd gab es dann die Bataillone:


    - Stadtgarten

    - Jahn

    - Schmiedturm

    - Königsturm


    Diese Aufteilung innerhalb der Stadt entsprach den bestehenden Ortsgruppen der NSDAP. Einen Organisationsplan gibt es im Buch Schwäbisch Gmünd unter dem Hakenkreuz von Prof. Dr. Ulrich Müller, erschienen im Einhornverlag ISBN 978-3-95747-263-8. Einen entsprechenden Scan fügen wir bei.


    In diesem Organisationsplan ist Schmiedturm übrigens auch ohne "ie" geschrieben!


    Insgesamt gab es somit nach unserem Verständnis im Kreis Gmünd 8 Einheiten.


    Aus dem Buch ergibt sich ferner, dass die 4 Gmünder Bataillone jeweils 500 Mann stark sein sollte und man Anfang 1945 mit der Ausbildung begann. Die Volkssturmmänner hatten sich an 2 Abenden in der Woche und Sonntagsfrüh in der Hardtkaserne einzufinden. Es gab aber auf 500 Mann nicht einmal 20 Gewehre. Der Volkssturm sollte eine Linie ringförmig um die Stadt verteidigen.


    Diese führte von der Hardt-Kaserne zur Rinderbacher Mühle, von dort über das Jägerhaus zum Schießtal hinauf zur Mutlanger Heide. Dort folgte die Linie dem Höhenzug und ging dann hinunter zum Becherlehen, von wo es wieder hinauf zum Lindenfirst, über die Villa Kühn zum Salvator bis hinauf nach Wustenriet ging. Von dort ging es wieder hinunter zur Freimühle, dann zur Kapelle nach Straßdorf, dem Höhenzug folgend hinab zur Dreifaltigkeitkapelle um dann die Linie wieder in Richtung Hardtkaserne zu schließen.


    Auf dieser Linie wurden vom Volkssturm und vom in der Stadt befindlichen Militär Deckungslöcher, Schützengräben und Maschinengewehrnester angelegt. Des weiteren gab es mehrere Panzersperren. Bei Deibele ist auch insoweit eine Skizze enthalten, die die Lage der Verteidigungsanlagen zeigt.


    So viel für Heute,


    Viele Grüße


    Ingo und Felix

    Hallo Sven,


    du hast Recht es handelt sich um einen Schreibfehler. Richtig muss es heissen "Schmiedturm".

    Laut Deibele (der ehemalige Stadtarchivar von Schwäbisch Gmünd) wurden im Kreis Schwäbisch Gmünd fünf Volkssturmeinheiten aufgestellt.

    Nämlich Stadt Schwäbisch Gmünd selbst und die Bataillone, Heubach, Lorch, Eschach und Spraitbach zu denen jeweils die umliegenden Ortschaften gehörten.

    Die Stadt Schwäbisch Gmünd stellte selbst 4 Bataillone auf, entsprechend den 4 Gmünder Ortsgruppen: "Stadtgarten","Jahn","Schmiedturm" und "Königsturm"


    Quelle: Albert Deibele Krieg und Kriegsende in Schwäbisch Gmünd, Gmünder Hefte 1954.


    http://digital.wlb-stuttgart.d…811222a5f0f6cf98b43ae567d


    Viele Grüße aus Schwäbisch Gmünd


    Ingo

    Liebe Kollegen,


    zwischenzeitlich habe ich das leider teilweise schlecht lesbare Soldbuch meines Grossvaters nochmals genau unter die Lupe genommen. Hierbei habe ich festgestellt, dass dieser nicht in der 1./ sonder vielmehr in der 4./ Batterie war. Dies wurde wohl 1942 nach Italien (Neapel?) verlegt. Dort wurde sie in 4./Flak Regiment 54 umbenannt und in Afrika eingesetzt. Im März 1943 wurde die Einheit dann in Tunis vernichtet. Dies erklärt auch den Umstand, dass das Soldbuch einen Eintrag hinsichtlich der Tropentauglichkeit vom 21.10.1941 enthält.

    Ich gehe aufgrund der Erzählungen meines Grossvaters davon aus, dass er deshalb nicht mit nach Italien verlegt wurde, weil er bei der Verlegung verwundet wurde. Soweit ich die Geschichte noch richtig erinnere war es so, dass es beim Verladen der Einheit zu einem Fliegerangriff kam. Durch die Druckwelle der einschlagenden Bombe(n) wurde mein Opa umgerissen und fiel auf den Gasmaskenbehälter, was zu einer Nierenquetschung führte. Leider sind keine Eintragungen über diesen Lazarettaufenthalt bekannt. Vielleicht weiss ja jemand was über die Verlegung dieser Einheit nach Italien.


    Viele Grüße


    Ingo

    Guten Abend liebe Forums Kollegen,


    konnte zwischenzeitlich bzgl. dem Einsatz der lei. Flak Abteilung 932 nochmals was im Internet finden. Laut

    https://www.ww2.dk/Airfields%20-%20France.pdf

    war die Einheit im Juli 1944 auf dem Flugplatz Sours in Frankreich eingesetzt. Dies passt auch zu den Eintragungen in der VBL und den Erzählungen meines Grossvaters bzgl. des Einsatzes in Frankreich nach dem D-Day.


    Es ergibt sich somit vorläufig folgender Weg der Einheit anhand der vorliegenden Informationen

    Bis 4. Juli 1944 Friedrichshafen/ Bodensee (Bericht des Luftwaffenhelfers Johne)

    dann Flugplatz Sours (s. vorstehenden Link)

    Juli 1944 Paris (s. Eintrag VBL)

    August 1944 Dreux (s. Eintrag VBL)

    am 16. September 1944 Merzbrück bei Aachen (Bildbeschriftung)


    Dann verliert sich leider derzeit die Spur.


    Ab 25.09.1944 war mein Grossvater dann in der 1./lei Flakabt 784 zu der ich ja schon einige Infos bekommen habe.


    Vielleicht hat von euch noch jemand Infos zu Sours, Dreux oder Paris bzw dem Weg von Paris nach Merzbrück.


    Viele Grüße


    Ingo

    Hallo Rudolf,


    ich hänge mich mal an das Thema ran und hoffe das, dass in Ordnung ist.


    Bezugnehmend auf meinen Thread Großraum Aachen -Einsatz der 1./le.Flak-Abteilung 932 (v) bzw. 1./ lei. Flakabt. 784 ab September 1944

    bitte ich dich um Mitteilung ob dir etwas darüber bekannt ist das die 1./ le Flak Abteilung 932 bzw. die 1./ le Flakabteilung 784 bei den Kämpfen im Hürtgenwald beteiligt war bzw. wo man die von dir zitierte

    Heftenreihe des Militärhistorischen Arbeitskreises der (ehem.) Technischen Schule des Heeres in AACHEN beziehen bzw. einsehen kann.


    Im voraus vielen Dank.


    Viele Grüße

    Ingo

    Hallo Wolfgang,


    vielen Dank für die Rückmeldung. Offensichtlich war weder die 1./932 noch die 1./784 bei den Kämpfen um Aachen direkt dabei.


    Mich wundert es halt sehr, dass die Einheit obwohl der Kampf um Aachen schon begonnen hatte quasi hinter die Front abgezogen worden sein soll.


    Dies auch vor dem Hintergrund, dass es wohl auch im Großraum Würselen, wovon Merzbrück nur einige Kilometer weg ist erbitterte Kämpfe gegeben haben soll.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Aachen


    Wenn wir wüssten, wo die 1./784 Ende September 1944 eingesetzt war könnten wir vielleicht Rückschlüsse ziehen.


    Viele Grüße


    Ingo

    Guten Morgen Eumex,


    ich hatte meinen Großvater immer so verstanden, daß die Gebirgsjäger in unmittelbarer Nähe von ihrer Einheit stationiert waren und diese insbesondere die Grenze zur Schweiz "bewacht" haben. Mir ist jetzt nämlich auch wieder eingefallenn, daß, mir mein Opa auch mal erzählt hat, daß sie beim Schiffahren bzw. Bergwandern aus versehen auf schweizerisches Gebiet gekommen sind es aber wohl niemand bemerkt hat und sie erst bei Nacht wieder zurück sind. Leider bekomme ich die Geschichte nicht mehr ganz zusammen.


    Viele Grüße


    Ingo

    Liebe Kollegen,


    bezug nehmend auf meinen Thread Informationen zur 1./le.Flak-Abteilung 932 (v) - Einsatz auf dem Flakschiff Schussen

    eröffne ich hier einen neuen Thread bzgl. dem Einsatz der 1./le. Flak-Abteilung bzw. der 1./ lei. Flakabt. 784 im Großraum Aachen.


    Wie sich aus dem Eingangsthread ergibt liegt mir ein Bild vor


    https://www.forum-der-wehrmach…44-r%C3%BCckseite-2-jpeg/

    https://www.forum-der-wehrmach…09-1944-vorderseite-jpeg/


    , auf welchem u.a. mein Großvater abgebildet ist und welches auf der Rückseite mit dem Text


    " Kameraden d. 1. F 932 (?)

    Merzbrück bei

    Aachen am 16.9.44 "


    beschriftet ist.


    Kann mir jemand etwas dazu sagen ob die Einheit meines Großvaters bei den Kämpfen um Aachen beteiligt war bzw. was mit der Einheit geschehen ist?


    Laut dem Soldbuch meines Großvaters war dieser dann ab dem 25.09.1944 bis zum 23.03.1945 dann bei der 1./ lei. Flakabt. 784.


    War diese Einheit bei den Kämpfen um Aachen beteiligt bzw gibt es zu dieser weitere Informationen?


    Viele Grüße


    Ingo

    Hallo Hubert,


    vielen Dank für deine Rückmeldung und Anregung bzgl. dem Einsatz der 1./932 im Großraum Aachen einen neuen Thread zu beginnen. Dieser Empfehlung werde ich gerne nachkommen.


    Mein Opa hat mir auch erzählt, daß sie zum Kriegsende hin verstärkt im Erdkampf eingesetzt wurden. Wie schon einmal dargelegt hab ich mich mit meinem Opa sehr intensiv über seine Kriegserlebnisse ausgetauscht. Ich hab es aber leider versäumt diese festzuhalten und insbesondere chronologisch zu ordnen.


    Wir haben auch zusammen an Hand des Internet bzw. von Büchern einmal versucht den Einsatz in Nordfrankreich (nach der Invasion) zu rekonstruieren.


    Leider ist uns das obwohl mein Großvater bis zu seinem Tod gesitig topfit war nicht gelungen. Die Ereignise lagen damals halt fast über 60 Jahre zurück.


    Viele Grüße


    Ingo