Posts by April45

    Hallo zusammen, hallo Colin ,

    die 1.Kp. wurde im März 1945 von Oblt. Sieger ,bis zu seinem Tod im April bei Kodersdorf geführt. Nach Neuausrüstung kämpfte Sie vom 16.03.1945 bis 30.03.1945

    in Neiße . Anfang April Verlegung in den Raum Schweidnitz .Panzer-Werkstatt-Kp. (Liebau) passt. 16.04.1945 Verladen ,Bahntransport nach Görlitz ,Unterbringung

    Markersdorf .(Görlitz war Rüstungsstandort) Unterstellung GD danach LVII Pz.Korps . Einsatz der verbliebenen zusammengefassten Kp. 19.04-22.04.1945 in Kampfgruppen im

    Durchbruchsraum der 52.Armee ,nördlich von Görlitz .(Verwundung von H.J.Grau) Danach Verlegung in den Raum südwestlich Bautzen ,und Gegenangriff bis in den Raum Königswartha .

    Danach erfolgte die Wiedervereinigung mit dem Fallschirmpanzerkorps , bei Dresden .(Werkstatt-Kp. Niedersedlitz passt) .Ende ist bekannt . Ende April/Mai ist im

    Buch von Hr. Schmeelke ausführlich beschrieben . Gibt es Aussagen (Nummerrierung/Gliederung) bis Mai1945 zu den drei Tigern der 6.Kp.(Ltn.Lindner )?

    Die sich ständig ändernden Unterstellungsverhältnisse ,der einzelnen Einheiten ,und der Wechsel der Einsatzräume ist dem Wunschdenken und dem mangelnden Zusammenwirken der oberen Dienststellen geschuldet .

    MfG April45

    Hallo zusammen ,

    Nachtrag: Die Brigade wurde ja nicht vollständig vernichtet. Der Untergang in Graudenz wurde durch die Unterstellung der Brigade (Regiment Findeis und Graf) unter die

    83.ID ausgelöst . Die III.fsch.-Pz.-E- u. A-Rgt. 1HG (Drotbohm ) verlegte Oberst Meyer in Eigenverantwortung über den HG- Meldepunkt Jeschowo (Sammelstelle ) schon

    bis zum 30.01.1945 nach Velten . Es sollte über kurz oder lang die ursprüngliche Zugehörigkeit zum Fallschirmpanzerkorps wieder hergestellt werden. .Die vom 25.01. 1945

    für die 8. verfügte K.St.N . von Pz.IV und V , war schon zu diesem Zeitpunkt reines Wunschdenken , da ja die Ausrüstung über das Korps erfolgen sollte..

    MfG April45

    Hallo zusammen,

    Nachtrag . L.Stuka in (Weißwasser 1945 Teil II ) beschreibt auf Seite 25 ,warum es zum Herauslösen von Kampfgruppen Z.B.V 615/1244/IR1086 aus dem Abschnitt

    Steinbach/Rothenburg in Richtung Weißwasser/Spremberg durch die Armeeführung der 4.Pz.Armee/Gräse kam . Es war eine komplette Fehleinschätzung , der

    Möglichkeiten und zur Verfügung stehenden Verbände. Das Ende kennen wir . Dazu gelent hat man jedenfalls Nichts.

    MfG April45

    Hallo Jan ,

    ich finde es gut , das Du dich für die Geschichte Deines Großvaters interessierst . Schade ,das ich Deinen Großvater nicht persöhnlich kennen lernen durfte .

    Da ich in der Nähe von Görlitz wohne und auch dort aufgewachsen bin , kenne ich die im Kriegstagebuch aufgeführten Orte persöhnlich .

    Das Dein Großvater den Krieg überlebt hat ,(wie auch mein Vater ) grenzt unter den damaligen Umständen , wie an ein Wunder .

    Unsere Soldatenfriedhöfe sind voll ,von Dehnen , die nicht das Glück auf ihrer Seite hatten. Zu den Kämpfen in dem Bereich Görlitz ,Niesky ,Rothenburg,Bautzen

    gibt es in dem Forum auch unzählige Beiträge . Dein Großvater schreibt in seinem Kriegstagebuch zum 19.04.1945 ,das er in Kunnersdorf viele Panzer gesehen

    hätte , ( zumeist Tiger ) ,gibt es dazu Unterlagen oder Berichte ? Es gibt ein Buch von Klaus-Rainer Woche (Gestern war's noch besser ) ,welcher seinen Einsatz

    bei der Einheit der Waffe-SS dort beschreibt .(ab Seite 217) finde ich lesenswert.

    Mit feundlichen Grüßen April45

    Hallo zusammen ,

    im Süden Berlins ,(Kummersdorf/Luckenwalde/Jüterbog) wurden ,Mitte April , die letzten in dem Bereich zu Verfügung stehenden Ausbildungseinheiten zu Sperrverbänden formiert . Über den Bereich ,erfolgte ja dann auch der Ausbruch der 9.Armee aus dem Kessel . Die letzten Ausbruchs Panther (der Kurmark) mußten ja erst kurz vor dem Bereich Beelitz aufgegeben werden . Die Instandhaltungsstaffel der Panzerabteilung , hatte unter Mitnahme einiger fahrtüchtiger ,aber nicht kampffähigen Panther sich inden Raum Belzig frühzeitig abgesetzt ,und wartete auf die Ausgebrochenen Resteinheiten . Am 22.04.1945 erhielt auch das Panzerregiment 2 der 25.Pz.Div. in Marienfelde die letzten fabrikneuen Panther ,welche im Rückzugsbereich der 12.Armee noch handelten .

    MfG April 45

    Hallo zusammen ,

    wie ich schon sagte ,es ist Vieles im Februar-April 45 schwehr nachvollziehbar. Gneisenau /Leuthen ,Mobilmachung Ersatzheer ,Lazarette wurden ausgekehrt .

    Gespräche vor vielen Jahren und Abhandlungen , welche vor über 30 Jahren von Zeitzeugen geschrieben wurden schreiben ein anderes Bild.

    1244. im Baranow Brückenkopf zerschlagen , im Februar in Schlesien wieder aufgebaut , (Heeresangehörige ,Luftwaffe ,Volkssturm und natürlich

    Führernachwuchs (Fahnenjunker ) ,der Krieg mußte ja noch gewonnen werden ).Mei Vater erlebte im Schützengraben von Lodenau (Neiße) das Inferno von Dresden ,

    welches 100km entfernt war. Er sprach selten darüber . schlecht ausgebaute Stellungssysteme (vom Volkssturm) ,tägliches Proplem Scharfschützen ,

    Bunkereingänge falsch ausgerichtet usw.... Verschleißeinheiten kämpfte jeden Tag um's Überleben . Werner Kortenhaus / v.Luck (21Pz.Div.) Speater (GD)

    erwähnen diese Einheit (als Verbrechen an den Angehörigen und als unbrauchbar , Verschleißeinheit) in Ihren Abhandlungen .1244.eingesetzt im Raum Rothenburg(Neiße).

    Rolf Michaelis erwähnt Diese Und noch andere Heereseinheiten in seinem Buch (Der Weg zur 36. Waffen-Grenadier-Division der SS ).

    MfG April 45

    Hallo zusammen ,

    das Dokument schildert nach den Kämpfen am Bober ,den Rückzug über den Queis zur Neiße .(Primkenau-Sagan-Bad-Muskau) .Speater beschreibt diesen Abschnitt

    ausführlich . In Schmeelkes HG sind neben den Rückzugsberichten noch Kartenmaterial beigefügt.

    Der erschütternste Eintrag in dem Bericht den das Pz.Korps GD damals traf, ist die Absetzung von Gen. von Saucken . Ein von der Truppe geachteter Korpsführer ,

    welcher mit Nehring zusammen unzählige Resteinheiten im wandernden Kessel zur Neiße zurückführte .Unbequeme Einheitsführer bekamen eben unlösbare Aufgaben .

    MfG April45

    Hallo zusammen ,

    Anfang April ,als sich der bevorstehende Angriff abzeichnete ,kam es auf Seiten der 1.ukrainischen Front nochmals zu einer Verstärkung des Durchbruchraums

    Forst-Bad Muskau . Die enstandene Lücke wurde durch die unerfahrene 2.pol.Armee geschlossen. Eine daraus resultierende Verschiebung auf deutscher Seite

    von zusammengewürfelten Verschleißeinheiten schildert das Buch von Werner Kleine (Parole Heimat ) .Sein Weg begann Penzig/Rothenburg und endete

    bei Forst/Bad Muskau . Dadurch wurde der Frontabschnitt in der Nebenangriffsrichtung ausgedünnt ,wodurch die Brandenburger verschoben wurden . Siehe H.Speater Band III.Da man sich einig war ,das der Angriff mit den zu Verfügung stehenden Mitteln an der Neiße ,nicht gestoppt werden kann ,wurden die wertvollen Einheiten

    (GD/FBD/ Böhmen/21.Pz /10.SS usw..) im rückwärtigen Bereich positioniert.Es gibt pol.Unterlagen z.B Tank Power vol. LXII (292 Berlin 1945 oder das 1.pol Panzerkorps 132 ).

    Werner Herbert (selbst Angehöriger der 545.VGD /1085 ) beschreibt die Untergang im Buch von Lutz Stuka (Weißwasser im Frühjahr 1945 Tei II) !!!!.

    Alle in Bibliotheken erhältlich .

    MfG April 45

    Hallo zusammen ,

    das Durcheinander im Februar-April 45 ist schwehr nachvollziehbar . Nach den Kämpfen am Bober ,wurde ja beschlossen die Front auf das Neißeufer zurückzunehmen ,

    aber einen Brückenkopf im Park Bad Muskau zubehalten .(Stellungssysteme bestehen teilweise noch heute ,besetzt von der Fallschirmpanzerdivision) .

    Die 21.Pz.Division und das Pz.Korps GD stabilisierte zu der Zeit diesen Frontabschnitt. Mitte Februar-März wurde die 21.Pz.Div. aus der Front herausgezogen und dafür im Raum Rothenburg die 1244.ID eingeschoben . Mit Aufstellung der 36.Grenadierdivision wurde aus nicht nachvollziehbaren Gründen ,die 1244.ID und 678 Pionier

    Anfang März einverleibt. Mitt März wurde auch die Fallschirmpanzer aus der Front gezogen was dazu führte ,das die Frontabschnitte durch andere Einheiten übernommen wurden . (1085,1086,1087 ,z.b.V 615 ) Nach Unterlagen soll in dem Zuge die 1244.ID als 1086 der 545.VGD unterstellt worden sein ,wobei der Frontabschnitt der selbe blieb.

    Anfang April kam es noch einmal zu Verschiebungen ,Übrigenz der Angriffszeitpunkt war bekannt . Der 1.Grabenabschnitt wurde vorsorglich geräumt .

    Der Durchbruch erfolgte links und rechts von Bad Muskau .

    MfG April45

    Hallo zusammen ,

    Nachtrag , ein Angehöriger (545.VGD) sagte aus ,das durch 3.Angrffsspitzen die 545 in 4 Teile gespalten wurde. Der Rückzugsbefehl !!! kam am 17.04.1945 21:00 Uhr .

    Er kann sich noch an die Transportstaffel im Raum Lohsa erinnern (4.Pz.Armee/ Panzerkorps GD) .Also waren Teile noch beweglich . Er selber landete im südlichen Kampfabschnitt und dann in Tschechien .

    MfG April45

    Hallo zusammen ,

    man muß sich darüber im klaren sein , das Zurückgehen am 16./17./18.04 .1945 mit dem Tode bestraft wurde. 17-18jährige wurden mit vorgehaltener Maschinenpistole

    in Gegenangriffe getrieben . Standgerichte waren an der Tagesordnung (Schörner läßt grüßen) . Man brauchte schriftliche Befehle sonst wurde man an die Wand gestellt.

    Am 22.04.1945 war das Gebiet nach Norden , entlang der Elbe , noch durchlässig , Massiven sowj. Truppeneisatz gab es erst ab dem 24.04.1945 in Richtung Nordwesten.

    Genaue Frontlagen und Gegenangriffe im Raum Treuenbrietzen/Belzig werden in derChronikder Stadt Belzig im Kriegstagebuch wiedergegeben .(Kartenmaterial Stammt aus dem Nachlass von H. Wenck 12.Armee .(Körner,Scharnhorst,Schill) Wer nach Süden zum Panzerkorps GD sich zurückzog hatte schlechte Karten . Diese Resteinheiten ,

    wie auch die Reste aus dem Kessel von Spremberg , wurden gesammelt und erneut an die Front geworfen .Dortiges Absetzen erfolgte erst Ende April ,Anfang Mai .

    Da war die Schlacht um Berlin schon Geschichte .Durch Schörner wurde in Sachsen/Niederschlesien/Tschechien bis zum bitteren Ende gekämft. Wenck war die bessere

    Option .

    MfG April45

    Hallo ,

    nein , dort landeten die nördlich abgeschnittenen Reste . Bis zum 21.04.1945 bestand die Möglichkeit sich südlich an Spremberg vorbei in Richtung Ruhland (Autobahn )

    weiter nach Westen abzusetzen . Der südliche Frontabschnitt war ja durch den deutschen Gegenangriff aus dem Raum Bautzen geprägt.Durch das Versagen der 2.poln.Armee wurde der Vorstoß der 1.ukrain. Front in Richtung Elbe verlangsamt. Die Gardepanzerarmeen schwenkten nach Norden in Richtung Berlin ) ein , was

    zum Kessel der 9.Armee führte. Laut A.Stephan Hamilton (The Oderfront 1945 ) wurde erst zwischen dem 24.04-27.04 1945 die Operationen in Richtung Treuenbrietzen ,

    später Beelitz ausgedehnt , wo ja inzwischen die 12.Armee umgruppiert hatte.

    MfG April45

    Hallo

    wie ich schon sagte , die Rückzugswege der einzelnen Splittergruppen sind sehr unterschiedlich . Ich hörte hier von einem Oberleutnant von kuksachse ,

    der nach Riesa wollte .Auf poln. Unterlagen wird die 545. VGD am 22.04.1945 schon im Bereich Hosena-Ruhland gelistet . Das passt schon . Teile der 545.VGD

    wurden aber auch nach Norden (9.Armee) ander nach Süden zum Pz.Korps GD abgedrängt und einverleibt . Mein Vater hat selten darüber gesprochen ,

    eine Episode um den 18./19, 04 war ,das SS-Einheiten (Kettenhunde ) versuchten seine Resttruppe in die Festung Spremberg umzudirigieren .Der Obltn. seiner

    Einheit und die geschlossenheit der Landser verhinderten das. Man Muß dazu sagen , das ein Teil der Zugführer , Fahnenjunker aus Podsdam (1244.) waren .

    Ab dem 24,/25.04 wurde durch die 12.Armee eine so genannte Auffangstelle imRaum Beelitz geschaffen , um Zurückflutende Einheiten aufzunehmen .

    Von dort ging es in Richtung Norden . Mein Vater konnte sich nur noch daran erinnern ,02.05.1945 Havelberg Feldscheune (Marita Röck Film) ,nächsten Tag

    Elbkahn amerikanische Gefangenschaft .

    MfG April45

    Hallo zusammen,

    545.Volksgrenadierdivision ist eine am direkten Neißefrontabschnitt März/April 45 eingesetzte Verschleißeinheit . Zusammengewürfelt ,städig verschoben ,

    zweitklassig behandelt ,unvollständig ausgerüstet , gegenüber den etablierten Einheiten stiefmütterlich behandelt . Stehen ,sterben ,untergehen.

    Mein Vater überlebte den Rückzug der 545. VGD im Bereich Weißwasser , auch durch einen beherzten Leutnant . Ursprung Februar 45 war aber die 1244.ID

    in diesem Bereich als Einheit der 36.SS .Dazugehörig waren auch die 687. Pionier -Brigade ,welche über den Abschnitt Rothenburg-Bad Muskau verteit war.

    Alle endeten März/April 45 in der 545. (1085,1086,1087) dessen Geschichte und Werdegang nach dem 16.04.1945 nach wie vor ein Rätzel ist . Die Geschichte meines Vaters endet am 02.05.1945

    in Havelberg / Elbe bei Berlin.

    MfG April45

    Hallo Colin ,

    das Interesse im Forum hält sich in Grenzen . Die 1944 erstellten Kernstärkerichtlinien für Panzerinstandsetzung und Versorgung wurden

    Ende 1944 beim Panzerkorps HG noch umgesetzt . Durch die hohen materiellen Verluste im Januar/Februar45 und die sich verschlechternde Versorgungslage und mangelnde Ausstattung der Panzerkompanien , bei der Fallschirmpanzerdivision HG , änderten (verringerten ) sich ständig die Kernstärken . Von einer reinen I.Pantherabteilung mit vier Komp. blieb im März45 nichts mehr übrig .Die Fallschirmpanzer wurde im Gegensatz zur Korps GD/Brandenburg (Pz.Div.45) als Sondereinheit Anfang April45 gelistet . Man hatte Ihr ja noch zwei Pantherkompanien versprochen , die ja nie ankamen .Ich werde mal versuchen ,für Dich die groben Einsatzorte der Panzerabteilung/Kampfgruppe HG zu ermitteln . Sprach dein Uropa

    von Tiger I bei der Fallschirmpanzer , gelistet waren sie ja auch . Hatte die Werkstadtkompanie , noch die zwei Bergepanther oder Beute T34 ?

    MfG April45

    Hallo,

    autorlastig beziehe ich auf seine persönlichen Darstellungen in dem Buch . Er hat von anderen Angehörigen der HG vieles zusammengetragen ,

    und seine eigenen Darstellungen zugefügt . Orginalberichte (Abschriften ) sind voll nachvollziehbar . Er selber kämpfte in Ostpreußen im

    Korpsverband HG bis April 45. Im Netz gibt es dazu von Ihm einen Beitrag , mit identischen Bildern. Colin: eine Panzerwerkstadtkompanie ,

    egal welche Kriegsgliederung (laut Jentz ) , war dem Regiment oder der Kampfgruppe unterstellt . Da bei der Fallschirmpanzer Hg im März 45

    keine Gliederung 44 mehr möglich war (Herauslösung II.Abt. -Kompanien ) , und dadurch eine unterschiedlich ausgestatteter Abteilung entstand

    (6. 3TigerI usw..) kann man keine eindeutige Zuordnung mehr nachvollziehen . Schmeelke kann man auch über Fernleihe einer Bibliothek beziehen .

    Auch im wandernden Kessel Januar 45 , wurde verheizt was da war egal welche Kompanie .( nachzulesen in Der Freiwillige , der verlorene Haufen ) . Hans Joachim Grau kämpfte nach Neuausstattung März 45 ,noch in Schlesien , wurde mitte April 45 verwundet und der Krieg war für Ihn zu Ende. Ich habe den alten Kameraden viel zu verdanken , und werde sie ,ich hoffe auch Du , in Ehren halten und gedenken .!!

    MfG April45

    Hallo Colin

    eine separate Abhandlung über die 1.Komp. wird Dir nicht nicht viel Information bringen . Die Fallschirmpanzerdivision (nicht Korps )

    stand 1945 im Schatten des Panzerkorps GD und wurde als Luftwaffeneinheit stiefmütterlich behandelt . Da die Panzerabteilungen HG im Feb.45

    in Schlesien fast alle Panzer verloren hatte , würde mich interessieren ob dein Uropa bei der Instandhaltung ,oder direkt bei den Panzern eingesetzt war. Da es keine direkten Zeitzeugen mehr gibt ,versuche das große Ganze zu verstehen . In den letzten 20Jahren gab es in unterschiedlichen Foren Beiträge dazu .

    Als Literatur kann ich Dir empfehlen Karl-Heinz Schmeelke 1.Fallschirm-Panzer-Division HG

    (autorlastige Nacherzählung mit vielen Karten und Gefechtsabläufen ,Bilder unklar ,teilweise Ostpreußen )

    Zeitzeugenberichte gibt es in den 60ziger Jahrgängen Der Deutsche Fallschirmjäger , besonders Jahrgang 1967 , ( Rubrik weiße Spiegel )

    MfG April45

    Hallo Michel ,

    die Daten zum Grab von W.Röhl in Obergurig datieren auf den Todestag 29.04.1945 . In meinen vergangenen Nachforschungen , sind solche

    Eintragungen ,mit Vorsicht zu genießen . Zeitfenster ,von - 2bis5 Tagen und ungenaue Ortsangaben sind der Zeit und Bewegung geschuldet .

    Die dort erwähnte Feldpostnummer 64256 ist zugehörig zur San.-Komp. Gren.Div. Brandenburg . Die Nr. wurden Ende 1944 bei der Aufstellung

    des Panzerkrps GD vergeben in welches , die Division Brandenburg zugehörig war . 1945 kämpfte das Korps dann in Schlesien ,an der Neiße und zum Schluß Bautzen/Dresden . Relativ sachkundige Berichte zu den Kämpfen um Bautzen ,gibt es bei Hamilton (Panzergrenadiers tho the Front ) oder E.Berndt .

    MfG April45

    Hallo Colin ,

    es ist bemerkenswert ,wenn sich die junge Generation mit der verschmähten Vergangenheit deutscher Geschichte beschäftigt.

    Mein Vater überlebte das Inferno im April45 an der Neiße ,wo nach Deiner Aussage der auch Uropa eingesetzt war . Ich hatte die Möglichkeit vor vielen Jahren mich mit Angehörigen der HG zu unterhalten .(alle schon bei der großen Armee ) . Hat Dein Uropa für den Zeitraum April45

    Aufzeichnungen zum zeitlichen Verlauf der Kampfhandlungen in Schlesien/Sachsen gemacht ? 1.Kompanie ? Kompanieführer,Zugführer ??

    Interessieren würde mich auch wann und wo die erste am 16.04-18.04.1945 entladen und untergekommen ist . Dein Uropa konnte sich glücklich

    schätzen in US Gefangenschaft (mein Vater auch) geraten zu sein ,andere hatten das nicht .

    MfG April45