Posts by Pummel

    Hallo MP,

    den Ort Fiferoni beschreibt auch Ringel in seinem Buch "Hurra, die Gams" Sinngemäß heißt es da "....marschierte die Div. geschlossen dem Amerikaner entgegen und kapitulierte."

    Ich hatte irgendwann einen Link gefunden, wo ich das Buch kostenfrei lesen konnte. Doch leider habe ich den Link nicht mehr.

    Nach langer Suche erscheint mir der Ort Viverone auch als der Richtige zu sein.

    Den Ort und das Datum der Gefangennahme meines Großonkels in Ivrea bekam ich durch eine Karteikarte seiner Gefangenenakte (s. Bild).

    Er selbst hat er hierzu einige Aufzeichnungen (leider sehr wenige) gemacht, aber lies selbst.

    Zur Überstellung nach Frankreich, kann ich mir es nur so vorstellen, dass a) die Amerikaner kein Gebiet hatten um sich um ihre Gefangenen zu "kümmern" und b) in dieser Zeit sehr viele Gefangene auch von Frankreich "angefordert" wurden, damit sie Wiederaufbauarbeit zu leisten hatten.

    Grüße von

    Pummel

    Hallo Monte Pelmo,

    vielen Dank für die ausführlichen Informationen.


    Ich hatte mir viele (auch alte) Karten aus diesem Gebiet angesehen, doch nirgends Fiferoni entdeckt.

    Ich frage mich warum diese Ortsbezeichnung verwendet wurde. Nun gut, das Rätsel ist geklärt.

    Das deckt sich auch mit den Angaben, die ich über meinen Großonkel habe.

    Er war Angehöriger des Geb. Pi Btl 95 und geriet am 28.04.45 in Ivrea zunächst in amerikanische Gefangenschaft und wurde nach 6 Monaten Frankreich überstellt und nach Pouxeux verlegt.


    Vielen Dank noch einmal und

    Grüße von Pummel

    Hallo zusammen,


    ich habe einmal bei Ancestry nachgeschaut. Ein Hermann Gustav Tessmann, geb. 1902 ist dort nicht verzeichnet.


    Zwei Gedanken:

    1. Wenn ein Soldat Vermisst wird, oder "einfach verschwunden" ist, meldet seine Einheit ihn als vermisst.

    In manchen Fällen wurde dann ein Verfahren zur Fahnenflucht eingeleitet.

    Das BArch Freiburg hat noch einige dieser alten Verfahren. Einmal nachfragen, ob es zu Hermann Gustav Tessmann ein solches Verfahren gibt, kostet nichts (geht manchmal auch Telefonisch).


    2. Ist bekannt, ob nach dem Krieg der Ururopa von einem Gericht für Tot erklärt wurde? (zB. durch Antrag der Ururoma?)

    Wenn ja, kann man die Akte ggf. noch beim Gericht beantragen. Manchmal stehen da noch andere Hinweise drin, die weiterhelfen könnten.


    Grüße von

    Pummel

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für Eure Hinweise.

    In die entsprechenden Rollen werde ich mich einmal einlesen.


    Uwe

    Nein, leider nicht. Das ist alles was das BArch mir mitgeteilt hat.

    Den Hinweis auf das Lehr Btl AOK7 habe ich vom Entlassungsschein der Briten aus Munster-Lager.

    Zur Angabe "Location of Unit" fällt mir gerade auf, dass mit "M.L." vielleicht der Ort Munster-Lager gemeint sein könnte.

    Aus einem Antrag auf Kgf.-Entschädigung habe ich noch die Hinweise das er Gefreiter und MG-Schütze2 war.

    Damit schließt sich für mich aus, das er in einem Stab war.


    Sven

    Seine Gefangennahme war am 18.03.1945.

    Rastatt wurde an diesem Tag von den Franzosen eingenommen.

    Dann könnte er wohl nicht als Angehöriger des Lehr- (Sturm-) Btl AOK 7 in Rastatt in Gefangenschaft geraten sein.

    Es sei denn, diese Einheit war an diesem Tag in oder um Rastatt.

    Das geht wohl aber nicht, wenn diese Einheit nur bis September 1944 existierte.


    Da ich keine genaueren Daten habe, hatte ich ja versucht eine detailliertere Lagekarte vom 18.03.45 in oder um Rastatt zu finden, um ggf. Hinweise auf seine letzte(n) Einheit(en) zu bekommen.


    Danke für Eure Hilfe.

    Es bleibt spannend.


    Grüße von

    Pummel

    Hallo Sven,


    vielen Dank für den Hinweis, das leuchtet mir ein.

    Ich hatte mir bislang Gedanken über seinen Versetzungslauf gemacht, kam aber beim SichReg. 200 nicht weiter.

    Bislang war ich ja auch immer auf der Suche nach einem Regiment C/V im Sinne von Charlie/Viktor, nicht im Sinne von C/5 (WK V) und dachte mir auf einer Karte um Rastatt eine Einheit wie Sicherungs-Regiment 200 oder eben ein Regiment C/V zu finden.

    Rastatt als Ort der Gefangennahme ist für mich jetzt nachvollziehbarer geworden, weil sowohl Tle. des LSchtzBtl 685, als auch Tle. der SichReg 200 (III. Btl.) und nun neu - Reg. C/V - sich alle in oder um Rastatt befanden (zumindest eine Zeit lang).


    Danke für die Unterstützung.

    Grüße von

    Pummel

    Hallo Nicco,


    zu diesem Regiment habe ich mir bislang einen "Wolf" gesucht, auf Kampfgruppe bin ich nicht gekommen.

    Da habe ich endlich einmal einen Hinweis wo ich mich einlesen kann.

    Vielen Dank.


    Nach meinem Verständnis dürfte es dann nach dem Walküre-Aufruf im WK V nicht nur um Einheiten aus dem WK V gehen,

    sondern wohl auch um "Reste" aus anderen Einheiten (zB. Landesschützen-Bataillon 685 und dem Sicherungs-Regiment 200; hier insbesondere aus dem III. Bataillon),

    die dann einfach dazu genommen wurden?


    Grüße von

    Pummel

    Hallo zusammen,

    das BArch hat mir folgende Informationen zu Einheiten meines Großvaters mitgeteilt.

    Er kam am 18.03.1945 in Rastatt in franz. Gefangenschaft.


    Meldung 1941 Landesschützen-Bataillon 745/I BArch B 563 /11149

    Meldung 1941 Landesschützen-Bataillon 745/II BArch B 563 /11150

    Meldung 1941 2. Schützen-Ersatz-Kompanie, Infanterie-Ersatz-Bataillon 398, Goslar

    Meldung 1943 Landesschützen-Bataillon 685, BArch B 563 / 11042

    Meldung 1944 Landesschützen-Bataillon 685, BArch B 563 / 11042

    Meldung 1944 Sicherungs-Regiment 200 BArch B 563 / 11922

    Meldung 1944 Regiment C/V, BArch B 583 48844


    Im LdW und Tessin konnte ich nichts zum Regiment C/V finden.


    Hat jemand Informationen zum Regiment C/V?



    Aus französischer Gefangenschaft entlassen, gibt er im Transit Camp (brit. Zone) im Entlassungsschein (Kontrollblatt P 4, britische Zone) die Einheit Lehr-Bataillon AOK 7 an.

    Im Tessin, LdW usw. konnte ich auch zu dieser Einheit nichts finden. Tessin kennt lediglich ein Ersatz-Bataillon.


    Hat jemand Informationen zum Lehr Btl AOK 7 und was bedeutet „M.L.“?


    Meiner Meinung nach, müssten aufgrund seiner Versetzungen zumindest das Landesschützen-Bataillon 685 und das Sicherungs-Regiment 200 örtlich irgendwie im März 1945 zusammen gehören,

    (wegen seiner Gefangennahme in Rastatt).

    Leider konnte ich aus dem Bereich Rastatt im März 1945 auch nur eine "grobe Lagekarte" finden.


    Wo könnte ich aus diesem Gebiet eine detailliertere Karte finden?


    Danke für Eure Mithilfe.


    Grüße von

    Pummel

    Hallo Andreas,


    leider habe ich keine Dokumente/Urkunden o.ä.

    Nach diesem Zweig der Familie und die Verknüpfung hier hin such ich schon länger.


    In vielen Städten wurden damals Straßen oder Plätze nach ihm benannt, da hätten sich viele irren müssen.

    Auch hatte er damals einen "besonderen Freund", der ihm ein entsprechendes Begräbnis ausrichtete. Grabstein ist heute noch zu sehen.

    Ich gehe davon aus, das man damals sehr genau auf die Schreibweise geachtet hat.


    Siehe auch unter "Find a Grave"

    Dietrich Eckart (1868-1923) – Find a Grave Gedenkstätte


    Vielleicht haben diejenigen, die sich mit SS und... Standarten beschäftigen entsprechende Dokumente?


    Grüße von

    Andreas Eckart


    Hallo zusammen,

    Hallo Tetris L,

    wenn der Soldat z.B. aus dem Urlaub nicht zurück zur Einheit gelangte oder er bei Gefechten nicht zur Einheit zurück kehrte, wurde er zunächst als vermisst gemeldet.

    Konnte sein "Verschwinden" nicht ausreichend geklärt werden, wurde oft durch das zuständige Wehrmachtsgericht (der Div.) ein Verfahren wegen unerlaubte Entfernung/Fahnenflucht eröffnet.

    Quasi "von Amts wegen".

    Ist das "Verschwinden" nach einiger Zeit (manchmal mehrere Monate) immer noch nicht geklärt, wurde der Soldat i.d.R. in ein Ersatz-Truppenteil versetzt, damit seine ursprüngliche Planstelle wieder mit einer realen Person besetzt werden konnte.

    Diese "Vermisst" Meldung hat die WAST i.d.R. auf der Karteikarte.

    So geschehen bei meinem Opa. Er kam nach Heimaturlaub nicht bei seiner Einheit an.

    Diese meldete ihn als vermisst. Auch auf seiner Karte stand nur "vermisst".

    So wurde er auch jahrelang bei WAST und beim DRK geführt.

    Durch einige Unterstützung und Ideen hier aus dem Forum, bekam ich genau diesen Hinweis (Anfrage beim BA Freiburg). Ich fragte telefonisch in Freiburg nach und der (wirklich nette) Mitarbeiter konnte innerhalb weniger Minuten ein Ergebnis feststellen.

    Und siehe da, es gab ein Gerichtsverfahren von dem wohl beide Stellen (WAST und DRK) nichts wussten.

    Die Akte habe ich mir kopieren lassen und ist nun in meinem Besitz.


    Grüße von

    Pummel

    Nachtrag

    Ich muss mich korrigieren.

    Das sind Kragenspiegel für einen Beamten des gehobenen Dienstes im Range eines Oberleutnants der Luftwaffe.

    Dann könnte auch der Bereich Neuhammer in Betracht kommen. Hier war ein großer Truppenübungsplatz

    Hallo Jim Tonic,


    Könnte das eine Uniform des Zoll-Grenzschutz sein?

    Den Mann kenne ich nicht, aber der Ort könnte auch in Grünberg gewesen sein, das ist nicht weit von Liegnitz.

    Dort war mein Urgroßvater als Zoll Betriebsassistent eingesetzt.


    Grüße von

    Pummel

    Hallo zusammen, Hallo Armin und Diana,


    vielen Dank, dass ihr euch der Übersetzung angenommen habt.

    Ich glaubte schon, das es niemanden gibt, der das lesen kann.


    Hohlladung

    Ja Armin, ich gebe Dir recht, bei einer ganzen Seite bekommt man eher ein Gefühl für die Schreibweise.

    Der Ausschnitt war eher der besseren Lesbarkeit geschuldet. Ich stelle aber gerne die ganze Seite ein.

    Vielleicht sollte ich einmal die Zusammenhänge schildern.

    Die Familie kommt ursprünglich aus Fürth/Bayern und lebte 1919 noch in Riga und wollte wieder zurück nach Deutschland ein-/auswandern.

    Franz (an den die Karte geschickt wurde) und sein Vater fuhren voraus, zunächst nach Blaichach zu Franz Großmutter Liesethe Koller, geb. Eckart. Ihr Mann Johann Koller war Schuhmacher.

    Einen Hinweis auf Blaichach im Allgäu fand ich auf einer anderen Urkunde. Deshalb Blaichach bei Sonthofen.

    Ich hatte schon Kontakt zur Stadt Blaichach, aber eine L. Koller war dort nicht bekannt.

    Eine Möglichkeit wäre, das Franz eben bei Mata Meta (ein r erkenne ich nicht) Stallmeister, Stottmeister, Stättemeister? untergekommen ist.

    Den Schlossberg gibt es heute noch, nur die Mönchstr. konnte ich nicht finden.


    natu02

    Ich wollte den Reiseweg der beiden nachvollziehen. Ursprünglich war als Grenzübertritt Swinemünde geplant, wurde aber in Posszerny oder vielleicht Poszamig?, geändert.

    Vielleicht der Reiseroute geschuldet?

    Ich dachte, das es wohl ebenfalls ein Grenzübertritts Ort nach Deutschland sein könnte. Allerdings in den Grenzen von 1919.


    Danke euch beiden und schöne Ostertage.


    Grüße von

    Pummel

    Hallo zusammen,


    könnte mir bitte jemand bei der Übersetzung helfen?


    Bei x1 geht es um eine Adresse und Namen in Blaichach im Allgäu 1919

    Ich lese hier:

    Mönchstraße 19a (die fand ich in Blaichach nicht)

    Mata ???


    Bei x2 geht es um eine Reise 1920 von Riga nach Blaichach

    Grenzübertritt war vorher Swinemünde und wurde geändert in ???


    Vielen Dank für Eure Mithilfe.


    Grüße von

    Pummel