Posts by HiWi

    Hallo zusammen,


    Ich muss mich Evidenzbureau anschließen: Die Totenköpfe auf den Kragenspiegeln sind eindeutig SS-Totenköpfe.


    Karlo, kann es sein, dass Dein Onkel nachträglich seine Uniform vervollständigt hat, ohne dabei auf Originalstücke allzuviel Wert zu legen?


    Der Ärmelstreifen 'Führerhauptquartier' wurde von den der zum Wachdienst nach dort abgestellten Soldaten getragen. Nach ihrer Dienstzeit dort wurde er normalerweise abgelegt, wofür Generalfeldmarschall Erwin Rommel das prominenteste Beispiel ist. Möglich ist jedoch, dass ehemalige Angehörige den Ärmelstriefen eigenmächtig weitergetragen haben. War Dein Onkel im Panzerregiment 20 und davor ins Führerhauptquartier kommandiert?


    Gruß, Thomas

    Hallo Gregor,


    Das 'Dokument' könnte ja beinahe interessant sein. Aber so, wie es sich hier darstellt, besteht es nur aus zwei Auszügen maschinenbeschriebener Blätter. Da ich über eine Schreibmaschine verfüge, kann ich selbst unzählige solcher 'Dokumente' anfertigen. Da ist noch nicht einmal eine Unterschrift, geschweige denn ein - irgendwie gearteter - Stempel darauf zu sehen.


    Was soll damit erreicht werden, außer, dass die Seriosität des Forums darunter leidet?


    Gruß, Thomas

    Hallo Wuschel,


    Es könnte sich zwar vielleicht um Soldaten einer Bewährungseinheit handeln, aber dafür gibt es keinen Anhaltspunkt. Du hast selbst den Anhaltspunkt 'Artillerie' ins Spiel gebracht, daher würde ich eher in diese Richtung spekulieren. Odins Hinweis auf die Motorsäge ist natürlich auch in Betracht zu ziehen. Jedenfalls sind die Vorstöße an den Uniformen dunkerl, ob schwarz oder rot sei mal dahingestellt.


    Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,


    Hier wieder ein Gedicht aus Pressestelle des Reichsministers Todt (Hg.): Bauen und Kämpfen. Gedichte und Bilder
    vom Einsatz der Frontarbeiter. München: Georg D. W. Callwey 1941, S. 18 f.


    BALLADE VOM WESTWALL
    Artur Max Luckdorff


    Sie haben unermüdlich geschafft,
    Sie schonten sich keine Stunde,
    Sie setzten ein ihre letzte Kraft
    Und werkten mit starrem Munde:
    Bis aus Stein und Eisen der Wall erstand,
    Zu schützen der Heimat friedvolles Land.


    Sie trieben tief die Stollen hinein
    In den Schoß der bergenden Erde,
    Sie fügten verbissen Stein an Stein,
    Daß die Grenze gefestigt werde!
    Bis aus Schweiß und Erde der Wall erstand,
    Zu wehren des Krieges schrecklichen Brand!


    Sie haben endlose Gänge gelegt
    Und Bunker um Bunker errichtet,
    Sie haben Erde in Massen bewegt
    Und auf Weib und Kind verzichtet:
    Bis aus Zeit und Mühen der Wall erstand,
    Den feindlichen Heeren zugewandt.


    Sie haben heimlich das Land getarnt
    Und schwerste Waffen verborgen,
    Sie haben wirkend den Feind gewarnt
    Und vertrauten dem eigenen Morgen:
    Da aus Dienst und Glauben ihr Wall erstand,
    Den die Heimat unüberwindlich erfand.


    Es hat ihr Wall sich im Sturm bewährt,
    Als der Krieg sein Haupt erhoben.
    Keines Feindes Hand hat das Land versehrt,
    Drum laßt uns die Treuen loben,
    Die aus Schweiß und Erde den Wall gebaut,
    Dem die Heimat in schweren Tagen vertraut.


    Und wenn man in späten Zeiten wird
    Von den Helden singen und sagen,
    Die im großen Kriege unbeirrt
    Die Feinde aufs Haupt geschlagen:
    So wird man der Treuen gedenken im Land,
    Durch deren Opfer der Wall erstand!


    Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,


    schon interessant, was man auf einem so unauffälligen Bild bei genauerem Hinsehen so alles erkennen kann.


    Ich schließe mich den Kollegen an: Wahrscheinlich aufgenommen bei der Grundausbildung von Rekruten (evtl. Artillerie oder Pioniere, da keine weißen Vorstöße vorhanden sind), Gewehre zusammengesetzt (links im Hintergrund), Stiefel und Schnürschuhe mit Gamaschen (also in einem fortgeschrittenen Stadium des Krieges), allerdings einheitlich frühe Feldblusen und Feldmützen, teils Seitengewehre 84/98 n. A. sichtbar, aber keine 98er Patronentaschen.


    Besonders letzteres finde ich spannend, erkennt jemand die Taschen wieder?


    Gruß, Thomas

    Hallo Gregor,


    Diese Information habe ich vor allem aus Spielbergers Beutepanzer-Buch (http://www.amazon.de/Milit%C3%…TF8&qid=1355901178&sr=8-1), dort finden sich Schnittzeichnungen des APX-R-Turms auf den Seiten 151 und 152.


    Übrigens gab es noch einen APX-Turm, und zwar den Typ APX-2 b. Es handelte sich um den Turm der Panzerkampfwagen 738 (b), Renault ACG 1 und AMC 35. Er wurde in Belgien vor allem auf Bunker zur Strandverteidigung aufgesetzt (http://festungsbauten.de/Bunker_BE.htm ).


    Gruß, Thomas

    Hallo Gregor,


    Du hast Recht, bei den französischen R-35, H-35 und H-38 waren die Türme identisch. Es handelte sich um den Panzerturm APX-R (Atelier Puteaux-Renault) mit kurzrohriger 3,7 cm Kampfwagenkanone SA 18. Der H-39 besaß eine längere 3,7 cm Kampfwagenkanone SA 38 in demselben Turm. Ob H-39 eine zeitgenössische offizielle Bezeichnung ist, weiß ich allerdings nicht.


    Analog dazu hatten die S-35- und die Char B-Panzer einen fast gleichen Turm, der erste den APX I CE, der zweite den APX 4. Diese Türme besaßen 4,7 cm Kampfwagenkanonen.


    Gruß, Thomas

    Hallo vonZapfen,


    Da es vermutlich ja auch nach etwas aussehen soll, würde ich nichts basteln, sondern mich auf die lange, beschwerliche Suche bei Ebay und evtl. auf einschlägigen Börsen machen. Aber ich würde keine Wucherpreise zahlen, denn Luftschutz, besonders RLB ist unter Sammlern nicht sehr gefragt und sollte deswegen auch nicht viel kosten. Geduld spart Geld!


    Gruß, Thomas

    Hallo Hagen,


    Damit ist Vz. 24 eindeutig bestätigt. Zum Briquet-Säbel kann ich nichts weiter beitragen, außer demnächst Bilder von meinem eigenen, viel weniger schönen Exemplar.


    Gruß und Dank,


    Thomas

    Hallo zusammen,


    Nicht von Gerard verwirren lassen: Er hat Flakstände der Kriegsmarine gezeigt, die nichts mit denen der Luftwaffe zu tun haben - die Kriegsmarine verwendete andere Waffen, wie die 10,5 cm SK C/32. Bei der Luftwaffe war es bekanntlich die 10,5 cm Flak 38. Auch die 8,8er waren verschieden, die Bezeichnung bei der Kriegsmarine weiß ich gerade nicht.


    Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,


    Das Seitengewehr ist ein tschechisches Vz. 24. So einen Säbel habe ich auch, weiß aber nichts genaues. Von diesem ursprünglich französischen Modell scheinen nach 1800 unendlich viele Varianten hergestellt worden zu sein, es wurde wohl auch in deutschen Armeen eingesetzt. Vielleicht helfen hier Beschriftungen auf der Waffe weiter?


    Gruß, Thomas

    Hallo Flakler,


    Ich hoffe, dein Interesse ist nicht eingeschlafen, denn es wäre schade um die bisherige tolle Arbeit! Vielleicht kennst du diese Seiten ja noch nicht:


    http://www.gyges.dk/fliegerhorst_grove3.htm
    http://www.gyges.dk/fliegerhor…0c%20%20Medium%20Flak.htm
    http://www.gyges.dk/fliegerhorst_grove13%20Light%20Flak.htm
    http://www.gyges.dk/fliegerhor…%20b%20%20leMG%20Flak.htm
    http://www.gyges.dk/fliegerhor…0d%20%20Flak%20Towers.htm


    Sie könnten dein Interesse evtl. wieder beflügeln, ich jedenfalls finde gyges.dk echt klasse! Es gibt dort eine Menge Information zu verschiedenen Flak und ihren Geschützständen.


    Gruß, Thomas

    Hallo Matthias,


    Die zwei Männer rechts tragen die normale Luftwaffen-Uniform, also Fliegerbluse und lange Tuchhose (als kleiner Dienstanzug oder Ausgehanzug). Weil es sich um ein Schwarzweißbild handelt, kann man zur Waffengattung nicht viel sagen, die relativ dunkle Färbung der Kragenspiegel lässt auf Flak (in diesem Fall wären sie rot) oder auf Luftschutz (also LS-Abt. (mot.); in diesem Fall schwarz) schließen. Bei den beiden Leuten mit Fliegermütze erkennt man am Kragen gerade noch die Fliegerbluse, sie trugen wahrscheinlich die gleiche Uniform, wie die zwei Männer rechts.


    Fliegerbluse und Fliegermütze hießen beim Luftschutz übrigens Luftschutzbluse und Luftschutzmütze, die Stücke an sich waren aber identisch (s. hier: www.amazon.de/Die-deutsche-Wehrmacht-Uniformierung-Ausrüstung/dp/3613020017/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1353916505&sr=1-1 ).


    Gruß, Thomas

    Hallo zusammen,


    Ich muss Dieter wiedersprechen: Die Luftaufnahmen dienten bestimmt nicht " Propaganda und Vorbereitung/Rechtfertigung
    der Wiederaufrüstung", dazu waren sie nicht geeignet. Vielmehr nehme ich an, dass es sich um Zeugnisse der Arbeit der 'Filmstelle' (die genaue Bezeichnung weiß ich nicht mehr, ist aber hier www.amazon.de/Der-zivile-Lufts…n-Weltkrieg/dp/B0000BL43R zu finden) der Luftschutzabteilung im RLM handelt. Diese Abteilung war mit den damals modernsten Geräten ausgestattet, um Lehrfilme für die Luftschutz-Ausbildung zu produzieren. Außerdem hat sie Luftschutzmaßnahmen vorbereitet, indem sie die Gefährdung von wichtigen Anlagen aus der Luft festgestellt hat. Auch die Wirksamkeit von Tarnmaßnahmen konnte so überprüft werden.


    Die Fotos werden also vom Reichsministerium für Luftfahrt in Auftrag gegeben worden sein.


    Gruß, Thomas